Ein recht ungleiches Paar aus der unabhängigen Destillerie Tamdhu (sie gehört Ian Macleods Distillers) hat sich Serge für seine Verkostung von heute ausgesucht: Der offizielle Tamdhu 10yo gegen einen alten Tamdhu aus dem Jahr 1950, der mit 23 Jahren in die Flasche abgefüllt wurde. Der Zehnjährige der Speyside-Destillerie stammt aus dem Jahr 2015, hat also schon 43% (die allerersten Abfüllungen in Großbritannien wurden mit 40% abgefüllt, bevor die Destillerie sich – auch auf Wunsch der Whiskyfreunde übrigens – dazu entschloss, ihn mit 43% in die Flasche zu bringen).
Der alte Tamdhu bekommt eine herausragende Bewertung, aber auch der Zehnjährige erhält viel Lob. Serge bezeichnet ihn als einen der besseren Einstiegswhiskys:
Tamdhu 10 yo (43%, OB, +/-2015): 86 Punkte
Tamdhu 23 yo 1950/1973 (83° proof, OB, Highland Distillers): 94 Punkte
Hier einmal ein Bericht aus einem Wirtschaftszweig, der mit Whisky untrennbar verbunden ist: Der Brennblasenerzeuger Forsyths aus Moray, von dem viele der in Schottland verwendeten Stills erzeugt werden, meldete laut The Press and Journal einen Umsatzrückgang von sieben Prozent. Der ist aber, so der Artikel weiter, nicht einem Einbruch des Geschäfts mit der Whiskyindustrie geschuldet, sondern den Rückgängen in der Öl- und Gasindustrie, die für Forsyths ebenfalls ein wichtiger Geschäftspartner ist.
In Sachen Whisky sieht die Angelegenheit ganz anders aus: hier ist der Geschäftsgang gut, und man sieht passables Wachstum. Dennoch musste Forsyths im letzten Jahr das Personal um 12 Mitarbeiter auf durchschnittlich 337 Beschäftigte reduzieren.
Forsyths, in Rothes beheimatet, ist nach wie vor ein familiengeführtes Unternehmen, das im Jahr 1933 von Alexander Forsyth gegründet wurde. Sein Enkel, Richard Forsyth, ist zur Zeit der Managing Director des Unternehmens.
Nach David Stewart von The Balvenie (wir berichteten) ist nun auch der Master Distiller von Glen Grant, Dennis Malcolm, mit einer hohen Auszeichnung bedacht worden. Er wurde zum Officer of the British Empire ernannt. Hier die Presseaussendung dazu, die wir von Campari Deutschland erhalten haben. Wer mehr über Dennis erfahren will, kann unser exklusives Interview mit ihm hier (Teil 1) und hier (Teil 2) nachlesen.
DENNIS MALCOLM VON GLEN GRANT ERHÄLT PRESTIGETRÄCHTIGE KÖNIGLICHE AUSZEICHNUNG
Dennis Malcolm, Master Distiller von Glen Grant, wurde für seine herausragenden Leistungen in der Branche und sein Engagement für die Region Speyside mit dem Order of the British Empire ausgezeichnet.
Dennis Malcolm, Master Distiller von Glen Grant mit mehr als 55 Jahren Berufserfahrung, wurde für seine herausragenden Leistungen in der Branche und sein Engagement für die Region Speyside als Officer of the Order of the British Empire (OBE) ausgezeichnet.
Dennis Malcolm, der 1946 auf dem Gelände der Destillerie geboren wurde, begann seine berufliche Laufbahn 1961 und zählt heute zu den dienstältesten Scotch-Brennmeistern. Die hoch angesehene Auszeichnung würdigt seine langjährige Leidenschaft für die Marke sowie seine weitreichende Erfahrung und seine herausragenden Beiträge zum Wohle der Branche, die ihn zu einem der anerkanntesten Vertreter der Whisky-Welt gemacht haben.
Dennis Malcolm trug entscheidend zur Entwicklung der Scotch-Branche in den vergangenen Jahrzehnten bei. Beispielsweise fand unter seiner Ägide die Computerisierung von Chivas Estate statt. Dennis Malcolm hat früh erkannt, dass die Qualitätskontrolle für die Zufriedenheit der Kunden unabdingbar ist. Computer erwiesen sich dabei als enorm wichtiges Hilfsmittel.
