Talisker – Datenblatt

 

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Daten zu Talisker:

Land Schottland
Region Islands
Geographische Lage 57° 18′ 8,5″ N, 6° 21′ 21″ W
Typ Malt
Status aktiv
Eigentümer Diageo
Gegründet 1831
Gründer Hugh & Kenneth MacAskill
Washstill(s) 2 × 14.706 l
Spiritstill(s) 3 × 11.024 l
Produktionsvolumen 2.000.000 l

 

Geschichte der Destillerie

Die Talisker-Brennerei wurde 1831 von den Gebrüdern Hugh und Kenneth MacAskill in dem Ort Carbost am Ufer des Loch Harport gegründet. Der Name ist von dem Anwesen Talisker House abgeleitet, das einige Meilen westlich in den Bergen liegt. Nach dem Tod der Brüder übernahm Donald MacLennan die Destillerie, doch da er kein guter Geschäftsmann war, ging er nach wenigen Monaten bankrott. Anschließend übernahm J. R. W. Anderson die Destillerie, doch ihn ereilte das gleiche Schicksal und so wurde er 1880 wegen Betrugs eingesperrt. Er hatte angeblich noch im Lager vorhandenen Whisky verkauft, der gar nicht vorhanden war.

Die nächsten Besitzer hatten mehr Glück. Alexander Grigor Allan, Finanzverwalter aus Morayshire und Roderick Kemp, Wein- und Spirituosenhändler aus Aberdeen, bauten die Destillerie wieder auf, bis sie ein Produktionsvolumen von 40.000 Gallonen pro Jahr aufwies. 1892 wurde Allan der alleinige Besitzer. Nach seinem Tod gründeten die Verwalter die Talisker Distillery Co LTD, welche wenig später mit der Dailuaine-Brennerei zur Dailuaine-Talisker Distilleries LTD fusionierte. 1900 wurde die Brennerei um einen Pier erweitert, der es Schiffen ermöglichte, bei jedem Wasserstand anzulegen. Ferner wurden eine Feldbahn zur Verbindung der Produktionsstätten und Häuser für die Angestellten errichtet. 1916 übernahm nach dem Tod von Manager Thomas MacKenzie ein Konsortium, dem auch John Walker & Sons angehörte, die Mehrheit der Aktien. Aus diesem Konsortium entstand 1925 die D.C.L. (Distillers Company Ltd.).

1928 stellte die Brennerei den Herstellungsprozess vom dreimaligen Brennen auf das noch heute verwendete zweimalige Brennen um.

Im November 1960 wurde die Produktionsstätte durch ein Feuer zerstört. Durch Unachtsamkeit wurde eines der Ventile an spirit still Nummer 1 offen gelassen, bevor der Brennvorgang begann. Da die stills damals noch mit Kohlebeheizt wurden, entzündete sich das überlaufende Destillat und setzte das Gebäude in Brand. 1962 wurde die Destillerie originalgetreu wieder aufgebaut, um den ursprünglichen Geschmack des Whiskys beizubehalten.

Bis 1972 verfügte die Brennerei noch über eine eigene Mälzerei, seitdem bezieht sie wie die meisten schottischen Brennereien das Malz von externen Produzenten (unter anderem der Mälzerei von Glen Ord).

Heute gehört die Brennerei zu United Distillers & Vinters LTD, die seit 2002 Teil von Diageo ist.

Talisker_distillery
Die Destillerie Talisker. Foto: Steffen Abel. GNU Free Documentation License.

 

Glendronach Cask Strength Batch #2 ist da

GlenDronachCaskStrengthBatch2LabelsetWie die Glendronach Destillerie in eine Meldung soeben mitteilt, ist der Batch #2 von Glendronach Cask Strength jetzt offiziell released. Schon der erste Batch bekam ausgezeichnete Bewertungen, laut Sales Director Alistair Walker soll Batch #2 den ersten noch übertreffen. Der erste Batch soll dem Vernehmen nach de facto innerhalb weniger Wochen fast komplett ausverkauft gewesen sein.

Der zweite Batch wurde wiederum von Mastre Blender Billy Walker persönlich zusammengestellt. Er ist mit 55.2% abgefüllt. Wie schon Batch #1 reifte er in einer Mischung von Oloroso und Pedro Ximenez sherry Fässern. Die Tasting Notes der Destillerie lesen sich wie folgt:

Farbe: Goldener Berstein mit einem Herz aus Purpur.

Nase: Wunderbar gehaltvolle Aromen aus Rosinen, die in Honig getaucht wurden sowie Sultaninen. Gezuckerter Ingwer und Orangenschalen, unterlegt mit einer delikaten, warmen Eichennote.

Gaumen: Ein perfekt ausgewogener traditioneller Sherry-Charakter. Eine Explosion schokoglasierter Rosinen und Orangenzesten, besänftigt mit warmen, weichen Eichentönen. Spuren von weichem Toffee und zart gezuckerten Mandeln.

Finish: Ausgewogen und klassisch.

Hunter Laing & Co Ltd von Stewart Laing nimmt Betrieb auf

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Hunter Laing - die Leitung
Scott, Stewart und Andrew Laing

Nachdem sich die beiden Laing-Brüder getrennt haben und Fred Laing die alleinige Leitung von Douglas Laing übernommen hat (wir berichteten), firmiert Stewart Laing nun unter Hunter Laing & Co Ltd.

Gemeinsam mit seinen Söhnen Andrew und Scott hat er das Unternehmen am 11. Februar 2013 gegründet. Ab 1. Mai hat es seine Geschäftstätigkeit mit dem Firmensitz in Park Circus, Glasgow, aufgenommen.

Hunter Laing startet mit wertvollen Assets: Der Firma gehören ab nun Whiskymarken wie Old Malt Cask, Old & Rare, Douglas Blend, John Player Special und Sovereign – weiters eine Abfüllanlage sowie acht Angestellte (Anteilseigner ausgenommen). Dazu kann Hunter Laing  & Co auf ein bestehendes Netzwerk von Importeuren und Händlern in 65 Ländern zurückgreifen.

So wie sein Bruder plant Stewart Laing, mit seiner Firma neue Marken zu entwickeln. Die Hauptmärke sieht die Firma in den USA, Asien und in den nordischen Ländern Europas. Unsere Region scheint in den Überlegungen keine Hauptrolle mehr zu spielen (angesichts des stagnierenden oder sinkenden Absatzes von Whisky in den größten europäischen Märkten eine verständliche, aber bedauerliche Reaktion).

Die Söhne Andrew und Scott waren bisjer Direktoren von Edition Spirits Ltd, und werden neben ihrer Erfahrung auch diese Firma in Hunter Laing einbringen.

Hunter-Laing-Company

Im Besitz der Hunter Laing befinden sich diese Marken:

Single malt: Old Malt Cask, Old & Rare, Douglas of Drumlanrig
Blended Scotch: Douglas Blend, John Player Special, Langside, House of Peers
Single grain: Sovereign

Ihre Abfüllanlage in East Kilbride wird auch weiterhin Flaschen anderer Firmen und Marken befüllen.

Serge verkostet: Drei offizielle Bruichladdichs

Bruichladdich - Islay
Bruichladdich Destillerie. Foto von Fumaro – CC-Lizenz

Nach dem Verkauf von Bruichladdich an Rémy Cointreau ist es um die Destillerie im Nord-Westen Islays im Bereich „Neue Bottlings“ ein wenig ruhiger geworden. Während wir auf die neuen Abfüllungen warten, gönnt sich Serge Valentin auf Whiskyfun drei offizielle Bruichladdichs aus dem letzten Jahr.

 

 

  • Bruichladdich 16 yo ‚The Laddie Sixteen‘ (46%, OB, 2012) 83 Punkte
  • Bruichladdich 22 yo ‚The Laddie Twenty Two‘ (46%, OB, 2012) 88 Punkte
  • Bruichladdich ‚Cuvée 407‘ (46%, OB, +/-2012) 86 Punkte

Videoverkostung: Ralfy verkostet Ardbeg Uigeadail

Bildschirmfoto 2013-05-02 um 09.13.31Auf Youtube findet sich das neueste Verkostungsvideo von Ralfy – Nummer 359. Diesmal nimmt er sich eines Whiskys an, den er bereits vor Jahren verkostet hat: Ardbeg Uigeadail. Es ist bekannt, dass der Geschmack dieser offiziellen Abfüllung nicht von Batch zu Batch gleich ist, und auch Ralfy stellt dies in seinem Video fest. Etwas, so Ralfy, ist verloren gegangen, etwas Neues dazugekommen. Ist das gut oder schlecht? Nun, das Video gibt eine Antwort darauf. Die Bewertung jedenfalls lässt nichts wirklich Schlimmes befürchten: 89 von 100 Punkten. Das Video können Sie mit unserem obigen Link abrufen.

Lagerkorn-Whisky: Traditionelle Handwerkskunst trifft auf französischen Lebensstil

sasseDie Feinbrennerei Sasse präsentiert exklusiven Lagerkorn-Whisky.

„Der ‚Bordeaux Finish‘ vereint nun traditionelle Handwerkskunst aus dem Münsterland mit französischem Lebensstil“, sagt Rüdiger Sasse über sein neues Produkt

Grundlage dieses Brandes sind Wasser aus einer eigenen Quelle am Schöppinger Berg sowie feine Malzdestillate aus regionalem Getreide. Destilliert wurde er 2006, als die Brennerei erstmals wieder nach dem Pot-Still-Verfahren in einer Brennanlage aus mehr als 140 Jahre altem Kupfer gebrannt hat. Das Produkt erhält seine ganz besondere Geschmacksnote durch das besondere Finishing in Barriquefässern des berühmten Château Latour in der Nähe von Bordeaux..

Die Presseabteilung von Sasse beschreibt die Notes wie folgt : „Die Malz-Zucker-Süße sowie die kraftvollen Kaffee- und Karamell-Töne stammen aus der Vorbelegung mit hervorragenden Weinen“, erklärt Sasse. Das Château Latour zählt zu den berühmtesten Weingütern der Welt. Es bringt regelmäßig von allen Kritikern exzellent bewertete Jahrgänge hervor. Das Premier Cru-Gut in der Nähe von Bordeaux war für Sasse als Rotweinliebhaber Inspiration für die Entwicklung dieses ganz besonderen Brands. Entstanden ist die Idee jedoch bereits zu Studienzeiten: Ein guter Freund Sasses ist Halbfranzose und bevorzugte stets Rotweine aus Bordeaux statt Sasses Premiumkorn.

Markteinführung der Edition „Seele des Weines“ ist im Herbst.

Gefinisht in Fässern des Château Latour ist der exklusive Digestif in der Edition „Seele des Weins“ das bisher aufwändigste und hochwertigste Produkt der Feinbrennerei. Der neue Brand wird ausschließlich direkt über die Feinbrennerei zu einem Preis von etwa 200 Euro pro 700 ml Flasche zu erwerben sein.

Glenlivet – Datenblatt

 

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Daten zu Glenlivet:

Land Schottland
Region Speyside
Geographische Lage 57° 20′ 51,7″ N,3° 20′ 11,6″ W
Typ Malt
Status aktiv
Eigentümer Pernod Ricard
Gegründet 1823
Gründer George Smith
Wasserquelle Josie’s Well
Washstill(s) 4 × 15.000 l
Spiritstill(s) 4 × 10.500 l
Produktionsvolumen 5.900.000 l
Website www.theglenlivet.com

 

Geschichte der Destillerie

Die Brennerei wurde als erste legale Brennerei nach 1823 dem „Act of Excise“ von George Smith gegründet, womit die Familie den Unmut der gesamten Gegend auf sich zog, da das illegale Brennen von Whisky eine lange Tradition in dieser Gegend hatte. Durch das neue Recht verschwanden jedoch innerhalb von zehn Jahren die illegalen Brennereien fast vollständig. Die derzeitige Brennerei wurde 1858 errichtet. Im Jahr 1880 erwarben die Smiths das Exklusivrecht für den Namen „The Glenlivet“. 1977 wurde die Brennerei an den amerikanischen Alkoholkonzern Seagram verkauft, der 2001 an Pernod Ricard ging.

Das Wasser der zur Region Speyside gehörenden Brennerei stammt aus dem Josie’s Well. Die Destillerie verfügt über einen Maischbottich (11,5 t) und acht Gärbottiche (zusammen 472.000 l). Destilliert wird in vier wash stills (je 15.000 l) und vier spirit stills (je 10.500 l), die durch Dampf erhitzt werden. Die Kunst der Whiskyherstellung liegt unter anderem in der Wahl der richtigen Fässer für die Zeit der Reifung. Für The Glenlivet werden amerikanische Eichenfässer verwendet, in denen beispielsweise schon Sherry oder Bourbon gelagert wurde und die dem Whisky ihr jeweils eigenes Aroma verleihen. Die Brennblase ist das Herzstück bei der Whiskyherstellung, entscheidend für den Charakter des Whiskys ist dabei die Form. Die vom Gründer George Smith entworfene Laternenform wird heute noch für die Herstellung dieses Whiskys verwendet. Die hohen Brennblasen fördern den Kontakt zwischen Destillat und Kupfer, entfernen Verunreinigungen und ermöglichen eine Vermischung der Aromaelemente.

The Glenlivet Distillery
Glenlivet. Picture by Y. Kono. Published under GNU License

 

Whisky im Bild: Lagavulin Panorama

Von der Destillerie Lagavulin stammt dieses wunderschöne Panoramabild, das eine Ansicht der Destillerie auf Islay zeigt. Am Liebsten würde man jetzt einfach aufstehen und in die Richtung loswandern, oder? (Ein Klick macht das Bild groß)

lagavulin panorama

 

Douglas Laing: Fred Laing übernimmt mit Tochter

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Fred_Laing_Daughter_Cara_sw6_lowresHeute hat, wie angekündigt, Fred Laing die gesamte Leitung von Douglas Laing & Co. übernommen; jenes Geschäft, das sein Vater Fred Douglas Laing im Jahr 1948 gegründet hat. Fred Laing’s Tochter Cara wird in der Firma Head of Brands Marketing – basierend auf ihrer Erfahrung bei Morrison Bowmore Distillers, wo sie sowohl Bowmore und  Glen Garioch Single Malts als Marketing Manager betreute.

Fred und Cara wollen bei  Douglas Laing & Co. neue Marken entwickeln – eine erste wird im September erscheinen und sich um Premium Single Cask Abfüllungen drehen.

Einige bestehende Marken von Douglas Laing sind:

  • Single Malt: Provenance, Directors‘ Cut, Premier Barrel
  • Single Grain: Clan Denny Grain
  • Blended Malt: Big Peat, Double Barrel,
  • Blended Scotch: King of Scots, McGibbons, Epicurean 

Wir sind schon gespannt, wie sich die Firma unter neuer Leitung weiterentwicklen wird.

Kilchoman Loch Gorm gewinnen

loch gormThe Scotsman.com verlost am Internet eine Flasche Loch Gorm, der neuesten Sherry-Abfüllung der Islay-Destillerie Kilchoman. Loch Gorm ist in Oloroso sherry butts gereift und in Oloroso sherry hogshead casks für sechs Wochen gefinisht. Er vereint die Süße mit dem typischen Islay-Charakter – unserer Meinung nach eine sehr gelungene Abfüllung, die im ersten Batch aus 10.000 Flaschen besteht.

Um an der Verlosung  teilnehmen zu können, muss man eine einfache Frage beantworten, über 18 Jahre alt sein und seine email-Adresse auf der Seite hinterlassen. Wann die Verlosung endet, steht nicht auf der Seite.

 

 

 

Talisker geht mit interaktivem Sturm auf Tour

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Interactive-StormDie Islands-Destillerie Talisker hat vor einiger Zeit ihr neue Abfüllung Talisker Storm auf den Markt gebracht (wir berichteten davon). In London hat die Firma nun eine interaktive Installation vorgestellt, mit der sie die Vermarktung des Whiskys unterstützen will. The Talisker Storm, der weltweit erste interaktive Sturm, wird im May auch nach Deutschland kommen und dort auf die Abfüllung aufmerksam machen.

