Serge verkostet: Craigellachie x2

Ein Duett finden wir heute bei der ersten Verkostung von Serge Valentin im Juli: Zwei unterschiedliche unabhängige Abfüllungen der Speyside-Destillerie Craigellachie. Beide stammen aus dem Vorjahr und sind eher jüngere Whiskys (12 und 14 Jahre alt), aber beide können dem Altmeister der Verkostungsnotizen durchaus ein Lächeln des Gefallens entlocken: Der eine wegen seiner mögbaren Durchschnittlichkeit, der andere wegen seiner völligen Freiheit von Eiche und Dominanz der Gerste.

  • Craigellachie 14 yo 2000/2015 (50%, Hunter Laing, Old Malt Cask, sherry, cask #2439): 85 Punkte
  • Craigellachie 12 yo 2003/2015 (59.9%, Ceder & Tjeder, Dram Good Whisky, refill bourbon hogshead, cask # 124/2003, 299 bottles): 88 Punkte
Craigellachie Destillerie, Foto von Christopher Gillan, CC-Lizenz
Craigellachie Destillerie, Foto von Christopher Gillan, CC-Lizenz

Unser Whisky des Monats Juli 2016: Tomatin Cù Bòcan

Monat für Monat stellen wir Ihnen auf Whiskyexperts einen Whisky vor, den wir beachtenswert finden. Nach vierzig verschiedenen Vorschlägen ist das nicht mehr ganz so einfach, denn die Kriterien sind nicht wirklich so, dass es unendlich viele Whiskys gibt, die den Ansprüchen genügen, die wir an sie für diese Auszeichnung stellen: Der Whisky muss uns nicht nur schmecken, sondern auch landläufig erhältlich sein – und zusätzlich in einem leistbaren Preisrahmen liegen. Und diesmal wollten wir auch einen Whisky küren, der zur warmen Jahreszeit passt. Entschieden haben wir uns diesmal für den Tomatin Cù Bòcan, und zwar vornehmlich für die ganz normale Standardausgabe.

Cu Bocan Bottle Image

Der Tomatin Cù Bòcan war bei seinem Erscheinen im Jahr 2013 eine echte Überraschung. Die Highland-Destillerie, die eher für die Noten von exotischen Früchten in ihren Whiskys bekannt war, entschloss sich, eine leicht getorfte Abfüllung auf den Markt zu bringen. Das Ganze wurde von einer etwas aufgesetzten Marketing-Geschichte rund um einen Geisterhund begleitet, die mittlerweile schon ziemlich in Vergessenheit geraten ist. Kein wirklicher Verlust, denn der Whisky kann durch seine Eigenart ganz gut für sich selbst sprechen und bestehen.

Die Kombination aus zartem Rauch und exotischen Früchten, das Ganze in einen sehr leichten Körper gebunden, macht ihn für uns gerade als Sommerwhisky interessant – auch bei wärmeren Temperaturen erschlägt einen der Whisky nicht. Seine doch etwas spürbare Jugend tut das Übrige dazu, ihn insgesamt leichtfüßig und sommertauglich zu machen.

Der Tomatin Cù Bòcan stammt aus verschiedensten Fässern: Virgin Oak, Bourbon und Sherry Casks. Diese sind in seiner Standardabfüllung gemischt, aber über die Jahre sind auch Batches aus den einzelnen Fasstypen veröffentlicht worden. Sie sind alle gefällig, Virgin Oak, also unbenutzte Fässer, kommt bei ihm unserem Empfinden nach besser als bei anderen Destillerien, die mit diesem Fasstyp experimentiert haben.

cu bocan Cu Bocan Virgin Oak cu bocan sherry

 

Für die etwas dickere Brieftasche gibt es auch noch zwei Vintage-Abfüllungen: Tomatin Cù Bòcan 1989 und Tomatin Cù Bòcan 1988, wobei letzterer erst vor kurzem auf dem Markt erschienen ist. Über ihn können wir mangels Verkostung nichts sagen, der 1989er ist jedenfalls ein charaktervoller, komplexer und schöner Whisky, der zu gefallen weiß.

