Serge verkostet: Bruichladdich von Unabhängigen (z.B. Anam na h-Alba)

Eine Reihe von unabhängigen Abfüllungen aus der Destillerie Bruichladdich wurden von Serge Valentin für seine Tasting Notes von heute verkostet, darunter auch ein Bottling des deutschen Abfüllers Anam na h-Alba aus dem Vorjahr – und das wurde auch mit der Höchstnote der heutigen Session ausgezeichnet, nämlich mit 90 Punkten.

Generell gab es gute Wertungen für die Whiskys aus der Islay-Destillerie:

  • Bruichladdich 15 yo (43%, OB, Moon Import, 75cl, +/-1985): 82 Punkte
  • Bruichladdich 1991/2015 (53.3%, Gordon & MacPhail, Cask Strength, refill hogsheads, casks #2775, 2776, 2780): 87 Punkte
  • Bruichladdich 11 yo 2004/2015 (58.4%, Hunter Laing, Old Malt Cask, cask #2530): 84 Punkte
  • Bruichladdich 22 yo 1992/2015 (53.3%, Cadenhead, Authentic Collection, bourbon hogshead, 222 bottles): 88 Punkte
  • Bruichladdich 22 yo 1991/2014 (55.9%, Anam na h-Alba, bourbon hogshead): 90 Punkte

Titelbild: Bruichladdich. Bildrechte bei Lars Pechmann

Neu: Jack Daniel’s Single Barrel Rye

Offiziell wird er im Februar in den USA veröffentlicht, aber Flaschen von den Jack Daniel’s Single Barrel Releases schaffen relativ rasch auch den Weg über den großen Teich und können hier erworben werden – das gilt wohl auch für den neuen Jack Daniel’s Single Barrel Rye Whiskey.

Der Jack Daniel’s Single Barrel Rye ist der erste ausgereifte Whiskey von Jack Daniel’s, bei dem der Roggen in der Mashbill die Oberhand hat. Genauer gesagt: 70% Rye, 18% Corn und 12 Prozent malted Barley. Kosten wird der Whiskey in den USA ca. 50 Dollar, abgefüllt ist er mit 47%, berichtet Bevnet.

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Isle of Raasay Distillery: Planning Permission erteilt

Vor knapp zwei Stunden hat , Mitgründer von R&B Distillers, dem Unternehmen hinter der geplanten Destillerie auf der Insel Raasay, die freudige Mitteilung über seinen Linkedin-Account verbreitet: Die Planning Commission für die Destillerie, über die wir bereits mehrmals berichtet haben, ist von der Highland Council heute erteilt worden. Damit können nun die nächsten Schritte zum Bau der Destillerie auf der Insel östlich von Skye gesetzt werden.

Für die ganz Neugierigen lassen sich übrigens alle hiermit zusammenhängenden Dokumente auf dieser Website der Highland Council einsehen.

Unser Titelbild zeigt das geplante Destilleriegebäude in einer künstlerischen Skizze.

Serge verkostet: Benromach 10yo, Benromach 35yo

Nachdem wir schon vor einiger Zeit den Benromach 35yo mit Begeisterung verkostet haben (siehe hier), ist heute Serge an der Reihe. Als Sparringspartner für seine Verkostung hat er sich den Benromach 10yo ausgesucht – für sich schon ein bemerkenswert guter Whisky. Und in der Tat kann er auch gegen ein Schwergewicht wie den Benromach 35yo bestehen. Der geht allerdings als Sieger aus der Verkostung – auch Serge findet ihn ausgesprochen gelungen, was sich in einer Wertung über 90 Punkte niederschlägt.

  • Benromach 10 yo ‚100° proof‘ (57%, OB, +/-2015): 87 Punkte
  • Benromach 35 yo (43%, OB, 2016): 91 Punkte

Titelbild: Benromach. Author Cls With Attitude.This file is licensed under the Creative Commons Attribution-Share Alike 2.5 Generic license.

Wir verkosten: Prometheus 27yo Speyside Single Malt Whisky

Prometheus 27yo Cache#2, 47%
Verkoster: Reinhard Pohorec
Sample: A Wee Taste of Scotland

prometheus27

Da ist er also, viel diskutiert, sehnsüchtig erwartet und von Mythen und Mystik umrankt – Prometheus geht in die zweite Runde, die zweite Abfüllung des raren, nicht offiziell deklarierten Speyside Single Malts, der in strengst limitierter Menge den Whisky Enthusiasten zum Genuss feilgeboten wird.

