PR Finest Spirits München: Spirituosen-Erlebnisse und viele begeisterte Besucher!

Vom Veranstalter der Finest Spirits in München haben wir einen Pressetext über die diesjährige Veranstaltung bekommen, den wir gerne in den relevanten Auszügen mit Ihnen teilen:

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Mehr als 90 Aussteller und über 9.450 Besucher waren gleichermaßen begeistert von der diesjährigen Fülle an Neuheiten, Sonderabfüllungen, Klassikern und gelebtem Bar Spirit. Das 10. Jubiläum wurde drei Tage lang zelebriert – von den Großen der Branche, den Newcomern, den heimlichen Helden der Manufakturwelt und von den Spirituosenproduzenten, die zum ersten Mal mit dabei waren.

Die eigene monothematische, jährlich wechselnde Spirituosen Bar – die FINEST SPIRITS Bar – wurde wieder sehr gut angenommen. Richi Link aus dem Wasserwerk in München hat in diesem Jahr den Rum hochleben lassen und den Besuchern wieder viele Tipps für die Home Bar mitgegeben.

Die Master Classes waren alle restlos ausverkauft schon wenigen Stunden nach der Öffnung des Festivals. Das breit gefächerte, sehr interessierte Publikum fand in den ausgesuchten Verkostungen seltener Raritäten ein Programm, das genau seinen Erwartungen entsprach. Das Erleben der Spirituosen steht im Mittelpunkt – und das ist Veranstalter Frank-Michael Böer auch in diesem Jahr gelungen.

Wir treten seit 10 Jahren an, um den Leuten ein Erlebnis zu bieten. Spirituose in cooler  Atmosphäre und in lebendigem Stil zu erleben. Wir sind ein Festival und das hat man in diesem Jahr wieder sehr gut sehen können. Unsere Gäste warten voller Vorfreude in Schlangen bis die Tore öffnen und verlassen nach vielen Stunden begeistert das MVG Museum – so muss es sein!                           – Frank-Michael Böer

 

Im nächsten Jahr öffnet die 11. FINEST SPIRITS vom 19. bis 21. 2. 2016 ihre Pforten – bleiben Sie neugierig, was bei der Fortsetzung geboten wird.

Eye for Spirits verkostet Ardbeg Kildalton

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Es war die letzte Abfüllung der Brennerei aus dem Süden der Insel Islay und konnte nur wenige ob ihres Geschmacks euphorisieren. Auch Philip Reim auf Eye for Spirits vermisst bei seiner heutigen Verkostung des Ardbeg Kildalton vor allem eines: Komplexität. Deshalb fällt sein Fazit mit 7 von 10 möglichen Punkte auch verhalten aus.
Sehr lesenswert macht seinen Artikel vor allem seine generellen Fragen und Überlegungen zu Ardbeg:

„Im regelmäßigen Turnus junge Abfüllungen auf den Markt zu werfen, die wie im Falle des Kildalton ca. 150,- Euro kosten, einen Whisky-Fan aber nur marginal befriedigen, sind für das Unternehmen eine heikle Sache. Irgendwann ist diese Kundengruppe ausgemolken, hat keine Lust mehr und kürt einen neuen Whisky-Götzen.“

Abschließend fragt Philip Reim, ob Ardbeg so langsam seinen guten Ruf verspielt. Diese Frage stellten wir uns angesichts der Ardbeg Ceò Zerstäuber-Installation auf der Finest Spirtis auch.

Menschen, die auf Nebel starren: Der Zerstäuber von Ardbeg in Aktion.
Menschen, die auf Nebel starren: Der Zerstäuber von Ardbeg in Aktion.

Wir verkosten: Teeling Port Wine Single Cask

 

 

Teeling Port Wine Single Cask
Single Malt Whiskey, Irland
0,7 Liter, Vol.: 46,1%
Exklusiv für irish-whiskeys.de
Verkoster: Dirk Piesczek
Sample: Irish Whiskeys

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Nase: Sehr dezent, ohne Druck und sehr angenehm. Vanille, sowohl dunkle als auch helle Früchte und eine leichte Klebstoff-Note. Mal im Wechsel und dann deutlich identifizierbar, mal gemeinsam und dann recht komplex.

Gaumen: Deutlich komplexer, runder, fast geschliffen als in der Nase, dazu sehr weich. Die Klebstoff-Note verschwindet und wird nicht vermisst. Die restlichen Noten verschmelzen. Sehr schön.

