Zwei neue Whiskys aus der Speyside-Destillerie BenRiach sind uns heute in einer englischsprachigen Pressemitteilung angekündigt worden: Ein neuer siebzehnjähriger BenRiach mit einem Pedro Ximenez Sherryfinish und ein 21jähriger BenRiach, der mit Tawny Port Fässern gefinisht wurde. Beide Abfüllungen werden in naher Zukunft im Handel erhältlich sein.
Der 17jährige BenRiach mit PX Finishwird den 15jährigen Pedro Ximenez Finish ersetzen. Die Sherryfässer stammen aus Südspanien.
Hier die Tasting Notes in unserer Übersetzung:
Farbe: Schimmerndes, poliertes Mahagoni.
Nase: Cremige Gewürze, Schokolade und Mandeln mit Zuckerguss, süße Sultaninen und Kuchen mit dunklen Früchten.
Gaumen: Dunkle Schokolade und frisch gemahlener Kaffee vermengen sich mit süßen Datteln und Feigen. Würzige Eiche und der Geruch einer Zigarrenbox im langen, kontrastierenden Finish.
Der BenRiach 21yo Tawny Port Finish ist ebenfalls als Ablöse eines bisherigen Standards gedacht. Er wird den 15yo Tawny Port Finish ersetzen.
Auch hier die Tasting Notes in unserer Übersetzung:
Farbe: Dichter Berstein mit schimmerndem Kupfer.
Nase: Eine perfekte Balance aus frischen Cranberries und weißem Pfeffer entwickelt sich zu einer Himbeertorte mit gekochten Süßigkeiten.
Gaumen: Geröstete Eiche und Anklänge von Orangenschalen werden zu einem lebendigen Dialog von Kompott von wilden roten Beeren und Sauerkirschen, gefolgt von gedämpfter Gerste.
Die Preise für die neuen Abfüllungen aus BenRiach sind in der Pressemitteilung nicht genannt worden – unser Leser Malte hat sie aber bei einem englischen Onlinehändler um knapp 70 und knapp 115 Pfund bereits gefunden. Danke, Malte, für die Info!
Update: Für Österreich sind folgende Preise in Erfahrung zu bringen gewesen: Benriach 17 years p.x. finish zu 79,–, Benriach 21 years port wood finish zu 129,–
Von Glendronach sind wir darüber informiert worden, dass man den Glendronach 14yo Virgin Oak, der bereits im Jahr 2010 auf den Markt gebracht und seitdem nicht mehr produziert wurde, wieder veröffentlichen wird.
Der Glendronach 14yo Virgin Oak wird zunächst in europäischen Eichenfässern gereift und danach in kleinen Virgin Oak casks, also frischen Eichenfässern, gefinisht. Dann wird er mit 46% abgefüllt. Er sollte demnächst in den Handel kommen.
Hier die originalen Tasting Notes in unserer Übersetzung:
Farbe: Helles Gold, frisch geerntetes Stroh.
Nase: Geröstete Eiche, die so ausgeprägt ist, dass sie rauchige Noten zeigt. Süße, reichhaltige tropische Früchte. Banane und Kakao, mit gerösteter Kokosnuss.
Gaumen: Würziger Ingwer- und Zimtkuchen mit einem wunderschönen rauchigen Hintergrund. Cremige Kokosnuss und Buttertoast mit einer Handvoll Haselnüsse als Ergänzung.
Kavalan, der mehrfach ausgezeichnete Whisky aus Taiwan, startet nun auch in den USA eine großangelegte Werbekampagne – und tut dies mit einem Auftritt auf einem der berühmtesten Plätze in New York, dem Times Square. Eine Presseaussendung informiert über die Hintergründe:
Kavalan Whisky kommt auf die Anzeigenwände am New Yorker Times Square
Im Verlauf der nächsten fünf Monate könnte so manch einer der 330.000 Menschen, die täglich den Times Square besuchen, einen ungewöhnlichen Whisky auf sich herabstrahlen sehen, und das nicht nur von einer, sondern von 11 der riesigen elektronischen Anzeigentafeln des Platzes.