Lassen wir die vielen Worte und Floskeln und tauchen schlichtweg die Nase und Zungenspitze ins Glas, in die kleine Pfütze kostbaren Whiskys.

Nase: schwer üppig und mit einer ungemein sanften, tiefen Harmonie schwingen die Duftwellen hin und her, unmittelbar hat man das Gefühl, dass der Prometheus wahrlich in sich ruht, seine Mitte gefunden hat, von graziler Reife und fast ehrfurchterbietender Würde, beinahe schon kokett selbstsicher, fruchtige, frisch-rote Apfelnoten, Birnenmost nebst etwas parfümierter Quitte, stängelig schalig auch die Reminiszenz von Zitrus und ätherischen Spitzen, dick gekochter Porridge schimmert dahinter, überbordend volle Getreidefelder, in schwer goldgelbe Sonnenstrahlen getaucht, samtig, ein wenig Kornblume, Muskatblüte und dann macht sich erstmalig der dunkle Rauch auf, die Szenerie zu bereichern, geröstete Walnuss, gekleidet in röstig dunklen Karamell, Pumpernickel mit Waldhonig dick bestrichen, lemon sherbet, angedrückte Kardamomkapseln legen sich elegant neben Küchenkräuter, Sauerampfer, etwas Salbei aber auch Rosmarinnadeln, gelbfruchtig, fast marmeladig, Marille, pürierte Weingartenpfirsiche zu weiß glimmender Asche, Sanddorn kommt dann bevor sich einmal mehr die würzig-rauchigen Akzente in die erste Reihe schieben wollen. Es ist ein ständiges In-Bewegung-Sein, ein andauerndes Wogen der Brandung, eine Flut von Düften und Eindrücken, welche die Sinne betört

Gaumen: ebenso gewaltig setzt sich der Whisky auf die Zunge, gelockert und pointiert von straff würziger Reife, holzig rauchige Akzente von glimmenden Kohlen, schwarz eingelegten Nüssen, verbranntem Karamell und geröstetem Getreide, Malzkaffee, Salzmandeln und Sesam, dann die marmeladige Süße mit Erinnerungen an Marille, Birnenquitte und dem schon duftig präsenten, roten Apfel, geriebene Muskatnuss, Zimtzucker und auch etwas tropische Frucht, ein leiser Umami Anflug, maritime Einflechtungen, Meeresbrandung und auch die dazu wehende Brise, eine frische Gischt von grünlicher Herbe, Seetang, Nori Alge und Sepia, druckvoll und sehr üppig ist der Körper, dennoch filigran gezeichnet, die Würze und Komplexität kitzelt immer wieder eine Idee von Frische über den Gaumen, Weihrauch, Moschus und Myrrhe branden auf, wahrlich sakrale Noten und eine kontemplativ, geistliche Größe, die man in diesem Malt mit Sicherheit zu entdecken vermeint, beeindruckend!

Finish: als krönende, finale Inszenierung spannt sich ein Spannungsbogen über die Geschmacksknospen, der den Malt schier endlos erscheinen lässt, kolossal ist der Abgang, getragen von dem Spiel aus Würze, Gerbstoff und holzig-kompaktem Fokus, sowie der dick üppigen Fruchtsüße, Cremigkeit und der öligen Statur, Frucht, Gewürze, Kräuter – make your pick, es ist alles da. Nie ist das Sherry Fass übertönend, nie fordern Säure, Holz oder Alkohol zu viel vom Genießer, stets ist da diese Harmonie, diese Ruhe und Überlegenheit. Noch einmal zeigen sich Menthol, samtweiche, rote Beeren, Rosenblüten und Laubblätter, Sternanis, Lavendel und Arancini.

Alles in allem: Wie ein zutiefst selbstreflektierter, erfahrener Mensch, der scheinbar alles gesehen und erlebt hat, wie eine Speise, die kaum feiner zu komponieren sei, wie ein Kunstwerk, dem wenig hinzuzufügen sei – so imposant, groß und stolz steht Prometheus 27y da.

Man muss sich nicht vom Gerede imponieren lassen, man muss nichts auf Blabla und ach so schöne Marketing Stories geben, aber wenn ein Whisky so fein gezeichnet ins Glas und auf den Gaumen kommt, bleibt man ehrfürchtig und freudig, wie ein kleines Kind vor seinem Glas sitzen, ein Lächeln auf den Lippen, die Gedanken in die Ferne schweifend und auf der Suche nach all der Reife und Erfahrung eines solchen Malts. Weltklasse.

