PR: Johnnie Walker Island Green kommt in Duty-Free-Läden

Wir haben ja schon im Mai berichtet, dass von Johnnie Walker im Juli eine neue Abfüllung exklusiv für den Duty Free erscheinen wird – kein Blend, sondern ein blended malt. Hier nun die dazugehörige PR-Mitteilung von Diageo, die heute über die Pressedienste ausgesendet wurde und – wie erwartet – das Erscheinen des neuen Johnnie Walker Island Green im Travel Retail zum Inhalt hat. Wir bringen sie in den relevanten Teilen:

Johnnie Walker Island Green kommt in Duty-Free-Läden

Johnnie Walker stellt erstmals einen Blended Malt Scotch Whisky exklusiv für Weltreisende vor

Reizt es Sie, die faszinierende Welt des Single Malt Scotch Whiskys zu erkunden, doch sind Sie überwältigt von der Qual der Wahl? Johnnie Walker, die Marke Nr. 1 unter den Scotch Whiskys der Welt, hat die perfekte Lösung in Form einer interessanten neuen Ergänzung zu seiner weltberühmten Palette: Johnnie Walker Island Green.

johnnie walker island green

Johnnie Walker Island Green ist eine seltene Mischung aus vollmundigen Single-Malt-Whiskys aus allen vier Ecken Schottlands und bietet Trinkern ein unverwechselbares Geschmackserlebnis, durch das sie den Charakter dieser berühmten Malts durch die Sonderabfüllung von Johnnie Walker kennenlernen können. Johnnie Walker Island Green ist nur in Duty-Free-Läden erhältlich und kann ausschließlich von Reisenden erworben werden, was seine Exklusivität noch verstärkt.

Aromen von Holzrauch, Pfeffer und Gewürzen mischen sich mit Schichten von Gartenfrüchten, sanfter Vanille und Sandelholz, während das Geschmackserlebnis den ganzen Charakter eines Single-Malts offenbart, jedoch mit größerer Tiefe und Komplexität, was der einzigartige Inselstil markant hervorhebt.

Johnnie Walker Island Green wird mit derselben Blended-Malt-Handwerkskunst gebrannt wie die hochgelobte Johnnie Walker Green Label, doch sein exklusiver Geschmack hat einen noch intensiveren Ausdruck durch einen größeren Einfluss von rauchigem maritimen Malt-Whisky.Dieser wird mit robusten fruchtigen Highland-Malts, darunter dem Clynelish(TM), leichteren Lowland-Malts, vertreten durch Glenkinchie(TM), und dem charakteristisch süßen und aromatischen Speyside-Stil des Cardhu(TM) ausgeglichen.

Jim Beveridge, der Brennmeister von Johnnie Walker, sagte:

„Für uns Whiskybrenner ist Geschmack unsere größte Leidenschaft. Wir haben den unverwechselbaren Stil der einzelnen ausgereiften Malts aus den vier wichtigsten Whiskyregionen Schottlands eingefangen, um sicherzustellen, dass Johnnie Walker Island Green den wahren Charakter eines Single Malts repräsentiert und dabei ein besonders reiches Geschmackserlebnis bietet.“

Jim Beveridge, Master Blender für Johnnie Walker mit dem Blending Team (PRNewsFoto/Diageo GTME)
Jim Beveridge, Master Blender, mit dem Blending Team (PRNewsFoto/Diageo GTME)

Doug Bagley, Managing Director von Diageo Global Travel and Middle East, sagte:

„Johnnie Walker Island Green ist der perfekte Kauf für traditionelle Johnnie-Walker-Fans wie auch für diejenigen, die erst die Welt der schottischen Malts erkunden möchten.

Der Verschnitt wurde kürzlich bei den Global Scotch Whisky Masters 2016 mit einem Master ausgezeichnet, dem höchsten Preis, der bei diesem internationalen Wettbewerb verliehen wird, was beweist, wie außergewöhnlich dieser Whisky ist. Und als ein exklusives Produkt für Reisende, das man nirgends außer in Duty-Free-Läden kaufen kann, ist dies eine wirklich einzigartige Ergänzung der Johnnie-Walker-Palette.“

Am besten schmeckt er pur oder „on the rocks“ – mit Eis. Weltreisende können jetzt die wahre Inselintensität durch den Geschmack von Johnnie Walker Island Green entdecken. Holen Sie sich ab Juli 2016 eine Flasche an ausgewählten Flughäfen und in Duty-Free-Geschäften weltweit. Preis: 60 Dollar.