Taiwans Top-Whiskyproduzent, Kavalan Distillery, hat sich zu den Tausenden von ikonischen amerikanischen und weltweiten Marken gesellt, die im Laufe des letzten Jahrhunderts an „der Straßenkreuzung der Welt“ („The Crossroads of the World“), einer der weltweit bekanntesten Geschäftskreuzungen, angepriesen wurden.
Im Rahmen ihres Sprungs auf den US-amerikanischen Markt werden die preisgekrönten Whiskys von Kavalan derzeit auf das Thomson Reuters Building am No. 3 Times Square im Herzen Manhattans projiziert.
Der Gründer von Kavalan, Herr YT Lee, sagt, er hoffe, dass sich der US-amerikanische Markt für die Marke zu einem der wichtigsten Standbeine entwickeln werde. „Hier geht es darum, den Leuten mitzuteilen, dass Kavalan Whisky in den USA erhältlich ist. Wir sind hier und wir sind im Geschäft“, sagte Herr Lee.
„Warum nicht einmal einen ungewöhnlichen Whisky aus Taiwan probieren, der höchste Auszeichnungen erhalten hat, darunter die als ‚World’s Best Single Malt‘ und als ‚World’s Best Single Cask Single Malt‘ im letzten und in diesem Jahr?“
Damit die New Yorker die Möglichkeit bekommen, Kavalan selbst zu probieren, werden Kavalan-Händler im Laufe der nächsten fünf Monate spezielle Tastings und Werbeaktionen durchführen.
Der New York Times Square. Bild: Tomás Fano, CC BY-SA 2.0
Aberlour gibt es bei unabhängigen Abfüllern sehr oft – über 250 verschiedene Abfüllungen listet zum Beispiel Whiskybase. Und wer einen schön fruchtigen Speysider mag, der wird bei dieser Destillerie jedenfalls fündig (auch die sherrylastigen Abfüllungen von dort brauchen sich meist nicht zu verstecken).
Serge Valentin hat heute zwei unabhängige Abfüllungen aus Aberlour verkostet, beide ohne Sherryfass, beide aus gutem Hause. Es treten an: ein 21jähriger Aberlour von Douglas Laing und ein 25jähriger Aberlour von Cadenhead. Und der Gewinner ist: Serge – denn beide haben ihm recht gut geschmeckt:
Aberlour 21 yo 1995/2016 (51.5%, Douglas Laing, Old Particular, refill hogshead, cask ref #DL 11063, 278 bottles): 85 Punkte
Aberlour-Glenlivet 25 yo 1990/2016 (51.4%, Cadenhead, Small Batch): 87 Punkte
ohne Farbstoff, ohne Kältefiltrierung Sample: Gordon & MacPhail Verkoster: Silvia Behrens und Bernhard Rems
Die Connoisseurs Choice-Serie von Gordon & MacPhail ist wohl eine der umfangreichsten unabhängigen Abfüllungslinien am Markt. Von vielen Destillerien werden in ihr fast jährlich Bottlings herausgebracht, so auch von Craigellachie in der Speyside. Über 20 Abfüllungen finden sich mittlerweile davon, und sie reichen vom Jahr 1971 bis ins Jahr 1997. Dies hier ist die Abfüllung, die im Jahr 2014 in die Flasche kam.
Nase: Helle Früchte, Birne, süßes Apfelkompott mit einem Spritzer Zitrone, Quitte, unreife Pflaumen, Weintrauben mit Candyglasur. Dazu leichte malzige Noten und würzige Waldluft oder taufrische Frühlingswiese. Auch etwas gesüßtes Gewürzgurkenwasser.
Gaumen: Weich, cremig, helle Früchte, dazu junges Holz und eine angenehme Pfeffrigkeit. Etwas von Brotteig, Vanille.
Finish: Lang, süß, wärmend. Sommerfrüchte dominieren, nach hinten leichte Bitterkeit wie von frischem, grünem Holz. Etwas Getreide im Abgang.
Alles in allem: Sehr angenehm, freundlich, trinkt sich ganz leicht. Ein schöner und wunderbar unkomplizierter Whisky, der einem in seiner Art ein Lächeln ins Gesicht zaubert. Wir finden ihn sehr gut.
Seit Beginn des Jahres verzichten wir in unseren Tasting Notes auf numerische Bewertungen und geben unseren Eindruck nur mehr über die Beschreibung wieder. Wir tragen damit unserem Gefühl Rechnung, dass man mit einem starren Punkteschema Vergleiche forciert, die den Whiskys nicht gerecht werden. PS: Wir haben Geschmack. Unseren. Nicht Ihren. Unsere Verkostungsnotizen sind also kein richterliches Urteil, sondern unser persönlicher Eindruck.
Erst Glasgow, dann Edinburgh: Nach der Baugenehmigung für die Clydeside Distillery des Betreiberteams rund um Tim Morrison in Glasgow hat nun auch die Holyrood Park Distillery in Edinburgh die Genehmigung zur Errichtung der Destillerie erhalten. Wie The Whiskybusiness berichtet, sind die Baupläne, die im April dieses Jahres eingereicht wurden, nun offiziell genehmigt.
Die Holyrood Park Distillery ist ein Gemeinschaftsprojekt von David Robertson, früher Master Distiller bei The Macallan, und Rob und Kelly Carpenter, Gründer des kanadischen Ablegers der Scotch Malt Whisky Society. Sie wird die erste Destillerie in Edinburgh, nachdem Glen Sciennes in den Zwanzigern des vorigen Jahrhunderts geschlossen wurde.
25 Leute werden dort anfangs 53.000 Liter im Jahr produzieren – es ist also eine sehr kleine, handwerkliche Destillerie, die dort geplant ist. Sie soll nun im Jahr 2018 die Produktion aufnehmen und der Öffentlichkeit zugänglich gemacht werden – eine kleine Verzögerung gegenüber den ursprünglichen Plänen, die einen Erstbetrieb im Jahr 2017 vorsahen.
Bruichladdich hat heute drei neue Abfüllungen angekündigt: das Kapitel 4 ihrer Micro Provenance Serie. Dabei handelt es sich um ein Dreierset zu je 20cl pro Flasche, das man im Onlineshop um 50 Pfund plus Versandkosten (13 Pfund nach Deutschland, 26 Pfund nach Österreich und in die Schweiz) bestellen kann.
Das Set besteht aus drei unterschiedlichen Abfüllungen, die von Head Distiller Adam Hannet ausgesucht wurden: Jahrgang 2005, 2006 und 2008, unpeated spirit, der in ex Bourbon, Sherry und französischen Syrah-Fässern gereift wurde. Die Abfüllungen sind aus Einzelfässern und auf 58% und 59% herunterverdünnt.
Ausgeliefert wird es ab September, zu bestellen ist es bereits jetzt hier im Bruichladdich Webshop. Insgesamt wird es 860 Sets geben.
Eine Destillerie und ihr Rohstoff auf einem Bild: Marcel Freudenstein hat für uns The Balvenie Distillery fotografiert, malerisch eingebettet in ein kleines Feld mit Gerste. Schade, dass das Internet noch keine Düfte und Aromen übertragen kann…
Hier noch einige Infos zur Destillerie, von der Wikipedia-Seite übernommen:
Balvenie wurde 1892 von William J. Grant, der auch Glenfiddich gründete, erbaut. Der erste Brennvorgang fand am 1. Mai 1893 statt. Balvenie liegt heute noch unterhalb der Glenfiddich Destillerie an den Hängen der Convals nahe Dufftown. Wenn man in Dufftown sagte »Rome was built on seven hills, Dufftown was built on seven stills« so haben die Grants hier also ihren Teil gleich doppelt beigetragen. Mittlerweile befindet sich auf dem Areal auch noch eine dritte Brennerei: die 1990 eröffnete Kininvie Destillerie. Die Ortschaft Duffton wurde einst als Balvenie gegründet. Noch heute kann man die Ruinen von Balvenie Castle besuchen.
Bei der Errichtung von Balvenie verwendete man kostengünstige gebrauchte Brennblasen von Lagavulin und Glen Albyn. 1957 wurde die Anzahl der Brennblasen von zwei auf vier erhöht, 1965 und 1971 wurde die Brennerei renoviert und ausgebaut. Zuerst kamen zu den vier Brennblasen zwei weitere hinzu, dann noch einmal eine. Inzwischen verfügt die Brennerei über neun Brennblasen. Das Wasser zum Brennen wird heute noch lokalen Quellen (Robbie Dubh) entnommen, die sich Balvenie mit der großen Schwester Glenfiddich immer ebenso teilen musste, wie die Kesselschmiede, Küfer und den Brennmeister David Steward. Lediglich 15 % des Malzbedarfes sollen noch aus eigener Herstellung stammen. Auch der handverlesene, geschnittene und getrocknete Torf unterscheidet die kleine von der großen Schwester. Der erste Single Malt wurde jedoch erst 1973 abgefüllt. Bis dahin floss der Whisky in die hauseigene Verblendung.
Das Wasser der zur Region Speyside gehörenden Brennerei stammt aus den Robbie Dubh Quellen. Produziert wird mit einem Maischbottich (mash tun) von 10,2 Tonnen, zehn Gärbottiche (wash backs) aus Douglasienholz, vier wash stills (zwei mit 12.729 Litern und zwei mit 9.092 Litern) und fünf spirit stills von ebenfalls jeweils 12.729 Litern, die mit innenliegenden Dampfspiralen befeuert werden. Der Dampf selbst stammt aus der Abhitze Glenfiddichs.
Jameson geht ab September gleich mit vier neuen Abfüllungen auf den Markt und hat uns dazu eine Presseaussendung übermittelt, der Sie hier alle relevanten Informationen entnehmen können:
Jameson präsentiert eine Craft Beer Kollaboration und eine neue Range aus drei Super Premium Whiskeys
Irish Whiskey meets Craft Beer: Jameson Caskmates
Der beliebteste Irish Whiskey der Welt bringt mit Jameson Caskmates eine ganz neue Geschmackskombination auf den deutschen Markt. In Kollaboration mit der Mikrobrauerei Franciscan Well Brewery in Cork, Irland kreierte die Midleton Distillery eine Qualität, die Whiskeyenthusiasten und Craft Beer Fans zugleich begeistert: ein Whiskey mit einem Craft Beer Barrel Finish. Das Neuprodukt ist ab September 2016 in ausgewählter Gastronomie und im Getränkefachgroßhandel erhältlich.
Die Geschichte von Jameson Caskmates begann in einer Bar im irischen Cork. Hier trafen sich die Jameson Masters Brian Nation und Dave Quinn mit dem Brauer Shane Long aus der Franciscan Well Brewery und man entschied sich für ein gemeinsames Projekt: so gingen einige Jameson Fässer an den Braumeister, so dass er mit dem geschmacklichen Einfluss von Whiskeyfässern auf sein Irish Stout Craft Beer experimentieren konnte. Nach der Rückkehr der Fässer in die Midleton Distillery, füllte man sie erneut mit Jameson Irish Whiskey. Der darauf folgende Reifeprozess resultierte in einer neuen Geschmackssensation: Jameson Caskmates.
Jameson Caskmates bewahrt den dreifach destillierten, weichen Charakter des Jameson Originals und erweitert ihn um zusätzliche Aromen von Kaffeebohnen, Kakao, Karameltoffee sowie einen Hauch Hopfen. Man genießt ihn pur, on the rocks, gepaart mit Bier oder aber auch in Bier-Cocktails wie z.B. dem eigens von Paul Thompson, Bartender aus der Ona Mor Bar in Köln, kreierten Signature Drink „Fassbruder“.
Rezept Fassbruder
60 ml Jameson Caskmates
20 ml Zitronensaft
20 ml Zuckersirup (2:1)
Mit Bier auffüllen (z.B. Pils) und mit Eiswürfeln in ein Highballglas geben. Optional mit Zitronenschale garnieren.
Traditionelle Handwerkskunst neu interpretiert: Die Whiskey Makers Series
Mit der Whiskey Makers Series erweitert Jameson Irish Whiskey seine Range außerdem um drei Super Premium Whiskeys, die den Meistern hinter der Marke gewidmet sind. Gemeinsam kreierten der Head Distiller Brian Nation, der Head Cooper Ger Buckley und der Head Blender Billy Leighton die neuen Qualitäten, um ihrer persönlichen Expertise Ausdruck zu verleihen. Die Whisky Makers Series lässt Verwender zunehmend in die traditionsreiche Jameson Produktion eintauchen. Benannt nach den favorisierten Handwerkzeugen des jeweiligen Jameson Masters, sind auch diese drei Produkte ab September 2016 in ausgewählten Gastronomien sowie im Fachhandel erhältlich.
The Distiller’s Safe ist eine Kreation von Jameson Head Distiller Brian Nation. Als Purist in Sachen Whiskey demonstriert er mit seinem Blend eindrucksvoll die Wirkung von Kupfer auf die Geschmacksentfaltung des abgefüllten Produkts und rückt den Charakter der Destillate in den Vordergrund. Sein wichtigstes Instrument dabei ist der „Spirit Safe“, der es ihm erlaubt den Stil der Destillate auch während des Reifeprozesses noch zu beeinflussen. Das Ergebnis ist ein heller Whiskey mit feiner Süße von Malzzucker und leichten Noten von Aprikose, Zimt und Melone.
The Cooper’s Croze ist das einzigartige Ergebnis des fachmännischen Handwerks von Jameson Head Cooper Ger Buckley. Als Cooper in fünfter Generation steht für ihn vor allem der Reifeprozess im Fokus. Den Zusatz „Croze“ bekommt dieser Whisky durch Ger’s wertvollstes Instrument. Durch die Nutzung von drei verschiedenen Fasstypen – erstgenutzte amerikanische Eichenfässer, bewährte Bourbon Fässer und iberische Sherry Fässer – schafft er eine Balance aus blumigen und würzigen Noten mit Vanillesüße und kräftigen Fruchtaromen.
The Blender’s Dog widmet sich der Rolle des Jameson Head Blenders Billy Leighton. Das Instrument „Dog“ nutzt er, um Whiskeyproben aus den Fässern zu nehmen. Sein Blend von Whiskeys verschiedener Altersklassen und Charaktere basiert auf Destillat, Holz und Reife: harmonisch und komplex zugleich mit einem außergewöhnlich langen Finish. Geschmacklich zeichnet sich dieser reichhaltige, abgerundete Whiskey durch die Süße von Karameltoffee, würzigen Aromen und Tannin aus.
„Wir freuen uns, mit Jameson Caskmates erneut die Vielseitigkeit und den Innovationsanspruch der Marke unter Beweis stellen zu können. Mit Jameson Caskmates vereinen wir zwei Klassiker in einem Produkt und bieten dem Verwender eine ganz neue Geschmackserfahrung. Zeitgleich zelebrieren wir mit dem Launch der Whiskey Makers Series jene, die Jameson Irish Whiskey jeden Tag aufs Neue perfektionieren“,
so Marketing Manager Stephan Schmidt von Pernod Ricard Deutschland über die Erweiterung der Range. Produktinformation Jameson Caskmates
Füllmenge: 0,7 l
Alkoholgehalt: 40 %
UVP: 22,99€
Vertrieb: ab September 2016, in selektiver Gastronomie und im Fachhandel
Produktinformation Jameson Makers Series
Qualitäten: The Distiller’s Safe, The Cooper’s Croze, The Blender’s Dog
Füllmenge: 0,7 l
Alkoholgehalt: 43 %
UVP: 44,99€
Vertrieb: ab September 2016, in selektiver Gastronomie und im Fachhandel
Die österreichische Whiskydestillerie Haider bringt demnächst eine neue Abfüllung auf den Markt, ein Original Rye Whisky J.H. gelagert im gebrauchten Chardonnay Fass Trockenbeerenauslese. Wir haben hier die Details für Sie – und einige Hintergrundinfos über Österreichs größte Destillerie:
Whiskydestillerie Haider auf internationalem Erfolgskurs und mit neuer Abfüllung
Die 1. Whiskydestillerie Österreichs Whiskydestillerie Haider konnte auch dieses Jahr wieder viel internationales Renommee einheimsen – ob bei der International Wine & Spirit Competition (IWSC) in London, dem anerkannten Whisky Magazin oder der Whisky Bible von Jim Murray. Demnächst soll eine neue Abfüllung vorgestellt werden.
