Serge verkostet: Auchroisk vs. Speyside Distillery (+ Glen Moray)

Drei Abfüllungen sind heute das Thema in der Verkostung von Serge Valentin – einmal ein Duell Auchroisk vs. Speyside Distillery (jene Destillerie, die mit Michael Owen wirbt und für den Werbespot einiges an Häme hat einstecken müssen) – und eine aus Glen Moray, die die ganze Chose abrundet. Sieger im Duell ist der 18jährige Speyside, aber großer Jubel will da trotzdem nicht ausbrechen bei Serge. Auch der Glen Moray von Adelphi bleibt eher im Mittelfeld der Liga…

  • Auchroisk 12 yo 2002/2014 (46%, Hepburn’s Choice, 407 bottles): 78 Punkte
  • Speyside 18 yo ‚Spey‘ (46%, OB, 1500 bottles, +/-2014): 82 Punkte
  • Glen Moray 22 yo 1991/2014 (56.6%, Adelphi, refill bourbon, cask #9346, 266 bottles): 79 Punkte
Die Speyside Distillery
Die Speyside Distillery

Benefiz-Tasting für Nepal in Göttingen am 10. Mai

Unser Leser Hans Strenge hat uns über ein Benefiz-Tasting informiert, bei dem wir von Whiskyexperts gerne durch Öffentlichkeitsarbeit mithelfen wollen. Der Reinerlös des Tastings und aller Spenden dazu geht zu 100% an eine Hilfsorganisation für Nepal, und wir bitten unsere Leser, diese Aktion nach Kräften zu unterstützen.

„Collapsed buildings in earthquake-hit Chautara, Nepal (16693413433) (2)“ von DFID - UK Department for International Development - Collapsed buildings in earthquake-hit Chautara, Nepal. Lizenziert unter CC BY 2.0 über Wikimedia Commons.
Collapsed buildings in earthquake-hit Chautara, Nepal (16693413433) (2)“ von DFID – UK Department for International DevelopmentCollapsed buildings in earthquake-hit Chautara, Nepal. Lizenziert unter CC BY 2.0 über Wikimedia Commons.

Hans schreibt uns:

Sicher habt Ihr mitbekommen, dass in Nepal dringend Hilfe für die Folgen des schweren Erdbebens vom 25. April dieses Jahres benötigt wird. In Göttingen wird ein Benefiztasting stattfinden, dessen Erlöse den Menschen in der vom Erdbeben zerstörten Region zugute kommen sollen.

Neben zwei Flaschen aus meinem Bestand haben auch einige Whiskybrennereien und -Importeure hierfür schnell und unbürokratisch ihre Unterstützung zugesagt (und mir dadurch nebenbei gezeigt, warum Whisky ein so schönes Betätigungsfeld und eben doch nicht nur ein Geschäft ist). Insgesamt werden wir folgende Whiskys probieren:

  • Balvenie 25 Years Single Barrel, 47,8% vol., Bottled 2014
    gespendet von der Balvenie Distillery
  • Glenrothes 1985, 43% vol.
    gespendet von Beam Suntory Deutschland
  • Kilchoman 2009 Single Cask (German Roadshow 2014), PX Finish, 5 Years 56,6% vol.
    Gespendet von Alba Import
  • Ardbeg Kildalton
    seinerseits ein Charity-Projekt und gespendet von der Ardbeg Distillery
  • Springbank 21 Years, Bottled 2014, 46% vol.
    gespendet von der Brennerei Springbank
  • Mortlach Rare Old
    gespendet von Diageo Germany GmbH unter Vermittlung von Adrian Baldino
  • Alrik Mittsommer, 49,7% vol.
    gespendet von The Glen Els
  • Bowmore 21 Years, OB, 43% vol.
  • Macallan 18 Years Sherry Cask, distilled 1995 and earlier, 43% vol.

Die Einnahmen werden zu 100% an die „Aktion Deutschland Hilft“ gespendet werden, Informationen finden sich unter unserem Link.

Zwei der Flaschen im Benefiz-Tasting
Zwei der Flaschen im Benefiz-Tasting

Die Teilnahme wird pro Person 69,- € kosten, gerne sollte aber jeder, der es sich leisten kann auch mehr spenden. Um die Vermittlung einer Spendenquittung werde ich mich selbstverständlich auf Wunsch kümmern.

