Scotland Now: Neun gute Gründe, die Orkneys zu besuchen

Wenn man die Bildergalerien im Artikel auf Scotland Now sieht, sieht man eigentlich schon Dutzende Gründe, die Orkneys im Norden Schottlands zu besuchen; und berücksichtigt man, dass zum Beispiel die Destillerie Scapa nicht erwähnt ist, die ja seit diesem Jahr auch für Besucher zugänglich ist, dann kann man über die mangelnde Vollständigkeit der Überschrift nun gnädig hinwegsehen – und einfach das Dargebotene genießen. Die Bilder, die Beschreibungen machen Lust auf die Orkneys – und ein Trip vom Wohnzimmer aus ist auch nicht zu verachten.

Wir fügen noch ein Bild von Stromness hinzu und wünschen eine angenehme Reise…

Stromness auf den Orkneys
Stromness auf den Orkneys

Glenmorangie: 1970er Kollektion für 50.000 Dollar

Selten und sehr hochpreisig ist sie, eine aus fünf Flaschen bestehende Sammlung von Glenmorangie, die die Highland-Destillerie jetzt veröffentlicht hat. Fünf Abfüllungen der Jahrgänge 1971, 1975 (2x), 1976 und 1977 bilden die Glenmorangie 1970er Kollektion – und insgesamt wurden nur 10 Sets davon aufgelegt, berichtet Forbes.

Der Jahrgang 1976 und einer der 1975er sind noch nie veröffentlicht worden, der Rest sind Wiederveröffentlichungen und Neuabfüllungen früherer Special Releases. Den 1971 gab es 1993 als Geburtstagsabfüllung zum 150. Jahrestag der Destillerie, der 1975er Tain L’Hermitage wurde 2003 veröffentlicht (damals gab es 4000 Flaschen). Der Jahrgang 1977 wurde im Jahr 2005 als 28jähriger herausgebracht.

Wer mehr über die einzelnen Abfüllungen wissen will, bevor er 50.000 Dollar auf den Tisch legt, sollte unserem Link folgen, dort sind die einzelnen Jahrgänge detailliert beschrieben.

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VinePair: Die 13 besten Bourbons unter 50 Dollar

„Die Besten“, „die Begehrtesten“, „die Angesagtesten“ – solche Listen sind immer mit etwas Vorsicht zu genießen, weil sie den Absolutheitsanspruch, den sie stellen, nicht erfüllen können. Wenn sie aber gut gemacht und zusammengestellt sind – wie im gegenständlichen Fall – dann können sie eine gute Orientierungshilfe sein.

Die Liste über die 13 besten Budget-Bourbons auf VinePair ist für Leute, die sich einen geschmacklichen Überblick über amerikanische Bourbons verschaffen wollen, durchaus so ein Leitfaden. Von den dreizehn empfohlenen Whiskeys haben wir zehn bereits im deutschen Handel gesehen, und diese sind breit genug gestreut, um auch etwas unterschiedliche Stilistiken erkennen zu können. Und die Beschreibungen sind ebenfalls eine hilfreiche Ergänzung.

Financial Times: Wie man richtig in Whisky investiert

Auf Financial Times ist gestern ein Artikel erschienen, der die Möglichkeiten beschreibt, ein Investment in Whisky erfolgreich zu gestalten. Der Artikel dreht sich hauptsächlich um die neu eröffnete Plattform Whisky Invest Direct (wir berichteten hier), gibt aber auch Anlagetipps. Die übliche (und sehr notwendige!) Warnung vor dem Risiko bei so einer Veranlagung in ein doch spekulatives Objekt darf natürlich nicht fehlen, denn, wie der Artikel richtig bemerkt, kann Whisky keine Einkünfte aus sich erzielen, sondern nur durch Schwankungen im Marktwert selbst – und das bedeutet, dass schon allein die Tatsache, dass Whisky auch einfach „aus der Mode“ kommen kann, ein großes Anlagerisiko birgt…

Whisky im Bild: Ballantine’s Animated GIF (mit Video)

Nicht neu, aber schön: Ballantine’s hat Anfang des Jahres den bekannten GIF-Künstler „INSA“ gebeten, 12 Flaschen des Blends zu gestalten. Diese sind dann gemeinsam aufgenommen worden und ergeben ein wunderschönes animated gif:

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Dass es auch größer geht, sieht man in diesem Video, in dem INSA, durch Ballantine’s gesponsort, ein Motiv malt, das mit Hilfe von Satellitenbildern zu einem animated gif wird…

PR: yourwhiskycask.co.uk bietet schottischen Whisky an – in Fässern

Der Kauf von Whisky in Fässern erfreut sich bei Clubs und Händlern, aber auch bei Privatpersonen immer größerer Beliebtheit. Solche Fässer bietet nun auch yourwhiskycask.co.uk für Interessenten aus aller Welt an. Das Unternehmen dahinter ist deutsch, die Abwicklung erfolgt von einem Büro in Schottland aus. Den Gedanken dahinter und wie so ein Fasskauf ablaufen kann, erklärt die Presseaussendung, die uns heute erreicht hat und die wir gerne hier bringen:

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 Ab sofort können sich Liebhaber und Freunde schottischer Single Malt Whiskys online eigene Whiskyfässer über http://www.yourwhiskycask.co.uk anbieten lassen. Zielgruppe des neuen internationalen Angebotes von yourwhiskycask.co.uk sind sowohl Privatleute und Whiskyclubs als auch Händler. Besitzer eines eigenen Whiskyfasses zu werden ist ganz einfach: Wer Interesse an dem Fass-Angebot hat, registriert sich einfach kostenlos auf der Internetseite. So erhält der Interessent automatisch immer wieder Informationen über aktuell angebotene Whisky-Fässer per E-Mail.

Die Kosten für die Anschaffung eines Fasses mit Whisky variieren in Abhängigkeit von Volumen, Fassart, Alkoholgehalt, Alter und Exklusivität: So sind Fässer mit New Make – inzwischen auch eine beliebte Geldanlage – bereits ab 1000 – 1.400 Pfund zu bekommen, während es bei besonders alten und seltenen Whiskys kaum eine Grenze nach oben gibt. Um Qualität und Nachschub zu gewährleisten, unterhält das Team von yourwhiskycask.co.uk zum Teil langjährige Kontakte zu Brokern und Partnern vor Ort und verfügt über einen eigenen Lagerbestand.

Erhält ein Interessent per E-Mail eine Übersicht mit angebotenen Fässern, besteht insbesondere bei älteren Fässern mitunter die Möglichkeit, ein kostenpflichtiges Sample des Whiskys zu bestellen. Insbesondere in der Gruppe New Make / Junger Whisky fokussiert das Angebot außergewöhnliche und besonders hochwertige Fässer – in denen beispielsweise Rum, BordeauxWein, Sherry, Port oder auch Madeira ausgebaut wurden. In der Regel gilt beim Ankauf von Whiskyfässern das Prinzip first-come, first-served.

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Wer ein Fass Whisky von yourwhiskycask.co.uk kauft, erhält auch alle notwendigen Serviceleistungen aus einer Hand: Lagerung, Inspektion, Abfüllung und auf Wunsch auch ein Finishing in einem besonderen, weiteren Fass. Generell aber gilt: Eine Entnahme der Fässer aus dem Steuerlager ist nur möglich, um den Scotch Whisky in Flaschen abfüllen zu lassen – eine Ausfuhr ganzer Fässer ist gesetzlich untersagt.

Unabhängig davon, in welchem Land die Interessenten leben – Besitzer eines eigenen Fasses mit Whisky kann faktisch jeder auf der ganzen Welt werden. Selbstverständlich können Fassbesitzer Samples ihrer eigenen Scotch Whiskys erhalten, um sich einen regelmäßigen Eindruck vom Reifeprozess verschaffen zu können.  Käufer von Whiskyfässern erhalten Zugriff auf eine OnlineVerwaltung, über die sie alle relevanten Daten ihrer Fässer einsehen können. Weitere Infos unter http://www.yourwhiskycask.co.uk

Neu: Big Peat Christmas Edition 2015

Ab Oktober gibt es sie wieder beim Fachhändler Ihres Vertrauens: Die Big Peat Christmas Edition von Douglas Laing. Darüber hat uns der österreichische Importeur Genuss am Gaumen informiert. Diesmal mit 53.8% abgefüllt, natürlich nicht gefärbt und nicht kältefiltriert, enthält sie laut Angaben des Abfüllers Whisky aus diesen Weihnachtsdestillerien:

  • Ardbegg-nog
  • Coal Ila
  • Snowmore und
  • Party Ellen

🙂

Insgesamt 3000 Flaschen von dieser Weihnachtsedition werden abgefüllt, und vielleicht sollte man nicht darauf warten, bis jemand die Wünsche am Wunschzettel liest – die Weihnachtseditionen des Big Peat sind immer ziemlich rasch ausverkauft…

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PR: Gratis Haggis-Rezeptbuch von A Wee Taste of Scotland (pdf per Mail)

Für Leute, die nicht nur gerne Whisky trinken sondern auch gerne typisch schottisch essen, hat A Wee Taste of Scotland ein Haggis-Rezeptbuch zum Gratis-Download zusammengestellt. Man muss auf der Website seinen Namen und seine Mailadresse angeben und sollte danach an diese ein pdf-Dokument gesendet bekommen. Hier die Pressemitteilung mit dem Link:

A Wee Taste of Scotland bringt kostenloses Rezeptbuch für Haggis (Schottlands Nationalgericht) heraus

A Wee Taste of Scotland, der deutsche Importeur und Spezialist für Scottish Food & Drink, hat in Zusammenarbeit mit Stahly Quality Foods ein Rezeptbuch für Haggis-Gerichte entwickelt und stellt dieses auf seiner Website kostenlos zum Download zur Verfügung.

Haggis hat als Schottlands Nationalgericht seit Jahrhunderten einen wichtigen Platz in der schottischen Küche. Schottland-Fans und Whisky-Liebhabern ist das klassische Haggis, Neeps & Tatties (Haggis mit Steckrüben und Kartoffeln) ein Begriff. Wie vielseitig das Gericht jedoch wirklich ist, zeigt das neue Rezeptbuch mit 16 Anleitungen, wie Haggis einmal anders zubereitet werden kann.

Das Buch stellt traditionelle Familienrezepte der Familie Stahly und Kreationen von bekannten Sterneköchen in Schottland vor.  Von Cocktail Haggis als Vorspeise oder Finger Food bis hin zu Frühlingsrollen mit Haggis ist für jeden Anlass und Schwierigkeitsgrad etwas dabei. Ob für eine Burns Night, ein Whisky-Tasting oder ein gemütliches Abendessen im Kreis von Schottland-Fans. Das Rezeptbuch inspiriert!

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Franziska Schneider, Mitinhaberin von A Wee Taste of Scotland, sagt:

“Die Vielseitigkeit von Haggis ist faszinierend. Als wir zuerst beschlossen, Haggis in unser Sortiment aufzunehmen, war uns nicht bewusst, wie beliebt die unterschiedlichen Sorten sein können. Der Stahly Haggis ist einer unserer Bestseller geworden. Jetzt das Buch mit den Rezeptideen zu veröffentlichen ist für uns der logische Schritt. Wir wollen unseren Kunden mehr bieten als nur den Verkauf unserer Produkte. Wir wollen Anregungen geben und zeigen wie kulinarisch vielfältig Schottland ist!”

Die Stahly Family ist seit 1923 bekannt als qualitativ hochwertige Fleischerei und immer noch in Besitz der Familie. Ken und Fiona führen das Unternehmen bereits in 3. Generation. Als passionierter Bergsteiger und Haggis-Genießer hat Ken Stahly sein einmaliges Verfahren entwickelt, den Haggis in einer Dose zu verpacken, dabei aber keine Abstriche in Bezug auf Qualität, Textur und Geschmack machen zu müssen. Seit 1994 liefert Stahly Quality Foods ihren preisgekrönten Haggis in alle Welt.

Das Rezeptbuch kann hier kostenlos zum Download angefordert werden:

http://leckeres-aus-schottland.de/rezepte/mit-haggis/

 

Whisky Saga besucht die Eröffnung der arktischen Myken Destilleri AS

Seit April 2014 berichten wir von der ersten arktischen Destillerie auf der Insel Myken (siehe hier und hier) – sie liegt nördlich des Polarkreises und produziert bereits seit mehr als einem Jahr New Make.

