Nachbericht: Berliner Whiskyherbst 2015

Freitag und Samstag gab es in Berlin gleich zwei Messen:  Das Köpenicker Whiskyfest und den (bereits länger etablierten) Whiskyherbst 2015. Von ihm können wir Ihnen jetzt schon einen Nachbericht bringen – dank zweier Gastautoren: Benjamin Roscher (Text) und Daniel Buruck (Bild). Ihre Eindrücke schildern sie für all jene, die den Whiskyherbst nicht selbst besuchen konnten, hier:

Whiskyherbst 2015 – Die Berliner Whiskymesse

Am 4. und 5. September fand in  Berlin wieder der alljährliche Whiskyherbst statt, diesmal bereits das 16. Mal in Folge. Früher trat die Messe noch unter dem Namen „Köpenicker Whiskyherbst“ an, doch vor ein paar Jahren wurde das Gelände im gleichnamigen Stadtbezirk zu klein und man entschied sich für die alte Malzfabrik in Berlin-Tempelhof. Das Konzept der Outdoor-Messe blieb weitestgehend erhalten, nur die Seminare und Masterclass-Tasting fanden in den alten Industriegebäuden statt. Dieses Jahr wurde zudem die Maschinenhalle angemietet, in welcher einige Aussteller ihre Stände hatten und was sich als gute Schlechtwetteralternative ergab, denn im Gegensatz zu 2014 zeigte sich das Wetter eher herbstlich.

Ursula Kierzek, das weibliche Drittel des Veranstaltertrios...
Ursula Kierzek, das weibliche Drittel des Veranstaltertrios…

Die Messe wird von einem Händler-Trio veranstaltet: Ursula Kierzek, Werner Hertwig und Frank Ewald, der Anstoß kam bei einem Gespräch mit Jim McEwan auf der Interwhisky in Frankfurt und mit seiner Frage: „Warum macht Ihr so etwas nicht in eurer Hauptstadt?“

Sie gehören zu Whiskymessen...
Sie gehören zu Whiskymessen…
...wie das Amen zum Gebet
…wie das Amen zum Gebet

Neben den Ständen und Seminaren gab es Führungen durch das alte Gemäuer, Catering, Bands sowie Pipes & Drums. Für den Eintrittspreis von 10 € erhielten die Gäste neben einem Glas auch zwei Gratisproben (Glenfiddich & Glenlivet) sowie eine Flasche Wasser – also eine gute Grundlage um sich auszutauschen, zu diskutieren und viele gute Single Malts genießen zu können.

Bevor es dazu jedoch kam, mussten sich Gäste und Aussteller wieder entscheiden, denn nach dem Umzug von Köpenick nach Tempelhof etablierte sich eine weitere Whiskymesse in Berlin, welche in Köpenick und leider auch am gleichen Wochenende stattfindet (Köpenicker Whiskyfest). Die meisten Aussteller nahmen dies jedoch gelassen, viele fühlten sich der Tradition zum Whiskyherbst verbunden, andere hatten sogar doppelt aufgebaut, darunter unter anderem der Importeur Prowhisky und die Abfüller Jack Wieber’s sowie Warehouse No. 8.

Auch in diesem Jahr gab es natürlich einige Besonderheiten, so hatte Beam-Suntory den neuen Laphroaig 32 Jahre im Programm, welcher erst Ende September in den Handel kommen soll (einen Bericht über die Vorstellung finden Sie hier). Zur Messe gab es eine eigene Abfüllung, einen 2007 gebrannten Glenfarclas, welcher in zwei Sherryfässern reifen durfte und mit starken 60% in die Flasche kam.  Auch der Abfüller Jack Wieber’s brachte eine eigene Messeabfüllung mit, einen 25-jährigen Bladoch.

Tom Skowronek - in seinem Element
Anam na h-Alba – einer der unabhängigen Abfüller auf der Messe

Los ging es am Freitag bereits um 15 Uhr, wirklich voll wurde es dann erst gegen Abend. Bis 22 Uhr hatte man die Chance viele Gleichgesinnte zu treffen, an spannenden Tastings teilzunehmen und sich mit George Grant (Glenfarclas) oder Andy Bell (Arran) zu  unterhalten, wie oft hat man dazu schon die Gelegenheit?