In Bezug auf seine jüngsten Errungenschaften meint Dennis Malcolm:
„Mir fehlen die Worte und ich bin sehr überrascht, eine Auszeichnung wie diese zu erhalten. Mein Großvater arbeitete für Major Grant und auch mein Vater war in der Whisky-Branche tätig. Damit war mein Schicksal zu einem gewissen Grad bereits vorgegeben. Diese Ehrung gehört meiner Meinung nach allen in der Region Speyside, ich nehme sie nur stellvertretend entgegen. Die Speyside war so gut zu mir und ich habe immer mein Bestes versucht, um ihr etwas zurückzugeben.“ I
m Laufe seiner glanzvollen Karriere erhielt Dennis Malcolm zahlreiche Auszeichnungen für seine außergewöhnliche Arbeit. Jüngst wurde ihm bei der International Wine and Spirit Competition 2015 der „Outstanding Achievement in the Scotch Whisky Industry Award“ verliehen. Nur wenige Tage später wurde er zum Preisträger bei den Whisky Advocate’s 22nd Annual Lifetime Achievement Awards gekürt.
Bob Kunze-Concewitz, Chief Executive Officer der Gruppo Campari:
„Dennis Malcolm ist seit vielen Jahren eine Koryphäe in der Whisky-Industrie und diese Auszeichnung ist mehr als verdient. Wir haben allergrößten Respekt und Ehrfurcht vor dem, was Dennis Malcolm für die Welt des Whiskys getan hat und wir schätzen uns extrem glücklich und sind sehr dankbar, dass wir ihn in unserer Familie wissen. Die Verleihung des OBE spiegelt perfekt seinen Gemeinschaftssinn wider und wir könnten nicht stolzer auf ihn sein. Er ist im wahrsten Sinne des Wortes eine lebende Legende.“
Im Jahr 2016 feiert Dennis Malcolm sein 55-jähriges Jubiläum bei Glen Grant. Er wird auch zukünftig seine Leidenschaft in die Branche einfließen lassen und hat in diesem Jahr bereits drei neue Varianten entwickelt: Glen Grant 12 Year Old, Glen Grant 12 Year Old Non Chill Filtered und Glen Grant 18 Year Old.
Sie ist vor allem Freunden von Single Grain Whisky ein Begriff, aber schon allein wegen ihrer Bedeutung für den gesamten Scotch-Markt sollte sie eigentlich jedem Whiskyinteressierten näher bekannt sein – und wenn nicht deshalb, dann dafür, dass auf ihrem Gelände einst die Destillerie Ladyburn beheimatet war: Die Rede ist von der Girvan Grain Distillery, die William Grant & Sons (Glenfiddich) gehört und im Jahr ungefähr 110 (!) Millionen Liter Spirit produziert – vornehmlich für die Blender, aber auch für interessante eigene Abfüllungen wie die Girvan Patent Still Edition (siehe unser Bild).
The Spirits Business hat der Girvan Distillery im März des Jahres einen Artikel in der Printausgabe gewidmet, jetzt ist dieser auch online abrufbar und informiert kompakt, aber dennoch tiefgehend über die Destillerie in den Lowlands, die auf insgesamt 5 Stills produziert. Man erfährt zum Beispiel, dass in ihren 53 Lagerhäusern annähernd 10% des schottischen Whiskys lagern, oder dass die Still Nummer 4 dort mit Vakuumdestillation arbeitet, eine Methode, die eher aus der Obstbrandherstellung bekannt ist, aber zum Beispiel auch bei der Lava Bräu Destillerie in der Steiermark in Österreich zur Herstellung von Whisky verwendet wird.
Ein wirklich informativer und lesenswerter Artikel für einen Blick über den Tellerrand.
Girvan Grain Distillery – hier stand einmal Ladyburn. Foto von Oliver Dixon, CC-Lizenz
Eine der wenigen noch arbeitenden Lowland-Destillerien ist Auchentoshan. Die zur Beam Suntory Gruppe gehörige Brennerei destilliert nach alter regionaler Tradition noch dreifach, so wie es die Iren tun. Die Standardabfüllungen sind weit verbreitet und man kennt sie, aber die Abfüllungen von Unabhängigen sind immer einen Blick wert.
