Video: Scotland Revealed – Teil 1

Mit dem Sonntagsvideo von heute möchten wir unsere Leser auf eine weitere Reise durch Schottland mitnehmen – eine Dokumentation von stvScotland auf Youtube, die in drei Teilen die verschiedenen Regionen der Heimat des Whiskys zeigt. Im ersten Teil geht es um Edinburgh, die Borders und die Lowlands, und wir sehen in eindrucksvollen Bildern (viele davon herrliche Luftaufnahmen), was die Besonderheit und Schönheit dieser Gegenden ausmacht. Die Moderatorin Vanessa Collingridge begleitet uns auf dieser Reise und bringt uns Land und Leute näher. Das Ganze in HD und über 45 Minuten lang – genau das Richtige für eine schöne, gemütliche Videosession.

Viel Vergnügen und einen schönen Sonntag wünschen wir Ihnen – und begleiten Sie auch heute weiter mit News und Berichten.

The Guardian: Elemental Islay – Interview mit Charles MacLean

Als wir im Mai Islay besuchten (zu unserer Artikelserie geht es hier), war auch Whiskyautor Charles MacLean mit von der Partie. Mit ihm führte der Guardian gestern im Rahmen einer Reportage ein Interview über die Faszination, die Islay auf ihn ausübt. Mit schönen Bildern erzählt Charles MacLean über seine Liebe zur Whiskyinsel, deren Geschichte und was sie so einzigartig macht. Sehr lesenswert!

Unser Titelbild zeigt Charles MacLean mit Lagavulins Distillery Managerin Georgie Crawford. Foto: Whiskyexperts

Apropos Bilder: Ein paar unkommentierte Aufnahmen von Islay und den Destillerien Lagavulin, Caol Ila und Port Ellen möchten wir hier auch noch einmal anhängen – sie entstanden im Rahmen unserer Reise:

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SMWS eröffnet neue Bar in Edinburgh

Der Umbau der Scotch Malt Whisky Society ist in vollem Gange – nicht nur, was die Vertretungen im Ausland betrifft (wir berichteten hier), sondern auch im Stammland Schottland selbst.

Dort wird nun, nach einem Bericht im Whisky Magazine von gestern, nach einer Renovierung der Räumlichkeiten der SMWS in Edinburgh, 28 Queen Street, am 1. August eine neue Whiskybar eröffnet.

Die gesamten Räumlichkeiten sind im Juli um 300.000 Pfund umgebaut worden: Der Dining Room ist nun im ersten Stock beheimatet, neu dazu gekommen sind ein Shop und zwei private Lounges.

Die Bar selbst wird monatlich neue Abfüllungen im Angebot haben, und ein Gastkurator wird eine Reihe sehr seltener Single Malts präsentieren, auch hier in stetigem Wechsel.

Wer sich das Ganze selbst ansehen will: Am 5. August ist Tag der offenen Tür – mehr dazu gibt es auf der dazugehörigen Seite der SMWS-Homepage.

Irish Times: Die Finanzen hinter der Waterford Distillery von Mark Reynier

Nicht nur für Finanzfüchse interessant: In der Irish Times ist ein Artikel erschienen, der anlässlich der aktuellen Geschäftszahlen der irischen Waterford Distillery von Mark Reynier (ex-Bruichladdich) ein wenig auch die Hintergründe des Kaufs der Anlage von Diageo beleuchtet.

Zunächst einmal aber die aktuellen Daten: Die Waterford Distillery, oder besser gesagt die dahinterstehende Renegade Spirits, hat im letzen Finanzjahr einen Verlust von etwas über einer halben Million Euro eingefahren. Das Ergebnis sollte niemanden verwundern – ein Unternehmen, das momentan nichts verkauft und laut Aussagen der Besitzer das auch in den nächsten Jahren nicht tun wird, aber jährliche Personalkosten von gut 200.000 Euro hat, wird erwartbarerweise keinen Gewinn schreiben können. Der finanzielle Hintergrund sollte trotz Verpflichtungen von 7.5 Millionen Euro gesichert sein, gibt es doch ein Vermögen von knapp 10 Millionen.

Besonders interessant aber in dem Artikel sind die Umstände des Kaufes der Destillerie, die vormals eine Guinness-Brauerei im Besitz von Diageo war: Nachdem Diageo 40 Millionen Euro in die Renovierung der Brauerei gesteckt hatte, wurde sie vom Konzern um 7.2 Millionen an Mark Reynier verkauft. Dieser Schnäppchenpreis relativiert sich auch durch die nachfolgenden Investitionskosten von 2.4 Millionen Euro nur wenig.

