Wie The Spirits Business heute berichtet, ist die Bourbon-Verknappung zumindest in Bezug auf Michter’s US *1 Bourbon mittlerweile Realität. Die Destillerie gab bekannt, dass sie die Nachfrage an der Michter’s US *1 Range nicht mehr befriedigen kann, weder national noch in anderen Ländern, weil die Lager de facto leer sind. Man könne daher dieses Jahr keinen Whiskey aus dieser Range mehr an Händler versenden. Erst 2016 wird man wieder liefern können.
Michter’s ist nicht das erste Unternehmen, das nicht genügend Whiskey anbieten kann – Buffalo Trace hatte bereits 2014 Probleme, und auch in Irland berichtet die Irish Whiskey Association von geringen Lagerbeständen.
So langsam aber ganz sicher beginnt auch für die Whisky-Freundinnen respektive -Freunde die Weihnachtszeit. So erhielten wir heute eine Presseaussendung zu zwei Weihnachtsabfüllungen des unabhängigen Abfüllers Douglas Laing, ausgesucht vom Bremer Spirituosen Contor exklusiv für den deutschen Markt. Die Pressemitteilung geben wir hier in ihrer Gänze wieder:
Zwei limitierte 18 jährige Old Particular Weihnachtsabfüllungen exklusiv für Deutschland
Auch in diesem Jahr hat das Bremer Spirituosen Contor exklusiv für den deutschen Markt zwei Old Particular Einzelfässer aus der Schatzkiste des unabhängigen Abfüllers Douglas Laing ausgesucht. Ein cremiger, süßer Ben Nevis 18 Jahre aus einem Refill Sherry Butt, welcher mit feinen Toffee-Noten und einer fruchtigen Süße überrascht sowie ein Blair Athol 18 Jahre aus einem Sherry Butt mit wunderbaren Gewürznoten und den Aromen von getrockneten Früchten und Rosinen.
Ganz nach dem Firmencredo von Douglas Laing wurden diese OLD PARTICULAR Abfüllungen ungefärbt, nicht kältegefiltert und mit 48,4 Vol. % abgefüllt, um die Aromen aus dem Fass unverfälscht in die Flasche zu bringen. Beide Whiskys sind exklusiv auf dem deutschen Markt erhältlich und auf 354 Flaschen bzw. 258 Flaschen limitiert.
Timo Lambrecht, Head of Marketing des Bremer Spirituosen Contors hierzu:
„Dieses Jahr ist uns die Auswahl besonders schwer gefallen, da beide Fässer so wahnsinnig gut waren. Deshalb sind es am Ende in diesem Jahr gleich zwei Fässer geworden – beide im Sherry Butt gereift – und dennoch so unterschiedlich von Ihren Aromen und Facetten. Eine wunderbare Gelegenheit die herausragenden Qualitäten von Douglas Laing zu entdecken.“
Beide streng limitierten Abfüllungen sind ab sofort im gut sortierten Fachhandel erhältlich.
Die Abfüllungen:
Ben Nevis 18 Jahre OLD PARTICULAR
48,4% 0,7 – Refill Sherry Butt
Limitiert auf 354 Flaschen
Distilled: November 1996 – Bottled: October 2015
A Festive Bottling Exclusively For Germany
Verkostungsnotizen:
Nach 18 Jahren im Sherryfass betört dieser Single Malt Whisky die Nase mit intensiven Toffee-Noten, als würde man eine Schachtel mit Karamell-Pralinen öffnen. Dazu kommen Aromen von reifer Banane.
Am Gaumen dann eine Explosion von Fruchtnoten, Gewürzen und Eichenholz. Der Abklang ist lang und süß, bevor er etwas trockener wird und warme Gewürz- und Holznoten entwickelt.
Blair Athol 18 Jahre OLD PARTICULAR
48,4% 0,7 – Sherry Butt
Limitiert auf 258 Flaschen
Distilled: May 1997 – Bottled: October 2015
A Festive Bottling Exclusively For Germany
Verkostungsnotizen:
Die Blair Athol Brennerei in den Highlands ist nicht nur optisch ein echtes Schmuckstück. Im Glas entwickeln sich erst feine süße und würzige Aromen, Noten von eingelegten Rosinen und warmes, weiches Leder. Am Gaumen dann eine volle Würze, welche gleich den gesamten Mundraum einnimmt. Es entwickeln sich saftige Karamell-Noten gefolgt von feinem Eichenholz. Der Abklang ist lang und süß mit allem, was man von einem guten Sherryfass erwartet.
Die Preise sind wie folgt angegeben: Ben Nevis 18 Jahre OLD PARTICULAR, 48,4%, 0,70 , UVP 105 € Blair Athol 18 Jahre OLD PARTICULAR, 48,4%, 0,70 , UVP 105 €
Valentino Zagatti sammelte Whisky über 50 Jahre lang, in seiner Kollektion befanden sich viele seltene, teure und gesuchte Abfüllungen. Im letzten Jahr entschloss er sich, diese einmalige Sammlung zu veräußern. Den Zuschlag erhielt Michel Kappen mit seinem Projekt World Whisky Index (wir berichteten).
Gestern wurde der Transport dieser 3.103 Flaschen abgeschlossen. Der niederländische Whisky-Blog whiskytips berichtet über diesen Transport und zeigt unter anderem auch eine Abfüllung der 1931 geschlossenen Brennerei Parkmore. Das Video, welches den Umzug dokumentiert, stellt auch noch die wertvollste Abfüllung vor: ein Whisky aus dem Jahr 1843. Diese Video (in niederländisch, ab und zu ergänzt durch englische Untertitel) finden Sie auf Youtube oder hier direkt:
Der Hype um japanische Whiskys hat vielleicht in diesem Sommer seinen Höhepunkt erreicht, als Nikka die Umstellung seiner Produkte auf No Age Statements verkündete – einfach aus dem Grund, dass die Lager ebenso leer waren wie die in Schottland, was ältere Fässer anbelangt. Das löste in Europa verstärkte Käufe aus, und Importeure sahen sich nach anderen japanischen Whiskys um, um die Nachfrage zu befriedigen. Und man sah zum Teil, welche excellenten Tropfen es dort abseits der Großen gibt – und dass andere dort auch nur mit Wasser kochen.
Serge Valentin hat das Erscheinen eines neuen Karuizawa zum Anlass genommen, um mehrere japanische Whiskys zu verkosten – und kommt zu gemischten Ergebnissen:
Togouchi 18 yo (43%, OB, world blend, +/2014): 79 Punkte
Yoichi (43%, OB, Japan, +/-2015): 77 Punkte
Suntory ‚Royal‘ (43%, OB, Japanese blend, +/-2015): 84 Punkte
Shinshu Mars 3 yo 2011/2014 ‚Komagatake‘ (57%, OB, Japanese malt, 5200 bottles): 86 Punkte
Chichibu 2010/2014 ‚Chibi Daru‘ (53.5%, OB, Japanese malt, 6200 bottles): 87 Punkte
Karuizawa 1980/2015 (61.6%, OB, The Whisky Show): 86 Punkte
Haben Sie gerade 40.000 Dollar bei der Hand, die Sie in Blends mit Altersangabe investieren wollen? Dann wäre The Royal Salute The Age Collection das Richtige für Sie. 10 Blends im Alter von 21 bis 30 Jahren, zum Teil mit Whisky aus Lost Distilleries – wie The Spirits Business berichtet.
Gestaltet von den Designern Sally Mackereth und Jack Badger, präsentiert sich die Sammlung mit 10 Flaschen von Dartington aus dunkelblauem Kristall durchaus elegant und ansehnlich. Das Holz, auf dem sie stehen, ist steinzeitliches Holz aus dem Neolithikum vor 8000 Jahren und stammt aus Kroatien. Insgesamt wurden 21 Sets hergestellt.
Von Anam na h-Alba, dem ersten und einzigen Einzelfassabfüller im Ruhrgebiet, sind wir heute darüber informiert worden, dass man dort ab sofort den Exklusivimport und -vertrieb der Destillerie Strathearn für Deutschland übernommen hat.
Was Strathearn-Whisky anbelangt, werden wir uns noch etwas gedulden müssen: Von heute an 357 Tage wird es dauern, bis der erste Whisky aus der wohl kleinsten Destillerie Schottlands abgefüllt werden darf, aber schon jetzt wird dort, wie in vielen neu entstandenen Destillerien, zum Beispiel Gin produziert.
Aus Irland wurden wir über den neuen Green Spot Château Léoville Barton Irish Whiskey informiert. Zwar gab es einen Bericht darüber bereits einmal im Juni, aber heute hat die Destillerie über ihren Club „The Stillhouse“ diese Abfüllung detailliert vorgestellt.
Es ist der erste irische Whiskey mit Bordeaux-Finish. Das Château Léoville, aus dem die Fässer für das Finish stammen, liegt in der Appellation Saint Julien. Das Finish, das 12 bis 24 Monate dauerte, soll den 7-10 Jahre alten Whiskey zusätzlich verfeinern. Abgefüllt wird er mit 46%.
Hier sind die Tasting Notes in unserer Übersetzung:
Nase: Klare Holznoten addieren sich zum würzigen Single Pot Still Charakter. Florales Parfüm und ein Hauch reifer Beeren wie Himbeere und Erdbeere, zusätzlich zum Duft der Gartenfrüchte, der für Green Spot typisch ist.
Gaumen: Eiche und Gewürze in harmonischer Balance. Süße Vanille ergänzt den Einfluss des trockenen Weins. Gartenfrüchte, französische Eiche und Gerste.
Finish: Die Noten französischer Eiche verblassen nur langsam, es bleiben Gewürze und Wein aus Frankreich und Irland als letztes Wort.
Die südlichste Highland-Destillerie Glengoyne hat uns heute darüber informiert, dass sie ihre Website neu gestaltet hat. Motto der neuen Site: „The Glengoyne way – no-one takes more time and care“ – also: Niemand lässt sich mehr Zeit und wendet mehr Sorgfalt auf als wir.
Man erfährt auf der Website mehr über die Destillerie, die so wie Tamdhu dem unabhängigen Abfüller Ian Macleod Distillers gehört, über ihre Philosophie und was sie aus ihrer Sicht so besonders macht – und man kann auch Feedback darüber hinterlassen, wie einem die Neugestaltung gefällt.
Gerade von der Highland-Destillerie Glendronach im Posteingang: Drei neue Abfüllungen wird es zur Weihnachtssaison geben (sie sollten demnächst auch in Deutschland im Handel zu finden sein):
Da ist zuächst einmal der bereits vorgestellteGlendronach Peated, mit 46% abgefüllt und aus Bourbon Casks stammend, gefinisht in Oloroso und PX Sherry Casks:
Nummer 2 der Neuheiten ist das fünfte Batch des Glendronach Cask Strength – diesmal mit 55.3% und zur Gänze in Oloroso und PX-Fässern gereift:
Der dritte im Bunde ist der Glendronach 19yo Madeira Cask Finish, zunächst in European Oak gereift und danach in einer kleinen Anzahl von Madeira Hogsheads gefinisht. Abgefüllt wurde er mit 46%:
Nein, wir sind nicht der-postillon.de – und nein, das ist nicht erfunden, sondern wahr und zu kurios, um uns zu erlauben, an diesem Fundstück, das ja auch noch mit Whiskey zu tun hat, einfach vorbeizugehen. Also, hier ist die Geschichte aus dem Las Vegas Review Journal:
Ein langgedienter Polizist aus Florida sollte im Rahmen einer zweitägigen Schulung am Abend in einer Festveranstaltung eine von „Mütter gegen betrunkenes Autofahren“ gestiftete Auszeichnung entgegennehmen – und zwar als Dank für 100 betrunkene Autofahrer, die der Polizist durch Verhaftung aus dem Verkehr gezogen hat.
Allerdings war, als der Abend kam, der Polizist zu alkoholisiert, um den Preis vor Publikum entgegenzunehmen. Augenzeugen beschrieben den Mann als „umwerfend betrunken“. An diesem Zustand beteiligt waren eine Flasche Jameson und eine Flasche Crown Royal. Er und Kollegen hatten bereits am Vormittag mit dem Vernichten dieser beiden Flaschen begonnen.
Die Konsequenzen, die der Polizist zu tragen hatte, klingen vielleicht noch seltsamer als die Geschichte selbst: Zur „Strafe“ wurde der Polizist einen Tag lang bei vollen Bezügen suspendiert und in die Abteilung gegen Verbrechen gegen Kinder versetzt.
Sorgsamer Umgang mit Alkohol ist eine Angelegenheit, die nicht nur in der persönlichen Verantwortung liegt – auch die Produzenten sind gefragt, dabei bewußtseinsbildend und vorsorgend mitzuwirken. Pernod Ricard tut das unter anderem mit dem Programm „Responsible Party“, das mittlerweile ins 5. Jahr geht. Vom Unternehmen hat uns dazu eine Pressemitteilung erreicht, inklusive Hinweise auf zwei Veranstaltungen dazu in Deutschland:
5 Jahre „Responsible Party“ – Erfolgreiches Präventionskonzept geht in die nächste Runde
Soziale Verantwortung ist seit jeher ein wichtiger Bestandteil der Unternehmens-DNA von Pernod Ricard. Ein Beleg für das nachhaltige Engagement sind die internationalen CSR-Kampagnen, von denen eine nun Jubiläum feiert. Seit fünf Jahren engagiert sich Pernod Ricard mit dem europaweit erfolgreichen Partyformat „Responsible Party“ für einen maßvollen und verantwortungsbewussten Alkoholkonsum bei Studenten und jungen Menschen. In diesem Zeitraum hat das Unternehmen unter dem Motto „Maßvoll statt maßlos“ gemeinsam mit dem Erasmus Student Network (ESN) aktive Präventionsarbeit geleistet und damit insgesamt mehr als 200.000 Studenten erreicht. Grundlage des Erfolgs ist die zielgruppengerechte Ansprache sowie die unkomplizierte Vermittlung von Werten und angemessenem Verhalten, etwa durch die Bereitstellung von Reaktionsspielen, Alkoholtestern und umfangreichen Informationsmaterialien. „Die ,Responsible Partys‘ waren in den vergangenen fünf Jahren sehr erfolgreich und wurden von den Studenten hervorragend angenommen. Gerade bei dieser Zielgruppe ist aktive Präventionsarbeit ohne erhobenen Zeigefinder sehr wichtig. Als Initiator des Formats wird sich Pernod Ricard Deutschland deshalb auch in Zukunft für einen verantwortungsbewussten Alkoholkonsum einsetzen. Die ,Responsible Party‘ sorgt als Absender dieser Botschaft mit tollen Aktionen und Ideen für Spaß und gute Laune bei den jungen Leuten“, so Nicole Lichius, Head of Communications bei Pernod Ricard Deutschland.
Etablierte Eventreihe in ganz Europa
Das Partyformat „Responsible Party“ besteht seit 2010 als Kooperation zwischen Pernod Ricard und dem Erasmus Student Network. Das europaweite Programm umfasst 60 Städte und 28 europäische Länder. In Deutschland feiert das Erasmus Student Network in diesem Jahr sein 25-jähriges Bestehen. Grund genug gemeinsam mit Pernod Ricard Deutschland in die nächste Partyreihe zu starten – auch aus Sicht von Felix Ebberg vom Erasmus Student Network Deutschland: „Das Format ,Responsible Party‘ ist sehr erfolgreich und hat sich bei Studenten als feste Größe etabliert. Hier können wir zeigen, dass nicht jede Party aus binge drinking besteht und wir stattdessen gemeinsam mit Freunden tolle Abende erleben können, an die wir uns gerne zurückerinnern. Die Partyreihe ist die ideale Plattform für den internationalen Austausch und wir sind froh, dass Pernod Ricard uns auf diesem Weg mit Know-how und verschiedenen Gadgets unterstützt.“
Jubiläumsparty im November und Dezember
Folgende Termine können sich die Studenten schon einmal im Terminkalender vormerken:
November: Responsible Party während der Nationalen Plattform, Dortmund
Glenlivet ist ja seit einigen Monaten die Nummer 1 unter den schottischen Whiskys, was die Menge angeht. Die Destillerie hat Glenfiddich vom Podest gestoßen und will den hauchdünnen Vorsprung weiter ausbauen.
Da sind natürlich die Samples, die Serge Valentin für seine Verkostung heute getrunken hat, nicht wirklich maßgeblich, aber hey: jedes Bisschen zählt :-). Und offensichtlich haben die fassstarken Proben, die sich Serge ausgesucht hat, auch gut geschmeckt, wenn man der Punktewertung Glauben schenken darf:
Glenlivet 15 yo (57%, Gordon & MacPhail, licensed bottling, +/-1990): 82 Punkte
Glenlivet 16 yo 1988/2005 (58.1%, OB, Chivas Bros., Batch #GL 16 004, 50cl) : 81 Punkte
Glenlivet 19 yo ‚Tom a Voan‘ (54.1%, OB, single cask edition, cask #42705, 2015) : 88 Punkte
Glenlivet 18 yo 1996/2015 (46%, Signatory Vintage, Un-Chillfiltered Collection, first fill sherry butt, cask #83266): 86 Punkte
Glenlivet 19 yo 1995/2015 (58.1%, Signatory Vintage, Cask Strength, sherry butt, cask #166951, 526 bottles): 88 Punkte
Glenlivet 33 yo 1981/2015 (52.2%, Signatory Vintage, for The Whisky Exchange, refill sherry, cask #9468, 154 bottles): 90 Punkte
Glenlivet 18 yo ‘Hand-Filled’ (50.7%, OB, cask #2, 2014): 88 Punkte
Ein Bericht in Spektrum.de stellt das, was der Hausverstand bislang beim Riechen und Verkosten für wichtig und richtig gehalten hat, kräftig in Frage: Forschern der Yale-Universität ist es gelungen nachzuweisen, dass unser Geruchssinn beim Ausatmen weitaus besser funktioniert als beim Einatmen.
Wie sich zeigt, sorgt vor allem die Gestaltung des hinteren Mundrachens für stark differierende Strömungsverhältnisse beim Aus- und Einatmen: Nur beim Ausatmen strömen flüchtige Stoffe aus dem hinteren Mundraum auf die für die Geruchswahrnehmung entscheidenden olfaktorischen Rezeptoren in der hinteren oberen Nasenschleimhaut. Beim Einatmen dagegen bildet sich ein ziemlich dichter Luftvorhang, der einströmende Duftpartikel von diesen Rezeptoren abschottet: Der Strom leitet die schon im Mundraum konzentrierten Duftpartikel weiter nach unten durch den Schlundrachen in Trachea und Lunge, nicht aber auf die Riechschleimhaut.
Diese Erkenntnis wurde durch eine Nachbildung des Nasen-Rachenraums mittels 3D-Drucker erlangt, in die dann Tracersubstanzen eingesprüht wurden, um den Luftfluss zu messen. Das Abstract des wissenschaftlichen Papiers ist hier nachzulesen.
Müssen wir also beim Tasting umdenken? Zumindest haben wir alle ein wenig Gedankenfutter zum Herumexperimentieren bekommen :).
Wie wichtig der Geruchssinn auch beim Schmecken im Mund ist, lässt sich übrigens in einem kleinen Experiment bei ihrem nächsten Verkosten verdeutlichen. Bevor Sie den Schluck Whisky in den Mund nehmen, atmen Sie ein und halten Sie sich die Nase zu. Atmen Sie erst wieder aus, nachdem Sie den Whisky geschluckt haben. Erstaunlich, wie wenig man auf diese Weise schmeckt.
Dirk Schlüters Geniessertreff Whiskylounge in Wülfrath als passender Rahmen. Sechs Blindproben, jeweils ein Whisky mit Altersangabe und ein entsprechender aus der Kategorie ohne Age Statement. Simon Rosenkranz, Customer Relationship Manager bei Whiskyexperts als fachkundiger Begleiter durch den Abend – das waren die Zutaten für ein gelungenes Whiskyexperts-Tasting am letzten Freitag – bei dem übrigens die NAS-Whiskys in der Blindverkostung den Sieg davontrugen.
Wenn auch Sie einmal mit Whiskyexperts das Wasser des Lebens verkosten wollen, dann schauen Sie doch einfach in unseren Eventkalender – immer wieder teilen Redakteure und Mitarbeiter von uns bei Veranstaltungen ihre Begeisterung über Whisky mit Ihnen.
Hier jedenfalls ein paar Bilder von der Veranstaltung in Wülfrath.
Ach ja, und das waren die Whiskys, die sich namenlos zum Vergleich stellten: