Letzte Chance: 5 Karten fürs Whisky-Weekend in Salzburg gewinnen!

Die sechste Whisky & Lifestyle Messe – das Salzburger Whiskyweekend –  findet am 9. & 10. Oktober 2015 in den historischen Kavernen der Salzburger Altstadt statt. Es erfreut sich nicht nur unter Whiskyfans in Westösterreich und Bayern stets steigender Beliebtheit, sondern hat auch darüber hinaus Strahlkraft bekommen.

Heute ist die letzte Gelegenheit, fünf Eintrittskarten für dieses Event zu gewinnen – mehr dazu am Ende dieses Artikels.

Hier die Informationen zur Messe, direkt aus der Pressemitteilung der Veranstalter entnommen:

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Bereits zum sechsten Mal werden heuer die Salzburger Kavernen 1595 in der Gstättengasse 27-29 zum Ausstellungsort für hochwertige Whiskyspezialitäten aus aller Welt. Alle Liebhaber nationaler sowie internationaler Spirituosen, feinsten Zigarren und dem dazugehörigen Lebensstil dürfen sich den 9. und 10. Oktober 2015 im Kalender dick vormerken. Über 24 Aussteller werden an diesen zwei Tagen mehr als 400 feinste Whisky-Abfüllungen präsentieren. Neben der Verkostung und dem Verkauf, wird den Gästen ein einmaliges, kostbares Rahmenprogramm geboten. Damit wird die diesjährige Whisky- und Lifestyle Messe zu einem unvergesslichen Event.

Einzigartiges Ambiente in den Kavernen 1595

Welchen besseren Ort könnte man sich vorstellen, um den Menschen einen tiefen Einblick in die vielseitige Welt des Whiskies, Whiskeys, Bourbon und den Genuss internationaler Rum, Gin, Zigarrenduft und Craft Bieren zu gewähren, als die historischen Räumlichkeiten aus den Jahren des Erzbischof Wolf Dietrich von Raitenau. Die Kavernen in der Gstättengasse 27-29 nehmen die Gäste mit auf eine historische Reise, umgeben von ehemaligen Bier- und Weindepots, die dem Ort einen ganz besonderen Charme verleihen. Der beliebte Veranstaltungsort im Herzen der Salzburger Altstadt vereint geschichtsträchtiges Ambiente auf der einen Seite und modernste Technik auf der anderen Seite. Wer schon immer einmal den Flair des Mönchsberges in den Kavernen 1595 genießen wollte, darf sich das 6. Whisky Weekend 2015 auf keinen Fall entgehen lassen.

Über 24 Aussteller präsentieren Whisky-Raritäten aus aller Welt

Seit 2009 laden die Organisatoren Ing. Nathalie Fürst und Brian O’Connor einmal im Jahr namhafte Whisky- und Spirituosenhersteller und Händler zu ihrer Kultveranstaltung. Die Whisky Weekend Salzburg wächst Jahr für Jahr um neue Aussteller. Heuer werden am Freitag, 9. und Samstag, 10. Oktober auf über 24 Ständen österreichische Whiskies sowie internationale klassische, bekannte, exotische Whisky-Raritäten, Gin, Rum und Craft Biere, Schokolade, feinste Soßen mit Whisky zum Verkosten geöffnet. Die MessebesucherInnen haben vor Ort die Möglichkeit, neben ausgiebiger Information, alle angebotenen Abfüllungen, darunter befinden sich auch österreichische Destillerien, wie Lagler- Pannonischer Whisky aus Kurkmirn (Burgenland), Wieser WIESky aus der Wachau, zu erwerben.

Für Abwechslung sorgen zudem neue Teilnehmer und Händler aus Österreich und Deutschland, das pfiffige Masterclass-Programm im Kellergewölbe sowie die irische Live Band Bunoscionn, Stootsie – Ein Meister des englischen Gitarrenpop’s, Irish Dancing (mit Ausschnitten aus Riverdance) und Scottish Dancing. Irish Art Craft – Schmuck in Gold und Silber ist ebenfalls vertreten.

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Die Rahmenbedingungen für ein unvergessliches Whisky-Wochenende sind damit schon einmal perfekt. Wer sich von der Vielseitigkeit und Einzigartigkeit der Whisky- und Lifestyle Messe verführen lassen will, sollte das 6. Whisky Weekend Salzburg vom 9.-10. Oktober 2015 auf keinen Fall versäumen.

