Video von Laphroaig: Tritt der Gaul Dir ins Maul…

So, jetzt bitte festhalten: Laphroaig hat Whiskyfreunde gefragt, wie Laphroaig schmeckt – und die Antworten gibts nun von einem Chor gesungen, zu den Melodien bekannter Weihnachtslieder. Das ist nicht nur witzig, sondern sehr, sehr witzig. Und: Man kann mitmachen und drauf hoffen, dass auch die eigene Meinung im Chor zurückschallt. Wie zum Beispiel jene, von Kim Jeffer: Laphroaig ist so, als würde Dich ein Pferd ins Gesicht treten, das zuvor durch ein Moor galoppiert ist.

Lachen Sie mit uns – die nächsten knapp 2 Minuten sind zum Schreien komisch, entweder gleich hier oder auf Youtube 🙂

Serge verkostet: Vier Abfüllungen aus Glen Elgin

Glen Elgin ist immer wieder für eine Überraschung gut. Die zwölfjährige Standardabfüllung der Speyside-Destillerie ist solide, wenn auch nicht herausragend, aber schon die Special Release von vor einigen Jahren, der Sechzehnjährige, war durchaus bemerkenswert in seiner geschmacklichen Intensität. Serge Valentin, der heute vier Abfüllungen aus dieser Destillerie verkostet hat, beschreibt ihren Charakter treffend mit „neben der Speyside-Fruchtigkeit auch von solidem Highland-Charakter“. Hier die Abfüllungen und deren Bewertungen:

  • Glen Elgin 17 yo 1997/2014 (46%, Orcines, cask #1651): 82 Punkte
  • Glen Elgin 22 yo 1991/2014 (51.3%, Hart Bros, Finest Collection): 82 Punkte
  • Glen Elgin 38 yo (48.2%, Monnier Trading, Fighting Fish, bourbon, 172 bottles, 2013): 87 Punkte
  • Glen Elgin 30 yo 1972/2002 (50%, Douglas Laing, Old Malt Cask, 276 bottles): 90 Punkte
Glen Elgin, Foto von Christopher Gillan, CC-Lizenz
Glen Elgin, Foto von Christopher Gillan, CC-Lizenz

WhiskyCast in Schweden

Whisky in Schweden erfreut sich schon seit Jahren einer großen Popularität, und viele Menschen dort haben eine große Leidenschaft für dieses Getränk entwickelt und leben diese intensiv. Neben den unzähligen Whisky Clubs gibt es Schweden mittlerweile auch einige Whisky-Brennereien. Mark Gillespie nimmt uns mit seinem WhiskyCast mit auf eine Tour nach Skandinavien und stellt uns zwei Destillerien vor. Wir beginnen die Reise am nördlichen Polarkreis und besuchen die Box Destilleri. In einem ehemaligen Kraftwerk-Gebäude wird sowohl ungetorfter-fruchtiger als auch getorfter Whisky hergestellt – unter Zuhilfenahme des möglicherweise kältesten Kühlwassers in der Whiskywelt.

Danach legt Mark Gillespie noch einen Stopp bei der ältesten Whisky-Destillerie Schwedens ein. In Gävle produziert die mittlerweile auf der ganzen Welt bekannte Brennerei Mackmyra seit 1999.

Das Video finden Sie bei Youtube oder wie gewohnt und deshalb eigentlich nicht mehr erwähnenswert, unter unserem Newsbit.

Exklusiv: 3x Land of Whisky Bildkalender gewinnen

Das ganze Jahr Schottland – mit Whiskyexperts können Sie jetzt einen von 3 DIN A4-Kalendern von Michael Schmidt gewinnen und sich so wunderschöne Bilder aus dem Land des Whiskys und unserer Träume nach Hause holen. Michael Schmidt hat uns freundlicherweise drei seiner „Land of Whisky 2015-Kalender“ zur Verfügung gestellt – und Sie haben jetzt die Chance, einen davon zu gewinnen.

Hier ein paar Impressionen aus dem Kalender:

00_Kalender-Schottland_2015

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05_Kalender-Schottland_2015

 

 

Das Kalenderdesign mit englischsprachigem Kalendarium entstand in Zusammenarbeit mit dem Wiesbadener Grafiker Ulrich Klein, der das Atelier K.Design leitet. Der Kalender im Format DIN A4 (ISBN 978-3-00-047230-5) kostet 12,95 Euro, die brandneue DIN A3-Version (ISBN 978-3-00-047232-2) 19,95 Euro. Erhältlich ist er im Buchhandel, im Whiskyfachhandel oder direkt bei Michael Schmidt unter der Homepageadresse www.schmidt-punkt.de.

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Und so können Sie einen dieser drei wunderschönen Kalender gewinnen:

1. Beantworten Sie bitte folgende Gewinnfrage: Auf der Insel Mull finden wir welche Destillerie?

a) Tobermory
b) Toblerone

2. Die richtige Antwort schicken Sie gemeinsam mit Ihrem vollen Namen und Ihrer Postanschrift ab sofort an folgende email: contest@whiskyexperts.net

Unter allen richtigen Antworten, die uns bis 19. Dezember 2014, 23:59 Uhr mitteleuropäischer Zeit erreichen, ziehen wir die Gewinner der Preise.

Pro Person ist nur eine Teilnahmemail möglich!

Teilnahmebedingungen:

Am Wettbewerb kann jeder mitmachen, der in Deutschland, Österreich oder der Schweiz wohnt und das 18. Lebensjahr vollendet hat. Der Wettbewerb läuft ab sofort bis 19. Dezember 2014, 23:59. Die Gewinner werden am 20. Dezember auf unserer Webseite bekanntgegeben. Der Wettbewerb findet unter Ausschluss des Rechtsweges statt – es kann dazu kein Schriftverkehr geführt werden. Mitarbeiter von Whiskyexperts  sind von der Teilnahme ausgeschlossen.

Mit der Teilnahme erklären Sie sich mit diesen Teilnahmebedingungen einverstanden. 

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Wir wünschen Ihnen viel Glück beim Mitmachen.

Herzlichst,
Ihr Whiskyexperts-Team

Neuer Distillery Manager bei Tamdhu

Mehr als 40 Jahre lang war Sandy Coutts in den Diensten der Destillerie Tamdhu (die nun zum unabhängigen Abfüller Ian Macleods Distillers gehört, so wie Glengoyne) tätig, zuletzt als Distillery Manager – nun wird er in den verdienten Ruhestand treten. Sandy McIntyre wird ihn in dieser Position ersetzen.

Sandy McIntyre kommt von Diageo und hat dort in verschiedenen Positionen bei Burghead & Roseisle Maltings, Glenlossie und Mannochmore Distilleries sowie bei der  Glen Spey Distillerie gearbeitet. Bei Tamdhu wird er für alle Bereiche der Destillerie im Tagesgeschäft, wie zum Beispiel die Produktion, Human Ressources oder Lagerhaltung zuständig sein.

Sandy Coutts und Sandy McIntyre. Foto: Tamdhu Distillery
Sandy Coutts und Sandy McIntyre. Foto: Tamdhu Distillery

Neue Springbank-Homepage

Sie hatte den Charme der Jahrtausendwende und auch deren Übersichtlichkeit, jetzt hat man bei Springbank das alte Homepage-Design in den Ruhestand geschickt und die Seiten komplett überarbeitet. Dabei ist das Kunststück gelungen, nicht mit dem gewohnten Look komplett zu brechen sondern dem Besucher ein gewisses Gefühl von Heimat zu geben. Die neue Homepage ist soweit ganz gut gelungen, finden wir. Herzlichen Dank an unseren Leser Simon Weiß, der uns auf die Änderungen aufmerksam gemacht hat.

