PR: Hanse Spirit 2015 – High Five!

Von der Hansespirit, die ja schon nächstes Wochenende stattfindet, haben wir diese Pressemitteilung bekommen, die wir mit Ihnen wie üblich teilen. Alle, die über einen Besuch dieser Whiskymesse nachdenken, dürfen wir empfehlen, auch morgen bei uns vorbei zu schauen – wir haben da etwas für Sie in petto :-). Hier aber zunächst die Pressemitteilung:

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Feiern Sie mit uns die 5. HANSE SPIRIT!

Hochprozentige Genüsse aus aller Welt warten auf die Besucher der HANSE SPIRIT 2015. Vom 6. bis 8. Februar 2015 ist es soweit: Hamburgs genussvollste Messe öffnet zum fünften Mal ihre Tore. Zahlreiche Aussteller bieten auf über 3.600 barrierefreien QuadratMetern an drei Tagen Whisky & Whiskey, Rum, Cognac, Edelobstbrände, Gin, Liköre und vieles mehr an. Die Öffnungszeiten wurden in diesem Jahr noch stärker an die Wünsche der Besucher angepasst: Freitag gibt es deshalb von 17 bis 24 Uhr, Samstag von 13 bis 21 Uhr und Sonntag von 12 bis 17 Uhr die Möglichkeit, viele Köstlichkeiten zu probieren.

Wie in den vergangenen Jahren auch, haben Genießer der feinen Spirituosen, Fachhändler und Fachpersonal die Möglichkeit, Seminare zu besuchen, Erfahrungen auszutauschen und von dem umfangreichen Angebot zu kosten.

Die Auswahl der offerierten Spirituosen sucht hier im Hohen Norden wie immer ihresgleichen und umfasst ein riesiges Sortiment aller Alters- und Qualitätsstufen. Die Besucher können die zahlreichen Spirituosen für „kleines Geld“ direkt an den Ständen probieren oder es sich auf einer der vielen Sitzgelegenheiten gemütlich machen. Neben besonderen Tropfen kann auch kompetente Beratung genossen werden. Für eine gute und bezahlbare Nahrungs-Grundlage – kein Gericht kostet mehr als 6 Euro – ist durch den Partner Stockheim Catering gesorgt.

Dieses Jahr gibt es nicht nur pure Spirituosen, denn an einigen Ständen sowie der HANSE SPIRIT Bar, die durch den bekannten Hamburger Barkeeper Lee Daniel Hobbs geführt wird, können auch Cocktails genossen werden. Zum ersten Mal ist auch ein Pub aus Kiel mit britischen Bieren & Cider mit an Bord – falls das Glas mal etwas größer ausfallen soll.

Ein Blick auf die tagesaktuelle Ausstellerliste (www.hanse-spirit.de/aussteller.html) mit vielen Neuzugängen wie zum Beispiel „Pernod Ricard Deutschland“ oder „nginious“ aus der Schweiz, zeigt, dass es Sinn macht, nicht nur kurz auf der HANSE SPIRIT zu verweilen.

Wer sich eingehender mit den verschiedenen Spirituosenthemen befassen möchte, dem seien die zahlreichen Seminare (www.hanse-spirit.de/tastings.html) in kleinen Gruppen mit maximal 30 Teilnehmern empfohlen. Dort trifft man auf hochkarätige & international anerkannte Referenten wie zum Beispiel Willie Tait (Global Brand Ambassador, Jura Distillery), Hugh Mac Gabhann (Commercial Manager, Teeling Distillery), Dr. Jack Mayo (Head Distiller, Glasgow Distillery Company), Julia Nourney (Independent Spirit Consultant), Markus Heinze (Brand Ambassador Germany, Glenfiddich) und viele mehr.

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Während der HANSE SPIRIT gibt es auch wieder absolute Neuigkeiten zu entdecken. So wird der 26-jährige, streng limitierte Scotch Single Malt Whisky „Prometheus“ Premiere feiern. Er wird von „A Wee Taste of Scotland“ und durch CEO Liam Hughes gemeinsam mit dem Head Distiller Dr. Jack Mayo von der Glasgow Distillery Company erstmals in Europa präsentiert.

Eine weitere Deutschlandpremiere verdanken wir „Alba Import“, die als Importeur der neuen schottischen Highland Distillery „Wolfburn“ dafür sorgen, dass die Gäste der HANSE SPIRIT zum ersten Mal sowohl frischen Newmake als auch etwa 17 Monate gereiften Newmake verkosten können. Eine Voranmeldung für eines der von „A Wee Taste of Scotland“ und „Alba Import“ angebotenen Seminare lohnt sich, um diese Highlights nicht zu verpassen.