Mit den besten Spirits,
Reinhard Pohorec

Seit Beginn des Jahres verzichten wir in unseren Tasting Notes auf numerische Bewertungen und geben unseren Eindruck nur mehr über die Beschreibung wieder. Wir tragen damit unserem Gefühl Rechnung, dass man mit einem starren Punkteschema Vergleiche forciert, die den Whiskys nicht gerecht werden. PS: Wir haben Geschmack. Unseren. Nicht Ihren. Unsere Verkostungsnotizen sind also kein richterliches Urteil, sondern unser persönlicher Eindruck.

Whisky im Bild: Black Bull 40yo Batch #6 – was drin ist

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Eine andere Art von Whiskyliteratur möchten wir Ihnen heute präsentieren um zu zeigen, dass auch Blends hochgradig sexy sein können: Die Rückseite des 40 jährigen Blends Black Bull in seiner neuesten Iteration, Batch #6. Nach dem Motto: Wenn man was zu sagen hat, dann soll man das auch tun. Viel Vergnügen beim Kopfkino, das bei so einer Blendliste abgeht…

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The Spirits Business: Die 10 besten Whiskymarken für Sammler und Investoren

Wer auf der Jagd nach Seltenem und Besonderem bei Whisky ist, der hat mit den Top Ten der am meisten bei Sammlern gefragten Whiskys des Unternehmens Rare Whisky 101 einen schönen Leitfaden an der Hand, um sich bei seiner Suche nach solchen Abfüllungen zu orientieren. Was wenig verwundert: Sieben dieser zehn Marken stammen aus Lost Distilleries, also Destillerien, die nicht mehr produzieren, weil sie abgerissen oder umgebaut sind.

Die Liste, die auf The Spirits Business veröffentlicht wurde, wird von Brora angeführt, die einzigen noch arbeitenden Destillerien, die auf ihr vertreten sind, sind Dalmore, Mortlach und The Macallan. Nicht vertreten in den Top Ten sind Ardbeg, Bowmore und Lagavulin – aber sie haben es in die Top 30 geschafft. Springbank und Glenfarclas werden als immer attraktiver werdend gesehen.

Wer sich noch etwas mehr in die Materie vertiefen will, der kann auch auf den Artikel „Flüssiges Gold“ auf welt.de ein Auge werfen – auch dieser ist, was den Whiskymarkt und seine momentane Entwicklung anbelangt, auch für jene lesenswert, die Whisky zum Genießen und nur zum Genießen kaufen.

Exklusiv: Heaven Hill Bourbon-Tasting mit Bernie Lubbers

Gestern am Abend lud Borco, der neue Generalimporteur von Heaven Hill, zu einem Bourbon-Tasting mit Heaven Hill Global Brand Ambassador Bernie Lubbers in Erich Wassicek’s Bar Halbestadt in Wien. Im Programm dabei: Eine flüssige Historie des amerikanischen Whiskeys, vom ungereiften Corn Whiskey über Rye und Wheat bis hin zum klassischen Bourbon in Form von Elijah Craig und Evan Williams – natürlich alles Produkte aus der größten noch familiengeführten und sich im Familienbesitz befindlichen Destillerie der USA.

Das Lineup der Verkostung mit Bernie Lubbers
Das Lineup der Verkostung mit Bernie Lubbers

„Whiskey Professor“ Bernie Lubbers, zur Zeit auf einer Promotiontour durch ganz Europa (er kam aus Polen und reiste von Wien aus weiter nach Paris) erzählte über die sich im Lauf der Zeit verändernden Herstellungsmethoden amerikanischen Whiskeys und ging auch auf den sich nun auch in den USA durchsetzenden Trend der alterslosen Abfüllungen ein – eine durch den erhöhten Absatz der letzten Jahre notwendig gewordene Umstellung.

Erich Wassicek (Halbestadt), Bernie Lubbers (Heaven Hill) und Mario Matusch (Borco) - v.l.n.r
Erich Wassicek (Halbestadt), Bernie Lubbers (Heaven Hill) und Mario Matusch (Borco) – v.l.n.r

Nach einer kleinen Pause ließ es sich Bernie dann nicht nehmen, auf der Gitarre diverse Bluegrass-Nummern zum Besten zu geben. Im typischen Fingerpicking-Style Kentuckys und mit toller Stimme unterhielt er die Gäste (unter ihnen auch Autor Thomas Domenig, dessen neues Bourbon-Buch kurz vor der Veröffentlichung steht), die in der Zwischenzeit die Whiskeys nachverkosteten.