Daniel Buruck mit Grant
Daniel Buruck mit George Grant

Die Leute waren super drauf, das Essen gut und die Musik passte auch, jedoch war diese an manchen Ständen für Unterhaltungen schlicht zu laut. An diesem Punkt gibt es noch Verbesserungsbedarf für den nächsten Whiskyherbst, welcher 2016 wieder am ersten Septemberwochenende stattfinden wird.

12 Freunden gefällt das :-)
Facebook-Treffen – 12 Freunden gefällt das 🙂

Tagesanzeiger: Die Schweizer Highlands – Whisky in der Schweiz

Wenn wir mal über Whisky in der Schweiz berichten können, dann freuen wir uns immer sehr – denn einerseits können unsere westlichen Nachbarn durchaus vorzügliche Tropfen brennen, und zweitens finden wir, dass das Schweizer Lebenswasser hierzulande ein wenig vernachlässigt wird.

Wer sich einen stimmungsvollen Einblick in die Schweizer Whisky- und Brennerszene verschaffen will, der kann das mit einem schönen Artikel im Tagesanzeiger tun, der erzählt, was sich in der Schweiz in Sachen Whisky, Gin und Schnaps so getan hat und tut. Hier ein kurzer Auszug:

Seit ein paar Jahren kommen die traditionsreichen Schweizer Obstbrenner auf den Whisky­geschmack. Die 1918 gegründete Spezialitätenbrennerei Humbel im aargauischen Stetten etwa stellt neben exklusiven Fruchtdestillaten nun auch einen Bio-Whisky her. Kommendes Jahr wird der erste Zwölfjährige abgefüllt. Die Gebrüder Z’graggen am Lauerzersee, bekannt für preisgekrönten Williams und Wildkirsch, produzieren Single Malts mit ­Namen «Bergsturz» und «Heimat». Und selbst die bald 150 Jahre alte Firma Etter in Zug, für viele die Kirschkönigin des Landes, hat seit 2007 einen Whisky im Angebot, den Johnett, ausgebaut in ­Pinot-noir-Fässern aus dem luzernischen Kastanienbaum und gelagert in den Munitionsdepots der Höllgrotten. Was als Jux begann, wird ernst: Die Schweiz will ein Whiskyland werden.

Und auch der Rest ist wirklich lesenswert, vor allem auch deshalb, weil manches darin sicher kontroversiell diskutiert werden kann, wie zum Beispiel die Ansage eines Schweizer Produzenten, der Schweizer Whisky sei sauberer gebrannt und deshalb nach 3 Jahren trinkbar, die Schotten würden weniger sauber arbeiten und man könne ihren Whisky erst nach 10 Jahren trinken…

Ballantine’s entwirft Space Glass, das Whiskyglas für die Schwerelosigkeit

 

Nein, hier in der Redaktion hat keiner gestern zu lang oder zu tief ins Glas geblickt – diese Meldung ist auch nicht aus den Fingern gesogen, sondern stammt aus dem angesehenen Magazin The Whisky Business: Ballantine’s hat ein Glas und einen entsprechenden Whisky für die Schwerelosigkeit entwickelt und nun vorgestellt.

Das Space Glass wurde speziell dafür entwickelt, Whisky in der Schwerelosigkeit trinken zu können und im ZERG – dem Zero-G Tower in Bremen getestet. Das Ganze funktioniert mit einer Trinköffnung, Magneten und einem Ventil und soll das Trinken von Whisky in der Schwerelosigkeit erlauben.

Auch einen speziellen Whisky gibt es dazu, der intensiver geblendet ist, um die Effekte der Schwerelosigkeit auf die Geschmacksknospen auszugleichen – und eine Website, auf der das Ganze noch ausführlicher erklärt wird.

Wir versprechen übrigens, das Glas und den Blend, wenn er dann mal erschienen ist, bei unserem nächsten Flug zur ISS zu testen.

Ballantine's Space Glass

PR: Kilchoman 10th Anniversary Tour – durch Europa mit neuen Abfüllungen

Aus dem Hause Alba Import kam heute eine Presseaussendung mit den Details zur diesjährigen Kilchoman Tour und zum neuen Kilchoman „Vintage 2008“, auf den wir schon gestern hingewiesen haben.

Kilchoman 10th Anniversary Tour –  durch Europa mit neuen Abfüllungen

Im September/Oktober 2015 geht Islay’s Farm Distillery Kilchoman erneut auf Roadshow durch sechs europäische Länder. Präsentiert werden dabei neue Abfüllungen zum Herbst.

