Dass Longrow eine eher diskrete Marke ist, da können wir Serge Valentin zustimmen. Und wir fühlen uns aber nicht angesprochen, wenn er sich hier mehr Aufmerksamkeit und Beachtung wünscht. Denn erst im Oktober kürten wir den Longrow Peated zu unserem Whisky des Monats. Bei dem heutigen Tasting auf Whiskyfun findet unser Oktober-Favorit auch den Weg in Serges Glas. Ebenso wie die heute verkostete Samaroli-Abfüllung erzielt er eine recht hohe Bewertung. Und die schlechtere Bewertung des dritten Kandidaten, des roten Longrows liegt eher an Serges Skepsis gegenüber der Kombination „rauchiger Whisky mit Rotweinfass-Finish“.
Die heutige Longrow-Session im Überblick:
Longrow (46%, OB, +/-2015) 89 Punkte
Longrow 12 yo ‚Red‘ (52.9%, OB, Pinot Noir, 9000 bottles, 2015) 78 Punkte
Longrow 1987/1999 (55%, Samaroli, cask #141) 92 Punkte
Kaum drei Stunden alt ist die Auktion des einzigen zehnjährigen Kilchoman auf der Website der Destillerie (wir berichteten bereits hier), und das Gebot steht jetzt, während des Verfassens dieser Zeilen, bei satten 800 Pfund. Kein Wunder, ist sie nicht nur ein Unikat, sondern sie wird auch für einen guten Zweck versteigert:
Eine einzige Flasche wird von Anthony Wills aus dem Fass Nr. 1 abgefüllt, und zwar exakt 10 Jahre, nachdem es am 14.12. 2005 befüllt wurde. Einen Zehnjährigen wird es die nächsten Jahre nicht mehr geben, also bleibt er ein wertvolles Einzelstück, aber eine Krankheit des Distillery Managers John MacLellan und der Wunsch, den Jahrestag zu feiern, hat Anthony Wills zur Auktion bewogen – der Erlös geht an eine Krebsstiftung.
Mitbieten kann auf der noch anzukündigenden Auktionsseite jeder, der Interesse an der Flasche hat, natürlich auch mehrmals. Wir bleiben dran für Sie!
Wie Whiskycast heute berichtet, soll es mit der Destillation in der neuesten irischen Destillerie, der Renegade Spirits Distillery von ex-Bruichladdich’s ehemaligem Managing Director Mark Reynier, in diesen Augenblicken losgehen. Die Still, die jahrelang das Wahrzeichen außerhalb von Bruichladdich war und zwei andere Stills aus der abgerissenen Inverleven Distillery (eine davon für Gin) sollen jetzt befeuert werden und mit der Produktion beginnen.
Die erste Destillation ist für heute am Nachmittag und morgen am Vormittag geplant – „solange die Stills nicht in die Luft fliegen“, wie Mark Reynier sagt. Bedenken, die einen Funken Berechtigung haben, waren die Stills doch jahrelang den Elementen ausgesetzt.
In unserem Bild sehen Sie den Transport der Inverleven-Stills in die ehemalige Waterford-Brauerei aus dem Februar.
Mit März 2016 wird die Core-Range von Tomatin ein neues Gesicht bekommen. Das betrifft sowohl die Verpackung als auch die Flaschenform, wie die Destillerie heute in einer Mitteilung an uns berichtete. Die Fassstärken-Edition von Tomatin wird ein integraler Bestandteil der Range werden, daneben gibt es den alterslosen Legacy, den 12jährigen aus Bourbon- und Sherry Casks, den 14jährigen aus Portfässern sowie den 18jährigen aus Oloroso Sherryfässern. Auch dabei: der 1988er Vintage und ein 36jähriger.
Die Verpackung und die neue Flaschenform wurden von der Kreativagentur Pocket Rocket Creative gestaltet.