Serge verkostet: Bruichladdich x5

Die Islay-Destillerie Bruichladdich hat nicht zu Unrecht eine große Anhängerschar – neben guten Abfüllungen haben auch ihre Produktphilosophie und die Transparenz bei den Zusammensetzungen ihrer Whiskys einen Teil zu ihrem guten Ruf beigetragen.

Serge Valentin hat heute fünf Abfüllungen aus der Destillerie im Westen Islays verkostet – und sein Urteil ist diesmal etwas gemischter, als man es vielleicht erwartet hätte. Besonders der Whisky zum Feis Ile 2016 trifft bei ihm auf weniger Zustimmung, und auch der „Islay Grown“ ist nicht so ganz sein Ding – dafür sind die anderen drei Abfüllungen sehr gut bewertet:

  • Bruichladdich 15 yo 2001/2016 ‘PHD_135’ (50%, OB, Feis Ile 2016, 1881 bottles): 78 Punkte
  • Bruichladdich 22 yo 1993/2016 (48.9%, Cadenhead, Authentic Collection, bourbon hogshead, 228 bottles): 86 Punkte
  • Bruichladdich 2004/2015 (59.2%, Svenska Eldvatten, fresh bourbon barrel, cask #1407): 88 Punkte
  • Bruichladdich 2006/2016 ‘Islay Grown’ (61%, OB, Feis Ile, valinch, Dunlossit Farm, cask #3304, 410 bottles): 80 Punkte
  • Bruichladdich 2006/2015 (60.2%, Svenska Eldvatten, oloroso sherry hogshead, cask #511): 89 Punkte

Tibet baut eine eigene Whiskydestillerie

Tibetanischer Whisky? Frühestens im September 2020 werden wir ihn kosten dürfen – aber geben wird es ihn auf jeden Fall, schenkt man einem Bericht in Tibet.cn Glauben: Demnach wird in diesem Oktober in Tibet mit dem Bau der Destillerie der Tibet Tianyoude Barley Wine Limited Liability Company begonnen. Ab dem September 2017 soll dann die Produktion starten.

Das Unternehmen arbeitet mit schottischen Firmen und Experten zusammen, um die Destillerie zu errichten. Wang Zhaoji, CEO der Tianyoude Company, sieht genügend Nachfrage nach einem Whisky aus der Region und wird 3000 Tonnen Gerste pro Jahr fermentieren. Wieviel Liter Alkohol unter den Bedingungen und in den Anlagen dort daraus entstehen werden, wurde nicht erwähnt.

Wo genau die Destillerie stehen wird, ist im Artikel nicht explizit erwähnt, indirekt kann man aber herauslesen, dass sie wohl in der Hauptstadt Lhasa gebaut werden soll.

By I, Luca Galuzzi, CC BY-SA 2.5, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=1511403
By I, Luca Galuzzi, CC BY-SA 2.5, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=1511403

 

Whiskyclub-FS: Maggie Miller (Scotch Single Malt Circle) im Portrait

Wer sich in Deutschland intensiver mit Whisky beschäftigt, der kennt ihren Namen und ihre Abfüllungen: Maggie Miller, die Gründerin des Scotch Single Malt Circle, ist mit der Entwicklung der deutschen Whiskyszene untrennbar verbunden. Der Whiskyclub Fränkische Schweiz hat auf seiner Homepage nun einen Artikel über Maggie Miller veröffentlicht, der auf ihr Wirken und ihre Person eingeht. Hier zum Beispiel ein Abschnitt über die Motivation zur Gründung des SSMC aus dem Artikel:

Zu diesem Zeitpunkt war Whisky, insbesondere schottischer Single Malt, für Maggie Miller zu einer echten Passion geworden. Entfacht wurde diese Leidenschaft während eines Besuchs mit ihrem Mann Bill bei der Scotch Malt Whisky Society in Leith im Jahr 1984. „Ein alter Studienfreund von Bill, der Shareholder bei der Society war, stellte Bill einige Drams vor. Mit der Zeit hatte Bill einige Gläser vor sich. Ich nahm dann eher aus Langeweile eine ‚Nase‘ davon und war entzückt, wie viele unterschiedliche Aromen darin zu finden waren“, beschreibt Maggie Miller ihre erste Begegnung mit Single Single Malts, also Malt Whiskies, die nicht nur aus einer einzigen Brennerei, sondern noch dazu aus einem einzigen Fass stammen. Im Gespräch mit dem Freund ihres Mannes wurde auch schnell die Idee geboren, diese Art von Whisky in Deutschland zu etablieren. Das erste Vorhaben, eine deutsche Dependance der SMWS zu werden, scheiterte, da die Millers nicht alle der damaligen fünf Shareholder auf ihre Seite bekommen konnten. Also versuchten sie es im Alleingang, mit der Gründung des Scotch Single Malt Circles.

Unser Bild zeigt Maggie Miller am Stand des SSMC bei der Aquavitae 2015 in Mülheim:

maggiemiller

Video: Ralfy verkostet Old Granddad und Evan Williams (Review #590)

Zum zweiten Mal hat sich Ralfy heute zwei amerikanische Whiskeys für seine Verkostung ausgesucht, nach den beiden (High West Campfire und Four Roses Small Batch) in der Vorwoche. Heute stehen der Old Granddad und Evan Williams auf der Verkostungsliste, zwei Bourbon, die mit dem Qualitätssiegel „Bottled in Bond“ versehen sind – das ist in ganz groben Zügen so etwas wie „Single Malt“ bei Scotch, denn der Whiskey muss in einer Saison in einer Destillerie produziert worden sein, mindestens vier Jahre lang unter staatlicher Aufsicht gelagert und mit mindestens 50% Alkohol abgefüllt worden sein.

Wie schneiden die beiden Whiskeys nun ab? Der Old Granddad bekommt 88 aus 100 Punkten, der Evan Williams 90 aus 100 – sehr schöne Wertungen.

Fast eine halbe Stunde Ralfy pur – wie immer entweder bei uns oder direkt auf Youtube.

Bourbon-Cocktail: Bavarian Fashioned von Daniel Hafner

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Zur Vorstellung des Jim Beam Double Oak (wir berichteten hier) im Frühjahr in Wien kreierten österreichische Barkeeper auch einige neue Rezepte mit diesem aromatischen doppelt gereiften Bourbon.

Eines davon haben wir Ihnen unlängst präsentiert, ein zweites möchten wir Ihnen hier und heute zum Nachmachen und Genießen vorstellen: Der „Bavarian Fashioned“ stammt von Daniel Hafner aus dem Melrose in Wien und macht aus einem Bourbon optisch ein sehr deutsches Getränk (unter Verwendung desselben) – sozusagen eine Fusion aus zwei Kulturen:

Bavarian Fashioned, Daniel Hafner, Melrose

BavarianFashioned

  • 5 cl Jim Beam Double Oak
  • 1,5 cl Reissüße
  • 2 Dash Orange Angostura Bitters
  • Espuma aus Eiweiß
  • Tegernseer
  • Zucker

Photo by Captivo Picture (c) Beam Suntory Austria

Video: Making Scotland’s Landscape – die Wälder

In unserem Sonntagsvideo von heute wollen wir uns wieder einmal der Natur Schottlands widmen – denn sie ist es ebenso wie das Wasser des Lebens, die den Reiz dieses Landes ausmacht und mitprägt.

In einer knappen Stunde und in Full HD erzählt uns der erste Teil der BBC-Dokumentationsserie „Making Scotland’s Landscape“ die Geschichte der Wälder, die über die gesamte Landfläche verstreut sind. Fast hätte Schottland die Verkarstung gedroht, denn über Jahrhunderte wurde an diesen Wäldern Raubbau betrieben – aber der Mensch besann sich rechtzeitig darauf, dass ein unentwegtes Nehmen ohne Geben irreversiblen Schaden anrichtet.

Wunderschöne Landschaftsaufnahmen und ein interessantes Thema machen dieses Video, das wir auf Youtube gefunden haben, wirklich sehenswert. Viel Vergnügen damit.

