Neues Dach für Macallan kommt aus Österreich

Wie die Oberösterreichischen Nachrichten berichten, wird die Holzkonstruktion des futuristisch anmutenden und gleichzeitig extrem naturnahen Daches der neuen Macallan-Destillerie aus Österreich stammen, genauer gesagt aus Altheim im Innviertel. Das oberösterreichische Holzbauunternehmen Wiehag hat den Zuschlag für den Bau bekommen. Laut dem Artikel wird die Firma zwischen April und Dezember die Holzkonstruktion errichten. Im Mai 2017 soll die neue Destillerie dann eröffnet werden.

(Bild zum Vergrößern anklicken)

macallanroof

Wir verkosten: Craigellachie 2002 „Barrista’s Dram“, 46%, Wemyss

Verkoster: Bernhard Rems
Sample: Wemyss, Edinburgh

craigellachie2002wemyssbarrista

Nase: Malzige Noten, Espresso mit viel Milchschaum drauf, etwas angewärmter Ananassaft, etwas Marzipan, etwas Fudge. Insgesamt ein ziemlich dunkler, warmer Eindruck. Sehr interessant und eigenständig.

Gaumen: Warmer Kaffeesatz, Kuchenteig, ein wenig der röstnotenhaltige Geschmack von einem Steak, welldone – vielleicht, weil der Whisky auch den Eindruck einer ganz feinen Salznote hinterlässt? Auch ein paar getrocknete Früchte sind dabei.

Finish: Süß, würzig, wärmend und recht lang.

Alles in allem: Intensiv, interessant, eigenständig – und ein ganz anderer Craigellachie als zum Beispiel der wohl gleichaltrige 13jährige aus der Destillerie. Es war ganz offensichtlich eine gute Idee, ihn auf 46% zu bringen – er hat auch so noch jede Menge Kraft. Sehr gut.

Seit Beginn des Jahres verzichten wir in unseren Tasting Notes auf numerische Bewertungen und geben unseren Eindruck nur mehr über die Beschreibung wieder. Wir tragen damit unserem Gefühl Rechnung, dass man mit einem starren Punkteschema Vergleiche forciert, die den Whiskys nicht gerecht werden. PS: Wir haben Geschmack. Unseren. Nicht Ihren. Unsere Verkostungsnotizen sind also kein richterliches Urteil, sondern unser persönlicher Eindruck.

PR: Rock Oyster Cask Strength – Limited Edition No. 1 jetzt in Deutschland

Was wir schon vor einigen Wochen berichtet haben, ist jetzt auch offiziell: Das Bremer Spirituosen Contor und der unabhängige Abfüller Douglas Laing kündigen das Erscheinen des limitierten Rock Oyster Cask Strength an. Hier also die relevanten Teile der Presseaussendung, die wir soeben erhalten haben:

„Rock Oyster Cask Strength – Limited Edition No. 1”

Ein aromatisches Inselabenteuer von Douglas Laing

Das erst kürzlich bei den Icon of Whisky Awards als Brand Innovator 2016 ausgezeichnete Familienunternehmen Douglas Laing & Co. hat wieder einmal einen großen Fang gemacht und präsentiert frisch auf dem deutschen Markt die limitierte Sonderedition von Rock Oyster in Fassstärke.

Rock-Oyster-Cask-Strength-bottle-and-tube_small

Letztes Jahr im Januar 2015 erschien der ursprüngliche Rock Oyster von Douglas Laing – eine Vermählung von Malts der feinsten maritimen Malt Whiskys aus Schottland. Hierzu zählen unter anderem die in Whisky-Fachkreisen für ihre hohe Qualität bekannten Malt Whiskys der Inseln Jura, Islay, Arran und Orkney. Aromen von Meersalz, süßem Torfrauch und schwarzen Pfeffer geben diesem Island Malt Whisky mit 46,8% Alkoholstärke sein wahrlich maritimes Geschmackprofil.