Was tut sich bei Whisky am österreichischen Markt? Im Rahmen der Interwhisky in Frankfurt konnten wir bei einem Pressegespräch mit Karl Wurm, den Commercial Director Beam Suntory Austria, über die aktuellen Zahlen sprechen – und so einen Einblick in die Marktsituation erhalten. Zudem konnten wir schon vorab etwas über Neuheiten im Jahr 2016 erfahren. Die Zahlen, die Wurm präsentierte, besitzen – mit Abschlägen – sicher auch über die Grenzen der Alpenrepublik hinaus Gültigkeit.
Zunächst einmal: Beam Suntory ist in der Kategorie Whisky in Österreich die Nummer 2 am Markt. Der Whiskymarkt ist hier mengenmäßig rückläufig, legt aber beim Wert deutlich zu (+6% in den letzten 12 Monaten). Das bedeutet, die Leute trinken weniger, aber teureren Whisky.
Zwei Whisk(e)y-Kategorien wachsen besonders rasch:
Malts zeigen eine Steigerung über +13% in den letzten 12 Monaten
Irish Whiskeys wachsen ähnlich stark (+14% in 12 Monaten)
Bei Beam Suntory ist laut Angaben von Karl Wurm Laphroaig der Treiber am Markt der Malts. Man ist in diesem Segment von der Nummer 7 zur Nummer 3 geworden – durch ein Wachstum von über 40% in den letzten 12 Monaten. Zugpferd dabei ist der Laphroaig Quarter Cask, der fulminant performt.
Aber auch Auchentoshan (in 12 Monaten wertmäßig vervierfacht) und Bowmore (+13%) haben zum Wachstum bei Beam Suntory beigetragen.
Interessant auch eine andere Zahl, die die Dimension des österreichischen Marktes zeigt: Von Januar bis Ende Oktober 2015 wurden von allen Anbietern in Österreich 250.000 Flaschen Malt im Handel verkauft – und das natürlich ohne das traditionell starke Weihnachtsgeschäft.
Im Gegensatz zu den Malts ist die gesamte US Whiskey Kategorie in Österreich leicht rückläufig. Dem will man seitens Beam Suntory mit einigen neuen Varianten bei Jim Beam entgegensteuern, um den Konsumenten „mehrere Upgrade-Möglichkeiten zu bieten“ (Details konnten wir hier nicht in Erfahrung bringen, auch Fred Noe blieb hier eher unverbindlich). Ebenfalls neu wird eine spezielle Abfüllung bei Lapghroaig sein, die den 16jährigen ersetzen wird (John Campbell bestätigte uns diese neue Variante als den Laphroaig Lore, der im Februar oder März erscheinen soll).
Für nächstes Jahr sind Marketing‐Schwerpunkte vor allem auf Jim Beam, Laphroaig und dem Dachmarkenkonzept Malts of Distinction geplant. Dort sieht man anscheinend auch die größten Wachstumspotentiale.
Insgesamt ist man bei Beam Suntory mit der Entwicklung in Österreich zufrieden und setzt sich auch fürs nächste Jahr ambitionierte Ziele.
Karl Wurm, Commercial Director von Beam Suntory Austria
Zum Wochenbeginn widmet Serge Valentin die Verkostung der Destillerie Tomatin. Und es sind nicht nur ihre Whiskys, mit denen die Highland Destillerie in jüngster Vergangenheit positiv auffiel. Zu dem Disput zwischen Compass Box und der Scotch Whisky Association positionierte sie sich eindeutig und forderte in einem Offenen Brief mehr Transparenz und Ehrlichkeit, auch und besonders bei den sogenannten No Age Statement Whiskys (wir berichteten und verweisen bei dieser Gelegenheit auf unser zweiteiliges Interview mit Scott Adamson, Regional Sales Manager bei Tomatin.).
So präsentiert sich Tomatin als eine Brennerei, die aufgrund ihrer Positionen geschätzt werden sollte und auch noch hervorragende Whiskys auf den Markt bringt. Bei seiner heutigen Verkostung auf Whiskyfun findet Serge Valentin Gefallen an den Standardabfüllungen von Tomatin und kann sich für die älteren Whiskys aus dieser Brennerei richtig begeistern.
