MeinWhisky.com: Besichtigung der Annandale Distillery

Es wird noch ein wenig dauern, bis wir den ersten Whisky aus der Annandale Distillery in den Lowlands, an der Grenze zum Lake District, verkosten können – die Produktion dort hat erst im November 2014 wieder begonnen. Aber natürlich ist das Interesse an ihr unter Whiskyfreunden groß, ist sie doch eine wiedereröffnete Traditionsdestillerie mit fast 200 Jahren Geschichte in den alten Gemäuern.

Petra Milde hat Annandale besucht und von dort einen bebilderten Reisebericht mitgebracht, in dem sie, wie üblich, Wissenswertes über die Destillerie und die Produktion aus den Verantwortlichen herausgekitzelt hat, auch wenn das diesmal schwieriger gewesen sein dürfte als sonst:

Ich besuchte die Annandale Distillery im Juni. David Thomson war leider zu der Zeit nicht vor Ort. Malcom Rennie, zuvor Master Distiller, ist mittlerweile nicht mehr fest angestellt bei Annandale, er steht der Brennerei aber noch beratend zur Seite. So kann ich euch hier die Bilder einer herkömmlichen Besuchertour bieten, bei der leider in den Lagerhäusern nicht fotografiert werden darf. Dass es trotzdem praktisch zu einer privaten Tour wurde, ist der Tatsache zu verdanken, dass ich sehr früh morgens dort war und an der ersten Tour keine weiteren Besucher teilnahmen. Unser junger Tourguide Frederick war sehr nett und beflissen, aber in Sachen Whisky und Herstellung ein frisch „Neigschmeckter“, wie man hier im Schwabenländle sagt.

Mehr über die Destillerie in Wort und Bild auf Petras Blog.

Annandale Distillery. Bild: Petra Milde
Annandale Distillery. Bild: Petra Milde

Video: Abendstimmung über der BenRiach Distillery

Das Sonntagsvideo von heute nimmt uns wieder mit auf einen Quadcopter-Flug – diesmal betrachten wir die Destillerie BenRiach in der Speyside von oben. Vor fast genau einem Jahr aufgenommen, zeigt es eine Abendstimmung im August.

Die Destillerie, eingebettet in Wiesen und Felder, gehüllt in sanftes Licht – genießen Sie die dreieinhalb Minuten, die Willie McPhelim aufgenommen und auf Youtube hochgeladen hat…

Knockdhu bietet ab sofort Touren an – Interview mit Lorraine Kennedy

Die Speyside-Destillerie Knockdhu (sie produziert den anCnoc-Whisky) bietet als Neuerung ab sofort Touren durch die Destillerie an. Geführt werden sie von Lorraine Kennedy, die nun dort als Tour Guide angestellt ist. Auf der Website von Knockdhu können Sie ein kurzes Interview mit ihr finden, in dem sie sich und die Atmosphäre der Destillerie beschreibt.

Ganz einfach vorbeischneien kann man dort allerdings nicht zu den Touren – eine vorige Anmeldung unter der schottischen Telefonnummer 01466 771223 oder per email unter kennedyl@inverhouse.com ist notwendig – dann kann man eine der Touren durch die kleine, aber feine Brennerei, die von Montag bis Freitag um jeweils 10:00 und 14:00 starten, buchen.

Tour Guide Lorraine Kennedy vor der Destillerie Knockdhu. Bild: Knockdhu Distillery.
Tour Guide Lorraine Kennedy vor der Destillerie Knockdhu. Bild: Knockdhu Distillery.

Great Drams: Zehn empfehlenswerte Whiskys für Einsteiger

Auf Great Drams können Sie heute eine Zusammenstellung von zehn Whiskys finden, die man dort als für Einsteiger gut geeignet hält. Es handelt sich dabei um schottische Single Malts und einen Blend – zwei irische Whiskeys sind zusätzlich in der Liste enthalten.

Wenn es auch natürlich wesentlich mehr als diese zehn Whiskys gibt, die man Einsteigern empfehlen kann, so ist unserer Meinung nach in der Liste keiner dabei, der ein Fehlgriff wäre. Sie bieten verschiedene Geschmacksrichtungen, zeigen geradlinige Abfüllungen ebenso wie solche mit Finishes – und sind in einem leistbaren Preisbereich und im Fachhandel weit verbreitet. Einzig beim Glenmorangie Tùsail könnte es etwas schwieriger werden, ihn zu bekommen, und der Big Peat muss nicht unbedingt die Weihnachtsausgabe sein :-).