Cu Bocan 1989 Kopie

Cu bocan 88

Mit der Cù Bòcan-Serie hat die experimentierfreudige Highland-Destillerie jedenfalls eine sehr interessante und eigenständige Erweiterung ihrer Range geschaffen. Schmecken Sie sich mal rein!

Neu: Tomatin 1971

Von Tomatin haben wir soeben die Information über eine neue Abfüllung erhalten, die ab sofort weltweit bei ausgesuchten Händlern erhältlich sein wird: Der Tomatin 1971.

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Der neue Whisky der Highland-Destillerie wurde von Distillery Manager Graham Eunson in London vor ausgesuchtem Publikum vorgestellt. Er stammt aus Oloroso Sherry Casks und wurde mit 45.8% in Fassstärke abgefüllt.

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Geschmacklich wird der 44 Jahre alte Tomatin 1971 so beschrieben: Aromen von Mandeln, Pflaumen, Ingwerkuchen und Marzipan, vermengt mit Karamell, dunkler Schokolade, Kaffee und Winterfrüchten mit einem reichhaltigen, anhaltenden Finish.

Der Whisky ist die erste Abfüllung in der neuen Warehouse 6 Collection von Tomatin. Er kommt in einem Kristalldecanter und in einer aufwendigen Box aus Holz und Plexiglas und mit zwei Gläsern.

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Insgesamt 252 Flaschen davon gibt es – Kostenpunkt: 3000 Euro.

Tobermory geht in Sommerpause

Die News scheinen heute Sommerpause zu machen, es ist ungewöhnlich ruhig, was Whisky betrifft.

Sicher ist aber, dass die Destillerie Tobermory auf der Insel Mull tatsächlich heute mit ihrer jährlichen Sommerpause beginnt. Dass die Pause im Sommer gemacht wird, hat nachvollziehbar praktische Gründe: Über diese Jahreszeit wird auf der Insel das Wasser für die Destillerie viel schneller knapp als sonst (in den letzten Jahren war es allerdings bereits im Frühjahr soweit, was zu einer außerplanmäßigen Stilllegung im April führte – wir haben hier darüber berichtet), und nachdem die Destillation ein sehr wasserintensiver Prozess ist, ist eine vorsorgliche Stilllegung, in der man dann auch sehr gut diverse Wartungsarbeiten durchführen kann, gerade im Sommer sinnvoll.

Wer noch Besuche bei der Destillerie eingeplant hat, der kann allerdings weiter beruhigt auf die Insel reisen: Die Führungen sind vom Produktionsstopp nicht betroffen und finden wie üblich statt.

tobermory

Serge verkostet: Glenfarclas und Glentauchers

Ein halbes Dutzend Abfüllungen aus der Destillerie Glenfarclas, ohne Ordnung und System zusammengestellt – so sieht die Verkostung von heute bei Serge Valentin aus. So unordentlich übrigens, dass ihm auch ein Glentauchers ins Lineup gerutscht ist, wie er erst später bemerkt.

Hier die Bottlings und ihre Wertungen:

  • Glenfarclas 1991/2014 ‚Family Casks‘ (53.8%, OB, for The Whisky Shop Dufftown, sherry, cask #5691): 90 Punkte
  • Glenfarclas 2001/2014 ‘Family Casks’ (60.2%, OB for TSMC, cask #3922, 574 bottles): 86 Punkte
  • Glenfarclas 12 yo (43%, OB, +/-2014): 82 Punkte
  • Glenfarclas 1986/2007 ‚Family Cask‘ (56.5%, OB, cask #3434, 521 bottles): 88 Punkte
  • Glentauchers 17 yo (52.2%, Jack Wiebers, 17 Hippies, cask #9184, 90 bottles, +/-2015): 90 Punkte
  • Glenfarclas 26 yo 1970/1997 (56.7%, Scotch Malt Whisky Society, #1.77): 93 Punkte
Die Destillerie Glenfarclas. Bildrechte bei Torsten Dahmke.
Die Destillerie Glenfarclas. Bildrechte bei Torsten Dahmke.