Sein heutiges Tasting in der Kurzübersicht:
Tomatin 12 yo ‚French Oak‘ (46%, OB, 2014) 81 Punkte
Tomatin 14 yo ‚Port Wood Finish‘ (46%, OB, +/-2015) 84 Punkte
Tomatin 9 yo 2006/2015 (55.7%, Single Cask Collection, bourbon barrel, cask #726, 253 bottles) 82 Punkte
Tomatin 36 yo 1977/2015 ‚Rare Casks – Batch 1‘ (46%, OB, casks #48 & 30142, 798 bottles) 93 Punkte
Tomatin 34 yo 1976/2011 (51.9%, The Whisky Agency, Perfect Dram, sherry wood, 396 bottles) 92 Punkte
Tomatin 19 yo 1974/1995 (43%, The Cooper’s Choice, for VA.MA. Italy) 91 Punkte
Noch eine Woche lang verlosen wir etwas kräftig Rauchiges für Sie: Das Laphroaig Quarter Cask Geschenkset, zur Verfügung gestellt von Beam Austria. Das Geschenkset enthält nicht nur eine Flasche Laphroaig Quarter Cask, sondern auch ein spezielles Nosing Glas, das mit einer polarisierenden Meinung zu Laphroaig bedruckt ist.
Von der Destillerie haben wir zusätzlich einen Text bekommen, der ein wenig mehr über die vor 200 Jahren gegründete Islay-Destillerie Laphroaig und das Geschenkset erzählt. Wir bringen diese Informationen nachfolgend in der Infobox. Kleiner Hinweis: Für aufmerksame Leser findet sich im Text auch die Antwort auf unsere (nicht allzu schwere) Gewinnfrage. Hier also die Informationen:
Die kompromisslose Wahl
Laphroaig ist der weltweit führende Single Malt von der Schottland vorgelagerten Insel Islay – die Scotch Whisky-Region aus der die von Kennern so geschätzten wuchtigen und torfigen Malts kommen. Das Besondere an Laphroaig ist das perfekte Zusammenspiel der einzigartigen, natürlichen Einflüsse der Insel, dem handgestochenen Torf und dem Können des Master Blenders. So zeigen alle Qualitäten einen sehr eigenen, komplexen Charakter, der in der Destillerie selbst als „sehr torfig und rauchig und mit einem Beigeschmack von See und Andeutungen von Süße“ beschrieben wird. Wegen seiner außergewöhnlichen Qualität und Einzigartigkeit wurde Laphroaig im Jahre 1994 zum walisischen Hoflieferant erkoren. Seither schmückt jedes Etikett die majestätisch walisische Helmzier.
Genießen Sie Laphroaig pur oder mit einem Spritzer weichem Wasser. Lassen Sie ihn über die Zunge rollen und setzen Sie das stechende, erdige Aroma des blauen Torfrauchs frei, die Süße der Gerste und den zarten Heidekrautduft der Bäche von Islay. Wie die Inselbewohner selbst erscheint er am Anfang etwas distanziert, aber wenn Sie sich auf ihn einlassen und ihn näher kennenlernen, garantieren wir Ihnen, dass Sie einen warmherzigen und wahren Freund fürs Leben finden.
Auch zu Weihnachten zeigt sich Laphroaig kompromisslos ausdrucksstark und zelebriert das 200-jährige Jubiläum mit einem entsprechenden Geschenkset. Neben einer Flasche Laphroaig Quarter Cask enthält dieses ein ausgefallenes Nosing-Glas. Das Besondere: Jedes Glas ist mit einer polarisierenden Meinung zu Laphroaig aus der „Opinions Welcome“-Kampagne bedruckt. Denn dieser kompromisslose Single Malt fordert seine Genießer offen dazu auf, sich eine Meinung zu Laphroaig zu bilden und diese auch zu teilen.