Jetzt ist sie auch offiziell eröffnet worden, und Whisky Saga hat dies zum Anlass genommen, diese wohl exotischste Destillerie Europas zu besuchen und einen Report von dort mitzubringen.

Schöne Bilder, schöner Bericht – und sicherlich ein interessanter Whisky, wenn er dann mal auf den Markt kommt…

Bild (c) Whisky Saga
Bild (c) Whisky Saga
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Bild: Myken Distillery
Ein Leuchtturm auf Myken
Ein Leuchtturm auf Myken

 

PR: The Balvenie Five Crafts Tour

Von The Balvenie haben wir eine Presseaussendung zur The Balvenie Five Crafts Tour, und im speziellen zum Event in Hamburg, erhalten. Wir bringen diese Infos hier in Auszügen, gemeinsam mit einem Hinweis auf die nächsten beiden Termine:

PASSION, GEDULD UND HINGABE FÜR EINEN EINMALIGEN SINGLE MALT

The Balvenie ist der einzige Single Malt Whisky der Welt, der noch auf traditionellem Wege hergestellt wird – „from barley to bottle“ nennt man in Schottland diesen einzigartigen Vorgang. Für die Herstellung der The Balvenie Single Malt Whiskys bedarf es im Wesentlichen fünf handwerklicher Schritte. Diese werden von Handwerksmeistern, den The Balvenie Craftsmen, ausgeführt und überwacht. Die Craftsmen tragen dafür Sorge, dass das Endprodukt dem Qualitätsanspruch entspricht, dem sich The Balvenie seit 130 Jahren verschrieben hat.

Nirgendwo sonst auf der Welt gibt es noch eine Destille, die ihre eigene Gerste anbaut und diese in Handarbeit auf eigenen Malzböden mälzt.

Nirgendwo sonst auf der Welt gibt es noch eine Destille, die in ihrer eigenen Küferei die Herstellung und Wartung der verschiedenen Fässer verantwortet, in denen The Balvenie Single Malt reift.

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Nirgendwo sonst auf der Welt gibt es noch eine Destille, die in ihrer eigenen Schmiede die konstante Qualität der kupfernen Brennblasen garantiert.

Die The Balvenie Craftsmen sind Malt Master David Stewart, Farmer James Wiseman, Mälzer Robbie Gormley, Kupferschmied Dennis McBain und Küfer Richard Anderson. Gemeinsam stehen sie beispielhaft für die Tradition und die Qualität der Marke The Balvenie.

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Die The Balvenie 5 Crafts Tour – Handwerkskunst ohne Kompromisse

Mit der 5 Crafts Tour präsentiert The Balvenie in diesem Jahr fünf außergewöhnliche Events in fünf ausgewählten Bars in München, Berlin, Hamburg und Frankfurt. Jede einzelne ist dank herausragender Bartender, einmaliger Rezepturen und des erstklassigen Service eine Klasse für sich. Darüber hinaus zeichnen sie sich durch ein einzigartiges Design, individuellen Charakter und einer großen Auswahl an hochwertigen Spirituosen aus.

Stellvertretend für die fünf The Balvenie Craftsmen, die in traditionellen Arbeitsschritten die Qualität der Single Malt Whiskys sicherstellen, präsentiert The Balvenie im Rahmen der 5 Crafts Tour fünf regionale Handwerkskünstler, die sich in ihren traditionellen Berufen mit speziellen Werkzeugen und einer besonderen Herstellungstechnik, einen guten Namen gemacht haben. Jedes Tour-Event wird somit zum Schauplatz moderner Handwerkskunst. Bei exklusiven Tastings der Single Malt Spezialitäten und eindrucksvollen Live-Vorführungen – von Papier-

prägungen und Lederverarbeitungen bis hin zu Schmiedearbeiten – werden die Hingabe und auch das Feingefühl, das hinter dem Handwerk steht, erlebbar gemacht.

Was die The Balvenie Craftsmen, die regionalen Handwerkskünstler und die Bars miteinander vereint, ist die Leidenschaft, die Liebe zum Detail und die gelebte Tradition, die in ganz individuellen und einmaligen Produkten mit höchster Qualität mündet. Lassen Sie sich auf den nachfolgenden Seiten von dem perfekten Zusammenspiel begeistern.