Drei dieser unabhängigen Abfüllungen hat Serge heute verkostet, einmal aus der Provenance-Serie von Douglas Laing, einmal von Eiling Lim und einmal von Cadenhead (brandneu). Bis auf den Auchentoshan von Douglas Laing, der Serge zu wenig Tiefgang hatte, sind alle sehr zu seiner Zufriedenheit ausgefallen:
Auchentoshan 13 yo 2002/2015 (46%, Douglas Laing, Provenance, refill hogshead, cask #1096): 80 Punkte
Auchentoshan 23 yo 1992/2015 (45,7%, Eiling Lim, 132 bottles): 87 Punkte
Auchentoshan 17 yo (55.5%, Cadenhead, Small Batch, 2016): 86 Punkte
Destillerie Auchentoshan. Bildrechte bei Lars Pechmann.
Gute Nachrichten für die Three Stills Distillery, die von vier ehemaligen Managern von William Grant & Sons, nämlich George Tait, John Fordyce, Tim Carton und Tony Roberts betrieben werden soll: Die Planungskommission hat grünes Licht für die Errichtung der 10 Millionen Pfund teuren Anlage in Hawick gegeben. Widmungsänderungen an der geplanten Baustelle wurden ebenso genehmigt wie der Abriss eines alten Gebäudes, berichtet der Border Telegraph in seiner aktuellen Ausgabe.
20 Mitarbeiter sollen die Destillerie, der übrigens Stuart Nickerson (ex-Glenglassaugh und jetzt Betreiber der Saxa Vord Distillery auf den Shetlands) als Konsulent zur Verfügung steht, und das Besucherzentrum beschäftigen – und jetzt, da dem Baubeginn keine rechtlichen Hürden mehr im Weg stehen und die Finanzierung ja schon länger gesichert ist, sollte das in die nähere Zukunft gerückt sein.
Unsere bisherigen Artikel über die Three Stills Distillery können Sie übrigens hier finden.
Die Scotch Malt Whisky Society (SMWS), bekannt durch ihre ausgezeichneten Einzelfassabfüllungen für Mitglieder in der ganzen Welt, hat die deutsche Vertretung zum 16. August des Jahres gekündigt und wird ab dann den Vertrieb als Internethandel direkt aus Schottland weiterführen. Damit muss die deutsche Vertretung am 16. August ihren Betrieb einstellen, wie es momentan aussieht.
Laut der Vertretung ist es noch nicht absehbar, was das für deutsche Mitglieder bedeutet, man sei aber über Anwälte mit der Gesellschaft in Schottland in Kontakt. Abgesehen vom Flaschenverkauf hängen so natürlich alle Verkostungen und Veranstaltungen in der Luft.
Ob dieser Schritt auch für andere Märkte in Europa gilt, können wir zum jetzigen Zeitpunkt noch nicht sagen, einzig und allein von Polen wissen wir gesichert, dass auch dort die Kündigung ausgesprochen wurde.
Die Scotch Malt Whisky Society wurde im Vorjahr von privaten Investoren von Glenmorangie gekauft.
Die deutschen Mitglieder wurden von der Vertretung im Inland mit einer Mail über den Schritt der Gesellschaft informiert.
Nachdem es heute bislang an der Newsfront recht ruhig geblieben ist, möchten wir Ihnen ein schönes Video vorstellen, das uns auf Vimeo aufgefallen ist. In knapp 5 Minuten zeigt es die Insel Arran, die Heimat der Arran Distillery im Norden und schon bald einer zweiten Arran-Destillerie im Süden, die dann getorften Spirit erzeugen wird.
Die Destillerie kommt im Video nicht vor, die Landschaft, das Meer und die bezaubernde Stimmung auf der Insel sind die Stars des Videos, das zumeist aus der Luft aufgenommen wurde. Viel Vergnügen!
Vom Veranstalter der Aquavitae in Mülheim an der Ruhr haben wir Informationen über einen Service für Messebesucher erhalten, der die Planung des Messebesuchs auch für Gäste, die vor Ort übernachten wollen, ganz einfach macht. Hier die Infos dazu:
Das Sorglos-Messe-Paket für die Aquavitae in Mülheim an der Ruhr
Viele Messebesucher nehmen für die Aquavitae in Mülheim an der Ruhr am 29. und 30. Oktober 2016 auch eine weitere Anreise in Kauf. Kein Wunder, ist sie doch mittlerweile zur wichtigsten regionalen Whiskymesse avanciert.