Machen Sie jetzt mit – es ist ganz einfach:
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Und so gewinnen Sie das Laphroaig Quarter Cask Geschenkset:
1. Beantworten Sie bitte folgende Gewinnfrage: Wann wurde Laphroaig walisischer Hoflieferant?
a) 1394
b) 1994
c) 2015
2. Die richtige Antwort schicken Sie gemeinsam mit Ihrem vollen Namen und Ihrer Postanschrift ab sofort an folgende email: contest@whiskyexperts.net
Unter allen richtigen Antworten, die uns bis 14. Dezember 2015, 23:59 Uhr mitteleuropäischer Zeit erreichen, ziehen wir die Gewinnerin oder den Gewinner des Preises.
Pro Person ist nur eine Teilnahmemail möglich!
Teilnahmebedingungen:
Am Wettbewerb kann jeder mitmachen, der in Deutschland, Österreich oder der Schweiz wohnt und das 18. Lebensjahr vollendet hat. Der Wettbewerb läuft ab sofort bis 14. Dezember 2015, 23:59. Der Gewinner wird am 15. Dezember auf unserer Webseite bekanntgegeben und per Mail benachrichtigt. Der Wettbewerb findet unter Ausschluss des Rechtsweges statt – es kann dazu kein Schriftverkehr geführt werden. Mitarbeiter von Whiskyexperts sind von der Teilnahme ausgeschlossen. Der Versand des Geschenksets erfolgt durch Beam Suntory.
Mit der Teilnahme erklären Sie sich mit diesen Teilnahmebedingungen einverstanden.
Zum heutigen Nikolaustag haben wir für Sie, wie an fast jedem Sonntag, wieder ein Video vorbereitet. Dieses Mal führen uns Terra X und Dirk Steffens in die Entstehungsgeschichte der britischen Inseln, in die Zeit, als England und Schottland auf noch weit voneinander getrennten Kontinenten platziert waren.
Wer also mehr über die geologische Geschichte der britischen Inseln erfahren, die Flora und Fauna Schottlands genießen oder archäologische Entdeckungen machen möchte, dem legen wir dieses Video ans Herz. Zu sehen ist es entweder auf der Website des ZDF, auf Youtube oder hier direkt in unserem Beitrag.
Auch die Slyrs-Destillerie in Bayern erweitert ihre Kapazitäten (wir berichteten). Wie auf Merkur Online zu lesen, konnte gestern Nachmittag das Richtfest gefeiert werden. Dank der Erweiterung wird Slyrs rund 3000 Fässer lagern können, die bisher ausgelagerte Mischerei als auch die Filtration werden dann auf dem Brennereigelände sein. Ebenso erweitert wird das Angebot für die Besucher. Neben einem Kino, in welchem die Produktion gezeigt wird, bietet die Vergrößerung des Bistros und der Terrasse weitere Möglichkeiten für die rund 50 000 Gäste, welche jedes Jahr die Destillerie besuchen. Im Juni soll aller Voraussicht nach der Umbau (Investition: ca. drei Millionen Euro) abgeschlossen sein.
Über eine neue Abfüllung aus der Brennerei Glenmorangie in Zusammenarbeit mit Fürst Albert II von Monaco informiert uns eine Presseaussendung, welche wir hier mit Ihnen teilen:
Ein exklusiver Whisky feiert die Freundschaft zwischen Fürst Albert II von Monaco und Glenmorangie
München / Monaco, 04.12.2015: Eine exklusive Kooperation zwischen Glenmorangie und Seiner Durchlaucht (S.D.) Fürst Albert II von Monaco hilft Gelder für den Umweltschutz zu sammeln. Erstmals in der Geschichte des Fürstenhauses arbeite Fürst Albert II von Monaco mit einer Destillerie zusammen und verleiht einem exklusiven Single Malt Whisky seinen Namen. Der Spendenerlös aus dem Verkauf der Flaschen kommt dem Umweltschutz am schottischen Dornoch Firth zu Gute.