Die neue limitierte Sonderedition Rock Oyster Cask Strength wird unverdünnt mit kraftvollen 57,4% Vol. abgefüllt und betört den Gaumen mit einem im Vergleich zum Original nochmals stärkeren, maritimen Charakter. Beim Genuss lässt intensiver Torfrauch, gepaart mit süßem Honig und einem rauen, salzigen Charakter, sofort an die schottischen Inseln denken. Ganz nach dem Anspruch der Familie Laing, Whisky möglichst unverfälscht abzufüllen, wird auch hier ohne Kühlfiltrierung und Färbung gearbeitet.

Die Verpackung, eine hochwertige Tube mit feinen Verzierungen, ist eine ansehnliche Weiterentwicklung des Originals. Der ungeheuerlich maritime Charakter wird durch eine originelle Zeichnung in Meereskulisse charakterisiert. Es zeigt eine Schiffsmannschaft in tosender See, wie sie versuchen eine riesige Auster an Bord zu ziehen. Allen Fans der Douglas Laing’s Remarkable Regional Malts Reihe sollte zudem ein gewisser bärtiger Fischer bekannt vorkommen…

Douglas Laing’s Geschäftsführer Fred Laing: „Für Rock Oyster Cask Strength habe ich einzelne Fässer von den Inseln ausgewählt und sie behutsam vermählt um einen Whisky mit einer Nase voller
Meeresluft und einem heftigen ozeanischen Geschmack zu kreieren. Bereiten Sie sich auf eine volle Breitseite von phenolischem Islay-Rauch, Jod und Kohlenstaub vor, gefolgt von einem Hauch von Pfeffer, welcher durch die ausgeprägte Honigsüße der Arran-Fässer abgelöst wird. Während die Fässer von der Insel Jura dem Island Malt zudem Zitrus- und Gerstennoten geben, kommt der delikate Salzgeschmack von ganz bestimmten Orkney-Fässern.“

Douglas Laing’s Rock Oyster Cask Strength Limited Edition ist ab sofort im gut sortierten Spirituosenfachhandel verfügbar.

Rock Oyster Cask Strength Limited Edition in der 0,7-Liter-Flasche
57,4 % Vol.; UVP: 59,99 Euro

Wir verkosten: Spey „The Chairman’s Choice“, 40%

Verkoster: Bernhard Rems
Sample: Caminneci Wine & Spirit Partner

spey_chairman_fbx

Nase: Saurer Apfel, Orangendrops, ein Hauch Benzin- und Essigduft, der aber sehr rasch verfliegt. Sehr lebendig und fruchtig, mit Anklängen von Zitronenzesten und Bananen, nicht ganz harmonisch.

Gaumen: Süß, Honig und Pfeffer, etwas sahnig, grüne Trauben, ein Mischmasch gedämpfter Früchte – summa summarum bleibt der Eindruck von fruchtiger Süße.

Finish: beginnt frisch und fruchtig, endet würziger, mit Ingwer. Mittellang.

Alles in allem: Die älteren und fassstarken Whiskys aus der Speyside Distillery sind plakativ wie Bilder von Roy Liechtenstein, der hier ist im Vergleich dazu eher ein Aquarell. Sein Wesen: Unkompliziert, vielleicht fast schon zu unkompliziert. Man darf vermuten, dass dieser Whisky mit seiner flächigen Süße auf den asiatischen Geschmack getrimmt ist, dort ist die Destillerie ja ein Big Player – wesentlich mehr als in unseren Landen. Gefällig und schön trinkbar ist er, daher von uns ein Gut; für mehr bräuchte er allerdings unserer Meinung nach auch mehr Charakter.