  • Öffnungszeiten Freitag ab 14 Uhr bis 21 Uhr, Samstag 12 bis 20 Uhr
  • unveränderter Eintritt/Unkostenbeitrag € 10,- pro Tag inkl. Verkostungsglas zum Mitnehmen

Das Programm der Masterclasses sowie die Möglichkeit zur Anmeldung hierfür
finden Sie auf www.whiskyweekend.at

Die Firmen 2015:

  • Diageo Austria und Robert Groger,
  • Top Spirit – Schlumberger,
  • L&P Whisky Consultants,
  • Beam Suntory,
  • Mountain Spirit,
  • Bauer Spirits,
  • Wieser WIESky aus der Wachau,
  • Lagler-pannonischer Whisky aus Burgenland,
  • Cadenhead’s,
  • smws.at,
  • Crepe D’or,
  • Tabak Egger,
  • Whisky-Circle Pinzgau,
  • Tauerngipfel,
  • Spirits Company,
  • Ammersin,
  • ADCON,
  • ALRA-World Wide Spirits (2700 Spirituosen ab Jahrgang 1802 bis 45.000 Euro pro Flasche),
  • Bottle Shop Salzburg mit Craft Bieren,
  • Beverworld Salzburg,
  • Vom Fass – Hallein,
  • Genuss am Gaumen – Vorarlberg,
  • Pinzgauer Bier,
  • Josh O’Shea – Schmuck,
  • American Heritage,…

[alert type=yellow ]Fünf unserer Leser können nun die Eintrittskarten zum Whisky Weekend in Salzburg gewinnen. Sie müssen einfach folgende Frage beantworten:

An welchem Fluss liegt Salzburg?
a) an der Salzach oder
b) an der Mosel

Senden Sie die richtige Antwort mit Ihrem Namen und Ihrer email-Adresse an uns: contest@whiskyexperts.net – und zwar bis spätestens Dienstag, den 29. September 2015 (23:59). Die fünf Karten werden unter allen Teilnehmern mit der richtigen Antwort verlost und können während der Veranstaltung mit dem Namen an der Kassa des Salzburger Whisky-Weekends abgeholt werden. Die Gewinner müssen mindestens 18 Jahre alt sein und werden von uns schriftlich am darauffolgenden Mittwoch benachrichtigt![/alert]

Machen Sie mit – wir wünschen Ihnen viel Erfolg dabei!

Meinwhisky.com: Bilder von der Eröffnung der Harris-Destillerie

Auf Meinwhisky.com sind jede Menge Bilder aus der neueröffneten Harris-Destillerie auf den äußeren Hebriden zu finden, aufgenommen von Annika Weiten. Die Bilder zeigen die Anlagen und den Shop, in dem auch ein Tee, der von Annika’s Mutter, Sabine Weiten (sie ist Besitzerin des Hebridean Tea Store in Stornoway), extra für den Distillery Shop gemischt wurde.

So beginnt der Artikel:

Am 24. September war offizielle Eröffnung der Harris Distillery. Der Neubau liegt direkt am Hafen von Tarbert und soll künftig 20 Mitarbeitern einen Arbeitsplatz auf der wirtschaftlich nicht unbedingt breit aufgestellten Insel der äußeren Hebriden sichern. Ziel ist die Produktion von Harris Whisky, der unter dem Namen „The Hearach“ erscheinen wird, der gälischen Bezeichnung für einen Bewohner von Harris. In vier Jahren soll die erste Abfüllung erschienen. Bereits seit einigen Monaten wird auf der Homepage der Brennerei auch der Kauf privater Fässer angeboten, allerdings ist in aktuellen Presseberichten über die Eröffnung zu lesen, dass das diesbezügliche Kontingent an Fässern des ersten Abfülljahres bereits erschöpft sei.

