PR: The Balvenie Tun 1509 Batch #2 – mit offiziellen Tasting Notes

 

Nachdem wir gestern am Abend bereits kurz über das Erscheinen des Balvenie Tun 1509 Batch #2 in Deutschland berichtet haben, haben wir nun die offizielle Pressemitteilung von Campari Deutschland aufbereitet, und wir bringen sie nun für Sie in den wesentlichen Teilen mit dem zusätzlichen Bildmaterial und den offiziellen Tasting Notes:

The Balvenie_Tun 1509 Batch 2

Nach der erfolgreichen Einführung des Tun 1509 Batch 1 stellt The Balvenie Malt Master David Stewart seine einzigartige Vermählungsexpertise erneut unter Beweis und präsentiert diesen Herbst ein weiteres Single Malt-Kunstwerk mit beispiellosem Charakter: The Balvenie Tun 1509 Batch 2. Vertrieben von der Campari Deutschland GmbH ist diese besondere Neuheit in limitierter Auflage ab September auch in Deutschland erhältlich.

Der 1945 in Ayr an der Westküste Schottlands geborene David Stewart ist mit über 50 Jahren bei The Balvenie der dienstälteste Malt Master Schottlands und einer der renommiertesten Vertreter der Whisky-Welt. Vor allem David Stewart ist es zu verdanken, dass William Grant & Sons Ltd. dreimal in Folge „Distiller of the Year“ wurde. Auch die zweite Auflage des The Balvenie Tun 1509 zeugt von seinen über die Jahre erworbenen handwerklichen Fähigkeiten und seiner einmaligen Erfahrung.

Einzigartige Komposition

Wie bei seinem Vorgänger Tun 1509 Batch 1 ist auch die zweite Charge des kostbaren Single Malts geprägt von besonderer Aromen-Vielfalt. Der The Balvenie Tun 1509 Batch 2 wurde aus insgesamt 32 Fässern der edelsten Lagerbestände kreiert und vereint daher ein breites Spektrum an wertvollen Nuancen, die jedes einzelne Fass hinterlässt. Für diese Abfüllung suchte David Stewart von den wertvollsten Beständen der Destillerie handverlesen 23 traditionelle amerikanische Ex-Bourbon-Fässer und neun europäische ehemalige Sherry-Fässer aus. Nach der Auswahl wurden diese im Warehouse 24 in das „Tun 1509“ gefüllt – ein eindrucksvolles, großes Eichenfass zur Vermählung von Whiskys. In ihm ruhte und verschmolz der erlesene Tropfen für mehrere Monate, um die „Hochzeit“ der lang gereiften Whiskys, die sich in der neuesten Kreation wiederfinden, zu vollenden. Ein durch und durch vielschichtiger wie komplexer Single Malt Whisky, der den höchsten Ansprüchen seines Malt Masters genügt.

Einige der Fässer für den Tun 1509 Batch #2
Einige der Fässer für den Tun 1509 Batch #2

Charakteristisches Geschmacksprofil

David Stewart über den neuen Tun 1509 Batch 2: „Dieser besondere Whisky hat einen außergewöhnlichen Charakter: ein außerordentlich reichhaltiger Duft mit Noten von Honig, süßer Vanille, Orangenschalen und feiner Ingwerwürze. Dabei vereint sich die Honigsüße mit spritzigen Zitrusfrüchten sowie einem Hauch von Zimt, Ingwer und Muskat im Geschmack.“

Die zweite Auflage des Tun 1509 stellt David Stewart’s Expertise eindrucksvoll unter Beweis und bringt erneut einen kostbaren Single Malt mit unvergleichlichem Charakter hervor. Whisky-Liebhaber erhalten zusätzlich zu jeder Flasche Tun 1509 Batch 2 detaillierte Informationen zum Produkt. Grafisch aufbereitete Geschmacksprofile geben Auskunft über jedes einzelne der ausgewählten Fässer sowie den Gesamtcharakter des resultierenden Single Malts.

Master David Stewart
Master David Stewart

Ab sofort stehen weltweit ca. 8.500 Exemplare des The Balvenie Tun 1509 Batch 2 zum Verkauf bereit – davon 250 Abfüllungen in Deutschland, die in der 0,7 Liter Flasche zu einem UVP von 279 Euro erhältlich sind. Der Whisky ist nicht-kältegefiltert und der Alkoholgehalt beträgt 50,3 % vol.

THE BALVENIE Tun 1509 Batch 2

TASTING NOTES

Duft: köstliche Aromen von Honig, Orangenschale, Eiche, süßer Vanille und einer feinen Ingwerwürze
Geschmack: süßlich, elegante Honignoten mischen sich mit spritzigen Zitrusfrüchten und milder Vanille, überlagert von feinen Zimt-, Ingwer- und Muskatnuancen
Nachklang: reichhaltig und süß mit pikanter Würze

Serge verkostet: Deanston

Vor kurzem erst hat die Destillerie Deanston einen neuen 18jährigen Whisky in herausgebracht (wir berichteten im Mai). Serge Valentin hat diesen jetzt verkostet, zusammen mit drei unabhängigen Abfüllungen aus dieser Highland-Destillerie, die so wie Bunnahabhain und Tobermory zur südafrikanischen Distell-Gruppe gehört.

Sein Urteil? Vom neuen 18jährigen zeigt er sich ausgesprochen positiv überrascht, die Unabhängigen sind ganz unterschiedlich, von durchwachsen bis ausgezeichnet:

  • Deanston 18 yo (46.3%, OB, +/-2015): 86 Punkte
  • Deanston 16 yo 1997/2014 (54.1%, Berry Bros & Rudd, cask #1962): 87 Punkte
  • Deanston 7 yo 2006/2014 (49%, Spirit & Cask Range, 390 bottles): 78 Punkte
  • Deanston 19 yo 1994/2014 (58%, Master of Malt, refill bourbon: 86 Punkte

Ein Traum im Norden: Schottische Insel Tanera Mòr zu verkaufen

Lust darauf, eine schottische Insel sein Eigen nennen zu dürfen? Dann wäre vielleicht Tanera Mòr, im hohen Nordwesten Schottlands, etwas für Sie: Laut einem Bericht in der Online-Ausgabe von derstandard.at ist diese kleine schottische Insel wohlfeil – um gerade einmal 2.8 Millionen Euro (auf ein paar Dalmore Constellation verzichten und das klappt schon).

Was macht den Reiz des Eilandes aus? Der Standard beschreibt die Insel so:

Mit einer Küstenlänge von elf Kilometern ist Tanera Mòr die größte der weitverstreuten 23 Summer Isles, die zu den Inneren Hebriden gehören. Bis zu 119 Menschen wohnten hier Ende des 19. Jahrhunderts, sogar eine Schule gab es. „Es war ein hartes Leben“, erzählt Fischer Ian MacLeod. Mit Ruderbooten fuhren die Männer hinaus auf den Atlantik, um Hering zu fangen. Viele ertranken dabei in der rauen See. Um 1930 verließen die letzten Bewohner Tanera Mòr.

Man könnte glatt in Versuchung kommen, wenn man die Bilder im Artikel sieht. Oder was meinen Sie?

Und wem es in Kanada besser gefällt – der könnte hier bei Whiskey Island zuschlagen – eine kleine Insel, die ihren Namen noch aus der Prohibitionszeit trägt…

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foto: foto: flickr.com/photos/el-milligano (CC-Lizenz)
"Across the water to Tanera Mor - geograph.org.uk - 1475850" by Gordon Hatton. Licensed under CC BY-SA 2.0 via Wikimedia Commons.
Across the water to Tanera Mor – geograph.org.uk – 1475850“ by Gordon Hatton. Licensed under CC BY-SA 2.0 via Wikimedia Commons.

The Balvenie Tun 1509 Batch #2 ab September in Deutschland

Die Neuigkeiten vom Batch #2 des Balvenie Tun 1509 konnten wir ja bereits Anfang Juli berichten (32 Fässer – 23x American oak, 9x European Sherry oak, 50.5%), der angekündigte Veröffentlichungstermin im selben Monat erwies sich allerdings als nicht machbar – nun wurde der Batch #2 definitiv für den September versprochen – 250 Flaschen werden es für Deutschland sein, verspricht Campari.

Kosten soll der edle Tropfen aus der Hand von Malt Master David Stewart 279,-Euro.

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Der erste Whisky von den Shetlands

Auf den Shetland Inseln eine Whisky-Destillerie zu bauen, diese Idee und diesen Versuch gab es in den letzten Jahren mehrfach. Doch die Shetland Distillery Company mit ihrer Saxa Vord Distillery scheint auf einem richtig guten Weg zu sein. Unter der Leitung von Stuart Nickerson, früherer Managing Director von Glenglassaugh, wird seit dem letzten Jahr schon Gin produziert, nun präsentiert man den ersten Whisky. Dieser wurde zwar in Portsoy, Aberdeenshire destilliert (dort befindet sich die Brennerei Glenglassaugh), abgefüllte wurden die genau 172 Flaschen, ungefärbt und in Fassstärke, jedoch auf Unst/Shetland. Wie auf Shetnews zu lesen, gibt es 20 Flaschen mit einem rauchigen Whisky, welcher in Fässern aus deutscher Eiche reifen durfte. Der Whisky der restlichen Flaschen lagerte ebenfalls in Fässern aus deutscher Eiche als auch in Refill Caks, alle verwendeten Fässer waren Octaves mit einem Volumen von 50 Litern.

Die rauchige Variante wird £130 kosten, die andere £30 weniger. Verkaufsstart ist der 1. September, eine Vorbestellung ist per Mail an whisky@shetlandreelgin.com möglich.

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Serge verkostet: Jede Menge Edradour

Edradour, in den Highlands gelegen, galt lange als die kleinste schottische Whiskybrennerei – möglicherweise ist sie dies noch immer, möglicherweise musste sie diese Auszeichnung an eine der in den letzten Jahren entstandenen Brennereien abtreten. Der unabhängige schottische Abfüller Signatory wurde 2002 neuer Besitzer von Edradour und Serge Valentin meint, dass es seit dem viele Verbesserungen gab. In seinem heutigen Tasting widmet er sich ausschließlich und umfassend den Whiskys von Edradour und untermauert mit den ersten beiden Whiskys, dass es bei Edradour auch einen Bedarf nach Verbesserungen gab. Die heutigen Edradours und ihre Bewertungen im Überblick:

  • Edradour 10 yo (40%, OB, +/-1995) 64 Punkte
  • Edradour 24 yo 1976/2000 (51.2%, Signatory Vintage, cask #142, 320 bottles) 15 Punkte
  • Edradour 24 yo 1985/2009 (50.2%, OB, Pedro Ximenez finish, cask #09/151, 682 bottles) 88 Punkte
  • Edradour 10 yo 2003/2013 (54.6%, Artist by La Maison du Whisky, bourbon barrel, cask #139, 235 bottles) 87 Punkte
  • Edradour 12 yo 2003/2015 (55.6%, OB, bourbon, decanter, 1,979 bottles) 87 Punkte
  • Edradour 10 yo 1993/2004 (60.7%, Signatory, Straight from the Cask, sherry, cask #310, 860 bottles) 79 Punkte
  • Edradour 10 yo 1993/2004 (46%, OB, Un-chillfiltered Collection, cask #313, 792 bottles) 83 Punkte
  • Edradour 10 yo 1997/2008 (56.9%, OB, Straight From The Cask, Moscatel Cask Finish, 468 bottles) 77 Punkte
  • Edradour 15 yo 1997/2012 (55%, OB, Straight From The Cask, finished in Moscatel hogshead, 441 bottles) 80 Punkte
  • Edradour 11 yo 2001/2012 (57.2%, OB, finished in Frühburgunder barrique from Weingut Singer-Fischer, 303 bottles) 80 Punkte
  • Edradour 2003/2010 ‚Burgundy Cask Matured‘ (46%, OB, Batch number one, 2600 bottles) 78 Punkte
  • Edradour 2003/2012 (46%, OB, Ruby Port hogsheads, batch number one) 70 Punkte
  • Edradour 18 yo 1993/2012 (59%, OB, oloroso sherry butt, cask #301, 599 bottles) 79 Punkte
  • Edradour 10 yo1993/2004 (57.2% OB, Straight From The Cask, Sauternes finish) 84 Punkte
  • Edradour 10 yo 1997/2008 (57.1%, OB, Straight From The Cask, Sassicaia Cask Finish, 464 bottles) 78 Punkte
  • Edradour 2003/2011 (57.4%, OB, Natural Cask Strength, Second Release, decanter, 1820 bottles) 78 Punkte

PR: The Art of Japanese Whisky – Beam Suntory präsentiert drei neue Premium Whiskys von Hibiki, The Yamazaki und The Hakushu

Von Beam Suntory erreichte uns eine Pressemitteilung zum Marktstart des Hibiki Japanese Harmony, The Yamazaki Distiller’s Reserve und The Hakushu Distiller’s Reserve in Österreich. Über die offizielle Präsentation des Hibiki Japanese Harmony in Hamburg berichteten wir Anfang Juli, hier folt nun die Presseinformation:

 

Wien, 12. August 2015 – Seit der Yamazaki Single Malt Sherry Cask 2013 als „bester Whisky der Welt“ ausgezeichnet wurde, ist die hohe Qualität japanischer Whiskys nicht mehr nur unter Experten bekannt. Premium-Spirituosenhersteller Beam Suntory bringt die drei japanischen Whiskys Hibiki Japanese Harmony, The Yamazaki Distiller’s Reserve und The Hakushu Distiller’s Reserve in streng limitierter Form auf den österreichischen Markt.

„Japanische Premium Whiskys erfreuen sich immer größerer Beliebtheit in Österreich. Daher freut es uns, dass wir auch hierzulande den Premium Blend von Hibiki, sowie die zwei Distiller’s Reserve von The Yamazaki und The Hakushu bekommen. So lagerte der Großteil des Hibiki Japanese Harmony bis zu 20 Jahre, mit Feinschliff in Mizunara-Fässern. Die beiden Distiller’s Reserve von The Yamazaki und The Hakushu zeigen vor allen die Expertise für ausgewogene Whiskys der beiden arrivierten Destillerien“, sagt Karl Wurm, Commercial Director bei Beam Austria.

 

Hibiki Japanese Harmony – Der Abgerundete
Harmonie ist ein wesentliches Element der klassischen japanischen Philosophie. Diesen Einklang zwischen Mensch und Natur verkörpert der neue Hibiki Japanese Harmony. Komponiert aus mindestens 10 Malt und 3 Grain Whiskys und bis zu 20 Jahre gereift in fünf verschiedenen Fassarten der Destillerien Yamazaki, Hakushu und Chita entfaltet dieser Premium-Whisky eine einzigartige Aromen- und Geschmackssymphonie. Den Feinschliff erhält der neue Hibiki nicht nur in Sherryfässern, sondern auch in Fässern aus der seltenen japanischen Wassereiche, Mizunara genannt. Das Ergebnis ist ein fein abgestimmter, weicher und subtil süßer Whisky, der jeden Gourmet-Moment aufwertet. Die Abfüllung ist ein Tribut an den ersten, ursprünglichen Hibiki Blend zum 90-jährigen Jubiläum  von Suntory 1989.

Tasting Notes Hibiki Japanese Harmony
Farbe: Bernstein
Aroma: Blumige Noten mit Anklängen japanischer Orangen und Sandelholz
Geschmack: Fruchtig mit Orangenschale und einer schmackhaften Honigsüße
Nachklang: Subtiler und zarter langanhaltender Abgang einer Spur Mizunara (japanische Wassereiche)

 

The Yamazaki Distiller’s Reserve – Der mit Tiefgang
The Yamazaki wurde in der historischen Suntory Destillerie kreiert, der ältesten ihresgleichen in Japan. Jedes Jahr sucht ein Team von Blendern unter der Aufsicht von Shingo Torii, Master Blender in 3. Generation, einen „young talent“ Whisky aus, der als Basis fungiert. Als „young talents“ werden bei Suntory ausgewählte Malt Whiskys bezeichnet, die über einen einzigartigen tiefen und dennoch ausgelassenen Charakter verfügen. Die Master Blender bei Suntory zeigen die Strahlkraft dieser „young talents“ mit Unterstützung durch noch länger gereifte Whiskys. Für den Distiller’s Reserve werden 20 Jahre alte The Yamazaki Sherry Casks für die Komplexität und Mizunara Malt Whiskys für den harmonischen Geschmack verwendet. Das Finish erfolgt in Ex-Bordeaux-Weinfässern aus französischer Eiche. Das Ergebnis ist ein runder, leicht zu trinkender Whisky mit Tiefgang.

Tasting Notes The Yamazaki Distiller’s Reserve
Farbe: Goldfarben
Aroma: Erdbeeren, Kirschen, Mizunara (japanische Eiche)
Geschmack: Himbeeren, weiße Pfirsiche und ein Hauch von Kokos
Nachklang: Süße Vanille mit einem Hauch von Zimt

 

The Hakushu Distiller’s Reserve – Aus der Bergwalddestillerie
Wie bei dem Distiller’s Reserve des The Yamazaki fungiert auch hier ein „young talent“ als Basis, diesmal jedoch ein leicht getorfter Malt Whisky. Das ist ein Unikum bei The Hakushu, da normalerweise leicht torfige Malt Whiskys ihre Rauchigkeit im Reifungsprozess verlieren. Für den charakteristischen komplexen, aber auch torfigen Geschmack auschlaggebend ist das einzigartige Umfeld der Hakushu Destillerie in mitten der Wälder des Kaikomagatake-Berges. Dem „young talent“ fügen die Blender den getorften The Hakushu Malt Whisky hinzu, um den torfigen Geschmack zu unterstreichen. 18 Jahre gereifte Malt Whiskys aus amerikanischer Weißeiche verleihen dem The Hakushu Distiller’s Reserve Tiefe und die für The Hakushu typisch frische Charakteristik.

Tasting Notes The Hakushu Distiller’s Reserve
Farbe: Hellgoldfarben
Aroma: Pfefferminz, Melone, Gurke
Geschmack: Grapefruit, Zitrone und Thymian
Nachklang: Erfrischend mit einer subtilen Torfnote

 

Verfügbarkeit
The Yamazaki Distiller’s Reserve und The Hakushu Distiller’s Reserve sind in limitierter Form in Österreich bei ausgewählten Handelspartner erhältlich. Hibiki Japanese Harmony ist in geringen Stückzahlen in Deutschland und Österreich ebenfalls bei ausgewählten Handelspartnern verfügbar.

Wir verkosten: Caol Ila 5yo, Hepburn’s Choice, 46%

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Caol Ila 2008, 5yo, 46%, 0.2l
Islay
Hepburn’s Choice (Langside Distillers)
refill hogshead
Einzelfass

nicht gefärbt, nicht kältefiltriert
Verkoster: Klaus Doblmann
Sample von: prowhisky.de

 

 

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Nase: Ein intensiver, kräftiger, junger Stinker. Die Nase wird zu Beginn fast überwältigt von einer Mischung aus Torfrauch, Alkohol, Menthol, Jod, verbrennenden Bandagen, einer kräftigen Brise Meerluft mit Tang. Nach ein paar Minuten im Glas zeigt sich im Hintergrund der Fasseinfluss erkenntlich mit leicht vanillig-süßen Noten und etwas Leder – aber wirklich viel Fass ist da nicht – dieser Malt lebt vom stark rauchigen Destillat, dem das Fass gerade mal die unangenehm metallischen New-Make Noten geraubt hat, für viel mehr war noch nicht Zeit.

Gaumen: Der Antritt ist überraschend süß, bevor dann nach gut 10 Sekunden die rauchigen Komponenten voll zur Geltung kommen, wenngleich auch in deutlich verhaltenerer Form gegenüber der Nase. Die Jugend wurde durch das Fass schon gut reduziert, der Aromeneinfluss durch die additive Reifung ist allerdings noch eher gering. Die erwähnte Grundsüße – leicht malzig – trifft auf leichte Vanillenoten, Torfrauch, Zigarrenasche, nasse abgebrannte Grillkohle, Seetang, salzige Meeresluft, mit der Zeit immer trockener werdend.

Finish: Im Abgang ist der Caol Ila überraschend ölig, er „läuft“ sehr geschmeidig hinunter, was bei jungen Malts keine Selbstverständlichkeit ist. Dabei hinterlässt er zuerst rauchige Noten (erloschenes Lagerfeuer) mit Salz- und Ledereinfluss, wird dabei schnell trockener und hinterlässt eine langanhaltende, trockene Rauchnote mit leichtem Jodeinschlag in der Mundhöhle.

Alles in allem: Was man mit diesem Caol Ila im Glas hat, ist eine Kombination, die man nicht allzu oft antrifft: Ein junger, stürmischer, rauchiger Islay Malt, dem die Ecken und Kanten, die der New Make aufweist, durch das Fass genommen wurden, aber noch bevor das Fass durch additive Reifung allzu viele eigene Aromen einbringen konnte. Man kann also auch von ausgereiftem, rundem New Make sprechen, was hier durchaus positiv gemeint ist, da der Destilleriecharakter deutlich und vom Fass wenig beeinflusst hervortritt. Von dieser Warte aus gesehen auch ein durchaus lehrreicher Malt, der sich auch schön trinken lässt – wenn ihm auch mit seinen gerade 5 Jahren verständlicherweise die Komplexität und Tiefe von älteren Malts fehlt.

Im Interview: The Men of Knock

In ihrem Blog startete die Destillerie Knockdhu, ihre Mitarbeiter, The Men of Knock, vorzustellen. Den Anfang macht Ian Dingwall. Er begann im Dezember 1991 mit seiner Tätigkeit in der Brennerei Knockdhu und kann deshalb mit recht behaupten, dass alle aktuellen AnCnoc Abfüllungen durch seine Hände gingen – mit Ausnahme des AnCnoc 1975 Vintage. Was unter anCnoc’s Motto „Modern Tradition“ zu verstehen ist und warum Knockdhu einen Besuch wert ist, obwohl diese Brennerei kein Besucherzentrum hat, erfahren Sie, wenn Sie unserem Link folgen.

Eye for spirits blickt auf Indien

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(Aller)spätestens seit eine indische Whisky-Marke die weltweite Nummer Eins bei den Verkaufszahlen wurde, verschiebt sich unser Blick auf die Welt der Whiskys ein wenig. Philip Reim mit seinem Eye for spirits stellt uns Indien mit seiner Spirituosen-Geschichte und seinen eigenen Arten des Whiskygenusses und der -produktion vor. Nun könnte man meinen, was tangieren uns die Trinkgewohnheiten dieses Subkontinents mit seinen über 1,2 Milliarden Einwohnern. Doch diesem Markt steht womöglich eine große Änderung bevor. Noch wird der Import von hochprozentigen Alkoholika mit sehr hohen Einfuhrzöllen belegt. Diese werden sehr wahrscheinlich in absehbarer Zeit gesenkt, den großen Whisky-Konzernen würde sich ein Markt öffnen: In Indien werden mehr Spirituosen als Wein oder Bier konsumiert, und Whisky ist mit 55% die bevorzugte Spirituosenwahl in Indien. Wird den europäischen Whiskyproduzenten der Zugang zu diesem Markt erleichtert, hätte dies auch Auswirkungen auf unseren europäischen Markt. Wie groß dieser wäre und in welcher Form, darüber wird in den Kommentaren zum Artikel diskutiert.

Serge verkostet: Singleton of Dufftown

 

In den letzten zwei, drei Jahren entwickelte sich Singleton of Dufftown ein wenig zu der Brennerei, welche im Portfolio von Diageo für die sogenannten Einsteiger-Whiskys zuständig ist. Nach ‚Spey Cascade‘ und ‚Artisan‘ im Juni verkostet Serge Valentin heute drei weitere neu entwickelte Singleton-Abfüllungen. Und auch für sie gilt ähnliches. Angenehm trinkbar wissen sie zu gefallen ohne zu euphorisieren. Sein Tasting auf Whiskyfun umschließen zwei Singletons mit Altersangabe. Während der achtjährige Dufftown-Glenlivet aus den 80ern nicht überzeugen kann, schließt sich die Bewertung der Berry Bros & Rudd Abfüllung an die der Neuen an.
Die Kurzübersicht:

  • Dufftown-Glenlivet 8 yo (43%, OB, +/-1980) 69 Punkte
  • Singleton of Dufftown ‚Tailfire‘ (40%, OB, +/-2014) 79 Punkte
  • Singleton of Dufftown ‚Unité‘ (40%, OB, travel retail, +/2015) 81 Punkte
  • Singleton of Dufftown ‚Trinité‘ (40%, OB, travel retail, +/2015) 83 Punkte
  • Dufftown 14 yo 1999/2014 (46%, Berry Bros & Rudd, cask #808) 83 Punkte

Meinwhisky.com: Die Whiskey-Melone (Cocktail-Rezept)

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Außerhalb der Redaktionsräumlichkeiten hat es gerade 35.9°C, im Raum selbst knapp über 30 Grad. Da danken wir Petra Milde von meinwhisky.com für ein Rezept für einen coolen Sommerdrink, das sie heute auf ihrer Website veröffentlicht hat: Die Whiskey-Melone. Die ist so einfach zu machen, dass es auch Männer können, und so gut, dass sie nicht nur Männern schmeckt, wie der Artikel beweist.

Also, mal vorbeischauen und das Rezept abgreifen, und dann vielleicht auch noch auf die zweite Site von Petra schauen: Kochen und Whisky. Falls man mehr Hunger als Durst hat 🙂

Neu: Tullamore Dew 15 year old

Und noch ein neuer Whiskey aus dem Hause Tullamore Dew. Nach dem Cider Cask Finish gibt es nun den ältesten Tullamore Dew als Small Batch Abfüllung. Die Pot still-, Malt- und Grain Whiskeys dieses Blends lagerten in Ex-Bourbon und Ex-Sherry-Fässern, bevor dieser Tullamore Dew abschließend in einem Ex-Rum-Fass gefinisht wurde. Der Tullamore Dew 15-year-old, so ist bei The Spirit Business zu lesen, ist am Flughafen in Dublin erhältlich sowie bei ausgewählten Händlern, die UVP beträgt 65 €.

Serge verkostet: Clynelish

 

Nicht zum ersten Mal und sicherlich nicht zum letzten Mal widmet sich Serge Valentin der Brennerei Clynelish. Die vier Whiskys der heutigen Verkostung wurden Mitte der 90er destilliert und lagerten alle mindestens bis zu ihrer Volljährigkeit. Das heutige Quartett und ihre Bewertungen in der gewohnten Kurzübersicht

  • Clynelish 18 yo 1995/2014 (43%, Signatory Vintage, Decanter Collection, refill sherry, cask #8669, 873 bottles) 87 Punkte
  • Clynelish 19 yo 1995/2014 (48.4%, Duncan Taylor, Dimensions, cask #4676, 221 bottles) 80 Punkte
  • Clynelish 18 yo 1996/2015 (55.5%, Signatory Vintage for The Whisky Exchange, refill sherry, cask #6509, 606 bottles) 89 Punkte
  • Clynelish 20 yo 1994/2015 (55.4%, Cadenhead, Sherry Cask) 79 Punkte