Seit Beginn des Jahres verzichten wir in unseren Tasting Notes auf numerische Bewertungen und geben unseren Eindruck nur mehr über die Beschreibung wieder. Wir tragen damit unserem Gefühl Rechnung, dass man mit einem starren Punkteschema Vergleiche forciert, die den Whiskys nicht gerecht werden. PS: Wir haben Geschmack. Unseren. Nicht Ihren. Unsere Verkostungsnotizen sind also kein richterliches Urteil, sondern unser persönlicher Eindruck.

Serge verkostet: Junge aus Old Pulteney

Bis vor kurzem war Old Pulteney in Wick die nördlichste Festlanddestillerie Schottlands, jetzt hat ihr Wolfburn in dieser Beziehung den Rang abgelaufen. Whisky aus dieser Destillerie hatte und hat den Beinamen „der Manzanilla des Nordens“, weil er die leichte Salzigkeit und Säure eben jenes Sherrys zeigt.

In letzter Zeit hat Old Pulteney vor allem alterslose Abfüllungen für den Duty Free herausgebracht – ob diese an die Qualität der regulären Abfüllungen heranreichen, wollte Serge in seiner Verkostung von heute herausfinden. Herausgefunden hat er es, aber leider scheint das, folgt man seiner Meinung, nicht der Fall zu sein:

  • Old Pulteney ‚Duncansby Head Lighthouse‘ (46%, OB, 1l, +/-2014): 74 Punkte
  • Old Pulteney ‚Noss Head Lighthouse‘ (46%, OB, 1l, +/-2015): 74 Punkte
  • Old Pulteney 1997/2015 ‘Ambassador’s Cask’ (53.4%, OB, selected by Frida Birkehede and David Tjeder for Allt Om Whisky, cask #1085, 260 bottles): 88 Punkte
  • Old Pulteney ‘Navigator’ (46%, OB, +/-2014): 79 Punkte

Bild: Pulteney Destillerie, Foto von K. Schwebke, CC-Lizenz

Finest Spirits: Masterclasses jetzt online

Es hat ein klein wenig länger gedauert als sonst, nun aber steht das Programm der Masterclasses auf der Finest Spirits in München – und ist auch online zu sehen.

Auch wenn der diesjährige Schwerpunkt der Messe (19. bis 21. Februar 2016) auf Wodka liegt, stellen die Whisk(e)ys das Gros der Masterclasses. Schon am Freitag um 17:00 Uhr starten Maggie Miller (Scotch Single Malt Circle) und Karen Fullerton (Glenmorangie Global Brand Ambassador) mit ihren Tastings das Programm der Finest Spirits. Aus Whisk(e)y-Sicht schließt Timo Lambrecht (Bremer Spirituosen Kontor) dann am Sonntag den Reigen der Tastings mit seiner kleinen Weltreise.

Vorbestellungen sind nicht möglich, die Karten für die Masterclasses können nur am selben Tag im Festivalshop erworben werden.

tfn: Die 10 besten Plätze für Wanderungen in Schottland

Wer schon einmal in Schottland war weiß, was – abseits des Whiskys – für ein großartiger Platz für Naturerlebnisse dieses Land ist. Beeindruckende Landschaften, unberührte Weiten und unvermittelte Natur – all das findet man immer gleich ums Eck.

Die 10 schönsten Plätze für Wanderungen hat sich nun Third Force News aus Schottland herausgesucht und damit einen sehr schönen und für Schottlandreisende sehr hilfreichen Artikel gestaltet. Die Auswahl umfasst abgelegene Gegenden, Parks und Anwesen, und natürlich gibt es zu jedem Vorschlag weiterführende Links. Hier mal die 10 Regionen, die man sich ausgesucht hat:

  1. Grey Mare’s Tail Nature Reserve
  2. House of the Binns Estate
  3. Hill of Tarvit Garden and Estate
  4. Culzean Country Park
  5. The Hermitage
  6. House of Dun Garden and Estate and Montrose Basin Nature Reserve
  7. Drum Castle Grounds
  8. Glencoe and Dalness
  9. Balmacara Estate and Woodland Walk
  10. Brodie Castle Grounds

Jedenfalls einen Blick wert.