Reynier scheint insgesamt ein glückliches Händchen bei Ankäufen von Destillerien von Konzernen zu haben. Bruichladdich haben er und seine Partner im Jahr 2000 um 6 Millionen Pfund von Jim Beam gekauft – und 12 Jahre später um 58 Millionen an Remy Cointreau veräußert…

PR: Seven-Spirits übernimmt Vertrieb der Marke Lost Distillery

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Eine Presseaussendung von heute berichtet über neue Marken im Vertrieb der Seven-Spirits – wir haben für Sie die whiskyrelevanten Teile zusammengefasst. Sechs der Blended Malts von The Lost Distillery Company sind nun über das Bonner Unternehmen in Deutschland erhältlich:

Seven-Spirits übernimmt Vertrieb der Marke Lost Distillery

Ab sofort übernimmt der Bonner Spirituosenspezialist Seven-Spirits die deutschen Vertriebsrechte für Whisky aus dem Hause Lost Distillery von Crucial Drinks.

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Im letzten Jahrhundert musste mehr als die Hälfte aller schottischen Malt-Whisky-Brennereien ihre Tore schließen. Viele legendäre Whiskysorten schienen damit für immer verloren zu sein. Bis jetzt. Denn die Passion der Brennerei Lost Distillery ist es, diese längst verschollen geglaubten, schottischen Whiskysorten wieder zu neuem Leben zu erwecken. Gemeinsam mit einem Team von Whisky-Historikern erforscht Lost Distillery dabei anhand von zehn Schlüsselkomponenten den ursprünglichen Geschmack und Herstellungsprozess verlorener Whisky-Legenden.

Doch das Team von Lost Distillery gibt sich mit einem reinen Nachempfinden des ursprünglichen Charakters nicht zufrieden – durch Vermählung von Single Malts unterschiedlicher Destillerien werden legendäre Whiskysorten in die heutige Zeit versetzt. Die daraus resultierenden Neuinterpretationen haben so nicht nur den betörenden Geschmack der Malts vergangener Zeiten, sondern stellen auch die Ansprüche moderner Whiskykenner zufrieden. Erst kürzlich erhielt Lost Distillery die Master Medal 2016 bei den International Whisky Masters.

Nur eines ist für Lost Distillery auch heute noch wichtig: Genau wie vor einem Jahrhundert werden die modernen Whisky-Legenden nach alter handwerklicher Tradition und ohne Kältefiltrierung und Färbung durch Zuckerkulör hergestellt. Dirk Verpoorten: „Die neuen, sechs feinen Whiskysorten von Lost Distillery stellen eine Bereicherung unseres Sortiments dar. Zusammen mit Nomad Whisky von Gonzales Byass haben wir nun sieben verschiedene Whisky-Geschmacksprofile im Portfolio, so dass wir jedem Kunden das Passende anbieten können.“

Die folgenden, handabgefüllten, sechs Whiskysorten sind ab sofort neu bei Seven-Spirits erhältlich:

The Lost Distillery Classic Gerston
Eine Kombination aus verschiedenen Malts mit Noten aus reifen Früchten, gesalzener Karamell-Butter, Gewürzen und Rauch. Die ursprüngliche Gerston Destille musste nach über 80 Jahren schließen (1796 – 1882), nachdem bei Bauarbeiten die Wasserversorgung unbeabsichtigt gekappt wurde.

43% Alkohol, UVP € 47,99

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The Lost Distillery Classic Jericho
Eine Mischung aus herausragenden Blended Malts mit einer Reifezeit von 10 bis 12 Jahren. Noten von Fruchtkuchen, Mandarinen, Kräutern und Vanille.

43% Alkohol, UVP € 47,99

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The Lost Distillery Classic Lossit
Er spiegelt die Charakteristik und typische Torfigkeit der Islay-Whiskys wider. Dazu kommen Noten von Mandeln, Birnen, Pfirsich und Pfeffer.

43% Alkohol, UVP € 47,99

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The Lost Distillery Achivist Jericho GP
Die Archivist Range besteht aus kleinen Mengen von Blended Malts mit einer Reifezeit von 15 bis 18 Jahren. Aroma von dunklen Früchten und feuchten Hochlandwiesen. Man schmeckt Sherry, Rosinen, frischen Kuchen, Heidekraut und Torf.

46% Alkohol, UVP € 69,99

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The Lost Distillery Archivist Stratheden GP
Die Stratheden Destille existierte von 1829 – 1926 in den schottischen Lowlands. Stratheden ist eine Mischung verschiedener Malts mit Aromen von süßen Orangen, Honig, exotischen Früchten und Schokolade.

