Lakes Distillery: The One nun auch mit Sherry Finish

The Lake Distillery hat eine Variante ihres Blends The One (er besteht aus Whiskys aller britischen Whiskyregionen) vorgestellt: The One Limited Edition Sherry Cask Finished. In ihrem Webshop kostet er 39.95 Pfund (plus Porto und Verpackung). Der Geschmack wird so beschrieben: Honig, Frucht, Rauch und Gewürze. Insgesamt sind 3335 Flaschen davon produziert worden, alle in der Destillerie in Oloroso Sherry Casks gefinisht.

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Benromach geht in Wartungspause

Nach der Hochsaison stellen einige schottische Destillerien jetzt kurzfristig die Produktion ein, um notwendige Wartungsarbeiten durchführen zu können. Das ist gut zu wissen, wenn man in den kommenden Wochen und Monaten nach Schottland fährt und dort spontan Destilleriebesuche plant – da kann man dann nämlich durchaus die eine oder andere unangenehme Überraschung erleben.

Die Destillerie Benromach beugt dem vor und hat heute mitgeteilt, dass sie für die nächsten zweieinhalb Wochen den Betrieb einstellt. Zwar wird es nach wie vor Tastings vor Ort im Shop geben, aber Führungen werden von heute an bis zum 19. Oktober keine angeboten. Planen Sie also entsprechend.

Bild: Benromach Distillery
Bild: Benromach Distillery
Benromach Distillery ist im Besitz der unabhängigen Abfüller Gordon & MacPhail aus Elgin. Foto Copyright Ernie - Ernst J. Scheiner 2014. Alle Rechte vorbehalten.
Benromach Distillery ist im Besitz der unabhängigen Abfüller Gordon & MacPhail aus Elgin. Foto Copyright Ernie – Ernst J. Scheiner 2014. Alle Rechte vorbehalten.
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Serge verkostet: Strathisla

Strathisla aus zwei verschiedenen Whiskyepochen verkostet Serge Valentin heute – einer davon abgefüllt, bevor der andere überhaupt gebrannt wurde. Alte Strathislas gehören ja dank Gordon & MacPhail zu den verbreitetsten Zeugen älterer Whiskybrennkunst – und auch neue Abfüllungen findet man immer wieder bei anderen Unabhängigen, auch wenn die Destillerie selbst gerade mal eine einzige offizielle Standardabfüllung bietet (und jährliche Fassstärkenabfüllungen unter dem Label der Besitzer, Chivas Brothers). Hier mal Serge’s Wertungen:

  • Strathisla 9 yo 2005/2014 (46%, Malt of The Earth, refill hogshead, 418 bottles): 80 Punkte
  • Strathisla 1963/2003 (40%, Gordon & MacPhail): 91 Punkte

Und hier noch, als Draufgabe, ein stimmungsvolles Winterbild der Destillerie:

Strathisla Destillerie im Winter. Foto von Lakeworther unter GNU Free Documentation License
Strathisla Destillerie im Winter. Foto von Lakeworther unter GNU Free Documentation License

Walsh Whiskey Distillery: Brennblasen kommen in der Destillerie an

Schon seit zwei Jahren berichten wir über die Fortschritte beim Bau der Walsh Whiskey Distillery, vom Einstieg der italienischen Illva Saronno Gruppe über die Erteilung der Baugenehmigung bis hin zum Spatenstich. Nun ist gestern ein neuer Meilenstein in diesem Projekt erreicht worden: Wie die Website der Destillerie berichtet, sind die Brennblasen gestern in der Destillerie angekommen.

Die größte der Brennblasen hat eine Kapazität von 15.000 Litern, insgesamt sind es dann 8 Millionen Flaschen, die die Destillerie nach der Fertigstellung im Jahr 2016 jährlich produzieren will.

Bildrechte: Walsh Whiskey Distillery
Bildrechte: Walsh Whiskey Distillery

Vinepair: Warum ist da Zuckercouleur in meinem Whisky?

Da legt die schottische Whiskyindustrie sehr viel Wert darauf, ein hochwertiges, edles und möglichst naturbelassenes Produkt zu erzeugen – und dann färbt man den Whisky gerne mal mit Zuckercouleur? Die Amerikaner zum Beispiel dürfen das nicht, was Bourbon anbelangt. Aber warum tun es die Schotten?

Ein Artikel auf Vinepair versucht der Frage nach dem Sinn und Zweck des Färbens von schottischem Single Malt nachzugehen – und beantwortet auch die Frage, wie das im Detail mit anderen amerikanischen Whiskeys abseits des Bourbons ist, und warum das Wort „straight“ auch in diesem Fall eine große Bedeutung hat. Lesenswert.

Whisky des Monats Oktober 2015: Longrow Peated

Auch in diesem Monat stellen wir Ihnen wieder einen Whisky vor, dem wir wünschen, dass ihm ein wenig mehr Beachtung geschenkt wird – und wie immer sehr subjektiv. Diesmal wenden wir uns der Region Campbeltown zu – und entscheiden uns für einen Whisky, den man mag, weil er eigenständig wie kaum ein anderer ist – und dennoch etwas Wehmut erzeugt: Den Longrow Peated.

Die Region Campbeltown ist zur Zeit Heimat von gerade einmal drei Destillerien: Glen Scotia, Glengyle und Springbank (wobei Glengyle zur Springbank-Gruppe gehört). Springbank erzeugt wiederum drei Stilistiken, die alle gemeinsam haben, dass sie von Beginn bis zum Bottling vor Ort gemacht werden: Springbank selbst, den dreifach destillierten Hazelburn und den stark getorften Longrow.

Springbank ist ein arbeitendes Museum. Hier wird Whisky wie im 19. Jhd. gemacht, vom Mälzen bis hin zur Abfüllung, natürlich und unverfälscht. Ein einzigartiges Kleinod in der schottischen Whiskyindustrie. Copyright Ernst J. Scheiner
Springbank ist ein arbeitendes Museum. Hier wird Whisky wie im 19. Jhd. gemacht, vom Mälzen bis hin zur Abfüllung, natürlich und unverfälscht. Ein einzigartiges Kleinod in der schottischen Whiskyindustrie. Copyright Ernst J. Scheiner

Longrow ist in seiner Torfigkeit mit keinem anderen Whisky wirklich vergleichbar. Sein Geschmack wurde einmal unserer Meinung nach relativ treffend so formuliert: Er schmeckt, als würde man einen Schiffsdiesel mit Salzwasser putzen. Ein herausragender Vertreter dieses Geschmacks war der – leider eingestellte – Longrow CV. Er passte geschmacklich zu jeder Art von Schmuddelwetter, Ölzeug und regennassen Haaren. Sollten Sie die Möglichkeit haben, einen CV aufzutreiben und zu trinken (hin und wieder taucht er noch auf), dann lassen Sie sich das auf keinen Fall entgehen.

Als der CV vor gut zwei Jahren offiziell eingestellt wurde, erschien der Longrow Peated als Nachfolger. Doch auch wenn er im Grundsätzlichen die Geschmacksrichtung des CV beibehält, ist er nicht mehr so dreckig und hat süßere Untertöne. Aber nach wie vor ist er ein typischer Longrow – und nachdem vom Longrow nur mehr wenige offizielle Abfüllungen erscheinen (die Sonderabfüllung Longrow Red ist gerade veröffentlicht worden, und der Longrow 18yo wird noch jährlich herausgebracht), ist er auch ein preiswerter Einstieg in die getorften Whiskys aus Campbeltown. Nein, ganz die Klasse des CV hat er nicht, aber er ist „the next best thing“ – also der beste Ersatz. Probieren Sie ihn einmal – er passt zur kommenden Jahreszeit und erweitert das Spektrum der getorften Whiskys um eine eigene Note.

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PR: Limited Edition Big Peat Christmas 2015

Über sein Erscheinen haben wir ja bereits am 24. September berichtet, jetzt haben wir vom deutschen Importeur Bremer Spirituosen Contor auch noch die offizielle Pressemitteilung mit den Tasting Notes zum Big Peat Christmas 2015 erhalten – und weil man ruhig 2x Weihnachten feiern kann, bringen wir diese hier für Sie:

DAS WARTEN HAT ENDLICH EIN ENDE!
LIMITED EDITION
BIG PEAT CHRISTMAS 2015
Islay Malt Scotch Whisky by Douglas Laing

Das für seine unkonventionellen Whiskys und auffällige Flaschendesigns berühmte schottische Familienunternehmen Douglas Laing, hat zum fünften Mal in Folge eine limitierte Big Peat Christmas Edition kreiert. Die 2015-er Sonderabfüllung in Fassstärke ist eine etwas kräftigere Variante des klassischen Islay Blended Malts. Das diesjährige Design zeigt den beliebten, bärtigen Big Peat-Insulaner in Weihnachtsmann-Montur, wie er mit seinem, selbstverständlich torfbetriebenen, Rentierschlitten über die Insel Islay fliegt. Das Design von Geschenkpackung und Etikett der 2015-er Edition ist nicht nur besonders aufmerksamkeitsstark, sondern das Familienunternehmen ist auch der Meinung, dass es die bisher beste Umsetzung ihrer Christmas-Edition ist.

Jede Big Peat Christmas Abfüllung ist mit berühmten Whisky-Größen wie z.B. Ardgrog, Met Ila, Lumbowmore und Punsch Ellen, eine beeindruckende Komposition aus den besten Festtags-Malts der Insel Islay. Selbstverständlich verzichtet Douglas Laing auch hier auf Kältefiltration und die Zugabe von Farbstoffen. Dem festlichen Anlass entsprechend, wurde auch der diesjährige Christmas Peat in Fassstärke mit beeindruckenden 53,8% Vol. abgefüllt.

Der erste klassische Big Peat kam 2009 auf den Markt, gefolgt von der ersten Christmas Edition im Jahr 2011. Seitdem wartet Jahr für Jahr die weltweit wachsende Big Peat-Fangemeinde ungeduldig auf die nächste limitierte Weihnachtsabfüllung und verfolgt jeden noch so kleinen Hinweis auf ein mögliches Launch-Datum über soziale Netzwerke wie z.B. Facebook (Facebook.com/BigPeat).

Fred Laing, Managing Director von Douglas Laing und großer Fan von Big Peat meint dazu:

“Big Peat hat sich zu einer internationalen, bei echten Whisky-Kennern wie auch Genießern sehr begehrten Whiskymarke entwickelt. Manche von ihnen sind gar so sehr von unserer Big Peat-Figur begeistert, dass sie sich den bärtigen Kerl sogar auf Arme oder Beine tätowieren lassen. Das beeindruckt uns zutiefst. Und jedes Jahr zu Weihnachten erleben wir aufs Neue, dass unser Big Peat in seiner einzigartigen und witzigen Aufmachung nicht nur bei den treuen Fans, sondern auch bei neuen Kunden sehr gut ankommt, da es das ideale Geschenk ist, das man vor jeden Kamin legen kann. Mit ihm verleiht man dem Weihnachtsfest den gewissen Islay-Touch: Kohlenstaub und rauchende Feuerstellen mit einem dezenten Hauch von Ruß.”

Die weltweit streng limitierte Big Peat Christmas 2015 Edition (53,8%) ist ab Oktober 2015 im gut sortierten Fachhandel um ca. 65 Euro erhältlich.

Verkostungsnotizen:

Nase: die anfängliche Süße von über Lagerfeuer gegrillten Marshmallows geht über in einen Duft von einem rußigem Kamin

Gaumen: typischer Islay-Stil – Teer, Asche und jede Menge Torfrauch mit salzigen Lakritz-Aromen und einer dezent süßen Note

Nachklang: lang anhaltend, wunderbar ausgewogener Charakter zwischen salzig-phenolisch und dunkler Schokolade

Big Peat Christmas 2015 Bottle & Tube low res

 

Bluteiche und Nobeleiche – neue Auchentoshan-Abfüllungen im Travel Retail

Bei der Namensfindung laufen die Destillerien (oder deren Marketingabteilungen) momentan zu Hochform auf: Exklusiv für den weltweiten Travel Retail hat die Lowland-Destillerie Auchentoshan nun zwei neue Abfüllungen veröffentlicht: Auchentoshan Blood Oak (Bluteiche) und Auchentoshan Noble Oak (Nobeleiche).

Auchentoshan Blood Oak ist ohne Altersangabe, stammt aus Bourbon- und Weinfässern und wird 55 Pfund kosten (700ml). Hier ein Rendering der Packung:

Auch_Blood-Oak

Auchentoshan Noble Oak ist hingegen ein 24jähriger Auchentoshan, Vintage 1990, der mit 50.3% in Fassstärke abgefüllt wurde. Er soll 200 Pfund kosten. Er sei so benannt, weil „die Eiche der nobelste Baum ist“. Auch hier ein Rendering der Flasche:

Auch_Noble-Oak

Interessant auch die Empfehlung von Michael Cockram, GTR Marketing Director bei Beam Suntory, über die Verwendung der beiden Whiskys (hier im Original aus unserer Quelle, dfnionline.com):

Auchentoshan Blood Oak and Noble Oak are complex and distinctive liquids that offer our customers the opportunity to provide their shoppers with something that is not only different, but also approachable as these products can be enjoyed in a mixed drink, cocktail or over ice with a splash of water.

Einen 24jährigen im Mixgetränk oder über Eis? Ja, ok, kann man machen. Muss man aber nicht.

Unternehmen-heute.de: 10 Jahre Pfanner Whisky

Auch in Vorarlberg wird Whisky gemacht, und bei Pfanner schon seit 10 Jahren. Unternehmen-heute.de hat der Brennerei Pfanner einen Artikel gewidmet, in dem über die Destillerie und ihre zwei Jubiläumsabfüllungen berichtet wird. Hier ein kurzer Auszug:

Bereits das Erstlingswerk von Walter Pfanner konnte Whiskykenner überzeugen und wurde damals als Geheimtipp gehandelt. Dementsprechend rar war der Single Malt mit dem hoppelnden Hasen am Etikett bei seiner ersten Auflage. Für die Pfanner Single Malt Whiskys wird ausschließlich hochwertige Sommerbraugerste in unterschiedlicher Röstung verwendet, gemälzt, geschrotet und in Kupferkesseln zweimal destilliert. Das feine und ausgewogene Aroma, den eigenständigen Charakter bekommen die Produkte durch die Reifung in den fachkundig ausgesuchten Eichenfässern.

Die neuen Sorten sind übrigens der Pfanner Single Malt X-peated und der Pfanner Single Barrel gereift im P.X. Sherry Cask/No.17.

Whisky-Weekend Salzburg – Unsere Gewinner

Die Glücksfee hat wie versprochen die Gewinner der fünf Eintrittskarten zum Whisky-Weekend in Salzburg am 9. und 10. Oktober gezogen – und sie wurden auch schon von der Redaktion verständigt. Hier die (abgekürzten) Namen der Glücklichen, die sich am übernächsten Wochenende in den Kavernen des Mönchsbergs am Whisky erfreuen können:

  • Rolf K.
  • Markus K.
  • Martin K.
  • Michael H.
  • Harald W.

Die K’s sind übrigens nicht verwandt :-). Wir gratulieren ganz herzlich und kündigen hiermit schon unser nächstes Gewinnspiel an, das in den nächsten Tagen startet und diesmal etwas wirklich ganz Besonderes (nicht nur) für Bowmore-Fans bereithält. Freuen Sie sich drauf, demnächst in diesem Theater!

King Car Distillery (Kavalan) mit massiven Ausbauplänen

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Wie Whiskycast berichtet, ist die King Car Distillery auf massivem Expansionskurs. Die erste Ausbauphase, die Ende dieses Jahres abgeschlossen wird, vergrößert die Produktionskapazität von 1.5 auf 4.5 Millionen Liter. Dem aber nicht genug, will die Destillerie bis Ende 2016 die Produktion nochmals auf dann insgesamt 9 Millionen Liter vergrößern. Auch zwei neue Lagerhäuser sollen bis dahin gebaut werden.

Laut dem Artikel sollen in der Sherry Cask-Range der Destillerie in absehbarer Zeit auch Abfüllungen aus Amontillado- und Manzanilla-Fässern erscheinen, sowie eine gänzlich neue Produktlinie gegen Ende 2016.

„Kavalan distillery“ von Jerry Lai from Hsinchu, Taiwan - 宜蘭 KAVALAN 威士忌酒廠. Lizenziert unter CC BY-SA 2.0 über Wikimedia Commons.
Kavalan distillery“ von Jerry Lai from Hsinchu, Taiwan – 宜蘭 KAVALAN 威士忌酒廠. Lizenziert unter CC BY-SA 2.0 über Wikimedia Commons.

Serge verkostet: Sherryabfüllungen aus Littlemill

Jahrelang war Littlemill so etwas wie das hässliche Entchen unter den Lost Distilleries. Man begegnete den Abfüllungen generell eher mit Skepsis, was den Geschmack anbelangte – und wieviel davon tatsächlich einem nicht so gerne gemochten Hausstil geschuldet war (und den Originalabfüllungen der produzierenden Destillerie) und wieviel einfach einer gewissen Gruppendynamik, lassen wir mal dahingestellt.

Der Nimbus von Littlemill scheint sich aber geändert zu haben. Das liegt an zwei Dingen: Zunächst einmal wird Littlemill immer seltener, aber bleibt dennoch eine der am leichtesten zu bekommenden Losts. Und zweitens haben unabhängige Abfüller in der letzten Zeit ganz hervorragende Littlemills auf den Markt gebracht. Und plötzlich bleiben Littlemills nicht mehr lange im Regal stehen.

Serge Valentin hat heute zwei Abfüllungen aus Littlemill verkostet, 1x offiziell (siehe auch hier), 1x unabhängig, und beide aus dem Sherryfass. Die offizielle Abfüllung kostet in manchen Geschäften bis zu 2600 Euro, die unabhängige ein Zehntel davon. Punktemäßig sind sie bei Serge eigentlich kaum unterscheidbar:

  • Littlemill 25 yo (50.4%, OB, 1500 decanters, 2015): 87 Punkte
  • Littlemill 25 yo 1988/2014 (51.2%, Exclusive Malts for whisky.com.tw, Taiwan, sherry hogshead, cask #432, 204 bottles): 88 Punkte

Neu in den USA: 1792 Port Finish Bourbon

In der Regel berichten wir auf der deutschsprachigen Seite von Whiskyexperts nur ganz selten über Releases, die in unserem Raum nicht zu haben sind. Wir haben heute aber eine Pressemitteilung für unsere englischsprachige Schwestersite erhalten, die eine Erwähnung wert ist.

Die Barton 1792 Distillery hat nämlich das Erscheinen eines Bourbons mit Port Finish angekündigt – der in den Staaten ab Oktober um knapp 40 Dollar erhältlich sein wird. Sechs Jahre reifte er zunächst, wie es sich für einen Bourbon gehört, in frischen amerikanischen Eichenfässern, danach durfte der Bourbon noch ganze zwei Jahre die Farbe und den Geschmack aus Portfässern holen. Die Vanillesüße des frischen Eichenfasses und die Fruchtigkeit des Port Finishes sollen laut der Destillerie einen einzigartig weichen Geschmack ergeben.

Viel interessanter als den beschriebenen Geschmack finden wir allerdings die Tatsache, dass die amerikanischen Destillerien immer experimentierfreudiger zu werden scheinen. Experimental casks sind ja in vielen Destillerien bereits zu finden, aber das Spiel mit Finishes ist eine zusätzliche Facette die zeigt, dass die Amerikaner in ihrer Destillierkunst selbstbewusst Neues probieren, um vielleicht auch neue Märkte bedienen zu können.

Bleibt zu hoffen, dass diese Experimente und neuen Schattierungen des Bourbon früher oder später auch unseren Markt erreichen werden.

1792 Port Finish Bottle

Erste Eindrücke vom C2C Spirits Cup

Der C2C Spirits Cup ist quer durch Deutschland unterwegs, um in Blindverkostungen die Lieblinge der deutschen Whiskyfreunde zu ermitteln. An insgesamt 19 Standorten in Deutschland werden in diesem Jahr sowohl Whisk(e)y als auch R(h)um/Ron verkostet. Die Blindverkostungs-Road-Show hält bis zum 14. Oktober noch an folgenden Stationen: Wiesbaden, Heppenheim, Langenau bei Ulm, Stuttgart, Mannheim, Hannover, Schenefeld bei Hamburg, Düsseldorf, Magdeburg, Radebeul bei Dresden und Berlin.

Der C2C Spirits Cup ist ein Spirituosenwettbewerb, in dem die Meinung des Verbrauchers im Fokus steht. Im Gegensatz zu allen anderen Spirituosen-Wettbewerben, von denen es weltweit eine stetig wachsende Anzahl gibt, werden hier die Spirituosen ausschließlich von Konsumenten bewertet. Deshalb sind wir von Whiskyexperts Mitveranstalter und aktiver Unterstützer dieser Veranstaltungsreihe – denn letztlich ist es der Geschmack der Whiskygenießer, der zählen sollte.

Wer als Juror dabei sein und aktuelle Produkte bewerten möchte, kann Informationen und Anmeldeunterlagen unter info@spirits-cup.org anfordern.

Wir hoffen jedenfalls, Sie bei der abschließenden Preisverleihung auf der Aquavitae in Mülheim (17. und 18. Oktober) begrüßen zu können.

Von den ersten Stationen dieses Publikumspreises (Frankfurt, Darmstadt, der Bodensee und Erlangen) hat uns die Initiatorin des C2C Spirits Cups, Julia Nourney, einige Fotos geschickt, die zeigen, wie viele unterschiedliche Whiskys und Rums zu verkosten sind, und wie professionell die Whiskyfreunde an diese Aufgabe herangehen.

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Auftakt-Veranstaltung in Frankfurt bei Whisky-Spirits, mit 57 Whiskys und 16 Rums
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Frankfurt
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Frankfurt
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Frankfurt
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C2C Spirits Cup in Darmstadt in der MaltBAR bei D.J. Römer
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Der C2C Spirits Cup zu Gast bei Steinhauser am Bodensee
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Sogar eigene Tasting Gläser gibt es
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Bodensee-Whisky-Club-Mitglieder bei Steinhauser
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Volle Konzentration
C2C Spirits Cup zu Gast im Kitzmann Bräu-Kontor in Erlangen
C2C Spirits Cup zu Gast im Kitzmann Bräu-Kontor in Erlangen