Für Whiskyfreunde, die zum Besuch der Aquavitae in der Stadt oder im Umkreis übernachten wollen, bietet die Ruhr Tourismus GmbH über das Portal Toubiz ein Rundum-Sorglos-Messepaket an. Hier kann man sein Wunschhotel und die Eintrittskarten für die Messe gemeinsam in einem Paket buchen. Das Portal listet freie Hotels mit ihrer Ausstattung und den Preisen auf, und mit nur einem Mausklick kann man sich das gewünschte Zimmer gemeinsam mit den Eintrittskarten reservieren.
Die Aquavitae 2016 findet vom 29. bis 30. Oktober 2016 in der Stadthalle Mülheim statt und bietet Whiskyinteressierten ein reichhaltiges Programm mit Dutzenden Ausstellern, Masterclasses und allen Informationen rund um das Wasser des Lebens, dem „aqua vitae“.
Sie nehmen mittlerweile in manchem Whiskyladen einigen Platz im Regal ein, weil es sie von verschiedensten Abfüllern gibt: Islay-Malts, die zwar einen Produktnamen, aber keinen Destillerienamen tragen. In der Regel sind sie deutlich günstiger zu haben als jene aus den Destillerien selbst oder solche mit Herkunftsangaben von unabhängigen Abfüllern, und für den unkomplizierten Rauch-Genuss sind diese Mystery-Islays eine gute Alternative. Und irgendwie macht es auch Spaß zu raten, aus welcher Destillerie nun der Whisky sein könnte, falls es ein Single Malt und kein Vatting ist.
Serge Valentin verkostet heute einige dieser Mystery-Islays, und sie erzielen bei ihm durchwegs passable Wertungen. Jener von Malts of Scotland erhält sogar 90 Punkte, aber auch die anderen brauchen sich nicht zu verstecken.
Loch Fyne ‘The Living Cask 1745’ (43.6%, Loch Fyne, blended malt, Feis Ile 2016): 80 Punkte
Morgen, am 5. Juli, ist es soweit: Malt Master David Stewart von The Balvenie erhält einen Orden der Queen für seine Verdienste um den schottischen Whisky. Gleichzeitig sind alle Whiskyfreunde eingeladen, ein Glas auf ihn zu erheben. Hier erfahren Sie alles Wichtige:
EINE AUSZEICHNUNG FÜR DAS LEBENSWERK
Oberhaching, Juli 2016. Am 5. Juli wird David Stewart, Malt Master bei The Balvenie, durch ein Mitglied der britischen Königsfamilie für seine Verdienste in der schottischen Whisky-Industrie mit dem MBE Orden geehrt. M.B.E. ist die Abkürzung für „Member of the Order of the British Empire“ (Mitglied des Ordens des Britischen Königreichs). Der MBE Orden ist ein Abzeichen, das von Königin Elizabeth II an Persönlichkeiten verliehen wird, die eine bedeutende Errungenschaft oder einen herausragenden Dienst innerhalb ihres Berufes oder einer Gemeinschaft erbracht haben. Die Verleihung findet in der schottischen Residenz Ihrer Majestät, dem Palace of Holyroodhouse, in Edinburgh statt.
Leidenschaft für traditionelles Handwerk
David Stewart widmet sich seit fast 54 Jahren der Scotch Whisky-Industrie. Seine zukunftsweisenden Ideen hatten tiefgreifende Auswirkungen auf die heutigen Herstellungsmethoden von schottischem Whisky. David ist bekannt für seine bahnbrechenden Errungenschaften insbesondere im Hinblick auf Whiskys mit außergewöhnlichem Finish. Dabei verlässt er sich stets auf das traditionelle Handwerk, das The Balvenie seit jeher prägt. So hat er eine Reihe von preisgekrönten Whiskys entwickelt, die von Single Malt-Liebhabern weltweit geschätzt und geliebt werden.