DIE NÄCHSTEN TOUR-TERMINE
26.10.2015

SULLIVAN, Frankfurt

SPECIAL GUEST:

The Balvenie Global Brand

Ambassador Sam Simmons

HANDWERKSKÜNSTLER:

Feintäschner Manfred Goll

(Braun Büffel)

16.11.2015

Theresa Bar, München

SPECIAL GUEST:

The Balvenie Global Brand

Ambassador Sam Simmons

HANDWERKSKÜNSTLER:

Silberschmiedemeister

Denis Aubeck

 

Über die Veranstaltung:

LeoBar, Hamburg

Die LeoBar im Hamburger Grindelviertel wurde von Arnold Simmenauer und Aliyas Karimi ins Leben gerufen. Nach einem bereits eröffneten Café in der Nachbarschaft haben sie auch die LeoBar nach der Fotopapierfabrik „Leonar“ benannt, die Simmenauers Urgroßvaters gehörte. Für die Eröffnung wurden die Räumlichkeiten eigenhändig renoviert und eine Terrasse in Betrieb genommen, in der naturbelassenes Wasserholz aus Holland verbaut wurde. Die gut ausgebildeten Barkeeper arbeiten kontinuierlich an der Weiterentwicklung ihrer beeindruckenden Barkarte. Die Single Malt Whiskys von The Balvenie finden hier vielseitig Verwendung. Karimi schätzt ihren „smoothen und bodenständigen Geschmack“, wie er selbst sagt.

LeoBar_Hamburg

The Balvenie Craftsman
RICHARD ANDERSON
Küfer bei The Balvenie

Richard Anderson ist nahe der The Balvenie Distillery aufgewachsen. Schon früh wusste er, dass er dazugehören wollte. So hat er fast sein ganzes Leben lang Holz verarbeitet – selbst blind erkennen seine Hände den Unterschied von amerikanischer und europäischer Eiche. Als Küfer erneuert er Bourbon- und SherryFässer, die The Balvenie Leben einhauchen. Ein Handwerk, das in vier Jahren erlernt, aber erst nach vielen weiteren Jahren wirklich beherrscht wird. Dem Gespür von Richard Anderson wird bedingungslos vertraut. So wird das Holz nur bis zu einem gewissen Maße geröstet, damit die feinen Aromen erhalten bleiben und sich im Whisky entfalten.

The Balvenie_Richard Anderson_Küfer

Regionaler Handwerkskünstler
THOMAS KEIL
Schuhmacher (Keil Maßschuhmacherei)

Wie Richard Anderson hat sich Thomas Keil schon früh für ursprüngliches Handwerk interessiert und seinem Vater stundenlang beim Aufarbeiten von Möbeln zugesehen. Inspiriert von dieser Leidenschaft hat Keil den Beruf des Maßschuhmachers gewählt. Wenn man ihn heute durch das Schaufenster seines Hamburger Ateliers beobachtet, hat man das Gefühl, die Zeit wäre stehengeblieben. Hier entstehen in über 300 Arbeitsschritten maßgeschneiderte Unikate. Präzisionsarbeit ist in diesem Handwerk deshalb auch besonders wichtig.

Thomas Keil_Maßschuhmacher

Bei der The Balvenie 5 Crafts Tour gewährt Thomas Keil den Gästen Einblicke in die einzelnen Arbeitsschritte seines Handwerks. Und das stets mit viel Liebe zum Detail.

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Diageo kürzt Gewinnaussichten um 150 Millionen Pfund

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Diageo, der weltgrößte Getränkekonzern, hat laut einem Bericht von The Spirits Business eine deutliche Gewinnwarnung herausgegeben. Man erwartet um 150.000.000 Pfund weniger Gewinn als vorhergesagt.

Diese Zahlen sind allerdings in zweierlei Hinsicht in Relation zu setzen: Zunächst einmal bedeutet diese Gewinnreduktion noch immer einen erwarteten Gewinn von 2.6 Milliarden (!) Pfund im Jahr 2016. Und dann sind diese „Mindergewinne“ nicht hauptsächlich aus dem operativen Geschäft vorhergesehen, so Ivan Menezes, der CEO von Diageo, sondern vor allem durch Wechselkursschwankungen hervorgerufen.

