Wenn Sie heute schon die Website von The Glenlivet besucht haben, dann wird Ihnen vielleicht schon der neue Webauftritt von The Glenlivet ins Auge gesprungen sein. Laut einem Bericht von The Drum geschah der Umbau durch die Agentur Zone, um das Kundenbindungsprogramm Guardians of The Glenlivet noch mehr in den Fokus zu rücken. Zusätzlich wurde der Auftritt in den sozialen Medien neu gestaltet und ein eigener Instagram-Channel eingerichtet.
The Glenlivet hat ja vor kurzem Glenfiddich als größte Single Malt-Marke abgelöst und will das Momentum nutzen, um seine Position zu festigen und auszubauen.
Zwei interessante Kennzahlen vielleicht noch dazu: The Glenlivet hat 440.000 Fans auf Facebook und Guardians of The Glenlivet zählt an die 350.000 Mitglieder.
Als dritte und letzte Abfüllung aus der Legends-Serie hat die Highland-Destillerie Glenmorangie heute den Glenmorangie Tarlogan für den Travel Retail veröffentlicht. Er folgt damit dem Glenmorangie Duthac und dem Glenmorangie Tayne.
Der Glenmorangie Tarlogan reifte in Virgin Oak und ex-Bourbon-Fässern. Laut Destillerie soll er erdige und süße Noten vereinen, Butterscotch, Vanille, malzige Kekse und frische Eichennoten, original englische Banoffee-Torte sowie Birnen, Ananas und weiche Früchte.
Benannt ist der Tarlogan nach einem piktischen König. Ab April kann man ihn im Travel Retail erhalten, abgefüllt wurde er mit den üblichen 43%, schreibt The Spirits Business.
Ein größeres Bild reichen wir so bald wie möglich nach.
Wir lassen Serges Ausführungen über die britische Presse und deren Betrachtungen über Frankreichs Whisky-Konsum und -Produktion links und damit unbeachtet liegen und betrachten nur seine heutige Verkostung. Bei seiner kleinen Tour de France widmet er sich ausschließlich dem französischen Whisky. Nach diesen vier Etappen sticht bei Serges Bewertung der Kornog deutlich heraus. Die heutige Verkostung in der Übersicht:
Hepp (42%, OB, single malt, France, Alsace, +/-2016) 65 Punkte
Rouget de Lisle (42%, OB, pur malt, France, Jura, Macvin cask, cask #C008, 600 bottles, +/-2016) 70 Punkte
Bercloux (43.6%, OB, spirit drink, France, Charentes, batch #ACF1, 1144 bottles, 2015) 70 Punkte
Kornog ‚Taouarc’h Eilvet 15 BC‘ (46%, OB, France, Bretagne, bourbon, 2015) 88 Punkte
Benromach Sassicaia Vintage 2007, 45% Originalabfüllung nicht gefärbt, nicht kühlfiltriert Sample: Benromach Verkoster: Bernhard Rems
Nase: Intensiv fruchtige Noten, rote Beeren, Melone, etwas Pfeffer, etwas Zimt. Fruchtgummigeschmack, Banane, ein Spritzer Zitrone, insgesamt ein sehr intensiver Eindruck. Die rauchige Note ist sehr subtil im Hintergrund, vermengt sich mit der Fruchtigkeit und integriert sich schön.
Gaumen: Zunächst pfeffrig, dann dichte Fruchtnoten: Birne, Papaya. Er erscheint anfangs alkoholischer, als es die 45% vermuten lassen. Die Rauchigkeit kommt erst hinten nach, ist wiederum schön integriert und unaufdringlich. Zitrone, Teebaumöl, grünes Holz, florale Noten – zusammen nicht ganz ausgewogen, aber interessant.
Finish: Mittellang, frisch, fruchtig, leichter Rauch, dann abtrocknend.
Alles in allem: Sehr deutliches Weinfinish, meist schöne Balance zwischen Frucht und Rauch, am Gaumen etwas klobig. Ein Whisky, der etwas aus der Art schlägt und nicht typisch „whisky-ig“ ist, und vielleicht auch nicht ganz typisch für den Benromach Hausstil, aber interessant und gut trinkbar – eine schöne Abwechslung. Ein Gut.
Durch den momentanen Bourbon-Boom angeregt, entscheiden sich mehr und mehr Unternehmen, die ihren Bourbon bislang in Fremdproduktion herstellen haben lassen (und das ist weiter verbreitet als man annehmen möchte), für den Bau einer eigenen Destillerie. Auch (Luxco), Besitzer der Marke Rebell Yell Whiskey, geht nun diesen Weg.
Der Gedanke an eine eigene Destillerie war laut eigenen Angaben schon seit einiger Zeit im Gespräch, und die Bereitschaft zum Bau wurde bereits Ende 2015 öffentlicht gemacht, aber nun haben sich die Pläne konkretisiert. Im Herzen von Bardstown, Kentucky, soll die Destillerie entstehen, und ein Besucherzentrum soll ebenfalls gebaut werden.
34 Leute sollen im 18.000 Quadratfuß großen Gebäude beschäftigt sein, auch sechs Lagerhäuser werden errichtet. Baubeginn ist diesen Sommer, der Vollbetrieb soll Ende 2017 aufgenommen werden.
Von Beam Suntory Austria haben wir eine Pressemitteilung über die Beam Suntory Rare Collection erhalten, unter deren Dach in Hinkunft ihre Premium-Spirituosen zusammengefasst werden. Bis auf den Courvoisier Cognac handelt es sich dabei ausschließlich um Whisk(e)y. In Österreich wurde mit Marcel Schuster auch ein eigener Rare Collection Manager installiert, der sich in Hinkunft um diese exklusiven Marken kümmern wird. Hier die Pressemitteilung:
Eine Kollektion erstklassiger Premiumspirituosen aus aller Welt.
Wien, 7. April 2016. Mit der Beam Suntory Rare Collection werden erstmals alle exklusiven Premium- und Super Premium-Produkte aus dem Hause Beam Suntory unter einem Dach zusammengefasst. Darunter Whisk(e)ys aus den USA, Kanada, Schottland, Irland und Japan, aber auch der französische Luxus-Cognac Courvoisier. Das Sortiment bietet starke internationale Marken, präsentiert in ausführlichen Master Classes und Events.
Mit der exklusiven Selektion der Beam Suntory Rare Collection bietet das weltweit drittgrößte Premium-Spirituosen-Unternehmen ein einzigartiges Angebot für die steigende Nachfrage von Premium-Produkten am österreichischen Markt.
Karl Wurm, Commercial Director von Beam Suntory Austria
„Mit der Beam Suntory Rare Collection unterstreichen wir unser breites Portfolio an exzellenten Super Premium- und Premium-Marken und fassen sie zum ersten Mal unter einem Dach zusammen. Besonderer Fokus liegt dabei auf unserer Kernkompetenz, den Whisk(e)y-Spezialitäten aus aller Welt. Mit diesem Angebot wollen wir den Premium-Spirituosenmarkt langfristig prägen und Konsumenten für exklusiven Genuss begeistern.
Einen besonderen Schwerpunkt setzen wir in der Gastronomie. Wir sehen bei Gästen den Wunsch nach exklusiven und hochwertigen Spirituosen, der sich auch im Wachstum der Premium-Spirituosenkategorie widerspiegelt. Diesem wollen wir mit unserem Angebot aus internationalen Produkten sowie exklusiven Events und Master Classes gerecht werden“,
erklärt Karl Wurm, Commercial Director von Beam Suntory Österreich.
Mit Marcel Schuster gibt es in Österreich einen eigenen Rare Collection Manager bei Beam Suntory, der sich für alle Super Premium- und Premium-Marken verantwortlich zeichnet. Er fungiert als Ansprechpartner für die Gastronomie und hält Master Classes zu den Produkten sowie deren Limited Editions.
Die Wurzeln von Beam Suntory liegen im Whisk(e)y. Daher findet sich in der Beam Suntory Rare Collection eine erlesene Auswahl traditionsreicher Whisk(e)ys aus den USA, Kanada, Schottland, Irland und Japan. Von Kentucky Straight Bourbons bis hin zur „Small Batch Bourbon Collection“ – die Bourbon Legends bilden mit Marken wie Knob Creek, Maker’s Mark oder dem neu lancierten Jim Beam Double Oak das Herzstück der amerikanischen Whiskey-Kategorie. In der Single Malt-Kategorie trifft man auf die „Malts of Distinction“, ein hochwertiges Whisky-Repertoire mit Produkten wie Auchentoshan oder Glen Garioch. Im Segment der getorften Single Malt Whiskys stehen bei Beam Suntory die „Peated Malts of Distinction“ im Fokus. Diese einzigartige Kollektion torfig-rauchiger Geschmacksprofile umfasst u.a. neben Connemara, dem einzig getorften Irischen Single Malt, Laphroaig, die Nr. 1** in der torfigen Single Malts-Kategorie in Österreich. Als Pionier japanischer Whiskys bietet Beam Suntory mit Hibiki, The Yamazaki oder The Hakushu eine spannende Auswahl an japanischen Blended Whiskys bzw. Single Malts. Der Luxus-Cognac Courvoisier, mit dem bereits 1889 zur Eröffnung des Eiffelturms angestoßen wurde, nimmt ebenfalls einen hochkarätigen Platz in der Beam Suntory Rare Collection ein. Exklusive Limited Editions und Sonderabfüllungen ergänzen die Beam Suntory Rare Collection laufend, wie beispielweise der streng limitierte The Yamazaki Sherry Cask 2016.
In seinem aktuellen Video auf Youtube, oder hier bei uns, widmet sich Ralfy einem kürzlich relaunchten Malt, dem Aultmore 12yo. Bacardi hat ja die Serie „The Last Great Malts“ als ihre Signature-Linie bei Single Malts im letzten und vorletzten Jahr neu aufgelegt (durchgängig mit Altersangaben, was von Whiskyfreunden sehr honoriert wurde), und der Aultmore 12yo gehört zu den jüngeren Vertretern der Range. Ralfy findet ihn sehr gelungen, und bewertet ihn mit 89/100 Punkten.
20 Minuten voller Information und Unterhaltung vom unbestrittenen Altmeister der Videotastings.
Was wir am 1. April als Aprilscherz gebracht haben (NDS-Whiskys, No Distillery Statement Whiskys, deren Unterscheidungsmerkmale allein durch die Marketinggeschichten generiert werden) das basiert natürlich wie so manche Lüge auf einem Körnchen Wahrheit. Whiskys ohne Destillerieangabe sind in der Realität keine Seltenheit – nur sind die Gründe dafür relativ einfach: Manche Destillerien erlauben die Verwendung ihres Namens durch Unabhängige generell nicht (z.B. Lagavulin), oder die unabhängigen Abfüller wollen eine Marke generieren, unter der sie nicht an eine einzelne Destillerie gebunden sind (z.B. Islay Storm). Grund Nummer drei wäre zum Beispiel die Intention, einen Blended Malt (früher: Vatted Malt) zu kreieren, und der trägt natürlich keinen einzelnen Destillerienamen (z.B. Scallywag).
Serge Valentin hat nun einige dieser destillerielosen Malts verkostet – und durchwegs gute Qualitäten erlebt. Und natürlich ist auch Serge nicht gegen das Ratespiel immun, das da lautet: „Was zur Hölle könnte das sein?“
The Corriemohr ‚Cigar Reserve‘ (46%, OB, +/-2015): 82 Punkte
Speyside Malt Whisky (46.1%, Sansibar for S Spirit Shop, 579 bottles, 2015): 90 Punkte
The Trojan 25 yo 1990/2016 (57.1%, Exile Casks, refill hogshead, 50cl, 306 bottles): 88 Punkte
Speyside Region 38 yo1977/2015 (46.8%, The Whisky Agency, refill sherry, 586 bottles): 90 Punkte
Speyside 38 yo 1977/2015 (46.2%, The Auld Alliance, Singapore, sherry, 252 bottles): 90 Punkte
Finlaggan 1980/1993 (43%, Vintage Malt Whisky Co.): 88 Punkte
Wolfburn First General Release 46,0 % Originalabfüllung nicht gefärbt, nicht kühlfiltriert
Verkoster: Dirk Piesczek
Sample: Alba Import
Wir haben ihn schon gewürdigt: den Wolfburn First General Release wählten wir zu unserem Whisky des Monats April. Und in unserem vierten Whiskyexperts Jahr sind wir immer noch zu Premieren fähig. Im Text zum Wolfburn First General Release findet sich nicht eine noch so kleine Spur einer Verkostungsnotiz. Denn nicht so sehr der Whisky, sondern wie sich Wolfburn in seinen ersten drei Jahren präsentiert hat, gab den Ausschlag für unsere Entscheidung.
Bei aller unserer Begeisterung für das Gesamtkonzept: es geht natürlich auch um Whisky, als Getränk, als Genussmittel. Es geht um Stil, um Aromen, um Charakter.
Nase: Ein dezenter Start. Getreidenoten, Vanille und Rauch in einem zarten Wechselspiel, ohne dass sich hier jemand in den Vordergrund drängt.
Gaumen: Eine volle getreidige Süße mit einer, hier erstmals wahrnehmbaren prickelnden alkoholischen Schärfe. Ein Anflug einer leichten Nussigkeit rundet das Ganze ab.
Finish: Mit einer leichten Schärfe, wärmend, Getreide- und Nussaromen verweilen lang.
Alles in allem: Wie schon beim Wolfburn Inaugural wurden hier hauptsächlich Quarter Casks verwendet, welche eine schnellere Reifung ermöglichen. Doch dies macht nicht alleine den Whisky der Wolfburn Brennerei aus. Eine lange Fermentation in Kombination mit einer gemächlichen Destillation – beides bei den meisten schottischen Brennereien nicht unbedingt so verbreitet – ermöglichen uns einen hervorragenden dreijährigen Whisky, der seinesgleichen sucht. Und möglicherweise nicht so schnell findet.
Am Montag fand in Wien der Launch des Jim Beam Double Oak, einer neuen Qualität des weltweit führenden Bourbons, Jim Beam, für Österreich statt. Über den Jim Beam Double Oak haben wir ja schon zum Start in Deutschland ausführlich berichtet (die Details zu ihm können Sie hier nachlesen) – heute möchten wir Ihnen das Rezept vorstellen, das Benjamin Schuchard, Barchef der Eberts Cocktail Bar, zum Marktstart des Bourbons kreiert hat und mit dem er die Jim Beam Double Oak Competition gewann.
v.l.n.r.: Karl Wurm, Commercial Director Beam Suntory Österreich, Juror Wolfgang Schedelberger, Chefredakteur Drinks sowie Lust & Leben, Sieger Ben Schuchard, Barchef Eberts Cocktail Bar, Juror Kuba Jarosiewicz, Barchef The Bank Brasserie & Bar, Juror Christof Habres, Autor Wiener Barbuch, Marcel Schuster, Rare Collection Manager bei Beam Suntory Österreich. Bild: (c) Beam Suntory/Daniel Willinger|OE
Der Jim Beam Double Oak betont durch die doppelte Reifung in gekohlten Bourbon-Fässern die karamelligen und vanilligen Aromen im Bourbon und eignet sich dadurch als robuste Basis für gehaltvolle Cocktails. Sein Charakter wird durch das Rezept von Benjamin Schuchard, das mit reduziertem Sherry spielt, unterstützt und ergänzt:
Rezept: Kentucky Blues Old Fashioned
60 ml Jim Beam Double Oak
10 ml Smoky PX
Zubereitung Smoky PX:
1000 ml Lustau PX auf 300 ml reduzieren.
Abkühlen lassen und mit 30 Tropfen Hickory Liquid Smoke vermischen.
Kentucky Blues Old Fashioned, Sieger-Cocktail von Benjamin Schuchard, Barchef der Eberts Cocktail Bar: (c) Photo by Captivo Picture
Whiskyexperts war auf dem Event nicht nur in der journalistischen Rolle tätig, unser Redakteur Reinhard Pohorec leitete dort auch einen Cocktail-Workshop für Journalisten, bei dem sie ihre eigenen Interpretationen des Old Fashioned mixen konnten.
Reinhard Pohorec führt durch den Cocktail-Workshop (c) Beam Suntory/Daniel Willinger|OEc) Beam Suntory/Daniel Willinger|OE(c) Photo by Captivo Picture
Die Destillerie Kilchoman auf Islay hat informiert, dass zur Zeit der Loch Gorm 2016 abgefüllt und für den Versand an die Händler vorbereitet wird. Diese fünfte Abfülllung des rein in Oloroso-Fässern (first oder refill) gereiften Whiskys ist auf 17 Fässer limitiert und ist die älteste Loch Gorm – Ausgabe bislang, mit allen Fässern älter als 6 Jahre.
Die Verpackung ist neu gestaltet und zeigt einen Blick über Loch Gorm. Der mit 46% abgefüllte, nicht gefärbte und nicht kältefiltrierte Whisky ist ab 7. April auf der Website der Destillerie bestellbar und wird in Bälde weltweit an Händler ausgeliefert.
Ein nettes Feature gibt es momentan auf The Spirits Business: Man hat dort 2×10 Destillerienamen und Markennamen zusammengestellt, die zumeist falsch ausgesprochen werden – und gleichzeitig dazugeschrieben, wie man sie richtig ausspricht. Dafür ist es allerdings hilfreich, wenn man lautmalerisch geschriebenes Englisch lesen kann (zum Beispiel spricht man „Glen Geery“ in Deutsch als „Glen Gieri“ aus – und gemeint ist die Destillerie Glen Garioch).
Der Artikel gliedert sich in zwei Teile, Teil 1 finden Sie hier, Teil 2 hier.
Bild: Destillerie Allt A Bhaine. Bildrechte bei Lars Pechmann.
Linkwood – eine Destillerie, die man eigentlich vor allem bei Unabhängigen findet, weil es von diesen Malts keine Standardabfüllungen gibt (wohl aber einige Destillerieabfüllungen). Generell kann man Linkwood als angenehm zu trinken und geradlinig bezeichnen, und wer einen unaufgeregten Speysider sucht, ist dort oft gut aufgehoben.
Serge Valentin hat heute eine ganze Latte unabhängiger Linkwoods verkostet, mit gemischten Ergebnissen:
Linkwood 1991/2004 (43%, Jean Boyer, Best Casks of Scotland, 1st fill sherry, cask #1086): 78 Punkte
Linkwood 1992/2015 ‚Afternoon Tea on the Terrace‘ (46%, Wemyss Malts, hogshead, 305 bottles): 84 Punkte
Linkwood 24 yo 1991/2015 (53.8%, The Single Malts of Scotland, cask # 586497, 268 bottles): 86 Punkte
Linkwood 18 yo 1997/2016 (48%, Distiller’s Art, refill hogshead, 148 bottles): 83 Punkte
Linkwood 1980/2015 (57.7%, Gordon & MacPhail, Exclusive for La Maison du Whisky, refill hogshead, cask #8250, 179 bottles):89 Punkte
Linkwood 18 yo 1997/2015 (59.5%, Jack Wiebers, Steamship Line, hogshead, cask #7141: 82 Punkte
Linkwood 1997/2015 (53.1%, Rest & Be Thankful, bourbon, cask #10195, 270 bottles): 87 Punkte
Linkwood 30 yo 1984/2015 (54.4%, Riegger’s Selection, Amarone finish, cask #5270, 372 bottles): 85 Punkte
Linkwood-Glenlivet 28 yo 1987/2015 (58.4%, Cadenhead, Small Batch, sherry butts, 1062 bottles): 89 Punkte
Bild: Linkwood Destillerie. Bild von Christopher Gillan, CC-Lizenz
Ein Thema, das nicht nur unsere Schlagzeilen Anfang des Jahres beherrscht hat, war der Konflikt, den das Unternehmen Compass Box mit den Regulatoren für Whisky (einerseits sind das die Gesetzgeber in Großbritannien und Europa, andererseits die Scotch Whisky Association, die diesen Gesetzen verpflichtet ist) auszutragen hatte.
Es ging um die Offenheit bei den Angaben zu den in einem Whisky enthaltenen Anteilen von verschiedenen Fässern. Und es ging darum, wie die gesetzlichen Regelungen den Interessen der Konsumenten und Teilen der Produzenten zuwiderlaufen. Wie die Industrie damit umgeht, denn da gab es durchaus Unternehmen wie Bruichladdich oder Tomatin, die sich demonstrativ auf die Seite John Glasers stellten, und was unternommen wird, um das gesetzliche Korsett den heutigen Bedürfnissen anzupassen.
Auf Eater.com können Sie heute einen ausführlichen Artikel zu diesem Thema lesen, der die Positionen und die Motive in diesem (wir meinen: segensreichen) Konflikt erläutert. Die Standpunkte anderer Unternehmen werden dargestellt, Tendenzen in den Entwicklungen analysiert und ein Ausblick auf die Zukunft gegeben. Im Artikel können Sie auch Möglichkeiten nachlesen, wie man die Transparenzinitiative, die Compass Box ins Leben gerufen hat, unterstützen kann.
Insgesamt ein sehr lesenswerter, weil informativer, ausführlicher und auch kurzweiliger Artikel, den wir Ihnen sehr ans Herz legen wollen.