Nach dem großen Erfolg der letztjährigen Tour und insbesondere vor dem Hintergrund, dass Kilchoman Distillery in diesem Jahr ihr 10jähriges Bestehen feiert, werden Peter und James Wills, Söhne des Gründers und Managing Directors Anthony Wills, auch in diesem Jahr vier Wochen lang im Kilchoman-Landrover durch sechs Länder Europas touren.
Die Route führt sie durch Belgien, Holland, Frankreich, Deutschland, Dänemark und Schweden.
Vom 30.09. bis zum 04.10. ist die Roadshow in Deutschland zu Gast – zahlreiche Termine,  Tastings und Promotions, sind im Fachhandel geplant.

Zu diesen Anlässen wird die gesamte Range der Brennerei präsentiert – von Machir Bay, Sanaig, Loch Gorm und 100% Islay sowie die neue limited Release „Vintage 2008“ und Madeira Release als Appetizer.
Auch der kürzlich vorgestellte Kilchoman „Bramble Liqueur“ ist mit an Bord und das „I-Tüpfelchen“ stellt das diesjährige Tour-Bottling, welches ausschließlich und exklusiv während der Tour erhältlich ist.

German Lap Poster

Die Events im Fachhandel:

Mi.   30.09.
„meet & greet“ bei Probieren&Genießen, Mannheim (nachmittags)
Tasting bei Barbara’s Wineyards, Schwetzingen (abends)

Do.   01.10.
„meet & greet“ bei Royal Spirits, Aschaffenburg (nachmittags)
Tasting bei Scotland’s Glory, Würzburg  (abends)

Fr.   02.10.
„meet & greet“ bei weltfein, Hannover (nachmittags)
Tasting bei wiertz genussvoll, Gifhorn (abends)

Sa.   03.10.    Tasting mit Weinquelle Lühmann, Hamburg (abends)

So. 04.10.
„meet & greet“ mit Martin’s Weindepot, Kiel (nachmittags)
Tasting bei Mc Lang’s Pub, Kiel (abends)

Einzelheiten der Kilchoman Roadshow können auf Facebook und Twitter verfolgt werden:
https://www.facebook.com/pages/Kilchoman-Distillery-10th-Anniversary-Tour/277439505768322?fref=ts
www.twitter.com/Kilchoman05

News zu Kilchoman Distillery und neuen Abfüllungen

Kilchoman Distillery feiert in diesem Jahr ihr 10-jähriges Jubiläum. Im Dezember 2005 wurden die ersten Fässer befüllt und mittlerweile genießen die Abfüllungen des Kilchoman Single Malts einen hervorragenden Ruf, was auch diverse Auszeichnungen bei internationalen Spirituosenwettbewerben unterstreichen – zuletzt ein Gold-Award für Kilchoman Machir Bay bei der IWSC International Wine and Spirits Competition.

Zum Jubiläum passt die Nachricht, dass die Brennerei erst kürzlich die Rockside Farm übernommen hat, auf deren Gelände sie 2005 eröffnet wurde. So soll zukünftig bei der Produktion der Anteil der selbst angebauten Gerste erhöht werden.
Kilchoman Distillery ist Schottland’s einzige Brennerei, die selbst Gerste zur Whiskyproduktion erzeugt und die Philosophie „from Barley to Bottle“ wird jetzt noch größer geschrieben.kilchoman2008vintage

Pünktlich zur diesjährigen Roadshow erscheint mit dem Kilchoman „Vintage 2008“ die bisher älteste Abfüllung der Brennerei. Sie reifte 7 Jahre in frischen Ex-Bourbon Fässern bester Qualität und ist ein weiterer Meilenstein in der Erfolgsstory von Islay’s Farm Distillery, wie immer abgefüllt ohne Kühlfiltrierung und ohne Zusatz von Farbstoff, mit Islay-Quellwasser auf 46% Trinkstärke herabgesetzt.