Glendronach Batch #12 – die Abfüllungen und Infos

Unser Leser Tobi hat auf dem Blog eines englischen Onlineshops Infos zum Batch #12 der Vintage-Abfüllungen der Highland-Destillerie Glendronach gefunden. Hier sind die einzelnen Abfüllungen, auf der verlinkten Seite sehen Sie auch die Bilder und die englischsprachigen Tasting Notes sowie Angaben zur Flaschenanzahl. Auch der Preis steht dort, es ist aber zu vermuten, dass die Abfüllungen wegen der geringeren Steuer in D eher günstiger als teurer sein werden:

  • GlenDronach 2004 – Cask #5524 11YO Batch 12 – Finished in the finest Sherry Cask (Pedro Ximenez Puncheon).
    Cask strength 57.8%.
    Cask Number #704.
    Aged 11 Years.
    Distilled 29th January 2004.
    Bottled August 2015.
  • GlenDronach 2003 – Cask #934 12YO Batch 12 – Finished in the finest Sherry Cask (Pedro Ximenez Puncheon).
    Cask strength 53.7%.
    Cask Number #934.
    Aged 12 Years.
    Distilled 7th February 2003.
    Bottled August 2015.
  • GlenDronach 1995 – Cask #4034 19YO Batch 12 – Fully matured in the finest Sherry Cask (Pedro Ximenez Puncheon) for over Nineteen long years.
    Cask strength 55.4%.
    Cask Number #4034.Aged 19 Years.
    Distilled 27th September 1995.
    Bottled August 2015.
  • GlenDronach 1995 – Cask #3806 19YO Batch 12 – Fully matured in the finest Sherry Cask (Pedro Ximenez Puncheon) for over Nineteen long years.
    Cask strength 54.5%.
    Cask Number #3806.
    Aged 19 Years.
    Distilled 20th September 1995.
    Bottled August 2015.
  • GlenDronach 1995 – Cask #444 20YO Batch 12 – Fully matured in the finest Sherry Cask (Pedro Ximenez Puncheon) for over Twenty long years.
    Cask strength 52.0%.
    Cask Number #3398.
    Aged 20 Years.
    Distilled 2nd June 1995.
    Bottled August 2015.
  • GlenDronach 1994 – Cask #3398 20YO Batch 12 – Fully matured in the finest Sherry Cask (Pedro Ximenez Puncheon) for over Twenty long years.
    Cask strength 53.2%.
    Cask Number #3398.
    Aged 20 Years. (a few weeks off being 21).
    Distilled 23rd September 1994.
    Bottled August 2015.
  • GlenDronach 1994 – Cask #3273 20YO Batch 12 – Fully matured in the finest Sherry Cask (Pedro Ximenez Puncheon) for over Twenty long years.
    Cask strength 53.3%.
    Cask Number #3273.
    Aged 20 Years. (a month off being 21).
    Distilled 9th September 1994.
    Bottled August 2015.
  • GlenDronach 1990 – Cask #1375 25YO Batch 12 – Fully matured in the finest Sherry Cask (Pedro Ximenez) for over Twenty Five long years.
    Cask strength 51.6%.
    Cask Number #1375.
    Aged 25 Years.
    Distilled 29th August 1990.
    Bottled August 2015.
  • GlenDronach 1972 – Cask #706 43YO Batch 12 – Fully matured in the finest Sherry Cask (Pedro Ximenez) for over Forty Three long years.
    Cask strength 51.1%.
    Cask Number #706.
    Aged 43 Years.
    Distilled 28th February 1972.
    Bottled August 2015.

GlenDronach1972

PR: Whisky-Rezept – Glenfiddich Dufftown Burger mit Solera Sauce

Glenfiddich hat uns einige Rezepte zum Kochen und Mixen mit ihren Whiskys geschickt – und weils gerade auf die Mittagszeit zugeht, wollen wir Ihnen den Dufftown-Burger mit Solera Sauce von Onur Elci präsentieren. Zunächst einmal im Bild, und dann das Rezept. Wir wünschen guten Appetit!Glenfiddich_Dufftown Burger mit Solera Sauce_Onur Elci

Onur Elci
Glenfiddich 15 Year Old zum Dufftown Burger mit Solera Sauce

Onur Elci ist Partner der „Kitchen Guerilla“ und Trendsetter für außergewöhnliche Küche und Food-Konzepte ohne Schischi und Schaum. „Kitchen Guerilla“ ist eine mobile Kocheinheit, die fremde Restaurants, Schiffe, leerstehende Gebäude und andere ungewöhnliche Orte weltweit kapern.

