Longmorn ist, was die offiziellen Bottlings anbelangt, eine absolut zurückhaltend agierende Destillerie. Schade, findet nicht nur Serge Valentin, auch wir haben im September den Longmorn 16yo zum Whisky des Monats gekürt, um ihm ein wenig mehr Öffentlichkeit zu geben. Serge jedenfalls widmet diesem Speysider heute seine Verkostung. Und wenn man sich die Punktewertungen, selbst für den jungen Longmorn von Gordon & MacPhail, ansieht, dann weiß man, dass Serge die Whiskys von dort sehr mag:
Longmorn 2002/2015 (43%, Gordon & MacPhail, licensed bottling): 87 Punkte
Longmorn 30 yo 1984/2015 (56.3%, Silver Seal, sherry cask): 89 Punkte
Auch in diesem Monat stellen wir Ihnen wieder einen Whisky vor, der unserer Meinung nach Ihre Beachtung verdient. Im Dezember möchten wir einen Whisky ins Rampenlicht stellen, der sich wunderbar verschenken lässt – auch an sich selbst: Der Glengoyne 21yo.
Die Destillerie Glengoyne liegt in den südlichen Highlands – so südlich, dass ihre Lagerhäuser auf der anderen Straßenseite schon zu den Lowlands gehören. Sie ist seit 2003 im Besitz des unabhängigen Abfüllers Ian Macleod Distillers, dem auch Tamdhu gehört. Mit einem Ausstoß von 1,1 Millionen Liter gehört Glengoyne nicht zu den großen Produzenten, ist aber dem Status einer Kleindestillerie schon lange entwachsen.
Glengoyne Distillery, Bild von K. Schwebke unter CC-Lizenz
Die Range der Abfüllungen aus der Destillerie ist durchaus als klassisch zu bezeichnen. Es gibt den Whisky mit 10, 12, 15, 18, 21 und 25 Jahren (sowie einen seltenen 35jährigen), daneben eine Fassstärke ohne Altersangabe und den destillerie-eigenen Teapot Dram. Alterslose Abfüllungen mit Fantasienamen findet man bei Glengoyne nicht.
Bis vor kurzem wurde in Glengoyne noch ausschließlich lokale Golden Promise-Gerste verwendet, was seit einigen Jahren aus Kapazitätsgründen leider nicht mehr möglich ist. In den Abfüllungen, die momentan am Markt sind, ist dies aber noch der Fall. Glengoyne destilliert ihren Spirit sehr langsam (daher auch der Slogan „unhurried since 1833“), ein Faktum, das sich in der Weichheit und Rundheit des Whiskys zu Buche schlägt. Man füllt auch ausschließlich Sherry-Casks ab.
Eigentlich ist bei Glengoyne fast jeder Whisky zu empfehlen (der 15jährige war übrigens unser allererster Whisky des Monats). Dass wir diesmal den 21jährigen vorstellen, hat verschiedene Gründe. Zum einen ist es ein excellenter Whisky, sanft, komplex und wunderschön trinkbar, bei dem die Balance zwischen Spirit- und Fasscharakter perfekt gelungen ist. Der Glengoyne 21yo hat etwas Edles, aber zugleich auch etwas gewinnend Zugängliches, sodass er sich für Einsteiger wie Fortgeschrittene bestens eignet. Wer ihm zudem noch etwas Zeit im Glas gönnt, wird ihm noch mehr Aromen entlocken können.
Was den Glengoyne 21yo gerade vor Weihnachten zum Whisky des Monats auf Whiskyexperts prädestiniert, ist seine gekonnte Aufmachung, die ihn zu einem perfekten Geschenk macht. Er kommt in einer schlichten, aber qualitativ gut gemachten Überverpackung, die elegant ist und den Whisky gut präsentiert. Das, zusammen mit dem erstklassigen Inhalt, gibt es für einen durchaus vernünftigen Preis, sodass nicht nur der Beschenkte damit eine Freude hat.
Für uns ist der Glengoyne 21yo als Gesamtpaket überzeugend. Man kann ihn hervorragend verschenken – oder auf die eigene Wunschliste setzen. So oder so wird man mit ihm viel Freude haben.
Einen höchst interessanten Artikel über Fassreifung von Whisk(e)y können Sie auf Popular Science finden. Er zeigt mit Diagrammen (die wir aus Copyright-Gründen hier nicht bringen können), wie sich Scotch und Bourbon über die Zeit unterschiedlich in den Fässern entwickeln. Der Text gibt dazu tiefergehende Erläuterungen, ohne zu sehr ins Fachchinesische abzurutschen. Empfehlenswert!