Offizielle Tastingnotes
Colour: Honey Gold
Nose:    Lemon, citrus and butterscotch notes are prominent with soft peaty aromas in the background
Palate:  Soft sweetness first with peat smoke and ripe fruits notes following
Finish:   Long, clean and sweet with peat smoke and soft fruits at the end

 

PR: Neu in Deutschland – Kininvie 23yo Batch #3 (mit Tasting Notes)

Campari Deutschland hat uns heute die Mitteilung geschickt, dass der dritte Batch des Kininvie 23yo so wie Batch #2 in Deutschland erhältlich sein wird. Finden Sie hier die Informationen samt den offiziellen Tasting Notes:

EIN EXQUISITES GLANZSTÜCK: KININVIE 23 YEAR OLD BATCH NUMBER THREE
Campari Deutschland bringt einzigartigen Single Malt in dritter Auflage auf den deutschen Markt

.Der schottische Spirituosenhersteller William Grant & Sons ist bekannt für seine vielfach ausgezeichneten und weltweit führenden Whisky-Marken. Mit Kininvie 23 Year Old entlockt Campari Deutschland der königlichen Insel ein weiteres, gut gehütetes Geheimnis und holt nach Batch Number Two nun auch die dritte Abfüllung der raren Whisky-Spezialität in limitierter Auflage nach Deutschland. Kininvie ist der erste Single Malt, den das Familienunternehmen seit The Balvenie kreiert hat und damit ein wichtiger Meilenstein in der Unternehmensgeschichte. So dürfen sich Whisky-Sammler und -Liebhaber auf einen besonders erlesenen Tropfen freuen.

Kininvie 23 Years Old Batch 3 Bottle

SINGLE MALT SCOTCH WHISKY DER EXTRAKLASSE

Die Kininvie Distillery in Duffton ist eine der jüngsten Destillerien Schottlands und bedient das weltweit große Interesse an Single Malt Scotch Whisky. Trotz der starken Nachfrage haben seit der Destillerie-Eröffnung im Jahre 1990 nur sehr wenige Abfüllungen den verborgenen Ort verlassen. „Für uns bei William Grant & Sons ist die Produktqualität oberstes Gebot. Als Familienunternehmen gönnen wir uns den Luxus der Geduld. Jetzt – in seinem dritten Jahrzehnt – ist unser Whisky ausgereift“, verdeutlicht Craig Cranmer, Destillerie-Manager bei Kininvie. „Eine Philosophie, die sich am Ende auszahlt: So steht die große Beliebtheit für die ausgesprochene Qualität unseres Whiskys, den wir in der Kinivie Distillery produzieren.“ Das Ergebnis: Kininvie 23 Year Old Batch Number Three – ein Single Malt Scotch Whisky der Extraklasse. Dabei spiegelt sich die unvergleichliche Qualität nicht nur im Geschmack der Whisky-Rarität wider. Auch das dezente, minimalistische Design sowie die Flasche selbst betonen den hochwertigen Charakter des Single Malts und positionieren Kininvie als exklusive Marke. Zudem sind das Jahr der Destillation, die Auflagen- sowie Flaschennummer auf jeder Qualität individuell gekennzeichnet.

EIN ERLESENER TROPFEN IN ZWEITER UND DRITTER ABFÜLLUNG

Mit dem Launch von Kininvie 23 Year Old Batch Number Three hat die Exklusivität im 25. Jubiläumsjahr einen neuen Höhepunkt erreicht: Die Rarität ist in Deutschland ab sofort in limitierter Auflage von 500 Flaschen erhältlich und hebt sich aufgrund fassbedingter Unterschiede von 1990 zu 1991 durch leichte, wenn auch entscheidende Geschmacks- und Geruchsnuancen von seinem Vorgänger Batch Number Two ab. Fast ein Vierteljahrhundert eingelagert in ehemaligen Bourbon- und Sherryfässern ist die dritte Abfüllung ein Ergebnis sorgsamer Reife. Der klassische Speyside Whisky überzeugt mit seinem sehr eleganten Vanille-Eichen-Charakter geprägt von reichhaltigen, fruchtig-floralen Noten bei einem Alkoholgehalt von 42,6 % vol.

Die Vorjahresabfüllung – Kininvie 23 Year Old Batch Number Two – vertreibt Campari Deutschland bereits seit vergangenem Herbst in exklusiver Auflage. Bezeichnend für die zweite Abfüllung sind neben reifen Fruchtaromen die klare Eichennote und die Vanille-Toffee-Süße, die den Duft und Geschmack der Premiumqualität formen. Lediglich bei ausgewählten Fachhändlern ist diese Rarität aktuell noch verfügbar.

