Neben einem Artikel über das British Rock and Blues Festival bringt Serge Valentin heute auch zwei Verkostungsnotizen über Abfüllungen aus der Islands-Destillerie Arran (die sich, nicht nur unserer Meinung nach, in den letzten Jahren gut entwickelt hat, was ihre Whiskys angeht). Auch Serge vergibt zwei Wertungen im Bereich von 80+ Punkten dafür, und lobt vor allem die Fruchtigkeit der Abfüllungen:
Arran ‚Batch 2‘ (49.4%, That Boutique-y Whisky Company, 459 bottles): 83 Punkte
Arran 16 yo 1996/2013 (53%, A.D. Rattray for Brachadair, hogshead, cask #231, 329 bottles): 84 Punkte
Arran Destillerie, Foto von Paul Birrell, CC-Lizenz
Von Diageo erreicht uns eine Pressemitteilung, die wir auszugsweise wiedergeben. Es geht um einen Kopfhörer, der einiges mit Whisk(e)y zu tun hat:
The Sound of Whiskey – Bushmills Irish Whiskey und Grado Labs verwandeln zusammen mit dem DJ Duo Elijah Wood und Zach Cowie Whiskey Fässer zu Kopfhörern.
Wenn ein irischer Whiskey Hersteller, ein Hollywood Star, ein DJ und eine Kopfhörermanufaktur aus Brooklyn zusammenfinden, trifft pure Kreativität und Leidenschaft aufeinander. Das Ergebnis: ein einzigartiger, handgearbeiteter Kopfhörer, der nicht nur sound-technisch, sondern auch optisch überzeugt: „The Bushmills x Grado Labs Headphones“. In Deutschland sind diese Kopfhörer exklusiv auf Alexander & James, dem Luxus-Onlineshop für feine Spirituosen, erhältlich.
Die aus Brooklyn stammende Kopfhörermanufaktur Grado Labs entwickelte diese Kopfhörer in limitierter Auflage zusammen mit Hollywoodstar und DJ Elijah Wood und seinem DJ-Freund Zach Cowie speziell für Bushmills Irish Whiskey. Die Idee zu der exklusiven Zusammenarbeit ging aus einer gemeinsamen Leidenschaft für Musik und Handgearbeitetes hervor. „Zach und ich konnten bei diesem Projekt mit Bushmills Irish Whiskey auf unserer gemeinsamen Leidenschaft für Musik aufbauen. Zusammen mit Grado haben wir Kopfhörer entworfen auf die wir stolz sind und die wir gerne mit Design- und Musikfans teilen“, so Elijah Wood. Das Besondere an dieser Limited Edition ist der Einsatz von Holz aus alten Bushmills Whiskey Fässern. Nicht nur das ausgefallene Design und die hochwertigen Materialien, sondern auch der klare Sound und die tiefen Bässe überzeugen als perfektes Geschenk, beispielsweise zum Vatertag.
Erhältlich ist die Limited Edition bei Alexander & James, solange der Vorrat reicht. Die Kopfhörer erreichen Fans zusammen mit einer Flasche Bushmills 21 in einer handgefertigten Holzbox. Bushmills 21 reift in drei verschiedenen Fässern bis zur perfekten Vollendung. Das Set kostet 493,50 Euro.
Hier noch die technischen Daten für die Soundfreaks:
Signalwandlung: dynamisch Funktionsprinzip: Rückseite belüftet Frequenzbereich: 16 Hz bis 26 kHz SPL bei 1 mW: 98 dB Nennimpedanz: 32 Ohm Passender Treiber: 0,05 dB
Er ist nicht gerade billig, aber er ist auch nicht gerade schlecht 🙂 – der neue Batch vom Springbank 21yo wird in den kommenden Tagen erscheinen und dann bald beim gut sortierten Händler Ihres Vertrauens auftauchen. Von der Destillerie gibt es dazu folgende Verkostungsnotizen (in Übersetzung):
Farbe: Pures Gold
Nase: ein cremiges Vergnügen. Die Weichheit bildet den Hintergrund für Noten von Toffee und Getreide, mit Akzenten von frisch gepflückten Erdbeeren und reifer Wassermelone.
Gaumen: Robust. Eine trockene Öligkeit weist auf die Fino Sherry-Fässer hin, die zur Reifung verwendet wurden. Maritime Einflüsse zeigen, dass dies ein echter Whisky aus Campbeltown ist. Gezuckerte Mandeln sind im Vordergrund, auch ein Hauch von Zimt.
Finish: Cremig, lang, mundfüllend und die rauchigen Ursprünge verratend.
Viele Abfüllungen einer Destillerie – das kann, wenn die Whiskys sehr ähnlich sind, auch etwas langweilig sein, meint Serge. Bei der Verkostung von Longmorn, die heute gepostet wurde, ist es dann wohl Langeweile auf hohem Niveau gewesen, denn die Punkte für die Abfüllungen bewegen sich durchaus im angenehmen Bereich. Hier die Einzelwertungen der Afüllungen aus dieser Speyside-Destillerie:
Longmorn 17 yo 1996/2013 (43%, Signatory, sherry butt, cask #72327, 879 bottles): 86 Punkte
Longmorn 17 yo 1996/2013 (46%, Signatory for Waldhaus am See, cask #72320, 753 bottles): 84 Punkte
Longmorn 16 yo 1996/2013 (47%, Duncan Taylor, Dimensions, cask #105066, 126 bottles): 85 Punkte
Longmorn 21 yo 1992/2013 (46%, Wemyss Malts, ‚Coconut and Sandalwood‘, hogshead, 330 bottles): 86 Punkte
Longmorn 21 yo 1992/2013 (49.8%, The Whisky Agency, Liquid Library, bourbon, 271 bottles): 86 Punkte
Longmorn 19 yo 1992/2012 (58.2%, Coopers Choice, hogshead, cask #71779, 270 bottles): 86 Punkte
Longmorn-Glenlivet 26 yo 1987/2013 (49.5%, Cadenhead, Small Batch, bourbon hogsheads, 402 bottles): 87 Punkte
Longmorn 16 yo 1972/1988 (58.8%, Intertrade, 507 bottles): 94 Punkte
Longmorn Distillery, Foto von Christopher Gillan, CC-Lizenz
Wie schon berichtet, hatte Mark Gillespie von WhiskyCast beim Victoria Whisky Festival in Kanada die Möglichkeit, Richard Paterson, Master Blender bei Whyte & Mackay zu interviewen. Nach dem kleinen Appetit-Happen vor einer Woche gibt es heute das komplette zweiteilige Interview.
Im ersten Teil gibt „The Nose“ uns einen Einblick in die Zusammenarbeit mit Michelin-Sternekoch Daniel Boulud, mit dem er gemeinsam eine Abfüllung kreierte. Auch die aktuelle Situation eines möglichen Verkaufs von Whyte & Mackay ist natürlich Thema, auch wenn für Richard Paterson, der nun seit fast 44 Jahren für diese Firma arbeitet, dies keine neue Situation ist.
Im zweiten Teil beantwortet er Fragen von WhiskyCast Zuhörern. Richard Paterson äußerst sich zur Kühlfilterung, Eis und Whisky, und warum er immer er immer guten Whisky auf den Teppich schütten muss – und noch zu einigem mehr.
Nach dem Kauf der Domain whisky.com hat The Whisky Store eine nächste Etappe auf seinem Weg genommen. Das Hauptlager des Firmensitzes in Seeshaupt wurde aufgelöst und ein neues in der Nähe eines Logistikzentrum in Kirchheim bei München gebaut. Die nicht mehr benötigte Lagerfläche wird in Bürofläche umgewandelt. Die neue Firma Whisky.com Media GmbH & Co. KG braucht auch ihren Platz.
In seinem Videoblog präsentiert uns Horst_S alias Horst Lüning die neue Lagerhalle. Wie bei Videos von Horst Lüning gewohnt, dauert es relativ lange, bis das Wesentliche kommuniziert wird. Ab 5:32 beginnt die Videorundfahrt durch die neue Lagerhalle.
Direkt von Jean Donnay über unseren Redakteur Ernst J. Scheiner erhalten wir die Mitteilung, dass die geplante Islay-Brennerei Gartbreck am letzten Freitag die lang ersehnte Baugenehmigung erhalten hat. Jean und Martine Donnays Projekt einer Gin- und Whisky-Brennerei auf Islay nimmt mit dem sogenannten „planning approval“ vom Argyll and Bute Council konkrete Züge an – sie können nun mit dem Umbau unverzüglich beginnen – und wie man auf dem Foto sieht, haben sie da noch einiges vor…
Diese Pressemitteilung von Beam Österreich hat uns heute erreicht – man hat dort den Vertrieb der eigenen Marken für Österreich selbst in die Hand genommen. Inwieweit diese Entwicklung mit dem Kauf von Beam durch Suntory zu tun hat, bleibt offen.
Wien, 27. Jänner 2014 – Beam Österreich erweitert sein Sortiment um acht hauseigene Premium-Spirituosenmarken und übernimmt diese mit 1. April 2014 vom bisherigen Distributeur Borco-Marken-Import. Die Österreich-Tochter eines der international führenden Anbieter von Spirituosen baut somit seine Top-Position am heimischen Markt weiter aus.