Bild: Glencoe Panorama, Leo Hoogendijk – Own work, CC BY-SA 3.0

Neu: Glenfarclas Six Generations 50yo – Ausgabe #3 (mit Tasting Notes)

Von Glenfarclas gibt es jetzt die dritte Ausgabe des Glenfarclas 50yo aus der Six Generations Edition. Sie ist George Grant (1874-1949) gewidmet. Die Lagerung des Whiskys erfolgte in ex Oloroso Sherry Casks, bevor 937 Flaschen davon mit 41,1% abgefüllt wurden (nicht gefärbt und ohne Kältefiltration), 60 davon für den deutschen Markt. Die Edition wird in einer Lederbox mit einer Abbildung von George Grant geliefert – und soll über 2000 Euro pro Flasche kosten.

Die englischsprachigen Tasting Notes haben wir für Sie wie üblich übersetzt:

In der Nase unerwartet jugendlich mit frischem Sherryduft.

Im Glas nach einiger Zeit Noten von Crème Caramel und Butterscotch. Der Geschmack besitzt eine gewisse Würzigkeit, die sich aber nie in den Vordergrund drängt. Danach Toffee, Schokoladeneiscreme und mit Sherry vollgesogene Rosinen.

Im Finish eine wunderschöne Balance aus Sherry, gewürzten Früchten und Zimt sowie eine ewig andauernde Süße, die man von 50 Jahren in den besten Sherryfässern erwarten darf.

gf50full

 

Serge verkostet: Blends (von neu bis uralt)

Eine interessante Session hat Serge Valentin hinter sich: Er hat diverse Blends verkostet, einen aktuellen, der Rest davon war bis zu 100 Jahre alt. Diesmal sind die Beschreibungen und Kommentare mehr als ausführlich, ein Blick auf seine Seite, über unsere Punkteliste hinaus, zahlt sich daher, noch mehr als ohnehin immer, aus :-).

Jedenfalls hier die Bewertungen, die sich teilweise in astronomische Höhen aufschwingen:

  • House of Lords 12 yo (40%, OB, blend, France, +/-1980): 82 Punkte
  • Chivas Regal 18 yo ‘Gold Signature’ (40%, OB, blend, +/-2015): 83 Punkte
  • Chivas Regal 25 yo (OB, blend, 113cl, +/-1915): 93 Punkte
  • Grant’s ‚Liqueur Scotch Whisky‘ (OB, blend, early 1930s): 90 Punkte
  • Grant’s ‚Stand Fast‘ (70° proof, OB, blend, early 1930s): 80 Punkte
  • Old Angus (OB, blend, 1930s): 92 Punkte
  • King’s Legend ‘Old Special’ (OB, Ainslie & Heilbron, blend, spring cap, +/-1955): 91 Punkte
  • Fifesay 10 yo (20 U.P., OB, bottled 1920s): 93 Punkte

Jack Daniel’s erweitert Destillerie um 140 Millionen Dollar

0

Der Whiskeyboom in Amerika bringt auch Jack Daniel’s in Tennessee dazu, Geld in den Ausbau seiner Anlagen zu stecken – um die globale Nachfrage und den lokalen Besucheransturm besser bewältigen zu können, wie das Unternehmen in einem Artikel auf whas11.com (einer Website des ABC News Networks) bekanntgab.

Die 140 Millionen Dollar werden in zwei neue Lagerhäuser, die Erweiterung der Abfüllanlage und den Ausbau des Besucherzentrums gesteckt. Über 275.000 Touristen haben nach eigenen Angaben die Destillerie im Vorjahr besucht, und man rechnet mit stetig wachsenden Zahlen.

