PR: Aufklärungskampagne „Mein Kind will keinen Alkohol“

Eine wichtige, richtige und gute Kampagne von Pernod Ricard, die wir – gerade als Seite über Whisky – aus ganzem Herzen unterstützen. Es geht um den Alkoholverzicht in der Schwangerschaft, etwas, das nachweislich eminent wichtig für die Gesundheit des Kindes ist:

Neuer Internetauftritt für die Aufklärungskampagne „Mein Kind will keinen Alkohol“

Pernod Ricard Deutschland hat den Online-Auftritt seiner erfolgreichen Aufklärungskampagne „Mein Kind will keinen Alkohol“ grundlegend überarbeitet. Pünktlich am 9. September, dem „Tag des alkoholgeschädigten Kindes“, gibt es unter www.mein-kind-will-keinen-alkohol.de noch mehr Informationen rund um das sensible Thema „Fetales Alkoholsyndrom“ (FAS). Neben aktualisierten und neuen Inhalten wurden vor allem Optik und Technik verbessert: So ist die Website nun auch für mobile Endgeräte optimiert und zeigt sich im neuen „Look and Feel“.

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Neue Website ist wichtiger Baustein der Präventionsarbeit

Laut Angaben des Robert-Koch-Instituts konsumiert jede fünfte Frau während der Schwangerschaft Alkohol. Die Konsequenzen von Alkoholkonsum während der Schwangerschaft sind in Deutschland noch nicht ausreichend bekannt. Dieser Wissensmangel führt dazu, dass das Risiko von Alkoholkonsum während der Schwangerschaft oftmals heruntergespielt wird. Hier setzt die Aufklärungskampagne „Mein Kind will keinen Alkohol“ an. Pernod Ricard Deutschland möchte mit weitreichenden Kommunikationsmaßnahmen über die Gefahren von Alkoholkonsum während der Schwangerschaft aktiv informieren und eine nachhaltige Verhaltensänderung erreichen. Neben dem Kampagnenlogo, das sich auf allen Pernod Ricard-Produkten befindet, ist die neue Website ein zentraler Baustein der Kampagne. Sie vermittelt kompaktes Wissen und Zahlen zum Fetalen Alkoholsyndrom und klärt über gängige Irrtümer auf. Zudem bietet die Website eine Übersicht der FAS-Experten, Plattformen und Beratungsstellen für betroffene Familien.

„Wir haben die Kampagne 2010 ins Leben gerufen und klären seitdem über das Thema ,Alkohol in der Schwangerschaft‘ auf. Der Relaunch der Kampagnen-Website ist dabei ein wichtiger Schritt, denn nur konstante Präventionsarbeit kann ein gesellschaftliches Umdenken erzielen. Als Marktführer im Bereich Premiumspirituosen sind wir uns unserer Verantwortung bewusst. Das Thema liegt uns sehr am Herzen und auch künftig werden wir uns hier besonders engagieren“,

so Nicole Lichius, Head of Communication/CSR, Pernod Ricard Deutschland GmbH.

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Serge verkostet: Grain Whiskys, Teil 1

Serge Valentin schickt gleich eines voraus: Ein großer Fan von Grain Whiskys ist er nicht, auch wenn er schon sehr gute davon getrunken hat. Sie seien ihm zu sehr vom Fass bestimmt und zu wenig vom Destillat. Dennoch kommt er mit seinen Verkostungen am Grain Whisky nicht vorbei, zumal er auch im Handel immer mehr gefragt wird (ja, wir sprechen ausgehend von einem sehr bescheidenen Niveau). Hier also Teil 1 seiner Grainverkostung, Teil 2 (mit seinen Favoriten) kommt morgen:

  • North British 29 yo 1985/2015 (46%, Cadenhead, Small Batch, single cask, 432 bottles): 75 Punkte
  • North British 21 yo (50.9%, Douglas Laing, Old Particular, refill hogshead, 294 bottles, 2015): 78 Punkte
  • Cameronbridge 30 yo 1979/2009 (51.2%, Duncan Taylor, Rare Auld, cask #3586, 181 bottles): 85 Punkte
  • Cameronbridge 25 yo 1990/2015 (60.6%, Douglas Laing, Old Particular, refill butt, 282 bottles): 82 Punkte

Wir verkosten: Ardbeg Supernova 2015, 54.3%

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Ardbeg Supernova 2015, 54.3%
nicht kühlfiltriert
Sample: Ardbeg
Verkoster: Silvia Behrens, Bernhard Rems

