PR: Die Highlights der 11. Auktion bei Kirschner & Sons

Das Auktionshaus Kirschner & Sons hat uns Informationen über einige Highlights der 11. Auktion geschickt, die von heute bis Sonntag, den 22. Mai läuft. Alle Flaschen starten mit einem Ausrufpreis von 1 Euro:

Die Highlight-Flaschen der Auktion Nr. 11

(13.05.2016 – 22.05.2016)

Hanyu Ichiro’s Malt Card Joker

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Die letzte Karte aus der berühmten japanischen Ichiro’s Malt Card Serie. Die Serie besteht insgesamt aus 54 „Karten“. Im vergangenen Jahr wurde eine komplette Serie für umgerechnet ca. 430.000 € versteigert. In unserer aktuellen Auktion haben Sie die einmalige Gelegenheit, die bei Sammlern äußerst begehrte letzte Karte den „Joker“ zu ersteigern.

Hier geht’s zum Artikel. Startpreis: 1 €

Glenfiddich La Grande Epicerie Paris Single Cask Vintage 1976

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Eine echte Rarität aus unserer aktuellen Auktion ist dieser Glenfiddich. Destilliert im Jahr 1976 und abgefüllt für die Feinkostabteilung La Grande Epicerie im berühmten Pariser Warenhaus Le Bon Marché. Weltweit gibt es nur 240 Flaschen von diesem exklusiven Single Cask Whisky.

Hier geht’s zum Artikel. Startpreis: 1 €

Yamazaki Sherry Cask 2013

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Im Jahr 2015 wurde der Yamazaki Sherry Cask 2013 zum weltbesten Whisky gekrönt. Jim Murray vergab in seiner Whisky Bible 2015 dieser besonderen japanischen Rarität insgesamt 97,5 Punkte (von 100). Das erste Mal überhaupt wurde einem japanischen Whisky diese Ehre zu teil. Jim Murray beschreibt ihn als „nahezu unbeschreiblich genial“.
In Europa ist er schon seit Jahren ausverkauft und nur noch schwierig zu bekommen. Bei unserer aktuellen Auktion haben Sie jedoch jetzt die Möglichkeit, diesen besonderen Whisky zu ersteigern.

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Karuizawa Single Cask 1975/2010

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Eigentlich braucht man über die Besonderheit der Karuizawa Whiskys nichts weiter zu erwähnen. Gebaut wurde die Brennerei im Jahr 1955 und war die kleinste Brennerei in Japan. Allerdings musste sie im Jahr 2011 geschlossen werden.
Karuizawa Whiskys sind bei Sammlern heiß begehrt. Teilweise werden auch heute noch Flaschen abgefüllt. Diese sind aber meist innerhalb weniger Sekunden vergriffen.
Bei uns haben Sie etwas mehr Zeit um diesen wahrhaftigen Schatz aus dem Jahr 1975 und abgefüllt im Jahr 2010 als Single Cask Abfüllung zu erwerben.

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West Cork Whiskey Distillers sichern sich 1,5 Millionen Euro Investment

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West Cork Whiskey Distillers haben sich laut einem Bericht von The Independent aus Irland eine Investition von 1,5 Millionen Euro gesichert. Laut dem Journal soll das Geld von privaten Geldgebern des Unternehmens Merrion Capital stammen.

West Cork Whiskey Distillers gehört John O’Connell, Dennis McCarthy und Ger McCarthy – und ist direkt mit West Cork Distillers (ohne Whiskey) verbunden. Das Geld soll für eine geplante Ausweitung des Geschäfts in Richtung USA verwendet werden – ein Hoffnungsgebiet, in dessen Richtung sich momentan die irischen Whiskeyunternehmen einen regelrechten Wettlauf liefern.

Unser Titelbild zeigt die Anlagen der West Cork Distillery, die noch zu jung ist, um mit eigener Whiskey-Produktion am Markt platziert zu sein. Das Copyright des Bildes liegt bei Potstill Wien.

Master Distiller Ken Pierce (1792 Distillery) zieht sich zurück

Wir haben die Pressemitteilung schon vor einigen Tagen erhalten, aber heute ist es dann tatsächlich soweit: Ken Pierce, der Master Distiller der US-amerikanischen 1792 Distillery, zieht sich nach 30 Jahren mit dem heutigen Datum aus dem Berufsleben zurück. Er begann seine Laufbahn als Chemiker und wurde von drei ihm vorangehenden Master Distillers ausgebildet, bevor er den Job in Bardstown selbst übernahm.

Ken war unter anderem der Schöpfer des 1792 Small Batch Kentucky Straight Bourbon Whiskeys, hat aber auch abseits der Heimatdestillerie gewirkt, so zum Beispiel bei der Produktion eines Rye Whiskeys in der nach historischem Vorbild gestalteten George Washington Distillery auf der Mount Vernon Plantage in Virginia.

Wir wünschen Ken Pierce viel Freude an der kommenden Zeit!

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Video: The Balvenie über Handwerkskunst (Teil 5)

Der fünfte Teil der sehr gut gemachten Serie von The Balvenie über Handwerkskunst ist nun online – und bei uns oder auf Youtube abrufbar. Wie auch in den vorangegangenen vier Teilen besucht Starkoch Michel Roux Jr. traditionelle Betriebe, um mit den Besitzern dort über das Essentielle in ihrer Handwerkskunst zu reden (und über die Zeit die Zutaten für ein perfektes Mahl zu sammeln).

Diesmal ist Roux zu Gast bei Hansen & Lydersen, eine Lachsräucherei in den Cotswolds, um zu erfahren, wie Lachs traditionell durch Räuchern zu einer ganz speziellen Delikatesse wird – und was den Besitzer an seinem Beruf so fasziniert. Wie immer dabei: Eine gute Flasche von The Balvenie.

Whiskyexperts auf Islay Teil 4 – Caol Ila und Finlaggan

Dies ist der vierte Teil des Berichts über unsere Reise nach Islay, in deren Rahmen wir, unter anderem, die Destillerien Lagavulin und Caol Ila, sowie die Port Ellen Maltings besucht haben. Gastgeber Diageo hat einer internationalen Journalistengruppe und uns dabei Einblicke abseits der touristischen Wege gegeben, die wir hier gerne mit Ihnen teilen. Teil 1 des Berichts über unseren Besuch finden Sie hier, Teil 2 hier und Teil 3 hier:

Mittagessen und Caol Ila

Zunächst aßen wir nach unserem Besuch der Maltings in Port Ellen im Islay Hotel zu Mittag. Am Tisch mit uns war neben Dr. Nick Morgan, Head of Whisky Outreach bei Diageo, Georgie Crawford, Distillery Managerin von Lagavulin, und Charles McLean, Whiskyautor, auch erstmals Iain McArthur, Warehouseman und lebende Legende bei Lagavulin, der uns tags darauf ins Torfmoor begleiten und die traditionelle Methode des Torfstechens erläutern sollte (ein Video davon finden Sie hier).  Selten hat man so viele Whiskyfachleute an einem Tisch und so viel Gelegenheit, mit ihnen Gedanken auszutauschen – es wurde daher deutlich weniger gegessen als gefachsimpelt 🙂

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Das Hotel hat auch eine gut bestückte Whiskybar, die mit sehr lokalen Spezialitäten mehr als bestens ausgerüstet ist (und nein, wir haben sie nicht alle getrunken):

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Dann bestiegen wir zwei Minibusse, um von ihnen zu Caol Ila gebracht zu werden – nicht ohne zuvor natürlich einem ungeschriebenen Islay-Gesetz folgend DEN Wegweiser der Insel zu fotografieren:

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Caol Ila begrüßte uns mit leichtem Nieselregen, der aber bald aufhörte. Irgendwie passte die eher gedämpfte Lichtstimmung zum zweckmäßigen Bau der Destillerie, der an die Küste gequetscht dasteht.

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In der Destillerie begrüßte uns die Distillery Managerin Heather Wall und führte uns durch „ihre“ Destillerie.

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Caol Ila liefert ja rauchige Malts für Diageo’s Blends – in diesem Zusammenhang ist die Information, dass die Destillerie schon im Jahr 2015 von einem siebentägigen Dauerbetrieb auf 5 Arbeitstage (Montag bis Freitag) umgestellt hat, durchaus bemerkenswert. Diese Auskunft von Heather deckt sich auch mit einer Veränderung, die wir schon von einigen unabhängigen Abfüllern gehört haben: Es sei wieder leichter geworden, Fässer aus Caol Ila zu erwerben (eine Zeit lang war dies fast gar nicht möglich).

Der Mash Tun bei Caol Ila ist so wie bei Lagavulin aus Edelstahl, ist aber dem Augenschein nach um einiges größer:

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Caol Ila besitzt wie Lagavulin acht Washbacks aus Holz, und auch diese machen einen etwas größeren Eindruck.

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Dann gewährte uns Heather einen Ausblick, der wohl zu den schönsten in der schottischen Whiskyindustrie zählt und der normalerweise einer einzigen Person vorbehalten ist, nämlich dem Operator der Destillerie: Wir durften den Kontrollraum von Caol Ila betreten und von dort aus durch die riesigen Panoramafenster des Still Rooms auf die Stills und auf die gegenüberliegende Insel Jura blicken:

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Auch der Raum mit den Stills selbst ist sehr fotogen und beeindruckt durch seine dem riesigen Fenster geschuldete Lichtstimmung. Hier ein paar Bilder von den Stills und dem Spirit und Feints Safe:
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Noch einmal der Blick aus dem Still Room auf die Paps of Jura, dann ging es wieder hinaus:

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Als wir draußen in Richtung Cooperage aufbrachen, fuhr ein Fischerboot in der Meerenge zwischen Islay und Jura vorbei und erlaubte uns eine schöne Panoramaaufnahme:

Das Tasting bei Caol Ila

Letzte Station bei Caol Ila war ein Tasting in der Cooperage, in einem mit historischen Stücken dekorierten Raum:WP_20160504_15_07_28_Pro WP_20160504_15_08_55_Pro

Zu verkosten gab es den New Make, den 12yo und den 18yo, danach eine Fassprobe aus einem 23 Jahre alten Sherryfass sowie den 25jährigen und 30jährigen Caol Ila.

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In der Gruppe fand der 25jährige Caol Ila durch seine Andersartigkeit (ein unglaublich weicher und öliger Whisky, der seine Rauchigkeit mit Eleganz vortrug) besonderen Anklang, aber in einer kurzen Abstimmung konnten eigentlich alle eine Nennung als Favorit einheimsen. Für den Autor dieser Berichte war die Fassprobe das Highlight.

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Wir verabschiedeten uns von Heather und machten uns auf die Rückreise, nicht ohne dabei noch einen Abstecher zu machen: Nach Finlaggan, wo vor Jahrhunderten das Machtzentrum der Insel lag, heute aber nur mehr einige wenige Ruinen auf einer Insel mitten in einem See zu finden sind.
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Der Wind blies kalt und unangenehm, und trotz mehrerer Schichten war man danach froh, wieder im Bus zurück zu sein, obwohl: Gerade das ungemütliche Wetter verlieh dieser rauen und ursprünglichen Landschaft einen besonderen Zauber:

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Wir verabschiedeten uns, und wir fuhren zurück nach Glenegedale, um danach Richtung Port Charlotte in das gleichnamige Hotel zum Abendessen aufzubrechen. Ein weiterer Tag lag noch vor uns – aber das ist schon wieder eine andere Geschichte…

Damit wollen wir unsere Berichterstattung über die Islay-Reise für heute beenden – eine abschließende Folge haben wir noch für nächste Woche eingeplant. Bis dahin!

PR: Bremer Spirituosen Contor als „Importeur des Jahres 2016“ beim ISW ausgezeichnet

Vom Bremer Spirituosen Contor haben wir eine Pressemitteilung über eine Reihe von Auszeichnungen erhalten, die dem Unternehmen und seinen Exklusivmarken beim International Spirits Award verliehen worden sind – darunter auch der Titel „Importeur des Jahres 2016“. Wir gratulieren recht herzlich und bringen hier für Sie den Pressetext in seinen whiskyrelevanten Passagen und die Tabelle der Auszeichnungen, die das Unternehmen im Whiskybereich gewinnen konnte:

Bremer Spirituosen Contor als „Importeur des Jahres 2016“ beim International Spirits Award ISW ausgezeichnet

Bremen, 12. Mai 2016. Beim diesjährigen International Spirits Award ISW wurde dem Bremer Spirituosen Contor der Titel „Importeur des Jahres 2016“ verliehen. Die eingereichten Qualitäten aus dem Exklusivmarken-Sortiment konnten die unabhängige Expertenjury in der Blindverkostung voll überzeugen und wurden mit fünf Großen Goldmedaillen, 17 Goldmedaillen und fünf Silbermedaillen prämiert. Nach 2014 ist dies bereits der zweite Titel für das hanseatische Unternehmen aus Bremen.

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Auch bei den Sonderprämierungen für die einzelnen Produkte konnten ein Titel im Whiskybereich errungen werden: Der Masterson’s 10 YO Straight Rye Whiskey wurde zum „Whisky des Jahres 2016“ gewählt.

Das Bremer Spirituosen Contor, ein Tochterunternehmen der GES eG, ist seit 22 Jahren ein wichtiger Partner des deutschen Spirituosen-Fachhandels.

Timo Lambrecht, Head of Marketing & Exklusive Brands hierzu:

„Vor mehr als 10 Jahren hatten wir die Idee dem Fachhandel die Möglichkeit zu geben sich mit exklusiven Marken von der Konkurrenz abzuheben. Damals begann die „Schatzsuche“ nach den besonderen Qualitäten. Heutzutage sind wir ein erfolgreicher Generalimporteur von ausgewählten Spezialitäten aus der ganzen Welt. Die Auszeichnung „Importeur des Jahres 2016“ bestärkt uns in dem was wir tun und ist ein wichtiges Zeichen für den Fachhandel.“

Die prämierten Abfüllungen sind im deutschen Fachhandel und Fachgroßhandel erhältlich.

Alle ISW-Auszeichnungen im Whiskysektor für das Bremer Spirituosen Contor im Überblick:

Großes Gold

Ledaig 10 YO Douglas Laing’s OLD PARTICULAR Großes Gold
Masterson’s 10 YO Straight RYE Großes Gold „Whisky des Jahres 2016“
Scallywag Speyside Blended Malt Großes Gold

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Goldmedaillen

Akashi Blended Gold
Glenallachie 7 YO Douglas Laing’s PROVANANCE Gold
Glenturret 28 YO Douglas Laing’s OLD PARTICULAR Gold
Kirk & Sweeney 12 YO Gold
Kirk & Sweeney 18 YO Gold
Tomintoul 12 YO Gold
Tomintoul 16 YO Gold
Tomintoul Peaty Tang Gold
Writers Tears Cask Strength 2015 Gold

Silbermedaillen

Timorous Beastie Silver
Togouchi 12 YO Silver
Writers Tears Silver
Cambus 27 YO OLD PARTICULAR Silver

Serge verkostet: Longrow x2

Heute verkostet Serge Valentin ein Duett aus der Destillerie Springbank, genauer gesagt getorfte Varianten von dort, die unter dem Namen Longrow verkauft werden. Der Longrow 18 ist ein Standard von dort, Serge hat die Abfüllung aus 2014, sozusagen den dritten Batch, verkostet – und ihn einem achtjährigen Longrow von Cadenhead gegenübergestellt, der bereits im Jahr 1995 abgefüllt wurde und für die meisten von uns eher von historischem Interesse ist.

Der Longrow 18 erhält satte 92 Punkte und eine fast hymnische Besprechung. Aber auch der Unabhängige kann gut punkten:

  • Longrow 18 yo (46%, OB, 2014): 92 Punkte
  • Longrow 8 yo 1987/1995 (57.7%, Cadenhead, Authentic Collection): 88 Punkte

Änderungen im Marketing-Team bei Wemyss Malts

Im Marketing-Team von Wemyss Malts gibt es laut einer Pressemitteilung, die uns heute erreicht hat, eine Umstrukturierung: Emma Hooper avanciert zum Brand Manager von Darnley’s View Gin und ist daher nicht mehr für die Whiskybereiche zuständig.

Neu im Team ist Steven Shand als Marketing Assistant für Wemyss Malts, Lord Elcho und die Kingsbarns Distillery. Er hat bereits vorher in der Whiskyindustrie gearbeitet und wird hier jetzt das Team um Marketing Director Karen Stewart ergänzen.

Emma alles Gute zur neuen Aufgabe, und Steven viel Erfolg im Team! (v.l.n.r. Karen, Steven und Emma)

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Travel Retail Wein und Spirituosen – Verkauf schrumpft 2015 weltweit um 2,7%

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Zum ersten Mal seit sechs Jahren sind die Verkäufe von Wein und Spirituosen im Travel Retail global betrachtet gesunken, berichtet The Spirits Business. Konkret sind es -2,7%.

Zuwächse gibt es in der wichtigsten Region, dem asiatischen Raum, der mittlerweile 40% des Umsatzes ausmacht. Dort sind die Verkäufe um 2,6% gestiegen.

Anderswo sieht es eher unerfreulich aus: Hier der Rückgang in verschiedenen Regionen: Europa -7,7%, Nord- und Südamerika -3,8% und Africa -8,6%.

Was der Branche Sorgen macht, ist der Umstand, dass der Rückgang trotz eines Wachsens der Passagierzahlen an Flughäfen (+9%) erfolgte. Dass man aus diesem Wachstum kein Kapital schlagen kann, sei ein Alarmzeichen.

Whiskyexperts auf Islay Teil 3 – Port Ellen Maltings und eine ganz besondere Flasche

Dies ist der dritte Teil des Berichts über unsere Reise nach Islay, in deren Rahmen wir, unter anderem, die Destillerien Lagavulin und Caol Ila, sowie die Port Ellen Maltings besucht haben. Gastgeber Diageo hat uns und einer internationalen Journalistengruppe dabei Einblicke abseits der touristischen Wege gegeben, die wir hier gerne mit Ihnen teilen. Teil 1 des Berichts über unseren Besuch finden Sie hier, Teil 2 hier:

Port Ellen Maltings

Seit 1974 arbeiten kurz vor der Ortseinfahrt zu Port Ellen die Port Ellen Maltings, Diageo’s Mälzerei, die aber auch, bis auf zwei Ausnahmen, die anderen Destillerien der Insel mit gemälzter Gerste beliefert. In den Port Ellen Maltings, die sich in unmittelbarer Nachbarschaft der legendären, aber verlorenen Destillerie Port Ellen befinden, wird nur getorftes Getreide erzeugt.

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Ein Blick vom Ort Port Ellen aus auf die alte Destillerie und die dahinterliegende Mälzerei

Für unsere Tour durch die Port Ellen Maltings hatten wir fachkundige Begleitung. Colin Gordon, Operation Manager, zeigte uns die einzelnen Schritte, wie hier aus Gerste getorfter Grundstoff für die Destillerien hergestellt wird.

Colin Gordon vor den Torföfen, die die Kilns in den Port Ellen Maltings befeuern
Colin Gordon vor den Torföfen, die die Kilns in den Port Ellen Maltings befeuern

Eigentlich aber beginnt die Produktion schon im Hafen von Port Ellen. Das nicht besonders schmucke Gebäude im Bild unterhalb ist der Getreidespeicher im Hafen, von dem aus dann die Gerste in die Mälzerei gebracht wird.

Der Getreidespeicher im Hafen von Port Ellen.
Der Getreidespeicher im Hafen von Port Ellen

Der Ort selbst ist durchaus schmuck, wie diese beiden Bilder vielleicht zeigen:

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Zurück aber in die Mälzerei, die während des Feis Ile übrigens auf Voranmeldung besucht werden kann. Man sollte Interesse für das Thema mitbringen und besser keine Höhenangst haben – zum Teil bewegt man sich weit über dem Boden auf durchsichtigen Metallstegen.

Die Gerste für die Port Ellen Maltings kommt aus ganz Europa, nicht nur aus Schottland oder England. Momentan wird die Sorte Concerto verwendet, früher war es Golden Promise. Der Grund des Wechsels, so Colin, ist einerseits die Suche der Industrie nach Sorten, die mehr Alkohol pro Tonne erzeugen können (bei Concerto sind es ca. 420l, etwa 20l mehr als bei Golden Promise), andererseits ist Gerste genetisch sehr schwach und fällt nach einigen Jahren Intensivanbau Krankheiten anheim.

Hier eine Karte, auf der man rechts oben die Anbaugebiete für Gerste in Großbritannien sieht. Sie konzentrieren sich auf die Ostküste.

in Grün: Gerstenanbaugebiete
In Grün: Gerstenanbaugebiete

Wir haben gefragt, ob die Sorte der Gerste geschmacklich einen Unterschied mache. Colin verneinte dies, meinte, es ginge nur um die Ergiebigkeit. Charles McLean, der uns wieder begleitete, meinte allerdings, dass es ihm in einer Blindverkostung möglich gewesen sei, Golden Promise aus vier anderen Concerto-Samples im New Make zweifelsfrei und sehr deutlich zu erkennen.

Nun aber zur Bearbeitung. Zunächst einmal kommt die Gerste in riesige Bottiche, in denen sie in Wasser eingelegt wird:

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Schon nach kurzer Zeit beginnen die Körner zu keimen, wie uns Colin zeigte:

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Im Grunde genommen will man hier die Stärke, die im Korn enthalten ist, besser verwertbar machen – sie ist es, aus der dann Zucker und somit später Alkohol entstehen kann. Dieses Aufschließen geht auch hier nicht ohne Reaktionen in den Bottichen über Zeit:

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Am Ende dieses ersten Prozesses bleibt dann jede Menge Gerste mit Keim übrig, die danach in die Mälztrommeln eingebracht wird:

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Diese ganzen Vorrichtungen und Bottiche befinden sich über den Mälztrommeln, was uns die Möglichkeit gab, durch die Fenster einen ersten Blick auf die alte Destillerie Port Ellen zu werfen, oder auf das, was von ihr noch übrig ist:

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Mit dem nächsten Foto befinden wir uns auf der Zwischenebene zwischen Wässerungsbottichen und den Mälztrommeln. Die Konstruktion muss ein heftiges Gewicht tragen:

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Die Trommeln selbst sind imposant. Jede fasst 50 Tonnen, sie sind die größten in Europa und es gibt vier Stück davon. Heute, so Colin, würde man diese Trommeln aus Kostengründen auf keinen Fall mehr bauen – heute würde man in einer Mälzerei den Mälzvorgang und den Trockenvorgang in den Kilns kombinieren. Unser Video zeigt die Trommeln in Bewegung:

Jetzt, nach der Mälztrommel, sieht die Keimung so aus – und das ist der Moment, in dem man sie durch Trocknung stoppen muss:

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Das geschieht durch Torffeuer, die unter dem Trockenboden entfacht werden. Die Feuer werden durch Öl gespeist, der Torf, der die passende Konsistenz haben muss, wird auf das Feuer geworfen und erzeugt den Rauch:

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Hier ist ständige menschliche Aufsicht gefragt, denn manchmal, wie auf unserem Video zu sehen, bricht das Ölfeuer durch die Torfschicht und verhindert die richtige Rauchbildung.

Kontrolliert wird das Ganze mit vielen anderen Parametern hier aus diesem Kontrollraum. Temperaturänderungen über dem Torffeuer werden erkannt und angezeigt. Dann rücken die Mitarbeiter aus und legen Torf nach.

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Der ppm-Gehalt (parts per million) des Malzes, der von den Destillerien bestellt wird, wird erst durch Mischen der Chargen eingestellt. Beim Torfen selbst kann man das natürlich nur ganz grob steuern.

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Nach dieser interessanten Führung ging es hinaus aus der Mälzerei und in Richtung Küste, an den ehemaligen Lagerhäusern der Port Ellen Distillery vorbei.

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Während sich die Gruppe zur Küstenfront begab, ließen wir es uns nicht nehmen, schnell zum Gelände der Port Ellen Destillerie selbst zu gehen und ein paar Bilder aufzunehmen. Der Zahn der Zeit nagt dort leider schon sehr offensichtlich:

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Zurück bei der Gruppe erwartete uns eine Überraschung: Dr. Nick Morgan, Head of Whisky Outreach bei Diageo, hatte es sich nicht nehmen lassen, einen ganz besonderen Whisky an diesem ganz besonderen Ort zu öffnen:

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Die Erstausgabe der Port Ellen Special Releases, destilliert im Jahr 1979 und abgefüllt 2001, wurde entkorkt und ausgeschenkt. Port Ellen in Port Ellen zu genießen, und dazu noch eine der begehrtesten Abfüllungen, da gibt es schon ein wenig Gänsehaut, und man kann auch ohne mit der Wimper zu zucken über die verwendeten Gläser hinwegsehen. DER hätte dort auch aus Yoghurtbechern fantastisch geschmeckt. In diesem Sinne: Sláinte!

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Im vierten Teil nehmen wir Sie nach Caol Ila mit und besuchen einen geschichtsträchtigen Ort: Finlaggan…

Glengoyne 10yo und 12yo mit neuer Verpackung

Wie The Drinks Report heute berichtet, erhalten die Verpackungen der beiden Entry Level Glengoyne eine neue Verpackungsgestaltung. Während das generelle Design unverändert bleiben wird, werden die Tuben in Kupfergold und Silbergrau gestaltet. Damit versucht man, die einzelnen Altersstufen besser zu differenzieren.

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Serge verkostet: Glen Mhor 50yo, Millburn 16yo

Mit der Überschrift wäre eigentlich schon alles gesagt, wären es nicht zwei ganz besondere Destillerien und zwei ganz besondere Abfüllungen, um die es heute geht. Nummer eins, von Serge als Aperitiv der heutigen Verkostung gedacht, ist eine alte Signatory-Abfüllung aus der Destillerie Millburn. Diese Highland-Destillerie zählt zu den Lost Distilleries, und neue Abfüllungen von ihr sind, sagen wir es frank und frei: fast unbekommbar. Seit 2009 gibt es eine einzige Millburn-Abfüllung, nämlich von Gordon & McPhail aus dem Vorjahr. Ansonsten: Nada. Niente. Nichts. Direkt aus der Urquhart-Familie wissen wir aber, dass es noch etwas aus Millburn in den Lagern von Gordon & McPhail gibt. Uff.

Abfüllung Nummer 2 stammt ebenso von Signatory, und zwar aus der Vintage-Serie. Ein 50jähriger Glen Mhor ist schon etwas Besonderes, und glaubt man dem Geschmack von Serge, so bezieht sich das nicht nur auf das Alter oder die Herkunft aus einer Lost Distillery, sondern auch auf den durchaus bemerkenswerten Geschmack. 2×90 Punkte heute – nicht übel.

  • Millburn 16 yo 1979/1993 (60.1%, Signatory Vintage, butt, cask #1102, 308 bottles): 90 Punkte
  • Glen Mhor 50 yo 1965/2016 (47.1%, Signatory Vintage, 88 months oloroso finish, cask #3934, 353 bottles): 90 Punkte

Unser Titelbild: Hier stand bis 1986 die Destillerie Glen Mhor – Foto von Potstill

Ian Macleod Distillers (Tamdhu, Glengoyne) steigern Gewinn um 23%

Ganz gut geht es dem unabhängigen Abfüller Ian Macleod Distillers (IMD), der die beiden Destillerien Tamdhu in der Speyside und Glengoyne in den südlichen Highlands sowie einige Abfüllungslinien wie zum Beispiel Chieftain’s Choice besitzt: Laut Press and Journal konnte er seinen Gewinn um satte 23% vor Steuern steigern, und zwar im Finanzjahr, das am 30. September 2015 endete.

Damit machte das Unternehmen, 8.3 Millionen Pfund Gewinn, verglichen mit 6.7 in der Periode davor. Der Lagerbestand an Whisky, den das Unternehmen besitzt, wird übrigens mit einem Wert von 67.2 Millionen Pfund beziffert – eine Steigerung um 4%.

2.7 Millionen Pfund des Gewinns will man in ein neues Lagerhaus für Tamdhu stecken. Auch interessant: Ein Gutteil der laufenden Ausgaben sei in den Ankauf von hochwertigen Sherryfässern investiert worden.

Jetzt neu im Travel Retail: Glenmorangie Tarlogan

Angekündigt war er ja schon Anfang April (wir berichteten damals hier), und zwar für den April – aber es hat dann doch noch vier Wochen gedauert und es ist Mitte Mai geworden, bis Glenmorangie den neuen Tarlogan im Travel Retail plazieren konnte.

Der Glenmorangie Tarlogan ist der dritte und letzte Whisky in der Legends-Serie und folgt damit dem Glenmorangie Duthac und dem Glenmorangie Tayne nach. Er wird mit 43% angefüllt und reifte in Virgin Oak und ex-Bourbon-Fässern. Laut Destillerie soll er erdige und süße Noten vereinen, Butterscotch, Vanille, malzige Kekse und frische Eichennoten, original englische Banoffee-Torte sowie Birnen, Ananas und weiche Früchte. Preis: 80 Pfund in Großbritannien, bei uns dann wohl etwas günstiger.

Ach ja, und die Wartezeit hat es uns ermöglicht, diesmal ein größeres Bild zu finden als bei unserem ersten Artikel. Bitte, hier ist es 🙂

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