Neue Single Cask Releases von Wemyss Malts

Wir haben vom unabhängigen Abfüller Wemyss Malts eine Presseinformation über ihre neuesten Single Malts Abfüllungen erhalten. Zwischen 13 und 25 Jahre alt, bringen sie neue Abfüllungen aus diesen Brennereien auf Islay, in den Highlands und in der Speyside:

  • „Sizzling Charcoal“ 1997 single cask from Bunnahabhain Distillery, Islay,
  • „Coastal Confection“ 1996 single cask from Bowmore Distillery, Islay, Cask Strength
  • „The Highland Mariner 1997 single cask from Clynelish Distillery, Highlands
  • „Fallen Apples“ 1989 singe cask from Glen Garioch Distillery, Highlands
  • „Barrista’s Dram“ 2002 single cask from Craigellachie Distillery, Speyside
  • „Toasted Anise“ 1996 single cask from Glenrothes Distillery, Speyside

wemyss2016

Dadurch, dass die Abfüllungen allesamt Single Cask Bottlings sind, wird die Verfügbarkeit nicht besonders hoch sein, zumal die Flaschen nicht nur in Europa, sondern auch auf einigen asiatischen Märkten verfügbar sein werden. Als Preis der Abfüllungen wurde „zwischen 50 und 110 Pfund angegeben, also zwischen 65 und 145 Euro.

Serge verkostet: Tullibardine

Zu Beginn seiner Verkostungsnotizen von heute schreibt Serge Valentin, dass Tullibardine immer seltener anzutreffen sei. Bei den Unabhängigen gäbe es wenig davon, und die offiziellen Abfüllungen seien schwerer und schwerer zu finden. Er mutmaßt, dass sich Tullibardine auf außereuropäische Märkte konzentrieren würde und sie deshalb bei uns nicht mehr so oft vertreten seien.

Wie dem auch sei: Vier davon hat Serge heute verkostet und wie üblich ausführlich beschrieben – die trockenen numerischen Ergebnisse können Sie hier nachlesen:

  • Tullibardine ‚500‘ (43%, OB, sherry finish, +/-2015): 81 Punkte
  • Tullibardine Royal 15 yo (40%, Amalgamated Brewing co ltd Dundalk, 75cl, +/-1980): 83 Punkte
  • Tullibardine 32 yo 1964/1997 (48.7%, Cadenhead, Authentic Collection, USA market, 75cl): 86 Punkte
  • Tullibardine 22 yo 1993/2015 (47.3%, Cadenhead, Small Batch, 528 bottles): 90 Punkte

Foto: By Colin Kinnear, CC BY-SA 2.0

Bruichladdich ist Zugpferd im Portfolio von Rémy Cointreau

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Wie man auf Herald Scotland nachlesen kann, ist der französische Getränkemulti Rémy Cointreau mit dem Geschäftsgang momentan mehr als glücklich. Ein gewichtiger Grund dafür ist die Islay-Destillerie Bruichladdich. Dort konnte man den Umsatz mit Whisky und Gin in den letzten drei Quartalen jeweils um über 10% steigern – hauptsächlich durch die zumindest für Bruichladdich gute Absatzsituation in China und den USA.

Nicht nur dadurch, aber auch damit hat sich auch das Gesamtkonzernergebnis positiv entwickelt. Fast 800 Millionen Euro wurden in den neun Monaten bis Dezember umgesetzt, das ist um 7.9% mehr als in der Vergleichsperiode des Vorjahrs.

Mehr Zahlen finden Sie im zitierten Artikel.

Elijah Craig 12yo wird NAS

Wie Whisky-Autor und Journalist Fred Minnick gestern auf seiner Seite berichtete, wird Elijah Craig Small Batch 12yo auf No Age Statement umgestellt. Der Whiskey wird in Zukunft aus 8-12jährigem Bourbon bestehen.  Heaven Hill Brands hat sich aus offensichtlichen Gründen zu dieser Umstellung entschlossen – der hohen Nachfrage geschuldet werden die Lagerbestände weniger. Die alterslose Abfüllung wird bereits in der nächsten Woche in die Vertriebskanäle kommen.