Die Liste ist aber, so finden wir, auch für passionierte Whiskyfreunde nützlich – können doch die genannten Abfüllungen zumeist als „daily dram“ eine gute Verwendung finden – oder als Ausgangspunkt für eigene Überlegungen, was man denn Freunden, die mit dem Whisky beginnen wollen, so empfehlen könnte…

Whiskyclub FS.de: Gespräch mit Hermann Suppanz (Alambic Classique)

Hermann Suppanz gehört mit seinem Label „Alambic Classique“ zu den ältesten unabhängigen Abfüllern Deutschlands. Mit über 35 Jahren Erfahrung kann er natürlich einiges aus dem Nähkästchen plaudern, und dies tut er in einem Portrait, das sich auf der Seite des Whisky-Clubs Fränkische Schweiz findet. Autor Patrick Grasser hat Suppanz in seiner schwäbischen Heimat Bad Wörishofen besucht und mit ihm gesprochen. Hier ein Auszug aus dem Artikel:

Gute persönliche Kontakte sind entscheidend, um solche besonderen Whiskies überhaupt zu bekommen: „Bei Ben Nevis ist es zum Beispiel so, dass ich den Manager, Colin Ross, schon seit vielen Jahren kenne.“ Daneben sind Weitsicht und langfristiges Denken entscheidende Kriterien, um im andauernden Whiskyhype nicht irgendwann auf dem Trockenen zu sitzen: „Ich habe mir vor vielen Jahren auch junge Fässer gekauft und dann erst einmal liegen lassen.“

Trotzdem finden sich inzwischen auch jüngere Whiskies im Alambic Classique Portfolio. „Die Preise für die Fässer sind enorm gestiegen und alte Whiskies werden immer knapper. Deshalb suche ich auch immer gute junge Whiskies.“ Beispiele dafür sind zwei Whiskies, die gerade erst abgefüllt wurden und die während unseres Gesprächs auf dem Tisch stehen: Ein 2008er Glenallachie Sherrycask aus der Special Vintage Serie und ein 2008er Glentauchers Nicaragua Rum Cask aus der Double Matured Serie: „Das sind zwei schöne Trinkwhiskies. Die sind einfach fein zum Trinken.“

Mehr über Suppanz, seine Abfüllungen und seine Ansichten zum Thema Whisky im verlinkten Artikel.

Hermann Suppanz. Bildrechte Patrick Grasser.
Hermann Suppanz. Bildrechte Patrick Grasser.

Neuer Single Malt Whiskey aus den USA: Copperworks

Die Single Malt Szene in den USA wird um eine weitere Abfüllung bereichert: Den Copperworks Single Malt Whiskey. 1350 Flaschen davon wird es ab 27. August geben, und man kann sie nur über Vorreservierung durch ein Ticketsystem auf der Website der Copperworks Distillery in Seattle erhalten – man muss also schon ein ziemlicher Geek sein, um ihn sich von hier aus zu sichern, zumal man ihn nur zu Adressen in den USA senden lassen kann.

Interessant aber ist er ohne Zweifel: Der Copperworks ist aus einer Craft Beer Maische destilliert, aus 100% „pale malted barley“, im Pot Still-Verfahren zweifach destilliert und für 30 Monate, also zweieinhalb Jahre, in neuen american oak barrels gereift. Nach schottischen Vorschriften wäre er zu jung für einen Whisky, aber in den USA gelten andere Regeln.

Kosten wird der mit 52% abgefüllte Whiskey 60 Dollar, und wie gesagt: Ein Direktimport ist nicht möglich. Aber: Wo Neugier ist, ist meist auch ein Weg 🙂

copperworks text

Travel Retail verkauft im Vorjahr 4.2% weniger Spirituosen

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-4.2% wertmäßig, -3.3% mengenmäßig – das ist die relativ ernüchternde Bilanz des Travel Retails aus dem Vorjahr, was Spirituosen anbelangt. Dabei hätte die Sache noch schlimmer aussehen können, berichtet The Spirits Business.

Zwei Faktoren nämlich haben einen schlimmeren Absturz verhindert: Zunächst einmal hat die Kategorie Gin besser als im Vorjahr verkauft – gleich um 6%. Und: Das Luxus-Segment hat ebenfalls noch zulegen können, so wie das untere Ende des Verkaufsspektrums, denn im Value-Bereich gab es ebenfalls einen Zuwachs von 2.2%.