Zum Wochenbeginn hat sich Serge Valentin drei Originalabfüllungen von Aberlour für seine Verkostung ausgesucht. Einer davon, der dann auch die beste Bewertung bekommt, ist von der Destillerie für einen französischen Händler abgefüllt, die beiden anderen sind Standards von 12 und 16 Jahren. Interessant dabei ist, dass der jüngere und damit günstigere Whisky von Serge eine etwas bessere Benotung erhält, was vor allem an der schwächeren Nase des 16yo liegt.
Aberlour 12 yo ‚Double Cask Matured‘ (40%, OB, +/-2015): 84 Punkte
Aberlour 16 yo ‚Double Cask Matured‘ (40%, OB, +/-2015): 82 Punkte
Aberlour 14 yo (48%, OB, for The Whisky Lodge Lyon, first fill sherry, cask #3455-WL, 2015): 88 Punkte
Hier noch ein paar Ansichten der Destillerie aus unserem Bildarchiv (zum Vergrößern anklicken):
Rechtzeitig vor Weihnachten verlosen wir etwas kräftig Rauchiges für Sie: Das Laphroaig Quarter Cask Geschenkset, zur Verfügung gestellt von Beam Austria. Das Geschenkset enthält nicht nur eine Flasche Laphroaig Quarter Cask, sondern auch ein spezielles Nosing Glas, das mit einer polarisierenden Meinung zu Laphroaig bedruckt ist.
Von der Destillerie haben wir zusätzlich einen Text bekommen, der ein wenig mehr über die vor 200 Jahren gegründete Islay-Destillerie Laphroaig und das Geschenkset erzählt. Wir bringen diese Informationen nachfolgend in der Infobox. Kleiner Hinweis: Für aufmerksame Leser findet sich im Text auch die Antwort auf unsere (nicht allzu schwere) Gewinnfrage. Hier also die Informationen:
Die kompromisslose Wahl
Laphroaig ist der weltweit führende Single Malt von der Schottland vorgelagerten Insel Islay – die Scotch Whisky-Region aus der die von Kennern so geschätzten wuchtigen und torfigen Malts kommen. Das Besondere an Laphroaig ist das perfekte Zusammenspiel der einzigartigen, natürlichen Einflüsse der Insel, dem handgestochenen Torf und dem Können des Master Blenders. So zeigen alle Qualitäten einen sehr eigenen, komplexen Charakter, der in der Destillerie selbst als „sehr torfig und rauchig und mit einem Beigeschmack von See und Andeutungen von Süße“ beschrieben wird. Wegen seiner außergewöhnlichen Qualität und Einzigartigkeit wurde Laphroaig im Jahre 1994 zum walisischen Hoflieferant erkoren. Seither schmückt jedes Etikett die majestätisch walisische Helmzier.
Genießen Sie Laphroaig pur oder mit einem Spritzer weichem Wasser. Lassen Sie ihn über die Zunge rollen und setzen Sie das stechende, erdige Aroma des blauen Torfrauchs frei, die Süße der Gerste und den zarten Heidekrautduft der Bäche von Islay. Wie die Inselbewohner selbst erscheint er am Anfang etwas distanziert, aber wenn Sie sich auf ihn einlassen und ihn näher kennenlernen, garantieren wir Ihnen, dass Sie einen warmherzigen und wahren Freund fürs Leben finden.
Auch zu Weihnachten zeigt sich Laphroaig kompromisslos ausdrucksstark und zelebriert das 200-jährige Jubiläum mit einem entsprechenden Geschenkset. Neben einer Flasche Laphroaig Quarter Cask enthält dieses ein ausgefallenes Nosing-Glas. Das Besondere: Jedes Glas ist mit einer polarisierenden Meinung zu Laphroaig aus der „Opinions Welcome“-Kampagne bedruckt. Denn dieser kompromisslose Single Malt fordert seine Genießer offen dazu auf, sich eine Meinung zu Laphroaig zu bilden und diese auch zu teilen.
Machen Sie jetzt mit – es ist ganz einfach:
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Und so gewinnen Sie das Laphroaig Quarter Cask Geschenkset:
1. Beantworten Sie bitte folgende Gewinnfrage: Wann wurde Laphroaig walisischer Hoflieferant?
a) 1394
b) 1994
c) 2015
2. Die richtige Antwort schicken Sie gemeinsam mit Ihrem vollen Namen und Ihrer Postanschrift ab sofort an folgende email: contest@whiskyexperts.net
Unter allen richtigen Antworten, die uns bis 14. Dezember 2015, 23:59 Uhr mitteleuropäischer Zeit erreichen, ziehen wir die Gewinnerin oder den Gewinner des Preises.
Pro Person ist nur eine Teilnahmemail möglich!
Teilnahmebedingungen:
Am Wettbewerb kann jeder mitmachen, der in Deutschland, Österreich oder der Schweiz wohnt und das 18. Lebensjahr vollendet hat. Der Wettbewerb läuft ab sofort bis 14. Dezember 2015, 23:59. Der Gewinner wird am 15. Dezember auf unserer Webseite bekanntgegeben und per Mail benachrichtigt. Der Wettbewerb findet unter Ausschluss des Rechtsweges statt – es kann dazu kein Schriftverkehr geführt werden. Mitarbeiter von Whiskyexperts sind von der Teilnahme ausgeschlossen. Der Versand des Geschenksets erfolgt durch Beam Suntory.
Mit der Teilnahme erklären Sie sich mit diesen Teilnahmebedingungen einverstanden.
Frisch zurück von der Interwhisky in Frankfurt, können wir mit mehr Informationen aus erster Hand über den mutmaßlich neuen Laphroaig Lore berichten (eine erste Ankündigung finden Sie hier).
Am Rande der Veranstaltung konnten wir in der Lounge von Beam Suntory mit Laphroaig’s Distillery Manager John Campbell (hier im Bild mit Reinhard Pohorec) sprechen. Er bestätigte uns, dass es den Laphroaig Lore tatsächlich geben wird und gab uns die Erlaubnis, ein paar zusätzliche Details zu veröffentlichen.
Der Laphroaig Lore wird im Februar oder März 2016 erscheinen und soll so etwas wie ein inoffizieller „Nachfolger“ des Laphroaig 15yo werden, der ja in diesem Frühjahr als limitierte Sonderedition anlässlich des 200jährigen Jubiläums der Destillerie erschien. Seine Besonderheit besteht in der Menge der darin verwendeten Sherryfässer, so John Campbell.
Damit können wir hinter den Laphroaig Lore statt des „vielleicht“ also ein „bestätigt“ setzen…
Schönen Sonntag wünschen wir – und damit er wirklich richtig schön wird, haben wir heute ein wundervolles Video vorbereitet. Es zeigt vier Minuten lang schottische Landschaften von oben, aufgenommen in Full 4k HD, aus der Perspektive einer Drohne, unterlegt mit traumhafter Musik. Während unsere Redaktion noch in Frankfurt unterwegs ist, können Sie sich mit diesen eindrucksvollen Bildern auf Youtube oder gleich hier entspannen, bis wir später am Tag wieder mit neuen Meldungen aufwarten werden…
Einen neuen irischen Whiskey gibt es heute zu vermelden: Die erste Single Cask Abfüllung aus dem Hause The Quiet Man ist erschienen, ein 8 Jahre alter Single Malt in 46 % abgefüllt, nicht gefärbt und nicht kühlgefiltert.
Ciaran Mulgrew greift für diese Abfüllung auf seinen bereits bestehenden Fassbestand zurück und hat nach Angaben des Importeurs, irish-whiskeys.de, eines der besten Fässer seines lagernden Single Malts persönlich ausgewählt. Dieses Fass kaufte er vor über 5 Jahren bei der Cooley Distillery. In Derry angekommen, füllte er den Whiskey in First Fill Bourbon Barrels um und ließ den Whiskey in seinem Warehouse im County Derry lagern. Der Single Malt Whiskey vereint eine erfrischende fruchtige Süße mit würzigen Pot Still Aromen, die dem Whiskey eine hervorragende Komplexität verleihen.
Die offiziellen Tasting Note The Quiet Man Single Malt 8 Jahre:
Aroma: Zitrusnoten, fruchtige Süße, Pot Still Würze, Bittermandel, Pfirsich Geschmack: Zitrusnoten, Pfirisch, Pot Still Aromen, Malz, etwas Holz Nachklang: langanhaltend mir würzigen Noten
Mit einem Nachrichtenstamm von derzeit über 4600 Artikeln ist Whiskyexperts nicht nur die größte auf aktuelle Whiskynachrichten spezialisierte Seite im deutschen Sprachraum, sondern auch ein Füllhorn von vernetzten Daten, Ereignissen und Bildern zu verschiedenen whiskybezogenen Themen.
