Heute Abend: Laphroaig Live 2014

Laphroaig-Live-2014

Heute Abend, 20:00 Uhr MEZ begrüßt Destillery Manger John Campbell seine Gäste zum diesjährigen Laphroaig Live aus Schweden, und wir können per Internet dabei sein. Verkostet werden der neue Laphroaig Select, das diejährige Cairdeas Bottling, der 12-jährige Laphroaig (exklusiv in den nordischen Ländern erhältlich), und der 18-jährige Laphroaig. Letzterer konnte sich gegenüber dem 10-jährigen bei einer Online-Abstimmung durchsetzen.

Wer heute Abend nicht live online sein – gewöhnlich wird diese sehenswerte Show aufgezeichnet und am nächsten Tag online zur Verfügung gestellt. Wir schauen morgen mal nach.

Wir verkosten: Wemyss „Aromatic Orange Tobacco“

Neben dem Blended Scotch Whisky Lord Elcho und den Blended Malts The Hive, Spice King und Peat Chimney veröffentlicht der unabhängige Abfüller Wemyss Malts regelmäßig auch Einzelfassabfüllungen. Für die Auswahl der Fässer ist ihr „Nosing Panel“ zuständig, den Vorsitz hat hier Charles Maclean – hier erübrigen sich eigentlich weitere Erläuterungen zu seiner Person. Jeder Abfüllung wird ein Name verliehen, der die Aromen und Geschmacksrichtungen widerspiegelt. Abgefüllt wird generell mit 46 % Vol., auf Farbstoff und Kühlfilterung wird verzichtet.

Aus den aktuellen Abfüllungen stellte uns Alba Import dieses Sample zur Verfügung – es wurde von unserem Redakteur Dirk Piesczek verkostet.

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Wemyss
Aromatic Orange Tobacco
Glenrothes
1988/2013
46 % Vol.,
Sherry Butt
ohne Kühlfilterung und Farbstoff

Nase: Der Glenrothes tritt uns sanft und elegant entgegen. Eine dezente saure Zitrusfrucht-Note, erinnert an Grapefruit, paart sich sich mit einer leichten Gewürznote, es geht eher in die Richtung kräftige Gartenkräuter. Ja, das könnte auch Tabak sein, aber von der stärkeren dunklen Sorte. Diese Noten verschmelzen wunderbar, und das alles ohne einen Hauch von Alkohol. Sehr fein.

Gaumen: Eine leichte Fruchtsäure mit einer Zitrus-Süße mischt sich mit einer gewissen leichten Würzigkeit und bestätigen die Nase. Hinzu kommt eine kleine pfeffrige Schärfe. Alles vielleicht ein kleines bisschen weniger präsent als in der Nase und deshalb herausfordernder, die Eleganz dieses Glenrothes wird hier aber nochmals unterstrichen. Komplex.

Finish: Recht lang. Die anfänglichen Zitrus-Noten, begleitet von einer leichten alkoholischen Schärfe, die hier erstmals auftritt, verschwinden und geben, deutlicher als zuvor, den Tabak – weniger würzig und leicht süß – frei, der recht lange verbleibt.

Alles in allem: Ein feiner, eleganter Tropfen. Dieser Glenrothes hat mit den Jahren eine Reife, Würde und Komplexität entwickelt, die von uns mit einem – wenn auch knappen – „Sehr Gut“ bedacht wird.

Die 10 schönsten Whiskyflaschen

The Spiris Business hat heute etwas für’s Auge: Die ihrer Meinung nach 10 am schönsten designten Whiskyflaschen, die auf den Markt kamen. Natürlich sind solche Rankings in der Regel sehr subjektiv, aber da sind in der Tat einige Highlights dabei, so wie die hier gezeigte. Welche von den 10 Flaschen ist Ihr Favorit?

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PR: Geschenksets von Jim Beam und Maker’s Mark

Von Jim Beam Deutschland haben wir eine Pressemitteilung zu den nun wieder aufliegenden Geschenkpackungen von Jim Beam und Maker’s Mark bekommen, die wir gerne mit unseren Lesern in Auszügen teilen:

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Der goldene Herbst steht vor der Tür und somit auch die beliebteste Zeit vieler Bourbonliebhaber: die Whiskeysaison. Gerade jetzt, wenn es draußen kühler und ungemütlicher wird, lockt es die Konsumenten vermehrt in den Handel, um die eigene Hausbar mit einem edlen Tropfen zu füllen oder ein besonderes Geschenk für die Liebsten zu besorgen. Dabei erfreuen sich die US-Whiskeys einer stetigen Beliebtheit: Die Kategorie, auch getrieben durch Premium Bourbon und „Flavoured Whiskeys“, verzeichnet kontinuierliches Wachstum. Ab 1. Oktober präsentieren sich die Bourbon Whiskey Range von Jim Beam sowie der Premium Bourbon Whiskey Maker’s Mark stilecht in festlicher Aufmachung und begrüßen die Whiskeysaison mit ihren hochwertigen Geschenkverpackungen. Innovative und exklusive Zugaben setzen dabei Highlights.

