Whisk(e)y, Fudge und Schottenrock – Erster Bottle Market während der Christmas & more

Von der Messe Bremen haben wir folgende Pressemitteilung zum erstmals stattfindenden Bottle-Market auf der Christmas & more erhalten, die wir hier auszugsweise wiedergeben:

Aroma: Komplex mit Vanille und Nuss, ein Hauch von kaltem Holzrauch. Geschmack: Sehr komplex – Birnenmus, Walnuss und süße Kräuter. Nachklang: Mittellang und Birnendrops kleben am Gaumen“. Genau: In dieser Verkostungsnotiz wird Whisky beschrieben, und zwar sehr edler Single Malt. Bei der Christmas & more in der Messe Bremen von Freitag bis Sonntag, 21. bis 23. November 2014, kosten Genießer gute Tropfen unterschiedlicher Herkunft, und zwar im Rahmen des ersten Bottle Market – eine Veranstaltung, die mit ihrem Angebotsmix einzigartig in Nordwestdeutschland ist, denn sie präsentiert zugleich zahlreiche schottisch-irische Lifestyle-Produkte.

Edle Whisk(e)ys aus Schottland , Irland, den USA und vielen anderen Ländern der Welt  stehen im Zentrum des ersten Bottle Market im Rahmen der Christmas & more. Foto: Messe Bremen
Edle Whisk(e)ys aus Schottland , Irland, den USA und vielen anderen Ländern der Welt stehen im Zentrum des ersten Bottle Market im Rahmen der Christmas & more. Foto: Messe Bremen

Schon im dritten Jahr versammelt die Weihnachtsmesse Christmas & more Aussteller von schönen und ausgefallenen Geschenken, besonderen Leckereien und Weihnachtsschmuck. „Wir empfinden etwas so Kostbares und Genussreiches wie Whisky als tolle Ergänzung, zumal wir um das Thema herum noch weitere spannende Aussteller eingeladen haben“, sagt Projektleiterin Anja Rickmeier. „Im Bremer Scotch Club haben wir zudem einen kompetenten beratenden Partner.“

So können Besucher nun bei den Brennereien, Importeuren, Händlern und vielen unabhängigen Abfüllern in der Messehalle 3 erstklassige Brände entdecken. Ardbeg, Bowmore, Macallan, Springbank, Glenglassaugh, Glen Grant, Highland Park, Glenmorangie … Das sind Namen, die das Herz vieler Whiskytrinker und -liebhaber höher schlagen lassen. Auch beim Bottle Market sind die Scotchs vertreten, doch manchmal in ungewohnter Verpackung – denn die unabhängigen Abfüller suchen einzelne, ganz besondere Fässer dieser berühmten Häuser, aber auch von kleineren, gänzlich unbekannten Destillen aus und füllen diese unter Ihrem Label ab. So können Genießer manchmal ganz neue Facetten bei bekannten Whiskys kennenlernen. Aber auch Namen wie Auchroisk, Dailuaine, Glen Ord, Clynelish, Benrinnes oder Allt’a Bhainne  kriegen ein Gesicht und vor allem einen Geschmack.“

Gute Brände kosten, fachsimpeln, einkaufen: Darum geht es beim Bottle Market. Foto: Messe Bremen
Gute Brände kosten, fachsimpeln, einkaufen: Darum geht es beim Bottle Market. Foto: Messe Bremen

Natürlich gibt es auch irische und amerikanische Brände – und auch in Italien, der Schweiz und Frankreich und vielen anderen Ecken der Welt versteht man sich aufs Brennen. Im indischen Bangalore etwa reift eine Sorte, die der Whisky-Papst Jim Murray zur drittbesten der Welt erklärte. Außerdem werden Whiskys aus Japan und Schweden zu kosten sein. Die deutsche Brennerszene vertritt die Destillerie Blaue Maus, die 1983 in Eggolsheim als erste in Deutschland Single-Malt-Whisky brannte. Auch kommt mit Dr. Jürgen Setter aus Jever eine sehr bekannte Szene-Größe. Der Chemiker liebt nach eigenem Bekunden schottischen Whisky, seit sein Doktorvater ihn auf den Geschmack brachte. In den 70ern gründete er den ersten Whisky-Versandhandel und den ersten Whisky-Club Deutschlands und füllt ebenfalls selbst Whisky ab.

Zu schottischem Whisky wie zu irischem oder amerikanischem Whiskey schmecken zum Beispiel Pralinen, English Fudge und Toffees – sie und viele andere Lifestyle-Produkte aus den Mutterländern der kostbaren Brände sind beim Bottle Market ebenfalls zu haben. Foto: Messe Bremen
Zu schottischem Whisky wie zu irischem oder amerikanischem Whiskey schmecken zum Beispiel Pralinen, English Fudge und Toffees – sie und viele andere Lifestyle-Produkte aus den Mutterländern der kostbaren Brände sind beim Bottle Market ebenfalls zu haben. Foto: Messe Bremen

Besucher können an den Ständen Probierschlucke kaufen, zudem veranstalten Aussteller Verkostungen und lassen die Besucher an ihren Kenntnissen teilhaben. In einer Zigarrenlounge gibt es Tabakwaren, auch English Fudge und Toffee oder handgefertigte Pralinen schmecken zu Whisky. Reiseveranstalter berichten über Touren in die Mutterländer des Genusses und selbst die Komplettausstattung für Schottland-Fans ist im Angebot: Ein Aussteller führt Kilts samt Zubehör.

Die Christmas & more und der Bottle Market sind Freitag und Samstag, 21. und 22. Oktober, von 10 bis 20 Uhr geöffnet, am Sonntag, 23. November, von 10 bis 17 Uhr. Der Kombieintritt kostet 7,50 Euro. Mehr Infos unter www.christmas-more.de und www.bottle-market.de.

Serge verkostet: Aberfeldy

Zwei Abfüllungen aus der Highland-Destillerie Aberfeldy verkostet Serge Valentin heute. Eine davon ist die aktuelle Wemyss-Abfüllung „Melon Vine“, die andere eine ältere Clubabfüllung, die wohl nicht mehr zu bekommen ist. Der Wemyss-Malt wird gut, aber nicht enthusiastisch bewertet:

  • Aberfeldy 1994/2014 ‚Melon Vine‘ (46%, Wemyss Malts, hogshead, 242 bottles): 80 Punkte
  • Aberfeldy 30 yo 1974/2004 (59.5%, Scotch Single Malt Circle, cask #2186, 236 bottles): 86 Punkte
Destillerie Aberfeldy. Bildrechte bei Lars Pechmann.
Destillerie Aberfeldy. Bildrechte bei Lars Pechmann.

Whisky im Bild: Appetitanreger

Preisfrage: Was ist das?

Nun, die Auflösung gibt es schon bald, aber soviel sei schon jetzt gesagt: DAS sind 12 enorm gute Gründe, sich den Abend des 27. Septembers frei zu halten, wenn man auch nur halbwegs in der Nähe von Wien wohnt. Mehr darüber am Montag…

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BenRiach Single Cask Batch #11 – die Abfüllungen, die Details

Der jährliche Batch an BenRiach-Einzelfassabfülungen, der 11. mittlerweile, ist angekündigt und sollte in der nächsten Zeit im Fachhandel zu finden sein. Hier die Flaschen und nachfolgend die einzelnen Beschreibungen. Sind wieder jede Menge Abfüllungen dabei, auf die man sich freuen kann:

benriach batch #11

  • 1976 cask # 529 / 37 years old / Bourbon Barrel / Sherry Cask Matured, Bourbon Finish / 44.2% vol.
  • 1976 cask # 5463 / 37 years old / Bourbon Barrel / Peated, Sherry Cask Matured, Bourbon Finish / 51.9% vol.
  • 1977 cask # 7114 / 37 years old / Hogshead / 48.3%vol.
  • 1977 cask # 1891 / 37 years old / Dark Rum Barrel / Dark Rum Finish / 43.2% vol.
  • 1978 cask # 5469 / 36 years old / Bourbon Barrel / Sherry Cask Matured, Bourbon Finish / 41.7% vol.
  • 1984 cask # 488 / 29 years old / Hogshead / Peated / 51.1% vol.
  • 1984 cask # 4051 / 29 years old / Tawny Port Hogshead / Peated, Tawny Port Finish / 50.3% vol.
  • 1994 cask # 1703 / 20 years old / Tawny Port Hogshead / Tawny Port Finish / 55.6% vol.
  • 1994 cask # 5626 / 20 years old / Madeira Hogshead / Peated, Madeira Finish / 53.2% vol.
  • 1996 cask # 7176 / 18 years old / Pedro Ximenez Sherry Puncheon / Pedro Ximenez Sherry Finish / 52.4% vol.
  • 1997 cask # 4435 / 16 years old / Marsala Hogshead / Marsala finish / 56.1% vol.
  • 1998 cask # 5171 / 16 years old / Pedro Ximenez Sherry Puncheon / Triple Distilled, Pedro Ximenez Sherry finish / 57.9% vol.
  • 2000 cask # 38131 / 14 years old / Bourbon Barrel / 59.3% vol.
  • 2005 cask # 3781 / 9 years old / Virgin American Oak Hogshead / Peated, Virgin American Oak finish / 58.7% vol.

Idee: Die tragbare Whiskybar

Normalerweise hat man seine Whiskys an einer bestimmten Stelle stehen – in der Hausbar oder im Regal. Die offenen Flaschen holt man sich immer wieder mal raus und genießt. Das tut man aber nicht immer an den selben Plätzen. Mal sitzt man am Tisch, mal auf der Couch, ein anderes mal am Computer oder man ist mit Freunden im Garten. Wäre es nicht praktisch, hätte man eine „transportable Minibar“? Wir zeigen Ihnen, wie Sie so eine transportable Hausbar ganz einfach haben können.

Alles, was Sie dazu brauchen, ist der VARIERA Kasten mit Griff, Bambus von Ikea für knapp 15 Euro:

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Dann bestückt man diesen Kasten mit 6 Flaschen Whisky – bevorzugt jenen, die man zum Trinken offen hat oder öffnen will:

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Die Flaschen lassen sich damit bequem und vor allem sicher von einem Ort zum anderen tragen:

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Man hat seine Whiskys damit griffbereit und vor allem auch schön präsentiert – so schön, dass man die Trage durchaus auch als permanente kleine transportable Hausbar verwenden kann:

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Neu ab September: Uisce Beatha Irish Whiskey

ROK Spirits wird ab September einen neuen irischen Whiskey auf den europäischen Markt bringen, berichtet Whiskycast: Uisce Beatha Irish Whiskey ist ein vierjähriger Blend von Grain- und Potstill-Whiskeys und kommt von einer, wie das Unternehmen sagt, der ältesten Destillerien Irlands (ist also kein selbst produzierter Whiskey, sondern zugekauft). Ein Preis steht noch nicht fest.


Uisce-Beatha-Real-Irish-Whiskey

Whisky im Bild: Indien, das Land der Whiskies

Unser Redakteur Ernst J. Scheiner (Gateway to Distilleries)  ist von einer Indien-Reise zurückgekehrt und hat uns dieses Bild mit einigen Kommentaren dazu gesendet:

Die Zahlen sprechen für sich. Unter den Top 10 der meist verkauften Whiskies sind alleine acht indische Whiskies. Nur zwei Schotten Johnnie Walker (Platz drei) und Ballantines (Platz 10) repräsentieren das Mutterland des Blended Whiskies (siehe hierzu Drinks International). Die Zahlen sind gewaltig, der Spitzenreiter Officer’s Choice erzielt einen Jahresumsatz von 214,2 Millionen Liter, McDowells No.1, der zweite in der Hitparade liegt mit 213,3 Millionen Litern knapp darunter.

Dieser dunkelfarbene Blend aus schottischen, indischen Malts und Grains ist wohlschmeckend, leicht, weich und aromatisch.

Indien bleibt der große Wachstumsmarkt, wo derzeit offiziell 2790 Millionen Liter Spirit pro Jahr verbraucht werden. Die neue Mittelschicht von geschätzten 300 bis 400 Millionen Indern treibt die Wachstumszahlen der Whiskies in die Höhe, zZ. erreicht Whisky einen Marktanteil von ca. 57 % mit einem Volumen von 175 Millionen 9-Liter Cases. Die Industrie erwartet in Indien für die kommenden drei Jahre eine Zunahme der Umsätze um 17%.

Zum Vergleich: eine Flasche McDowells No.1 kostet im Liquor Store in Leh/Ladakh rund 350 Rupien (Stand August 2014), ein junger Busfahrer in der Provinz Jammu & Kaschmir verdient pro Woche rund 1200,- Rupien.

Warnung entlang des Srinagar -Ladakh Highway 1D. Copyright Ernst J. Scheiner 2014. Alle Rechte vorbehalten.
Warnung entlang des Srinagar -Ladakh Highway 1D. Copyright Ernst J. Scheiner 2014. Alle Rechte vorbehalten.

Serge verkostet: Glen Keith

Glen Keith hat eine bewegte jüngere Vergangenheit hinter sich: Nach einiger Zeit eingemotteten Schlafes ist sie im letzten Jahr renoviert und wiedereröffnet worden. Natürlich befinden sich zur Ziet nur die Abfüllungen aus der „alten“ Destillerie am Markt – und das ist, mancher wird uns hier nickend zustimmen, ganz bestimmt kein Nachteil. Serge Valentin hat heuteAbfüllungen aus Glen Keith aus den Jahren 1992 und 1993 verkostet – und laut ihm gibt es da nichts zu meckern:

  • Glen Keith 21 yo 1992/2014 (48.2%, The Whisky Fair, bourbon barrel, 2001 bottles): 87 Punkte
  • Glen Keith 21 yo 1992/2014 (49.3%, Jack Wiebers, The Distillery Sites, 194 bottles): 87 Punkte
  • Glen Keith 22 yo 1992/2014 (50.7%, Liquid Treasures, 117 bottles): 87 Punkte
  • Glen Keith 21 yo 1992/2014 (51.5%, Archives, barrel, cask #120599, 218 bottles): wiederum 87 Punkte
  • Glen Keith 21 yo 1992/2013 (52.1%, Silver Seal): 88 Punkte
  • Glen Keith 1993/2013 (54.7%, Malts of Scotland for Der Feinschmecker, bourbon barrel): 87 Punkte
Glen Keith Destillerie, Foto von Ann Harrison, CC-Lizenz
Glen Keith Destillerie, Foto von Ann Harrison, CC-Lizenz

Wir verkosten: Longmorn 1996, 53,7%, Duncan Taylor Octave

Während des Whiskybooms des späten 19. Jahrhunderts gegründet, ist Longmorn bis heute ein stolzer Fixstern des Malt Whisky Firmaments. Besonders bei Blendern ist der kräftige, volle Speysider beliebt, ein Hauch Rauch und üppig-fleischige Noten wissen oft markant aufzuzeigen.

Je vier wash stills und spirit stills erbringen im Jahr eine Brennleistung von über 3,5 Millionen Liter reinen Alkohols, seit 1994 werden die Kessel nicht mehr mittels Kohle sondern durch Dampf erhitzt.

Duncan Taylor blickt auf lange Jahre der Experimentierfreude mit Fassgrößen und Reifung zurück, eine äußerst gelungene Ausprägung dessen ist die Octave Reihe. Single Malts werden nach einer traditionellen Lagerung in Eichenfässern in sogenannte Octave Casks gelegt, ehemalige Sherryhölzer. Ein Butt entspricht „one eight the size of a butt“, ein deutlich beschleunigter Prozess hin zu Komplexität, Fülle und Harmonisierung ist die Folge. Dass von diesen feinen Tropfen stets recht limitierte Mengen verfügbar sind, ist durch die Füllmenge eben jener Fässer auch verständlich.

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Nase: Rauchig und sehr füllig – stoffig, dunkel würzig, ledrig, fleischige Anmutung, Trockenfleisch und etwas Speck, selchige Noten, etwas gesalzenes Popcorn, Getreide gesellt sich in den Mix, Rosmarin, Pfefferkörner, ein Kraftprotz, erdig, pur! Lavendel, Koriander

Gaumen: zuerst blitzt wieder Popcorn auf, dann extrem fett, ölig und cremig, aufgebrochen von der gerbstoffigen Würze des Holzfasses, das Mundgefühl ist sensationell, ein Reigen aus Opulenz und  Leichtfüßigkeit, brotig, Cherry Brandy, eingelegte Kirschen, schwarze steinige Anmutung, dicht gewoben, wiederum die fleischigen Akzente, die auch schon in der Nase präsent waren,

Etwas Wasser bringt dann mehr Cremigkeit, hellere Noten von Vanille und Zimt hervor, geröstete Salzmandeln, etwas Liebstöckel

Finish: Sehr langer Abgang, viel Druck, viel Würze, kräftiger Sherrynachhall, Duftpelargonien, Eberraute und confierte Birne, auch das Holz bleibt stets präsent, ausgewogen, auch wenn im Finish ein etwas üppiger Holzton die ganz große Vorstellung verhindert, ein Muskelprotz mit Charme, aber sehr dunkler Anmutung

Alles in allem: Die Whiskys der Octave Reihe sind stets eine absolute Bereicherung des eigenen Spirituosenkabinetts und der Verkostungsmemorien. Der Destillerie Charakter bleibt gut erhalten und erfährt dennoch eine ungewöhnliche Prägung, mehr Ecken und Kanten. Und das Mundgefühl dieses Longmorn ist einfach nur zum Dahinschmelzen und Niederknien. Mehr davon bitte!!! Schnell sein, zugreifen und genießen, lautet die Devise.

Mit den besten Spirits,
Reinhard Pohorec

Morrison Bowmore Distillers mit +7% Jahresgewinn

In Glasgow sitzen Morrison Bowmore Distillers – sie gehören zu Beam Suntory. Und auch dort hat man, so wie bei der Glenmorangie Gruppe, Grund zur Freude, sind doch die Jahresgewinne um 7% auf 9.1 Millionen Pfund gestiegen (bei 12% mehr Verkäufen). Die betrachtete Periode läuft von Dezember 2012 bis Dezember 2013.

In der Gruppe finden sich Bowmore, Auchentoshan, Glen Garioch und McClellands Single Malt Whiskys, und alle Malts aus der Gruppe, so der Artikel in Daily Record, haben zu diesem erfreulichen Wachstum gleichermaßen beigetragen.

Kleiner Wermutstropfen dabei: Das Wachstum hat sich deutlich verlangsamt, betrug doch der Gewinnzuwachs 2012 noch stolze 39%.

Die Destillerie Bowmore. Foto von Frank Gauert, alle Recht vorbehalten.
Die Destillerie Bowmore. Foto von Frank Gauert, alle Recht vorbehalten.

Glenmorangie/Ardbeg mit +17% Jahresgewinn

Die Berichtssaison ist in vollem Gange, und die Ergebnisse der einzelnen Destillerien und der Destilleriegruppen werden nun nach und nach öffentlich. Bei der in Edinburgh ansässigen Glenmorangie-Gruppe hat man allen Grund zur Freude: Laut einem Bericht von Daily Record sind dort die Gewinne über das Jahr um 17% gewachsen. In Zahlen sind das 15.3 Millionen Pfund – bei einem um 6% gewachsenen Umsatz von 70.1 Millionen Pfund.

Zur Gruppe in dieser Definition gehören Glenmorangie und Ardbeg (und die Gruppe gehört dann wiederum Louis Vuitton Moët Hennessy). Ardbeg berichtet, dass der Ardbeg Ardbog, der in die Berichtsaison fiel, die am schnellsten verkaufte Special Edition von Ardbeg war – in weniger als 14 Stunden war sie in den wichtigsten Märkten im Onlinehandel ausverkauft. Weitere interessante Zahlen hinter unserem Link.

Die Front von Glenmorangie
Die Front von Glenmorangie

Die Sharing Angels verkosten Kavalan

Julia Nourney, Petra Milde und margarete marie sind die Sharing Angels.
Julia Nourney, Petra Milde und margarete marie sind die Sharing Angels.

Margarete Marie, Julia Nourney und Petra Milde – die drei sind nicht nur Eckpunkte in der deutschen Whisky(blogger)-Szene, sondern seit dem letzten Wochenende auch die „Sharing Angels“ – eine Benamsung der gemeinsamen Leidenschaft, um dem Frönen derselben einen halboffiziellen Anstrich verleihen zu können, vermutet der Autor :-). Ihre erste gemeinsame Tastingrunde haben die Sharing Angels hinter sich, und es galt dem taiwanesischen Whisky Kavalan. Nebenbei gab es auch noch Gin und Rum – aber uns Whiskynasen interessieren natürlich vor allem die Whiskywertungen. Ausführliche Berichte und Wertungen findet man bereits auf whiskyundfrauen und meinwhisky – zwei Blickwinkel auf ein Tasting, interessant zu lesen.

Jede Menge Kavalan beim Tasting der Sharing Angels
Jede Menge Kavalan beim Tasting der Sharing Angels

Serge verkostet: Blends

Blends haben unter manchen Whiskyfreunden einen schlechten Ruf. Das liegt natürlich zumeist daran, dass man bei Blends gerade mal die Massenware kennt – und die ist auch auf den Massengeschmack getrimt, ohne Ecken und Kanten und daher ohne wirklich bemerkenswertes Profil.

Es geht aber auch bei Blends anders. Wer schon einmal das Vergnügen hatte, einen guten Blend aus den Sechzigern oder Siebzigern zu kosten, der weiß, dass diese Kategorie ihre Highlights hat. Und auch unter den Small Batch Blends der unabhängigen Abfüller findet man manch interessanten Tropfen. Serge Valentin verkostet heute einige Blends, und die Wertungen spiegeln die Bandbreite der Qualität durchaus wider:

  • Syndicate 58/6 12 yo (40%, Syndicate, blend, +/-2013): 76 Punkte
  • Hankey Bannister ‚Heritage Blend‘ (46%, OB, blend, +/-2013): 80 Punkte
  • M.O.S 18 (45%, Malts of Scotland, blended malt, +/-2013): 82 Punkte
  • Blended Malt 33 yo 1980/2014 (45,8%, The Whisky Agency, blended malt, refill butt, 636 bottles): 86 Punkte
  • Black Bull ‚Kyloe‘ (50%, Duncan Taylor, blend, 2013): 80 Punkte
  • MacPhail’s ‘Gold 106’ (60.5%, Gordon & MacPhail, pure malt, 75cl, +/-1985): 88 Punkte

Hankey-Bannister-Heritage

Bonhams NY stellt Whiskyauktionen ein

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Laut einem Bericht von Whisky Advocate Blog wird das New Yorker Auktionshaus Bonhams ab sofort keine Whiskyauktionen mehr durchführen. Graund dafür ist laut Angaben des Hauses die mangelnde Rentabilität der Auktionen am Standort. Bonhams war in der Whiskyszene allerdings immer wieder in die Kritik geraten, weil dort zumndest zweifelhafte Objekte aufgetaucht waren und man die Expertiese der Bewerter der Whiskys zum Teil in Frage stellte.

Die Einstellungen der Auktionen betrifft nur das New Yorker Haus, die Standorte in Edinburgh und Hongkong sind davon nicht betroffen.

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