Die HANSE SPIRIT erfreut sich wachsender Beliebtheit. 2013 kamen rund 2.000 Besucher, 2014 waren es bereits über 3.800 Besucher. Aus diesem Grund war eine Verlegung in die Messehallen notwendig geworden. Damit es dieses Jahr noch gemütlicher wird, wurde am Licht- und Aufbaukonzept gearbeitet. Weniger Licht von oben, mehr weiche Beleuchtung an den Ständen und den Hallenwänden, Teppiche im Gangbereich und ein neues Laufwegesystem werden dieses Jahr für eine behagliche Atmosphäre sorgen.

Eine weitere Neuerung ist, dass Gäste, die direkt an den Ständen Flaschen erworben haben und diese nicht die ganze Zeit mit sich herum tragen möchten, die Flaschen bis zum Verlassen der Messe gegen eine Gebühr von einem Euro beim „Kurzzeitlager“ abgeben können.

Sowohl am Eingang als auch auf der Messe verteilt werden die Gäste wieder das Messemagazin „Spirit Explorer“ mitnehmen können, welches neben der Ausstellerliste auch einige interessante Artikel aus der Welt der Spirituosen enthält.

Die HANSE SPIRIT ist die Endverbrauchermesse für Genießer in Hamburg. Eintrittskarten zur Messe und zu den Tastings können vor Ort oder online unter www.hanse-spirit.de erworben werden. Aufgrund der limitierten Plätze bei den Tastings und Seminaren empfiehlt es sich, Tickets bereits im Vorverkauf per Online-Order zu sichern, da diese schnell ausverkauft sind.

Weitere Informationen und Details zu Ausstellern, Programm und Tickets finden Sie unter www.hanse-spirit.de

Serge verkostet: Blair Athol

Momentan hat sich Serge Valentin auf kleine Duelle zwischen zwei Abfüllungen einer Destillerie fokussiert, und heute sind es solche aus der Destillerie Blair Athol. Hier tritt alt gegen neu an, und zwar was das Veröffentlichungsdatum und den Destillationszeitpunkt betrifft, und entgegen dem Spruch „je älter, desto besser“ hat diesmal die neuere Abfüllung in der Verkostung die Nase ziemlich weit vorne:

  • Blair Atholl 1967/1983 (92 US Proof, Duthie for Narsai’s and Corti Brothers, Pellegrini Imports, USA): 80 Punkte
  • Blair Athol 25 yo 1988/2014 (59.5%, La Maison du Whisky, Artist #4, first fill sherry, cask #7494, 567 bottles): 87 Punkte
Der Eingang zur Destillerie Blair Athol. Alle Bildrechte bei Alexander Kohn.
Der Eingang zur Destillerie Blair Athol. Alle Bildrechte bei Alexander Kohn.

Whisky-Destillerie Haider: Rückblick und Neues für 2015 (mit Pressetext)

Im Rahmen einer Pressekonferenz gestern präsentierte Jasmin Haider, Junior-Chefin der ersten Whisky-Destillerie Österreichs, Informationen zum Geschäftsgang 2014 und gab einen Ausblick auf die Vorhaben im Jubiläumsjahr 2015. Wir resümieren hier die wichtigsten Punkte und bringen danach den Pressetext in den relevanten Auszügen:

  • Der Umsatz wurde 2014 um 3% gesteigert
  • Der Ab-Hof-Verkauf in der Whisky-Erlebniswelt ist nach wie vor der stärkste Umsatzbringer
  • Man könnte 100% des Whiskys in den Export bringen, hat aber die Philosophie: Lokale Märkte zuerst
  • Wichtigster Exportmarkt ist Deutschland
  • Vom 1. bis 3. Mai gibt es Tage der offenen Tür zur Eröffnung des Jubiläumsjahres
  • Dazu wird es einen speziellen 10jährigen Jubiläumsrye geben. Das Etikett wird von einem Künstler aus Gugging gestaltet.
  • Von den 200 Flaschen des Jubiläums-Rye werden 50 in Vorbestellung erhältlich sein, der Rest im direkten Verkauf.
  • Am 15. August wird ein weiterer neuer Whisky erscheinen: Ein Rye, der im Süßwein-Fass gelagert wurde.
  • Die Destillerie sucht nach einem Master Distiller, um Johann Haider zu entlasten und die Produktion insgesamt zu steigern.
Jasmin Haider
Jasmin Haider

Hier also der Pressetext:

Das kommende Jahr steht bei der 1. Whiskydestillerie Österreichs ganz unter dem Motto „200 Jahre Tradition“. In der Eberts Bar in Wien wurden bevorstehende Highlights, Teile einer Kundenumfrage sowie die Bilanz über ein sehr erfolgreiches Jahr 2014 präsentiert.