Vom Lagerarbeiter zum preisgekrönten Malt Master
Über seine Auszeichnung mit dem MBE sagt David:
„Ich fühle mich sehr geehrt diesen Orden zu erhalten. 1962 habe ich meine Karriere als Lagerarbeiter begonnen. Mir wäre nie in den Sinn gekommen, einmal Malt Master zu werden. Ich bin unglaublich stolz. Für mich ist es ein Glück, bei einem familiengeführten Unternehmen zu arbeiten, denn das hat mir in meiner Laufbahn viel Freiheit zum Experimentieren gegeben. In dieser Branche zu arbeiten ist ein Privileg und es ist eine große Ehre auf diese Weise anerkannt und geehrt zu werden. Mich haben Glückwünsche von Menschen aus der ganzen Welt erreicht. Ich möchte mich bei allen bedanken, die mir zu meiner Auszeichnung gratuliert haben und auch bei all den wunderbaren Menschen, mit denen ich während meiner fast 54-jährigen Karriere zusammenarbeiten durfte.”
Im Laufe seiner Karriere wurde David mit einer Reihe von hochkarätigen Preisen ausgezeichnet, darunter dem „Grand Prix of Gastronomy“ von der British Academy of Gastronomes und die Auszeichnung für sein Lebenswerk von der International Wine & Spirit Competition und des Malt Advocate Magazine. Er wurde außerdem mit dem “Icon of Whisky” geehrt und zum “Master of the Quaich” ernannt. Simon Hunt, CEO von William Grant & Sons:
„Davids Engagement, seine Kompetenz und Bescheidenheit haben ihn zum beliebtesten und angesehensten Malt Master der Branche gemacht. Die Auszeichnung mit dem MBE ist der Beweis dafür, wie hoch angesehen er ist. David ist einer der besten Master Blender und wir sind unglaublich stolz auf ihn.”
#RaiseADram für David Stewart
David wird zusätzlich zu seinem Award mit einem besonderen Buch geehrt, im originalgetreuen Design eines Whisky-Lagerregisters. Innerhalb der nächsten Monate werden Seiten des Buches um die Welt gehen und die Glückwünsche und Gratulationen von Single Malt-Liebhabern und The Balvenie Fans aufnehmen, bevor es David in Schottland übergeben wird.
Whisky-Liebhaber aus aller Welt sind außerdem dazu eingeladen am 5. Juli um 19.45 Uhr (in Anlehnung an Davids Geburtsjahr) einen Toast auf David auszusprechen, um seinen Leistungen ihren Respekt zu zollen. Mit dem Hashtag #RaiseADram können sie ihre Anerkennung für den legendären Malt Master teilen.
Mehr Informationen zu The Balvenie und David Stewarts MBE Verleihung finden Sie auch unter TheBalvenie.com.
Im The National findet sich heute ein Artikel, der über die Bauarbeiten an der Lindores Abbey Distillery in Fife berichtet (wir haben über die geplante Destillerie bereits im Mai geschrieben).
Drew McKenzie-Smith und seine Frau Helen wollen unweit der Ruinen der Abtei, in der zum ersten Mal Whisky urkundlich erwähnt wurde, nicht nur eine Destillerie, sondern auch ein Besucherzentrum errichten.
Im Artikel findet man auch ein gerendertes Bild der Destillerie, das wir aus Copyright-Gründen nicht bringen können. Unser Bild zeigt hingegen die Ruinen von Lindores Abbey.
Die Überreste von Lindores Abbey. Foto von Bubobubo2, GNU-Lizenz
Von Dr. Mario Prinz aus dem Potstill in Wien haben wir erfahren, dass es ab September eine neue Abfüllung der Destillerie Wolfburn geben wird.
Der Wolfburn Aurora besteht laut einer neueren Info des Schweizer Importeurs zu 80% aus Standard Bourbon Barrels, und zu 20% aus First fill Oloroso Sherry Hogsheads. Er wird mit 46% abgefüllt werden.
Der schon jetzt erhältliche Wolfburn-Whisky aus 100% Quarter Casks wird ab dann unter dem Namen „Wolfburn Northland“ auf dem Markt sein.
Ein Foto des neuen Wolfburn gibt es noch nicht, aber zumindest ein Bild des Samples können wir Ihnen dank Dr. Prinz schon präsentieren. Wenn es Neues gibt, erfahren Sie es natürlich bei uns.