Der Barrel Proof von Elijah Craig ist von der Umstellung nicht betroffen. Er behält das Age Statement.

Wem es aufgefallen ist: Auch Knob Creek hat das Age Statement (9 years) von der Flasche verschwinden lassen – allerdings ohne das zu kommunizieren. Heaven Hill hat bei der Umstellung den transparenteren Weg gewählt…

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PR: Octomore 7.4 – die offizielle Pressemitteilung

Berichtet haben wir ja schon gestern davon, heute haben wir die offizielle Pressemitteilung zum Octomore 7.4 erhalten, die wir natürlich gerne mit Ihnen teilen wollen, zumal nun auch die offiziellen Tasting Notes auf Deutsch dabei sind:

Octomore, der meistgetorfte Single Malt Whisky der Welt, hat das Scotch-Whisky-Universum für immer verändert.

Die Entstehungsgeschichte des Octomore ist ungewöhnlich und jenseits aller Normalität – aber was sollte man von diesem Whisky auch anderes erwarten?

Alles begann im Jahr 2002, als die Freidenker der Bruichladdich Destillerie alle bekannten Pfade hinter sich ließen und sich auf unbekanntes Whisky-Neuland begaben. In einer feuchtfröhlichen Nacht wurde die Idee geboren, den meistgetorften Whisky der Welt herzustellen. Die Mälzer gingen bis ans Limit und darüber hinaus, die Brennmeister destillierten den Whisky noch langsamer und schonender, und das Ergebnis übertraf die Erwartungen bei Weitem! Ein Whisky, wie man ihn noch nie zuvor getrunken hat.
Der erste Octomore reifte in unterschiedlichen Eichenfässern im salzverkrusteten Lager direkt am Wasser. Dort wartete er auf den perfekten Moment, um als Legende die Welt zu erobern. Die ersten, stark limitierten und mit obskuren Codes versehenen Octomore-Flaschen wurden zum neuen Kult einer weltweiten Fangemeinde.

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Das neue Highlight der Destillerie heißt Edition 07.4 und wurde aus Gerste mit 167 ppm destilliert und zur Reifung in völlig neue Eichenfässer gefüllt. Die Verwendung von Virgin Oak ist nicht nur für Octomore neu, sondern auch für Scotch Whisky allgemein eine absolute Seltenheit. Die Rauchnote ist kräftig, wird aber perfekt von der süßlich-warmen Holznote der Alliers-Eiche in Schach gehalten. Zwei Gegenpole, die einander beflügeln und in vollkommener Balance zueinander stehen.

Das Meisterstück des Master Destillers Adam Hannett ist limitiert auf 12.000 Flaschen weltweit.

Der Octomore 07.4 wird nach sieben Jahre Reifung mit beeindruckenden 61,2 % vol. abgefüllt.

Die offiziellen Tasting Notes

Farbe: Mit seinem tiefen Kastanienbraun ist er ein Whisky von außerordentlicher optischer Präsenz.

Nase: Einmal entkorkt, entsteigt der Flasche ein einzigartiger Duft, der den ganzen Raum mit süßen und rauchigen Aromen erfüllt. Ohne Wasser rassig, wild und komplex – mit etwas Wasser absolut betörend. Getrocknete Früchte und getoastetes Brot. Die Raucharomen erinnern an Barbecue und harmonieren perfekt mit dem Hauch von Nelke und Zimt.

Gaumen: Am Gaumen präsentiert sich der Octomore 07.4 vollmundig und opulent. Süß und torfig trifft auf getoastete Eiche. Exotische Aromen von Kokosnuss, Nelke, Zitronenschale, Karamell und türkischem Honig. Orangenblütenhonig trifft auf Eichenholz und wird von einer Welle aus Rauch und Torf hinweggespült.

Finish: Der Nachklang scheint endlos und erinnert an Lakritze, Nelke, Trockenfrüchte und Rosen. Der kräftige Eichenton macht Platz für das typische Octomore-Finale: unendlicher Rauch und ein unvergessliches Abenteuer!

Die Edition 07.4 steht wie alle Octomores für die Entdeckung neuer Wege und Eroberung neuer Geschmacksdimensionen. Geh’ nicht die Pfade entlang altbekannter Wege – sondern geh’ dorthin, wo noch kein Weg existiert und hinterlasse deinen eigenen Pfad!

USA: Heaven Hill Distillery investiert $15.5m in Ausbau

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Die Heaven Hill Distillery will ihre Produktionsstätte in Louisville um 15.5 Millionen Dollar ausbauen, berichtet heute The Spirits Business. Der Ausbau umfasst die Erweiterung eines bestehenden Gebäudes, drei Fermentieranlagen und eine neue Brennblase.

Für Heaven Hill ist dies der dritte Ausbau seit 1999. Der boomende Markt für Bourbon und die gestiegene weltweite Akzeptanz amerikanischen Whiskeys waren bei der Entscheidung für eine Erweiterung sicher alles andere als hinderlich.

Unser Bild zeigt die Heaven Hill Lagerhäuser, Foto von Shadle CC-Lizenz

Wir verkosten: Glenmorangie Milsean, Private Edition Batch #7, 46%

Verkostet von Silvia Behrens und Bernhard Rems
Sample von Glenmorangie

Glenmorangie Milsean - Packshot white background

Und so spricht man Glenmorangie Milsean aus: 


Nase:
Der erste Eindruck ist Süße von lauwarmen gedämpften Früchten in Zuckersirup. Etwas leicht Säuerliches von gezimtetem Apfelkompott spielt im Hintergrund mit, und fast beiläufig der Eindruck von reifer Honigmelone. Das Ganze sehr fruchtig, weiße Trauben, mit Fortdauer entwickeln sich subtile Nelkennoten, Zitronengras. Alles ein wenig mit Vollmilchschokolade überhaucht. Man darf dem Milsean das Attribut „unterhaltsam“ verleihen. Interessant auch die völlige Absenz von Getreidenoten.

Gaumen: Weich und süß, eine flüssige Zuckerstange, wie die schönen bunten Jahrmarktsüßigkeiten, untermalt von Tönen kandierten Ingwers. Zucker auf der Zunge, Sahne am Gaumen, Zitronencampino an den Wangen – der Milsean ist samtig und weich, und man kann sich in ihm verlieren, auch wenn er nicht gerade mit Nuancen um sich wirft. Auch „flauschig“ ist ein schönes Wort für ihn, finden wir.

Finish: Auch hier ist die Süße im Vordergrund, eine ganz subtile Holznote blitzt manchmal durch, Fruchtigkeit und Süße spielen miteinander, umtänzeln sich, und das für lange, lange Zeit. Er bleibt weich wie ein Balsam.

Alles in allem: Ein Whisky für Naschkatzen, herrlich unkompliziert und mit der fruchtigen Süße aus dem Candystore. Er will Dich unterhalten, und es fällt bei ihm wirklich schwer, bei einem einzigen Glas zu bleiben. Damit wir uns nicht falsch verstehen: Es gibt komplexere Whiskys, und solche mit viel mehr Facetten und Nuancen, aber was ist der Milsean für ein Entertainer, was für ein bezaubernder Begleiter für die, die sich bei Süßem entspannen wollen und können! Wir mögen den. Und wie! Sehr, sehr gut.

der Glenmorangie Milsean - ein wunderschöner Whisky für Naschkatzen
Der Glenmorangie Milsean – ein wunderschöner Whisky für Naschkatzen, findet auch der Redaktionskater

Seit Beginn des Jahres verzichten wir in unseren Tasting Notes auf numerische Bewertungen und geben unseren Eindruck nur mehr über die Beschreibung wieder. Wir tragen damit unserem Gefühl Rechnung, dass man mit einem starren Punkteschema Vergleiche forciert, die den Whiskys nicht gerecht werden. 

Serge verkostet: Junge Amerikaner

Das Tasting von heute bei Serge Valentin beschäftigt sich mit jungen amerikanischen Whiskeys – und unter dem Originaltitel „Young Americans“ ist es nochmals als Hommage an David Bowie gedacht.

Fünf Abfüllungen werden verkostet – darunter auch ein Rye aus Oregon und getorfter amerikanischer Whiskey aus der Westland Distillery, und der kommt recht gut weg in der Wertung:

  • Crater Lake Rye (40%, OB, Bendistillery, Oregon, +/-2015): 78 Punkte
  • Dry Fly ‘Washington Bourbon 101’ (50.5%, OB, +/-2015): 85 Punkte
  • Smooth Ambler Old Scout 8 yo 2006/2014 (61.9%, OB, for DougDogz, bourbon, West Virginia, barrel #900, 122 bottles): 87 Punkte
  • Westland 2 yo – 26 mo ‘Sherry Wood’ (46%, OB, USA, single malt, 5000 bottles, Dec. 2014): 86 Punkte
  • Westland 2 yo – 24 mo ‘Peated’ (46%, OB, USA, single malt, 3000 bottles, Oct. 2014): 89 Punkte

Neu: Octomore 7.4 Virgin Oak (mit Tasting Notes)

Er ist erschienen: Der neue Octomore 7.4 wurde von Bruichladdich weltweit auf den Markt gebracht – in einer limitierten Menge von 12.000 Flaschen.

Sieben Jahre reifte der neue Octomore, der mit 167ppm doch wieder recht torfig sein dürfte, in neuen Eichenfässern, bevor er mit 61.2% abgefüllt wurde. Im Webshop von Bruichladdich ist er um 150 Pfund erhältlich (über 190 Euro), in den internationalen Märkten wird er in absehbarer Zeit erhältlich sein, allerdings ist das Erscheinungsdatum länderspezifisch.

Die offiziellen Tastingnotes können Sie hier herunterladen.

(Danke, Jutta, für den Hinweis)

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PR: Neue Zeiten in Österreichs 1. Whiskydestillerie

Von der Destillerie Haider haben wir eine Pressemitteilung erhalten, die den Übergang der Geschäftsführung von Johann Haider auf Jasmin Haider und ihre Mutter ankündigt.

Wir von Whiskyexperts gratulieren Jasmin ganz herzlich!

Destillerie Haider startet unter neuer Führung ins Jahr 2016

Mag. Jasmin Haider hat mit dem neuen Jahr die Geschäftsführung von ihrem Vater  Johann Haider,  dem  Gründer  der  1.  Whiskydestillerie  Österreichs, übernommen.  Gemeinsam mit ihrer Mutter leitet sie künftig die Geschicke des erfolgreichen Betriebes, der  Ende 2015 als Krönung seiner touristischen Pionierarbeit im Waldviertel den NÖ Tourismuspreis erhalten hat.  Für  2016  setzt  sich  die  ehrgeizige,  designierte Geschäftsführerin  ambitionierte Ziele.

„2015 war ein großartiges Jahr für unseren Betrieb“, resümiert Johann Haider. „Wir haben unser  Jubiläumsjahr gebührend gefeiert, konnten unseren hohen Standard in der Whisky-Erlebniswelt  halten und mit tollen Neuerungen im Produktbereich aufwarten. Krönender Abschluss – nicht nur  des  Jahres,  sondern  auch  für  mich  in  meiner  Funktion  als Geschäftsführer  –  war  der  Niederösterreichische Tourismuspreis, der uns Ende November verliehen wurde.“

Dass  sich  die  Whisky-Erlebniswelt  wirtschaftlich  wieder  bewiesen  hat,  zeigt  nicht  nur der  Tourismuspreis,  sondern  auch  die  Beständigkeit  der  Zahlen  des  Unternehmens. Die Millionenmarke  konnte  wieder  geknackt  werden.  Bei  den  Besuchern  musste  der Betrieb zwar  einen  leichten  Rückgang  verzeichnen,  konnte  dies  aber  mit  den  gesteigerten Zahlen  beim  Wiederverkauf ausgleichen.

Neue Ziele für 2016

Im kommenden Jahr wird der Bereich Wiederverkauf, sprich Spitzengastronomie und Fachhandel,  daher auch weiterhin ein Schwerpunktthema für den Familienbetrieb bleiben. In Hinblick auf die  bevorstehende Landesausstellung 2017, die in Schloss Pöggstall unweit der Destillerie stattfinden  wird, sollen außerdem neue Akzente im Bereich der geführten Touren gesetzt werden. Damit will  man  auf  die  zu  erwartenden  gesteigerten  Besucherzahlen reagieren  und  den  Bustourismus  fördern.

Doch  nicht  nur  auf  Niederösterreich  beschränkt,  sondern  auch  über  die  Landesgrenzen hinaus  forciert  man  den  heimischen  Whisky  weiter.  Ein  Onlineshop  für  Deutschland wurde  bereits  im  vergangenen Jahr eingerichtet und das Thema Export wird betriebsintern weiterhin konsequent  aber bedacht vorangetrieben.

Neuer Wind durch Wechsel in der Geschäftsführung

Im  kommenden  Jahr  2016  setzt  die  Destillerie  Haider  die  Segel  neu.  Mag.  Jasmin Haider  übernimmt von ihrem Vater das Ruder in der Geschäftsleitung und will neue Akzente setzen. Die  ambitionierte  Jungunternehmerin  war  bislang  für  Marketing  und Kommunikation  zuständig.  Außerdem  hat  die  ausgebildete  Destillateurin  sich  intensiv mit  Fasspolitik  beschäftigt  und  Kooperationen mit regionalen Winzern, wie Schloss Gobelsburg oder Fred Loimer aus Langenlois,  aufgebaut  und  intensiviert.  Diesen Bereichen bleibt  sie  treu,  will  aber  weiter  das  Image  des  Betriebes und das des österreichischen Whiskys schärfen. Ihre Kompetenzen im Bereich Whisky  stellt sie nicht zuletzt auch durch ihre Funktion als Präsidentin der Austrian Whisky Association   AWA) unter Beweis.

Pressefoto II Jasmin Haider_Fotografin Karoline Grill

„Die Zielgruppe für Whisky hat sich gewandelt und ändert sich nach wie vor. Sie wird aber nicht  nur weiblicher und jünger“, formuliert Jasmin Haider ihre Vision, „sondern auch das Image von  Whisky definiert sich neu. Und da beißt sich die Katze, im positiven Sinn, in den eigenen Schwanz.  Frauen destillieren, halten Whiskytastings ab und junge Männer diskutieren nicht mehr bei Chips  und Bier über Sport, sondern bei einem Whisky und einer Zigarre. Die Whiskyszene öffnet sich und  Klischees  brechen  auf.  Das  ist  genau  die  richtige  Zeit  um  österreichischen  Whisky  neu  zu  positionieren und den hohen Stellwert der heimischen Qualität herauszustreichen.“

Die wichtigsten Highlights des letzten Jahres im Überblick:

01/2015 Start ins Jubiläumsjahr „200 Jahre Tradition“ & Präsentation Kundenumfrage
04/2015 Jubiläumsfest „200 Jahre Tradition“ mit 200 geladenen Gästen
05/2015 Tage der offenen Tür  auch 2016 findet am 1. Mai wieder ein Tag der offenen Tür  statt)
05/2015 Präsentation Jubiläumsabfüllung; entstanden in Kooperation mit der Galerie Gugging   streng limitiert, Restbestände noch verfügbar)
08/2015 Neuvorstellung Roggenwhiskykreation; eine Rarität aus dem Eisweinfass  Single Cask

Abfüllung)

11/2015 Verleihung NÖ Tourismuspreis in der Kategorie Wirtschaft

 

Foto: Karoline Grill

Breaking News: Hunter Laing baut Ardnahoe Distillery auf Islay

Während wir alle noch auf Fortschritte beim Bau der Destillerie Gartbreck warten, hat Hunter Laing, die Firma von Scott, Andrew und Stuart Laing, heute in Glasgow Pläne bekannt gegeben, auf Islay eine neue Destillerie zu bauen – die Ardnahoe Distillery.

Die Destillerie soll laut Herald Scotland in Ardnahoe, nahe Port Askaig, um 8 Millionen Pfund errichtet werden. Schon Ende 2017 soll der erste New Spirit aus den Brennblasen fließen, hofft man bei Hunter Laing. Zunächst soll sie 200.000 Liter Alkohol pro Jahr produzieren, nach dem ersten Jahr dann 500.000 Liter jährlich.

Zunächst muss man die Planung bei der Argyll & Bute Council einreichen, aber schon in diesem Jahr soll die Bauphase beginnen.

Die erste Ausbauphase umfasst die Destillerie, Lagerhäuser, ein Besucherzentrum, Verwaltungsgebäude und einen Shop. In Phase 2 sollen dann der Ausbau der Destillerie begonnen und neue Lagerhäuser errichtet werden.

Die neue Destillerie wäre dann die elfte Brennerei auf Islay, und die erste neue nach Klichoman, die vor 10 Jahren eröffnete.

Ardnahoe_Loch_View_-_geograph.org.uk_-_1165296

Unser Bild zeigt den Blick auf die Ardnahoe Farm und die Jura Mountains. „Ardnahoe Loch View – geograph.org.uk – 1165296“ von Mary and Angus Hogg. Lizenziert unter CC BY-SA 2.0 über Wikimedia Commons.

Serge verkostet: Glen Ord

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Glen Ord – eine bei uns nicht besonders bekannte Destillerie, die aber für Diageo eine besondere Bedeutung hat: Sie ist mit ihrem Singleton of Glen Ord ein Bestandteil der Strategie, den Singleton zur weltgrößten Whiskymarke zu machen (wir berichteten hier darüber). Dementsprechend viel wird in Glen Ord investiert (siehe hier und hier).

Abseits des Singletons ist Glen Ord durch knapp zwei Dutzend Destillerieabfüllungen und an die 100 unabhängige Bottlings ein Begriff. Serge Valentin hat heute einige Abfüllungen verkostet, und sein Urteil ist so unterschiedlich wie seine Proben:

  • The Singleton of Glen Ord 12 yo (40%, OB, +/-2015): 81 Punkte
  • Glen Ord 1999/2011 (54.4%, Malts of Scotland, bourbon hogshead, cask # MoS 110013, 292 bottles): 86 Punkte
  • Ord 19 yo 1983/2003 (57%, Cadenhead’s Authentic Collection, bourbon hogshead, 282 bottles): 90 Punkte
  • Ord 12 yo (76° proof, OB, UK, +/-1970): 91 Punkte
  • Glen Ord 1969/1993 ‚Celebratory Whisky‘ (60%, OB, 25th anniversary of Glen Ord Maltings, 75cl): 87 Punkte

Bild: Glen Ord Distillerie, Foto von Urs, CC-Lizenz

Irischer Whiskey boomt

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Wir haben es ja schon in verschiedenen Artikeln zu Irland angerissen, aber nun gibt es die erfreulichen Zahlen zu Irland geballt in einem Artikel auf The Spirits Business: Irischer Whiskey erlebt gerade eine Boomphase, die zu einem treibenden Faktor der gesamten irischen Lebensmittelbranche geworden ist. Wir stellen Ihnen hier punktuell die Eckdaten vor:

  • Der Lebensmittelexport aus Irland stieg 2015 um 3%
  • Das ist das sechste Wachstumsjahr in Folge
  • Der Getränkeexport stieg dabei um 10%
  • Der Export von irischem Whiskey steigt sogar um (geschätzte) 18%
  • In Geld gerechnet stiegen die Exporte um 335 Millionen Euro, trotz dem weltweiten Verfall der Lebensmittelpreise

Auch für 2016 ist man in Irland optimistisch, auch wenn man durchaus mit Sorge auf die gesamte globale Wirtschaftssituation blickt.

Bild: Tourism Ireland

PR: Neu – Glenmorangie Milsean aus stark getoasteten Rotweinfässern

Von Glenmorangie haben wir gerade die Pressemitteilung zur neuesten Private Edition bekommen: Glenmorangie Milsean. Hier alle Infos:

Glenmorangie Milsean – die siebte Private Edition aus stark getoasteten Rotweinfässern

Erstmals stehen stark getoastete Weinfässer im Mittelpunkt der Glenmorangie Private Edition: Glenmorangie Milsean, die inzwischen siebte Abfüllung dieser besonderen Reihe, ist von süßem, würzigen Charakter und erinnert an Süßigkeiten, wie sie einst in Bonbonnieren die Regale traditioneller Süßwarengeschäfte schmückten.

Seit dem Jahr 2010 überrascht Glenmorangie jährlich Whiskykenner mit vollkommen neuen Interpretationen seiner Whiskys in einer äußerst limitierten Reihe. Glenmorangie Milsean (ausgesprochen ‚Miel-schen“) ist nun die siebte Abfüllung der prämierten Private Edition. Zuerst gereift in Ex-Bourbon-Fässern, wurde Glenmorangie Milsean – gälisch für Süßigkeit, Dessert – in portugiesischen Rotweinfässern vollendet, um eine weitere Geschmacksdimension zu öffnen. Das Besondere: Erstmals in der langen Geschichte der Destillerie mit den höchsten Brennblasen Schottlands ließ Dr. Bill Lumsden, Glenmorangie Director of Distilling and Whisky Creation, diese Fässer vor dem Einsatz besonders stark rösten, um die süßen Noten des Glenmorangie stärker zu betonen.

milsean

Dr. Bill Lumsden sagt:

„Ein Glas Glenmorangie Milsean versetzt mich in Erinnerungen an einen traditionellen Süßwarenladen mit seinem süßem und würzigen Bukett, mit Noten von Zuckerrohr, reifen Früchten und Buttertoffee. Die Extrareifung, die erstmals in stark gerösteten Rotweinfässern erfolgte, erlaubte uns, einen Whisky wie aus einer vergangenen Epoche zu erschaffen. Ich hoffe, dass sein tiefer Geschmack von Kirschen, Engelwurz, Orangeat und die ungewöhnliche Intensität karamellisierter Früchten alle Whisky-Connaisseurs und Single-MaltLiebhaber überrascht und erfreut.“

Glenmorangie Milsean wird mit 46 Volumenprozent Alkohol nicht kühlgefiltert abgefüllt und ist limitiert ab dem 28. Januar 2016 im ausgewählten Fachhandel und unter Glenmorangie.com für ca. 83,00 € (UVP) erhältlich.

Die Glenmorangie Private Edition

Die prämierte Glenmorangie Private Edition besteht aus seltenen und besonders interessanten Whiskys in limitierter Auflage, die einmal jährlich mit einer neuen Abfüllung aufgelegt wird. Diese Whiskys werden erfahrungsgemäß zu begehrten Sammlerstücken. Glenmorangie Milsean knüpft als Neuzugang an Glenmorangie Tusáil (ISC Gold Medal 2015), Glenmorangie Companta (San Francisco Spirit Awards Gold Medal 2014), Glenmorangie Ealanta (IWSC 2013 und World Whisky of the Year in Jim Murray’s Whisky Bible 2014), Glenmorangie Artein (IWSC Gold Medal 2013), Glenmorangie Finealta (IWSC Gold Medal 2012) und Glenmorangie Sonnalta PX (IWSC Gold Medal 2010) an.