 

Moneyinc.com: Die 10 teuersten Whiskyflaschen aller Zeiten

Haben Sie Urlaubsgeld bekommen? Das wird nicht reichen. Auch mit einem Lotto-Vierer wird es sich noch nicht ausgehen, ab einem guten Fünfer dürfen Sie dann schon mal am unteren Ende der Liste einkaufen: Moneyinc.com hat eine Galerie der 10 teuersten Whiskyflaschen aller Zeiten veröffentlicht.

Einsteigen können Sie ab 58.000 Dollar mit einem Dalmore (im Artikel leider mit falschem Bild), einen Springbank aus dem Jahr 1919 gibts für 78.000 Dollar. Wenn Ihnen gar nichts zu teuer sein kann, dann können Sie Ihr Geld auch für den Decanter ausgeben und den Inhalt – naja, wer braucht um das Geld schon Inhalt: 6.200.000 Dollar muss man für Isabella’s Islay auf den Tisch legen.

isabellas islay

Interessant übrigens, diese Liste mit einer aus dem Jahr 2013 zu vergleichen, die Sie auf TheRichest.com finden. Da hat sich einiges verändert, und einiges wiederum nicht.

Ach ja, falls Ihnen der Sinn nach dem Springbank 1919 steht – den können Sie tatsächlich hier online kaufen :-).

PR: The Balvenie Commission – aus Leidenschaft für höchste Handwerkskunst

Von The Balvenie haben wir eine Presseinformation über eine bevorstehende Veranstaltungsserie in Deutschland erhalten, die sich mit dem Thema Handwerkskunst beschäftigt und auch in diesem Jahr die Qualitätsansprüche von The Balvenie in den Mittelpunkt stellen will. Zusätzlich geht es in der Presseaussendung um die Ordensverleihung für Master Blender David Stewart, die am 5. Juli stattfinden wird. Alles Weitere entnehmen Sie bitte untenstehendem Text:

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AUS LEIDENSCHAFT FÜR HÖCHSTE HANDWERKSKUNST

Oberhaching, Juni 2016. Für ein perfektes Ergebnis bedarf es Leidenschaft, Hingabe und Herzblut. Diese Zutaten stecken in jeder Flasche The Balvenie. Die Traditionsmarke aus den schottischen Highlands widmet sich seit rund 130 Jahren der Perfektionierung des Whisky-Handwerks. Um passioniertes Handwerk weltweit zu fördern, bietet die Single Malt-Marke eine einzigartige Plattform: The Balvenie Commission. Sie unterstützt Handwerkskünste aus aller Welt. In diesem Jahr wird in Kooperation mit leidenschaftlichen Bartendern und regionalen Handwerkskünstlern eine einzigartige Bar-Kollektion entwickelt, deren Entstehung auf der The Balvenie 5 Crafts Tour in fünf deutschen Städten mit verfolgt werden kann.

Eine Plattform für das traditionelle Handwerk

Wie keine andere Destillerie legt The Balvenie besonderen Wert auf und großes Vertrauen in das traditionelle Handwerk. Nirgendwo sonst wird die Gerste noch eigenhändig angebaut und auf speziellen Malzböden von Hand gemälzt. In der hauseigenen Schmiede werden die kupfernen Brennblasen gefertigt und in der anliegenden Küferei die Fässer hergestellt und gewartet, in denen der Single Malt reift und seine komplexe Aromenstruktur erhält. So wird Leidenschaft, Tradition und Qualität gebündelt: „From barley to bottle“. Auf dieser Leidenschaft für höchste Handwerkskunst beruht die Idee der The Balvenie Commission. Die Plattform ermöglicht die Entstehung einzigartiger Handwerksstücke, dokumentiert die kreativen Prozesse und präsentiert die Ergebnisse sowie ihre Schöpfer. Auf diese Weise werden Engagement, Können und die handwerkliche Freiheit gefördert und gewürdigt. So entstand beispielsweise in Kooperation mit der britischen Morgan Motor Company der The Balvenie Morgan – ein V6 Roadster mit vier Sitzen und 3,7 Liter-Motor. Die limitierten Automobile der Morgan Motor Company werden mit ebenso viel Leidenschaft und handwerklichem Geschick wie die Single Malts von The Balvenie gefertigt. Mark Turner, Meister der Teleskopherstellung, ließ mit Unterstützung der The Balvenie Commission ein einzigartiges Kupferteleskop entstehen, das nun nacheinander verschiedenen Bars weltweit zur Verfügung gestellt wird und einen besonderen Blick in den Himmel ermöglicht.