Im Juni besuchte Fürst Albert II, ein bekennender Connaisseur schottischer Single Malt Whiskys, die Glenmorangie Destillerie und wählte gemeinsam mit Dr. Bill Lumsden, Director of Distilling and Whisky Creation, ein Einzelfass aus. Der Inhalt: Ein zartgoldener Single Malt, der 12 Jahre im Ex-Bourbon-Fass reifte. Die ersten beiden der insgesamt daraus abgefüllten 180 Flaschen wurden beim diesjährigen Monte Carlo Whisky Society Festival versteigert. Die Erlöse aus dem Verkauf kommen der Fürst Albert II von Monaco Stiftung und Glenmorangies‘ Partner, der Marine Conservation Society (MCS) zugute. Sie setzt sich für Umweltprojekte am schottischen Dornoch Firth ein, in direkter Umgebung zur Glenmorangie Destillerie.
Verkostungsnotizen:
Glenmorangie „Prince Albert II of Monaco“ ist nicht kühlgefiltert und mit 56,5 Volumenprozent Alkohol abgefüllt. Dieser zartgoldene, 12 Jahre alte Single Malt reifte in einem Ex-Bourbon Einzelfass und überzeugt durch ein florales, zitrushaftes Bukett, cremige Vanille und weiße Schokolade mit klaren Noten von Heide und Honig auf der Zunge und einem pfeffrigen Abgang mit Noten von Vanille, Pfirsich, Banane, Limette und Menthol. Der milde Nachgeschmack wird begleitet von Vanille, Kokosnuss-Eiscreme, Marzipan und Ingwer.
Über ihre Abfüllung „Gruwehewwel“ – von Jim Murray in seiner Whisky Bible zum besten Single Malt Einzelfassabfüllung unter 10 Jahren gekürt – informiert uns SaarWhisky in einer kurzen Pressemitteilung:
Jim Murray kürt SaarWhiskys Gruwehewwel zu einem der besten Single Malts der Welt
Jedes Jahr erscheint eine neue Auflage des weltweit führenden Whiskyguides: „Jim Murray’s Whisky Bible“. Hierfür vergleicht Whiskypapst Jim Murray höchstpersönlich tausende von neuen Whiskys aus der gesamten Welt. Diesmal hat es SaarWhisky, ein junger Whiskyabfüller aus dem Saarland unter die Gewinner geschafft. Die Abfüllung „SaarWhisky“ wurde mit 96,5 von 100 Punkten zur besten Single Malt Einzelfassabfüllung unter zehn Jahren gewählt.
„Gruwehewwel“ stammt aus dem saarländischen Dialekt uns bedeutet so viel wie „Grubenarbeiter“. Damit widmet SaarWhisky der langen Bergbautradition des Saarlandes eine Homage. Dies wird auch im Geschmack des Whiskys deutlich. Unter vollmundig austarierten Rauch, Speck und Phenolanteilen verbergen sich Vanille- und leichte Waldbeeraromen.
SaarWhisky ist ein unabhängiger Whiskyabfüller aus dem Saarland. Thema der Abfüllungen ist stets saarländisches Kulturgut, welches durch geschmacklich passende Scotch- oder Irish Single Malt Einzelfassabfüllungen interpretiert wird.
Von Diageo hat uns zur Eröffnung des Johnnie Walker Pop-Up Stores auf der Terrasse des Szenetreffs Brenner und des Erscheinens der Johnnie Walker Blue Label Munich Edition eine Pressemitteilung erreicht, die wir gerne mit Ihnen teilen:
Whisky-Tumbler statt Maßkrug! Luxus-Whisky Johnnie Walker zelebriert eine Hommage an die bayerische Hauptstadt mit VIP-Party
Neben Mailand, London und Paris erhält auch München eine eigene Sonderedition: Die Johnnie Walker Blue Label „Munich Edition“
Nach der Premiere des Kurzfilmes mit Jude Law in Rom sorgte Johnnie Walker Blue Label gestern wieder für Glamour – diesmal im Herzen der bayerischen Hauptstadt. Auf einer exklusiven Party feierte der Premium-Whisky unter dem Motto #joyofgiving mit prominenten Gesichtern.