Onur Elci_Kitchen Guerilla

„Ich hatte die Ehre, mit dem 15-jährigen Glenfiddich zu arbeiten und wollte etwas kreieren, was das Herz eines jeden Mannes erblühen lässt – natürlich ein Burger! Dieser ist komplett selbst gemacht, vom Brötchen bis zu den Pommes. Dazu passen perfekt die Aromen des Whiskys mit seinen Vanille- und Honignoten.“

Rezept für die Patties (4 Personen):

  • 600 g Lammhack von schottischen Blackface Lämmern (Keule und Bauch gerne gemischt)
  • 1 Bund Petersilie
  • 14 g Salz
  • 6 g Zimt
  • 3 g Cumin
  • 6 g Piment
  • 6 g Pfeffer, schwarz gemahlen
  • 6 g Paprika, süß als Pulver
  • 4 Schalotten

Die Schalotten sehr fein würfeln und mit ein wenig Butter in der Pfannen anschwitzen. Die Petersilie fein hacken. Das Hack mit den Gewürzen, Zwiebeln und der Petersilie ca. 10 Minuten kneten, so dass die Eiweiß-Strukturen im Fleisch brechen und die Masse sich bindet. Die Hackmasse ca. 1 Stunde im Kühlschrank abgedeckt ruhen lassen und danach 4 gleich große Patties (ca. 2 cm dick) formen und diese ebenfalls abgedeckt in den Kühlschrank legen.

Rezept für die Glenfiddich Solera Sauce

  • 250 g Zucker
  • 1 Liter passierte Tomaten
  • 100 ml Weißweinessig
  • 2 EL Senf
  • 200 g Tomatenmark
  • 15 g Zimt
  • 15 g Vanillemark
  • 10 g Paprika, süß geräuchert als Pulver
  • 150 ml Glenfiddich 15 Year Old
  • 2 Bio Orangen (Saft und Schale)

Zu Beginn Zucker in einen Topf geben und bei mittlerer Hitze leicht karamellisieren. Das Karamell mit dem Saft der Orangen (vorher schälen, die Schale wird noch gebraucht) und Essig ablöschen und sehr kurz reduzieren. Anschließend die passierten Tomaten, Tomatenmark, Senf, Gewürze und die Orangenschalen dazugeben und ca. 30 Minuten auf sehr niedriger Temperatur köcheln lassen. Danach den Glenfiddich Solera Vat 15 Year Old dazu geben und alles bei geringer Hitze ca. 2 Stunden reduzieren, bis sich eine dickflüssige Masse ergibt. Immer wieder rühren, damit es nicht am Topf ansetzt. Danach die Sauce durch ein sehr feines Sieb passieren, so dass alle Reste, wie Schalen etc. herausgefiltert werden. Die fein passierte Sauce erneut 30 Minuten köcheln und reduzieren lassen, anschließend vom Herd nehmen und final abschmecken. Besonders an diesem Rezept sind die leichten Karamell-, Zimt-, Rauch- und Vanillenoten, die sich mit dem Glenfiddich Whisky verbunden haben.

Die Buns:

Wir empfehlen eine selbstgemachte Burger Bun aus einem Briocheteig. Schön saftig, buttrig und soft.

Die Fritten: 

  • 1 kg (große) Kartoffeln
  • 4 l Sonnenblumenöl
  • Mayonnaise mit Fenchel und Zitrone

Wichtig: Die Kartoffeln blanchieren und abschließend doppelt frittieren. Kartoffeln schälen und in 1 cm dicke, lange Pommes schneiden (1 cm x 1 cm x Länge, je nach Größe der Kartoffeln) – Hauptsache, es sind alle gleich dick. In einem Topf 5 Liter Wasser sowie einen Schuss Essig geben und alles zum Kochen bringen. Eine Schale mit kaltem Wasser und Eiswürfeln bereitstellen. Enjoy responsibly. Die geschnittenen Kartoffeln ca. 2 Minuten im kochenden Wasser blanchieren, anschließend sofort im Eiswasser abschrecken, um den Kochprozess zu stoppen. Die Kartoffelscheiben abtrocknen und in einer Fritteuse oder einem Topf mit 4 Liter Sonnenblumenöl (Raps- oder Erdnussöl gehen auch) bei 130°C ca. 8 Minuten frittieren (die Temperatur kann Zuhause z.B. mit einem Küchenthermometer gemessen werden). Anschließend die Pommes herausnehmen, abtropfen lassen und abgedeckt in den Kühlschrank stellen. Kurz vor dem Servieren, die Fritten erneut frittieren: Dieses Mal nur ca. 2 Minuten bei 190°C. So werden sie innen gar und außen lecker knusprig! Zu den Fritten eine intensive Mayonnaise (am besten selbstgemacht) mit gerösteten Fenchelsamen, Knoblauch, Pfeffer, Salz, Zucker, einen Spritzer Zitronensaft sowie geriebener Schale abschmecken.

Der Burger:

  • Öl
  • Eingelegte Gurken
  • Eingelegte Rote Zwiebeln (So gehts: 400 ml Essig, 400 ml Wasser, 80 g Zucker, 40 g Salz, rote Zwiebeln vierteln, die einzelne Schichten trennen, die Haut dazwischen pellen und in der Essig-Wasserlake mit Senf und Koriander Körnern 24 Stunden einlegen)
  • Rucola
  • Schottischer, alter Cheddar aus Schafsmilch (einfach köstlich, würzig, grandios)

Öl in einer Pfanne erhitzen, Patties in die Pfanne geben und diese ca. 8 Minuten anbraten und dabei immer wieder wenden, damit sie von allen Seiten gleich gegart werden. Nicht drücken, da sonst der Saft verloren geht. Wie durchgegart das Fleisch sein soll, ist jedem selbst überlassen. Die Käsescheiben auf die Patties legen und alles für 5 Minuten bei 190°C in den vorgeheizten Ofen (Ober- und Unterhitze) schieben. Die Buns halbieren und kurz mit in den Ofen legen, damit sie warm werden. Am Ende alles aus dem Ofen nehmen. Die Unterseite von dem Burger Bun auf einen Teller legen, mit der Solera Sauce bestreichen, das Pattie darauf legen und mit eingelegten Gurken, Zwiebeln und Rucola garnieren. Den Deckel vom Bun ebenfalls mit der Solera Sauce bestreichen und oben auf legen. Das Ganze mit den selbstgemachten Fritten zusammen servieren.

Neuer Ardbeg? Ardbeg Dark Cove (mit Tasting Notes)

Auf A Tasty Dram ist das Packungsartwork eines vermuteten neuen Ardbegs zu sehen: Ardbeg Dark Cove, laut Angaben auf dem Label „der dunkelste Ardbeg aller Zeiten“:

ardbeg-darkcove-front

Die Etiketten stammen aus dem amerikanischen Trade und Tobacco Bureau, die poetischen Verkostungsnotizen des mit 46.5% abgefüllten Whiskys auf der Rückseite haben wir mal für Sie übersetzt:

ardbeg darkcove-back

Er hat die Farbe von kupfernen Brennblasen im Mondlicht. Die Nase, mit dunkler Schokolade, reichhaltigem, molasseartigem Toffee und fernen Lagerfeuern erzählt davon, dass dieser Ardbeg in ex-Bourbon-Fässern reifte und ein Herz aus dunklen Sherryfässern hat. Anklänge von Pfeffer und Limonenzeste bezaubern dich. Glimmende Holzkohle und Holzpolitur huschen über den Gaumen, mit Rosinen, Datteln und Ingwer wabern über Teeröl. Eindrücke von geräuchertem Schinken und mit Sepia gefärbten Nudeln künden von einem dunklen, würzigen Nachklang.

Der übliche Disclamer zu Labels in der TTB-Datenbank: Wann, wo und ob dieser Ardbeg je auf den Markt kommt, wissen wir (noch) nicht – sollte das aber geschehen, trifft Sie sein Erscheinen nicht mehr unvorbereitet 😉

PR: Bar Convent Berlin – Deutscher Markt im Fokus US-amerikanischer Distiller

Von der Distilled Spirits Council of the United States, dem Zusammenschluss USamerikanischer Brennereien, haben wir eine Vorabpresseinfo zum Bar Convent in Berlin erhalten, der am 6. und 7. Oktober in der Hauptstadt stattfinden wird. Hier die Informationen, die auch eine Ausstellerliste enthalten:

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Bereits im dritten Jahr in Folge präsentieren sich USamerikanische Distiller unter dem Dach des Gemeinschaftsstands des Distilled Spirits Council of the United States (DISCUS) auf dem Bar Convent Berlin.
Der erweiterte europäische Markt ist für US-Spirituosenerzeuger von zunehmendem Interesse. Steigende Absatzzahlen belegen die Wichtigkeit besonders des deutschen Marktes. 2014 lag der Export von US-amerikanischen Spirituosen nach Deutschland bei 134 Millionen US-$, das bedeutet einen Anstieg von 64 Prozent in den letzten 10 Jahren. Deutschland ist für die US-amerikanischen Distiller der drittwichtigste Absatzmarkt weltweit. Hier sehen sowohl große wie kleine Distillerien Potentiale neue Märkte zu erschließen, Kontakte zu Importeuren und Händlern zu knüpfen sowie Distributeure und Kunden zu gewinnen. Zudem gilt Deutschland als Trendmarkt in Geschmack und Lifestyle in Europa sowie als Tor zu den wachsenden Märkten in den östlichen EU-Ländern.

Der Bar Convent Berlin als Treffpunkt der deutschen und europäischen Barszene und Spirituosenindustrie ist eine hervorragende Plattform um insbesondere neue Distillerien und neue Brände einem breiten Fachpublikum vorzustellen und sich mit Mitglieder der europäischen Spirituosengemeinde auszutauschen. Neben 4 der bedeutendsten USDistillerien sind 26 kleine Brennereien am US-Stand Halle 3 D04 vertreten, darunter viele, die das erste Mal in Deutschland vorgestellt werden. Der DISCUS-Gemeinschaftsstand wird vom amerikanischen Landwirtschaftsministerium unterstützt, was besonders den kleineren Distillerien die Möglichkeit gibt „über den Teich zu springen“.

Ein Ziel des amerikanischen Spirituosenverbands und der anwesenden Brenner ist, das Besondere des amerikanischen Whiskeys im Vergleich zu denen, die rund um den Erdball gebrannt werden, herauszustellen sowie das Augenmerk des Handels und Fachpublikums auf die unverwechselbaren Aromen amerikanischer Brände und deren Vielseitigkeit in der Verwendung für Cocktails zu lenken.

„Die amerikanische Spirituosenindustrie erfährt zurzeit eine echte Renaissance, sowohl was die schiere Anzahl an Erzeugern als auch die innovativen Brände, die auf den Markt gebracht werden, angeht.“, konstatiert Peter Cressy, Präsident des amerikanischen Spirituosenverbands DISCUS. „Wenn auch nach wie vor der Fokus auf den traditionell berühmten Whiskeysorten liegt, so werden doch jeden Tag neue, originelle Brände kreiert und auf den Markt gebracht. Wir erleben im Augenblick eine wahrhaft historische Revolution mit stetig steigender Nachfrage, die von den rasant aus dem Boden sprießenden kleinen Manufaktur-Brennereien und einem Boom in Hinblick auf Vielfalt und Qualität belebt wird.“

Die am Bar Convent Berlin ausstellenden Distillierien:

  • Brown-Forman (Jack Daniel’s, Woodford Reserve),
  • Beam (Maker’s Mark, Knob Creek),
  • Diageo (Bulleit Bourbon),
  • Campari USA (Wild Turkey),
  • Luxco (Rebel Yell Kentucky Straight Bourbon)
  • sowie viele kleine Distillerien aus insgesamt 16 verschieden US-Bundesstaaten. Mit dabei sind:
  • Bloomery Plantation Distillery (West Virgina),
  • Breckenridge Distillery (Colorado),
  • Catoctin Creek Distillery (Virgina),
  • Deaths Door Distillery (Wisconsin),
  • Dry Fly Distilling (Washington State),
  • FEW Spirits (Illinois),
  • Georgetown Trading Co. (Kentucky),
  • Golden Moon Distillery (Colorado),
  • Great Northern Distilling (Wisconsin),
  • House Spirits Distillery (Oregon),
  • HUM Spirits (Illinois),
  • KOVAL Distillery (Illinois),
  • Limestone Branch Distillery (Kentucky),
  • Michters / Chatham Imports (Kentucky),
  • Mountain Laurel Spirits (Pennsylvania),
  • North Carolina Department of Agriculture (North Carolina),
  • Osocalis Distillery (California),
  • Philadelphia Distilling (Pennsylvania),
  • Smooth Ambler Spirits (West Virginia),
  • Square One Organic Spirits (California),
  • Southern Grace Distilleries (North Carolina),
  • Sun Liquor Distillery (Washington State),
  • Traverse City Whiskey Company (Michigan),
  • Tuthilltown Spirits Distillery (New York),
  • Vermont Spirits (Vermont).

Whisky im Bild: Besuch bei Knockdhu

Von Karl Wolffhardt und den Maltfriends.at haben wir wieder einige Bilder von einem ihrer Destilleriebesuche erhalten. Diesmal waren sie in der Destillerie Knockdhu, die für ihren an Cnoc-Whisky bekannt ist. Die Bilder zeigen uns die Destillerie und ihre Einrichtung, aber auch den alten Darrboden (Kiln):

Knockdhu. Bild: Karl Wolffhardt
Knockdhu. Bild: Karl Wolffhardt
Knockdhu. Bild: Karl Wolffhardt
Knockdhu. Bild: Karl Wolffhardt
Die Condenser von Knockdhu. Bild: Karl Wolffhardt
Die Condenser von Knockdhu. Bild: Karl Wolffhardt
Ein Blick in den Mashtun von Knockdhu. Bild: Karl Wolffhardt
Ein Blick in den Mashtun von Knockdhu. Bild: Karl Wolffhardt
Das Innere des Washtuns von Knockdhu. Bild: Karl Wolffhardt
Das Innere des Washtuns von Knockdhu. Bild: Karl Wolffhardt
Die Stills von Knockdhu. Bild: Karl Wolffhardt
Die Stills von Knockdhu. Bild: Karl Wolffhardt
Die Washbacks von Knockdhu. Bild: Karl Wolffhardt
Die Washbacks von Knockdhu. Bild: Karl Wolffhardt
Notfall-Package in Knockdhu. Bild: Karl Wolffhardt
Notfall-Package in Knockdhu. Bild: Karl Wolffhardt
Der alte Darrboden von Knockdhu. Bild: Karl Wolffhardt
Der alte Darrboden von Knockdhu. Bild: Karl Wolffhardt
Der Ofen des alten Darrbodens von Knockdhu. Bild: Karl Wolffhardt
Der Ofen des alten Darrbodens von Knockdhu. Bild: Karl Wolffhardt

Serge verkostet: Balblair x2

Balblair in den Highlands ist eine Destillerie, deren Abfüllungen man eigentlich in drei Kategorien einteilen kann. Zunächst sind da die offiziellen Balblairs, die in letzter Zeit vor allem in Jahrgangsabfüllungen veröffentlicht wurden. Dann gibt es die Balblairs von Gordon & MacPhail, die sehr viel davon anbieten. Und schließlich jene Balblairs, die von anderen unabhängigen Abfüllern auf den Markt gebracht werden und teilweise wirklich herausragend sind.

Serge Valentin hat heute einen offiziellen und einen alten Balblair von Cadenhead verkostet, und die Wertungen fallen recht unterschiedlich aus, auch wenn man bei beiden Whiskys merkt, dass Serge Balblair generell mit Wohlwollen versieht:

  • Balblair 2003/2014 (46%, OB): 78 Punkte
  • Balblair 26 yo 1965/1992 (44.4%, Cadenhead, 150th Anniversary, Authentic Collection): 91 Punkte

Echo Online: Nachbericht zur Whiskymesse Rüsselsheim

Einen kurzen Nachbericht zur Whiskymesse in Rüsselsheim können Sie auf Echo Online lesen. Unter dem Titel „Facettenreiche Whisky-Messe mit rund 1700 Sorten im Rüsselsheimer Festungskeller“ bringt das Magazin Eindrücke von der Messe und etwas über die angebotenen Whiskys. Hier ein kurzer Ausschnitt:

„Der Hype um den Whisky hält weiter an“, erzählt Schildge. Zu den Besuchern, die aus dem ganzen Rhein-Main-Gebiet und darüber hinaus kommen, gehören ältere Semester ebenso wie junge Whiskyliebhaber. Und es sind immer mehr junge Frauen, die mit dem Tasting-Glas auf der Messe anzutreffen sind. Schildge sucht nun einen hessischen Abfüller, um 2017 einen Rüsselsheimer-Hessentags-Whisky anbieten zu können.