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Vereinte Kreativität und Handwerkskunst: Die exklusive The Balvenie 5 Crafts Collection

Mit der 5 Crafts Tour 2016 geht auch die The Balvenie Commission auf Tour durch Deutschland. Die Gäste können an fünf Abenden in fünf deutschen Städten einen Blick hinter die Kulissen der Whiskyherstellung werfen und die 5 rare Crafts der The Balvenie Destillerie entdecken. Sie erleben hautnah, wie leidenschaftliche Bartender und regionale Handwerkskünstler Außergewöhnliches schaffen. Mit Unterstützung von der The Balvenie Commission werden exklusive Unikate entwickelt und damit das Barhandwerk geehrt: die 5 Crafts Collection, bestehend aus fünf Tools für meisterliches Barhandwerk. Der Tourauftakt findet am 5. Juli in München in der Bar Herzog statt, wo Florian Saxinger seine Drink-Interpretationen von Single Malt präsentiert und Silberschmiedemeister Denis Aubeck das erste Tool der 5 Crafts Collection vorstellt.

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Der 5. Juli – ein besonderes Datum

Am Tag des ersten The Balvenie 5 Crafts Tour Events wird Malt Master David Stewart mit dem MBE Orden für seine Dienste in der schottischen Whisky-Industrie ausgezeichnet. M.B.E. ist die Abkürzung für „Member of the Order of the British Empire“ (Mitglied des Ordens des Britischen Königreichs). Der MBE Orden ist ein Abzeichen, das von Königin Elizabeth II an Persönlichkeiten verliehen wird, die eine bedeutende Errungenschaft oder einen herausragenden Dienst innerhalb ihres Berufes oder einer Gemeinschaft erbracht haben. Er wird so zu einem Mitglied des Ordens des Britischen Empires – ein außergewöhnlicher Beleg dafür, welch außerordentliche Leistungen er für die Entwicklung des Whisky-Handwerks erbracht hat. Am Abend des 5. Juli wird um 19.45 Uhr (angelehnt an das Geburtsjahr von David Stewart) ein Toast ausgesprochen, dem sich Whisky-Liebhaber aus aller Welt mit dem Hashtag #RaiseADram anschließen können.

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Die nächsten Stopps der 5 Crafts Tour 2016:

Außerdem macht die Tour noch Halt in Hamburg, Köln und Frankfurt. Am Ende der Tour wird im Rahmen eines großen Abschlussevents die gesamte 5 Crafts Collection vorgestellt. Weitere Informationen rund um die 5 Crafts Tour sowie die weiteren Tourstopps erfahren Sie auf facebook.com/TheBalvenie.

Irischer Whiskey boomt in den USA

Irischer Whiskey erlebt laut den neuesten Zahlen einen Höhenflug in den USA. In den letzten 10 Jahren haben sich die Exporte volumensmäßig dahin um 409% erhöht, und im letzten Jahr waren es 19%, wie die Zahlen, die von der International Wine and Spirits Research (IWSR) publiziert wurden, erkennen lassen.

Unser Titelbild haben wir nicht umsonst ausgewählt: Wachstumstreiber war Jameson. Die Marke besitzt in den USA bei irischen Whiskeys einen Marktanteil von 78.3%.

Überhaupt ist der Markt in den USA volumensmäßig extrem dynamisch. Bourbon wuchs um 4.6%, kanadischer Whisky um 9.8% – Scotch allerdings gerade einmal um 0.3% (wobei das Wachstum nach den letzten Jahren durchaus positiv zu vermerken ist).

 

Neu im Global Travel Retail: Tobermory 42yo

Die zur Distell-Gruppe gehörige Destillerie Tobermory hat einen 42 Jahre alten Whisky für den Global Travel Retail veröffentlicht. Der Tobermory 42yo soll in der Nase stark nach Sherry riechen – und nach weichem Rauch, Lakritze und Schwarzkirsche sowie Bitterschokolade, Kaffee und Eiche schmecken.

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Insgesamt gibt es 650 Flaschen dieses Whiskys im Global Travel Retail rund um die Welt, für 2500 Pfund ist man dabei.

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Bilder: Ralph Nisbet für Tobermory

Video: Walsh Whiskey Distillery at Royal Oak – The Video

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Seit vorgestern online ist das offizielle Imagevideo der neu eröffneten Walsh Whiskey Distillery – und es sind ausgesprochen gelungene vier Minuten, die uns die Heimatdestillerie von Writers Tears und The Irishman hier präsentiert. Unter dem Motto „Where hope and history rhyme“ gibt uns das Video Einblick in die neue Destillerie und in die Motivation des Teams dahinter. Viel Vergnügen beim Ansehen hier oder auf Youtube.

Eindrücke von der Eröffnungsfeier können Sie übrigens hier bei uns finden…

PR: Bartender aus Mexiko gewinnt die Chivas Masters in Shanghai

Von Chivas Regal haben wir eine Pressemitteilung zum Finale der Chivas Masters in Shanghai erhalten, bei dem nach hartem Wettbewerb Alejandro Millan Ponce de Leon den Sieg davontragen konnte. Dazu gibt es von uns auch das Rezept des Siegercocktails:

Bartender aus Mexiko gewinnt die Chivas Masters in Shanghai

Chivas Regal, der erste Luxus-Whisky weltweit, krönt Alejandro Millan Ponce de Leon zum Chivas Master 2016.

Alejandro Millan Ponce de Leon vom Instituto Culinario de Mexico / Bootlegger in Puebla, Mexiko entschied die Endrunde der Cocktail Competition für sich und ist der Chivas Master 2016. Beim fünftägigen Finale des Bartender Wettbewerbs in der pulsierenden Metropole Shanghai, ließ Alejandro 14 der weltweit innovativsten Bartender hinter sich. Als deutscher Teilnehmer war Lukas Motejzik, Mastermind der Bars Zephyr und Herzog in München, mit dabei.

Auch im Wettbewerb um den Titel des Chivas Masters Collective konnte Alejandro überzeugen: Gemeinsam mit einer Gruppe an Mitfinalisten erhielt er diese Auszeichnung für die gemeinsame Pop-up Bar „The Beach Brothers @ Logan’s Punch“. Zum Gewinner-Team gehörten auch Santiago Ortizjacome aus Spanien, Ben Rojo aus den USA, Stanislaw Domin aus Polen und Tomáš Melzer aus der Tschechischen Republik. Gemeinsam reisen sie zum renommierten Cocktailfestival Tales of the Cocktail 2016 in New Orleans und erhalten die einmalige Chance, sich Wissen von den namhaftesten Bartendern der Branche anzueignen.

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Seine Fähigkeiten in Sachen Teamspirit und Gastlichkeit sowie seine herausragenden Drink Kreationen brachten Alejandro den Titel des Chivas Masters. Der Gewinnercocktail El Jornalero spiegelt die kulinarische Verbundenheit mit den regionalen Zutaten seines Herkunftsortes wider und beeindruckte die Expertenjury vor allem durch seine Authentizität.

Alejandro darf nun in eine der weltweit bekanntesten Bars in einer Stadt seiner Wahl reisen, um dort mit der Kreation eines Chivas Signature Cocktails einen nachhaltigen Beitrag zum globalen Wettbewerb zu leisten.

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Die Jury der Chivas Masters 2016 konnte mit einigen der globalen Branchenführer auftrumpfen: Chris Lowder, Head Bartender des Four Seasons in Seoul; Naren Young, Head Bartender des Dante in New York City; Branchenlegende Dre Masso; und Leo Robitschek, Bar Director des Eleven Madison Park in New York. Alle Jurymitglieder coachten die Wettbewerber bezüglich ihrer Bartending Talente und der Fähigkeit, ein Team zu führen, zu betreuen und zu inspirieren.

„Das globale Finale der Chivas Masters in Shanghai hat mir die Augen geöffnet und ich hoffe, dass ich zeigen konnte, wozu Mexiko fähig ist. Es ist eine große Ehre, den Titel des Chivas Masters tragen zu dürfen. Die Unterstützung meines Teams in Mexiko und die talentierten Bartender vor Ort haben mir gezeigt, dass es wahre Brüderlichkeit gibt. Mit diesen Leuten zusammen arbeiten zu können, ist ein wahrhaftes Privileg“,

so Alejandro.

Max Warner, Global Brand Ambassador von Chivas Regal:

„Das dritte Jahr des globalen Chivas Masters Bartending Wettbewerbs hat der Welt gezeigt, dass ein guter Cocktail mehr ist, als eine einzigartige Spirituosenbasis: Teamwork und Zusammenarbeit sind ebenfalls Hauptkomponenten wenn es darum geht, einen unvergesslichen Trinkgenuss zu gewährleisten. Unser Gewinner Alejandro verkörpert diese Werte, die von seinen überragenden Bartending Kenntnissen untermauert werden – ein würdiger Gewinner, der auf die Unterstützung von seinem Team zählen konnte.“

Die insgesamt 15 Bartender haben sich ihren Platz im globalen Finale gesichert, indem sie in nationalen Vorrunden mit ihren Bar-Skills beeindruckten. Dort war es die Aufgabe der Kandidaten, eine Chivas Regal Reise um den Globus in einem Drink zu vereinen – inspiriert von den klassischen Cocktails New Yorks sowie den lebhaften Bars von Shanghai und den Heimatstädten der Kandidaten.

Dre Masso kommentiert die außergewöhnliche Klasse der Teilnehmer des globalen Finales der Chivas Masters 2016:

„Seitens der breit aufgestellten Expertenjury war es fantastisch, einen Wettbewerb zwischen einer solch einfallsreichen, innovativen und talentierten Gruppe an Bartendern zu sehen. Jeder der Finalisten in Shanghai hat bewiesen, dass er in der obersten Liga mitspielt. Alejandro ist ein großartiger Gewinner, nicht nur wegen seines außergewöhnlichen Talents hinter der Bar, sondern auch wegen seiner Kameradschaft während des Finales. Ich freue mich darauf zu verfolgen, wie sich seine Karriere entwickelt – Ich erwarte Großes.“

El Jornalero wurde inspiriert von den Jornaleros, die auf den Feldern von Mexiko arbeiten. Damit drückt Alejandro seine Heimatverbundenheit aus – die regionalen Zutaten der Felder seines Herkunftsorts bestimmen den Geschmack seines Drinks.

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Zutaten:
50ml Chivas Regal 12 Year Old
20ml Amaro Averna Likör
15ml Extra Dry Vermouth
15ml hausgemachter Kakao und Dry Chilli Syrup
2 Spritzer Mezcal angereichert mit Kaffeebohnen und Orangenschale

Zubereitung:
Zutaten mit Eis in das Mixing Glas geben und werfen. In einem schwarzen Tontopf servieren. Mit getrockneter Orangenscheibe, gezuckertem Kakaopulver und Minze garnieren.