46% Alkohol, UVP € 69,99

The Lost Distillery Vintage Gerston GP
Ein exklusiver Blend aus Single Malts der Highlands mit einer Reifezeit von 25 Jahren und mehr. Er schmeckt nach Süße, Rauch und Würze mit einem Unterton aus Pflaume, roten Beeren und Äpfeln.

46% Alkohol, UVP € 199,99

Inside Moray: Vorschau auf Spirit of Speyside: Distilled – Festival

Auch im Herbst wird es in diesem Jahr ein Festival in der Speyside geben, und zwar in der Town Hall von Elgin, vom 9. bis 11. September. Das Line-up von Spirit of Speyside: Distilled ist beachtlich, unter anderem werden dort The Glenlivet, Aberlour, Benromach, Cardhu, Cragganmore, Glen Moray, Gordon & Macphail, Glen Grant, Glenfiddich, The Macallan, Strathisla, Murray McDavid, The Balvenie, Speyburn und Tomintoul vertreten sein.

Die Karten werden in den nächsten Tagen in den Vorverkauf gehen – und wer ein wenig mehr über das geplante Festival wissen will, der kann hier im Artikel von Inside Moray zusätzliche Details erfahren.

Und natürlich hat das Festival auch eine eigene Website – die Sie hier finden. Dort sind dann auch die Tickets für die Veranstaltungen und Master Classes erhältlich.

Unser Titelbild zeigt die Kathedrale von Elgin.

Serge verkostet: 2x Imperial (Lost Distillery)

Sie steht nicht mehr, und auf ihren Ruinen steht nun die neue Destillerie Dalmunach, die keine der alten Gerätschaften verwendet: Imperial ist also eine Lost Distillery im klassischen Sinne. Bis vor einem Jahr etwa waren die Abfüllungen von Imperial, zumindest, wenn es sich um solche handelte, die in der ersten Hälfte der Neunziger destilliert wurden, noch recht günstig zu bekommen – mittlerweile ziehen auch hier die Preise schon an.

Serge Valentin hat heute zwei Abfüllungen der Speyside-Destillerie Imperial verkostet – eine von Signatory (neben Gordon & MacPhail scheint dieser unabhängige Abfüller den besten Zugriff auf Bestände aus Imperial zu besitzen) aus dem Vorjahr, und eine sehr alte dumpy bottle von Cadenhead. Beide Wertungen sind so, dass man Lust bekommt, die Tropfen zu genießen:

  • Imperial 20 yo 1995/2015 (56.3%, Signatory Vintage, for Acla Selection, Switzerland): 88 Punkte
  • Imperial 18 yo 1962/1980 (46%, Cadenhead, Dumpy, Black Label, 75cl): 92 Punkte
Von der alten Imperial-Destillerie sind nur mehr wenige Gebäude erhalten. Bild Copyright Mario Prinz
Von der alten Imperial-Destillerie sind nur mehr wenige Gebäude erhalten. Bild Copyright Mario Prinz

Jack Daniel’s eröffnet Store in Nashville

Es soll ja einige unter uns Whiskyfreunden geben, die auch den Sprung über den großen Teich wagen und dort Destillerien besuchen und Whiskey genießen. Gerne immer wieder auch gekauft: Souvenirs in den Destillerieshops, von der Baseball Cap über den Regenschirm bis zu Blechschildern und Lampen.

Einen besonderen Kultstatus genießen dabei die Merchandise-Artikel von Jack Daniel’s. Bislang musste man für die beste Auswahl in den Store in Lynchburg, ab Ende Juli aber eröffnet die Destillerie auch einen Store in Nashville, und zwar im historischen Stadtteil Marathon Village („historisch“ ist hier im amerikanischen Sinn zu betrachten), berichtet The Tennessean.

Man wird dort alle möglichen Merchandise-Artikel finden, und auch eine Ausstellung über die Whiskeyproduktion – allerdings keinen Tropfen Alkohol, da man die entsprechende Lizenz dafür nicht beantragt hat.

Für Jack Daniel’s ist es übrigens der erste offizielle Store abseits des Destilleriegeländes in der 150jährigen Geschichte der Marke.

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Render-Bilder: Jack Daniel’s 

Whisky im Bild-Rätsel: Wo sind wir? Die Auflösung

Für die, die schon einmal auf Islay vor Ort waren, war es ja nicht schwer: Unser gestriges Bildrätsel zeigte Dunnyvaig Castle bei der Destillerie Lagavulin, von einem Boot aus aufgenommen. Die ersten richtigen Lösungen kamen nach wenigen Minuten, und Jan Rousek war der erste, der das Rätsel auflöste. Von ihm stammt auch das Bild von heute: Die Destillerie Lagavulin, vom Fuße der Ruine aus aufgenommen.