Wir arbeiten daran, diesen Schatz an Wissen leichter zugänglich zu machen, so zum Beispiel sammeln wir unsere Infos zu einzelnen Destillerien auf Subseiten, die sich automatisch mit den Nachrichten und neuesten Infos aktualisieren. Auf diesen Seiten finden Sie:
Eine Bildgalerie zur Destillerie
Tabellarische Daten
Die Geschichte und Hintergrundinfos aus wikipedia
Unsere Tasting Notes zu Whiskys der Destillerie
Eine zoombare Lagekarte, zum Teil auch mit Google Streetview erlebbare Rundgänge
Videos zur Destillerie
Alle Nachrichten auf Whiskyexperts, die sich mit der Destillerie beschäftigen
Diese sich selbst aktualisierenden Seiten wollen wir Ihnen ab sofort über den Menüpunkt „Die Destillerien“ im Hauptmenü Features zugänglich machen (momentan sind die ersten zehn Destillerien verfügbar, Updates werden wir laufend vornehmen).
In loser Reihenfolge wollen wir Ihnen diese Seiten auch in unserem Newsfeed vorstellen – an diesem Wochenende, an dem wir uns auf der Interwhisky in Frankfurt befinden und nur einen redaktionellen Notbetrieb fahren, rücken wir unsere Info-Seite zum Thema Aberfeldy in den Blickpunkt.
Und wieder wurde auf Sku’s Recent Eats ein neues Label für einen möglicherweise vor seiner Erscheinung stehenden Whisky auf der TTB-Database aus den USA entdeckt. Diesmal ist es ein potentiell neuer Laphroaig mit dem Namen Laphroaig Lore – und folgt man den Angaben auf dem Rückseitenlabel, so soll es der Laphroaig mit dem bislang intensivsten Geschmack sein. Auf jeden Fall kommt er ohne Altersangabe und wird wohl mit 48% abgefüllt werden. Ob es eine reguläre Abfüllung wird oder eine Sonderauflage, bleibt ebenfalls abzuwarten.
Wie immer der Hinweis: Ein Erscheinen in dieser Datenbank ist keine Garantie für, aber ein deutlicher Hinweis auf das Erscheinen einer neuen Abfüllung.
Vom Auktionshaus Kirschner & Sons haben wir eine Pressemitteilung zu ihrem Marktantritt erhalten, die die Philosophie und den Hintergrund des Unternehmens erläutert. Wir bringen diese für unsere Leser anlässlich der heute beginnenden ersten Auktion:
Kirschner & Sons – ein Haus für Genießer
Ein Gespür für Investments von bleibendem Wert, eine beeindruckende Sammlung hochwertiger Whiskys und eine Vorliebe für komplexe Tropfen: gute Voraussetzungen, aber noch nicht genug, um die Idee eines Whiskyunternehmens in die Tat umzusetzen.
Benjamin Heinzelmann suchte nach einem Partner, mit dem er seine Leidenschaft und sein Verständnis für Whisky teilt. Durch eine Rezension in einem bekannten Whiskymagazin wurde der Inhaber einer Immobilienfirma auf den Whisky Consultant und Spirituosen-Sommelier Simon Weiß aufmerksam. Dessen Whisky-Studienreisen führten nicht nur nach Schottland – Simon Weiß schulte seinen Geschmack auch in tasmanischen oder deutschen Destillerien. Bald war klar: Beide verknüpfen mit Whisky mehr als schottischen Hochnebel, knarziges Holz oder elegante Hotelbars. Die komplexe Persönlichkeit des Whiskys kommt erst dann richtig zur Geltung, wenn man seine vielfältige Geschichte erzählt, ihn mit anderen teilt und neue Eindrücke zulässt.
Das Team von Kirschner & Sons: Simon Weiß, Benjamin Heinzelmann und Melanie Seifried (von links). Foto: Matthias Brückner für Kirschner & Sons
Ein Auktionshaus für Whiskyerlebnisse
Benjamin Heinzelmann und Simon Weiß waren sich schnell einig: Kirschner & Sons sollte ein Angebot bieten, das Whiskyliebhaber mit einem exklusiven Service begleitet – vom ersten Nosing während eines Whisky Events, über das Ersteigern auf einem Online-Auktionsportal, bis zum Einlagern der Flasche in einem Whisky Safe. Um Perfektion auch in Organisation und Kundenbetreuung garantieren zu können, erweiterten sie ihr Team um die Betriebswirtin Melanie Seifried. Sie bringt ihre Erfahrungen aus dem Marketingmanagement und der Veranstaltungsorganisation in das junge Unternehmen ein.
