Nachdem wir am letzten Sonntag ein Video über Edinburgh gebracht haben, möchten wir heute die Serie der Beiträge über schottische Städte fortsetzen und uns in die Speyside begeben. Die Stadt Elgin ist wohl jedem Whiskyliebhaber bekannt – sie ist die größte Stadt in Moray und beherbergt auch die Verwaltung der Region. Aber vor allem findet man dort den Hauptsitz des unabhängigen Abfüllers Gordon & MacPhail – und jede Menge Destillerien sind von dort aus gut zu erreichen: Linkwood, Longmorn, Mannochmore, Benriach, Glen Elgin, Glenlossie, Glen Moray und Miltonduff.
Das Video über Elgin bei uns (Start-Button oben) oder auf Youtube ist aus dem Jahr 2010 und führt Sie in die Geschichte und Sehenswürdigkeiten von Elgin ein. Auch Whisky und die Speyside Cooperage spielen darin eine Rolle. Wir wünschen wie üblich gute Unterhaltung!
Auf Words of Whisky wurde dieser Tage ein umfangreiches, englischsprachiges Interview mit Manager Keith Cruickshank veröffentlicht (seine Antworten sind zu einem redaktionellen Artikel zusammengefasst). Benromach hat ja in letzter Zeit mit seiner aktuellen Range für jede Menge Aufsehen gesorgt (im positiven Sinne) – und Cruickshank ist für diese Ausrichtung mitverantwortlich.
Das Interview/der Artikel beschäftigt sich mit Cruickshanks Werdegang und der Destillerie sowie dem Eigentümer, Gordon & MacPhail in Elgin. Interessanter Lesestoff!
Und wieder einmal stecken wir unsere Nase in englischsprachige Blogs, um dort neue Verkostungsnotizen für Sie zu finden. Diesmal beginnen wir mit einem sehr alten Ledaig. Und enden mit einem sehr jungen Kilbeggan.
Auf Maltfascination schenkt man sich den Ledaig Dùsgadh 42yo, 1972-2015, 46.7% ein – voll des Lobes und der Bewunderung für den Whisky, der € 3600,- kostet.
Ebenso nicht von schlechten Eltern, der Ardbeg Airigh Nam Beist 1990, den man auf Best Shot verkostet – auch hier ist man schwer beeindruckt.
Malt and Oak nimmt sich den Wemyss Malts Craigellachie 2002 “Dark Treacle Fondant” zur Brust – der 12jährige Craigellachie gefällt sehr gut, nur ein wenig zu teuer ist er dem Verkoster.
Der Ardbeg Perpetuum Distillery Release wird auf Whiskygospel besprochen – da zeigt man sich allerdings eher enttäuscht davon, auch angesichts des Preises
der Kilbeggan 8yo Grain ist der Nachfolger des Greenore 8yo – auf dem Blog von The Whisky Exchange bespricht man ihn wohlwollend und meint interessanterweise, selbst mit seinen 40% könne er gut mit Wasser verdünnt werden.
Am Wochenende wird der Zustrom der Produktneuheiten und Firmennachrichten immer etwas geringer. Da bleibt in der Redaktion auch mal Zeit, sich etwas mehr um grundsätzlichere und weiter gefasste Themen umzusehen. Und so ein Thema haben wir heute in der Badischen Zeitung gefunden: „Schottlands Moore sind gut für den Whisky und das Klima“ beschäftigt sich mit den Mooren in Schottland – sei es nun auf Islay oder auf dem Festland – und beleuchtet, warum Moore nicht nur für die Whiskyproduktion Bedeutung haben. Hier ein Auszug:
Dabei ist der Schutz der wassergetränkten Böden in den Zeiten des Klimawandels umso dringlicher: Denn das Moor ist ein ausgezeichneter Kohlendioxid-Speicher. Werden die Feuchtgebiete entwässert, kommt Sauerstoff an den Torf; dadurch wird Kohlendioxid (CO2) freigesetzt. Und das über Jahrzehnte oder Jahrhunderte hinweg, solange wie das Moor entwässert bleibt. Schätzungen besagen, dass derzeit 500 000 Quadratkilometer Moore trockengelegt sind, die jährlich zwei Gigatonnen Kohlendioxid in die Atmosphäre abgeben. „Das bedeutet, dass 0,3 Prozent der globalen Landfläche verantwortlich sind für fünf Prozent der weltweiten menschengemachten CO2-Emissionen“, sagt Hans Joosten, Leiter der Arbeitsgruppe Moorkunde und Paläoökologie (das ist die Wissenschaft von den Ökosystemen der Erdgeschichte) der Universität Greifswald.