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Serge verkostet: Cragganmore Special Edition und 12yo

Die neue Special Edition aus der Destillerie Cragganmore von Diageo, und der ganz normale Zwölfjährige (allerdings aus 2005) – das sind die beiden Abfüllungen, die Serge Valentin heute verkostet. Die Standardabfüllung kostet ca. ein Zehntel des Fünfundzwanzigjährigen – wie ist der Unterschied im Geschmack und in der Qualität? Laut Serge merkbar, aber ohne eklatante Ausreisser nach oben oder unten. Beide bewegen sich für ihn im 80er-Wertungsraum und beweisen damit erneut, dass Preis nicht zwingend ein lineares Verhältnis zu Qualität haben muss:

  • Cragganmore 12 yo (40%, OB, +/- 2005): 80 Punkte
  • Cragganmore 25 yo 1988/2014 (51.4%, OB, Special Release, refill American oak, 3372 bottles): 88 Punkte

Cragganmore

Laphroaig Quartercask Geschenksets: Die Gewinner

GP_Laphroaig-Quarter-Cask

Unsere Glücksfee hat diesmal in einem See von virtuellen Teilnahmekarten baden dürfen – vielen Dank an alle unsere Leser fürs Mitmachen. Mittels Zufallszahlen haben wir die drei Gewinner ermittelt – und aus unserer Datenbank wissen wir, dass alle drei treue Leser von Whiskyexperts sind und schon jeweils an einem anderen Gewinnspiel teilgenommen haben. Auch für diese Treue vielen Dank!

Was uns besonders freut, auch wenn es dem Zufall zu verdanken ist: es gibt jeweils einen Gewinner aus Deutschland, aus Österreich und der Schweiz – und diese drei glücklichen Gewinner sind (Trommelwirbel):

  • Armin Lechler aus Freiberg / Deutschland
  • Philipp Wildberger aus Talheim bei Wels / Österreich
  • Tom Luterbacher aus Zürich / Schweiz

Wir werden die Postadressen unserer Gewinner an Beam Austria weiterleiten, und von dort aus werden die Geschenksets versendet – aller Voraussicht nach noch rechtzeitig für Weihnachten.

Und schon morgen startet unser letztes Gewinnspiel vor Weihnachten und damit eine neue Chance für unsere Leser.

Bis dahin,
Ihr Whiskyexperts-Team

Ralfy’s Video Tasting #507: Mortlach 26yo Adelphi

In seiner heutigen Videoverkostung hat Ralfy einen durchaus besonderen Tropfen im Glas: aus einer für ihren speziellen Geschmack bekannten Destillerie, von einem für seine Qualität hochgelobten unabhängigen Abfüller und in einem für die Destillerie durchaus beachtlichen Alter. Der Mortlach 26yo von Adelphi birgt alles in sich, um etwas Herausragendes zu sein. Und tatsächlich: mit 93 aus 100 Punkten kann diese Abfüllung auch in der Wertung höchstes Lob einheimsen. Warum und was an diesem Mortlach so besonders ist, sehen Sie in dem fast 20 Minuten langen Video auf Youtube oder gleich hier bei uns:

Der Whisky-Boom und Frauen

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massan

Dass der Konsum von Whisk(e)y in den letzten Jahren weltweit gestiegen ist, liegt u.a. auch daran, dass der Genuss dieses Getränks für Frauen attraktiver wurde. In Japan stieg der Verkauf von Nikka Whisky in den letzten drei Monaten um 50%. Als Grund hierfür wird auf The Spirits Business der Start der Serie Massan genannt. In einer sehr freien Form wird hier die Geschichte von Masataka Taketsuru, seiner Frau Rita und dem ersten japanischen Whisky erzählt (wir berichteten). Die 15-minütige Sendung, die an sechs Tagen der Woche um 8:00 Uhr morgens im japanischen Fernsehen zu sehen ist, erfreut sich bei den japanischen Hausfrauen einer sehr großen Beliebtheit (auf Youtube ist der Trailer dieser Soap zu finden). Als Reaktion auf den Erfolg der TV-Serie bringt Nikka ihren Black Nikka Blended Whisky wieder auf den Markt, die UVP wird bei ¥ 1.700, knapp 12 € liegen. Konkurrent Suntory kündigt die Wiederveröffentlichung des Kakubin 1937 an und kann den Preis von Nikka noch um ¥ 400 unterbieten.

Der Zugang von Frauen zum Whisk(e)y kann sich auch ein wenig anders vollziehen. CBS berichtet über eine gestiegene Nachfrage von Whisky bei Frauen, entweder pur oder als Teil eines Cocktails. In ihrem Bericht porträtieren sie einen Frauen-Whisky-Club in New Yorks Upper East Side und prophezeien eine stärkere Rolle von Frauen auf und in dem Gebiet Whisky.

Ein Blick in die Liste der diesjährigen Icons of Whisky Scotland bestätigt diese These. Distillery Manager of the Year ist Georgie Crawford von der Lagavulin Distillery. Herzlichen Glückwunsch!

Serge verkostet: Old Fettercairn

Seit 1824 produziert Old Fettercairn in den Highlands Whisky – aber  trotz dieser langen Geschichte zählt die Destillerie nicht unbedingt zu den Berühmtheiten. Drei Abfüllungen aus ihr hat Serge Valentin heute verkostet, und die Bandbreite der Bewertungen ist diesmal doch beachtlich – von „naja“ bei einer NAS-Abfüllung bis hin zu „aber hallo“ bei einem Unabhängigen:

  • Fettercairn ‚Fasque‘ (42%, OB, +/-2014): 78 Punkte
  • Fettercairn 24 yo 1990/2014 (46.4%, The Whisky Agency, Liquid Library, hogshead, 120 bottles): 84 Punkte
  • Fettercairn 12 yo 1980/2012 (58.6%, Cadenhead, Authentic Collection, 150th Anniversary): 89 Punkte
Fettercairn Destillerie - zur Bacardi-Gruppe gehörig, Foto von Stanley Howe, CC-Lizenz
Fettercairn Destillerie – zur Bacardi-Gruppe gehörig, Foto von Stanley Howe, CC-Lizenz

Letzter Tag: Laphroaig Quarter Cask Geschenksets gewinnen!

Jetzt aber schnell, denn nur noch heute haben Sie die Möglichkeit, sich mit Whiskyexperts und Laphroaig (und etwas Glück) die Weihnachtsfeiertage etwas torfiger und rauchiger zu gestalten: Gewinnen Sie  eines von drei Geschenksets, bestehend aus einer Flasche Laphroaig Quarter Cask (übrigens unser Whisky des Monats Oktober) und einem exklusiven Nosing Glas. Das Geschenkset wurde uns von Beam Austria zur Verfügung gestellt und ist offiziell nicht im Handel erhältlich, sondern eigentlich für die Gastronomie reserviert – aber wir finden, es ist zu gut, um es unseren Lesern vorzuenthalten ;-).

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Wir haben über den Laphroaig Quarter Cask geschrieben: Dieser mit 48% abgefüllte Whisky kommt ohne Altersangabe daher und kann seine Jugend nicht verhehlen – aber gerade bei den Islay-Whiskys ist Jugend oft eine Tugend. Durch die Lagerung in Quarter Casks, also relativ kleinen Fässern, konnte er in der Zeit seiner Reifung jede Menge Intensität gewinnen. Zwar geht solche Turbo-Reifung immer ein wenig auf Kosten der Komplexität, dafür ist er aber ein komprimierter, eindrucksvoller Whisky: In der Nase intensiv und dreckig, voller Dampflok-Rauch und Teer, mit der Frische einer Zitrone. Am Gaumen dann zieht er von der Süße des Gerstenmalzes über eine Fruchtigkeit hin zum rauchigen Körper alle Register. Das Finish ist mittellang und sehr torfig, und in ihm zeigt er nochmals das Typische von Laphroaig.

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Und so können Sie eines dieser drei exklusiven Geschenksets gewinnen:

1. Beantworten Sie bitte folgende Gewinnfrage: Auf welcher Insel liegt die Destillerie Laphroaig?

a) auf Rügen
b) auf Islay

2. Die richtige Antwort schicken Sie gemeinsam mit Ihrem vollen Namen und Ihrer Postanschrift ab sofort an folgende email: contest@whiskyexperts.net

Unter allen richtigen Antworten, die uns bis 10. Dezember 2014, 23:59 Uhr mitteleuropäischer Zeit erreichen, ziehen wir die Gewinner der Preise.

Pro Person ist nur eine Teilnahmemail möglich!

Teilnahmebedingungen:

Am Wettbewerb kann jeder mitmachen, der in Deutschland, Österreich oder der Schweiz wohnt und das 18. Lebensjahr vollendet hat. Der Wettbewerb läuft ab sofort bis 10. Dezember 2014, 23:59. Die Gewinner werden am 11. Dezember auf unserer Webseite bekanntgegeben. Der Wettbewerb findet unter Ausschluss des Rechtsweges statt – es kann dazu kein Schriftverkehr geführt werden. Mitarbeiter von Whiskyexperts und Beam Austria sind von der Teilnahme ausgeschlossen.

Mit der Teilnahme erklären Sie sich mit diesen Teilnahmebedingungen einverstanden. 

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Wir wünschen Ihnen viel Glück beim Mitmachen und freuen uns schon darauf, diese wunderbar rauchigen Whiskys einigen unserer Leser unter den Weihnachtsbaum legen zu können.

Herzlichst,
Ihr Whiskyexperts-Team

Laphroaig. Bildrechte bei Lars Pechmann.

 

Südkurier: Single-Malt-Whisky made in Unteralpfen

Im Südkurier findet man heute einen Artikel über die Brennerei Marder aus Albbruck-Unteralpfen, über die wir ja schon im vorigen Jahr einen kurzen Beitrag brachten. Anlass für den Artikel ist der Erfolg des Brennmeisters Stefan Marder bei der Interwhisky in Frankfurt, wo sein Lebenswasser unter 55 deutschen Whiskys den zweiten Platz belegen konnte. Man erfährt ein wenig über die Fassbeschaffung und die ebenfalls dort stattfindende Gin-Produktion.

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Klage gegen Maker’s Mark eingereicht

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Safora Nowrouzi und Travis Williams entschieden sich unabhängig von einander im letzten Monat zum Kauf einer Flasche Maker’s Mark. Williams bezahlte in San Diego $ 32,99, Nowrouzi im Los Angeles County $ 58,99. Wie bei NBC San Diego zu lesen, haben beide am letzten Freitag eine Sammelklage gegen Maker’s Mark eingereicht und fordern einen Schadensersatz in Höhe von mehr als 5 Millionen Dollar.

Man mag vielleicht zuerst vermuten, dass der unterschiedliche Kaufpreis der Grund der Klage wäre. Es ist aber die Bezeichnung „Handmade“, die auf dem Label des Bourbons aus Kentucky zu lesen ist. Intensive Recherchen der beiden führten sie zur Erkenntnis, dass der Herstellungsprozess dieses Whiskys in mechanisierten / automatisierten Prozessen ohne oder mit wenig menschlicher Überwachung, Unterstützung oder Beteiligung von statten geht. Deshalb, so schlussfolgern sie in der Klageschrift, ist die Bezeichnung „Handmade“ eine irreführende Werbung. Sie tätigten ihre Käufe unter der Annahme, dass es sich bei Maker’s Mark um einen Whiskey von höchster Qualität mit der Eigenschaft „Handgemacht“ handelt und dies den exponentiell höheren Preis im Vergleich zu anderen ähnlichen Whiskeys rechtfertigt.

NBC San Diego zitiert Clarkson Hine, einen Sprecher vom Beam Inc., dem Eigentümer von Maker’s Mark: „Wir werden uns bei diesem Fall entschieden zur Wehr setzen, und wir sind zuversichtlich, dass wir uns durchsetzen.“

Wir von Whiskyexperts werden diesen Fall weiter verfolgen und prüfen derweil das Klagepotential in unseren Whisky-Vitrinen.