Bernie an der Gitarre - mit traditionellen Bluesgrass-Nummern
Bernie an der Gitarre – mit traditionellen Bluegrass-Nummern

Ein schöner Abend war es, der wiederum einmal zeigte, dass amerikanischer Whiskey seinen eigenen Charme hat und auch anspruchsvollen Genießern Freude bereiten kann. Den Gästen – versorgt mit kulinarischen Köstlichkeiten von Konny Wunder – hat es jedenfalls rundum gefallen. Persönlicher Favorit war übrigens der Bernheim Wheat Whiskey, der mit seiner süßen und runden Note sehr eigenständig ist.

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Wir verkosten: Glenburgie 20yo, 53,7% vol. – Five Lions

Glenburgie 20 years old, 53,7% vol.
distilled in June 1995, bottled in November 2015

2nd fill American Bourbon hogshead

Verkoster: Reinhard Pohorec
Sample: Five Lions

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Wieder einmal Glenburgie also – und ja, die treuen Leser entsinnen sich vielleicht einer gewissen, nicht ausschließlich historisch-amüsanten Motiven entstammenden Zuneigung des Autors zu diesem charaktervollen Speysider.

Diesmal darf man sich der Frage widmen, wie das Destillat im Kleide eines second fill American Bourbon hogshead aufzutreten vermag, aus dem Jahre 1995 und seither zwanzig Lenze gereift.

Nase: fett ölig, cremig duftiger Butterscotch, Vanille, Zimt und Karamell wabbern um sanft grasige, grünliche Hügeln kitschiger Speyside Idylle, Stachelbeere, etwas frisch anmutende Würze von Cassis, Salbei und Limettenschale, auch eine petrol-artige Note – im positiven Sinne! Fast rauchig und von vibrierender, kompakter Statur, Quitte, herb-stängelige Hagebutte, Fenchelsaat nebst karamellisierter, gegrillter Zitrone, Salzgebäck und Weihrauch
Mit Wasser und Zeit wird die grasige Würze intensiver, fleischiger, der weiß-kalte Rauch zeigt mehr Ecken und Kanten, die blättrige Kräutereinsprengselung entwickelt sich hin zu Eukalyptus, Menthol, Pfeffer, Sauerampfer – eine sehr spannende Nase, viel gilt es hier zu entdecken

Gaumen: ein schmeichelhaftes Opening getragen von der Anfangs schon gezeigten Vanilleseite, Karamell nebst herber Zitrus, etwas Salzzitrone, Quittengelee und auch die Hagebutte darf sich am Gaumen analog zur Nase zeigen, frische Minzbonbons, die stählern kühle Rauchigkeit und Reife von zwei Dekaden wunderbar eingebunden, das Holz von fein ziselierter, nie aufdringlicher Gerbstoffigkeit, wunderbar eingebundener alkoholischer Unterbau, der für Druck sorgt ohne sprittig zu wirken. Rund gezeichnet, fein durchwoben, mit einer frisch anmutenden Säure zur Abfederung der süßlich marmeladigen Eindrücke und getreidiger Gefälligkeit, ein Wechselspiel von Komplexität

Finish: lange klingt der Glenburgie nach, während sich die Süße eher zu Beginn und im Dialog zeigt, dominiert trockenblättrige, kristallklar-würzige und ätherische Frische den Abgang, noch einmal ist da der Pfeffer, noch einmal erzählt da die Balsamnote stolz ihre Geschichte, einmal noch muss auch die ledrige Tabakwürze mitspielen dürfen. Ehe sich ein wohlmeinender, friedlicher Ausklang dem Ende hin zuwendet – versöhnlich, charmant.

Alles in allem: das second fill hogshead hat dem Glenburgie gerade genug Charakter mitgegeben und ansonsten viel Raum zur Entwicklung eleganter Reifenoten geboten. Ausdrucksstärke schmiegt sich sanft an Gefälligkeit und Kraft – Würze im Dialog mit Süße und Frische. ‚What’s not to like?’ an einem solchen Malt?
Geradeaus ein „Sehr gut“.

Seit Beginn des Jahres verzichten wir in unseren Tasting Notes auf numerische Bewertungen und geben unseren Eindruck nur mehr über die Beschreibung wieder. Wir tragen damit unserem Gefühl Rechnung, dass man mit einem starren Punkteschema Vergleiche forciert, die den Whiskys nicht gerecht werden. PS: Wir haben Geschmack. Unseren. Nicht Ihren. Unsere Verkostungsnotizen sind also kein richterliches Urteil, sondern unser persönlicher Eindruck.

Serge verkostet: Glenmorangie Milsean im historischen Vergleich

60 Jahre liegen zwischen den beiden Abfüllungen von Glenmorangie, die Serge Valentin heute verkostet. Zum einen ist das ein Glenmorangie aus den 50er-Jahren, zum anderen der neue Glenmorangie Milsean. Der alte ist im Vergleichstest der klare Gewinner, der Milsean kann durch seine leichte Trinkbarkeit punkten. Serge hält ihn für einen „Mädchenwhisky“ – natürlich ohne das abwertend zu meinen – er sei süß, gefällig und habe den gewissen Bourbon-Einschlag, der sich in vielen neuen schottischen Abfüllungen zu erkennen gäbe. Mit 81 Punkten ist Serge zwar nicht enthusiastisch, aber doch positiv gestimmt.

  • Glenmorangie 10 yo (70° proof, OB, UK, bottled 1950s): 89 Punkte
  • Glenmorangie ‘Milsean’ (46%, OB, +/-2016): 81 Punkte

Gewinnspiel um das Sample des Benromach 35yo – and the winner is…

Danke für die rege Teilnahme beim Gewinnspiel um das Sample des Benromach 35yo – wir haben mit viel Echo gerechnet, waren von den hunderten Einsendungen dann doch überrascht. Wow! Danke!

Der Glücksfee war es hingegen egal – in Form von random.org entschied sie sich dann für den einhundertneunundvierzigsten Einsender mit der (natürlich) richtigen Antwort „Speyside“ – und der darf sich jetzt auf knapp 4cl des in unseren Augen wunderbaren Benromach 35yo freuen, den wir dieser Tage zum Versand bringen.

Dieses Sample des Benromach 35yo können Sie von Whiskyexperts gewinnen!
Dieses Sample des Benromach 35yo konnten Sie bei Whiskyexperts gewinnen!

Und wer ist es nun? Das Glück lächelt diesmal über der bayrischen Landeshauptstadt München, und wir gratulieren Robert Jeffares ganz herzlich. Viel Vergnügen mit dem Sample!

Alle, die nicht gewonnen haben, vertrösten wir mit dem Hinweis auf ein neues Gewinnspiel in der nahen Zukunft und freuen uns jetzt schon auf die großen Augen, die es dann geben wird 🙂

Letzter Tag: Gewinnen Sie ein Sample des Benromach 35yo

Nur noch heute – morgen geben wir schon den Gewinner oder die Gewinnerin bekannt! Machen Sie jetzt noch mit!

Whisky schmeckt am besten, wenn man ihn teilt. Und genau das machen wir jetzt: Wir verlosen unter unseren Lesern das Sample, das wir vom Destillerie-Eigentümer Gordon & MacPhail zur Verkostung ihres neuen Benromach 35yo erhalten haben (unsere Tasting Notes finden Sie hier). Das ist Ihre Chance, einen – unserer Meinung nach – hervorragenden Whisky verkosten zu können, bei dem die Flasche im Handel an die 600 Euro kosten wird.

Dieses Sample des Benromach 35yo können Sie von Whiskyexperts gewinnen!
Dieses Sample des Benromach 35yo können Sie von Whiskyexperts gewinnen!

Bei unserer Verkostung waren wir extra sparsam (siehe Bild), sodass von den 5cl, die wir erhalten haben, sicher noch knapp an die 4cl für unsere glückliche Gewinnerin oder unseren glücklichen Gewinner übrig sind. Und das bedeutet: Sie können Ihren Gewinn dann mit einem Freund genießen – denn wie gesagt: Whisky schmeckt am besten, wenn man ihn teilt.

Und so können Sie das Sample des Benromach 35yo gewinnen:

  1. Geben Sie diesem Artikel bitte ein Like – entweder auf unserer Website oder auf Facebook (falls Sie nicht bei Facebook sind, kann dieser Punkt natürlich entfallen)
  2. Teilen Sie ihn bitte mit einem Freund – im Social Network Ihrer Wahl oder per mail.
  3. Beantworten Sie bitte aus rechtlichen Gründen folgende Gewinnfrage: Die Destillerie Benromach liegt in der

a) Lüneburger Heide
b) Speyside

4. Die richtige Antwort schicken Sie gemeinsam mit Ihrem vollen Namen und Ihrer Postanschrift ab sofort an folgende email: contest@whiskyexperts.net

Unter allen richtigen Antworten, die uns bis 7. Februar 2016, 23:59 Uhr mitteleuropäischer Zeit erreichen, ziehen wir den Gewinner des Preises.

Pro Person ist nur eine Teilnahmemail möglich!

Teilnahmebedingungen:

Am Wettbewerb kann jeder teilnehmen, der in Deutschland, Österreich oder der Schweiz wohnt und das 18. Lebensjahr vollendet hat. Der Wettbewerb läuft ab sofort bis 7. Februar 2016, 23:59. Der Gewinner wird am 8. Februar auf unserer Webseite bekanntgegeben und per Mail benachrichtigt. Der Wettbewerb findet unter Ausschluss des Rechtsweges statt – es kann dazu kein Schriftverkehr geführt werden. Mitarbeiter von Whiskyexperts  sind von der Teilnahme ausgeschlossen.

Mit der Teilnahme erklären Sie sich mit diesen Teilnahmebedingungen einverstanden. 

Wir wünschen Ihnen viel Glück beim Mitmachen.

Herzlichst,
Ihr Whiskyexperts-Team

benromach35

Video: Mit dem Fahrrad auf Islay

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Der sonntäglichen Tradition entsprechend möchten wir Sie auch heute mit einem Video zum Thema Whisky oder den Herstellungsgebieten unterhalten. Diesmal entführen wir Sie wieder einmal auf Islay, aber unter etwas anderen Vorzeichen: Wir sind dabei, als die Insel mit dem Fahrrad entdeckt wird. Unter dem Titel „Islay ferry,drams and cycle tour May 2015″ sehen Sie in den ersten 15 Minuten schöne Bewegtbilder von der Reise, danach nochmals ca. 5 Minuten Fotos davon. Dabei gefallen vor allem die Naturaufnahmen, die die Insel in ihrer wilden Schönheit zeigen. Viel Vergnügen hier oder auf Youtube.

Nant Distillery: Gefahr für die Fasskäufer?

Aus dem Sydney Morning Herald haben wir eine Geschichte über eine Destillerie, die regelmäßig in Beiträgen über die interessantesten Brennereien auf Tasmanien vorkommt: die Nant Distillery. Diesmal ist der Anlass aber ein weniger erfreulicher: Die Zeitung hat Sorge, dass dort nicht alles mit rechten Dingen zugeht, was die Möglichkeit, in Fässer zu investieren, betrifft.

Die Geschichte ist die Folgende: Die Nant Distillery bietet Investoren Fässer an, bei denen man sich um 25.000 australische Dollar einkaufen kann – mit einem garantierten Rückkauf, wenn der Whisky reif ist. Beim Rückkauf zahlt die Destillerie dann einen höheren Preis, der einer jährlichen Rendite von 9.55% entspricht (ein stattliches Versprechen in Zeiten der Nullzinsen).

Haken eins an der Sache, so der Sydney Morning Herald: Wann ein Fass reif ist, bestimmt die Destillerie. Und dem Vernehmen nach sind zwar die ersten Fässer nach vier Jahren „reif“ gewesen, nun aber sollen einige Investoren das Gefühl haben, zu lange warten zu müssen und immer wieder vertröstet zu werden.

Haken zwei: Der Besitzer der Destillerie, ein gewisser Keith Batt, ist auch Immobilienmakler. Oder besser gesagt: Er war es. Denn vor Weihnachten ging er mit seiner Immobilienfirma pleite und hinterließ Schulden in der Höhe von 16 Millionen australischen Dollar. Zudem wird die Firma hinter der Nant Distillery gerade so umstrukturiert, dass Mr. Batt darin nicht mehr in verantwortlicher Rolle auftaucht.

Die Firma kommentierte zwar, dass die persönlichen Finanzen von Keith Batt und die des Unternehmens völlig getrennt zu betrachten seien, aber es scheint, als wären die Investoren dennoch nervös geworden, denn Investitionen in Whiskyfässer ist keine durch irgendwelche Gesetze geschützte Anlageform und sie tragen das Risiko eines Ausfalls zu 100%.

Der Artikel im Sydney Morning Herald enthält auch ein Video zu dem Thema – jedenfalls eine spannende Geschichte, die wir natürlich weiter verfolgen werden…

Titelbild: Nant Distillery