Anlass war die Eröffnung des Johnnie Walker Pop-Up Stores auf der Terrasse des Szenetreffs Brenner sowie die Weltpremiere der limitierten Sonderausgabe „Munich Edition“.
Genauso luxuriös wie der Whisky war auch die Gästeliste: Oli Pocher, Alexander Mazza, Giulia Siegel, Alena Gerber, Sophie Wepper, Gregor Teicher, Sinta Weisz und Esther Sedlaczek genossen an der Outdoor Bar die köstlichen Drinks mit schottischem Touch.
„Joy of Giving“ oder Freude am Schenken lautet die Devise von Johnnie Walker und so wird ab heute bis zum 24. Dezember der Pop-Up Store für das Publikum seine Türen öffnen. Eine Gravurstation für personalisierte Flaschen, Whisky-Tastings und delikate Cocktails erwarten die Gäste, die ihren Liebsten eine Freude bereiten möchten – oder einfach dem Weihnachtsstress entfliehen wollen.
Auf The Spirits Business findet sich heute eines der seltenen Interviews mit Balvenie’s Master Distiller David Stewart. In ihm enthüllt der Grandseigneur einige seiner Gedanken zum Whisky und zum Marketing von Whisky. Stewart, der offen zugibt, dass er Interviews eher hasst als liebt, macht darin eine bemerkenswerte Ansage: Er meint, dass bei Balvenie No Age Statements die Ausnahme sein werden (wie zum Beispiel der Tun 1401 und der Tun 1509, beides NAS-Whiskys, bei denen aber die Inhalte minutiös aufgelistet waren).
Der Grund der Ablehnung von NAS bei Balvenie: Stewart findet, dass Altersangaben dem Konsumenten durchaus eine wertvolle Orientierungshilfe bieten. Und, vielleicht der pragmatischere Grund: Balvenie hat genügend alte Fässer auf Lager, um mit Altersangaben weiter machen zu können.
Aber auch sonst bietet der auf englisch geschriebene Artikel interessante Einsichten und Ansichten, so zum Beispiel, was der treibende Faktor hinter den immer populärer werdenden Wood-Finishes ist. Lesenswert in jedem Fall.
Neben den Malt Whiskys haben auch die Grain Whiskys – nicht nur in Schottland – eine lange Tradition. Und obwohl der Grain Whisky zum überwiegenden Teil in Blends verwendet wird, finden doch einige Fässer, die für Single Grains gedacht sind, den Weg in die Lagerhallen. Grain Whisky ist wesentlich stärker durch das Fass bestimmt als Malt, denn der Ausgangsalkohol ist relativ neutraler Industriealkohol. Gerade deshalb ist Single Grain, besonders nach langer Reifung, durchaus interessant, denn mit den richtigen Fässern entwickeln sich schöne Tropfen.
Serge Valentin hat sich in seiner heutigen Verkostung den Grain Whiskys gewidmet, und verschiedenste Abfüllungen verkostet. Die Wertungen reichen von nahezu vernichtenden 60 Punkten bis hin zu 89 Punkten für The Cally:
Port Dundas 12 yo (40%, OB, single grain, 2015): 65 Punkte
Port Dundas 18 yo (43%, OB, single grain, 2015): 60 Punkte
Caledonian 40 yo 1974/2015 ‘The Cally’ (53.3%, OB, single grain, Limited Release, 5060 bottles): 89 Punkte
Invergordon 1988/2015 ‘The Nose Art’ (47.4%, Whisky-Doris, bourbon hogshead, cask #8096, 141 bottles): 86 Punkte