Update 25.8.: Fassangaben nach Infos des Schweizer Importeurs geändert
Wir haben ja schon im Mai berichtet, dass von Johnnie Walker im Juli eine neue Abfüllung exklusiv für den Duty Free erscheinen wird – kein Blend, sondern ein blended malt. Hier nun die dazugehörige PR-Mitteilung von Diageo, die heute über die Pressedienste ausgesendet wurde und – wie erwartet – das Erscheinen des neuen Johnnie Walker Island Green im Travel Retail zum Inhalt hat. Wir bringen sie in den relevanten Teilen:
Johnnie Walker Island Green kommt in Duty-Free-Läden
Johnnie Walker stellt erstmals einen Blended Malt Scotch Whisky exklusiv für Weltreisende vor
Reizt es Sie, die faszinierende Welt des Single Malt Scotch Whiskys zu erkunden, doch sind Sie überwältigt von der Qual der Wahl? Johnnie Walker, die Marke Nr. 1 unter den Scotch Whiskys der Welt, hat die perfekte Lösung in Form einer interessanten neuen Ergänzung zu seiner weltberühmten Palette: Johnnie Walker Island Green.
Johnnie Walker Island Green ist eine seltene Mischung aus vollmundigen Single-Malt-Whiskys aus allen vier Ecken Schottlands und bietet Trinkern ein unverwechselbares Geschmackserlebnis, durch das sie den Charakter dieser berühmten Malts durch die Sonderabfüllung von Johnnie Walker kennenlernen können. Johnnie Walker Island Green ist nur in Duty-Free-Läden erhältlich und kann ausschließlich von Reisenden erworben werden, was seine Exklusivität noch verstärkt.
Aromen von Holzrauch, Pfeffer und Gewürzen mischen sich mit Schichten von Gartenfrüchten, sanfter Vanille und Sandelholz, während das Geschmackserlebnis den ganzen Charakter eines Single-Malts offenbart, jedoch mit größerer Tiefe und Komplexität, was der einzigartige Inselstil markant hervorhebt.
Johnnie Walker Island Green wird mit derselben Blended-Malt-Handwerkskunst gebrannt wie die hochgelobte Johnnie Walker Green Label, doch sein exklusiver Geschmack hat einen noch intensiveren Ausdruck durch einen größeren Einfluss von rauchigem maritimen Malt-Whisky.Dieser wird mit robusten fruchtigen Highland-Malts, darunter dem Clynelish(TM), leichteren Lowland-Malts, vertreten durch Glenkinchie(TM), und dem charakteristisch süßen und aromatischen Speyside-Stil des Cardhu(TM) ausgeglichen.
Jim Beveridge, der Brennmeister von Johnnie Walker, sagte:
„Für uns Whiskybrenner ist Geschmack unsere größte Leidenschaft. Wir haben den unverwechselbaren Stil der einzelnen ausgereiften Malts aus den vier wichtigsten Whiskyregionen Schottlands eingefangen, um sicherzustellen, dass Johnnie Walker Island Green den wahren Charakter eines Single Malts repräsentiert und dabei ein besonders reiches Geschmackserlebnis bietet.“
Jim Beveridge, Master Blender, mit dem Blending Team (PRNewsFoto/Diageo GTME)
Doug Bagley, Managing Director von Diageo Global Travel and Middle East, sagte:
„Johnnie Walker Island Green ist der perfekte Kauf für traditionelle Johnnie-Walker-Fans wie auch für diejenigen, die erst die Welt der schottischen Malts erkunden möchten.
Der Verschnitt wurde kürzlich bei den Global Scotch Whisky Masters 2016 mit einem Master ausgezeichnet, dem höchsten Preis, der bei diesem internationalen Wettbewerb verliehen wird, was beweist, wie außergewöhnlich dieser Whisky ist. Und als ein exklusives Produkt für Reisende, das man nirgends außer in Duty-Free-Läden kaufen kann, ist dies eine wirklich einzigartige Ergänzung der Johnnie-Walker-Palette.“
Am besten schmeckt er pur oder „on the rocks“ – mit Eis. Weltreisende können jetzt die wahre Inselintensität durch den Geschmack von Johnnie Walker Island Green entdecken. Holen Sie sich ab Juli 2016 eine Flasche an ausgewählten Flughäfen und in Duty-Free-Geschäften weltweit. Preis: 60 Dollar.