„Wir haben unsere Jahresziele für 2014 optimal umgesetzt und freuen uns auf ein bevorstehendes Jubiläumsjahr. 20 Jahre Waldviertler Whisky J.H., 10 Jahre Whisky- Erlebniswelt, 110 Jahre Waldviertler Roggenhof und mein Vater – Johann Haider, der Gründer der Destillerie – wird 60. Auf diese 200 Jahre Tradition können wir stolz sein und das ist auch ein Grund zu feiern“, freut sich Jasmin Haider, Junior-Chefin der Destillerie.

Im ersten Jahr wurden noch 10 kleine Fässer mit je 56 Liter mit Whisky befüllt – heute werden durchschnittlich an die 100 Fässer/Jahr mit je 225 Liter befüllt. Zu Beginn wurden jährlich noch gesamt 7.064 Flaschen eingekauft, 2014 waren es in Summe 52.196 Stück. In den vergangen Jahren hat sich aber nicht nur die Produktion kontinuierlich gesteigert, sondern auch der jährliche Umsatz, der im ersten Jahr noch an die 1.000 Euro (damals noch Schilling) betrug.

Umsatzplus

Für 2014 war das erklärte Ziel den Bereich Wiederverkauf zu steigern und den Export zu intensivierten. Beide ambitionierten Ziele wurden bravurös gemeistert.

Die Umsatzzahlen gesamt wurden um 3 % gesteigert. Zurückzuführen ist dies auf den Boom im Bereich Wiederverkauf (ca. 6 % Steigerung). Wichtigster Vermarktungsweg ist aber nach wie vor der direkte Ab-Hof Verkauf durch die Whisky-Erlebniswelt.

Mittragend an diesem Erfolg sind nicht zuletzt die vielen erfolgreich umgesetzten Projekte der Destillerie. So wurde im vergangenen Jahr ein neues Produkt präsentiert, das aus einer Kooperation mit der Zwettler Brauerei und SONNENTOR, entstanden ist: Der BB [Dschin]. Ein Gin auf Bio-Bierbrand-Basis mit Bio-Kräutern und -Gewürzen verfeinert. Außerdem konnten bei der Intern. Wine & Spirit Competition in London (6 Auszeichnungen) wieder zahlreiche Medaillen eingeheimst werden.

Export

Wichtigster ausländischer Markt ist nach wie vor Deutschland. Seit 2014 arbeitet die Familie Haider mit einem Generalimporteur zusammen, um der steigenden Nachfrage Herr zu werden. Im asiatischen Bereich fungiert bereits ein Importeur für hochwertige Spirituosen als Bindeglied für Interessierte aus dem Hotel- und Barbereich. Gespräche über eine mögliche Zusammenarbeit für die USA laufen an.

Monika Haider zum Thema Export: „Eigentlich könnten wir unser gesamtes Produktionsvolumen exportieren, die Anfragen wären da. Speziell aus dem asiatischen Bereich ist das Interesse sehr stark. Aber auch die USA und Russland sind sehr interessiert. Als Hauptabsatzmarkt sehen wir aber nach wie vor Österreich. Nur was der heimische Markt sozusagen übrig lässt geht ins Ausland.“

Jubiläumsjahr

Das kommende Jubiläumsjahr steht ganz unter dem Motto „200 Jahre Tradition“ und bietet einige Spannungsmomente. So wird es von 1. bis 3. Mai TAGE DER OFFENEN TÜR geben, außerdem soll eine auf 200 Stück limitierte Jubiläumsabfüllung eines 10-jährigen Original Rye Whisky J.H. präsentiert werden. Die Etikette für diese besondere Abfüllung wird das Kunstwerk eines Gugginger Künstler zieren. Schließlich präsentiert die Destillerie im Herbst eine neue Roggenwhiskykreation.

Kundenumfrage

Im Jubiläumsjahr hat aber nicht nur die Familie Haider etwas zu sagen. Von Oktober bis Anfang Dezember 2014 wurde eine Kundenbefragung durchgeführt mit einem Rücklauf von fast 1.000 Fragebögen. Dabei wurden sowohl demografische Daten erfasst als auch das Kaufverhalten, Bekanntheit der Marke sowie eine Einschätzung über die Qualität des Whiskys. Letztere wurde von weit über der Hälfte der Befragen (64,6%) mit sehr gut bewertet. Auch das Ergebnis hinsichtlich Kaufverhalten bestätigt die Ambitionen der Destillerie den Bereich Handel weiter zu forcieren. Die Ergebnisse der Umfrage werden zu den TAGEN DER OFFENEN TÜR Anfang Mai präsentiert.

To-Do’s für 2015

Als wirtschaftliches Ziel will die Destillerie im kommenden Jahr mehr auf den Bereich Handel und Export setzen. „Wir haben es in den vergangenen 20 Jahren geschafft unserem Motto ‚Gesundes Wachstum’ treu zu bleiben. Jetzt sind wir soweit diese Früchte zu ernten“, so Johann Haider. „Aktuell haben wir an die 120.000 Liter Whisky auf Lager. Diese großen Lager beginnen jetzt zu greifen. So können wir vermehrt in den Handel gehen und den ausländischen Markt bedienen, ohne die heimischen Kunden dabei zu vernachlässigen“.

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Blogrundschau: Erwartbares und Überraschungen

Wieder einmal ist es Zeit, unsere gesammelten Fundstücke aus internationalen Whiskyblogs zu präsentieren. Ein breites Angebot an Gaumen- und Nasenfreuden erwartet uns:

  • Somerset Whisky verkostet die drei neuen Aultmore: 13, 21 und 25 Jahre alt – alle drei erwartbar sehr gut, sagt man dort, der 25yo vielleicht etwas zu teuer
  • Malt and Oak hat den Auchentoshan 12yo im Glas – und das Missfallen ist überraschend deutlich: flach, eindimensional und unbemerkenswert.
  • Auf Masterquill hat man den hochgelobten Benromach 10yo 100% Proof verkostet – und man ist überraschend reserviert: ganz ok, aber ein wenig ohne Charakter.
  • The Whisky Exchange hat in ihrem Blog den neuen Teeling Single Malt besprochen und erwartbar gut beurteilt: jung aber gehaltvoll, meint man dort.
  • Peter Lemon von The Casks verkostete den Tamdhu 10yo, die neue Standardabfüllung – er mag ihn sehr, findet aber den Preis in den USA ($60) überraschend hoch. Gut, dass er bei uns günstiger zu haben ist.
  • Und The Malt Desk verkostet den vorletzten Lagavulin 12yo Special Edition, Ausgabe 2013 – und kommt zu einer erwartbar hohen Wertung von 89/100.

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Whisky und Schokolade mit Whiskyexperts bei Stendels in Dortmund – noch 3 Plätze für 27. Februar

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Das Zusammenspiel zwischen Whisky und Schokolade ist das Thema einer Verkostung von Whiskyexperts bei Stendels in Dortmund, am Vinckeplatz 8. Wir zeigen Ihnen, wie wunderbar schottische Single Malts mit edler Schokolade harmonieren können. Ein genussvoller Abend der Extraklasse erwartet Sie am 27. Februar ab 20 Uhr – lassen Sie sich überraschen. Ihr fachkundiger Begleiter ist Whiskyexperts-Redakteur Simon Rosenkranz.

Hochwertige Whiskys passen hervorragend zu edler Schokolade. So vereinen sich fruchtige Malts mit Bitterschokolade zu einem wahren Sinnesrausch. Bei Schokolade mit höheren Kakaoanteilen spielen kräftige rauchige Brände ihre Stärken aus. Auch Gewürze wie Pfeffer, Zimt oder getrocknete, gelbe und rote Früchte können weitere Facetten bringen. Das und vieles mehr werden Sie mit Ihren Sinnen entdecken können.

Drei Restplätze sind noch zu vergeben, melden Sie sich bitte rasch an.

Eintrittskarten kosten 40 Euro.

Anmeldungen entweder per e-mail oder telefonisch:
Tel.: 0231 – 18 91 74 74
k.kalinka@stendels.de

Weitere Infos: www.stendels.de

Whiskyexperts-Redakteur Simon Rosenkranz und seine Gäste.
Whiskyexperts-Redakteur Simon Rosenkranz und seine Gäste bei der letzten Veranstaltung.

PR: Personalwechsel bei Campari zum 1. März 2015

Von Campari Deutschland stammt folgende Pressemitteilung zu Veränderungen im Management ab 1. März 2015, die wir Ihnen hier in Auszügen wiedergeben:

Neuer Managing Director der Gruppo Campari Business Unit Northern, Central & Eastern Europe wird Cesare Vandini, der seinen Sitz in London haben wird. Der bisherige Managing Director der BU Northern & Central Europe, Stefan Jensen, wird in das Headquarter der Gruppo Campari nach Mailand wechseln und dort die Position des Head of Group Commercial Capabilities übernehmen.

Neuer Managing Director von Campari Deutschland wird Matthijs Kramer, derzeit noch Managing Director der Campari Schweiz AG.

Cesare VandiniCesare Vandini wurde 1963 in Bologna (Italien) geboren. Nach seinem Abschluss in Wirtschaftswissenschaften begann er seine Karriere im Marketing und bekleidete leitende Funktionen in Firmen wie Kraft Foods, Diageo und Pirelli. Als Marketing Director, Commercial Director und General Manager war er somit bereits in Italien, Lateinamerika, den USA, Großbritannien und Russland tätig. Cesara Vandini kam 2008 als Group Marketing Director zur Gruppo Campari. 2011 wurde er zum Managing Director Eastern Europe ernannt und begleitete in dieser Funktion die Gründung von Campari Russia.

Stefan JensenStefan Jensen wurde 1962 geboren. Seinen Hochschulabschluss absolvierte er in Wirtschaftswissenschaften. Nach 13-jähriger Praxiserfahrung in verschiedenen Marketing- und Verkaufspositionen bei Unilever, zuletzt als Customer Marketing Director, begann er seine Karriere bei der Gruppo Campari im September 2002 als Geschäftsführer Campari Deutschland. Im Juni 2005 wurde er zum Managing Director Deutschland – Schweiz ernannt. Im April 2007 gründete er Campari Austria in Wien und wurde im April 2009 zum Managing Director der Business Unit Central Europe (später Northern & Central Europe) ernannt.

Matthijs KramerMatthijs Kramer wurde 1982 in den Niederlanden geboren und studierte an der Vrije Universiteit Amsterdam Business Administration. 2007 trat er in die Gruppo Campari im Headquarter in Mailand ein, wo er zunächst im Bereich Business Development tätig war. Einige Jahre später übernahm er das Exportgeschäft in einigen europäischen Märkten – so in Großbritannien, Irland und Skandinavien. 2010 wurde Matthijs zum Global Travel Retail Director ernannt und zeichnete damit für den Bereich Duty Free und Global Travel Retail verantwortlich. 2013 übernahm er die Rolle als Managing Director von Campari Schweiz.

Diageo zahlt seine Rechnungen ab 1. 2. erst nach drei Monaten

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Stellen Sie sich vor, sie kaufen in der Destillerie Talisker einen Talisker 25yo, aber wollen die Rechnung erst drei Monate nach dem Erhalt des Whiskys bezahlen. Eine befremdliche Vorstellung? Anscheinend nicht, denn laut einem Artikel im Daily Telegraph ist dies genau das, was Diageo seinen Lieferanten in einem Brief ankündigt: Das eigene Zahlungsziel liegt ab 1. Februar für neue Verträge bei 90 statt 60 Tagen.

Dass die Lieferanten von dieser Vorgehensweise alles andere als erfreut sind, dürfte jedem einleuchten, denn de facto gewähren sie damit dem Konzern zwangsweise auf drei Monate zinsenfreien Kredit und bringen ihren eigenen Cashflow ins Arge, wollen sie nicht den Lieferantenstatus verlieren. Diageo ist nicht der erste Konzern, der seine Größe für solchen Druck ausnutzt: Der Artikel nennt Mondelez, Mars, Greencore, Debenhams und Halfords als weitere Firmen.

Diageo hat übrigens 2009 das Zahlungsziel bereits von 30 auf 60 Tage verdoppelt.

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Serge verkostet: Supermarkt-Blends

Unlängst berichteten wir von einer Studie, die den Supermarkt-Single Malts eine den Markenprodukten ebenbürtige Qualität attestierte. Wie sieht es aber bei den weiter verbreiteten Blends aus? Hier hat sich ein anderer Experte dankenswerterweise bereit erklärt, seinen Gaumen zur Verfügung zu stellen: Serge Valentin. Er verkostet vier Discounter-Blends – und sein Ergebnis ist, nun ja, ein wenig anders. 74 Punkte ist die höchste Wertung, 42 Punkte die niedrigste. Aber sehen Sie selbst:

  • Queen Margot (40%, Lidl, blended Scotch, +/-2014): 72 Punkte
  • Clan Murdoch 8 yo (40%, Aldi, blended Scotch, +/-2014): 68 Punkte
  • Glen Orchy 5 yo (40%, Lidl, blended malt Scotch, +/-2014): 74 Punkte
  • GW. Stanson 8 yo (40%, Aldi, blended whisky, 1l, +/-2014): 42 Punkte

 

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Exklusiv: Wird Edradour ausgebaut? Die Pläne

Einen höchst interessanten Fund hat einer unserer Leser gemacht: Auf der Site planningapps.pkc.gov.uk für die Perth & Kinross Council hat er Pläne aus dem Juli 2014 für einen Aus- oder Umbau der Destillerie Edradour entdeckt. Sie gilt bislang als kleinste Destillerie Schottlands, arbeitet aber unseres Wissens nach momentan absolut an den Kapazitätsgrenzen.

Die Destillerie Edradour. Foto von Frank Gauert, alle Recht vorbehalten.
Die Destillerie Edradour. Foto von Frank Gauert, alle Rechte vorbehalten.

Konkret scheint es dabei um neue Lagerhäuser und einen darin befindlichen Teil, der mit „new distillery“ benannt ist, zu gehen. Die im Besitz des unabhängigen Abfüllers Signatory befindliche Destillerie wird entweder auf die andere Seite des Edradour Burn verlegt oder dorthin erweitert.

Auch zwei Antworten auf die Planning Application sind bei den Dokumenten aufzufinden: Historic Scotland hat gegen das Vorhaben keine grundsätzlichen Bedenken. Die SEPA, die Scottish Environment Protection Agency, hat allerdings gegen die Application aus Naturschutzgründen Einspruch erhoben. Im  Oktober wurde der vorliegende Antrag daher zurückgezogen (nachzulesen im Protokoll der Gemeinderatssitzung am 8. Oktober hier), ein neuer, abgeänderter Antrag wird jedoch erwartet. Damit ist nun ungewiß, wie es mit dem Aus- oder Umbau von Edradour weitergeht. Die Absicht ist da, nun müssen sich die Parteien finden. Jedenfalls hat Andrew Symington, der Chef der Signatory Vintage Scotch Whisky Co. Ltd. und Eigentümer von Edradour, bereits vor einiger Zeit die Steine und Dachziegel der verfallenden Ballechin Distillery aufgekauft und möchte sie im Neubau verwenden.

Hier ein Plan der zunächst vorgeschlagenen Umbauarbeiten (zum Vergrößern anklicken) – mehr unter dem oben angeführten Link.

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Falstaff Online: Whisky – Verliebt in einen Single

Auf Falstaff.at ist heute ein Beitrag von Dr. Mario Prinz, einem der profundesten Whiskykenner Österreichs und Besitzer des Potstill, über das Wasser des Lebens und seine Geschichte veröffentlicht worden. Hier ein Appetithappen des lesenswerten Artikels:

Bereits in den frühen 1970er- bis Mitte der 1980er-Jahre entstand aufgrund gesunkener Nachfrage ein Überangebot von Whisky. Als Folge wurden zwischen 1983 und 1985 eine Reihe namhafter Brennereien geschlossen, großteils abgerissen oder für andere Zwecke umgebaut. Port Ellen, Banff, Brora, Glenlochy oder Glen Mhor, Brennereien mit einem großen Namen, einem dementsprechenden Image, aber kaum noch existierenden Fässern. Die Preise für Abfüllungen dieser historischen Brennereien stiegen in den letzten Jahren ins Astronomische. Der Zeitpunkt, zu dem das letzte Fass aus den »lost distilleries« ausgetrunken oder zumindest verkauft sein wird, rückt unaufhaltsam näher.

Dr. Prinz beleuchtet im Artikel aber nicht nur die historischen Aspekte von Whisky, sondern auch die gegenwärtigen und zukünftigen Entwicklungen. In jedem Fall eine interessante und mit Wissen bepackte Lektüre.

Div Whiskyfässer und Größen

PR: Finest Spirits ’15 München, 27.2. bis 1.3.

Von den Veranstaltern der Finest Spirits ’15 in München haben wir eine Presseaussendung zur Messe erhalten, die wir Ihnen hier in den whiskyrelevanten Teilen präsentieren:

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Zum 10. Mal öffnet am Wochenende vom 27. Februar bis 1. März 2015 das FINEST SPIRITS Festival seine Tore. Und feiert Geburtstag! Auf den 5.000 Quadratmetern Ausstellungsfläche in der Halle des MVG-Museums in der Ständlerstraße präsentieren sich dieses Jahr so viele Neuheiten wie nie zuvor.

STARKE PARTNER – FEINSTE MARKEN

Unter den Ausstellern sind in diesem Jahr eine Menge neuer Gesichter und Produkte zu begrüßen. Große und kleine, nationale und internationale Brennereien warten mit zahlreichen Neuvorstellungen auf. Ein kleiner Ausschnitt: Premiumpartner Pernod Ricard kredenzt zwei Weltneuheiten zum Jubiläum mit Havana Club Uniòn und einem brandneuen The Glenlivet.

Auch die übrigen Premiumpartner des Festivals zeigen ausgesuchte Spezialitäten. Caminneci Wine & Spirit Partner reist mit einer ganzen Reihe Produktneuheiten an, darunter die Säntis Malt Edition Germany II, die auf der FINEST SPIRITS seine Weltpremiere feiert. Am Diageo-Stand begehen der The Haig Club und Talisker Skye ihre Deutschland-Premiere.

Ein außergewöhnliches Weltraum-Experiment steht im Mittelpunkt der Ardbeg Destillerie: Drei Jahre lang reifte eine Probe auf der internationalen Raumstation ISS. Glenmorangie präsentiert seine mittlerweile 6. Ausgabe der preisgekrönten Private Edition: Glenmorangie Tùsail. (beide Moët Hennessy) Als weiterer starker Partner mit dabei ist die Campari Deutschland GmbH mit den Weltklasse-Whiskys Glenfiddich und The Balvenie sowie dem Rum-Klassiker Appleton.

CAMINECCI WINE & SPIRITS PARTNER

bietet ein individuelles Sortiment der Extraklasse an Whisky und anderen hochwertigen schottischen Spezialitäten, ausschließlich von ausgewählten Herstellern mit langjähriger handwerklicher Tradition: Echte Nischenprodukte, die höchsten Anforderungen gerecht werden. Dieses Jahr feiert Andrea Caminneci auf der FINEST SPIRITS die offizielle Übernahme des Vertriebs des taiwanesischen Kavalan Single Malt Whisky für Deutschland.

CAMPARI DEUTSCHLAND

eines der führenden Spirituosen-Unternehmen in Deutschland und eine Tochtergesellschaft der Gruppo Campari, begleitet die FINEST SPIRITS seit 2011. Am diesjährigen Ausstellungsstand sind neben dem zum Schwerpunktthema des Festivals passenden, herausragenden RumKlassiker Appleton Estate unter anderem die ausgezeichneten Whiskys Glenfiddich, Glen Grant, The Balvenie, Monkey Shoulder, Girvan Patent Still, Tullamore D.E.W. und Wild Turkey vertreten. Die Premium-Spirituosen werden in vier Master Classes vorgestellt und mit Profis wie Campari Brand Ambassador Helmut Knöpfle verkostet.

DIAGEO

– als weltweit führender Anbieter internationaler PremiumSpirituosen unterstützt das Festival schon seit Beginn. In diesem Jahr sind unter der Premium Dachmarke World Class die Marken Cardhu, Singleton, Talisker, Johnnie Walker, Bulleit, Don Julio, Grand Marnier, Jinzu, Ketel One, Ron Zacapa, Tanqueray No. TEN und Mortlach am Start. Der Schwerpunkt liegt auf Flavour Led Whiskys und dem Singleton Tailfire. Deutschland-Premiere auf dem diesjährigen Festival feiern der Haig Club und Talisker Skye am Diageo-Stand.

MOËT HENNESSY

präsentiert den sechsten Neuzugang in seiner Glenmorangie Private Edition aus seltenen und besonders interessanten Whiskys in limitierter Auflage: den Glenmorangie Túsail, aus von Hand gemälzter Gerste der seltenen Sorte „Maris Otter“. Und außerdem die Probe aus einem der wohl ungewöhnlichsten Whisky-Experimente der Welt: den Ardbeg Space, der drei Jahre auf der internationalen Raumstation ISS reifte.

PERNOD RICARD

führt neben seiner Premiummarken-Range von The Glenlivet, Chivas Regal, Jameson, Aberlour, Lillet, Royale Salute und Scapa erstmalig die schottischen Whiskys Qualitäten Aberlour 15YO, Strathisla 12YO und Longmorn 16YO auf der FINEST SPIRITS ein. Als Weltneuheiten warten eine neue Qualität von The Glenlivet und der Havana Club Unión, der in Zusammenarbeit mit den besten Rumbrennern und Zigarren-Experten Kubas entstand, auf die Besucher des Festivals. Als Sonderabfüllung wird eine The Glenlivet Single Cask Edition präsentiert.

Wir bilden auf unserem Festival das ganze weite Spektrum der Edelspirituosenwelt ab, vom Whisky über den Gin, Wodka, Tequila bis hin zu Likören und Rum, alles in höchster Qualität und vor allem: zum Anfassen, Verkosten, Verstehen und Erleben für all die Liebhaber und Interessierten, die uns jedes Jahr besuchen. Dieses Jahr ist besonders für unsere Besucher, für mich und mein Team – wir feiern 10jähriges Jubiläum und haben beim Master Class Angebot und Neuheiten Premieren in diesem Jahr gemeinsam mit unseren Premium Partnern und Ausstellern richtig Gas gegeben.

sagt Frank-Michael Böer, Initiator und Veranstalter FINEST SPIRITS.

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Glenfiddich: Tour-Fehlinformation auf der deutschen Website

Ein kleiner Hinweis für alle, die in der kommenden Saison einen Besuch bei Glenfiddich planen und sich auf die Angaben auf der deutschen Website verlassen: Die dort angeführte „Classic Tour“, die kostenfrei und ohne Anmeldung stattfand, ist definitiv seit 1. Januar aus dem Programm gestrichen. Auf der englischen Website ist sie bereits entfernt, auf der deutschen noch nicht. Vielen Dank an Wolfgang F. Rothe für den Hinweis.