Die Details:
Beginn: 10. Mai 2015, 18:00 Uhr
Ort: Bremers Weinkellerei am Wall, Obere Karspüle 42, 37073 Göttingen

weitere Informationen und Anmeldung bitte per Email an kathmandu[at]spades-spirit-consulting.com

Wir wünschen dieser Veranstaltung zahlreichen Besuch und viele Spenden!

Zerstörungen nach dem Erdbeben in Nepal. „2015 Nepal depremi (7)“ von Hilmi Hacaloğlu - http://www.amerikaninsesi.com/media/photogallery/2739517.html. Lizenziert unter Gemeinfrei über Wikimedia Commons.
Zerstörungen nach dem Erdbeben in Nepal. „2015 Nepal depremi (7)“ von Hilmi Hacaloğlu – http://www.amerikaninsesi.com/media/photogallery/2739517.html. Lizenziert unter Gemeinfrei über Wikimedia Commons.

Die 26 besten Whisky-Bars in Schottland

Wo trinkt man eigentlich in Schottland am Besten seinen Whisky, wenn man es nicht gerade in einer Destillerie tun kann? Ein Artikel in Scotland Now gibt darauf nicht nur eine Antwort, sondern 26 davon. Er listet die besten Whisky-Bars in Schottland auf, gemeinsam mit einer appetitanregenden Fotogalerie, die die Bars auch im Bild vorstellt. Schön!

Das Craigellachie Hotel - in ihm findet man eine ausgezeichnete Whisky-Bar. Bild: Colin Smith [CC BY-SA 2.0], via Wikimedia Commons
Das Craigellachie Hotel – in ihm findet man eine ausgezeichnete Whisky-Bar. Bild: Colin Smith [CC BY-SA 2.0], via Wikimedia Commons

Video: The Whisky Train – Speyside – The Strathspey Railway

An diesem Wochenende findet ja das Spirit of Speyside Festival 2015 statt, und wir haben uns gedacht, dass wir für die Daheimgebliebenen Speyside pur bringen wollen – in voller HD-Auflösung und einmal abseits der Whiskytrampelpfade: Der Speyside Way ist ein berühmter Wanderpfad in der Region, und zwischen Craigellachie und Ballindalloch folgt er der alten Eisenbahnstrecke, die für die Whiskyindustrie damals eine notwendige Lebensader war. Mehr Landschaft (aber vom Feinsten) diesmal als Whisky – 30 Minuten herrliche Natur und Menschen aus der Speyside, wunderschön in Szene gesetzt hier bei uns oder auf Youtube: Sehnsucht nach Schottland pur! Viel Vergnügen (und lassen Sie sich vom Titel nicht irritieren, die Videos sind auf Youtube mit den falschen Namen beschrieben)

Interaktive Schottland-Karte zum Whiskymonat Mai

Auf scotsmagazine.com findet sich heute eine interaktive Karte Schottlands, auf der anlässlich des Whiskymonats Mai nicht nur die Destillerien, sondern auch Events und Musikkonzerte eingezeichnet sind, jeweils mit einem Popup-Fenster mit weiterführenden Angaben. Sehr praktisch und gut gemacht – probieren Sie das mal aus!

karte

Wir verkosten: Cadenhead’s Glenburgie 21yo, Clubflasche 2014

 

 

 

Glenburgie 21yo, 51.1%, Cadenhead
Speyside
Destilliert: 1993

Abgefüllt: 2014
92 Flaschen, 70cl
Unchillfiltered; nicht gefärbt
Verkoster: Klaus Doblmann

glenburgie_1993

Nase: Von Beginn weg sehr dunkel mit Kirschen, trockenem Sherry (Fino?), Zwetschkenschnaps, die Würzigkeit europäischer Eiche, getrocknetem Toffee und Karamell (weniger die Süße des Karamells, mehr das Aroma). Dazu Kakaopulver, Instantkaffee und Eukalyptus. Darüber liegt eine Note von Melissengeist. Keine Malzigkeit erkennbar. Eine sehr eigenwillige Nase – das könnte fast ein Obstler aus Kirsche und Zwetschke sein, der in einem Sherryfass gereift wurde…

Gaumen: Eine Mixtur aus reichhaltigen Eichentanninen und trockenen Sherrynoten. Es spielt sich alles im vorderen Bereich der Mundhöhle und auf der Zunge ab. Getrocknete Zwetschken (mehr das Aroma, denn die Süße), bitterer Salat (positiv gemeint), Kakaopulver, Zimt, Piment, Muskatnuss, Zimt vermischt mit Weichselsaft und einem starken alkoholischen Antritt. Die Zugabe von Wasser zähmt den Alkohol. Nach einer Stehzeit von einer halben Stunde gesellt sich dann auch eine leichte Süße hinzu.