Finish: Sehr lang und wärmend. War da ein leichter Anflug von Rauch?

Alles in Allem: Der Einfluss des Port Wein Fasses ist bei diesem Teeling Whiskey dezent und wohl dosiert. Der Single Malt wird unterstützt und nicht überlagert. Dieser sehr schöne irischer Single Malt, leicht, recht komplex und schön zu trinken, bekommt ein „Sehr gut“.

Serge verkostet: Balblair

Ein kleines Duell steht heute an bei Serge Valentin: Eine Originalabfüllung von Balblair matcht sich mit einer Abfüllung von Cadenhead.

Normalerweise, so Serge, müsste ein älterer, von einem unabhängigen Abfüller präsentierter Whisky eine jüngere Originalabfüllung in der Verkostung schlagen, aber nachdem Balblair in letzter Zeit wirklich excellente Bottlings auf den Markt gebracht habe, könnte dies ein knappes Rennen werden. Und tatsächlich hat der Unabhängige die Nase nur um Nasenhaarbreite vorne:

  • Balblair 1999/2014 (46%, OB, 2nd release): 85 Punkte
  • Balblair 1990/2015 (52.2%, Cadenhead, Authentic Collection): 86 Punkte

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Paste Magazine: Sechs interessante kanadische Whiskys

Kanadische Whiskys sind vielleicht die untypischsten Whiskys, die man sich vorstellen kann. Das liegt unter anderem aber nicht nur daran, dass die Vorschriften für kanadischen Whisky jede Menge Freiheiten erlauben. So können zum Beispiel viele verschiedene Komponenten darin verwendet werden, die ihm zusätzlichen Geschmack geben: Sherry, Rum, aber auch Cognac, Zucker und Vanille, um nur einige zu nennen.

Für Puristen ist also kanadischer Whisky ein Minenfeld, für Abenteuerlustige ein weites, zu entdeckendes Land. Ein Artikel im Paste Magazine hilft den Wagemutigen nun dabei, einige kanadische Whiskys besser kennen zu lernen. Sechs Whiskys werden unter dem Titel „6 Canadian Whiskies Worthy Of Your Attention“ vorgestellt, darunter auch einer aus einer der beiden einzigen Single Malt Distilleries in Kanada, der Stalk and Barrel Single Malt Whisky. Die meisten davon werden bei uns nicht einfach erhältlich sein, aber mit etwas Geschick kann man sie bei Interesse besorgen, denken wir. Und auch wenn nicht: Vielleicht bekommt man durch den Artikel Lust, etwas über den Tellerrand hinauszublicken…

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Neu: Midleton Dair Ghaelach (mit Tasting Notes)

Etwas Neues gibt es von Midleton (im Besitz von Pernod Ricard) zu vermelden: den Midleton Dair Ghaelach. Er ist in Virgin Irish Oak Hogsheads gefinisht – und daher kommt auch der Name: Dair Ghaelach bedeutet „Irische Eiche“.

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Es wurden Whiskeys im Alter von 15 bis 22 Jahren ausgesucht, um im irischen Eichenfass (das übrigens von 10 bis zu 130 Jahre alten irischen Eichen stammt) nachzureifen. Bei der Wahl der Bäume wurde auf Nachhaltigkeit geachtet. Der Whiskey wurde monatlich auf Geschmack überprüft und nach einem Jahr Nachreifung für fertig befunden.

Der Single Pot Still Whiskey wird mit 51.8% bis 58.5% abgefüllt, je nach Batch, und ungefähr umgerechnet 220 Euro kosten. Ab Mitte April soll er auf ingesamt fünf Märkten verfügbar sein, darunter Südafrika, Frankreich und Irland. Von Deutschland haben wir nichts gehört, versuchen das aber noch zu verifizieren oder zu falsifizieren.

Hier die offiziellen Tasting Notes von Midleton Master Blender, Billy Leighton:

Nase: Ausgeprägte Gewürznoten werden vom Geruch irischer Eiche angereichert. Vanille erhält durch Schokolade, Honigwaben und Kaffeebohnen mehr Tiefe. Dichte Fruchtaromen von roten Beeren, Ananas und reifen Bananen harmonieren mit zarten aromatischen Ölen.