EIN STÜCK KININVIE GESCHICHTE

Eine weitere Spezialität mit ähnlicher Verheißung folgt bereits im kommenden Jahr. Mit dem Launch der Kininvie Special Release #1 bietet William Grant & Sons allen Liebhabern und Sammlern die wortwörtlich ersten und damit einzigartigen Tropfen des begehrten Single Malts aus der Speyside. Abgefüllt und eingelagert als Single Cask in drei handverlesenen First Fill Bourbon Fässern, reift seit dem Tag der Destillerie-Gründung am 4. Juli 1990 nicht nur ein erlesener Tropfen heran. Vielmehr entsteht ein Teil Geschichte, der für den Beginn einer spannenden Kininvie Kollektion steht. Dabei werden die besonderen Raritäten in den nächsten Jahren Schritt für Schritt enthüllt.

Tasting Notes Batch #3:

Duft: Intensiv nach reifen Früchten mit einer leichten cremigen Vanille-Toffee-Süße; starke florale Noten von Sommerblüten im Nachklang
Geschmack: Elegant und sanft-weich mit leichten Vanille- Eichennoten; holzig-würzige Aromen von Zimt, Muskatnuss und Gewürznelke werden überlagert von intensiven Orangen- und floralen Noten
Nachklang: Langanhaltend, süßlich

Alkoholgehalt 42,6 % vol.

Der Single Malt ist in der 0,35l Flasche zu einem UVP von 119,00 € erhältlich.

Kininvie 23 Years Old

PR: Neu – First Hanseatic Single Malt Whisky Van Loon (mit Tasting Notes)

Aus Bremen, genauer gesagt aus der Brennerei Brigitta Rust Piekfeine Brände, hat uns eine Pressemitteilung zu einem neuen deutschen Whisky erreicht – den First Hanseatic Single Malt Whisky Van Loon. Anbei auszugsweise die Informationen über ihn, gemeinsam mit den offiziellen Verkostungsnotizen:

Ein einzigartiges Hochzeitsgeschenk

„Birgitta Rust Piekfeine Brände“ präsentiert ersten hanseatischen Whisky

Was haben Schottland, Irland und das norddeutsche Bremen gemeinsam? Ab sofort besonders hochwertigen Whisky! Denn in der Bremer Brennerei „Birgitta Rust Piekfeine Brände“ finden Liebhaber der dunklen Spirituose jetzt den ersten hanseatischen Whisky. Mit diesem Single Malt-Whisky „Van Loon“ können sich Whiskyliebhaber auf ein einzigartiges und perfekt ausbalanciertes Geschmackserlebnis freuen. Der Name kommt dabei nicht von ungefähr: Anlässlich ihrer Hochzeit mit Dietrich Schulze van Loon kam die Bremer Brennerin und Inhaberin von Birgitta Rust Piekfeine Brände e.K. auf eine außergewöhnliche Geschenkidee: Mit dem Namen „Van Loon“ widmete Sie den „First Hanseatic Single Malt Whisky“ ihrem Ehemann.

Piekfeine_Brände_Whisky_Van_Loon_Freisteller

 

Dieses Premiumprodukt wurde erstmalig in 2012 als Kleinserie (small batch) in kleinen Kupferbrennkesseln im Rau- und Feinbrandverfahren entsprechend dem Pot-StillVerfahren in Schottland hochwertig destilliert. Nur das Herzstück gelangte in ausgesuchte Eichenfässer. Der Ausbau erfolgte teils in First-Fill Bourbon-Whiskey-Fässern, die von einem ortsansässigen traditionellen Fassbauer in 100 Liter Fässer umgebaut wurden; teils in 225 Liter Rotwein-Barriques. Den Whisky lagerte die Brennerin in einem historischen Weinlager am windigen Bremer Europahafen, direkt an der Weser.

Im Januar 2015 wurden die Fassinhalte vermählt und zum Finishing in ungarische Tokajer-Fässer verbracht. Tokajer ist ein ungarischer Süßwein aus einer Weißweintraube. So reifte das Destillat noch weitere sechs Monate und kam als straight Whisky, also ohne Zusatz von Farbstoffen in Fassstärke und ohne weitere Verdünnung mit Wasser, in die Flasche.

Es stehen lediglich rund 1.200 Flaschen des „First Hanseatic Single Malt Whisky“ mit 500ml-Inhalt für den Verkauf an vorgemerkte Kunden und weitere Whiskyliebhaber zur Verfügung. Zusätzlich ist eine kleine Menge für die längere Fassreife vorgesehen.

Die limitierte Rarität hat einen Alkoholgehalt von 48 % Vol. und ist für 54,90 Euro erhältlich.

Sensorik:

Farbe: Bernstein-Rot

Nosing: Vanille, Karamell, Honig, Schokolade, Pfeifentabak

Tasting: Malz, Honig, Biskuit, Vanille, süßlich mit leichter Würze, Orange, Aromen von Eiche und Schokolade, leichte Brandy-Note

Piekfeine_Brände_Whisky_Van_Loon 2

 

Neu: Glendronach Octaves (mit Tasting Notes)

Heute scheint der Tag der neuen Veröffentlichungen zu sein – unsere englischsprachige Schwestersite whiskyexperts.com hat von Glendronach soeben die Ankündigung einer neuen Abfüllung aus der Highland-Destillerie erhalten: Glendronach Octaves.

Billy Walker hat für ihn fünf PX-Octave-Fässer ausgewählt, die mit 1994 destilliertem Whisky gefüllt wurden. Octaves sind kleine Fässer, die innerhalb kürzester Zeit intensiv mit dem Spirit in ihnen interagieren. In der Regel geht das Finishen in ihnen sehr rasch.

371 Flaschen wird es von der Abfüllung geben, ein Alkoholgehalt wird weder in der Pressemitteilung noch auf der Website angegeben. Auch einen Preis können wir nicht nennen, aber dafür haben wir wieder wie üblich die offiziellen Tasting Notes für Sie übersetzt:

Aussehen: Rotes Ahornlaub in dunklem Bernstein.

Nase: Intensiver Schokoladenfondant, kandierter Ingwer und glacierte Kirschen, alles perfekt ausbalanciert mit wärmendem, gemahlenem schwarzem Pfeffer, Eichentönen und ein Hauch Lakritze.

Gaumen: Starke Sherry-Charakteristik, dunkle Melasse, Christstollen, saurer Pflaumensirup und wunderschöne Zigarrenkisten-Noten.

Finish: Eine subtile Kombination von Espresso und ein nussiger, trockener Unterton geben dem Finish enorme Tiefe.

 

GlenDronach 20YO Octaves

PR: Neu ab Oktober – Glenfiddich The Original 1963 (mit Tasting Notes)

Von Glenfiddich haben wir heute die Ankündigung des Glenfiddich The Original 1963 erhalten (eine Hommage an den Malt, der 1963 den Weltruhm der Destillerie Glenfiddich begründete). Hier die Pressemitteilung mit den Tasting Notes:

DER SINGLE MALT MIT DEM ALLES BEGANN DIE NEUAUFLAGE DES STRAIGHT MALTS VON 1963

Eine einmalige Komposition, inspiriert vom Glenfiddich Straight Malt aus dem Jahr 1963, dem ersten Single Malt, der sich weltweit etabliert und somit die gesamte Single Malt Kategorie begründet hat: Das ist Glenfiddich The Original 1963. Als Reproduktion des Original-Whiskys von 1963 ist dieser außergewöhnliche Single Malt die exklusive Ergänzung im Sortiment erlesener und kostbarer Whiskys der familiengeführten Destillerie. Ab dem 01. Oktober vertreibt Campari Deutschland die limitierte Auflage von nur 588 Flaschen auf dem deutschen Markt.

Wahrer Geschmack von Geschichte

Als Sandy Grant Gordon und Charles Grant Gordon im Jahre 1963 in die Fußstapfen ihrer Vorfahren traten und die mutige Entscheidung trafen, Glenfiddich Straight Malt weltweit einzuführen, veränderten sie die Whisky-Welt nachhaltig. Ein riskanter, wenn auch entscheidender Schritt, den keine andere Brennerei zuvor gewagt hatte. Schließlich dominierte bisher Blended Whisky den Markt und Single Malt war lediglich für wenige auserwählte Genießer auf Anfrage verfügbar. Getrieben vom Pioniergeist und der Leidenschaft der Familie Grant, war damit weltweit eine neue Whisky Kategorie geboren.

Der originale Glenfiddich aus dem Jahr 1963
Der originale Glenfiddich aus dem Jahr 1963

Diesen geschichtlichen Meilenstein hat Glenfiddich Malt Master Brian Kinsman nun eins zu eins nachempfunden. Mithilfe des Originalrezepts sowie durch sorgsames Riechen und Schmecken des Straight Malts von 1963 hat er die legendären frischen und fruchtigen Noten im Geschmack reproduziert.