Neue Destillerie in England: Copper Rivet Distillery

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Südöstlich von London, in der Grafschaft Kent, entsteht gerade eine neue Destillerie, die neben anderen Spirituosen auch Single Malt Whisky produzieren wird. Die Copper Rivet Distillery (die Website ist noch im Aufbau) in den historischen Chatham Dockyards (siehe auch unser Titelbild) ist eine kleinere Craft Distillery, die für den nationalen und internationalen Markt produzieren soll.

Wie Drinks Business berichtet, wird die Copper Rivet Distillery von Head Distiller Abhishek Banik geleitet. Gegründet wurde sie von Bob Russell und seinen Söhnen Stephen und Matthew. Die Destillerie wird im August 2016 mit der Produktion beginnen und dann auch ihre Pforten für Besucher öffnen. Mehr dazu und ein Bild der Stills finden Sie im zitierten Artikel.

chatham

Titelbild von NilfanionOwn work, CC BY-SA 4.0,

Forbes: Fünf außergewöhnliche Whiskys und ihre Flaschen

Was macht einen Whisky besonders und speziell? Sein außergewöhnlicher Geschmack, zum Beispiel, oder sein Alter. Andere Whiskys werden durch ihre Geschichte etwas Besonderes, oder durch ihre Seltenheit.

Wert ist etwas, was wir Dingen beimessen und nichts, was ihnen von sich aus innewohnt. Wert entsteht in unseren Köpfen, und dadurch ist es auch möglich, Wert zu erzeugen oder zu unterstützen. Zum Beispiel mit besonderen Verpackungen.

In Forbes.com ist vor kurzem ein Artikel erschienen, der fünf Whiskys und ihre Verpackungen und Flaschen vorstellt. Jeder dieser Whiskys hat eine besondere Geschichte und eine aufwendig designte Verpackung. Die vorgestellten Whiskys sind:

  • Rolling Stones 50th Anniversary Whisky
  • Bowmore 1957 – 54 year old
  • Highland Park 50 Year Old
  • Macallan 1946
  • Diamond Jubilee Blended Scotch Whisky

Sollte jemand die Idee haben, zum Beispiel den Macallan 1946 in einer Flaschenteilung zu versampeln: Um knapp 30.000 Euro für 5cl wäre man dabei 🙂

Titelbild: Highland Park

Neues TTB-Label: Kilkerran 12yo

Noch ein Label ist auf der TTB-Datenbank aufgetaucht (wie üblich entdeckt von Sku’s Recent Eats) und deutet auf ein baldiges Erscheinen eines neuen Whiskys hin: Die Destillerie Glengyle, zu Springbank gehörig und bislang durch die sogenannte WIP-Serie (WIP steht für Work in Progress) bei uns bekannt, wird wohl in Bälde einen 12jährigen Whisky auf den Markt bringen, der dann die bislang älteste Abfüllung aus der Destillerie ist. Laut Label wird der Kilkerran 12yo mit 46% abgefüllt werden. Hier die beiden Labels von der Vorder- und Rückseite der Flasche:

kilkerran12yovs

kilkerran12yors

Obwohl die Labels für eine US-Importversion gestaltet sind, ist doch anzunehmen, dass Glengyle den neuen Whisky auch in Europa zugänglich machen wird.

Wie üblich der Hinweis zu den TTB-Einträgen: Dass ein Label in der TTB-Datenbank eingetragen wurde, bedeutet nicht automatisch, dass die Abfüllung dann auch erscheinen wird. Es ist allerdings ein sehr starker Hinweis darauf. 

Neue TTB-Labels für Gordon & MacPhail: Brora, Port Ellen, Rosebank

Freunde von Lost Distilleries haben Grund zur Vorfreude: Sku’s Recent Eats hat auf der TTB-Datenbank in den USA drei neue Abfüllungen des unabhängigen Abfüllers Gordon & MacPhail entdeckt, die darauf hinweisen, dass das Haus aus Elgin jeweils einen neuen Port Ellen, einen neuen Brora und einen neuen Rosebank in ihrer Rare Old Serie veröffentlichen wird. Als kleine Erinnerungsstütze hier ein Bild der Verpackung der Rare Old Serie (Foto: Potstill Vienna):

rareold potstill

Pars pro toto haben wir das Label des erwarteten 35jährigen Port Ellen für Sie ausgesucht:

Port Ellen VS

Port ellen rsDie Label des Brora 33yo und des Rosebank 25yo finden Sie hinter unseren Links auf der TTB-Datenbank.

Wie üblich der Hinweis zu den TTB-Einträgen: Dass ein Label in der TTB-Datenbank eingetragen wurde, bedeutet nicht automatisch, dass die Abfüllung dann auch erscheinen wird. Es ist allerdings ein sehr starker Hinweis darauf. 

Neu: Tobermory 18yo und Tobermory 20yo

Von Tobermory gibt es Neues zu vermelden: Zwei neue Abfüllungen, die zu einer Serie von sechs Abfüllungen über die nächsten beiden Jahre gehören und die jetzt in Deutschland erscheinen – mit einem zusätzlichen Gewinnspiel verknüpft. Hier der Pressetext mit den offiziellen Tasting Notes und den Preisen:

TOBERMORY 18 Jahre und 20 Jahre – Der Start einer Raritätensammlung

Mit diesen beiden einzigartigen Abfüllungen startet die Tobermory Distillery ein faszinierende
Raritätensammlung. Die Ausstattung der insgesamt 6 einmaligen Abfüllungen sollen hier die
berühmten farbigen Häuserfronten der Bay nachempfinden. Gleichzeitig besteht die
Möglichkeit, durch das Sammeln aller 6 Qualitäten eine Flasche des „Once in a life“ Whiskys
Tobermory 42 Jahre zu gewinnen. Denn in jeder Geschenkbox befindet sich ein kleines
Heftchen mit einem bunten Perforationsstreifen, der sich je nach Qualität in der Farbe
unterscheidet. Gleichzeitig sind die Streifen auch nummeriert. Sendet man alle 6 Streifen an
die Destillerie, hat man die Chance auf diese unvergleichliche Qualität. Alle 6 Qualitäten
werden nach und nach in den nächsten 2 Jahren abgefüllt.

Tobermory 18 Jahre
Ex-Bourbon casks

Tobermory 18yrs with Box kleiner

Nase: Leicht, frisch und blumig. Mit Akazienhonig, Getreidenoten und Malzzucker. Vanillenoten und weißer Pfeffer und ein Hauch von Eukalyptus.
Geschmack: Süß und blumig zu Beginn verändert sich sein sanfter Körper zu einem mehr eichigen und salzigen Charakter.
Finish: Süße Lakritze mit Zimt, gekochten Äpfeln und einem Hauch von wilder Minze.

46,3 % vol. unchillfiltered 0,7 L
UVP 135,00 €

Tobermory 20 Jahre
Sherry cask finish

Tobermory 20yrs with Box kleiner

Nase: Reich und warm mit Melasse und goldenem Sirup. Glühwein, Muskat und Weihnachtsgewürze mit Walnüssen, Sultaninen und Datteln.
Geschmack: Starke Eichenaromen mit karamellisierter Orange und Marmelade. Noten von Vanille, getrockneten Früchten, Haselnüssen und dunkler Schokolade.
Finish: Lang, süß und nussig mit nachhaltigen Noten von Aprikosen- und Orangenkonfekt

46,3 % vol. unchillfiltered 0,7 L
UVP 162,00 €

Was tut sich am Whisky-Sammlermarkt? Quartalsbericht für Juli 2016

Whisky wird seit jeher nicht nur getrunken, sondern auch gesammelt – sei es, um besondere Tropfen für später aufzuheben oder rein des Sammelns willen. Immer schon, und verstärkt in den letzten Jahren, war Whisky auch ein Gegenstand der Wertanlage – begünstigt durch den Umstand, dass ältere Jahrgänge immer rarer werden und sich der Markt für Whisky global ausweitet.

Märkte sind dynamisch und ändern sich. Gastautor Marco Jansen von der Whisky Investments GmbH wird ab sofort für uns vierteljährlich einen Blick auf den Sammlermarkt werfen und über relevante Ereignisse und Entwicklungen berichten. Hier ist sein erster Beitrag:

Der Whisky-Sammlermarkt – Quartalsbericht für Juli 2016

Das allüberscheinende Ereignis der letzten Wochen war auch für den Whiskymarkt sicherlich das „Brexit“-Votum in Großbritannien. Direkt folgend auf die Abstimmung brachen weltweit die Aktienmärkte deutlich ein und es kam zu Turbulenzen an den Zins- und Währungsmärkten. Bei den Whiskypreisen hat sich so kurzfristig – zumindest bei den Verkaufspreisen – nichts getan. Auf mittel- bis langfristige Sicht jedoch wird ein Ausscheiden Großbritanniens aus der EU steigende Whiskypreise mit sich bringen, in diesem Punkt sind sich fast alle Marktteilnehmer einig.

Bei den Whiskyraritäten setzte sich der Favoritenwechsel vom Jahresanfang weiter fort. Waren in 2015 noch japanische Abfüllungen die Highflyer mit Preissteigerungen im hohen zweistelligen Prozentbereich, konnte man hier eher Stagnation bzw. teilweise sogar leichte Preisrückgänge beobachten. Ob dies nur ein Zeichen für Überhitzung ist oder mittlerweile Preisniveaus erreicht wurden, die die Sammler und Investoren nicht mehr bereit sind zu bezahlen, bleibt abzuwarten.

Kräftig angezogen sind hingegen die Preise von Macallan-Abfüllungen aus früheren Jahren. Insbesondere die 18- und 25-jährigen Abfüllungen sind begehrte Sammlerobjekte und hatten sich im letzten Jahr preistechnisch gesehen eher unterdurchschnittlich entwickelt.

macallan25invest

Der Reigen an neuen Abfüllungen setzte sich auch im abgelaufenen Quartal fort und kaum eine Woche verging ohne neue Releases – nichts zu spüren von kleiner werdenden Beständen seitens der Destillerien. Vielmehr könnte man den Eindruck gewinnen, dass alle Marktteilnehmer die Gunst der Stunde nutzen wollen und von steigenden Preisen und weiter deutlich wachsendem Interesse an Single Malt Whisky profitieren wollen.

Und so bleibt festzuhalten, dass die Entwicklung am Whiskymarkt – zumindest was das Mittel- bis Hochpreissegment angeht – losgelöst von allen politischen Entwicklungen weiter sehr robust ist. Auch in den nächsten Monaten wird aus unserer Sicht kaum eine Veränderung dieses Zustandes zu erwarten sein.

Marco Jansen von Whisky-Investments.de
Marco Jansen von Whisky-Investments.de

Autor Marco Jansen, Gesellschafter der Whisky Investments GmbH, arbeitet seit 16 Jahren in der Finanzbranche und sein Betätigungsfeld – neben der Betreuung von vermögenden Privatkunden- sind die internationalen Kapitalmärkte. Vor etwa 10 Jahren entdeckte er bei einer Reise nach Schottland  seine Leidenschaft für Single Malt Whisky. Seitdem verfolgt er mit Interesse die Whiskymärkte und eine kleine Sammlung erlesener Tropfen füllt die speziell dafür eingerichtete Vitrine in seiner Heimat am Niederrhein.

(Unser Titelbild zeigt die Catedral do Whisky, die größte Whiskysammlung der Welt)

Serge verkostet: Craigellachie x2

Ein Duett finden wir heute bei der ersten Verkostung von Serge Valentin im Juli: Zwei unterschiedliche unabhängige Abfüllungen der Speyside-Destillerie Craigellachie. Beide stammen aus dem Vorjahr und sind eher jüngere Whiskys (12 und 14 Jahre alt), aber beide können dem Altmeister der Verkostungsnotizen durchaus ein Lächeln des Gefallens entlocken: Der eine wegen seiner mögbaren Durchschnittlichkeit, der andere wegen seiner völligen Freiheit von Eiche und Dominanz der Gerste.

  • Craigellachie 14 yo 2000/2015 (50%, Hunter Laing, Old Malt Cask, sherry, cask #2439): 85 Punkte
  • Craigellachie 12 yo 2003/2015 (59.9%, Ceder & Tjeder, Dram Good Whisky, refill bourbon hogshead, cask # 124/2003, 299 bottles): 88 Punkte
Craigellachie Destillerie, Foto von Christopher Gillan, CC-Lizenz
Craigellachie Destillerie, Foto von Christopher Gillan, CC-Lizenz