Die Investition kommt übrigens nicht einmal drei Jahre nach dem letzten großen Ausbau, der damals knapp 100 Millionen Dollar kostete…

Titelbild von Pierre Nel, Flickr

Pernod Ricard verdient 909 Millionen Euro im 2. Halbjahr 2015

0

Laut einem Bericht in marketwatch.com hat der französische Getränkegigant Pernod Ricard in seinem letzten Finanzhalbjahr noch besser als zuvor verdient. Der Gewinn stieg im 2. Halbjahr 2015 um 9% auf 909 Millionen Euro (rechnet man die vorteilhaften Wechselkursschwankungen heraus, bleibt immer noch ein Plus von 4%). Dabei stieg zum Beispiel der organische Gewinn von Jameson um 11%, während der Gewinn bei Chivas um 2% sank.

Das Plus verdankt der Konzern vor allem guten Verkäufen in den USA und in den asiatischen Märkten (ausgenommen China). In Europa lief es nicht so gut, hier gab es ein Minus von 2%.

Whisky im Bild: Wolfburn beginnt mit Abfüllung

Ein stimmungsvolles Bild aus der nördlichsten Festlanddestillerie Schottlands, Wolfburn: Die ersten Fässer werden aus den Lagern zur Abfüllung in Flaschen gerollt. Nun wird es tatsächlich ernst mit der Inaugural Release…

wolfburnrolling

About Drinks: Interview mit Timo Lambrecht (Bremer Spirituosen Contor)

0

Das Thema asiatische Whiskys ist das bestimmende in einem Interview, das about drinks mit Timo Lambrecht vom Bremer Spirituosen Contor geführt hat. Das Bremer Spirituosen Contor ist einer der großen deutschen Importeure und Großhändler von Whiskys sowie anderen hochprozentigen Getränken.

In diesem Auszug aus dem Interview geht es zum Beispiel um die Whiskys von Togouchi:

Timo Lambrecht: Die Chugoku Jozo Destillerie besitzt keine eigene Whiskybrennerei, sondern produziert hauptsächlich japanische Spezialitäten wie Fruchtliköre, Sake und Shouchu. Nur der Vorgang der Reifung und des Blendens wurden und werden durch die Master Blender der Chugoku Jozo Destillerie durchgeführt. Gelagert werden die eingekauften Whiskys in einem Tunnel in einem Berg mit einer Länge von 361 Metern, welcher im Jahr 1970 von der japanischen Eisenbahngesellschaft JR gebaut wurde, um die Strecke von Kabe nach Hamada in Shimane zu erweitern. Dieses Projekt jedoch kam nie zur Vollendung, so dass dieser Tunnel, nun im Besitz der Gemeinde Togouchi, die Interessen von Chugoku Jozo weckte, da dieser mit einer konstanten Temperatur von 14°C und einer Luftfeuchtigkeit von 80% ideale Bedingungen für die Reifung des Shochu und Whiskys liefert. Seitdem reift der Togouchi an diesem ungewöhnlichen Ort.

Auch über indische Whiskys erzählt Timo im Artikel. Einfach unserem Link folgen.

David Frost: Die Strategie der SWA in Lateinamerika

Unter dem Titel „Trends in Latin America are good for Scotch“ hat der CEO der Scotch Whisky Association, David Frost, einen Essay über seine Sicht auf den lateinamerikanischen Markt beschrieben. Die Länder dort gelten ja als Hoffnungsmarkt für die schottische Whiskyindustrie, und was Frost in seinem Artikel schreibt, scheint diese Hoffnung zu unterstützen. Er bezeichnet Scotch sogar als Zugpferd für andere wirtschaftliche Beziehungen Schottlands zu der im Artikel angesprochenen Region.

Der Artikel in Herald Scotland erscheint im übrigen im Vorfeld einer Handelskonferenz, die in der kommenden Woche in Edinburgh stattfinden wird und die wohl dazu genutzt wird, die Exporte von Scotch nach Südamerika weiter anzukurbeln.