Der Tagesspiegel berichtet in einem Video über den Preussischen Whisky aus der Uckermark. Brennmeisterin Cornelia Bohn stellt ihn in der Nähe Berlins her. Seit 2009 fabriziert Sie das Wasser des Lebens, seit 2012 wird er verkauft. Und wie er schmeckt? Die spröde Schönheit der Landschaft findet sich nach dem Worten von Bohn auch im Whisky wieder: Erdig, rauchig und dennoch weich. Das knapp 3 Minuten lange Video finden Sie, wenn Sie unserem Link folgen.
Um es gleich vorwegzunehmen: Serge fleht uns alle geradezu an, dieses Whisky nicht nur reichen Menschen zu überlassen. Ja, 7000 Pfund sind sehr viel Geld, aber wenn 100 Leute zusammenlegen und jeder von ihnen 1cl dieses Whiskys verkostet, so schwört Serge Stein und Bein, wird niemanden um die 100 Pfund leid sein und man wird sich an diesen Schluck ein Leben lang erinnern. Seine Wertung des Whiskys ist astronomisch hoch: 98 Punkte gibt er. Da sieht der zweite Brora, den er verkostet, mit 92 Punkten alt aus – aber auch diese Wertung ist exceptionell gut.
Brora 26 yo 1981/2007 (57.1%, Signatory, sherry butt, cask #1520, 391 bottles): 92 Punkte
Brora 40 yo 1972 (59.1%, OB, decanter, single cask, 2014): 98 Punkte
Als eine von wenigen deutschsprachigen Sites hatten wir die Gelegenheit, anlässlich des Erscheinens des Glenmorangie Companta einige Fragen an Dr. Bill Lumsden, Director of Whisky Creation and Distilling, zu richten. Gemeinsam haben wir uns diese Fragen in der Redaktion überlegt, und dann Simon Rosenkranz vorgeschickt, um sie Bill zu stellen. Bill hat uns alle Fragen beantwortet, auch jene, die er als „schwierigste aller Fragen, die ich insgesamt beantwortet habe“ bezeichnete, nämlich die nach dem Whisky, als den er sich beschreiben würde :-). Hier unsere Fragen und Bill’s Antworten:
Woher stammt die urspüngliche Inspiration, ein besonderes Weinfass zu benutzen – und wie stellen Sie fest, wenn der Spirit den genau richtigen Reifegrad hat?
Welches waren die größten Herausforderung dabei, Companta zu erschaffen?
Wie stellen Sie es heute schon sicher, im boomenden Markt auch zukünftig hochqualitative Fässer zu haben?
Müssten Sie sich selbst als Whisky beschreiben, welcher wären Sie dann?
Es ist keine gehypte, virale Verknappung von Whisk(e)y. Sie ist echt, tragisch und dramatisch – so beginnt Esquire einen höchst interessanten Artikel über das, was sich gerade am Whiskymarkt tut. Es gibt faktisch keine alten Scotch Whiskys mehr – und diese Verknappung findet nun auch langsam Beachtung in den „großen“ Medien. Die Preise spielen verrückt (Esquire gibt als Beispiel den Preis von Elijah Craig 17yo im Jahr 2007 (57 Dollar) und heute (337 Dollar)). Und, wie David King von Benriach sagt: Die Verknappung vermindert die Qualität und die Leute wenden sich anderen Kategorien zu.
Der Artikel ist ziemlich schonungslos, was diese Erkenntnisse angeht, gibt aber auch Tipps, wie man die kommende harte Zeit durchsteht:
Bleiben Sie bei bekannten Marken
Seien Sie nicht zu kaufwütig, wenn neue Abfüllungen auf den Markt kommen
Versuchen Sie es mit jüngeren, billigeren Whiskys.
Lagern Sie ein, wenn Sie einen Whisky lieben – nichts wird in den nächsten 5 Jahren billiger werden.
Insgesamt vielleicht etwas spekulativ, aber, so finden wir, im Grundtenor völlig richtig und jedenfalls lesenswert und diskussionswürdig.
Heute haben wir die große Freude, unseren Lesern exklusiv die persönlichen Tasting Notes zum Glenmorangie Companta des Directors of Whisky Creation and Distilling bei Glenmorangie, Dr. Bill Lumsden auf Video vorstellen zu können. Bill spricht darüber, wie er Companta kreiert hat, dass diese Abfüllung in der Destillerie mit dem Tarnnamen „Project Cherry Red“ versehen war – und welche Geschmacksnoten er riecht und schmeckt. Und schon morgen wird Dr. Bill Lumsden unsere Fragen zum Companta und seiner Arbeit im Allgemeinen in einem ebenso exklusiven Videointerview beantworten. Wir wünschen viel Vergnügen!
Whisky und Bier sind ja produktionstechnisch sehr eng verwandt, was ihre Entstehung betrifft. Und viele Whiskyfreunde nehmen durchaus gerne ein Bier als Begleitgetränk zu ihrem Whisky. Dieses hier wohl ganz besonders: Die Harviestoun Brewery stellte heute ihr neues Bier namens Orach Slie (ausgesprochen wird es ora-x-lii) reift in Glenfarclas-Fässern und wird mit relativ starken 6% gebraut. Orach Slie bedeutet „goldener Nektar“ auf gälisch, und diesen Eindruck soll es auch am Gaume hinterlassen: leicht und erfrischend. Ganz 6 Monate durfte es in den Ex-Whiskyfässern lagern, die Ausbeute war 20.000 Flaschen (die wohl nicht allzu lange larern werden). Wer mehr über dieses interessante Bier erfahren will, folgt einfach unserem Link.
Nicht nachmachen, sondern vorausdenken – unter dieses Motto könnte man die Geschichte des österreichischen Whiskys stellen. Eine Geschichte, die eigentlich noch in den Kinderschuhen steckt, wie Jasmin Haider, Vorsitzende der Austrian Whisky Association, auf der Verkostung am 26. Februar im Barfly’s in Wien anmerkte. Offiziell begonnen hat sie mit dem Betrieb ihrer Eltern, der Roggenreither Whiskydestillerie J. Haider, die 1995 mit der Produktion von Whisky begann. Nicht aus Romantik oder Liebe zu Schottland, sondern aus purer wirtschaftlicher Notwendigkeit: Der nahende EU-Beitritt warf seine Schatten voraus, und man suchte nach einer Möglichkeit, abseits des im EU-Rahmens zu kleinen Betriebes Geld zu verdienen. Das Waldviertel bot Eiche, Getreide, weiches Wasser und Torf – also kam man auf Whisky.
Mittlerweile gibt es rund 50 Whiskybrenner in Österreich, aber nicht alle tun dies auch kommerziell und nur wenige hauptberuflich. Das Brennen von Destillaten hat in Österreich lange Tradition, und was Obstbrände anbelangt, zählen die Brenner hier zur Weltspitze. Sie brennen extrem sauber, trennen Vorlauf und Nachlauf mit chirurgischer Präzision – aber das ist bei der Herstellung von Whisky, soll er „schottisch“ werden, eher ein Hindernis. Diese unterschiedliche Brenntradition und die Verwendung von anderen Destilliergeräten und –methoden ist ein Grund dafür, dass sich österreichischer Whisky in der Regel sehr vom schottischen unterscheidet und auch nicht an ihm gemessen werden will oder soll.
14 dieser Brenner der ersten Stunde haben sich zur AWA, der Austrian Whisky Association zusammengeschlossen und im Rahmen des Tastings am 26. Februar einige ihrer Produkte vorgestellt. Den Rahmen bot das Barfly’s – per se bereits ein Whisky-Eldorado mit hunderten von echten Schätzen hinter der Bar (die alten Abfüllungen aus Lost Distilleries sind dort Legion). Zu den fünf offiziell gereichten Whiskys (detaillierte Tasting-Notes von Reinhard Pohorec folgen in der nächsten Zeit) gab es komplementär auch kleine Gaumenfreuden wie Schokopralinen, Käse oder Speck auf Brot – um die Kombinationsmöglichkeiten zwischen Whisky und Essen aufzuzeigen. Nach dem offiziellen Teil konnte man auch noch andere Produkte aus der AWA auf Anfrage verkosten.
Jasmin Haider, bei der Roggenreither Whiskydestillerie J. Haider als Juniorchefin für Marketing und Produktentwicklung zuständig, präsentierte zunächst zwei Whiskys, mit denen ihre Eltern begonnen hatten – Roggenwhiskys mit unterschiedlichen Röstungsgraden und Zusammensetzungen. Der Original Rye Whisky J.H. hatte das typisch Brotige und Kräuterige von Roggenwhiskys und bietet den Whiskyfreunden einen sehr urigen Genuss. Der Special Rye Malt Nougat J.H. ist hingegen wunderbar weich und von einer kühlen Schokoladennote umhüllt.
Die dritte Probe stammte aus der Destillerie Lavabräu aus der Steiermark und nannte sich Brisky. Das Besondere an ihm: die Maische wurde in einer Bierbrauerei geläutert, so wie es in Schottland gemacht wird, danach wurde der Whisky vakuumdestilliert (mit Unterdruck braucht man weniger Hitze und gewinnt dadurch feinere Aromen). Das Ergebnis ist in der Nase sehr „lowlandisch“, am Gaumen aber weiter entfernt von traditionellem Whisky.
Als Nummer vier wurde unter der fachkundigen Anleitung von Jasmin Haider der Malt aus der Pfau-Destillerie in Kärnten verkostet, gemacht aus 100% Gerstenmalz. Von allen verkosteten Whiskys war er derjenige mit dem jugendlichsten Charakter, den man am Metallton im Abgang erkannte.
Mit der Nummer fünf begab man sich in das westlichste Bundesland Österreichs, nach Vorarlberg. Der Burn Out aus der Destillerie Broger besteht ebenfalls aus 100% Gerstenmalz und wurde stark getorft. In der Nase zeigt sich das mit einem immensen Geruch nach einem Fahrradschlauch, der in Fichtennadel-Badesalz eingelegt war. Naslich also nichts für schwache Nerven – dank des extremen Torfmalzes, das direkt aus Schottland kommt. Am Gaumen dann wird der Burn Out überraschend rund und wärmend – ein insgesamt sehr überzeugender Whisky.
Die Bandbreite der verkosteten Whiskys aus Österreich war enorm – und tatsächlich scheint in der Alpenrepublik die Lust am Experiment stärker zu sein als das Bestreben, dem schottischen Whisky nachzueifern. Diese strategische Entscheidung der Whiskyerzeuger ist unserer Einschätzung nach absolut richtig – mit unterschiedlichen Voraussetzungen Nachahmung zu betreiben, kann nur in die Hose gehen.
Wer sich selbst einen Überblick über die österreichische Whiskylandschaft verschaffen will, dem sei die AWA-Box mit 7 50ml-Flaschen aus sieben Destillerien ans Herz gelegt. Sie deckt in der ersten Auflage die erste Hälfte der AWA-Destillerien ab, mit einer zweiten Auflage ist zu rechnen. Für 45 Euro kann man sich whiskymäßig durch Österreich kosten und wird sicher den einen oder anderen Whisky kennen lernen, von dem man mehr trinken möchte. Leider gibt es die Box nicht im Handel, sondern nur bei den AWA Mitgliedsbetrieben direkt, was die Verbreitung natürlich etwas einschränkt – aber vielleicht wird sich das in absehbarer Zukunft doch noch ändern. Zu wünschen wäre es den österreichischen Brennern jedenfalls, dass ihre Produkte einer breiteren Öffentlichtkeit zugänglich gemacht werden…
Ein Artikel im irischen Online-Magazin Independent.ie beleuchtet die Situation des irischen Whiskeys vor dem Hintergrund seiner Historie und der globalen steigenden Nachfrage. Kaum zu glauben, aber um 1900 gab es am Markt 50x mehr irischen Whiskey als schottischen Whisky. Und die Wachstumsraten des irischen Whiskys sind über die letzten 5 Jahre konstant bei ausgezeichneten 14% pro Jahr gewesen.
Kein Wunder also, dass über 400 Millionen Euro in die Whiskyindustrie gepumpt wurden, und dass in ca. 3 Jahren geschätzte 15 irische Destillerien in Betrieb sein werden. Mehr aus einem Gespräch mit dem Vorsitzenden der Irish Spirits Association, Peter Morehead, unter unserem Link. Mehr auch in absehbarer Zeit von Whiskyexperts, wenn unser Redakteur Ernst J.Scheiner von einer ausgedehnten Tour durch die Destillerien Irlands zurückkehrt…
Torf bringt man zumeist mit Islay in Verbindung, aber natürlich gibt es auch in anderen Regionen Destillerien, die torfigen Whisky produzieren, als Core-Range oder als besondere Abfüllung. Ardmore in den Highlands ist eine der torfenden Destillerien, die diese Richtung als Hauptlinie produzieren, aber sie stellt auch einen ungetorften Whisky her, der sich Ardlair nennt und nicht in den Handel kommt, sondern in Blends verwendet wird. Serge Valentin von Whiskyfun hatte die Möglichkeit, einen Ardlair sowie weitere Ardmore-Abfüllungen zu verkosten, darunter auch die Standardabfüllung:
Ardlair (46%, OB, unpeated Ardmore, official miniature, off-commerce, +/-2013): 85 Punkte
Ardmore ‚Traditional Cask‘ (46%, OB, peated, finished in quarter casks, +/-2013): 83 Punkte
Ardmore 13 yo (57%, Jack Wiebers, World of Orchids, 2013): 79 Punkte
Sehr interessant und auch preislich durchaus in Ordnung finden wir übrigens auch die Fassstärke-Abfüllung von G&M, die sich aber eher im wenig getorften Bereich findet.
Ardmore Destillerie, Foto von Stanley Howe unter CC-Lizenz
Wie die Zeit doch vergeht: Vor genau einem Jahr berichteten wir von der ersten drei Abfüllungen, die im Rahmen der Warrior-Serie für den Duty Free geplant waren: Svein, Elnar und Harald. Und schon damals waren wir eher vorsichtig, was die Beschreibung des Geschmacks der Abfüllungen anging:
Wodurch zeichnen sich diese neuen Abfüllungen aus? Aus der sehr blumig gehaltenen Presseaussendung ist es nicht einfach, die Fakten herauszufiltern, aber im Grunde genommen wird bei den Abfüllungen der Warrior Series mit zunehmenden Preis der Anteil der Sherry-Fässer aus europäischer Eiche immer höher. Dabei bleibt – laut Aussendung – der typische rauchig-süße Highland Park Charakter erhalten.
Den damaligen Artikel finden Sie hier. Mittlerweile sind alle sechs Abfüllungen im Duty Free erhältlich, einige davon sind bereits in den Einzelhandel gewandert…
Ralfy hat heute wieder ein neues Verkostungsvideo online gestellt – Nummer 434, um genau zu sein. Diesmal beschäftigt er sich knapp 20 Minuten mit dem Balvenie 12yo Single Barrel – ein Malt, der Lust auf mehr Malts macht, wie Ralfy meint. Ganz ausgezeichnete 90 Punkte gibt er diesem auch preislich sehr interessanten Whisky. Das Video gibt es wie üblich hier oder bei Youtube.
Bruichladdich designt gerade einen neuen Truck für Deutschland – mit dem sie wohl ihre Whiskys ausliefern wollen (und nebenbei dann natürlich die Werbetrommel rühren). Ein Eintrag auf dem offiziellen Blog heute berichtet, dass auf dem Truck General Manager Duncan McGillivray dargestellt ist, wie er die Gerste für Bruichladdich begutachtet. Darüber dann der Spruch „We believe terroir matters“, also „Wir glauben daran, dass Herkunft zählt (wegen der zumindest beim Autor der Zeilen eingetretenen Fehllesung des dritten Wortes wäre vielleicht eine eingedeutschte Version überlegenswert *g*). Der Truck wird von der Bernhard Land Internationale Spedition gefahren werden, die in Eystrup/Norddeutschland beheimatet ist.
Whisky, der Preis und der Wert. Nicht nur der Autor dieses Berichts bekommt immer mehr das Gefühl, dass sich hier eine sehr ungesunde Schere auftut – auch Serge Valentin von Whiskyfun fragt sich in seiner Verkostung von heute, wo da hin und wieder die Relation bleibt.
Anlass für diese Fragestellung ist der Glenrothes 1969, der als Originalabfüllung um 4000 Pfund von der Destillerie verkauft wird. Nach eignenen Angaben hat Glenrothes die Fässer dazu von Duncan Taylor zurückgekauft – und hier beginnt die Crux: Whiskys aus den Schwesterfässern sind auch jetzt noch online für Preise um die 350 Euro zu erhalten. Zugegeben, nicht in diesem extravaganten Decanter, aber der sollte den Preis ja auch nicht gerade verzehnfachen. Nachdem Serge einige der Schwesterfässer bereits in der einen oder anderen Abfüllung verkostet hat, findet er, dass diese neue Abfüllung – zumindestens seiner Meinung nach, nicht die Interessanteste ist. Sie bekommt 88 Punkte. Sein Fazit: excellent aber nicht besonders „besonders“ – sicherlich nicht 4000-Pfund-besonders.
Hier noch die gesammelten Wertungen:
Glenrothes-Glenlivet 8 yo (70° Proof, Gordon & MacPhail, 75.7cl, 1970s): 77 Punkte
Glenrothes 18 yo 1994/2013 (50.7%, The Maltman, bourbon, cask #7608, 336 bottles): 85 Punkte
Glenrothes 21 yo 1990/2011 (60.1%, Wilson & Morgan, for Taiwan, sherry butt, cask #12899): 89 Punkte
Auf ihrem Weg zum ersten volljährigen Whisky nimmt die Destillerie von der Isle of Arran den nächsten Schritt. Auf Whisky Intelligence fanden wir heute die Ankündigung des Isle of Arran 17yo. Er wird Ende März weltweit auf dem Markt erscheinen. Der Isle of Arran 17yo lagerte ausschließlich in Sherry-Fässern und ist auf 9.000 Flaschen limitiert.
Offizielle Tasting-Notes
Farbe: Alt-Gold mit Kupfer-Highlights
Nase: Volle, warme Gewürzen mit Noten von kandierten Zitrusschalen, Konserven-Mandarinen und goldenem Sirup. Die klassischen Arran Obstgarten Noten von roten Apfel gibt es mit einer luxuriösen Schicht von Honig.
Gaumen: Viele süße Gewürze mit Zigarren-Tabak. Ein Spritzer Wasser zeigt dunkle Schokolade und Orangenöl und gibt diesem dekadentem Dram Tiefe
Finish: Die Wärme der Gewürz hält an, der klassische Sherry-Holzcharakter kommt in den Vordergrund, und am Schluss ein leichter Hauch von Lagerfeuerrauch. Der Arran Malt: mit siebzehn Jahren für hohe Ansprüche.