Auch ein Beschwören des Endes des Whiskybooms aus dieser Meldung wäre natürlich etwas vermessen, hält man sich vor Augen, dass diese Meldung über das gesamte Geschäftsfeld des Konzerns spricht, der ja weitaus mehr als Whisky vertreibt. Tatsache ist aber jedenfalls, dass die goldenen Zeiten noch niemals und nirgendwo ewig dauerten…

Serge verkostet: Bruichladdich durch die Zeiten

Ein moderner und ein alter Bruichladdich stehen heute auf dem Programm bei der Verkostung von Serge Valentin. Der alte ist 1965 destilliert, 10 Jahre alt  und eine der ersten Samaroli-Abfüllungen. Laut Serge befindet er sich sehr nahe der Perfektion und erhält eine ausgesprochen hohe Bewertung. Abfüllung Nummer zwei stammt aus dem laufenden Jahr und kommt aus der Rest & Be Thankful-Serie. Auch hier gibt es eine hohe Wertung – und die Anmerkung, dass dieses Biest durchaus auch Wasser verträgt (64.1% sind nicht ohne). Hier also die Wertungen:

  • Bruichladdich 12 yo 2002/2015 (64.1%, Rest & Be Thankful, bourbon, cask #588, 233 bottles): 89 Punkte
  • Bruichladdich 10 yo 1965 (95° proof, OB for Samaroli, +/-1975): 93 Punkte

Mackmyra veröffentlicht Motörhead Whisky

Einen Vodka von Motörhead gibt es ja schon, nun wird es ab 1. Oktober auch einen Whisky geben: Die schwedische Destillerie Mackmyra veröffentlicht in Zusammenarbeit mit Motörhead einen Motörhead XXXX Whisky, der tatsächlich, schenkt man dem Bericht auf babblermouth.net Glauben, unter aktiver Mitarbeit der Band entstanden ist.

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Der Whisky wird mit 40% abgefüllt und ist fünf Jahre in frischen amerikanischen Eichenfässern gereift. Ein Teil wurde die letzten sechs Monate in Oloroso-Fässern gefinisht. Der Single Malt wurde kältefiltriert und soll einen leicht fruchtigen Einschlag haben. Über den Preis stand nichts zu lesen.

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Lemmy Kilminster sagt über den Whisky:

„Das Leben ist etwas weniger schmerzhaft mit Motörhead Whisky. Ich könnte mir durchaus hin und wieder einen kleinen Schluck genehmigen“

Lemmy Kilminster. Photograph by Rama, Wikimedia Commons, Cc-by-sa-2.0-fr: „Motorhead-IMG 6368”. Engedély: CC BY-SA 2.0 fr, forrás: Wikimedia Commons
Lemmy Kilminster. Photograph by Rama, Wikimedia Commons, Cc-by-sa-2.0-fr: „Motorhead-IMG 6368”. Engedély: CC BY-SA 2.0 fr, forrás: Wikimedia Commons

Bowmore der Queen brachte 50.000 Pfund

Wie wir ja schon vor einigen Tagen berichteten, wurden 2 Flaschen eines Bowmore 1980 aus dem Privatbesitz der Queen für einen wohltätigen Zweck versteigert. Im Jahr 1980 bekam die Queen bei ihrem Besuch in der Destillerie Bowmore ein Fass geschenkt, das im Jahr 2002 dann abgefüllt wurde. 2 Flaschen des Fasses gehen seitdem jährlich als Spenden in Auktionen für wohltätige Zwecke.

Am 19. September bei der Regions Hospital Foundation’s Wine Auction im St. Paul RiverCentre erzielte eine der beiden Flaschen nun einen Preis von 50.000 Pfund – eine zweite Flasche geht in die USA und wird dort am 20. November bei Bonham’s in New York versteigert, berichtet kare11.com. Wir werden Sie natürlich auch über das Ergebnis dort informieren.

Bild von jambox998 auf Flickr unter CC-Lizenz
Bild von jambox998 auf Flickr unter CC-Lizenz