Das Standard-Segment hingegen sackte um 6.4% ab – und während die Zahlen natürlich nicht nur Whisky betreffen, so gelten sie natürlich durch seine Stärke im Travel Retail auch mit Varianzen für ihn.

travel retail

Whisky im Bild: Die Caledonian Hall und das Lagerhaus von Edradour

In unserer heutigen Folge von Whisky im Bild möchten wir Ihnen die Caledonian Hall (die im Jahr 2011 erbaute Veranstaltungshalle, die dem Lagerhaus vorgelagert ist) und das Innere eines Warehouse von Edradour zeigen. Die beiden Bilder aus der 1825 gegründeten kleinen Highland-Destillerie von Andrew Symington stammen, wie so oft in letzter Zeit, von Marcel Freudenstein, der von seinen Schottlandreisen wunderschöne Aufnahmen mitbringt.

Edradour - das Lagerhaus. Bildrechte bei Marcel Freudenstein
Edradour – die dem Lagerhaus vorgelagerte Caledonian Hall. Bildrechte bei Marcel Freudenstein
Edradour - das Lagerhaus. Bildrechte bei Marcel Freudenstein
Edradour – das Innere des Lagerhauses. Bildrechte bei Marcel Freudenstein

Danke an Ernie Scheiner für die ergänzenden Erläuterungen, die die Beschreibungen treffsicherer machten.

12x neu: BenRiach Single Cask Batch #13

Soeben angekündigt: Schon zum dreizehnten Mal bringt BenRiach seine Single Cask Bottlings auf den Markt – sehr limitierte und gleichzeitig sehr begehrte Einzelfassabfüllungen aus der Speyside-Destillerie. Auch heuer sind es wieder zwölf verschiedene Bottlings, die vom Jahr 1975 bis ins Jahr 1999 reichen.

Sie sind wieder sehr unterschiedlich: Verschiedene Finishes (Oloroso, Pedro Ximenez, Tokajer, Madeira, Claret, Burgundy und Tawny Port) von Whiskys, die aber gleichzeitig in einem anderen Fass der selben Kategorie reiften, ein dreifach destillierter Whisky mit PX Finish und zwei getorfte Abfüllungen. Reine Bourbon Fässer fehlen, im Vergleich zum Vorjahr, komplett.

Hier die vollständige Liste mit allen Daten:

  • 1975 cask # 7028 / 40 years old / Sherry Butt / Peated / 53% vol.
  • 1976 cask # 5462 / 39 years old / Port Hogshead / Peated Tawny Port Finish / 53.8% vol.
  • 1977 cask # 3111 / 38 years old / Port Hogshead / Tawny Port Finish / 43.1%vol.
  • 1978 cask # 3114 / 37 years old / Port Hogshead / Tawny Port Finish / 48.8% vol.
  • 1986 cask # 3183 / 30 years old / Pedro Ximenez Sherry Hogshead / Peated Pedro Ximenez Sherry Finish / 55.6% vol.
  • 1986 cask # 7569 / 29 years old / Oloroso Sherry Butt / Peated Oloroso Sherry Finish / 51% vol.
  • 1991 cask # 6896 / 24 years old / Burgundy Barrel / Burgundy Finish / 50.6% vol.
  • 1993 cask # 7937 / 22 years old / Claret Hogshead / Claret Finish / 54.3% vol.
  • 1994 cask # 4004 / 22 years old / Tokaj Hogshead / Peated Tokaj Finish / 55.1% vol.
  • 1995 cask # 5959 / 20 years old / Madeira Hogshead / Madeira Finish / 53.9% vol%
  • 1998 cask # 6401 / 18 years old / Pedro Ximenez Sherry Puncheon / Triple Distilled Pedro Ximenez Sherry Finish / 57.3% vol.
  • 1999 cask # 5043 / 16 years old / Oloroso Sherry Puncheon / Oloroso Sherry Finish / 56.4% vol.

Die Preise wurden in der Aussendung nicht erwähnt, wir werden sie aber nachreichen.

benriach batch13

Serge verkostet: Loch Lomond als Inchmurrin und Croftengea

Loch Lomond produziert ja nicht nur unter dem eigenen Namen, sondern, dank der flexiblen Stills, auch unter vielen anderen, so zum Beispiel Inchmurrin (da gibt es ja jetzt auch eine neue Originalabfüllungsreihe) und Croftengea. Es sind nicht unbedingt Weltberühmtheiten, aber interessant sind sie allemal, weil sie sich dem Mainstream widersetzen. Serge Valentin hat heute zwei davon verkostet, einen unabhängigen Inchmurrin von Signatory, und einen rauchigen Croftengea von Single Cask Nation. Der Signatory Inchmurrin kommt an die 80 Punkte-Marke (nicht die geringste Spur von Geruch nach Babykotze, sagt Serge), der Croftengea noch weitaus höher:

  • Inchmurrin 18 yo 1996/2015 (43%, Signatory Vintage, refill butt, cask #30, 658 bottles): 80 Punkte
  • Croftengea 10 yo (56.6%, Single Cask Nation, refill bourbon hogshead, cask #486, 133 bottles): 86 Punkte
Loch Lomond Destillerie, Foto von David Dixon, CC-Lizenz
Loch Lomond Destillerie, Foto von David Dixon, CC-Lizenz

Cocktail: Beer’n’Butter mit Jameson Caskmates

Bier und Whisky haben sozusagen die selben Eltern – bis zu einem gewissen Zeitpunkt in der Herstellung verlaufen beide Prozesse parallel. In einem Cocktail harmonieren diese beiden Getränke mit dem richtigen Rezept dementsprechend wunderbar.

Wir möchten Ihnen heute einen einfachen Bier-Cocktail mit Twist vorstellen, den Jameson im Rahmen seiner Kampagne für den Jameson Caskmates (ein Whiskey mit einem Craft Beer Barrel Finish) kreiert hat. Ein Cocktail mit einem Twist – nämlich einem gehörigen Schuss Buttermilch.

Hier ist das Rezept zum Nachmachen und Ausprobieren:

Beer’n’Butter

  • 60 ml Jameson Caskmates
  • 20 ml Zitronensaft
  • 20 ml Zuckersirup (2:1)
  • 20 ml Buttermilch

Mit IPA auffüllen

Viel Vergnügen!

Bild: Jameson
Bild: Jameson

Neu: Adelphi bringt schottisch-japanischen Blend „Glover 18“

Im Oktober des Vorjahres überraschte Adelphi mit der Veröffentlichung eines japanisch-schottischen Blends namens Glover (wir berichteten hier). Der 22jährige Glover bestand aus einem Einzelfass aus der Destillerie Hanyu, Longmorn und einem Tropfen Glen Garioch als Hommage an den Geburtsort von Thomas Blake Glover. Weltweit gab es von ihm nur 373 handsignierte Flaschen, sechs davon für Deutschland. Der 14jährige, der gleichzeitig mit dem Glover 22yo veröffentlicht wurde, war auf 1500 Flaschen limitiert und ebenso wie der ältere Bruder binnen kurzer Zeit ausverkauft.

Nun hat Adelphi in einer englischsprachigen Pressemitteilung die dritte Abfüllung in der Glover-Serie vorgestellt: den Glover 18. Er besteht wiederum aus einem Vatting von Hanyu-Whisky mit Whisky der Destilierien Glen Garioch und Longmorn.

David Moore (inks) und Alex Bruce. Foto: Tina Norris
David Moore (links) und Alex Bruce. Foto: Tina Norris

Charles MacLean, der mit Alex Bruce am Glover arbeitete, beschreibt ihn in seinen Tasting Notes als

„Richly fruity – ripe pear, juicy red apples, cherries, orange juice – on a base of vanilla sponge, spread with strawberry jam and whipped cream.”

(voller Früchte – reife Birnen, saftige rote Äpfel, Kirschen, Orangensaft – auf einer Basis aus Vanilleschaum, bestrichen mit Erdbeermarmelade und Schlagobers).

Der Glover 18
Der Glover 18

Der Glover 18 wird mit 48.6% abgefüllt. Insgesamt gibt es 1448 Flaschen weltweit, die auf 15 Märkte aufgeteilt werden. Der empfohlene Preis liegt bei 145 Pfund, mit durch Steuern und Abgaben verursachten lokalen Schwankungen.

In Deutschland wird der Glover über Rolf Kaspar Sprituosen vertrieben.

Die Eigentümer der Abfüllungen, TBG & Co aus Edinburgh, sehen den Glover als Ausdruck der Weltoffenheit Schottlands und denken darüber nach, weitere internationale Blends zu produzieren.

Die Glover-Range
Die Glover-Range

 

PR: Hochkarätige Auszeichnungen für William Grant & Sons

Schöner Erfolg für William Grant & Sons bei der ISC (International Spirits Challenge), wo das Unternehmen zahlreiche Auszeichnungen erhielt. Wir bringen hier die whiskyrelevanten Teile einer Presseaussendung, die wir heute erhalten haben:

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Hochkarätige Auszeichnungen für William Grant & Sons

Der nach wie vor im Familienbesitz befindliche Premium-Spirituosenhersteller William Grant & Sons wurde kürzlich von der renommierten International Spirits Challenge (ISC) zum „Distiller of the Year“ sowie zum ‘Scotch Producer of the Year’ gekürt.  Die International Spirits Challenge (ISC) zählt zu den renommiertesten Wettbewerben der internationalen Spirituosenwelt. Der Wettbewerb basiert auf einem strengen und unabhängigen Bewertungsprozess. Vor allem die hochrangigen Vertreter der Spirituosenwelt nehmen jährlich am Wettbewerb teil. Mit mehr als 1.300 Anmeldungen aus 70 Ländern wird die internationale Reichweite des ISC deutlich.

Bei den Preisen für die einzelnen Produkte wurden die Grant Spezialitäten The Balvenie Single Barrel First Fill Aged 12 Years (Single Malt Scotch 12 Years Old and under Trophy), Glenfiddich Malt Master (Single Malt Scotch No Age Statement Trophy) und The Balvenie DCS Compendium Chapter 1 (Design and Packaging New Product Range Trophy) prämiert.

Der herausragende Erfolg des Spirituosenhersteller wurde bereits mit 23 Goldmedaillen ausgezeichnet, diese verteilen sich unter anderem auf die Marken Glenfiddich, The Balvenie, House of Hazelwood, Kininvie, Monkey Shoulder und Tullamore D.E.W.. Darüber hinaus gab es für William Grant & Sons noch 34 Mal Silber und acht Mal Bronze.

Simon Hunt, CEO von William Grant & Sons, über die Erfolge:

„Wir sind sehr erfreut über die Auszeichnung als „Distiller of the Year“. Es ist natürlich phantastisch so viel Anerkennung zu finden, zumal damit auch die enormen Anstrengungen des gesamten Teams bei der Herstellung unserer Premiumspirituosen belohnt werden. Als Familienunternehmen sind wir sehr stolz drauf, dass wir vorausschauend handeln, um Innovationen zu fördern. Wir bieten ein großes Portfolio an hochwertigen Premiumspirituosen, wovon jede einzelne unverwechselbar und interessant ist.“

Ein Sprecher des ISC äußert sich über William Grant & Sons:

„Es ist ein fantastisches Jahr für William Grant. Ihr Erfolg in mehreren Kategorien ist dafür verantwortlich, dass sie die begehrten Titel mit nachhause nehmen. Es ist eine Sache, sich mit dem Erfolg eines Produktes hervorzutun, aber dieses Erfolgsniveau über mehrere Spirituosen-Kategorien hinweg beständig zu halten, unterscheidet William Grant & Sons von den anderen Herstellern.“

TV-Tipp: Wilde Inseln – die Hebriden (arte, 19.8., 19:30)

Und wieder haben wir einen TV-Tipp für alle Schottland-Freunde – diesmal für morgen, Freitag auf arte: „Wilde Inseln – Die Hebriden“ bringt in 45 Minuten sehenswerte Aufnahmen von den Schottland vorgelagerten Inseln. Hier der Infotext von der arte-Seite:

Mehr als 500 Inseln bilden die Hebriden vor der Westküste Schottlands. Ohne Berührung mit dem Festland bieten sie den perfekten Lebensraum für Millionen erstaunlicher Kreaturen. Über 35.000 Kegelrobben liegen in einer winzigen Bucht, um zu gebären und ihre Jungen aufzuziehen.Auf einer anderen Insel bevölkert der weltweit größte Schwarm Seevögel die abschüssigen Klippen. Kleine Felsvorsprünge sind die Kinderstube ihrer Küken. Auf der Insel Rum lebt Großbritanniens größtes Säugetier, der Rothirsch. Über ihm kreisen Goldadler auf der Suche nach Nahrung.Tausende Jahre lang kämpften die Menschen auf den Hebriden gegen die Macht der Elemente. Selbst für die Wikinger war das Leben hier eine Herausforderung. Das Meer gilt als so trügerisch und gefährlich wie sonst nirgendwo auf der Erde. Der Corryvreckan-Strudel ist einer der stärksten Meereswirbel der Welt und hat schon viele Seefahrer das Leben gekostet. Doch er spielt auch eine wichtige Rolle im unterseeischen Ökosystem der Hebriden. Geschichten über Meerjungfrauen, Riesen und Trolle spielen an den Küsten und in geheimnisvollen Dörfern und machen die Hebriden zu einem mystischen Ort.

Der Beitrag wird am Samstag, den 20. August um 21:00,  und am Sonntag um 04:30 & 07:30 auf phoenix wiederholt. Auch am 2. September um 18:25 können Sie ihn auf arte nochmals sehen…

Karte der Hebriden von Kelisi, CC-Lizenz
Karte der Hebriden von Kelisi, CC-Lizenz