Nase: Frisch geöffnet finden sich getreidige Noten und dezenter Rauch, kalte Asche. Die endgültig letzte Ausgabe des Ardbeg Supernova wirkt sanfter als der SN 2014. Mit der Zeit öffnet sich der Whisky und bringt mehr Noten zum Vorschein: Laubfeuer, phenolige Wellen, frisches Leder, Jod, ganz leicht Gummi, deutlich Salz und zitronige Nuancen. Dann etwas Sud von Gewürzgurken, Salmiak-Lakritze, breiige Polenta mit Estragon-Senf. Das Ganze aber nicht explosiv, sondern eher getragen.

Gaumen: Jetzt aber! Salz, Rauch, Torf, Zitrone, und zwar laut und kraftvoll – eine Vehemenz, die man sich nach der Nase nicht so erwartet hat. Prickeln auf der Zungenmitte, so als setzte man sich eine fast leere Blockbatterie an, Pfeffer und Chili; etwas wie angebrannter Vanillepudding vermittelt noch immer mitschwingende Süße im Hintergrund. Sehr lebendiger Eindruck.

Finish: Lang, angenehm, Rauch und Süße verschränkt, wärmend. Süße bleibt zunächst deutlicher als die Rauchigkeit, ganz zu Ende eine leichte Bitternote am Zungenhintergund. Und danach das Gefühl einer Zigarette am nächsten Morgen.

Alles in allem: Ein typischer Ardbeg, durch die Süße  und die Verschiedenheit von Nase und Gaumen sehr interessant. Wir finden ihn gelungen, aber nicht so zwingend wie den Supernova 2014. Man trinkt ihn gerne genug, um ihn mit Sehr gut zu bewerten, aber er hat trotz schöner Vielschichtigkeit nicht den Wow-Faktor, der ein Spitzenklasse rechtfertigen würde.

Glenfiddich lässt Whisky in Cider Brandy Fässern reifen

Eine etwas ausgefallene Fassart hat sich Glenfiddich für einen Teil seines Whiskys ausgesucht: Laut einem Bericht in der Western Gazette lässt der nun zweitgrößte Single Malt-Produzent eine Charge seines Whiskys über die nächsten Monate in Fässern für Cider Brandy reifen. Nur eine für seine Größe verschwindend geringe Menge an Whisky zwar – 18.000 Flaschen wird die voraussichtliche Ausbeute sein, aber die könnten dann doch eine interessante Note haben.

Die Fässer hat Glenfiddich von der Somerset Cider Brany Company in Martock, Somerset, gekauft. Gedacht sind sie fürs Finishen, denn der Whisky soll jetzt ein Jahr darin nachreifen, bevor er in den Verkauf geht. Man darf also im Herbst 2016 mit einer neuen Abfüllung von Glenfiddich rechnen – und auf die sind wir durchaus gespannt.

Unser Bild zeigt übrigens eine Cider Brandy Distillery in Somerset, die Burrow Hill Somerset Distillery (Martin Southwood [CC BY-SA 2.0 (http://creativecommons.org/licenses/by-sa/2.0)], via Wikimedia Commons)

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Der Standard: Kingsbarns Distillery – Whisky für Golfer

Einen recht interessanten Artikel über die Kingsbarns-Destillerie in den Lowlands hat heute die Onlineausgabe der österreichischen Zeitung Der Standard gebracht. Eigentlich erzählt er die Geschichte von Douglas Clement, der der treibende Mann hinter der Destillerie war und ist, seine Beziehung zur Wemyss-Familie – und natürlich, wie Golf und Whisky zusammenhängen.

Puristen werden einige Ungenauigkeiten im Artikel finden (junge Destillerien verdienen ihr erstes Geld eher mit Gin als mit Bierbrauen), aber insgesamt schöne Lektüre. Hier ein Auszug als Appetitanreger:

Zum Golfen gehört in dieser Gegend auch guter Whisky. Deshalb fragten die Spieler ihren Caddie immer wieder, warum es ausgerechnet in der Umgebung von Saint Andrews keine Destillerie gebe. Also begann auch Clement, sich zu fragen: Warum nicht selbst eine aufmachen? 2008 kündigte er seinen Job auf dem Golfplatz und beschloss, auf dem Gelände der East Newhall Farm die Kingsbarns Distillery einzurichten.

Zu dem Bauernhof aus dem 18. Jahrhundert hat Clement einen besonderen Bezug: Als Kind spielte er hier, viele Erinnerungen hängen an der Farm. Das einzige Pro blem für den Ex-Caddie: Woher das Startkapital für eine Brennerei nehmen? Die Banken zeigten kein Interesse, weil er keine Sicherheiten vorzuweisen hatte. „Die Anfänge waren hart“, erinnert sich der Enddreißiger. Eine Menge Bürokratie war zu erledigen, die Investoren wollten schnelle Gewinne sehen. Clement zog wieder zu Hause bei seinen Eltern ein und steckte seine gesamten Ersparnisse in die Unternehmung.

Burn Stewart Distillers: Neue Batches von Ceòbanach, Ledaig 18yo und Deanston 18yo

Burn Stewart Distillers, die südafrikanischen Eigentümer von Tobermory, Bunnahabhain und Deanston haben bekannt gegeben, dass vom Bunnahabhain Ceòbanach, vom Ledaig 18yo und vom Deanston 18yo nun die zweiten Batches erscheinen werden. Der Ceòbanach wird Ende Oktober neu veröffentlicht, beim Ledaig 18yo und beim Deanston 18yo wird das erst Ende November geschehen.

Beim Ledaig und Deanston ging die Neuauflage übrigens deutlich schneller als beim Ceòbanach – die beiden 18jährigen sind erst im Mai dieses Jahres neu erschienen, der Bunnahabhain stammt aus dem Oktober 2014.

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Serge verkostet: Tamdhu

Eine durchaus traditionsreiche Speyside-Destillerie mit bewegter Geschichte ist Tamdhu. Seit einiger Zeit in Besitz von Ian McLeod Distillers, denen auch Glengoyne gehört, produziert sie Whisky, der zur Reifung ausschließlich in Sherryfässern gelagert wird (zumindest, was die beiden offiziellen Abfüllungen betrifft).

Serge Valentin hat heute ein paar Abfüllungen aus Tamdhu verkostet, darunter auch den Tamdhu Batch Strength, die Fassstärkenabfüllung zum offiziellen 10jährigen (allerdings ohne Altersangabe) und alte offizielle Abfüllungen. Hier sind die Wertungen, die Serge vergeben hat:

  • Tamdhu 18 yo (43%, OB, +/-2008): 78 Punkte
  • Tamdhu 25 yo (43%, OB, +/-2008): 87 Punkte
  • Tamdhu 30 yo (43%, Gordon & MacPhail, MacPhail’s Collection, +/-2009): 87 Punkte
  • Tamdhu ‚Batch Strength‘ (58.8%, OB, 2015): 83 Punkte
  • Tamdhu 11 yo 2002/2014 (54.9%, Malts of Scotland, sherry butt, cask #MoS 14016, 679 bottles): 88 Punkte
  • Tamdhu-Glenlivet 25 yo 1989/2015 (53.3%, Cadenhead, Authentic Collection, bourbon hogshead, 225 bottles): 87 Punkte

Neu im Travel Retail: Laphroaig 16yo

Es gab noch nie einen offiziellen 16jährigen Whisky von Laphroaig – jetzt veröffentlicht die Destillerie anlässlich des 200. Jahrestages ihrer Gründung eine sechzehnjährige Abfüllung, exklusiv für den Travel Retail, wie sowohl Just Drinks (Paywall) als auch Whiskycast berichten.

Dem (kleinen) Bild nach zu urteilen dürfte es sich allerdings nicht um eine Großflasche mit 1l, wie sonst im Travel Retail üblich, handeln, sondern um eine kleine Gebindegröße (25 oder 35cl), was auch den kolportierten Preis von umgerechnet 45 Euro erklären würde. Abgefüllt ist der Sechzehnjährige laut Etikett mit 43%, laut gerade erschienenem Artikel im Moodie Report mit 48.3%.

