Serge Valentin von Whiskyfun hat diesmal einige Abfüllungen aus der Destillerie Brora verkostet. Brora ist selten, teuer und begehrt – in diesen Dingen momentan eigentlich nur durch Port Ellen und eventuell auch Banff übertroffen. Unter den verkosteten Abfüllungen ist auch die neue Diageo Special Release 2013, ein 35jähriger Brora (der Preis im Handel ist gerade noch dreistellig). Das Ergebnis von 95 Punkten sagt eigentlich schon alles: Der neue Brora ist laut Serge sensationell gut. Hier alle Ergebnisse:
Brora 1982/2010 (43%, Gordon & MacPhail, Connoisseurs Choice, refill sherry): 89 Punkte
Brora 25 yo 1978/2004 (57%, Scotch Malt Whisky Society, #61.2 – actually #61.20, ‚Marmalade on burnt toast‘): 92 Punkte
Brora 35 yo 1977/2013 (49.9%, OB, Special Release, 2944 bottles): 95 Punkte
In neuen Gewänder wird Ardbeg weltweit seine Mitarbeiter präsentieren. Die preisgekrönte schottische Mode-Designerin Judy R Clark aus Fort William entwickelte für die Islay-Destillerie eine eigene Tweed-Kollektion, welche auf ihrer Website zu bewundern ist. Die Linie besteht aus maßgeschneiderten Westen und Shorts für die Damen, und passenden Westen und Hosen für die Herren. In ihrem Stoffdesign nimmt Judy R Clark die erdigen Tönen der Strände, Hügel, Bäume und des Torfs der Insel auf. Der Tweedstoff wurde von der familiengeführten, 1881 gegründeten, Islay Woollen Mill gewebt. Gegenüber Lochaber News sagte Judy Clark: „Vom Design bis zum gewebten Stoff wurde alles in Schottland produziert, dies spiegelt wirklich Ardbegs fast 200-jährige Geschichte auf Islay wider. Darüber hinaus hat Ardbeg immer immer die Grenzen des Whisky-Marketing verschoben, und ich war erfreut, eine ausgefallenen Linie präsentieren zu können, welche Tradition und Stil gleichermaßen verbindet.“
Im Ardbeg-Onlineshop ist seit kurzem eine Tweed Mütze erhältlich. Nicht überrascht wären wir über eine Erweiterung ihres Tweed-Merchandising-Angebotes.
Von der irischen Insel geht es heute wieder ostwärts, in die Speyside – und zu einer Traditionsdestillerie, die besonders für ihre sherrylastigen Abfüllungen berühmt ist. Unsere heutige Miniatur im Adventkalender ist der zehnjährige Glenfarclas, eine der jüngsten Standardabfüllungen, die die Destillerie anbietet. Wie jeden Tag verkosten für Sie unsere Redakteure Silvia Behrens und Bernhard Rems.
Nase: Ganz typisch und ganz unverwechselbar Glenfarclas. Sherrynoten, gekochte Früchte und etwas Getreide, süßes Apfelkompott und ein paar kadierte Früchte am Teller daneben, hinten nach, wenn man die Nase tiefer ins Glas vergräbt, riecht man dann etwas wie Sauerteig. Das Ganze weich und den Eindruck erweckend, länger als 10 Jahre gereift zu sein.
Gaumen: Vanillepudding mit Fruchtsoße. Milchschokolade, eine leichte Kakaonote, Orangeat. Auch hier wieder rund und weich. Nicht sehr komplex, aber sehr harmonisch.
Finish: Das mittellange Finish ist ölig süß, wärmend und bringt Frucht und einen Hauch Holz.
Alles in allem: Für eine günstige Standardabfüllung charaktervoll und angenehm trinkbar. Zeigt schon, was Glenfarclas bietet – und macht Freude am Gaumen und in der Nase. Nichts Spektakuläres, aber gut. Einfach gut.
Nicht mehr weit bis Weihnachten – aber einige Verkostungen von Miniaturen gehen sich noch aus. Seien Sie auch morgen wieder dabei – es würde uns freuen.
Einige von uns hatten das Vergnügen, den Kilchoman 2007 bereits genossen zu haben – und wir denken, dass es wenige Menschen geben wird, die diesem Whisky nicht eine gewisse Klasse zusprechen werden. Das Whiskyadvocate Blog jedenfalls tut es – und wählt den Kilchoman Vintage 2007 zum Islay Whisky des Jahres (der Bowmore Devil’s Casks landete übrigens auf dem zweiten Platz). Warum der Kilchoman? Nun, man entschied sich für ihn, weil er zum ersten Mal zeigt, wie ein reifer Kilchoman schmeckt – und das ist sehr gut. Er bringt den Destilleriecharakter zur Geltung und zeigt, dass Kilchoman jetzt angekommen ist.
Morgen wird dann der Highland Whisky des Jahres präsentiert…
Nach den Ankündigungen, die Kapazität ab Mitte 2015 zu verdoppeln und und im nächsten Jahr das Portfolio und den Hausstil umzustellen (wir berichteten), geht Diageo mit seiner Speyside-Destillerie Mortlach den nächsten Schritt. Neue globale Markenbotschafterin ab dem Januar 2014 wird Georgie Bell. Sie war vorher als Markenbotschafterin der der Scotch Malt Whisky Society tätig.
Ewan Gunn, Global Scotch Whisky Ambassador bei Diageo, sagte laut Media Releases from Cognis PR: „Wir sind alle sehr froh, dass Georgie, mit ihrem umfangreichen Wissen über die Produktion, das Marketing und Kommunikation der schottischen Whisky-Industrie, sich bereit erklärt, sich uns anzuschließen und uns bei unserer wichtigen neuen Initiative für Mortlach zu unterstützen. […] Sie wird eine Schlüsselrolle spielen, zusammen mit unseren anderen globalen Markenbotschafter, bei der Förderung von Mortlach.“
Georgie Bell studierte an der Universität von Edinburgh. Neben verschiedenen Auszeichnungen hat Georgie auch ein Diplom über die Destillation des Institute of Brewing & Distilling.
Richtig, diesen Single Malt Whisky der Lowland DestillerieAuchentoshan gab es schon mal. 2011 wurde 500 Flaschen des Auchentoshan 1975 nach 35 Jahren Reifezeit abgefüllt. Die zweite Ausgabe umfasst ebenfalls 500 Flaschen, diese wurde erneut ohne Kühlfilterun und bei einer Fassstärke von 45,6 % Vol. abgefüllt. The Spirit Business beschreibt ihn „mit Noten von Papaya und Grapefruit sowie gebackener Ananas und Mandelkuchen“.
Rachel Barrie, Master Blender von Auchentoshan , sagte: „Durch das Jahr zusätzlicher Reifezeit in North American Bourbon-Fässern von höchster Qualität ermöglicht die 2013 Abfüllung des Auchentoshan 1975, die Komplexität und reife, entwickelte Fruchtaromen zu erleben, die man mit einem Whisky dieses Jahrgangs verbindet.“
Die zweite Abfüllung des Auchentoshan 1975 ist weltweit auf Flughäfen mit einer UVP von £500 erhältlich.
Die grüne Insel zieht uns im Adventkalender immer wieder magisch an. Heute, am 19. Dezember, finden wir hinter dem Türchen eine Miniature eines irischen Single Grain, Greenore. Er ist 8 Jahre alt und mit 40% abgefüllt. Silvia Behrens und Bernhard Rems verkosten ihn für Whiskyexperts.
Nase: Der Geruch von Karton verfliegt rasch, binnen einer Minute. Dann kommt Getreide hervor, so, wie es in einer Mühle riecht, darauf Mandarinenschale. Noch etwas entdecken wir, zunächst will sich der Geruch uns nicht erschließen, aber dann kommt die Erleuchtung: Das Ganze riecht nach Pustefix, dieser Seifenblasenflüssigkeit aus unserer Kindheit. Oder, wer das nicht kennt: Der Geruch von Pril steigt in die Nase. All das ist auf der sanften, dezenten Seite.
Gaumen: Das Ganze schmeckt wie Blumenwasser aus einer Blumenhandlung, mit etwas Zitrone, Orange und Kornbrand. Am Zungenrand erschmeckt man gebrannte Aschanti-Nüsse. Insgesamt ist der Geschmack trotz der „nur“ 40 Prozent etwas sprittig.
Finish: Kurz, etwas brennend, da bleibt etwas Süße, sonst wenig.
Alles in allem: Ein Single Grain mit 8 Jahren, da sind die Erwartungen natürlich nicht allzu hoch. Den Greenore kann man sich im irischen Pub als Begleiter zum Bier ganz passabel vorstellen, da süffelt man den so nebenbei und macht sich wenig Gedanken darüber, was im Glas ist. Ansonsten: man kann ihn trinken, muss es aber nicht. Daher ein „geht so“ von uns.
Noch fünf Türchen bleiben in unserem Adventkalender geschlossen. Eines davon werden wir morgen öffnen. Mal sehen, was dahinter zum Vorschein kommt…
Nicht ganz ohne Diskussionen wird die heutige Entscheidung des amerikanischen Whiskyadvocate Blogs abgehen: Als Speyside Whisky of the Year wurde der Macallan Ruby ausgezeichnet. Man lobt an ihm den Geschmack und den Umstand, dass er besser sei als sein Vorgänger. Natürlich bleibt die Tatsache, dass Macallan einen altersbezeichneten Whisky durch einen No Age Statement ersetzte, nicht unerwähnt – aber das Blog meint, es sei eine mutige und richtige Entscheidung gewesen.
Noch einige Tage lang am Web abrufbar: Die gestern auf arte ausgestrahlte 360° Reportage „Das Whisky-Geheimnis von Islay“ – 52 Minuten sehr schöne Bilder und sehr gute Infos über Islay und die Whiskys von dieser Insel. Da kann man auch schon mal bei einem guten Glas nebenher versacken… :-). Viel Vergnügen!
2014 wird die schwedische Whiskyfirma Grythyttan Whisky mit der Produktion ihres Whiskys auf den Orkneys beginnen. Die Ausrüstung wird bereits Mitte Jänner verschifft, allerdings ist es noch nicht offiziell bekannt, WO genau der Whisky produziert werden soll.
In einem Gespräch mit The Orcadian bestätigte Benny Borgh, Managing Director vonLongship Distillery Limited, die zu Grythyttan Whisky gehört, dass der frühere Manager von Highland Park, Jim Robertson, als Senior Adviser für Longship Distillery Limited verpflichtet wurde. Wir werden natürlich weiter über diese entstehende neue Orkneys-Destillerie berichten.
Convalmore ist so eine dieser lost distilleries, die man nicht mit dem ersten Atemzug nennt, wenn man die Destillerien aufzählen soll, die unwiederbringlich verloren sind. Etwas anders verhält es sich, wenn man das Vergnügen hatte, einen Convalmore gekostet zu haben – die meisten Abfüllungen aus der Speyside-Destillerie sind nämlich wirklich ausgezeichnet. Und bis vor einiger Zeit waren die Abfüllungen auch noch relativ günstig zu bekommen. Die Special Release von Diageo, die heuer veröffentlicht wurde, erleichtert die Brieftasche allerdings um mehr als 800 Euro. Laut Serge muss sie allerdings auch großartig sein: 94 Punkte gibt er ihr in seiner Verkostung, zusammen mit dem Hinweis: Darf man nicht versäumen. Tja, leider wird zumindest beim Autor dieser Zeilen der Preis verhindern, den Rat von Serge zu folgen. Hier noch beide Wertungen:
Convalmore 32 yo 1975/2008 (48%, Douglas Laing, Old Malt Cask, refill hogshead, ref #4246, 202 bottles): 89 Punkte
Convalmore 36 yo 1977/2013 (58%, OB, Special Release, 2680 bottles): 94 Punkte
In der heutigen, vielfältigen Whiskylandschaft Österreichs stechen einige Produzenten alleine durch ihre Vielfalt in der Produktion deutlich heraus. Eines dieser Häuser befindet sich in St. Nikolai im Sausal, Steiermark. Brigitte und Michael Weutz haben dort mit der Destillerie Weutz (weitere Infos hier) mehr als ein Kleinod der Destillierkunst geschaffen. In einem revitalisierten Haus in Mitten der Ortschaft steht die Brennerei, die mit ihren Führungen auch als Besuchermagnet funktioniert.
Das Ganze begann vor mehr als 20 Jahren als Hobby. Michael experimentierte damals im Keller seines Wochenendhauses mit Früchten und versuchte mit viel Enthusiasmus und noch mehr Experimentierfreude gute Destillate zu erzielen. Nicht ohne Erfolg, denn schon bald galten seine Brände als Geheimtipp und die teils ausgefallenen Sorten, wie Kiwi oder Bio-Tomate, kamen beim Publikum so gut an, dass sich die Produktion ständig ausweitete.
Von der Frucht zum Getreide
Nach diesem Beginn als „Fruchtbrenner“ war es ein Kombination aus Neugier und Zufall, der schließlich zur Herstellung des ersten Whiskies – made in der Steiermark – führte. Nur wenige Kilometer von seinem Heimatort entfernt, in Flamberg, traf Michael Weutz auf einen Gleichgesinnten. Michael Löscher, der Braumeister der kleinen Flamberger Brauerei beschäftigt sich gerne mit alten Brautechniken und stellt Biere nach traditioneller Art, wie zB das Steinbier her. Dazu kommen auch innovative Ansätze, so dass die Brauerei inzwischen mehr als 50 Biersorten in Produktion hat. Michael und Michael taten sich also zusammen und entwickelten im Jahr 2003 auf Basis des Steinbiers den ersten Whisky – Hot Stone. Seither haben sie zehn weitere Sorten umgesetzt, wobei sehr stark aus Regionalität Wert gelegt wird. Für den ersten Teil der Produktion, das Brauen des „Distiller´s Beers“ ist Michael Löscher zuständig. Die sorgfältige, zweifache Destillation, sowie der der Reifungsprozess obliegt Michael Weutz.
Seine Frau Brigitte leitet das Geschäftliche. Als Geschäftsführerin übernimmt sie die Vermarktung, organisiert die Führungen durch die Brennerei und hilft bei allem Nötigen. Darüber hinaus umfasst das Team zwei Mitarbeiter. Mit großem Einsatz sorgen sie alle dafür, dass der Whisky aus dem Hause Weutz die Aufmerksamkeit bekommt, die er verdient, als innovatives Produkt in einem internationalen Spirituosensektor. (Anmerkung des Autors: Sogar auf der schottischen Insel Islay habe ich ein Whisky-Pub gefunden, in dem Weutz Whisky auf der Karte zu finden war).
Die Destillerie Weutz hat sich inzwischen ganz der Whiskyproduktion verschrieben und daher die Produktion der Fruchtdestillate zurückgestellt. Allerdings befinden sich der Vodka Nikolai No. 2 und der Bio-Absinth im Portfolio. Besondere Erwähnung verdient der Whisky-Balsamico, bei dessen Herstellung die sonst für das Whiskyproduktion vorgesehen Malz zu Essig verarbeitet und in Fässern gelagert wird.
Ein Überblick über die Bandbreite der Destillate von Weutz:
Hot Stone:
In einen Ansatz aus 100% Gerste werden am Ende des Mälzprozesses etwa 1000°C heiße Basaltsteine in die Maische gelegt. Die entstehnde Karamelisierung des Zuckers wirkt sich geschmacklich deutlich im Endprodukt aus. Gelagert wird er in französischen Limousin Eichenfässern mit Medium Toasting.
Hot Stone gibt es als:
Hot Stone, 42% vol.
Hot Stone+, 50% vol.
Hot Stone Cask Strength, 64% vol.
White Smoke
Das Malz aus 100% Gerste wird über buchenholzfeuer getrocknet. Die rauchig-röstigen Aromen kommen deutlich zum Tragen. Die Verwendung französischer Allier Eiche mit leichtem Toasting sorgt für eine schönen Balance zwischen Destillat und Fass und erhöht die Komplexität des Geschmacks.
Black Peat
Steirischer Torf aus Schwanberg kommt zur Trocknung des Malzes (100% Gerste) zum Einsatz Zusätzlich sorgt das jodhaltige Wasser des Kurortes Bad Radkersburg für eine einzigartige Note. Die leicht getoasteten Allier Fässer bringen Körper, ohne zu sehr geschmacklich in den Vordergrund zu treten.
St. Nikolaus
Single Malt. Ohne Schnörkel und ganz natürlich. Lediglich die Allier Eichenfässer haben Einfluss aus den Geschmack und geben dem weichen, milden Whisky seine feine Struktur.
Moonshine
Mit seinen 48% vol. gehört er zu den kräftigen Ausprägungen des Hauses. Deutlich Kaffee-, Röst- und Schokoladearomen, die zum Teil vom gerösteten Gerstenmalz, als auch von den stark getoasteten Limousin Fässern herrühren machen ihn zum idealen Begleiter von Kaffee und Bitterschokolade.
Green Panther
Steirischer geht es kaum. Dem Gerstenansatz werden etwa 10% Kürbiskerne beigefügt. So entsteht eine Note nach gerösteten Nüssen, die der Lagerung in Limousin Eichenfässer trotzt. Zusätzlich entsteht eine feine Würznote und ein trockener Abgang.
Maroon
Maroni im Getreidebrqand? Warum nicht!. Die Zugabe von 10% gebrannter Kastanien im Gerstenmalz erzielt einen fruchtigen und sehr milden Brand, bei dem auch nach der Lagerung in Allier Eiche noch deutliche Anklänge von Maroni zu finden sind.
Origin Spelt
Dinkel findet sich in klassischen Whiksies eher selten. 51% davon, gemischt mit Gerstenmalz bilden hier die Basis. Die Limousin Eiche mit medium toasting erhält die grün-grasigen Noten in dem eng verwobenen, intensiven Whisky.
Golden Wheat
Hier spielt der Weizen die Hauptrolle. In der Mischung mit Gerstenmalz (51%-49%) setzen sich die sehr fruchtigen Noten durch, die auf Grund des Einsatzes von Allier-Eichen verstärkt werden. Eine schöne Struktur, aber auch viel Süße, Honig und Exotik. Kommen zu Tage.
Franziska
Zu Ehren der Tochter der Familie benannt. 5% Holunderblüten finden in der Gerstenmalzmaische Platz und geben dem Destillat eine herrliche, blumig-blütige Noten. Auch der relativ hohe Alkoholgehalt von 48% vol. und die Lagerung in stark ausgekohlten Limousineichenfässern tun der Harmonie keinen Abbruch. Ein kräftig-erfrischendes Erlebnis.
Sugar Corn
Die amrikanische Whiskeytradition findet in dieser Version ihren Ausdruck. 51% Mais werden mit 49% Gerstenmalz gemischt, um die fruchtigen Noten inder Nase und die weichen Aromen zur Geltung zu bringen. Die medium Linousineichenfässer sorgen für dezente Röst- und feine Vanillearomen.
Whiskymalz-Balsamico
Direkt aus Whiskymalz wird der Balsamico gewonnen, indem der Ansatz mit eigenen Essigkulturen weiter vergoren und anschließend für 3 Jahre in Eichenfässern mit viel Sauerstoff bei 28°C gelagert. Der kräftige Malzessig macht sich bestens bei gegrillten Fleischgerichten.
Wodka und Absinth
Weizen und Gerste zu je 50% sind Basis des Nikolai No.2 Wodka s. Dreifach destilliert, aber nur zum Teil gefiltert und dann im Edelstahltank gereift. Die Geruchspalette reich von duftig bis würzig.
Die Rezeptur des Absinth geht auf das 19. Jahrhundert zurück. Auf Basis von reinem Gerstenalkohol werden die Bio-Kräuter angesetzt. Dadurch erhält der Absinth seine kräftigen, bitteren und frischen Noten. Für Kenner!
Erhard Ruthner, Privatkundenbetreuer bei World of Rum, gilt als DER Kenner der österreichischen Whiskylandschaft. in loser Folge stellt er bei whiskyexperts österreichische Destillerien und deren Produkte vor. Alle Bilder copyright Erhard Ruthner, mit freundlicher Genehmigung.
Mr. Tom Bulleit, eine lebende Legende des Bourbons.
Die von Master Distiller Robert Birnecker handsignierte Flasche aus der Koval-Destillerie in Chicago ist bereits beim glücklichen Gewinner eingelangt. Die von Kenny Mackay handsignierte Flasche Miltonduff 1989 von Càrn Mòr wird gerade versandfertig gemacht. Und schon haben wir wieder eine ganz besondere Flasche für Sie, die Sie bei whiskyexperts gewinnen können: Eine von Mr. Bourbon, Tom Bulleit himself, handsignierte Flasche seines excellenten Bourbons – zur Verfügung gestellt von Diageo.
Wir haben Tom Bulleit anlässlich seines Besuches in Europa getroffen und den Bulleit Bourbon verkostet. Durch seinen höheren Rye-Anteil ist er nicht so süß wie andere Bourbons und macht sowohl klassisch on the rocks als auch pur Freude. Tom Bulleit hat die Flasche doppelt signiert: Auf der Vorderseite mit seiner persönlichen Unterschrift, und auf der Rückseite mit einer Widmung und seiner Baseball-Unterschrift, die noch aus seiner College-Zeit herrührt. Die Flasche ist damit ein Unikat und ein Stück Bourbon-Geschichte.
Tom Bulleit signiert die Flasche Bulleit Bourbon für unsere Leser.
Und so können Sie diese Flasche gewinnen:
Diesmal geht es um die Beantwortung einer Gewinnfrage (leicht wird es, wenn Sie unseren Artikel über den Besuch von Tom Bulleit lesen – folgen Sie einfach dem Link):
Die Gewinnfrage:
In welcher Stadt in Kentucky wird der Bulleit Bourbon hergestellt?
Die richtige Antwort schicken Sie ab sofort an folgende email:
Unter allen richtigen Antworten, die uns bis 24. Dezember 2013, 15 Uhr mitteleurpäischer Zeit erreichen, ziehen wir den Gewinner der handsignierten Flasche.
Teilnahmebedingungen:
Am Wettbewerb kann jeder mitmachen, der in Deutschland, Österreich oder der Schweiz wohnt und das 18. Lebensjahr vollendet hat. Der Wettbewerb läuft ab sofort bis 24. Dezember 2013, 15:00 Uhr. Der Gewinner wird noch am 24. Dezember um 16:30 Uhr auf unserer Webseite bekanntgegeben – ein glücklicher Teilnehmer bekommt die Flasche sozusagen unter den Weihnachtsbaum gelegt :-). Der Wettbewerb findet unter Ausschluß des Rechtsweges statt – es kann dazu kein Schriftverkehr geführt werden.
Mit der Teilnahme erklären Sie sich mit diesen Teilnahmebedingungen einverstanden.
Viel Vergnügen und viel Erfolg beim Mitmachen – und Danke fürs Liken und Teilen dieser Meldung!
Ein weiteres Mal finden wir uns auf unserer Whiskyreise für den Whiskyexperts-Adventkalender in der Islay-Destillerie Bowmore wieder. Die 18jährige Standardabfüllung steht heute auf dem Verkostungsprogramm von Silvia Behrens und Bernhard Rems. Wie werden sie den Klassiker mögen?
Nase: Die Nase ist, man kann schwer ein anderes Wort dafür finden, sensationell. Würde man einen Kinofilm über DEN typischen schottischen Whisky drehen, er müsste so aussehen wie der Bowmore 18yo riecht. Es duftet nach einer alten Bibliothek im Herrenhaus, nach Ledersitzen in einem Oldtimer, nach Schuhcreme für die handgefertigten Lederschuhe. Einen leisen Hauch Rauch mag man im Hintergrund verspüren, aber dominanter ist der Geruch von Parfüm und Nelken, von Dörrpflaumen.
Gaumen: Ganz anders der Gaumen, ganz unerwartet. Es ist, als nähme man einen Schluck aus einem modrigen Tümpel, als bisse man auf Eibischwurzel, als würde man einen Schluck Hustensaft zu sich nehmen. Die ganze Eleganz, die er in der Nase hatte, ist dahin. Man findet zwar etwas Geschmack von Pflaumenmus, aber das schmeckt abgelaufen, dumpf.
Finish: Kurz, etwas erkalteter Rauch, muffig.
Alles in allem: Der Bowmore 18yo hat eine Nase, die der Inbegriff des edlen schottischen Whiskys ist – aber am Gaumen nicht das gehalten, was in der Nase versprochen wurde. Im Mund ist er dünn, ein lauter Fehlton – vielleicht auch deshalb, weil man sich zu viel erwartet?
Was finden wir morgen in unserem Adventkalender? Finden Sie es mit uns heraus…