Finish: Das Finish ist trocken mit Tanninen, leicht säuerlich mit Kräutern. Nicht zu aufdringlich und sehr lange anhaltend.

Alles in Allem: Diesem Whisky haftet kaum Süße oder Malzigkeit an. Da haben sie wirklich ein sehr interessantes Fass für die 2014er Clubabfüllung des Cadenhead’s Clubs ausgesucht. Definitiv kein 08/15-Whisky, aber dafür sehr lehrreich, wenn man sich damit auseinandersetzt. Leider gibt es ihn nirgendwo zu kaufen – die Flaschen wurden unter den Mitgliedern des (kostenpflichtigen) Cadenhead’s Clubs gegen ausgefüllte Stempelkarten getauscht.

Whisky im Bild: Ein paar Port Ellen

Vladimir Leonov ist Fischhändler aus Tula, eine Stadt am Fluss Upa, südlich von Moskau. Vladimir teilt mit uns allen eine Leidenschaft: Die Vorliebe für guten Whisky. Bei ihm ist es vor allem Port Ellen. Und von Port Ellen hat er sich eine beeindruckende Sammlung zugelegt. Archivaren wie ihm ist es zu verdanken, dass man auch in Zukunft solche Tropfen noch trinken wird können. Das Bild veröffentlichen wir mit seiner freundlichen Genehmigung.

vladimir port ellen

Blogrundschau: Ein halbes Dutzend Unterschiede

Am Feiertag erwarten wir nicht gerade einen Sturm an Neuigkeiten, also finden wir auch wieder einmal Zeit, uns auf internationalen Blogs umzusehen und dort einige Verkostungsnotizen für Sie zu sammeln. Auf geht’s:

  • The Mashtun verkostet einen 22jährigen Bladnoch – mit sehr viel Gefallen wird dieser Lowlander dort aufgenommen.
  • Der Glenlivet Founders‘ Reserve wird auf Masterquill ob seiner Jugend und Unkomplexität mit relativ wenig Gegenliebe bedacht, obschon er „kein schlechter Whisky“ sei.
  • Wesentlich freudiger tritt Masterquill dem Glenlivet 1983/2003 entgegen – er erhält 86 Punkte.
  • Best Shot Whisky Reviews trinkt den Hibiki 12yo – die Nase sei sensationell, meint man dort, und der Rest ebenfalls sehr mögbar.
  • Ein Arran Premium Single Cask für den englischen Markt wird auf Maltfascination verkostet – und sehr geschätzt.
  • Und dann gibt es auf Whiskygospel noch den Octomore 7.2 – mit Syrah gefinished weiß er zu überzeugen, allerdings nicht so sehr wie der 6.2, folgt man den Ausführungen des Verkosters.

octomore-7-2

Whisky des Monats Mai: Arran

Auch im Mai stellen wir Ihnen, so wie schon seit über zwei Jahren, wieder einen Whisky vor, dem wir wünschen, dass ihm ein wenig mehr Beachtung geschenkt wird – und wie immer sehr subjektiv. Diesmal empfehlen wir erneut eine ganze Destillerie, die es für einige noch zu entdecken gilt. Sie liegt auf der gleichnamigen Insel: Arran.

Destillerie Arran. Bildrechte bei Lars Pechmann.
Destillerie Arran. Bildrechte bei Lars Pechmann.

Im Jahr 1994 gründete Harold Currie die Destillerie auf der Insel Arran. Harold war davor bei Chivas und erfüllte sich mit Arran einen lang gehegten Traum: Wieder eine Brennerei auf der Insel zu betreiben. Arran beherbergte über die Jahrhunderte dutzende, meist illegale Brennereien – die letzte offizielle wurde im Jahr 1837 geschlossen.

Arran wurde 1995 eröffnet und an dieser Destillerie kann man schön die Entwicklung eines Whiskys von ungestümen Anfängen bis zu der jetzt 18jährigen Abfüllung verfolgen. Anfänglich begegnete man den Whiskys aus Arran unter Freunden des Lebenswassers mit einer gewissen Skepsis, die durchaus auch auf den Erfahrungen mit den ersten Abfüllungen basierte. Die Begeisterung, die man zum Beispiel den jungen Whiskys aus Kilchoman entgegenbrachte, wollte sich bei Arran nicht so recht einstellen.

Arran hat sich aber über die Jahre mehr als gemausert. Das verdankt die Destillerie zum Einen einer deutlichen Qualitätssteigerung, zum Anderen aber auch einer verbesserten Produktpolitik und gekonntem Marketing. Das frühe Abfüllungswirrwarr ist einem definierten Sortiment mit zwei Kernsegmenten (Alter und Finishes) und einer überschaubaren Anzahl an Sonderabfüllungen gewichen. Die Marke Arran hat nun Profil und damit mehr Bekanntheit am Markt. Und manche ihrer Sonderabfüllungen (The Devil’s Punchbowl, Icons of Arran) sind mittlerweile gefragte Raritäten.

Aus der Core Range möchten wir unseren Lesern zwei Whiskys ans Herz legen: Der neue 18jährige Arran ist der älteste Whisky aus der Destillerie – und ein schönes Beispiel für einen soliden, ausgewogenen Arran. Vielerorts wird er begeistert gelobt; wir hier bei Whiskyexperts finden ihn einfach gut und unprätentiös. Unser Favorit ist eher der 12jährige Arran in Fassstärke; wir schätzen seine Knackigkeit und Frische.

arran 18yo

arran12

Wer Finishes mag, der könnte sich auch den Arran Amarone Cask Finish einschenken – er ist kräftig, fast schon ruppig, aber durchaus charmant. Die getorften Machrie Moor sind einen Versuch wert, aber sicher nicht die Stärke der Destillerie.

arran new design

Unsere Top-Empfehlung bei Arran gilt aber den Arran Premium Single Casks, die im Fachhandel zu finden sind. Sie werden abwechselnd aus Sherry- und Bourbon Casks abgefüllt und zeigen Arran von der besten Seite. Momentan sind gerade die Bourbon Casks aus dem Jahr 1999 auf dem Markt und erfreuen den Gaumen mit einem ausgeprägten Charakter.

007(12)_fbx

Zum Abschluss noch ein Geheimtipp: Wenn Sie irgendwo noch den Arran Millenium Casks auftreiben können: probieren Sie ihn. Ursprünglich wohl als Sammleredition gedacht (das ging aber etwas in die Hose), ist er doch ein schöner Trinkwhisky zu einem ganz akzeptablen Preis.

MillenniumPack

Auch preislich bleibt die Destillerie Arran nach wie vor eine angenehme Überraschung, sodass wir ihr unsere Empfehlung des Monats widmen. Wir wünschen Ihnen jedenfalls viel Freude beim Entdecken und Genießen!

Neu: Benriach Dunder – 18yo peated Dark Rum Finish (mit Tasting Notes)

Von Benriach haben wir eine Pressemitteilung über eine neue Abfüllung erhalten, die heute, am 30. April, offiziell erschienen ist.

Der Benriach Dunder ist ein 18jähriger getorfter Whisky, der in Dark Rum Fässern gefinisht wurde. 1888 Flaschen werden davon aufgelegt, und zwar, wie Benriach ausdrücklich betont, in einem einzigen Batch. Der Dunder wird mit 46% abgefüllt und kommt aus amerikanischen Eichenfässern. Er gehört in die gleiche Produktkategorie wie der im Februar erschienene Benriach Albariza. Sein Name stammt vom Rest des Zuckerrohrsafts, der beim Erzeugen von Rum in der Brennblase verbleibt. Ein Preis wurde uns nicht genannt.

Hier die offiziellen Verkostungsnotizen in unserer Übersetzung:

Farbe: Stroh aus der Sommerernte.

Nase: Getrocknete Fruchtschalen ummanteln Wellen von weichem Pfirsich, reifer Banane und einem Überzug von Demerarazucker. Runder, zarter Rauch vermengt sich mit würziger Eiche.

Geschmack: Deutlicher, dramatischer Torfrauch und Gerste ergänzen knackige Zitronenzeste, weißen Pfeffer und frischen Ingwer. Karamelisierte Gartenfrüchte und getrocknete Aprikosen entwickeln sich hin zu einem reichhaltigen Rauch aus Gras und Holz als Finish.

BenRiach Dunder Peated 18YO Dark Rum Finish

Prometheus 26yo ab 4. Mai im Handel

Prometheus, der 26jährige Whisky aus einer nicht näher bezeichneten Speyside-Destillerie, wird laut einer Aussendung des deutschen Generalimporteurs A Wee Taste of Scotland ab Montag, dem 4. Mai im ausgesuchten deutschen Fachhandel erhältlich sein. Der mit 47% abgefüllte Speysider der in spanischen First Fill Sherry Casks reifte, wird 579 Euro (UVP) kosten.

Prometheus wird auf der Website so beschrieben:

Auftreten
Reich und bernsteinfarben mit einer kupferfarbigen Nuance.

Nase
Ein warmes Bouquet süßer Noten von Butterscotch, aromatischer Heide, Orangenschale und rauchender Kohle.

Gaumen
Wunderbar langlebig, cremig und pfefferig mit Aromen gerösteter Nüsse, Muskatnuss und Nelke verflochten mit einem Hauch Madagaska-Vanille, dunkler Schokolade, Früchtekuchen, Heidehonig, kandierten Früchten und Rauch.

Händler in Deutschland, die Prometheus führen werden, können Sie hier unter „Kaufen“ einsehen.

Prometheus 26yo-2

Prometheus 26yo-1

Spiegel.de: Diskussion über Kalorienangaben auf Alkoholflaschen

Die schon seit einiger Zeit schwelende Diskussion über Kalorienangaben auf alkoholischen Getränken (Diageo will sie ja freiwillig einführen – siehe hier) findet nun auch auf Spiegel Online ihren Niederschlag: In einem Artikel wird das Für und Wider einer solchen Kennzeichnung abgewogen und der Standpunkt der Politik in Deutschland und Europa dazu dargelegt. Auch die Wissenschaft kommt zu Wort – und man findet eine Kalorientabelle für die wichtigsten alkoholischen Getränke. Whisky ist zwar nicht vertreten, aber wohl vergleichbar mit Wodka: 43 kcal nimmt man mit 2cl zu sich.

Warum Alkohol aber auch aus anderen Gründen den Hüftgürtel vermehrt, lesen Sie im Artikel auf Spiegel.de.

glasses

Neu im Visitor Center: Glenfarclas 24yo

Ab heute und nur im Glenfarclas Visitor Center zu haben (laut unserem Leser Marcel Siebert kostet er dort 150 Pfund – Danke, Marcel!): Der neue Glenfarclas 24yo, destilliert im Jahr 1991, abgefüllt mit 49.3% und limitiert auf 258 Flaschen – und zu jeder gibt es laut Glenfarclas auch ein Buch dazu. Das Kontingent wird über die Dauer des Speyside Festivals in Tranchen ausgegeben – man sollte ihn deshalb nicht nur am ersten Tag bekommen. Sieht jedenfalls sehr lecker aus!

glenfarclas24

Zum Nachhören: Ö1 Nachtquartier über Whisky mit Dr. Mario Prinz

50 kurzweilige Minuten über Whisky und schottische Kultur waren heute in der Nacht im Kultursender Ö1 zu hören. Moderator Xaver Forthuber sprach mit Dr. Mario Prinz, der seit 20 Jahren über sein Geschäft Potstill die Österreicher mit momentan über 1200 verschiedenen Single Malts versorgt. Dr. Mario Prinz ist nicht nur Whiskyhändler, sondern auch studierter Soziologe – auch unter diesem Aspekt sind die Gespräche sehr interessant.

Das Ganze gibt es jetzt unter diesem Link eine Woche lang zum Nachhören.

Ein Whiskyregal im Potstill - Foto: Whiskyexperts
Ein Whiskyregal im Potstill – Foto: Whiskyexperts