Es wird in den nächsten Tagen noch weitere offizielle Ankündigungen geben, eine für den unlängst bereits in kleinerem Kreise präsentieren 32jährigen Laphroaig und eine, die sich wohl mit dem Thema Friends of Laphroaig beschäftigen wird…

Nachtrag 12:30 – neue Prozentangabe hinzugefügt (48.3%)

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Neu zum Downloaden: The Highland Herold #28

Unsere Freunde vom Highland Herold haben wieder eine neue Ausgabe ihres interessanten Magazins fertiggestellt – und sie steckt wie immer voller vertiefender Lektüre, wie ein Auszug aus dem Inhaltsverzeichnis schon erahnen lässt:

  • Whisky Breton – Whisky aus der Bretagne: Ernst Scheiner berichtet über die vier Destillerien der französischen Halbinsel.
  • Blindverkostung: Fünf Whisk(e)ys aus fünf Ländern. Notizen zu vier Malt Whisk(e)ys ohne Altersangabe aus Irland, Schottland, den USA und Taiwan, sowie zum Armorik Breton Oak aus der Bretagne.
  • Kochen mit Whisky: Anlässlich des Erscheinens des Tide Whiskys gibt es in der Austernstube auf Syltim September eine spezielle Karte zum Thema „Austern und Whisky“. Zwei der Rezepte von Boro Kotaranin, dem Koch der Austernstube, gibt es zum Nachkochen in dieser Ausgabe des Highland Herold.
  • Unabhängige Abfüller: Thorsten Herold gibt einen Überblick darüber, wie aus Whiskyhändlern die Independent Bottlers wurden und wie sich der Markt entwickelt hat.
  • Schottenrock: Hintergrundinfos zum Kilt, dem traditionellen Highland Dress.

Der Highland Herold Nummer 28 ist ab sofort gratis unter diesem Link als PDF herunterzuladen – als gedruckte Ausgabe gibt es ihn ebenso kostenlos bei ausgesuchten Fachhändlern.

PR: Neu – Ardbeg Supernova 2015

Ab 12. September gibt es von Ardbeg den neuen Ardbeg Supernova 2015 – allerdings nicht im freien Handel, sondern nur für Committee-Mitglieder. Hier die Pressemitteilung dazu:

Die finale Landung: Ardbeg Supernova 2015

Im Jahr 2011 sendete die schottische Whisky Destillerie erstmals für ein Forschungsprojekt Proben mit Eichenholzpartikeln zur Reifung auf die Internationale Raumstation ISS. Zur Feier der nun vorliegenden wissenschaftlichen Ergebnisse präsentiert Ardbeg die fünfte und finale Edition des legendären Ardbeg Supernova, ein strohgoldener Single Malt, der allerdings irdisch reifte. Statt dem für Ardbeg üblichen verwendeten Malz mit einem Phenolgehalt von 55ppm (Millionstel Anteil) setzte die auf der schottischen Insel Islay beheimate Destillerie ein torfgeräuchertes Malz mit galaktischen 100ppm ein.

Das Ergebnis: In der Nase ein pfeffriges Aroma mit würzigen Kräutern, gefolgt von geräucherten Früchten, Seetang und Fenchel. Im Geschmack eine Sternenexplosion von Gewürzen, gesalzenem Karamell und Rauch, gemischt mit medizinischer Noten, schwarzem Teer und Chillischärfe. Der Nachklang ist extrem lang und pfeffrig.

Ardbeg Supernova 2015 ist mit einem Alkoholgehalt von 54,3 % Vol. nicht kühlfiltriert abgefüllt und ab dem 12. September 2015 für registrierte Ardbeg Committee Mitglieder erhältlich.

Nachtrag der Redaktion, 8.9.15: Wie wir durch die Ardbeg Embassy in Wien erfahren haben, ist der Supernova 2015 für österreichische Committee-Mitglieder NICHT bestellbar. 

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Serge verkostet: 2x Braeval

Oder Braes of Glenlivet – die Destillerie ist unter beiden Namen bekannt und etikettiert. Serge Valentin hat heute zwei unabhängige Abfüllungen daraus verkostet, und sein Urteil für beide ist gleichlautend. Beides Bourbon Casks, beides Fassstärken, beides unabhängige Abfüllungen (was allerdings selbstverständlich ist, denn offizielle Bottlings aus der Destillerie gibt es nicht):

  • Braes of Glenlivet 20 yo 1994/2015 (50.4%, Chapter 7, bourbon barrel, cask #165681, 172 bottles): 83 Punkte
  • Braeval 18 yo 1994/2013 (55.3%, Tasting Fellows, barrel, cask #165661, 170 bottles): 83 Punkte

Dr. Bill Lumsden: Ardbeg aus dem All schmeckt anders

Im Herbst vor dem Jahr, als Ardbeg seinen Galileo als Special Edition zum Ardbeg Day veröffentlichte, hatte die Destillerie eine Phiole ihres Whiskys ins Weltall zur ISS bringen lassen (Oktober 2011), damit dieser einige Zeit lang in der Schwerelosigkeit verbringen konnte. Diese Phiole ist in diesem Jahr wieder zur Erde zurückgekehrt – und Dr. Bill Lumsden, Director of Distilling bei Ardbeg, hat diesen Whisky verkostet, berichtet The Scotsman (der Artikel kann für Vielleser dort hinter einer Paywall verschwinden).

Schmeckt Ardbeg aus dem Weltall anders? Definitiv, meint Bull Lumsden, die Rauchigkeit des Whiskys hat sich intensiviert, und er ist komplexer als erwartet geworden.

Charles MacLean, Whisky Expert;Jeffrey Manber, NanoRacks CEO and Dr Bill Lumsden, Ardbeg Director of Distilling & Whisky Creation, ,it dem Sample
Charles MacLean, Whisky Experte, Jeffrey Manber, NanoRacks CEO und Dr. Bill Lumsden, Ardbeg Director of Distilling & Whisky Creation, mit dem Sample

Im Artikel wird auch erwähnt, wie das Experiment lief: Die Philoe war in zwei Hälften geteilt – eine mit Spirit, eine mit Eichenspänen von Fässern. Auf der ISS wurde dann von Astronauten die Trennschicht in der Phiole entfernt, sodass die Reifephase einsetzen konnte. Zeitgleich wurde auf der Erde eine gleiche Phiole benutzt, um so die Unterschiede feststellen zu können.

Laut Bill Lumsden hat das Experiment durchaus praktische Auswirkungen auf die Whiskyindustrie – es soll laut ihm die bessere Vorhersage der Geschmackskomponenten durch die genauere Bestimmung der Holzextraktion möglich machen.

Update: Das White Paper von Dr. Bill Lumsden über die Experimente können Sie hier als PDF herunterladen.

Blogrundschau: Mortlach 75yo und etwas jüngere Tropfen

Ja, jemand hat ihn gekostet und tatsächlich Tasting Notes geschrieben – der 75jährige Mortlach, der älteste bislang kommerziell erhältliche Whisky (siehe unseren Bericht hier), leitet unsere Blogrundschau ein, mit der wir diesmal die – hoffentlich spannende – Nachrichtenwoche beginnen wollen. Aber auch abseits davon hat man auf englischsprachigen Blogs einiges Interessantes verkostet, und wir bringen die Highlights davon:

  • Die Tasting Notes zum Mortlach 75yo kann man auf WhiskyIsrael nachlesen – so viel sei verraten: Er ist für sein Alter ganz schön lebendig und kraftvoll.
  • Great Drams hat einen nicht ganz so alten, aber nicht weniger geheimnisvollen Whisky verkostet: den Prometheus 26yo aus einer ungenannten Speyside-Destillerie – und dort findet man ihn durchaus spannend und gehaltvoll.
  • Eine ausgesprochen lyrische Beschreibung des Glen Grant NAS finden wir auf Malt Impostor – es macht mindestens ebenso viel Freude, sie zu lesen, wie den Whisky zu kosten.
  • Auf The Mashtun gibt es eine Verkostung des Ben Nevis 1998 von Whiskybroker, der Firma des Sohns des ehemaligen Bladnoch-Besitzers  – den Whisky findet man dort jetzt nicht soooooo besonders…
  • Und dann hätten wir da noch eine Verkostung des Glendronach Parliament 21yo auf Words of Whisky – dort findet man, es sei so ziemlich der beste Sherry-Whisky in seiner Preisklasse.

Video: Das Leben auf den westlichen Hebriden im Jahr 1941

Heute haben wir für Sie einen alten Dokumentarfilm ausgegraben, der das Leben einer unwiderruflich vergangenen Zeit zeigt: Unter dem Titel: „Life In The Outer Hebrides : The Western Isles – 1941 Educational Film – S88TV1“ illustriert er die Härte, aber auch die Schönheit des Alltags, als es auf den Äußeren Hebriden noch kein elektrisches Licht gab.

Ein nostalgischer Rückblick in knapp 15 Minuten und herrlich antiquierten Bildern, der nicht direkt etwas mit Whisky zu tun hat, aber wohl mit Land und Leuten der Region, die uns das Lebenswasser bringt. Zu sehen direkt bei uns oder auf Youtube.