Geschmack: Die für das Potstill-Verfahren typischen Gewürznoten werden wiederum vom Eichenton verstärkt. Nelke und Zimt weichen, dann kommt Milchcreme und Milchschokolade durch, kombiniert mit Apfelkompott.

Finish: Sehr lang, mit süßen Gewürzen, langsam abklingend und nochmals den Geschmack der irischen Eiche freigebend.

 

Video: 0711 Spirits in Stuttgart – der Film

Gestern ist der Film von der 0711 Spirits in Stuttgart online gestellt worden, die erste Besuchermesse in Stuttgart für hochwertige Spirituosen, erlesene Weine, besondere Biere und Barkultur aus der Region und der ganzen Welt. In knapp 2 Minuten gibt es einige Eindrücke und Stimmen zur Messe – entweder auf Youtube oder gleich hier bei uns:

Kleine Zeitung: Österreichischer Whisky reift im Gletschereis

Wer in der Schladminger Dachsteinregion beheimatet ist, der wird das Mandlberggut und die darin befindliche Dachstein-Destillerie vielleicht kennen. Seit einigen Jahren wird dort auch Whisky produziert (der rock-Whisky), und seit Juni 2014 gibt es auch einige Fässer aus der Destillerie, die im Dachsteingletscher gelagert werden.

Die Kleine Zeitung hat nun einen Bericht über diese Fässer im Gletschereis veröffentlicht, der ein wenig mehr über deren Geschichte und die Vorhaben der Besitzer Doris und Bernhard Warter erzählt. Der Brennmeister betrachtet seine Idee mit dem Gletscherwhisky übrigens sehr sympathisch entspannt:

Sorgen um seine Fässer macht er sich nicht: „Grundsätzlich sollten sie keinen Schaden durch die Bedingungen nehmen, die dort oben herrschen. Und wenn doch, nehme ich sie eben raus, bevor sie kaputt werden“, schmunzelt Warter.

Foto: Dachstein-Destillerie
Foto: Dachstein-Destillerie
Der rock-Whisky aus der Dachstein-Destillerie
Der rock-Whisky aus der Dachstein-Destillerie

Die Geschichte(n) von Pappy van Winkle

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This is a file from the Wikimedia Commons.
This is a file from the Wikimedia Commons.

 

Auch wenn sicherlich nur wenige schon ihr Glas mit Whiskey aus dem Hause Van Winkle füllen durften – die Marke muss dem Bourbon-Interessierten nicht vorgestellt werden. Bei Gear Patrol fanden wir einen Artikel über ihren Gründer Pappy van Winkle, seiner Geschichte und die seiner Whiskeys. Am Ende des recht langen Artikels präsentiert Autor Ben Bowers noch Tasting Notes zu drei älterer Abfüllungen, inklusive damaligem Preis und einem heutigen Schätzpreis. Denn aufgrund der hohen Qualität der Abfüllungen und ihrer geringen Auflage sind Van Winkle Whiskey gesuchte Raritäten.

Im Kurzfilm „Asleep in the Wood“ von Joe York erzählt Pappy’s Enkel Julian P. Van Winkle III Weiteres zur Geschichte seines Großvaters, seinem damaligen Whiskey und dem Jetzigen.

Exklusiv: 5×2 Karten für die Wiener Whiskymesse gewinnen

Am 21. und 22. März 2015 findet die 7. Wiener Whiskymesse statt – ein Treffpunkt der Whiskybegeisterten nicht nur aus Österreich. Auch wir von Whiskyexperts werden auf der Messe mit einem eigenen Stand vertreten sein (eine Liste der Aussteller finden Sie hier, und hier die gesamten Masterclasses der beiden Tage).

AW Banner

Wir möchten es nun unseren Lesern noch einfacher machen, uns auf der 7. Wiener Whiskymesse zu besuchen und verlosen daher 5×2 Eintrittskarten für einen der beiden Messetage nach Ihrer Wahl. Im Eintritt inkludiert sind das exklusive Whiskymesse-Glencairnglas, der umfangreiche Whisky Fair Guide, der Falstaff Bar & Spirits Guide sowie die aktuelle Ausgabe des Genussmagazins 2015.

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So können Sie Ihre Eintrittskarten gewinnen:

1. Beantworten Sie bitte folgende Gewinnfrage: Zum wievielten Mal findet die Wiener Whiskymesse im Jahr 2015 statt?

a) zum 3. Mal
b) zum 7. Mal

2. Die richtige Antwort schicken Sie gemeinsam mit Ihrem vollen Namen und Ihrer Postanschrift unter dem Betreff Whiskymesse ab sofort an folgende email: contest@whiskyexperts.net

Unter allen richtigen Antworten, die uns bis 8. März 2015, 23:59 Uhr mitteleuropäischer Zeit erreichen, ziehen wir die Gewinner der Preise.

Pro Person ist nur eine Teilnahmemail möglich!

Teilnahmebedingungen:

Am Wettbewerb kann jeder mitmachen, der in Deutschland, Österreich oder der Schweiz wohnt und das 18. Lebensjahr vollendet hat. Der Wettbewerb läuft ab sofort bis 8. März 2015, 23:59. Die Gewinner werden am 9. März auf unserer Webseite bekanntgegeben und per Mail benachrichtigt. Der Wettbewerb findet unter Ausschluss des Rechtsweges statt – es kann dazu kein Schriftverkehr geführt werden. Mitarbeiter von Whiskyexperts  sind von der Teilnahme ausgeschlossen.

Mit der Teilnahme erklären Sie sich mit diesen Teilnahmebedingungen einverstanden. 

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Wir wünschen Ihnen viel Glück beim Mitmachen – und in den nächsten Tagen legen wir noch einen drauf 🙂

Hier noch ein paar Impressionen von der letzten, der 6. Wiener Whiskymesse:

Ein Blick auf einige Flaschen der Glenfarclas-Range
Ein Blick auf einige Flaschen der Glenfarclas-Range
Whiskyraritäten Lother Langer - das Paradies für alle, die alte und seltene Whiskys suchen und verkosten wollen.
Whiskyraritäten Lother Langer – das Paradies für alle, die alte und seltene Whiskys suchen und verkosten wollen.
Ardbeg-Stand, gemeinsam mit Glenmorangie. Dort gab es ein gratis-Dram für Committee-Mitglieder
Ardbeg-Stand, gemeinsam mit Glenmorangie. Dort gab es ein Gratis-Dram für Committee-Mitglieder
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Das Angebot des WCoA, des Whisky Clubs of Austria

 

Der Stand von Diaego mit ihren Standardabfüllungen
Der Stand von Diaego mit ihren Standardabfüllungen

 

Serge verkostet: Benriach und Benriach und Benriach und…

Eine Monsterzusammenstellung von Benriachs bietet uns Serge Valentin heute in seiner Verkostung. Diese Speyside-Destillerie im Besitz von Billy Walker ist nicht nur in Kennerkreisen sehr geschätzt – die jährlichen Single Cask Abfüllungen finden schnell ihre Abnehmer (zumindest in den Altersregionen, wo der Preis noch unter der Schmerzgrenze bleibt). Und Benriach ist auch bekannt dafür, dass sie nicht geizig sind, was Fässer für private oder unabhängige Abfüllungen anbelangt. Hier die gesammelten Wertungen der Session bei Serge:

  • Benriach 20 yo (43%, OB, +/- 2013): 84 Punkte
  • Benriach 1998/2014 (56.1%, OB for Independent Spirit, triple distilled, PX sherry finish, cask #7630, 631 bottles): 80 Punkte
  • Benriach 1994/2014 (54.6%, OB for Independent Spirit, peated, oloroso sherry finish, cask #806): 90 Punkte
  • Benriach 16 yo 1996/2012 (51.1%, The Whisky Agency, Liquid Library, bourbon hogshead, 275 bottles: 85 Punkte
  • Benriach 18 yo 1996/2014 (52.2%, Malts of Scotland, bourbon hogshead, cask #MoS 14017, 282 bottles): 85 Punkte
  • Benriach 20 yo 1993/2014 (52.3%, OB for The Whisky Agency, virgin American oak finish, cask #7977, 277 bottles): 81 Punkte
  • Benriach 24 yo 1990/2014 (50.2%, The Single Malts of Scotland, bourbon, cask #100142, 315 bottles): 87 Punkte
  • Benriach-Glenlivet 22 yo 1992/2015 (52.9%, Cadenhead, rum cask): 87 Punkte
  • Benriach 35 yo 1976/2012 (43.8%, OB for Kinko, Japan, hogshead, cask #3035, 158 bottles): 92 Punkte
  • Benriach 36 yo 1976/2012 (43.1%, OB for Usquebaugh Society, refill bourbon, cask #3031, 124 bottles): 92 Punkte
  • Benriach 38 yo 1970/2009 (49.1%, OB, Pedro Ximenez sherry finish, cask #1035, 250 bottles): 85 Punkte
Die Destillerie BenRiach. Fotorechte bei Ernst J. Scheiner
Die Destillerie BenRiach. Fotorechte bei Ernst J. Scheiner