Im Artikel geht es weiters auch darum, was man in Deutschland für die Erhaltung und Renaturalisierung der Moore tut. Wer also einmal ein wenig über den Rand des Whiskyglases hinausblicken will, der findet hier recht ansprechende Lektüre.
Laut einer Pressemitteilung, die vor kurzem veröffentlicht wurde, hat Kilchoman die Rockside Farm auf Islay gekauft. Nach 30 Jahren auf der Farm haben sich die momentanen Besitzer, Mark und Rohaise French, dazu entschlossen, die Rockside Farm an Antony Wills zu verkaufen und mehr Zeit mit ihren vier erwachsenen Kindern und deren Familien zu verbringen.
Die Übergabe soll im November 2015 erfolgen. Bis dahin werden Mark und Rohaise die Farm weiter betreiben.
Heute begibt sich Serge Valentin in die Speyside und verkostet zwei NAS Whiskys: Den Singleton of Dufftown Spey Cascade und den Singleton of Dufftown Artisan. Die Singleton of Dufftown sind generell das, was man als Einsteigerwhisky bezeichnet – auch in dem Sinne, dass, wenn man sie in einer Verkostung hat, sie an erster Stelle zum Aufwärmen verwendet werden. Der Grund ist relativ einfach: Sie sind leichte, unkomplizierte Whiskys und damit ideal zum „Justieren“ des Gaumens.
Auch das Urteil von Serge zielt in diese Richtung: angenehm trinkbar, zwar nicht herausfordernd oder komplex, aber auch nicht fehlerbehaftet. Sein Wohlwollen ihnen gegenüber spiegelt sich auch in der Bewertung:
Singleton of Dufftown ‚Spey Cascade‘ (40%, OB, +/2014): 75 Punkte
Singleton of Dufftown ‚Artisan‘ (40%, OB, +/-2015): 81 Punkte
Ballindalloch liegt nicht so abseits wie Abhainn Dearg oder die Isle of Harris Distillery, die Dr. Mario Prinz vom Potstill auf seiner letzten Schottlandreise im Mai ebenfalls besucht hat. Sie liegt in der Speyside und ist erst vor kurzem eröffnet worden. Am 23. September 2014 wurde die erste Destillation durchgeführt, die offizielle Eröffnung im April 2015 feierte man im Beisein von Prinz Charles und Camilla.
100.000 Liter Alkohol will man dort pro Jahr produzieren, damit ist Ballindalloch also eine sehr kleine Destillerie, kleiner noch als Edradour. Das Konzept dahinter nennt sich Single Estate Distillery, man möchte mit allem, was man dort tut, einen starken regionalen Bezug zeigen. Die Reifung der Whiskys erfolgt in ex-Bourbon und ex-Sherry Fässern, Finishes will man in Ballindalloch nicht anwenden.
Auf dem Foto sehen Sie Charlie Smith (ex. Talisker Distillery Manager), Colin Poppy und Guy MacPherson Grant. Charlie Smith ist Distillery Manager, gemeinsam mit Colin Poppy kümmert er sich um Produktion und Fassmanagement. Guy MacPherson Grant ist der Besitzer von Ballindalloch.
Von Gillespie & Partners, der Generalvertretung von Càrn Mòr in Österreich, erhielten wir folgende Pressemitteilung zur Ankündigung einer exklusiven eigenen Abfüllung eines Auchroisk 1999 mit Port-Finish:
Nach dem Erfolg des G&P Ledaig 1999 startet Gillespie & Partner ein neues Projekt mit einem interessanten Finish:
Bereits Anfang 2015 nutzte Gillespie & Partners seine Kontakte zu den Sherry und Portwein Produzenten auf der Iberischen Halbinsel und erwarb ein Port Pipe mit einem Fassungsvolumen von 550 Litern. In dem Fass reifte ein Portwein von Niepoort, der mit 98 Parker-Punkten bewertet wurde. Mit einem Wort: ein „Weltklasse-Port“.
Das Port Pipe wurde, unmittelbar nachdem der Port auf Flaschen gezogen worden war, nach Schottland zu Morrison & Mackay Ltd. in Bankfoot, Perthshire, verbracht. Aus den diversen Lagern von Morrison & Mackay wurden mehrere Single Malt Whisky verschiedenster Destillerien den Fässern entnommen und einer aufwendigen Verkostung unterzogen. Aus den mehr als 10 Single Malt Whiskys wurden letztendlich zwei Bourbon Hogshead # 13568 und 13569 ausgewählt, in denen ein Auchroisk seit dem 3. Dezember 1999 reifte. Am 3. März 2015 wurde der Auchroisk mit einem Alkoholgehalt von 54.0 % aus den beiden Hogshead Fässern in das Port Pipe gefüllt.
Bis zum 8. Juni 2015 reifte der G&P Auchroisk in dem Port Pipe von Niepoort nach.
Am 8. Juni 2015 wurden von Morrison & Mackay exklusiv für Gillespie & Partners 180 Flaschen mit einem Alkoholgehalt von 53.5 % gefüllt.
Das Resultat ist laut Kenny Mackay, dem CEO von Morrison & Mackay Ltd., mehr als bemerkenswert. Hier seine Tasting Notes in Übersetzung:
Farbe: Wie ein Sonnenuntergang in Schottland. Die rosa- und orangefärbigen Nuancen ergänzen sich hervorragend.
Aroma/Nase: Milchschokolade mit Obers und reifen Sommerfrüchten. Fast wie Cranachan (=typische schottische Nachspeise)!!!
Gaumen/Geschmack: Erdbeeren und Schokolade. Fast als hätte man Erdbeeren in ein Schokoladefondue getaucht.
Cask Samples sind bereits eingetroffen. Auch die Etiketten sind bereits gedruckt und die Flaschen werden in der Kalenderwoche 26 etikettiert.
Ende Juni/Anfang Juli wird der G&P Auchroisk 1999 eintreffen. Der G&P Auchroisk 1999 wird dann im wohl sortierten Fachhandel erhältlich und für Wiederverkäufer von www.gillespiepartners.com zu beziehen sein.
Mochup einer 0.2l Sampleflasche – der finale Auchroisk 1999 wird dann in 0.7l abgefüllt sein
Der französische Getränkekonzern Rémy Cointreau gab gestern seine neuesten Zahlen bekannt: Der Nettogewinn stieg um 48.5% auf 92.6 Millionen Dollar, obwohl der Verkauf um 6.4% einbrach. Geschuldet ist der Verkaufsrückgang laut dem Konzern der schlechten Lage in China und dem Verlust des Distributionsdeals mit der Edrington Group in den USA, berichtet The Spirits Business.
Erfreulich: Bruichladdich, die ebenfalls zu Rémy Cointreau gehörende Islay-Destillerie, konnte ihr Verkaufsvolumen fast verdoppeln.
Nachdem am Dienstag die Ausstellerliste der Aquavitae 2015 in Mülheim online ging (siehe hier), sind nun auch fast alle Tastings der diesjährigen Messe festgelegt.
12.30 Uhr Classic Malts – Flavour Led meets Food
Seminarraum 2
Singleton Tailfire – Früchte Brot
Cardhu Amber Rock – Serano Schinken
Caol Ila Moch – Stilton
Mortlach Rare Old – Schokolade
Referent: Thomas Plaue
Eintritt: 20,00€
14.00 Uhr Adelphi Distillery Seminarraum 1
Aktuelle (Einzelfass)-Abfüllungen
Referent: Alex Bruce & Charles MacLean
Eintritt: 25,00€
In englischer Sprache
14.00 Uhr Bruichladdich
Seminarraum 2
Referent: N.N.
Eintritt: 20,00€
14.00 Uhr Damoiseau – Rhum agricole
Seminarraum 3
Abfüllungen von Damoiseau von der französischen Karibikinsel Guadeloupe
Referent: R. Hosie
Eintritt: 10,00€
15.30 Uhr C2C-Spirits Cup Siegerehrung
Seminarraum 1
Bekanntgabe der Ergebnisse der Verkostungen 2015
Referent: Julia Nourney
Eintritt: frei
15.30 Uhr Glenfiddich
Seminarraum 2
Die neue Glenfiddich-Ära des Brian Kinsman
GF Malt Master’s Edition, GF Destillery Edition, GF Age of Discovery 19yo Madeira cask
Referent: Helmut Knöpfle
Eintritt: 20,00€
15.30 Uhr Alba Import
Seminarraum 3
Referent: Dietmar Schulz
Eintritt: 20,00€
17.00 Uhr Uhr Privatbrennerei Unterthurner
Seminarraum 1
Quitte Holzfass 20 Jahre alt
Zwetschge Barrique
Gewürztraminer
Waldler Noblesse
Williams
Castell Tyrol
Referent: Martin Sölva
Eintritt: 10,00€
17.00 Uhr Appleton
Seminarraum 2
Appleton Estate – einzigartige Single Estate Rum Qualität from the Heart of Jamaica
Appleton Estate V/X, Appleton Estate 12YO, Appleton Estate 21YO
Referent: Helmut Knöpfle
Eintritt: 10,00€
17.00 Uhr Die ultimative Whisky-Weltreise
Seminarraum 3
Writers Tears – IRLAND
Togouchi Premium – JAPAN
Paul John Edited – INDIEN
Rock Oyster – SCHOTTLAND
Old Particular Single Cask – SCHOTTLAND
Referent: Timo Lambrecht (BSC)
Eintritt: 20,00€
18.30 Adelphi Distillery – Whisky & Food Seminarraum 1
Aktuelle Abfüllungen
mit korrespondierenden Kleinigkeiten
Referent: Charles MacLean und Chris Pepper
Eintritt: 30,00€ In englischer Sprache
18.30 Uhr Cadenhead
Seminarraum 3
Referent: Gernot Krakat
Eintritt: 20,00€
Sonntag, 18. Oktober 2015
12.30 Uhr Zigarrenrollerseminar
Seminarraum 1
Referent: Rosa Arredondo
Eintritt: 10,00€
12.30 Uhr Unabhängiger Abfüller Adelphi Distillery
Seminarraum 2
Aktuelle (Einzelfass)-Abfüllungen
Referent: Alex Bruce & Charles MacLean
Eintritt: 25,00€ In englischer Sprache
12.30 Uhr Privatbrennerei Unterthurner
Seminarraum 3
Quitte Holzfass 20 Jahre alt
Zwetschge Barrique
Gewürztraminer
Waldler Noblesse
Williams
Castell Tyrol
Referent: Martin Sölva
Eintritt: 10,00€
14.00 The Ultimate
Seminarraum 1
Einzelfassabfüllungen
Referent: Julia Nourney
Eintritt: 20,00€
14.00 The Balvenie
Seminarraum 2
Ein Fass – Ein Geschmack. Die Single Barrel Range von The Balvenie.
Balvenie Single Barrel 12, 15, 25
Referent: Helmut Knöpfle
Eintritt: 20,00€
15.30 Alba Import
Seminarraum 1
Referent: Dietmar Schulz
Eintritt: 20,00€
15.30 The Glenlivet
Seminarraum 2
Founder’s Reserve, 15yo & 18yo
Referent: Jürgen Deibel
Eintritt: 20,00€
15.30 Talisker – Made by the Sea
Seminarraum 3
Talisker Skye
Talisker Port Ruighe
Talisker 57° North
Talisker Storm
Referent: Thomas Plaue
Eintritt: 20,00€
17.00 Sierra Madre – 5 Rums 5 Länder
Seminarraum 1
Botucal Reserva Exklusiva
Don Papa Rum
El Ron Prohibido
Smith & Cross
Atlantico Private Cask
Referent: Peter Schütte
Eintritt: 10,00€
Wenn Whiskyfreunde an Sherrybomben denken, dann kommen ihnen unweigerlich entweder der Glenfarclas 105 oder der Aberlour ‚A’bunadh‘ in den Sinn. Letzterer ist mittlerweile bei Batch #51 angekommen, und Serge hat in seiner Verkostung heute die Batches 47 bis 50 in einer Linie verkostet. Dazu kommt auch der ganz normale Aberlour 12yo – der eine ganz passable Wertung erhält.
Wer ist nun in Serges Augen der Sieger unter den ‚A’bunadh’s? Hier sind die Punkte – das Warum erfährt man dann in seinen Tasting Notes:
Aberlour 12 yo ‘Un-chillfiltered’ (48%, OB, +/-2014): 83 Punkte
Aberlour ‚A’bunadh‘ batch #47 (60.7%, OB, 2014): 89 Punkte
Aberlour ‚A’bunadh‘ batch #48 (59.7%, OB, 2014): 87 Punkte
Aberlour ‚A’bunadh‘ batch #49 (60.1%, OB, 2014): 89 Punkte
Aberlour ‚A’bunadh‘ batch #50 (59.6%, OB, 2014): 87 Punkte
Ein radikaler Umbruch in der Zusammensetzung der Produktrange wird gerade bei Nikka vollzogen: Dort werden alle(!) Single Malt-Produkte, die bisher erhältlich waren, vom Markt genommen. Das bedeutet: Keine 10yo, 12yo, 15yo, 20yo – sogar die NAS, wie sie nun da sind, wird es nicht mehr geben. Dafür gibt es dann nur mehr zwei Single Malt NAS-Whiskys von Yoichi und Miyagikyo, berichtet nonjatta.com.
Ebenfalls eingestellt werden:
‘White Label’ pure malt (ein vatted Malt), und die Blends:
Tsuru 17,
G&G,
Hakata,
‘The Blend’,
Malt Club,
Hi-Nikka (nur mehr in 720ml-Flaschen),
All Malt (nur mehr in 0.7l),
Black Nikka 8yo und
Black Nikka SP (ebenfalls nur mehr in 0.7l).
Was bleibt laut nonjatta.com?
Taketsuru (NAS, 17yo, 21yo und ein neuer 25yo), the
‘Black’ und ‘Red Label’ pure malt,
Coffey Grain und Coffey Malt,
Nikka 12yo,
Nikka From the Barrel,
Super Nikka
Rich Blend, Clear Blend und Deep Blend Black Nikka.
Und die Whiskys werden teurer, zum Teil empfindlich (der Preis des Taketsuru 21yo wird zum Beispiel mit 1. Juli um 50% steigen).
Das Ganze geschieht nicht ohne Grund: Auch die Japaner laufen in die Lagerlücke – es gibt einfach zu wenige Whiskys zwischen 15 und 20 Jahre, um die Nachfrage zu bedienen. Diese Lücke ist echt und kein PR-Stunt. Quellen bei Nikka sprechen davon, dass man die Age Statements auf den Whiskys auf 5 bis 6 Jahre zurückfahren wird müssen.
Es ist anzunehmen, dass das auch bei anderen japanischen Produzenten ähnlich sein wird. Als Beispiel wird angegeben, dass man in Japan kaum mehr Hibiki mit Altersangaben am Markt findet – und aus gesicherter Quelle wissen wir, dass Nikka nicht das einzige Unternehmen ist, das Altersangaben streicht. Jedenfalls wird sich die Produktlandschaft bei japanischen Whiskys sehr deutlich verändern.
Ein wenig wird es noch dauern, bis er in den Läden erscheint, aber wer zufällig am Wochenende in Edinburgh ist, der könnte das Glück haben, den Longrow Red Pinot Noir vorab zu kosten:
Cameron from our Campbeltown shop is at the Cadenhead’s Shop in Edinburgh and will have a special sample bottle of the 2015 Longrow Red Pinot Noir on Friday of this week. Grant will also have a bottle at the Edinburgh Whisky Solstice at Queen Street Gardens on Saturday so if you’re near the shop on Friday or attending the event on Saturday, drop by for a wee sample of this upcoming release!
Also: bei Cadenhead am Freitag, und beim Edinburgh Whisky Solstice, Queen Street Gardens am Samstag. Und für die 99.9999% von uns, die es nicht hinschaffen werden, hier zumindest mal ein Bild der Flasche, das Springbank heute gepostet hat 🙂
Von „a wee taste of Scotland„, dem deutschen Vertriebspartner der Glasgow Distillery Company, haben wir heute eine Pressemitteilung bekommen, die das neue Fasskauf-Programm der Destillerie vorstellt. Die Glasgow Distillery Company hat mit der Produktion des New Make Spirits begonnen und bietet auch den Whiskyfans hierzulande die Möglichkeit, ein Fass zu besitzen. Hier die Pressemitteilung:
1770 Club – Die Whisky-Geschichte Glasgows wird neu geschrieben
Die Glasgow Distillery Company hat mit der Destillation ihres eigenen New Make Spirit begonnen und produziert nun offiziell den ersten Scotch Single Malt Whisky in Glasgow seit mehr als 100 Jahren! Eine limitierte Anzahl der ersten Fässer stellt die Destillerie exklusiv den Mitgliedern ihres 1770 Club zum Kauf zur Verfügung. Über A Wee Taste of Scotland, den exklusiven Importeur der Glasgow Distillery Company, kommen auch Whiskyliebhaber auf in Deutschland, Österreich und der Schweiz in den Genuss eines persönlichen Fasses Whisky-Geschichte.
Kurz vor Weihnachten 2014 kam Whisky-Still „Tara“, ein speziell angefertigter Destillations-apparat, bei der Glasgow Distillery Company an. Auch der zweite Still „Mhairi“ ist mittlerweile eingetroffen und produziert New Make Spirit. Das maßgefertigte Equipment, die Auswahl bester Zutaten und die Zusammenarbeit des innovativen Teams aus Destillateuren unter Head Distiller Dr. Jack Mayo sind beste Voraussetzungen für einen absolut besonderen und außergewöhnlichen Whisky. David Robertson, ehemals Macallan und jetzt Head of Rare Malts bei The Dalmore, steht dem Team beratend und unterstützend zur Seite. Zu erwarten ist eine beachtenswerte und signifikante Ergänzung des Angebotes an Scotch Malt Whisky. Eine limitierte Anzahl Fässer wird exklusiv über den 1770 Club an Freunde und Förderer der Destillerie angeboten.
Whiskyfässer gibt es bereits ab 870 £ mit einem Fassungsvermögen von 50 Litern, einzigartiger Referenznummer und personalisiertem Aufdruck auf dem Fassdeckel. Für mindestens drei Jahre und einen Tag ab dem Datum der Destillation muss der Whisky im Lagerhaus der Glasgow Distillery Company reifen. Dann wird er in Flaschen abgefüllt oder zur weiteren Reifung gelagert, ganz nach Wünschen des Kunden. Besitzer eines Fasses können exklusiv (nach Terminabsprache) die Destillerie besuchen und gemeinsam mit dem Destillateur ihren Whisky inspizieren. Gemeinsam wird über den perfekten Zeitpunkt der Abfüllung entschieden und Label und Verpackung werden individuell gestaltet.
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