Dank der großen und vielseitigen Auswahl an exklusiven Zugaben wie einem Pokerset für Jim Beam Devil’s Cut, einem Flachmann für Jim Beam Black, einem Flaschenkühler für red STAG by Jim Beam sowie eleganten Whiskeygläsern haben Jim Beam und Maker’s Mark für jeden Genießertyp und Anlass genau das Richtige im Portfolio.

Maker's Mark Geschenkverpackung mit Glas

Noch heute wird Maker’s Mark in der ältesten betriebenen Bourbon Destillerie der Welt von Hand hergestellt: von der Verlagerung der Fässer, über die Etiketten bis hin zum Dippen des Flaschenkopfs in rotem Wachs. Eine weitere Besonderheit: Nicht wie üblich Roggen, sondern roter Winterweizen verleiht diesem Premium Bourbon sein unverwechselbares Aroma sowie seinen vollen, weichen Geschmack. Am besten direkt im Tumbler, der Teil der neuen Geschenkverpackung für 26,99 Euro (UVP) ist, genießen.

Jim Beam Signature Craft Geschenkverpackung mit GlÑsern

Mit zwölf Jahren Lagerung im amerikanischen Eichenfass gehört Jim Beam Signature Craft 12 Years zu den am längsten gelagerten Bourbon Whiskeys überhaupt. So erhält er seinen vollmundigen Geschmack und seine hohe Komplexität. Der Super Premium Bourbon Whiskey, kreiert von Fred Noe, Master Destiller in siebter Generation, verkörpert mit jedem Tropfen auch ein Stück Familientradition. Gemeinsames Genießen ist doppelt schön und so enthält die stilvolle Geschenkverpackung zum Preis von 29,99 Euro (UVP) gleich zwei hochwertige Tumbler.

Jim Beam Devil's Cut Geschenkverpackung mit Pokerset

ür diesen Whiskey sind Kenner Feuer und Flamme: Die Besonderheit des markanten Jim Beam Devil’s Cut liegt tief im Holz der Eichenfässer. Während ein Teil des Whiskeys bei der Lagerung als „Angel’s Share“ verdunstet, bleibt der „Devil’s Cut“ nach der Whiskeyreifung und Entleerung der Eichenfässer im Fassholz zurück.
So gefangen entzieht der Whiskey dem ausgeflammten Fassholz wertvolle Aromen, die ihm seine außergewöhnlich intensive Note und seinen würzigen Geschmack geben. Das Geschenkset für 19,99 Euro (UVP) besteht aus einem Pokerset mit Pokerkarten und -chips und ist ein Garant für teuflisch gute Spielabende in geselliger Runde.

Jim Beam Black Geschenkverpackung mit Flachmann

Der sechs Jahre lang gereifte Jim Beam Black ist ein echter Jim Beam für Kenner: traditionell und authentisch. Mit seinem ausgesprochen vollmundigen Geschmack hebt sich dieser Premium Bourbon Whiskey angenehm von anderen Whiskeymarken ab und überzeugt mit seinem reichen Aroma und seiner Sanftheit. Für Gentlemen und Whiskeyliebhaber bietet die Geschenkverpackung für 19,99 Euro (UVP) einen exklusiven Jim Beam Black Flachmann mit Schriftzug-Prägung aus hochwertigem Edelstahl. So hat man(n) seinen liebsten Bourbon Whiskey auch außerhalb der heimischen Wände immer zur Hand – für Genuss pur.

Jim Beam White Geschenkverpackung mit Glas

Kein Weihnachten ohne den weltweiten Nr. 1 Bourbon Whiskey: Der vier Jahre gereifte Jim Beam White ist ein echter, unverwechselbarer Klassiker mit lang anhaltendem und facettenreichem Geschmack. Mit dem passenden Longdrinkglas in der Geschenkverpackung für 12,99 Euro (UVP) lässt sich Jim Beam White auch als Whiskey-Cola-Drink genießen.

Serge verkostet: Blend vom Single Malt-Spezialisten und vice versa

Zwei Whiskys, die irgendwie irgendwas miteinander zu tun haben – das ist die selbstgeschossene Steilvorlage für das neueste Tasting von Serge Valentin auf Whiskyfun. Den ersten Whisky wählt er ziemlich willkürlich – es ist diesmal ein Blend von Hunter Laing; ein Abfüller, der eher für Single Malts bekannt ist. Und der zweite Whisky ist ein Single Malt, der aus einer Reihe kommt, die eher von Blends geprägt ist. Sind die dann wirklich vergleichbar? Nicht nur Serge bezweifelt das – aber warum nicht einfach mal nach „zweifelhaften“ Kritierien verkosten? 🙂

  • Highland Journey (46.2%, Hunter Laing, blended malt, 2014): 80 Punkte
  • The Famous Grouse 27 yo 1986/2014 ‚Commonwealth Games‘ (46.4%, OB, Glenturret, 1800 bottles): 83 Punkte
Der Eingang zu Glenturret. Alle Bildrechte bei Alexander Kohn.
Der Eingang zu Glenturret. Alle Bildrechte bei Alexander Kohn.

Zwei Restplätze zu haben: 1. Whiskyexperts Monster Dram Tasting mit Pit Krause in Wien

Am Samstag, den 27. September 2014 um 17 Uhr und 21 Uhr veranstaltet Whiskyexperts mit der Bar Halbestadt das 1. Monster Dram-Tasting in Wien, im Extrazimmer der Bar Halbestadt. Extra für dieses Tasting kommt Malt Maniac und slowdrink.de-Gründer Pit Krause nach Wien, um hier mit uns 12 (in Worten: zwölf!) einzigartige Drams verkosten zu lassen. Krankheitsbedingt sind zwei Plätze im ersten Flight um 17 Uhr frei geworden – wenn Sie also am Samstag Zeit haben, nutzen Sie doch die Chance für ein Tasting der Extraklasse.

Malt Maniac Pit Krause von Slowdrink.de, der das Whiskyexperts-Tasting leiten wird.
Malt Maniac Pit Krause von Slowdrink.de, der das Whiskyexperts-Tasting leiten wird.

Hier sind die 12 Monster Drams – und das Lineup ist wirklich monströs:

1) Warm-Up for Tastebuds in einer Blindverkostung:

Cask Sample eines „Whiskys“ aus einem relativ unüblichen Grundstoff – dennoch Single Malt,  7 Monate alt – dabei schon jetzt weich und trinkig

2) Aberfeldy 26 y.o. Douglas Laing ‚Old Malt Cask‘ 1974 – 2001, 444 btl., 50%

Edle Kräuter treffen exotische Früchte und Zitrusfrische bei beschwingter Leichtigkeit, die dennoch enorme Komplexität entfaltet, wenn man sich Zeit lässt, ein filigraner Highlander;

3) BenRiach 33 y.o. OB 1972 – 2005, Hogshead 4043, 261 btl., 49%

Ein inzwischen leider sehr teuer gewordenes Vergnügen ist dieser Dextrosefrucht-artige Mandarinenbomber der Kult-Brennerei aus der Speyside mit Waldbeeren, Cassis, Rosenwasser und einer Spur Torfrauch. Trotz des Alters spielt hier der Destilleriecharakter die erste Geige. Groß!

4) Highland Park 27 y.o. Hart Brothers ‚Finest Collection‘ 1968, Sherry Cask, 43%

Ein Ausnahmedram, der als Originalabfüllung wohl weit jenseits der 1000.- Euro läge, aber geschmacklich sogar darüber liegt. Malzig-honigbetonte Grundstimmung mit sehr dezentem Rauch und Erdaromen, dafür viele Maraschino-Kirschen, türkischer Honig, Heidekraut, altes Leder, Edelholz und die Gerüche alter Büchereien. In kurz: edles Understatement aus feinstem Sherry-Fass;

5) Blindverkostung 2:

Weit über 30 Jahre alt – extrem komplex und vergriffen!

6) Port Dundas 38 y.o. Duncan Taylor ‚Rare Auld‘ 1973 – 2011, Cask 128322, 303 btl., 54,3%

Viele dieser Fässer habe ich verglichen, und dieses war der Gewinner – Grain vom anderen Stern, der sich an der Grenze zwischen Bourbon, Rye, Rum und Scotch bewegt und dabei stets hin und herspringt. Hier meine Notes zum Nachbarfass dieses Freaks:Is this an ultra-premium rum? Worlds collide here in a nice way. Fresh despite its age, like a Caribbean breeze in Key West. Sugar cane, big vanilla- and coffee-notes, tobacco, chocolate, Cointreau, limejuice, tinned pineapples, coconut, agave and mint, fudge and great oak (that doesn’t go overboard). The sherry is really discrete. Awesome all the way, if you are into mature rum or grain. The more old grain I try, the more I love them. Another quite undiscovered category … 90 points.

7) Yamazaki OB Sherry Cask 2013, 48%

Sehr schwierig zu bekommen ist dieses rosinige Sherrymonster mit einem Touch Melone und vielen dunklen eingekochten Früchten, Schokolade sowie einer Nuance Torfrauch; ein a‘ bunadh oder 105 auf Speed; hier zeigen die Japaner, was sie können, dicht wie eine Sojasauce ist dieser rötlich-dunkle Whisky …

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Das Lineup unseres 1. Whiskyexperts Monster Dram Tastings am 27. September 2014 um 21.00 Uhr im Extrazimmer der Bar Halbestadt, Stadtbahnbogen 155, 1090 Wien.

8) Jura 24 y.o. SMWS 31.25 (A banquet for ‚The Wicker Man‘) 1988, refill hogshead, 53,4%

Dieser fassstarke und malzig-würzige Jura zeigt Allrounder-Fähigkeiten mit Maritimität, Reife und komplexen ‚Frühstück auf dem Bauernhof-Aromen‘ – er überzeugte sehr in einem vergangenem Tasting und ist völlig unterschätzt.

9) Bunnahabhain 23 y.o. Archives ‚The Fishes of Samoa‘ 1990 – 2014, Sherry Butt 52, 201 btl., 47,9%

Saftiger ‚Old Style Sherry‘ Whisky a la Macallan mit Noten von Mahagoni, Maraschino-Kirschen, Orangenzesten, Christmas Cake (Port und Rum-vollgesogener Lebkuchenteig), Leder, Salz und warmer Würze. Ein trinkiges Highlight mit viel Magie für kalte Tage.

10) Bowmore 15 y.o. Anam Na H-Alba 1997 – 2012, Bourbon Hogshead, 77 btl., 53,1%

1997er Bowmore erinnert immer irgendwie an eine Dampflok, die durch einen nassen Wald in Meeresnähe fährt (Unterholz, Pilze, Farn, maritime Frische und Gischt, dampfiger Torfrauch). Einzigartiges Islay-Stöffchen, das zurecht den Namen Single Malt trägt.

11)  Blindverkostung 3:

Cask Sample eines pubertierenden Whiskys verschiedener Altersstufen, der nun im Sherry-Fass nachreift

12) Caol Ila 33 y.o. Cadenhead’s Authentic Collection 1980 – 2013, Bourbon Hogshead, 222 btl., 58,2%

Würdiger Abschluss mit einem langgereiften Islay-Whisky: Caol Ila und Port Ellen können unglaublich gut altern, was man so früher nicht annahm, und sie sind sich gar nicht so verschieden jenseits der 30. Doch der Caol Ila hat immer den Touch Wacholder, Olivenöl und Pfefferwürze neben dem mineralischen Torf und der Malzigkeit, die beide Brennereien teilen. Slainte!

Zu diesen 12 Drams gibt es begleitend und darauf abgestimmt Snacks und Finger Food, perfekt zubereitet von der kulinarischen Koriphäe Konny Wunder! Der Preis für dieses Tasting der Monsterklasse: nur 98 Euro. Zeit und Ort: 27. September 2014 um 17.00 Uhr im Extrazimmer der Bar Halbestadt, Stadtbahnbogen 155, 1090 Wien. [alert type=yellow ]

Wie können Sie dabei sein?

Es gibt natürlich nur noch diese beiden Karten – daher haben die Schnellentschlossenen einen Vorteil: Melden Sie sich bitte mit einer email mit Ihrem Namen und Ihrer Adresse an. Schreiben Sie an events@whiskyexperts.net Wir bearbeiten die Anmeldungen strikt in der Reihenfolge ihres Einganges und bestätigen Ihre Anmeldung so rasch wie möglich. [/alert] Wir freuen uns, dieses Super-Tasting nach Wien bringen zu können – und wir freuen uns darauf, Sie bei diesem Tasting begrüßen zu dürfen!

 

Exklusiv: Laphroaig Vintage 1991 für Deutschland – Wie schmeckt er?

Der seltene 25-jährige Laphroaig, erstmals 2007 mit mageren 40 % vol. abgefüllt, wurde bereits zum Sammlerobjekt. Die 2013er Version begeistert mit immerhin 45,10 % vol.. Und jetzt ist er da, Der neue Laphroaig Vintage 1991, 23 Jahre alt und in Fassstärke. Das wird vielversprechend und spannend,  denn er wird für Diskussionen sorgen.

Laphroaig überzeugt seit 2007 die Liebhaber von reifen Whiskies. Zurückhaltende Rauchnoten verbinden sich mit einem geschmeidigen Geschmack mit nachhaltigen Sherry-Tönen der Oloroso Fässer in denen er nachreifte.  Exklusiv konnte unser Redakteur Ernie – Ernst J. Scheiner ein Sample des Vintage 1991, abgefüllt im Juli 2014 mit originalen 52,4 % vol. aus dem Vatting, das nicht gefärbt und nicht kühlgefiltert wurde, persönlich begutachten. Die Friends of Laphroaig werden ein neues Aromen- und Gaumenerlebnis genießen.

Foto Copyright Ernst J. Scheiner 2014
Foto Copyright Ernst J. Scheiner 2014

Goldene Honigfarben begrüßen das Auge. Die ersten Aromen künden von einem angenehmen Rauch aus Islay, der starke Alkohol bleibt überraschenderweise gut eingebunden und entfaltet keine stechenden Effekte in der Nase. Der 23-jährige wirkt rund und sehr harmonisch. Ein süßes, komplexes Sherry-Bukett drängt prominent nach vorne und erinnert an trockene Früchte, reife Pflaumen, Honig sowie Spuren von trockenen Gras. Im Munde explodiert eine verhaltene Süße, gefolgt von einem angenehmen und nicht aufdringlichen Rauch, darauf folgen kräftige Bittertöne mit nachhaltigen pfeffrigen – würzigen – Wirkungen. Holz und Vanille sind zu spüren. Sehr, sehr trocken ist sein Abgang, der in eine langanhaltende cremige Süße von Honig, gepaart mit Gewürzen wie Muskat und Pfeffer übergeht. Die Tannine der Eichenfässer zeigen ihre eindrucksvolle Wirkung. Ein Eindruck von Bitterschokolade bleibt lange erhalten. Leider werden die Zunge, die Alveolen und der Gaumen durch den hohen Alkoholwert taub. Eine gewisse Salzigkeit bleibt dennoch zu vernehmen.

Mit etwas Wasser explodiert die Aromenvielfalt. Der Jahrgangswhisky wirkt jetzt frischer, der Rauch tritt zurück, er wird fruchtiger, komplexer, Apfelnoten ersetzen die reife Pflaume, die trockenen Früchte treten in den Hintergrund, der Honigton wird kräftiger Der Süße folgt ein leichter Rauch, die Bitterkeit verschwindet, der Laphroaig wird geschmeidig und verliert seine Trockenheit wie auch seine ziemlich starke adstringierende, pelzige Wirkung. Der Whisky wirkt dennoch salziger. Mit einem Schuß Wasser bleibt er dennoch ein vollmundiger, aber weicher Islay-Repräsentant.

Der Vintage 1991 ist ein charaktervoller Whisky mit viel Körper und Komplexität. Es macht richtig Freude, ihn mit Freunden zu verkosten und zu bewerten. Er ist kein Whisky nur für das Regal, er muss getrunken werden, dann entfaltet er die Potentiale, die in ihm so vielschichtig schlummern. Jedes neue Dram wird neue Entdeckungen ermöglichen. Er reifte zunächst 23 Jahre in Sherry- und Refill-Hogsheads aus europäischer Eiche, ein Viertel der Füllmenge wurde einer zusätzlichen Reifung in amerikanischen Bourbon-Fässern unterzogen. Die Whiskys alterten ausschließlich in den Lagerhäusern auf Islay. 5000 Flaschen werden exklusiv für den deutschen Markt über den Fachhandel vertrieben. Der Alkoholwert kann sich gegenüber dem Sample-Wert leicht ändern. Der 23-jährige wird nicht gefärbt und nicht kühlgefiltert in die Flasche kommen. Neben der deutschen Spezialabfüllung wird es auch Editionen für den amerikanischen und skandinavischen Markt geben.

Friends of Laphroaig können ihn für zum Vorzugspreis von 225,- Euro ab sofort erwerben. Im Fachhandel wir er 280,- Euro kosten.  Erscheinungszeitraum wird wahrscheinlich Ende Oktober, Anfang November sein.

Der alte Laphroaig 25yo aus 2013 - Foto Copyright Ernst J. Scheiner 2014
Der alte Laphroaig 25yo aus 2013 – Foto Copyright Ernst J. Scheiner 2014

Neu von anCnoc: Vintage 2000

Die Destillerie Knockdhu wird einen neuen anCnoc herausbringen: Vintage 2000, ein Jahrgangswhisky in limitierter Auflage. Gerade einmal 1000 Cases davon werden auf ausgesuchten Märkten erhältlich sein. Mit 46% gefüllt, enthalten sie eine Mischung von Whisky aus Ex-Sherry Butts und ex Bourbon Fässern. Erhältlich wird er laut The Whisky Business im Vereinigten Königreich, Schweden, Japan, Russland und einigen anderen Märkten sein. Ob er seinen Weg nach Deutschland, Österreich und die Schweiz findet, wissen wir noch nicht.

anCnoc 2000

„Last Great Malts“ – eine neue Kollektion von John Dewar & Sons (Bacardi)

Folgende Pressemitteilung, die wir in Auszügen bringen, wurde heute ausgesendet – und behandelt einen Relaunch der Whiskys, die unter der Marke von John Dewar & Sons angeboten werden und aus Destillerien des Unternehmens Bacardi stammen (wir berichteten bereits hier darüber):

John Dewar & Sons Ltd., eine der angesehensten Grössen in der Welt des schottischen Whisky, gab heute Pläne bekannt, ein Sortiment neuer Expressionen (Abfüllungen) und nie zuvor verkaufter Single Malts – verborgene Kleinode ihres Single Malt-Portfolios – auf den Markt zu bringen. Diese kühne, in den letzten Jahren beispiellose Initiative eröffnet Verbrauchern auf aller Welt eine Schatzgrube hochwertiger Whiskys.

Die edlen Drams (schottisch-gälisch für Drinks) ABERFELDY®, AULTMORE®, CRAIGELLACHIE®, THE DEVERON® und ROYAL BRACKLA® werden unter dem Titel „Last Great Malts“ lanciert, jeder mit einer fesselnden Geschichte und ebenso überzeugendem Charakter.

Die edlen Whiskys wurden seit Generationen gebrannt und reiften unangetastet in Eichenfässern. Endlich werden nun Whisky-Kenner in aller Welt die Single Malts dieser Brennereien in ihrer authentischen Form genießen können.

„Die Kategorie der Single Malts ist eine der großen Wachstumschancen unserer Branche. Wir sind mit fünf der feinsten und qualitativ hochwertigsten schottischen Whiskys gesegnet“, sagt John Burke, Director der Kategorie Dunkle Spirituosen (Dark Spirits). „Wir besitzen große Hochachtung für diese Kategorie und sind zuversichtlich, dass jeder der Last Great Malts eine passende Erweiterung des Repertoires der anspruchsvollsten Single Malt-Enthusiasten sein wird.“

Die „Last Great Malts“

ABERFELDY, bekannt als „Golden Dram“, bezieht sein Wasser aus dem Pitilie Burn. Das reine und frische Gewässer ist berühmt dafür, ausgeschwemmtes Gold zu enthalten. Der Dram wird wegen seiner honigähnlichen Geschmacksnuancen bewundert und legt damit einen klassischen Central Highland-Stil an den Tag, der heutzutage selten in Single Malts zu finden ist. ABERFELDY wurde vom Whisky Magazine zum „Highland Whisky of the Year 2014“ ernannt, wird neu verpackt und ist weltweit als 12, 21 sowie – ausschließlich im Reise-Einzelhandel – 18 Jahre alter Whisky erhältlich. Das Unternehmen plant für 2015 die Einführung eines 16 Jahre alten Whisky mit Finishing in Sherryfässern sowie eines 30 Jahre alten Whisky.

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AULTMORE ist ein seltener Malt aus der Speyside-Region, der vor Ort als „A nip of the Buckie Road“ bekannt ist. Das Wasser der Brennerei fließt durch das nebelige und geheimnisvolle, Foggie Moss genannte Gebiet. AULTMORE wird als erstklassig bewertet und ist ein wegen seiner grasigen Geschmacksnuance begehrter Dram. AULTMORE ist ab November mit einem Alter von 12 Jahren, einem Alter von 21 Jahren im Reise-Einzelhandel und in begrenzten Mengen in einem Alter von 25 Jahren erhältlich.

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CRAIGELLACHIE hat zum ersten Mal in der Geschichte ein Sortiment von Single Malts auf den Markt gebracht. Die Brennerei bleibt ihrer Tradition bei der Herstellung von Whisky treu, einschließlich der Abkühlung des Destillats mit Hilfe von „Worm Tubs“ – Kupferrohre, die ihren Namen aufgrund ihrer gewundenen Formen erhalten haben. Dieser herausfordernde Speyside-Whisky wurde schon 1891 als „altmodisch“ beschrieben, da er keinerlei Konzessionen gegenüber modernen Trends eingeht. Single Malt-Fans schätzen CRAIGELLACHIE wegen seines schwefeligen, herzhaften und markigen Charakters. CRAIGELLACHIE wird in diesem Monat in Chargen von 13 und 17 Jahren Alter, exklusiv für den Reise-Einzelhandel bestimmten 19 Jahren Alter und einer begrenzten Menge von 23 Jahren Alter von der Brennerei ausgeliefert werden.

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Im Sommer 2015 wird THE DEVERON erhältlich sein – ein neues Sortiment von 12, 18 und 25 Jahre alten Single Malts, die dort hergestellt werden, wo der Deveron-Fluss ins offene Meer strömt. Er bietet „Ruhe abseits des Sturms“ und ist der ideale Malt für den Genuss vor dem Kamin. Die süffige, fruchtige Geschmacksnuance macht den THE DEVERON zu einem Favoriten der Belegschaft der Brennerei.

ROYAL BRACKLA, mit einer früher limitierten Edition von 35 Jahre lang gereiftem Whisky zu 10.000 £ (15.000 US$) pro Flasche, ist ein wirklich königlicher Malt. Er stammt er aus der ersten Brennerei – 1812 in den nördlichen Highlands gegründet -, die als königlicher Hoflieferant begünstigt wurde und seither als „The King’s Own Whisky“ gepriesen wird. Stark Sherry-geprägt, gehaltreich, fruchtig und vollmundig: ROYAL BRACKLA ist ein nobler Dram, der beim Genießen nach und nach seine Komplexität offenbart. Er wird im März in Expressionen von 12, 16 und 21 Jahren Alter auf den Markt kommen.

„Wir haben geduldig Fässer zurückgestellt, um diese fünf hervorragenden Malts nun mit Whisky-Liebhabern in aller Welt zu teilen – jede neue Freigabe steht für das Statement einer Ära“, fügt Stephen Marshall, Global Marketing Manager für Single Malts, hinzu. „Bisher waren diese aussergewöhnlichen Getränke Schottlands wohlgehütetes Geheimnis und nur wenigen bekannt. Nun wenden wir uns an alle Geniesser von Single Malts – Menschen, die Geschichten mögen und Enthusiasten, die an der Erkundung der Aromen der komplexesten Spirituose der Welt interessiert sind.“

Verfügbarkeit auf dem Markt

Die Single Malts, die phasenweise veröffentlicht werden, sind als komplettes Fünfer-Paket oder in unterschiedlichen Expressionskombinationen anfänglich auf 10 Märkten rund um die Welt erhältlich; in Kanada, Frankreich, Deutschland, Japan, Russland, Schweden, Taiwan, Vereinigtes Königreich, USA und im globalen Reise-Einzelhandel.

Die erste öffentliche Vorstellung der Single Malt Scotch-Kollektion „Last Great Malts“ wird am 25. September auf dem Stockholm Beer & Whisky Festival stattfinden.

Weitere Informationen findet man unter der (im Moment des Erstellens dieser Nachricht noch nicht aktiven) URL http://www.LastGreatMalts.com.

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Zwei neue Machrie Moor von Arran

Wie The Whisky Business berichtet, wird die Arran Distillery Anfang Oktober zwei neue Ausgaben ihres gepeateten Machrie Moor veröffentlichen. Zunächst ist das die fünfte Ausgabe des klassischen Machrie Moor, des bislang einzigen getorften Arran in der Standard Range (es gibt getorfte Einzelfassabfüllungen für Händler und Clubs). Und dann ist da ein Machrie Moor in Fassstärke, der mit 58.4% abgefüllt wurde. Beide neuen Ausgaben sind limitiert, die Standardabfüllung auf 12.000 Flaschen, die Fassstärke auf 6.000 Flaschen. In England werden sie 42 und 50 Pfund kosten und damit die durchaus angenehme Preispolitik bei Arran fortsetzen.

New Arran releases

Whisky im Bild: Das automatische Whisky-Ausschank-System

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Das Grane ist eine ziemlich neue Bar in Omaha/Nebraska. Im Ausschank befinden sich hier mehr als 100 Whiskys und Whiskeys aus der ganzen Welt. Das ist an sich erst einmal nichts Besonderes. Deshalb hat der Gründer Daniel Matuszek für das Grane ein besonderes Whisky-Ausschank-System entwickeln lassen, welches er in einem Video (unter unserem Post oder bei Youtube) gerne erklärt. Und wer hier einen Fake vermutet, bei KETV 7 findet sich auch ein kurzer Bericht für das Lokalfernsehen.

Whisky im Bild: Better Together mit The One

Werbung lebt davon, aktuelle Momente für die Kommunikation zu nutzen und damit die Botschaft zu transportieren. In Deutschland exerziert das der Autoverleih Sixt mit tagesaktuellen Bezügen vor. Und über dem Ärmelkanal hat sich die Lakes Distillery mit ihrem Blend The One den Ausgang des Referendums auf eine – so finden wir – sehr liebenswerte und menschliche Art und Weise angenommen und das untenstehende Sujet in ihrem Newsletter verschickt. The One ist nämlich tatsächlich so etwas wie das Whisky gewordene Abstimmungsergebnis, denn in ihm sind erstmals Malts und Grains aus allen britischen Landesteilen vereint. Wer wissen will, wie er schmeckt: Wir haben ihn hier verkostet.

Normalerweise bezahlt man bei uns für Werbung – aber hier machen wir eine Ausnahme und machen Werbung für eine Werbung. Sie hat es verdient.

bettertogether

Wir verkosten: Dimple Golden Selection, NAS, 40%

Blended Scotch Whisky macht noch immer einen Großteil des gesamten weltweiten Whiskymarkts aus, und auch in unseren Ländern ist er am Markt dominant. Wird Single Malt gemeinhin als die „Krönung“ der Whiskykategorie gesehen, haftet dem Blend der Ruch der billigen Massenware an. Dass aber Blends zunächst einmal für viele der erste Schritt zum Whiskygenuss sind, und dass auch unter den Blends fantastische Tropfen zu finden sind, hat sich mittlerweile auch in der breiteren Masse der Single Malt Freunde herumgesprochen.  Für uns bei Whiskyexperts ist es daher selbstverständlich, die Blend-Kategorie nicht stiefmütterlich zu behandeln, denn weder der Markt noch aufgeschlossene Whiskygenießer tun es – und auch, aber nicht nur für neu hinzugekommene Genießer ist eine Orientierungshilfe bei Blends hilfreich.

Es hat uns also gefreut, dass wir gemeinsam mit der aktuellen Pressemitteilung zum Dimple Golden Selection von Diageo auch ein Sample des Whiskys zur Verkostung erhalten haben. Der neue Dimple Golden Selection ist ein NAS-Blend, der ab sofort den fünfzehnjährigen Dimple ablösen wird und knapp 25 Euro kostet. Er ist vom Geschmacksprofil durch den Master Blender Chris Clark auf Einsteiger der Kategorie hinkomponiert. Unser Redakteur Bernhard Rems hat ihn für Sie verkostet.

Dimple Golden Selection_Freisteller Flasche_Verpackung

Dimple Golden Selection
NAS, 40%
gefärbt, kältefiltriert

Nase: Sehr weich und abgerundet, Vanille, mit einem Hauch Zitrus, Passionsfrucht und Apfelschalen.

Gaumen: Wiederum sehr weich, intensiver Geschmack nach geeistem Milchkaffee, etwas nussig.

Finish: Kurz, sanft, ohne Spitzen im Geschmacksprofil, hinterlässt etwas Pfeffrigkeit als Nachgedanken, ohne aufdringlich alkoholisch zu werden.

Alles in allem: Ein durchaus angenehmer Blend, der vor allem mit dem milden und weichen Mundgefühl punktet. Die Tendenz, dass die auf Geschmacksprofil hin komponierten „Designerwhiskys“ im Finish sehr schwachbrüstig werden (ist zum Beispiel auch beim Singleton Sunray zu bemerken), kann auch er nicht verleugnen. Wer einen unkomplizierten Blend zum Kennenlernen der Kategorie sucht, ist mit ihm gut bedient, denn weder überfordert er durch Komplexität, noch verschreckt er durch unangenehme Noten oder sprittiges Alkoholbrennen, wie es manchen zu jungen Grains eigen ist. Wenn man ihn im Kontext der Kategorie betrachtet – und ich denke, nur so kann man ihn fair bewerten, bekommt er von uns ein zartes Gut. „Geübteren“ Malt-Freunden wird er aber, das sei offen gesagt, zu wenig geschmackliche Herausforderung bieten.

DerWesten: Vorbericht zur Finest Spirits & Beer Convention

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Auf DerWesten.de findet sich heute im Kulturteil ein Vorbericht zur Finest Spirits & Beer Convention. Die Premiere dieses Festivals findet vom 17. bis zum 19. Oktober in der Bochumer Jahrhunderthalle statt. Veranstalter Frank-Michael Böer führt hier zwei erfolgreiche Veranstaltungskonzepte zusammen, die sich in München bewährt haben, und präsentiert im Ruhrgebiet nationale und internationale Biere und Spirituosen gemeinsam auf einer Convention.