Die exklusiven Single Malt Whiskys Laphroaig und Ardmore, der Scotch Whisky Teachers, die Irish Whiskeys Kilbeggan, Connemara, Tyrconell und Greenore sowie die Cognac-Marke Courvoisier wechseln mit Anfang April in das Sortiment von Beam Österreich. Alle acht Marken gehören zum internationalen Mutterkonzern Beam Inc. Die im Jänner 2013 gegründete Beam Austria GmbH holt mit dem Vertriebswechsel die exklusiven Spirituosen nun auch in Österreich in das Beam-Unternehmen. Als einer der Top-Spirituosendistributeure in Österreich erweitert Beam damit sein Portfolio und seine Kompetenz der Irish Whiskeys, Scotch Whiskys, Single Malts und Cognacs.
„Exklusiver Whiskeygenuss spielt bei Beam seit sieben Generationen eine bedeutende Rolle. Daher freuen wir uns, unser Portfolio in Österreich mit prestigeträchtigen Marken zu erweitern und diese „nach Hause zu holen“. Wir danken dem bisherigen Distributeur Borco-Marken-Import für die erfolgreiche Markenentwicklung der acht Premium-Spirituosen in den vergangenen Jahren“, so Manfred Jus, Geschäftsführer Beam Austria GmbH.
Flagship-Marke von Beam ist Jim Beam White, mit jährlich 6 Millionen verkauften Einheiten der meistverkaufte Bourbon der Welt sowie auch der meistverkaufte Whisk(e)y in Österreich (Quelle: Nielsen, Warengruppe Whiskey, Absatz konv. für Total 2012, LEH exkl. Hofer/Lidl). Beam Österreich vertreibt seit der Gründung im Jänner 2013 u.a. folgende Marken: Jim Beam White, Jim Beam Honey, Jim Beam Devil’s Cut, Red Stag by Jim Beam sowie Knob Creek, Maker’s Mark, Booker’s, Baker’s, Basil Hayden sowie Canadian Club, Sauza Tequila und SOURZ.
Vielen Dank an unseren Leser Christian Spatt, der uns auf eine wirklich besondere Infografik zum Thema Whisky hingewiesen hat: Hier finden Sie die Geschmacksprofile von 86 schottischen Destillerien, aufgeschlüsselt nach verschiedensten Aspekten. Insgesamt ergibt sich dabei pro Destillerie eine einzigartige und eindeutige Spinnennetzgrafik, mit deren Hilfe man eine gute Orientierung zu dem findet, was einem bei dieser Destillerie erwartet.
Das Ganze basiert auf einer Untersuchung der Universität von Strathclyde und ist durchaus wissenschaftlich hinterlegt. Hier für jene, die es interessiert, die Erhebungsmethode der Geschmacksprofile in Englisch:
86 malt whiskies are scored between 0-4 for 12 different taste categories including sweetness, smoky, nutty etc. Additionally, coordinates of distilleries allow us to obtain pairwise distance information. Using a combination of these datasets it is possible to look for correlations between particular attributes of taste and physical location, for example does a shared local resource have a significant effect on nearby whiskies. By using correlation data it may be possible to provide whisky reccomendations based upon an individual’s particular preferences. By computing the Pearson correlation coecient and specifying a threshold value between 0 and 1, we can establish an adjacency matrix where each node is a malt whisky and an edge represents a level of similarity above the threshold. By varying the threshold value, the density of nonzeros in the adjacency matrix will change. For instance a high threshold will result in a more sparse adjacency matrix since a higher level of similarity between two whiskies is required to „earn“ a nonzero. The figures below show plots of some simple measures on the network obtained by computing the Pearson correlation coecient of pairs of whiskies and taking a threshold level of 0.7. This particular network contains 493 undirected connections between 86 nodes.
Serge Valentin von Whiskyfun verkostet heute eine Menge verschiedener Abfüllungen von Glenturret – und ist generell von ihnen angetan, obwohl er anmerkt, dass die Whiskys dieser Destillerie nicht zu den Unkomplizierten gehören. Hier die Wertungen im Einzelnen:
Glenturret 26 yo 1986/2013 (46.8%, Hunter Laing licensed bottling, 2400 bottles): 86 Punkte
Glenturret 30 yo 1982/2013 (46%, The Maltman, bourbon, cask #258, 242 bottles): 85 Punkte
Glenturret 32 yo 1980/2012 (42.4%, Liquid Sun, refill hogshead, 227 bottles): 85 Punkte
Glenturret 35 yo 1977/2013 (47.5%, Berry Bros & Rudd, LMDW, cask #25): 89 Punkte (fast 90, laut Serge)
Glenturret 35 yo 1977/2012 (46.2%, The Nectar of the Daily Drams): 85 Punkte
Glenturret 35 yo 1977/2012 (46.4%, Jack Wiebers, Old Train Line, bourbon, 239 bottles): 88 Punkte
Glenturret Destillerie, Foto von Garrit, CC-Lizenz
Leute erwerben Whisky aus verschiedenen Gründen. Manche trinken Whisky einfach, manche sammeln ihn ohne Absicht, weil die Augen größer sind als die Kehle und man mit dem Genießen nicht mehr nachkommt, manche möchten mit Whisky Geld verdienen und denken daran, ihn als Anlageform zu erwerben. Für diese Gruppe ist nun im Windsor Verlag das Buch „Flüssiges Gold – Erfolgreich in Whisky anlegen“ vonRalph L. Warth entweder als e-book oder als gebundene Ausgabe erschienen. Der Autor schreibt uns dazu:
Schottischer Single Malt Whisky ist Sinnbild für höchsten Genuss, Tradition, fachmännisches Handwerk und reichhaltige Geschichte. Doch Whisky ist auch ein „Emotionales Asset“ mit positiven Risiko-Renditemöglichkeiten, das in einem breit gestreuten Anlageportfolio die optimale Wirkung erzeugt. Dabei kann ein Investor bereits mit einem geringen Anteil des investierbaren Vermögens in Single Malt Scotch von den vielfältigen Vorteilen wie der Generierung von Alpha (Überrendite), der Diversifikation, der „Emotionalen Rendite“ (z.B. höherer sozialer Status) und der tiefen Korrelation zu weiteren, auch alternativen, Anlageklassen profitieren.
Mein soeben erschienenes Buch „Flüssiges Gold – Erfolgreich in Whisky anlegen“ bringt dem Leser schrittweise das Wissen und die Bewertungsmethodik näher, die für die erfolgreiche Anlage in schottischem Whisky unerlässlich sind und unterstützt ihn in seinem eigenen Entscheidungsprozess mit über 18‘000 nach klar definierten Anlagekriterien bewerteten Single Malt Scotch-Abfüllungen. Die Bewertungen ermöglichen Preise von Abfüllungen unterschiedlicher Destillerien, Abfüller und Jahrgänge miteinander zu vergleichen, erleichtern die Identifikation „unter- respektive überbewerteter“ Emotionaler Assets und dienen somit als Referenzpunkte zur erfolgreichen Anlage.
Anlässlich der Veröffentlichung ihres neuen Albums „Rave Tapes“ der Glasgower Post-Rock Band Mogwai ist ab Dienstag die Single Cask Abfüllung „Mogwai RockAct81W“ erhältlich. In Zusammenarbeit mit der Creative Whisky Company wurde ein 9 Jahre alter Glenallachie ausgewählt und 324 nummerierte Flaschen mit 57,1 % Vol. abgefüllt.
Ab Dienstag um 10 Uhr wird diese Abfüllung für £ 55 online erhältlich sein, oder per Telefon (0044 141 258 8427) und auch persönlich bei der The Good Spirits Co. in Glasgow (23 Bath Street), sollte jemand zufällig in der Nähe sein.
Vielen Dank an alle, die bei unserem Gewinnspiel für drei Tickets zum Premium-Bourbontasting am 30.1.14 in Wien mit Tanja Bempreiksz teilgenommen haben. Die Glücksfee hat unsere drei Gewinner gezogen, diese erhalten noch heute eine Mail mit der Gewinnbenachrichtigung – ebenso wie unser Verlosungspartner Jim Beam, der die Gewinner beim Tasting betreuen wird. Unsere Gewinner werden in der Kruger’s American Bar sechs verschiedene Whiskeys verkosten, darunter Premium Bourbons aus der Small Batch Collection. Weitere Produkte stehen ihnen zusätzlich zum Probieren bereit.Herzlichen Glückwunsch den Gewinnern!
Noch läuft unser drittes Gewinnspiel, bei dem Sie eine von Global Brand Ambassador Ian McWilliam handsignierte Flasche Glenfarclas 10yo gewinnen können. Näheres hier.
„Wie schotisch ist eigentlich schottischer Whisky noch“, fragt ein Artikel von BBC etwas polemisch. Hintergrund der Frage ist die Tatsache, dass immer mehr Gerste für den schottischen Whisky aus England kommt. 800.000 Tonnen braucht die Whiskyindustrie auf der Insel im Jahr momentan, weitaus mehr als für Bier, da sind es gerade einmal 500.000 Tonnen. Gerade in Lincolnshire und East Yorkshire versucht man immer mehr Bauern dazu zu überreden, die benötigte Gerste mit denrichtigen Spezifikationen anzubauen, berichtet BBC.
Ein interessanter Artikel – der allerdings eine Tatsache etwas verschweigt: viele schottische Destillerien beziehen längst Gerste aus den verschiedensten europäischen Ländern (solche, die ausschließlich mit lokalem Anbau arbeiten, wie Glengoyne mit der Golden Promise-Sorte, nutzen dies ausdrücklich im Marketing – es ist also eher die Ausnahme als die Regel). Dennoch: Interessante Lektüre…