Auf Youtube gibt es auch ein Video dafür – knapp zwei Minuten Wind und Regen auf Befehl.

Ardbog von Ardbeg – So sieht die Flasche aus

Zum Ardbeg Day am 1. Juni (auch Ardbog Day genannt), wird es ja eine Sonderedition für Committee-Members geben, die sich Ardbog nennt. Die Zuteilungen sind gerade im deutschsprachigen Raum nicht gerade üppig bemessen, also muss man etwas Glück haben, so eine Flasche zu ergattern. Zumindest ist jetzt bekannt, dass sie mit 52.1% abgefüllt ist und wie sie aussehen wird. Nachtrag: Inzwischen kennen wir auch etwas über den Inhalt: Die Abfüllung ist 10 Jahre in American oak ex-Bourbon barrels und ex-Spanish Manzanilla Sherry butts gereift. Klingt spannend…

ardbog

 

Auchentoshan – Datenblatt

Ein Klick bringt sie auf unsere Infoseite über die Destillerie Auchentoshan.

Glendronach – Datenblatt

 

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Daten zu Glendronach:

Land Schottland
Region Highlands
Geographische Lage 57° 29′ 3,8″ N, 2° 37′ 33,2″ W
Typ Malt
Status aktiv
Eigentümer The Benriach Distillery Company Ltd.
Gegründet 1826
Gründer James Allardice
Wasserquelle Dronac Burn
Washstill(s) 2
Spiritstill(s) 2
Produktionsvolumen 1.300.000 l
Website www.glendronachdistillery.co.uk

 

Geschichte der Destillerie

1826 wurde die Destillerie Glendronach von James Allardice gegründet und schnell im Londoner Adel bekannt, da Graf von Gordon, der sein Herz an diesen neuen Whisky verloren hatte, Allardice nach London einlud. Seit dieser Zeit wechselten die Besitzer der Destillerie, zu denen unter anderem auch Charles Grant, einer der Söhne William Grants (dem Besitzer der Destillerie Glenfiddich), dem sie von 1920 bis 1960 gehörte, mehrfach.Wm Teacher & Sons übernahmen 1960 die Destillerie Glendronach bis zur angekündigten Schließung 1996 durch den Mutterkonzern Allied Domecq. 2005 wurde Glendronach durch Pernod Ricard wieder eröffnet. Drei Jahre später wurde die Brennerei an die Benriach Distillery Co. Ltd. verkauft.

Da bei der Herstellung von Glendronach auf Tradition Wert gelegt wird, bezieht man die Gerste noch von den umliegenden Höfen. Der Herstellungsprozess beginnt mit einem Mahlgang des Malzes, danach wird es geschrotet und in einen kupfernen Maischbottich mit Wasser aus dem nahe liegenden Dronac Burn vermengt. Der danach folgende Gärprozess läuft innerhalb eines Oregon-Kiefer-Gärbottichs ab. Als letztes wird das entstandende Produkt mithilfe von vier Kupfer-Blasendestillationsanlagen destilliert.

Aus der Lagerung in Sherry- und amerikanischen Eichenfässern resultiert ein runder Geschmack aus Pflaume, Orangenaroma und einem Hauch Vanille.

Die Brennerei mit ihren circa 4000 Quadratmetern kann während der ein- bis zweistündigen Führung unter fachkundigem Personal besichtigt werden. Neben einer Discovery Tour bietet das Unternehmen auch eine Tasting Tour, die auch alsPremium Tour an. Das Spezialangebot der Whiskybrennerei bildet die Connoisseurs‘ Experience, in der der Manager Frank Massie persönlich einige Sorten vorstellt und testen lässt. Die Preise liegen zwischen 5 und 25 Pfund. Sie können lediglich an Montagen und Mittwochen gebucht werden und werden ab vier Personen durchgeführt.

Glendronach_Distillery
Glendronach Destillerie. Bild: K. Schwebke. CC-Lizenz.