Wohin die Reise gehen soll
Kirschner & Sons tritt mit dem Ziel an, Deutschlands größtes Auktionshaus für exklusive Whiskyerlebnisse zu werden – und ein etwas anderes Verständnis dieses besonderen Getränks zu kultivieren. Ein Verständnis, das nicht auf Distinktion, sondern auf Vielfalt, Individualität und gemeinsamem Erleben beruht.
Über Kirschner & Sons
Kirschner & Sons ist ein modernes Auktionshaus für exklusive Whiskyerlebnisse. Hier treffen sich Whiskyliebhaber und Experten. Das Unternehmen steht für hochwertige Dienstleistungen und einen persönlichen Kontakt zu seinen Kunden. Neben anspruchsvollen Auktionen auf einer Onlineplattform und stimmungsvollen Events bietet Kirschner & Sons die Lagerung hochwertiger Flaschen in einem Whisky Safe an. Ob Raritäten, Klassiker oder neueste Abfüllungen – hier werden Wissen und Begeisterung für Whisky geteilt.
Weitere Informationen finden Sie auf www.KirschnerAndSons.de
Eine Pressemitteilung, die uns heute erreicht hat, gibt die Veröffentlichung der beiden ersten italienischen Malts bekannt: Puni Nova und Puni Alba. Die auch architektonisch interessante Südtiroler Destillerie hat Ende Oktober die ersten Flaschen abgefüllt, und diese nun auch offiziell am Markt plaziert. Aus lokalen Zutaten produziert und, laut Angaben der Destillerie, durch das spezielle Südtiroler Klima besonders schnell gereift, sind die beiden Malts ab sofort bei ausgesuchten Fachhändlern in Deutschland, der Schweiz und Österreich erhältlich.
Hier nun die Angaben zu den beiden Abfüllungen, die es sowohl mit 54% in der Erstausgabe gibt als auch mit 43% in den nachfolgenden Batches:
PUNI NOVA
Geschmacksprofil: Honig, Banane, Vanille
Drei Jahre in ex-Bourbon-Fässern, dann in europäischer Eiche gefinisht
1st Edition | batch 01/2015
700ml 54%vol. RRP 126,00 EUR
batch 02/2015
700ml 43%vol. RRP 59,00 EUR
PUNI ALBA
Geschmacksprofil: Dunkle Früchte, Torf, Nelken
Zwei Jahre in Marsala-Fässern, ein Jahr in ex-Islay-Fässen.
Was der Glenmorangie Dornoch ist, werden zumindest Glenmorangie-Fans wissen: Eine spezielle Originalabfüllung aus diesem Jahr, wie bei Glenmorangie üblich mit einem Fass-Finish, in diesem Falle ein Amontillado-Sherry. Aber fast Glenmorangie? Nun, nachdem Unabhängige Glenmorangie nicht unter dem Namen Glenmorangie verkaufen dürfen, geben sie einen Teelöffel Glen Moray hinein. Sagt man. Vielleicht ist es auch nicht ganz ein Teelöffel. Das Ganze nennt sich dann Westport, ist technisch gesehen ein Blend – und wer es weiß, der freut sich dann über einen Whisky, der inkognito daherkommt, aber durchschaut ist :-).
Und genau so einen testet Serge Valentin heute gegen den Dornoch in seiner Verkostung, diesmal vom italienischen Abfüller Wilson & Morgan.
Glenmorangie ‚Dornoch‘ (43%, OB, amontillado finish, 2015): 79 Punkte
Westport 1997/2014 (48%, Wilson & Morgan, blended malt, sherry butts, casks #3358-59): 84 Punkte
Eigentlich hätte es bereits in diesem Jahr im Frühling mit der Islay-Destillerie Gartbreck losgehen sollen, aber zunächst unbekannte Gründe verzögerten den Baubeginn auf unbestimmte Zeit. Jetzt haben die Besitzer, Martine und Jean Donnay (denen auch die Glann Ar Mor Distillery in der Bretagne gehört), bekanntgegeben, dass die Finanzierung endgültig gesichert ist und ein noch fehlendes Grundstück erworben werden konnte. Baubeginn für die 120.000 Liter produzierende Destillerie soll nun „irgendwann im Frühjahr 2016“ sein, mit einer geplanten Fertigstellung im Sommer 2017.
Gleichzeitig wurde ein Bild der Pläne zur Destillerie veröffentlicht, mit Änderungen am Lagerhaus, das wir hier reproduzieren: