Serge verkostet: Balblair Teil 2

Weiter geht es mit der Verkostung von Balblair bei Serge Valentin. Nachdem gestern eher „moderne“ Abfüllungen an der Reihe waren, greift er heute tief in die Schatzkiste und verkostet alte Schätze. Ist alt in dieser Verkostung auch gut? Es scheint so:

  • Balblair (70° proof, Gordon & MacPhail, licensed bottling, 26 2/3 fl ozs, +/-1970): 92 Punkte
  • Balblair 24 yo 1951 (80° proof, OB, private bottling, 26 2/3 fl ozs, +/-1975): 91 Punkte
  • Balblair 1949 (OB, Bertie Cumming’s private cask, +/-1970): 91 Punkte

Titelbild: Balblair. (c) Potstill Wien

Vor drei Jahren: Fass #1 in Wolfburn befüllt – wir gratulieren!

Heute genau auf den Tag vor 3 Jahren hat Wolfburn das erste Fass befüllt. Drei Jahre und einen Tag muss ein Whisky alt sein, um als solcher abgefüllt werden zu dürfen. Das bedeutet: morgen kann man theoretisch den ersten Whisky aus Wolfburn genießen. Theoretisch – denn es wird noch etwas dauern, bis die erste Abfüllung in den Geschäften auftauchen wird.

Wer sich die Wartezeit bis dahin etwas verkürzen will, der kann hier unsere Tasting Notes zum 20 Monate alten Baby-Malt nachlesen oder hier noch einmal die Flasche bewundern, die ab Ostern in Deutschland und Österreich zu kaufen sein wird.

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Wir gratulieren jedenfalls der Crew von Wolfburn zum heutigen Meilenstein!

Andrew, Shane and all the rest of this remarkable team: Congratulations, and we are so looking forward to your whisky!

Noch eine neue schottische Destillerie: Drimnin Distillery

Aberdeen Press and Journal hat Nachrichten über eine neue Whiskydestillerie in den schottischen Highlands: Die Drimnin Distillery (Arbeitstitel) soll auf dem Gelände des Drimnin Estates auf der Morvern Halbinsel entstehen – Tobermory auf der Insel Mull zugewandt. Wir haben den Ort auf Google Maps für Sie markiert:

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Die Betreiber haben bereits eine Förderung von über 500.000 Pfund für die Destillerie bekommen. Sie soll in historischen Gebäuden Single Malt mit der Hilfe von erneuerbaren Energien gewinnen.

Die Pläne, die für die Destillerie bereits eingereicht wurden, stammen vom Architektenbüro, das auch bereits die Ardnamurchan Distillery für Adelphi geplant hat. Wir werden den Fortgang des Projekts natürlich weiter mit Nachrichten und Hintergrundberichten begleiten.

Fosm.de: Neue Destillerien in Schottland – Status Quo 01/2016

Peter Moser hat auf seinem Blog Friends of Single Malt einen Artikel gepostet, der umfangreichen Überblick über die neuen Destillerien in Schottland gibt – und zwar mit dem aktuellen Status in diesem Monat. Dabei geht es nicht nur um die kleinen und neu zu bauenden Destillerien, sondern auch die Ausbaupläne der großen sind berücksichtigt (und auch dort, wo sie wieder auf Eis gelegt wurden).

Eine schöne Übersicht zum aktuellen Stand.

Bild: Die Fassade der Destillerie Ballindaloch. Foto: Dr. Mario Prinz

Malt-review.com: Interview mit Mark Reynier (Waterford Distillery)

Ein tiefgehendes und dabei erfrischend unschulmeisterliches Interview mit Waterford-Gründer Mark Reynier (ex-Bruichladdich) können Sie heute auf Malt-review.com lesen. In ihm geht es um die Gründe, warum Reynier nach Irland ging, wie sich für ihn die Trennung von seinem Baby Bruichladdich gestaltete, wie wichtig für ihn das Ausgangsprodukt Gerste ist – und um vieles mehr.

Sehr lesenswert!

Mit Whiskyexperts 3×2 Eintrittskarten für die Hanse Spirit gewinnen

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Wie schon in der letzten Woche angekündigt, bringt Sie Whiskyexperts wieder zur Hanse Spirit. Die beliebte Messe in Norddeutschland steht nun schon zum sechsten Mal vor der Tür – und wir verlosen gemeinsam mit dem Veranstalter drei mal zwei Eintrittskarten für die Messe, genauer gesagt für Freitag, den 6. Februar 2016, dem ersten von drei Messetagen.

An diesem Tag hat die Hanse Spirit bis 23 Uhr geöffnet – Zeit genug also, bei allen Ausstellern vorbeizuschauen oder eines der Seminare zu besuchen. Alles über die Hanse Spirit können Sie aus der Pressemitteilung zur Messe unter dem Motto „Explore the Liquid Life“ erfahren.

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Und so können Sie eines dieser Packages gewinnen:

1. Beantworten Sie bitte folgende Gewinnfrage (wenn Sie sich unsicher sind, lesen Sie bitte diesen Artikel genau): Zum wievielten Mal findet die Hanse Spirit statt?

a) zum sechsten Mal
b) zum dritten Mal

3. Die richtige Antwort schicken Sie gemeinsam mit Ihrem vollen Namen und Ihrer Postanschrift ab sofort an folgende email: contest@whiskyexperts.net

Unter allen richtigen Antworten, die uns bis 31. Januar 2016, 23:59 Uhr mitteleuropäischer Zeit erreichen, ziehen wir die Gewinner der Preise.

Pro Person ist nur eine Teilnahmemail möglich!

Teilnahmebedingungen:

Am Wettbewerb kann jeder mitmachen, der in Deutschland, Österreich oder der Schweiz wohnt und das 18. Lebensjahr vollendet hat. Der Wettbewerb läuft ab sofort bis 31. Januar 2016, 23:59. Die Gewinner werden am 1. Februar auf unserer Webseite bekanntgegeben und per Mail benachrichtigt. Der Wettbewerb findet unter Ausschluss des Rechtsweges statt – es kann dazu kein Schriftverkehr geführt werden. Mitarbeiter von Whiskyexperts  sind von der Teilnahme ausgeschlossen.

Mit der Teilnahme erklären Sie sich mit diesen Teilnahmebedingungen einverstanden. 

Wir wünschen Ihnen viel Glück beim Mitmachen.

Herzlichst,
Ihr Whiskyexperts-Team

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Serge verkostet: Balblair

Als „fruchtigen und komplexen Highlander“ beschreibt Serge Valentin Balblair, ein Whisky, der bei uns zwar nicht an vorderster Front der Prestigemarken mitkämpft, aber auch ohne großes Tamtam recht ansehnliche Qualität abliefert.

Vier verschiedene Abfüllungen sind es, die sich Serge heute in der Verkostung gönnt, und folgt man seinen Bewertungen, dann war das eine durchaus vergnügliche Session:

  • Balblair 1990/2013 (46%, OB, 2nd Release): 81 Punkte
  • Balblair 2000/2014 (53%, OB, The whisky Exchange, first fill sherry, cask #1343): 86 Punkte
  • Balblair 1996/2013 (46%, Gordon & MacPhail, Exclusive to Inverness Airport, cask #412): 86 Punkte
  • Balblair 33 yo 1968/1998 (59.4%, Scotch Malt Whisky Society, #70.4, Faded pot-pourri): 92 Punkte
Balblair Destillerie, Foto von K. Schwebke, CC-Lizenz
Balblair Destillerie, Foto von K. Schwebke, CC-Lizenz

Titelbild: Balblair Brennblasen. Foto Copyright Ernie Ernst J. Scheiner 2014. Alle Rechte vorbehalten 

Video: Robert Burns – The Peoples Poet

Für Schottland- und Whiskyfreunde ist heute ein kleiner Feiertag: Es ist der Geburtstag von Robert Burns, dem Nationalpoeten Schottlands. Auch wir widmen ihm jedes Jahr an diesem Tag unsere besondere Aufmerksamkeit.

In diesem Jahr tun wir es mit einer 90minütigen Dokumentation von BBC Four (zu sehen hier oder auf Youtube), die den Volkspoeten aus allen Blickwinkeln beleuchtet und sein Leben und Werk ins Bild setzt. Sicher nichts für nebenbei, denn abgesehen vom oft deutlich schottischen Akzent in der Dokumentation geht diese auch manchmal sehr in die Tiefe, ist aber eine würdige Hommage an einen Menschen, der nicht nur vielen Schotten viel bedeutet.

Happy Burns Day, liebe Leser!

Inver House Distillers (Balblair, Old Pulteney, Speyburn) vergrößert Kapazitäten

Wie die BBC heute berichtet, haben Inver House Distillers ihr 10 Millionen Pfund schweres Ausbauprogramm nun abgeschlossen. Wäre uns das alleine natürlich schon eine Meldung wert, so sind es die Ziele der Erweiterung ganz besonders: Nach Bekunden des Unternehmens geschah dies vor allem in Hinblick auf die Märkte in „Indien, Kasachstan und Polen“ – eine Aussage, die deutlich zeigt, wie sich Marktperspektiven in der letzten Dekade verschoben haben.

Was ist nun um das Geld geschehen? Zunächst einmal wurde die Produktionskapazität in Speyburn erhöht, wo man nun 4.2 Millionen Liter Alkohol jährlich produzieren kann. Vor allem aber wurden neue Lagerhäuser geschaffen, die den möglichen Lagerbestand von Inver House Distillers um 20% erhöhen.

Auch 2015, so das Unternehmen, hat man trotz schwieriger Märkte gut gewirtschaftet und blickt mit Zuversicht in die mittelfristige Zukunft. Besonders Indien, wo man auch in den Travel Retail starten will, betrachtet man als große Wachstumschance.

Bild: Pulteney Destillerie, Foto von K. Schwebke, CC-Lizenz

Harpers: Leidet Scotch an einem Kater?

Schon vor ein paar Tagen erschien auf harpers.co.uk ein Artikel, der sich mit der momentanen Situation von Scotch auf den Weltmärkten beschäftigt – und unserer Meinung nach eine recht interessante, weil kritische und durchaus fundierte Lektüre ist. Untermauert wird der Artikel mit Zahlen und Beobachtungen – und seine Schlüsse sind alles andere als schmeichehhaft.

Der Tenor des Artikels: Die massiven Absatzrückgänge auf den heimischen und internationalen Märkten könnten auch das Produkt einer verfehlten Strategie sein, und es würde sich rächen, zu sehr auf hochpreisige Artikel und zahlungskräftige Käuferschichten gesetzt zu haben. Der Konsument hätte in der Zwischenzeit attraktive Alternativen zu Scotch gefunden, und man müsse ihn mit leistbareren Angeboten zurückgewinnen.

Dass der Bourbon und der irische Whisky in der Gunst der Käufer zugelegt hätten, sei ein weiteres Zeichen dafür, dass die Whiskyindustrie gut daran täte, sich mehr um die Käufer zu bemühen – sonst drohe dem schottischen Whisky das Schicksal des französischen Weins, der einst Wein von Weltgeltung war und dem die innovativen Weine aus der neuen Welt längst den Rang abgelaufen haben.

Bild: La buveuse („Die Trinkerin“), Portrait der Suzanne Valadon von Toulouse-Lautrec.

Diageo: Geschäftsergebnis wird positiver ausfallen

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Analysten glauben, dass der negative Ausblick, den Diageo in Bezug auf sein Geschäftsergebnis vorlegte (wir berichteten im September darüber), zu schwarzmalerisch war. Zur Erinnerung: Diageo vermutete, dass das Unternehmen vor allem durch die Stärke des britischen Pfunds bis zu 150 Millionen weniger im Ergebnis einfahren würde.

Nun sagen Fachleute laut einem Artikel in The Scotsman, dass die Mindereinnahmen höchstens 30 bis 40 Millionen Pfund betragen werden. Die aktuelle Schwäche des Pfund sei der bestimmende Faktor für diese Verbesserung.

Auch schätzen die Analysten, dass Diageo zwar nach wie vor in den emerging Markets Schwierigkeiten habe, die Talsohle aber bereits erreicht sein und sich mittelfristig wieder ein Aufschwung bemerkbar machen könnte.

Video: Port Wemyss und Portnahaven (Islay) im Jahr 1948

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Einen sehr seltenen Einblick in die Geschichte Islays wollen wir Ihnen heute mit zwei Filmen bieten, die wir für Sie auf Youtube gefunden haben. Sie stammen aus dem Jahr 1948 und sind Amateuraufnahmen von Duncan Anderson Maclean, der 1978 verstarb. Sein Sohn hat die Filme, die sein Vater aufnahm, gesichtet, zusammengestellt und auf Youtube als Dokumentation einer längst vergangenen Zeit hochgeladen.

Der erste Film zeigt das Alltagsleben in Port Wemyss, Film Nummer zwei Szenen aus Portnahaven. In jeweils knapp neuen Minuten können Sie hier ein Islay erleben, das ohne diese und ähnliche Aufnahmen unwiderbringlich verloren wäre. In diesem Sinne wünschen wir Ihnen einen wunderschönen Sonntag!

USA: Kentucky Bourbon-Trail steigert Besucherzahlen

Fast 900.000 Besucher haben im letzten Jahr den Kentucky Bourbon Trail besucht – eine Steigerung von 22% im Vergleich zum Vorjahr und eine Verdoppelung über die letzten fünf Jahre, berichtet The Spirits Business. Die Zahlen zeigen deutlich, dass das Interesse an Bourbon stark im Steigen begriffen ist.

Der Kentucky Bourbon Trail verbindet neun Destillerien in Kentucky zu einem einzigartigen Besuchserlebnis, darunter auch die Stitzel-Weller Distillery in Kentucky, Four Roses in Lawrenceburg und Maker’s Mark in Loretto.

Für 2016 erhofft man sich erstmals über 1 Million Besucher.

Foto: Four Roses Destillerie, Foto von fourroses, GNU Free Documentation Licence

PR: Vorschau auf den 2. Continental Whisky Market in Stuttgart

Die Veranstalter des Continental Whisky Market, der von 31. 3. bis 3. 4. im Rahmen der Messe Stuttgart stattfinden wird, haben uns eine Pressemitteilung gesendet, in der wir mehr über das geplante Programm erfahren. Wir haben die Pressenotiz mit Bildern vom Continental Whisky Market aus dem Vorjahr illustriert, die uns freundlicherweise von Petra Milde von meinwhisky.com zur Verfügung gestellt wurden:

Zweiter Continental Whisky Market auf der Stuttgarter Slow Food Messe 2016

Nach einer gelungenen Premiere im vergangenen Jahr heißt es vom 31. März bis zum 3. April 2016 im Rahmen des Stuttgarter „Markt des guten Geschmacks – die Slow Food Messe“ zum zweiten Mal: Whisky wird regional! In den Markt des guten Geschmacks in den Stuttgarter Messehallen integriert präsentiert sich der Continental Whisky Market. In diesem Sonderbereich stehen Whiskys des europäischen Festlands im Mittelpunkt, die aus regionalen Rohstoffen mit traditionellen handwerklichen Methoden hergestellt werden.

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Längst wird Whisky auch außerhalb der klassischen Herkunftsländer Schottland, Irland und den USA mit viel Erfolg produziert. Nicht nur in den sogenannten DACH-Ländern Deutschland, Österreich und der Schweiz sondern auch in vielen anderen Ländern Europas widmen sich Brennereien der Herstellung dieses beliebten Getreidedestillats. Dabei gehen sie bewusst eigene Wege, verwenden typische lokale Rohstoffe und stützen sich auf traditionelle handwerkliche Methoden. Während „Craft Distillerys“ in den USA und Schottland gerade als innovative Neuheiten gefeiert werden, sind sie hierzulange vertraute Normalität und bilden die Basis der Whiskyszene. Der kontinentaleuropäische Whisky hat sein Zuhause zumeist in kleinen Familienbetrieben, die ihre Produkte in kleinen Auflagen mit regionalem Bezug herstellen.

Einige dieser Whiskybrennereien präsentieren sich auf dem Continental Whisky Market mit eigenem Stand, viele weitere europäische Whiskys werden an der zentralen WhiskyThek vorgestellt und angeboten. Im vergangenen Jahr waren über 60 Whiskys aus 35 kontinentaleuropäischen Brennereien auf dem Continental Whisky Market zu finden. Auch dieses Jahr dürfen sich die Besucher auf ein so breites Angebot freuen, können mit Destillateuren ins Gespräch kommen und sich über Brenntechnik und andere Hintergründe informieren. Auch Whiskytastings mit Brennern und Spirituosenexperten werden im Programm nicht fehlen. Beim ersten Continental Whisky Market 2015 stießen diese Verkostungsangebote auf sehr große Resonanz und waren durchweg ausgebucht. Das fachkundige Team um Hans-Peter Schwarz, dessen Eventagentur schwarz & gehilfen den Continental Whisky Market betreut, freut sich auch dieses Jahr wieder auf tausende begeisterte Messebesucher.

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Der Continental Whisky Market wird als Teil der 21.000 Quadratmeter umfassenden Slow Food Messe in den Stuttgarter Messehallen am Donnerstag, 31. März, von 14.00 bis 22.00 Uhr und Freitag bis Sonntag, 1. – 3. April, von 10.00 bis 18.00 Uhr geöffnet sein. Der Internetauftritt der Messe ist unter www.continental-whisky-market.de zu erreichen.