Beim internationalen Fachpublikum ist die Whiskydestillerie Haider längst keine Unbekannte mehr. Kenner und Liebhaber wissen die edlen Tropfen aus Niederösterreich zu schätzen und auch als touristisches Ausflugsziel zählt die Whisky-Erlebniswelt zu den Top-Betrieben.
Der Erfolgskurs des Familienbetriebes wird nun wieder auf internationalem Niveau bestätigt. Dazu Jasmin Haider-Stadler, Geschäftsführerin und Destillateurin:
„Wir fühlen uns bestätigt und bestärkt unseren Weg weiter zu gehen. Österreichischer Whisky hat sich seinen Platz in der internationalen Liga wahrlich verdient und muss sich vor dem internationalen Vergleich nicht verstecken“.
Jasmin Haider – Fotografin: Karoline Grill
Neue Abfüllung
Auch mit der kommenden Abfüllung beweist die Destillerie Geschmack und ist am Puls der Zeit. Im nächsten Monat wird eine neue Whiskysorte der Linie RARE Selection präsentiert: Original Rye Whisky J.H. gelagert im gebrauchten Chardonnay Fass Trockenbeerenauslese.
Original Rye Whisky J.H. ist die ursprüngliche und erste Sorte aus dem Hause Haider und nach wie vor die meistverkaufte. Bestehend aus Roggen und Gerstenmalz optimal ausbalanciert und harmonisch im Geschmack. Diese Sorte wurde vom Whisky Magazin in der aktuellen Ausgabe äußerst positiv bewertet und überraschte die internationalen Tester mit seiner Ausgewogenheit. Auch bei der IWSC wurde dieser Whisky prämiert und mit einer Bronze Medaille in der Kategorie „Whiskys Worldwide“ ausgezeichnet.
„Wir wollen in Zukunft vermehrt einen Schwerpunkt legen auf die Lagerung in gebrauchten Fässern“, so Mag. Jasmin Haider-Stadler, Destillateurin und Geschäftsführerin der Whisky-Erlebniswelt. Vorgestellt wird der neue Whisky, der sich durch besonders schöne Rauchnoten auszeichnet und durch eine harmonische Süße abgerundet wird, voraussichtlich im September 2016.
Trendsetter Roggen
Mit ihren Roggenwhiskys liegt die heimische Whiskybrennerei auch bei internationalen Trends ganz weit vorne. Dies beweisen auch die Bewertungen in einem der anerkanntesten Fachbücher der Szene, der Whisky Bible von Jim Murray. Mit bis zu 95,5 von 100 möglichen Punkten wurden die Whiskys aus Roggen bzw. Roggenmalz bewertet und auch der IWSC zeichnete die RARE Selection Rye Malt J.H. gelagert im gebrauchten Eiswein GV Fass mit Bronze aus.
Die Waldviertler Whiskydestillerie Haider – die erste in Österreich
Dass die Familie als Roggen-Pionier in der heimischen Spirituosenszene gilt, beweist sie auch mit einem Buch über dieses nur vermeintlich bekannte Getreide, das im Herbst vorgestellt werden soll.
Wie uns Gordon & MacPhail informierte, ist Juliette Buchan, Regional Export Sales Manager und hauptsächlich für Europa tätig, für ihre Verdienste um den schottischen Whisky zum Keeper of the Quaich ernannt worden. Juliette arbeitet seit neun Jahren für den unabhängigen Abfüller und hält auf ihren zahlreichen Reisen viele Tastings und Master Classes ab. Die in Lossiemouth mit ihrem Ehemann und zwei Kindern lebende Französin empfing die Auszeichnung im Rahmen einer Zeremonie im Blair Castle.
Wir gratulieren Juliette ganz herzlich zu dieser schönen Auszeichnung. Well deserved, Juliette!
Zwei Abfüllungen aus der Destillerie Mortlach treten heute in der Verkostung bei Serge Valentin gegeneinander an: Ein 18jähriger Mortlach aus dem Jahr 1998, abgefüllt von Signatory, gegen einen Mortlach aus dem Jahr 1954, abgefüllt von Gordon & MacPhail, der satte 58 Jahre auf dem Buckel hat. Solche Whiskys tendieren manchmal dazu, sehr viel Holz mit sich zu bringen – dieser aber scheint hier nicht überbordend zu sein. Serge findet ihn jedenfalls beeindruckend:
Mortlach 18 yo 1998/2016 (55.8%, Signatory Vintage for The Whisky Exchange, sherry finished hogshead, cask #5, 681 bottles): 85 Punkte
Mortlach 1954/2012 (43%, Gordon & MacPhail, Rare Vintage, first fill sherry butt, cask #494, 347 bottles): 90 Punkte
Die südafrikanische Distell Group ist nicht nur Eigentümer von Bunnahabhain, Tobermory und Deanston, sondern produziert auch in der südafrikanischen Heimat Whisky – zum Beispiel den Three Ships, bei uns als Mitbringsel über den Duty Free bekannt.
Wie die Distell Group jetzt verlautete, gibt es den Three Ships 10yo nun auch als limitierte Vintage-Sonderabfüllung. Die James Sedgwick Distillery hat den Three Ships 10 Year Old, 2005 Vintage 10 Jahre in amerikanischen Eichenfässern reifen lassen, bevor sie ihn mit 44.6% abfüllte. In Südafrika – nur dort wird er erhältlich sein und es zu uns wohl nur über freundliche Fernreisende schaffen – wird er umgerechnet 35 Euro kosten. Geschmacklich soll er Pfeffernoten, Gewürze, süße Eiche, Malz, Vollkornkekse und etwas Torf bieten.
Die Gemeinschaft der Whiskyliebhaber wird immer größer. Das ist klarerweise nur deshalb möglich, weil es immer wieder auch Whiskyanfänger gibt, die sich neu auf die Reise durch die zahlreichen Geschmacksnuancen des Wassers des Lebens begeben.
Für diese hat Richard Paterson, Master Distiller von Dalmore, sechs Tipps zum genußvollen Erleben von Whisky zusammengestellt – und Paterson wäre nicht Paterson, würde er diese Gelegenheit nicht auch dafür nutzen, Dalmore ins rechte Licht zu rücken. Haute Living, ein englischsprachiges Onlinemagazin für Lebenskultur, präsentiert diese Tipps in seiner gestrigen Ausgabe.
Hier sind seine Anregungen kurz und unkommentiert in Deutsch zusammengefasst, für die Begründungen und Erklärungen, die Richard Paterson dafür gibt, folgen Sie bitte unserem Link:
Wenn Sie einen Whisky aussuchen, achten Sie auf Ihre Stimmung und Umgebung
Entdecken Sie ihn zuerst mit ihrer Nase
Geben Sie etwas Wasser dazu
Lassen Sie sich Zeit
Verbreitern Sie ihren Verkostungsgenuß
Begeben Sie sich auf weitere Entdeckungsreisen
Richard Paterson – Best Whisky Motion 2014. Bildrechte Ernst J. Scheiner