„Glenfiddich hat eine unvergleichliche Sammlung seltener und gereifter Single Malts, die wir für innovative Whisky-Neukreationen verwenden“, erklärt Kinsman. „Damit war es uns möglich, eine exakte Replikation des Glenfiddich Straight Malt zu entwickeln. Glenfiddich The Original 1963 ist ein wahrer Geschmack von Geschichte und es ist eine große Ehre, diesen exklusiven Whisky vorzustellen. Er besticht durch seinen leicht fruchtigen Charakter, gepaart mit würzigen Sherry-Nuancen, die aus der Lagerung in für die 60er Jahre typischen Eichenfässern resultieren.“

Eine Hommage an frühere Zeiten

Peter Gordon, Company Director von Glenfiddich und direkter Nachfahre von William Grant fügt hinzu:

„Glenfiddich The Original 1963 unterstreicht die Vision und Unabhängigkeit unserer Familie, die uns unaufhaltsam ermöglichen, neue Whiskys zu kreieren. Dieser Whisky ist ein exzellentes Beispiel hierfür und eine Hommage an die Leistung meines Vaters Sandy und meines Onkels Charles, die Single Malt Scotch weltweit eingeführt haben.“

Die besondere Geschichte der Limited Edition spiegelt sich ebenfalls im Flaschen-Design wider. Die ikonische, dreieckige Flasche ist gebettet in eine klassisch-schwarze Box mit goldener Prägung. Ein beigelegtes Booklet mit detaillierten Informationen zur Geschichte des Whiskys betont die Seltenheit und macht Glenfiddich The Original 1963 zu einer einzigartigen Erfahrung für Whisky-Liebhaber.

Ab dem 01. Oktober steht die neue Qualität von Glenfiddich in limitierter Auflage von 588 Flaschen in Deutschland zum Verkauf bereit. In der 0,7 Liter Flasche mit einem Alkoholgehalt von 40 % vol. ist der kostbare Tropfen zu einem UVP von 99 Euro erhältlich.

GlenFiddich The Original 1963 Tasting Notes:

Farbe: Satter Goldton Duft Fruchtig und floraler Duft mit einem Hauch von Birne
Geschmack: Angenehm süß, mit lebendigen Fruchtnoten und einer weichen vanilligen Eichennote; unter Zugabe einer geringen Menge Wasser werden Noten von Gewürzen, Zitrusfrüchten und Haferplätzchen enthüllt
Nachklang: Angenehm trocken

glenfiddich-the-original-1963

Whisky im Bild: (Glen) Deveron mit neuem Design und neuen Abfüllungen

Wir warten noch auf eine offizielle Pressemitteilung, aber „The Last Great Malts“, die Single Malt Serie von Bacardi, bekommt einen neuen und vorläufig letzten Zuwachs: Deveron. Auch hier  gibt es wieder Altersangaben, auch hier wird mit 40% abgefüllt. Interessant ist, dass der 15jährige Glen Deveron nicht mehr aufscheint – man hat sich also für 10, 12 und 18 Jahre entschieden…

deveron

Serge verkostet: Auchentoshan

Zwei Abfüllungen aus der Lowland Destillerie Auchentoshan finden sich heute in der Verkostung bei Serge Valentin. Beide kommen von unabhängigen Abfüllern, einmal Cadenhead, einmal Maltbarn – und beide werden von Serge als „nicht gerade einfach, aber gut“ beschrieben.

Und da, finden wir, spricht Serge einen Punkt an, den man sich auch selbst immer wieder vor Augen führen muss: Ein Whisky muss nicht unbedingt zugänglich sein, um zu gefallen – manche Tropfen muss man sich regelrecht erobern und erarbeiten. Nicht jeder Whisky offenbart sich schon beim ersten Kosten – manche wachsen einem erst nach dem x-ten Versuch ans Herz.

Hier aber die beiden Abfüllungen von heute:

  • Auchentoshan 23 yo 1992/2015 (46.6%, Cadenhead, Small Batch): 85 Punkte
  • Auchentoshan 23 yo 1992/2015 (52%, Maltbarn, bourbon, 134 bottles): 86 Punkte

Neu im September: Littlemill 25yo Private Cellar Edition

Auch 2015 wird es von der Destillerie Littlemill (oder besser gesagt: ehemaligen Destillerie) eine 25jährige Abfüllung geben. Der Littlemill 25yo Private Cellar Edition wird mit 50.4% in Fassstärke abgefüllt und ist wie üblich nicht kältefiltriert oder gefärbt.

1500 Flaschen werden weltweit erhältlich sein, ein Preis von 2.600 Euro wird kolportiert.

littlemill25yo2015r

Whisky im Bild: Glenfiddich 12yo und 15yo in neuem Gewand

Ab September werden der Glenfiddich 12yo und der Glenfiddich 15yo mit einem neu adaptierten Design ausgeliefert, berichtet die Online-Ausgabe des britischen Bar Magazins. Der Look soll moderner sein und die Qualität des Whiskys besser kommunizieren.

Mit diesen beiden Flaschen ist das Redesign der Core-Range abgeschlossen, lässt die Destillerie wissen.

glenfiddich redesign

Neu: Benriach Latada – 18yo peated Madeira Finish (mit Tasting Notes)

Nach Albariza und Dunder erscheint heute von der Destillerie BenRiach der dritte getorfte Whisky mit Fassfinish. Ganze 18 Jahre durfte dieser Malt zuerst in amerikanischen Eichenfässern reifen, bevor er den letzten Schliff in von Master Distiller Billy Walker ausgewählten Madeira Fässern erhielt. Mit 46 % Vol., ohne Kühlfilterung und mit seiner natürlichen Farbe abgefüllt, sind nun 4001 Flaschen im Whiskyfachhandel erhältlich.

Hier die offiziellen Verkostungsnotizen in unserer Übersetzung:

Nase: Wellen von Lagerfeuer und Torfrauch durchziehen Heidehonig und reife Birne. Spuren von Melone und kandiertem Zitrus fügen sich hinzu und formen ein köstliches, frisches Gleichgewicht.

Geschmack: Ein leckerer, süße Torf-Charakter flutet durch köstlichen reifen Fruchtsirup. Getrocknete Aprikosen verbinden sich mit warmen Eichen-Gewürzen und sanften Zitrusfrüchten, und bilden einen tiefen Kontrast zum langen Abgang.

BenRiach 18YO Latada Madeira Finish

Serge verkostet: Whisky und ähnliches aus aller Welt

Auf seiner heutigen Weltreise in Sachen Whisky verkostet Serge Valentin eine Menge Exoten und Kuriositäten. Vom im Eichenfass gereiften Vodka über ungelagerten Roggen-Whisky bis hin zu Malt aus der Türkei und von Korsika reicht die heutige Verkostungs-Palette aus Whiskyfun. Zum Ende der heutigen Session kommt Serge in den bekannteren World Whisky Ländern an, und bei den Abfüllungen aus Wales, Indien, Neuseeland und Taiwan klettern die Bewertungen auch mal über die 80er-Marke.
Die heutigen Kandidaten und ihre Punktezahl in der Kurzübersicht:

  • Praskoveykoe 4 yo (40%, OB, Russia, bottled 2009) 70 Punkte
  • Brenne (40%, OB, France/USA, single malt, +/-2015) 70 Punkte
  • Debowa Polska Golden Oak Vodka (40%, OB, Poland,+/-2014) 50 Punkte
  • Polugar ‘Classic Rye‘ (38.5%, OB, Poland, unaged, +/-2013) 72 Punkte
  • Ankara 5 yo Malt Viski (43%, OB, Turkey, +/-2000) 74 Punkte
  • P&M (42%, OB, pure malt, France, Corsica, +/-2007) 55 Punkte
  • Penderyn ‘That Try’ (41%, OB, Wales, 2015) 75 Punkte
  • New Zealand Whisky 22 yo 1991/2013 (60.5%, OB, Willowbank, New Zealand, bourbon barrel, cask #135) 82 Punkte
  • Amrut 2009/2014 (56.5%, OB, India, for Taiwan, Indian barley, PX, cask #2702, 360 bottles) 81 Punkte
  • Lark ‚Small Cask Aged‘ (43%, OB, Australia, Tasmania, Port cask, cask #516, 2014) 85 Punkte
  • Nantou ‚Bourbon Type‘ (46%, OB, TTL, Taiwan, +/-2014) 79 Punkte
  • Nantou ‚Sherry type‘ (46%, OB, TTL, Taiwan, +/-2014) 81 Punkte
  • Nantou 2009/2014 (55.1%, OB, TTL, for emba wine club, Taiwan, bourbon, cask #098, 192 bottles) 83 Punkte
  • Paul John ‘Bold’ (46%, OB, India, 2015) 85 Punkte