FT: Der wachsende Kult um die Lost Distilleries

How to spend it, ein Blog der Financial Times, widmet einen ausführlichen Artikel den Lost Distilleries, also Destillerien, die nicht mehr produzieren, weil sie stillgelegt oder abgerissen sind.

Ausführlich wird in diesem Artikel auf die Seltenheit der Abfüllungen aus diesen Destillerien eingegangen (wo nichts mehr produziert werden kann, kommt auch nichts mehr nach), und auf die erwartete Wertsteigerung durch die Verknappung des Angebots.

Natürlich dürfen die üblichen Verdächtigen wie Brora oder Port Ellen nicht fehlen, aber der Artikel bringt das Kunststück zuwege, über die plakativen Beispiele hinaus auch noch andere Losts zu erwähnen, die nach und nach vom Markt verschwinden, wie zum Beispiel Glenury Royal, wo zum Beispiel seit 2012 keine neue Abfüllung mehr erschienen ist, auch nicht von Unabhängigen. Hier gehen einfach die Fässer aus.

Auch japanische Lost Distilleries werden behandelt, und wenn auch der Artikel in einigen Feinheiten vielleicht nicht präzise genug ist, ist er doch interessanter Lesestoff für jene, die sich für Whiskys interessieren, die am Massenmarkt so unbekannt wie von Whiskyliebhabern gesucht sind…

Glenury Royal Destillerie, Foto von Potstill
Glenury Royal Destillerie, jetzt nur mehr Wohngebäude. Foto von Potstill

The Spirits Business: Bilder aus der Penderyn-Destillerie

Die Penderyn-Destillerie in Wales hat nach einer Millioneninvestition ihre Produktionskapazität verdreifacht. Das hat The Spirits Business zum Anlass genommen, die im Jahr 2000 gegründete Destillerie zu besuchen und eine Fotostrecke zu veröffentlichen. Dazu gibt es auch erklärende Texte und insgesamt also einen schönen Einblick in die Destillerie, die jährlich nach eigenen Angaben 35.000 Besucher anzieht.

Video: Das raue Irland

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Unser Sonntagsvideo entführt Sie heute auf die grüne Insel Irland – und zeigt Ihnen die raue Seite des Eilands im Atlantik. In knapp 45 Minuten zeigen Ihnen beeindruckende Bilder in HD, was Irland an Naturschönheiten und Interessantem zu bieten hat. Die beiden weiteren Teile der Dokumentation auf phoenix stellen wir Ihnen in den nächsten Wochen in lockerer Abfolge vor. Jetzt aber einmal viel Vergnügen mit dem ersten Teil, entweder hier direkt bei uns oder auf Youtube.

Neu: Macallan Rare Cask Black

Von Macallan gibt es eine Neuheit zu vermelden: Der Rare Cask Black ist eine getorfte Abfüllung von Macallan, die zur 1824 Masters Serie gehören wird. Sie stammt aus weniger als 100, zumeist First Fill, Sherry Casks und wird exklusiv für den Global Travel Retail aufgelegt werden. Erhältlich ist sie ab Oktober, berichtet The Spirits Business.

Der Whisky trägt keine Altersangabe, aber man präsentiert eine nette Geschichte dazu: Macallan hat während eines kurzen Zeitraums nach dem zweiten Weltkrieg getorften Whisky hergestellt – es sei wahrscheinlich, dass zumindest ein kleiner Teil des Whiskys im Rare Cask Black aus dieser Zeit stamme. Nun, wenn das jemand mit Bestimmtheit sagen kann, dann die Destillerie. Wenn sie es nicht tut, dann – tja.

Kosten wird der Macallan Rare Cask Black 450 Dollar. Übrigens: Ein weiterer Macallan wird 2016 erscheinen: Der Macallan Golden Age of Travel – um schlappe 40.000 Dollar.

macallan rare Cask Black

Whisky im Bild: Autsch! Einbruch in den Kilchoman-Rover in Paris

Vor zwei Stunden postete Peter Wills ein Bild von der Kilchoman-Tour, die die Brüder von der Islay-Destillerie quer durch Europa führt, welches den Kilchoman-Rover mit eingeschlagener Seitenscheibe zeigt. Obs nun ein fanatischer Kilchoman-Fan oder ein Gelegenheitseinbrecher war, wissen wir nicht – wir wissen nur eins: das macht man nicht. Heads up, Peter!

kilchobreak