Danke an die Dutzenden Whiskyfreunde fürs spontane Mitmachen – und wir werden das gerne in absehbarer Zeit wiederholen. Dann vielleicht sogar mit einem kleinen Preis dabei, wer weiß? 🙂

Bild: Lagavulin - alle Rechte bei Jan Rousek
Bild: Lagavulin – alle Rechte bei Jan Rousek

PR: Gratis Ebook über japanischen Whisky bei whic.de

Ab dem heutigen Tag gibt es bei whic.de ein neues kostenloses Ebook über japanischen Whisky, das alle erhalten, die sich zum whic.de-Newsletter anmelden. Was das Buch bietet und wie man sich dazu anmelden kann, steht in der nachfolgenden Pressemitteilung, die wir gerne veröffentlichen:

Gratis Ebook über japanischen Whisky

whic.de veröffentlichte heute das Whisky Ebook “JAPANISCHER WHISKY – MEISTERWERKE AUS DEM FERNEN OSTEN”.

In 3 Kapiteln und auf 45 Seiten entführt das neue Whisky Ebook ins entfernte Japan. Der erste Teil des Buches geht auf die Geschichte des japanischen Whisky und die maßgeblichen Unterschiede zur schottischen Whiskyindustrie ein, während sich der zweite Teil – auf etwa 25 illustrierten Seiten – detailliert mit den aktiven, geplanten und bereits geschlossenen Brennereien Japans befasst.

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Das vorliegende Ebook ist das siebte Ebook von whic.de, und erscheint in Ergänzung zum 2015 erschienen Ebook über schottischen Whisky. Die zuvor erschienen Bücher wurden bereits tausendfach heruntergeladen.

“Niemand wird heutzutage wohl ernsthaft die Qualität japanischen Whiskys anzweifeln. Die Brennmeister im fernen Osten sind sicher auf dem Niveau von Schottland, manchmal vermutlich sogar besser. Doch wie sieht die Whiskyproduktion in Japan wirklich aus? Das erfahren Sie in unserem neuen Ebook zum japanischen Whisky“ – Arne Wesche, Geschäftsführer, whic Ug (haftungsbeschränkt)

whic.de ist einer der am schnellsten wachsenden Whisky Fachhändler Deutschlands. Über 1400 Artikel rund um Whisky und Whiskey sind dauerhaft lieferbar. whic.de führt alle relevanten Whiskymarken sowie ein großes Sortiment unabhängiger Abfüllungen. Auch die ersten Schritte hin zu eigenen Whiskyabfüllungen wurden bereits getan.

Das Buch kann unter folgendem Link, kostenlos im Format PDF, per Email angefordert werden: http://whic.de/whisky-ebooks/japan/japanischer-whisky.html

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Popular Science: Massives Eichensterben Gefahr für Whiskyproduktion?

Von vielen unbemerkt, hat sich in den letzten Jahren ein Eichensterben von Kalifornien aus ausgebreitet, dem bereits Millionen von Bäumen zum Opfer gefallen sind – und laut Naturwissenschaftlern  ist der Zeitpunkt, um diese Epidemie einzudämmen, seit mehr als 10 Jahren verstrichen. Es droht nun eine Pandemie daraus zu werden, die weitere Regionen befallen könnte.

Wie hat man sich diese Eichenseuche vorzustellen? Sie wird im Artikel in Popular Science mit drastischen Worten beschrieben: Die Bäume bluten sich zu Tode, so als hätten sie Pest und Lepra zugleich. Die Fläche, die allein in Kalifornien davon betroffen ist, dürfte sich in den nächsten Jahren von ohnehin schon beachtlichen 40.000 Morgen vervierzehnfachen – auf eine Fläche, die weitaus größer ist als jene, die im letzten Katastrophenjahr von Buschfeuern vernichtet wurde.

Der Artikel in Popular Science geht zudem der Frage nach, ob das Eichensterben Ausmaße erreichen wird, die die Fassproduktion für Whiskey und damit auch für Whisky beeinflussen könnte – denn die Fassindustrie arbeitet jetzt bereits sozusagen „auf Anschlag“.

Die gute Nachricht ist: Es sind zwar viele Eichenarten betroffen, die amerikanische Weißeiche allerdings ist dagegen immun. Die potentiell schlechte Nachricht: Man weiß nicht warum – und ob das so bleiben wird. Zwar sagt der Forscher Dr. Richard Cobb, der im Artikel zititert wird, dass so ein Übergreifen auf eine neue Baumart noch nie beobachtet worden sei, aber gänzlich auszuschließen sei es nicht.

Auch der Präsident der Independent Stave Company, einem der größten Fasshersteller der USA, zeigt sich nicht übermäßig besorgt, denn die Weißeiche, die man verwendet, komme aus dem Osten der USA und sei nicht für die Krankheit anfällig wie die westlichen Arten.

Insofern also gibt es momentan noch Entwarnung für die Fass- und damit auch für die Whiskyindustrie, aber eine gewisse Nervosität kann man dem Artikel durchaus entnehmen…

Von Chiselwit - Eigenes Werk, CC-BY-SA 4.0, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=39177195
Amerikanische Weißeiche – von ChiselwitEigenes Werk, CC-BY-SA 4.0, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=39177195

Titelbild: Whiskyfässer in der Destillerie Invergordon. Foto von John Haslam, CC-Lizenz

Bruichladdich: Bericht über Eröffnung der neuen Warehouses in Coultorsay

Vor fast genau einem Jahr haben wir darüber berichtet, dass Bruichladdich in der Nähe von Coultorsay auf Islay neue Lagerhäuser baut. Vor einem Monat waren die Kollegen vom Islayinfo-Blog vor Ort, um über den Baufortschritt zu berichten. Und heute findet sich auf der offiziellen Website von Bruichladdich ein Bericht über die offizielle Eröffnung des ersten Blocks des vierzehn Lagerhäuser umfassenden Komplexes.

Das Bauvorhaben ist das größte Bauprojekt auf Islay seit vielen Jahrzehnten und es wird Bruichladdich auch in Zukunft ermöglichen, all seine Fässer auf Islay zu lagern. Im Artikel ist die Dimension des Projekts gut beschrieben, und man erfährt auch, dass der zweite Block in zwei Jahren eröffnet wird.

Unser Titelbild zeigt einen Sonnenuntergang über der Destillerie Bruichladdich. Bild: Bruichladdich

Whisky im Bild-Rätsel: Wo sind wir?

Es ist schon einige Zeit her, dass wir in der Rubrik „Whisky im Bild“ ein Rätsel präsentiert haben. Wir wollen diese Tradition aber gerne wieder einmal aufgreifen. Wir präsentieren Ihnen ein Foto und fragen Sie, mit welcher Destillerie Sie dieses Bild in Verbindung bringen. Diesmal ist es eigentlich nicht schwer, höchstens der Blickwinkel mag vielleicht etwas ungewöhnlich sein.

Also: Welche Destillerie fällt Ihnen zu unserem Bild ein (durch Anklicken können Sie es vergrößern)? Schreiben Sie uns Ihre Lösung an contest@whiskyexperts.net (bitte nicht in Kommentaren verraten, damit es für alle spannend bleibt).

Zu gewinnen gibt’s diesmal die Ehre, es richtig gewusst zu haben. Und den Ersten oder die Erste, der oder die uns die richtige Antwort gibt, nennen wir beim nächsten „Whisky im Bild“ als unsere(n) Whiskyexperten/in des Tages (sorry fürs holprige Gendern, wir kennen uns trotzdem aus, oder?) 🙂

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Bild: Whiskyexperts

Serge verkostet: Tamdhu (10yo vs. 1950/1973)

Ein recht ungleiches Paar aus der unabhängigen Destillerie Tamdhu (sie gehört Ian Macleods Distillers) hat sich Serge für seine Verkostung von heute ausgesucht: Der offizielle Tamdhu 10yo gegen einen alten Tamdhu aus dem Jahr 1950, der mit 23 Jahren in die Flasche abgefüllt wurde. Der Zehnjährige der Speyside-Destillerie stammt aus dem Jahr 2015, hat also schon 43% (die allerersten Abfüllungen in Großbritannien wurden mit 40% abgefüllt, bevor die Destillerie sich – auch auf Wunsch der Whiskyfreunde übrigens – dazu entschloss, ihn mit 43% in die Flasche zu bringen).

Der alte Tamdhu bekommt eine herausragende Bewertung, aber auch der Zehnjährige erhält viel Lob. Serge bezeichnet ihn als einen der besseren Einstiegswhiskys:

  • Tamdhu 10 yo (43%, OB, +/-2015): 86 Punkte
  • Tamdhu 23 yo 1950/1973 (83° proof, OB, Highland Distillers): 94 Punkte
Tamdhu. Bildrechte bei Lars Pechmann.
Tamdhu. Bildrechte bei Lars Pechmann.