Wir verkosten: Springbank 17yo Sherry Wood

 

 

Springbank 17yo Sherry Wood 
Scotch Single Malt Whisky, Campbeltown
0.7 Liter, 52.3%
Verkoster: Klaus Doblmann
Sample: Privatsammlung

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Nase: Der leichte, duftende Springbank-Rauch ist in der Nase nicht zu übersehen, ebensowenig wie die klassische salzige Note und darunter eine Schicht aus Fasswürze mit aromatischen, dunklen Früchten. Die Früchte präsentieren sich als ein Püree aus Feigen, Datteln, getrockneten Marillen und Trockenzwetschken. Dazu frisch gerösteter Kaffee, reines Kakaopulver und kräftige Toffeebonbons. Eine sehr harmonische Mischung aus all diesen unterschiedlichen Elementen, wobei die würzigen Fasselemente leicht überwiegen, ohne dominant oder gar störend zu sein. Mit einem Schuss Wasser werden die süßeren Elemente betont.

Gaumen: Der Gaumen eröffnet deutlich süßer als die Nase, aber der Alkohol ist zu Beginn auch deutlich merkbar. Das legt sich aber bald, denn der ölige Whisky regt den Speichelfluss ungemein an, sodass er sich quasi von selbst im Mund verdünnt. Wieder ein schönes Trockenfrüchtepüree und die Tannine machen deutlich, dass hier europäische Eiche im Spiel ist.

Was gibt es noch zu finden? Orangenschale, dunkle Schokolade, Marzipan, Salz und leichter (Holz-)Rauch.

Abgang: Zu Beginn etwas alkoholisch (bei der Stärke kein Wunder) und ölig mit deutlichem Antritt im Rachen, läuft dann die Speiseröhre wesentlich dezenter mit Würze, salzigen und trockenen Noten mit wenig Süße hinunter. Das Finish ist nicht zu fulminant, aber es dauert lange an und wird nur langsam aber stetig nachlassend, ohne Veränderung im Geschmacksprofil, bis es verschwunden ist.

Alles in Allem: Ja, das gefällt! Es ist nicht unbedingt ein vorlauter, schreiender Malt, dessen Fässer mit Tricks mit Sherry aufgepeppt/gesüßt wurden, sondern ein schöner, gereifter, gesetzter Ex-Sherry-Dram, der die europäische Eiche spielen lässt ohne den Destilleriecharakter zu überdecken – alles, was Springbank ausmacht, ist in der Flasche drin. Sehr gut!

Whisky im Bild: Laphroaig 15yo für FoL ab heute bei Laphroaig

Wer zu den Friends of Laphroaig gehört und schon sehnsüchtig auf den neuen Laphroaig 15yo wartet, der kann ihn ab sofort im Laphroaig Webshop bestellen. Kostenpunkt: 60.92 Pfund plus Versand. Momentan aber nur für Friends of Laphroaig.

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Internas: Neues Kommentarsystem

Wir haben bislang ein externes Kommentarsystem auf Whiskyexperts integriert gehabt – zur Abwehr von Spam und für eine Vernetzung über die Site hinaus. Der Nachteil war, dass sich unsere User ein zweites Mal für das externe System anmelden mussten – und einige unserer User haben uns gesagt, dass ihnen dies zu umständlich sei.

Wir haben uns daher entschlossen, das externe Kommentarsystem zu deaktivieren und ab sofort ein internes System zu verwenden. Damit ist es nun möglich, als eingetragener und angemeldeter User bei uns sofort einen Kommentar auf eine Nachricht abzugeben. Der allererste Kommentar eines Users muss von uns noch händisch freigeschaltet werden (damit versuchen wir, Spam so weit wie möglich zu verhindern), danach kann man ohne Wartezeiten kommentieren.

Also: Ab sofort ist es auch sinnvoll, Whiskyexperts als eingetragener User und angemeldet zu besuchen 🙂

Wir hoffen, damit im Sinn unserer Leser gehandelt zu haben und wünschen angeregte Diskussionen.

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