Serge verkostet: Irische Whiskeys

Von einer Insel zur anderen: Nachdem sich Serge mit den letzten Verkostungen auf Islay aufgehalten hat, reist er nun virtuell nach Irland, um die Whiskeys von dort zu verkosten. Im Lineup heute zum Beispiel der offizielle Whiskey der Pogues, oder ein Irish Single Malt der deutschen unabhängigen Abfüllerin Whisky-Doris. Die Wertungen finden Sie untenstehend, die detaillierten Eindrücke wie üblich auf der Seite von Serge Valentin…

  • The Pogues Whiskey (40%, OB, blended Irish, +/-2015): 82 Punkte
  • West Cork Original (40%, OB, blended Irish, +/-2016): 71 Punkte
  • The Dublin Liberties ‘Oak Devil’ (46%, OB, blended Irish, +/-2016): 73 Punkte
  • Irish Single Malt 1991/2015 (48.5%, Whisky-Doris, Nose Art, bourbon barrel, cask #8533, 161 bottles): 88 Punkte
  • Irish Single Malt 1991/2016 (49.5%, The Whisky Agency, Perfect Dram, bourbon barrel, 152 bottles): 89 Punkte

Whisky im Bild: Glenglassaugh

Die Destillerie Glenglassaugh in den Highlands, seit kurzem in Besitz von Brown Forman (Jack Daniel’s), hat ja Anfang des Monats zwei neue Abfüllungen (Glenglassaugh Octaves und Glenglassaugh Octaves Peated) angekündigt, auf die man recht neugierig sein darf.

Ansonsten ist es um diese Destillerie eher ruhig, und so haben wir uns gedacht, dass wir hier einmal eine kleine Galerie von Bildern für unsere Leser zusammenstellen, zumal sich in Glenglassaugh ja immer wieder schöne Bildmotive bieten und Tom Zemann von der glenglassaugh.de-Facebookseite heute auf sozialen Medien einige seiner Bilder zur freien Verbreitung veröffentlicht hat. Wir mixen diese mit einigen Aufnahmen aus unserem Archiv – und laden Sie zu einem kleinen Rundgang ein…

glenglassaugh 1 glenglassaugh 2 glenglassaugh 3 glenglassaugh 4 glenglassaugh 5

Destillerie Glenglassaugh. Bildrechte bei Lars Pechmann.
Destillerie Glenglassaugh. Bildrechte bei Lars Pechmann.
Glenglassaugh Destillerie, Foto von Christopher Gillan, CC-Lizenz
Glenglassaugh Destillerie, Foto von Christopher Gillan, CC-Lizenz

Private casks at Glenglassaugh

Der Spirit Safe in Glenglassaugh
Der Spirit Safe in Glenglassaugh

Die nachfolgenden Bilder und das Titelbild stammen von Karl Wolffhardt:

Blick-aufs-Meer-von-Glenglassaugh

Glenglassaugh-from-beach2 Glenglassaugh-mill Glenglassaugh-still Glenglassaugh-washbacks

Michter’s legt Produktion des Michter’s US*1 Toasted Barrel Bourbon auf Eis

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Wie heute in Hospitality Industry zu lesen steht, wird Michter’s seinen in den USA sehr beliebten Michter’s US*1 Toasted Barrel Bourbon in diesem Jahr nicht produzieren. Grund dafür ist, dass das Unternehmen der großen Nachfrage wegen Schwierigkeiten hat, die normalen Chargen für Importeure und Händler zu bedienen und die getoasteten Fässer für die Produktion des Standards braucht.

mitchers toasted barrel text

Die Destillerie gab im gleichen Atemzug auch Ausbaupläne für die Produktionsstätten bekannt. Ihre M2 Distillery soll im Zuge der Erweiterung fähig werden, die doppelte Menge (1 Million Proof Gallons im Jahr) wie bisher zu produzieren. Das wird auch dadurch möglich, indem man vier neue Fermentierbehälter zu je 16.000 Gallonen installieren und doppelte Schichten fahren will.