Welche Touren es nach wie vor gibt und was sich bei ihnen geändert hat, können Sie hier nachlesen.

Die Destillerie Glenfiddich. Foto von Frank Gauert, alle Recht vorbehalten.
Die Destillerie Glenfiddich. Foto von Frank Gauert, alle Rechte vorbehalten.

Serge verkostet: Imperial

Von der Destillerie Imperial bleiben nur mehr Erinnerungen – an ihrer Stelle, aber mit neuem Equipment, steht nun die Destillerie Dalmunach. Imperial-Abfüllungen sind daher bereits unersetzbare Raritäten – noch gibt es genug davon am Markt, sodass die Preise halbwegs vernünftig sind und man getrost auch die eine oder andere Flasche köpfen kann.

Zahlt sich das auch geschmacklich aus? Für zwei Abfüllungen gibt Serge Valentin in seiner heutigen Verkostung eine Antwort: „Ja“ und „Oh Ja!“:

  • Imperial 18 yo 1995/2014 (52.3%, Acla da Fans, Switzerland, bourbon hogshead): 86 Punkte
  • Imperial-Glenlivet 37 yo 1977/2014 (53.5%, Cadenhead, Single Cask): 92 Punkte
Die bereits zerstörte Imperial Destillerie, Foto von Anne Burgess, CC-Lizenz
Die bereits zerstörte Imperial Destillerie, Foto von Anne Burgess, CC-Lizenz

Wir verkosten: Glenmorangie Tùsail, 46%

Der Glenmorangie Tùsail (gälisch für „Ursprung“ oder „Original“) ist die sechste Ausgabe der Private Edition aus der Highland-Destillerie. Dr. Bill Lumsden, Director of Distilling und Whisky Creation bei Glenmorangie, hat sich beim Ausgangsgetreide für die Maris Otter Wintergerste entschieden (eine Sorte, die nebenbei in der Destillerie Strathearn ausschließlich verwendet wird), denn, so Lumsden: „Ich war mir sicher, dass das reiche Geschmacksprofil einen faszinierenden Kontrast zum delikaten Glenmorangie Stil bieten konnte“.

Kann er dem Anspruch der Originalität gerecht werden? Wie fügt er sich in die Private Editions ein? Dieser Frage sind Silvia Behrens und Bernhard Rems bei ihrer Verkostung nachgegangen.

Der Glenmorangie Tùsail wird ab 19. Februar im Handel erhältlich sein und ca. 80 Euro kosten.

Tusail Bottle & Carton (White)

Glenmorangie Tùsail NAS, 46%
Originalabfüllung aus der Private Edition
nicht kältefiltriert

Verkoster: Silvia Behrens und Bernhard Rems
Sample zur Verfügung gestellt von Moët Hennessy Deutschland

Nase: ein Hauch Pfirsich, Honigsüße und Butterkaramell, rund. Hauptsächlich malzige Aromen, darüber Anklänge von Pfingstrosen. Je länger er im Glas bleibt, desto mehr kommen Getreidenoten durch. Insgesamt ein durchaus breites Bouquet, der Alkohol hält sich dezent im Hintergrund. Wirklich schön und verheißungsvoll.

Gaumen: auch hier wieder sahnig und weich, aber der Alkohol kommt zunächst wuchtig mit einer deutlichen Pfeffernote und Ingwer. Ölige Textur, wieder leicht der Pfirisch, aber dominant eher die getreidige Seite. Die eigentlich unerwartete Schärfe des Alkohols verschwindet mit der Zeit mehr und mehr, um einer frischen Süße Platz zu machen.

Finish: wärmend, erst cremig und leicht süß, dann nach hinten abtrocknend, mittellang.

Alles in allem: ein wenig ein Decrescendo ist er in seiner Instrumentierung, um es musikalisch auszudrücken – seinen Höhepunkt hat er vorne in der Nase, und danach wird er etwas schmäler, weniger beeindruckend. Was Glenmorangie sicherlich gelungen ist, ist eine schöne und deutlich andere Variation in der Private Edition zu schaffen, ohne den Hausstil komplett zu verlassen. Und gut trinkbar ist er allemal, ein jugendlicher Schmeichler ohne viel Tiefgang, einer für Nebenher und in einer ungezwungenen Runde. Zu höheren Weihen reicht es wegen mangelnder Vielschichtigkeit, die aus seiner merkbare Jugend entsteht, nicht. In unserem Bewertungsschema hat er sich ein schönes Gut verdient – macht man immer wieder mal gerne auf.