Der unabhängige Abfüller Duncan Taylor erweitert seine Range des Blended Malt Whiskys Black Bull um „Kyloe“, benannt nach der alten Schottischen Hochlandrind-Rasse. Black Bull Kyloe zeichnet sich durch einen höheren Malt Whisky Anteil aus, wird mit 50 Vol. % abgefüllt und ist nicht kühlgefiltert.
Offizielle Tasting Notes Farbe: Volles GoldNase: Mächtig , mit kandiertem Apfel, Birne, Clementine, braunem Zucker und gerösteter Eiche. Gaumen: Haselnüsse, Milchschokolade, Malz, und Rosinen. Finish: Vanille , Sahne und Eiche. Mittel- bis lang.
Black Bull Kyloe wird ab Ende November 2013 in Großbritannien und Europa und von Anfang Dezember 2013 in den USA erhältlich sein.
Unser Redakteur Dirk Piesczek besuchte die InterWhisky und berichtet:
Als größte Hürde des Messebesuchs (um dem großen Ansturm zu entgehen, wurde der Freitag und ausschließlich dieser Tag gewählt) entwickelte sich überraschenderweise die Reise. Am Frankfurter Hauptbahnhof angekommen, erschloss sich das Beschilderungssystem der U- und S-Bahnen nicht auf den ersten Blick. Auf den zweiten Blick wiesen die Wegweisern zu Linien, die nicht zum Thurn-und-Taxis-Palais führten. Die ansonsten ausgeschilderten Linien 101 und 102 entpuppten sich auf den dritten Blick als Bahngleise, hier wurden dann endlich auch die richtigen U-Bahn-Linien gefunden. So konnte die InterWhisky dann doch noch gefunden werden.
Sala Grande im Untergeschoss. Hauptmesseplatz. Copyright Ernst J. Scheiner, The Gateway to Distilleries 2013
Der Einlass zur Messe erfolgte in Kleingruppen. Um einen Stau an der Kasse und Kartenkontrolle im Eingangsbereich zur Messe zu vermeiden, wurden die Besucher vorher in geschlängelte Absperrgitter aufgereiht. So bildete man den Stau dann einfach 15 Meter vorher. Der Messebesucher wurde, neben dem obligatorischen Glas, mit einem InterWhisy-Guide ausgerüstet. Die am Kopf mit einer Spiralbindung versehenen, beidseitig bedruckten 58 Blätter im DIN-lang Format erforderten beim Umblättern den Einsatz beider Hände. Zu einer Ausstellerübersicht mit Kurzportrait und einem Überblick der Messräume gesellten sich seitenlange Preislisten, die Messeübersicht entwickelte sich zum Verkaufskatalog.
Die Messe fand auf zwei Etagen statt. Im Sala Grande im Untergeschoss waren hauptsächlich die Großen der Welt des Whiskys und Whiskeys mit großen Ständen und viel Personal vertreten. Auf den Emporen, welche sich an den beiden längeren Seiten dieses Saals befinden, konnten die Talisker-, The Dalmore- und Signature Malts-Lounges als VIP-Bereiche eingerichtet werden. Über vier Treppen hinauf in den Eingangsbereich im Parterre, den Innenhof dort einmal überquert und nochmal weitere vier Treppen hinauf, kam man in die Bel Etage im ersten Obergeschoss. Hier fand man weitere Stände, hauptsächlich unabhängige Abfüller und deutsche Whisky-Brennereien, vertreten durch ihren Verband. Des weiteren befand sich auf dieser Etage der Kuppelsaal, in dem die im Messe-Eintritt inbegriffen Whisky Seminare stattfanden.
Signature Malts Lounge im Obergeschoss der Sala Grande. Ronnie Cox von Glenrothes im Talk. Copyright Ernst J. Scheiner, The Gateway to Distilleries 2013
An den Ständen der Aussteller ging es bargeldlos zu. Wie auf einem Rummelplatz mussten erst Chips an einem gesonderten Stand erworben werden, diese konnten dann gegen die gewünschten Drams eingetauscht werden. So hat der Veranstalter wenigstens einen Überblick über die Getränkeumsätze der einzelnen Aussteller.
Fazit: Die InterWhisky bietet dem Einsteiger mit der Vielzahl der vertretenden Spitituosen-Konzernen und ihrer Whisky(e)s eine hervorragende Möglichkeit, Whisky und Whiskeys näher kennen zu lernen. In den kostenlosen Whisky Seminaren kann er sein Wissen vertiefen – auf einer Messe, mit der die Marketingabteilungen der Aussteller und der Veranstalter selbst mit Umsatzzahlen und -möglichkeiten sicherlich sehr zufrieden gewesen sind.
Um die Wettbewerbsbedenken der Office of Fair Trading (OFT) auszuräumen (wir berichteten), hat Branchenriese Diageo angeboten, die Marke Whyte & Mackay, ihre beiden Malt Brennereien in Jura und Fetter , und die grain distillery Invergordon zu verkaufen. Wie auf The Spirit Business heute zu lesen ist, sollen aber die Destillieren Dalmore (deren Whisky in den letzten Jahren zum Super-Preminuim-Deluxe-Produkt ausgebaut wurden) und Tamnavulin bei Diageo bleiben. Es bleibt jetzt abzuwarten, ob damit die Bedenken der Office of Fair Trading bezüglich eines Wettbewerb bei den Blended Whisky in Großbritannien ausgeräumt werden können. Ein Sprecher von Diageo wird mit „Eine weitere Ankündigung wird es zu gegebener Zeit geben und wir werden in dieser Phase keine weiteren Kommentare abgeben.“ zitiert.
Eine etwas andere Perspektive auf den Whiskyboom, nämlich aus der Sicht der aufstrebenden Regionen Südamerikas und Afrikas, ermöglicht uns ein Radiobeitrag, der als Audiofile auf der Website von Capital Public Radio aus Sacramento anzuhören ist. In dem knapp fünfminütigen Beitrag spricht der Reporter mit Afshin Molavi, ein Forscher der New America Foundation. Er erklärt aus seiner Sicht die Strategie und den Erfolg von Johnnie Walker, die ja 120 Millionen Flaschen im letzten Jahr verkauft haben. Molavi beschreibt, wie bis 2030 3 Milliarden Menschen neu in den Mittelstand aufrücken werden, und wie das Unternehmen diese neue Zielgruppe bearbeitet. Hörenswert!
Die Franzosen trinken pro Kopf nicht nur den meisten Whisky aller Europäer, sie machen auch selbst welchen. Die Destillerie Glann ar Mor liegt in der Bretagne, und das ist bekanntlich auch dem keltischen Kulturkreis zuzurechnen – die Kunst des Brennens sollte also in den Genen liegn ;-). Serge Valentin von Whiskyfun hat heute vier Abfüllungen aus dieser Destillerie verkostet (der Fachhandel hat in der Regel etwas daraus vorrätig, sollte das Tasting Ihr Interesse geweckt haben). Generell ist Serge’s persönliche Bewertung der Abfüllungen sehr nahe an den Neunzigern – also ausgezeichnet:
Glann ar Mor ‚Taol Esa 2 Gwech 2013‘ (46%, OB, France, Brittany, 955 bottles): 88 Punkte
Taouarc’h (48.5%, OB, France, Brittany, visitor centre exclusive, 224 bottles, 2013) : 86 Punkte
Kornog ‚Taouarc’h Kentan 13 BC‘ (46%, OB, France, Brittany, 907 bottles, 2013): 90 Punkte
Kornog ‚Sant Ivy 2013‘ (58.6%, OB, France, Brittany): 88 Punkte
Unser Fotowettbewerb ist im Laufen. Die ersten Bilder sind schon eingelangt – und bis zum 8. Dezember können Sie uns auch noch Ihr Bild zum Thema Whisky senden. Vom 9. Dezember bis 13. Dezember wird dann abgestimmt. Unser Hauptpreis: Der Miltonduff 1989 aus der „Celebration of the Cask“-Serie von Càrn Mòr, aus dem Sherry Hogshead Nr. 19 abgefüllt mit 55.3% Fassstärke. Von diesem wunderschönen Whisky gab es 293 Flaschen, diese hier ist nicht nur die letzte, die auf den Markt kommen wird, sondern die einzige, die persönlich von Kenny MacKay, dem ehemaligen Distillery Manager von Bowmore und Mastermind hinter Càrn Mòr, für Whiskyexperts handsigniert wurde. Ein Unikat im Holzkistchen, das jeden Whiskyschrank ziert. Zusätzlich wird unter allen Einsendern ein Trostpreis (auch nicht von schlechten Eltern) verlost.
Wie Sie an unserem Wettbewerb teilnehmen können und welche Teilnahmebedingungen gelten, können Sie hier nachlesen, so wie die Mailadresse für Ihre Einsendungen.
Sehen Sie hier die Fotos, die wir bis gestern abend bereits bekommen haben und die damit ab 9. Dezember am Voting teilnehmen. Fehlt nur noch Ihres 🙂
Der Code hinter der limitierten 2012 Single Barrel Abfüllung ist OESK (die genaue Bedeutung des Kürzels finden Sie in unserer Destillerie-Vorstellung für Four Roses). Die etwas niedriger im Rye Anteil liegende Mashbill „E“ und der auf den klangvollen Namen „K“ hörende Hefestamm zeichnen für den Charakter dieses Bourbon verantwortlich. Zwölf Jahre gab man diesem Single Barrel (knapp 4000 Flaschen wurden gefüllt, es sind also mehrere Einzelfässer abgefüllt worden – daher auch der unterschiedliche Alkoholgehalt verschiedener Flaschen) Zeit, um der perfekten Reife entgegen zu schlummern, und es war jede Minute wert.
Nase: ein verführerisches Spiel aus trockenen Aromen und dezenter Süße, Dörrfrüchte und helle Karamellnoten, dann mehr verbrannter Karamell mit Melasseakzenten, brauner Toffee, Oliven, Rosmarin, Datteln, eingelegte Dörrzwetschken, Zimtzucker, dann etwas Weinbrand, fruchtig, Cognacerinnerungen, schön gezeichnete trockene, gerbstoffige Fassnoten, Tannin steigt sogar in die Nase 😉 süßlich gekochtes Gemüse, etwas Brokkoli, Vanilleshortbread, Macis, Muskatnuss, mit Zeit wird die Gewürznote immer prägnanter, straff voll! Kakao, Butter, Rhum agricole, der lange gereift wurde, Walnuss, Marshmallow, Birkenrinde, Nougat, eingelegte Pfirsiche
Gaumen: straff, voll, fett ölig, richtig punktiert, volle Süße von in Karamell gekleideten Trockenfrüchten, Rosinen, Vanillecustard, Crema Catalana, Zimt bestreute Weihnachtskekse, Lebkuchengewürz, Muskatnuss, süßliche Olivenlake, etwas picklebrine, Zwetschke, Kompott, Marillenmarmelade, samtig weich, es bleibt eine Erinnerungen an Vanillekipferl und Linzeraugen Kekse, dunkles Roggenbrot, Hefe, gebratene Steinpilze, getrocknete Tomaten, etwas Chili und fruchtiger Langpfeffer, unglaublich „easy drinkable“ für die Stärke und Power
Finish: sehr lange, frisch saftig, Noten von Cognacfässern, etwas Portwein, Birne, überreife Bananen, Chips, Zuckerlaromatik, dunkler Tabak, Bitterschokolade, dann nochmals die Noten von Koriander, Zimt und Muskat, bleibt haften, Maplesyrup, geröstete Eichenchips, auch etwas Zitrus spielt mit und lockert die Komposition etwas auf…
Alles in allem: ein großer Bourbon, der seine ganze Kraft derart leichtfüßig auf den Gaumen bringt, dass es schon fast beängstigend ist… Dazu eine Nase, die jedem Vergleich standhält und zu den besten American Whiskey Düften zählt, die einem aus dem Glas entgegen strömen können. Die Balance aus Frucht, Gewürzen und Süße ist sehr harmonisch, charaktervoll und obwohl jede Komponente für sich scheinen kann, ist ein Gesamtkunstwerk zu verkosten. Vielleicht nicht ganz so glamourös wie Buffalo Trace’s Antique Collection oder die Parker’s Heritage Bottlings, sind die Limited Releases von Four Roses jedes Jahr ein Fest der Sinne, und das zu sehr fairen Preisen und – ja, man glaubt es kaum, auch tatsächlich verfügbar!!
Erst vor einigen Tagen erschienen, aber jetzt schon über 75.000x auf Youtube angeklickt – das fantastische Video gegen Alkohol am Steuer von Johnnie Walker und dem Team McLaren „Join The Pact I The Glass Car“ ist drauf und dran, ein viraler Renner zu werden. Völlig gerechtfertigt, wie wir finden, denn das Video ist excellent produziert und bestechend umgesetzt. Und weil die Botschaft so wichtig ist, bitten wir Sie, es zu teilen. Viel Vergnügen – und vielen Dank an Ernst J. Scheiner für den Hinweis!
Von Campari bekamen wir folgende Pressemitteilung zur Verfügbarkeit von „The Devil’s Casks“ in Deutschland. In Großbritannien sind die Flaschen restlos ausverkauft und werden bereits zu Fantasiepreisen auf Auktionen gehandelt.
Foto: Bowmore
Bowmore, Islays erster Single Malt Scotch Whisky, gibt nun auch in Deutschland die Markteinführung des extrem limitierten „The Devil’s Casks“ bekannt. In der ungewöhnlichen Zeitspanne von 10 Jahren wurde der edle Single Malt exklusiv in den feinsten First-Fill Sherry Fässern gereift.
Diese nicht kälte-filtrierte small batch release überzeugt mit den heißen und feurigen Charakteristika, für die Bowmore über die Grenzen von Schottland bekannt ist. Das Auge erfreut sich an der Farbe von dunklem Mahagoni, während am Gaumen köstlicher Fruchtkuchen dominiert.
„The Devil’s Casks“ („Des Teufels Fässer“) wurde erschaffen, um eine von Islays berühmtesten und zugleich mystischen Erzählungen zu feiern: Der Legende nach soll der Teufel höchstpersönlich in der runden Kirche von Bowmore gesichtet worden sein. Die örtliche Gemeinde jagte den Diabolus in die No. 1 Vaults der Bowmore Destillerie, die ältesten Lagergewölbe der Brennerei. Dort, wo die Lagermänner die Fässer abfüllten und sie an Bord des Raddampfers („The Maid of Islay“) luden, verlor sich die Spur des Teufels und er wurde nie mehr auf der Insel gesehen. Man erzählt sich, dass er in einem Fass von Bowmore flüchtete und fortan für immer an das Festland gebunden war.
Man muss zwar nicht seine Seele verkaufen, um die feinen Aromen des „The Devil’s Casks“ zu genießen, jedoch ist Schnelligkeit geboten. Weltweit werden lediglich 6.000 Flaschen, davon 360 in Deutschland, des teuflisch guten Tropfens herausgegeben. Diese werden nach dem first come – first serve-Prinzip ausgeliefert.
TASTING NOTES:
Farbe: Dunkles Mahagoni Nase: Dunkle Früchte, Birkenpech, die verführerische Wärme alten Leders, Brandy, Fruchtkuchen und Ahornsirup Geschmack: Köstlicher Fruchtkuchen, teerige Schokolade, langverweilender Geschmack dunkler Früchte, Tabak und Angelikawurzel Abgang: Außergewöhnlich langanhaltender, vollmundiger Abgang
Bowmore The Devil’s Casks ist verfügbar ab November, 56,9% ABV.
Europaweit scheint das ein verregneter, kalter, windiger Sonntag zu sein. Nun, wir von Whiskyexperts haben uns gedacht: Bringen wir etwas besseres Wetter für unsere Leser: flüssigen Sonnenschein aus der Glendronach-Destillerie. Dieses 10minütige Video zeigt nicht nur die Destillerie und ihre Besonderheiten, sondern ist gleichzeitig eine schöne Einführung in den Prozess der Whiskyherstellung. Schöne Ablenkung, wenn der Regen ans Fenster trommelt, wie hier im Redaktionsbüro in Wien…
Der Name Four Roses mag dem ein oder anderen schon einmal untergekommen sein, die Distillery in Lawrenceburg, Kentucky (die Warehouses dazu befinden sich übrigens in Cox’s Creek) zählt zu den Platzhirschen amerikanischer Whiskeykunst. Dabei war für vierzig Jahre kein Tropfen des wertvollen Bourbons in den Vereinigten Staaten selbst erhältlich – und ich spreche nicht von der Prohibition.
Four Roses Hauptgebäude, Foto von Doug Coldwell, GNU Free Documentation Licence
Obwohl in den 30er, 40er und 50er Jahren Four Roses der meist getrunkene Whiskey der USA war, entschied Seagram, jene kanadische Firma, die 1943 die damalige Frankfort Distilling Co. erwarb, sich auf Blended Whiskey in Nordamerika zu konzentrieren und die vier Rosen nur noch in den Wachstumsmärkten Europa und Asien zu platzieren.
2002 wanderte die Brand Trademark zur japanischen Kirin Brewery Company Ltd., die Neuerwerbung erhielt den Namen Four Roses Distillery LLC. und man besinnte sich wieder der Wurzeln und Grundsätze, zurückgehend auf Paul Jones Jr. Außerdem gab der Whiskey somit sein Comeback in den Staaten, man war quasi wieder „zu Hause“ angekommen.
Buchstabenpuzzle und Hefehistorie
Produzenten in den Vereinigten Staaten legen grundsätzlich wesentlich mehr Wert und Fokus auf ihre speziellen Hefestämme, als die Kollegen diesseits des Atlantiks. Die in Ehren gehaltenen, geschützt, gehegt und gepflegten Saccharomyces Cerevisiae Abkömmlinge werden über Generationen und Jahrhunderte bewahrt und haben ganz entscheidenden Einfluss auf den jeweiligen Destilleriecharakter.
Four Roses, Foto von Craiglduncan, CC-Lizenz
Four Roses treibt das Spiel auf die Spitze und kann gleich mit fünf verschiedenen Hefen aufwarten, dazu gesellen sich zwei separate Mashbills (dies beschreibt die „Rezeptur“, die Zusammensetzung der unterschiedlichen Getreide, für Bourbon mindestens 51% Corn, dazu das Small Grain Rye oder Wheat und oftmals ein kleiner Anteil Malted Barley.)
Unterm Strich ergibt das zehn verschiedene Bourbon Recipes, die mit jeweils vier Lettern zu einem phantasievollen Buchstabenrätsel gebastelt werden.
O – beschreibt die Herkunft aus der Four Roses Distillery in Lawrenceburg
E und B – die zwei Mashbills (75% Corn, 20% Rye, 5% Malted Barley) beziehungsweise (60% Corn, 35% Rye, 5% Malted Barley).
S – bestätigt, dass es sich um einen S traight whiskey handelt
V, K, O, Q, F – die verschiedenen Hefen
Zeit also ein wenig herumzuspielen, OBSV, OBSK, OESQ, OESF, …
Four Roses Destillerie, Foto von fourroses, GNU Free Documentation Licence
1,2, oder 3
Im regulären Portfolio finden sich drei Expressionen, der allseits bekannte Yellow Label, dessen Charakter durch ein Vermählen aller zehn Rezepturen komponiert wird.
Vier verschiedene Bourbontypen bilden das Rückgrat des Small Batch und, wie der Name vermuten lässt, jeweils einer wird für Single Barrel selektioniert.
Der Master Distiller, seit 1995 Mr Jim Rutledge, pickt sich zudem immer wieder besondere Rosinen aus den Warehouses, um sie als Limited Edition unter das Volk und die Fangemeinde zu bringen. (Sollte man jemals über Fine Old Bourbon oder Platinum stolpern – dies sind Abfüllungen für den japanischen Markt.)
Die Kunst und das Handwerk, die Rutledge an den Tag legt, haben ihn zu einer der angesehensten Persönlichkeiten der Bourbon Industry gemacht und ihm zahlreiche Ehrungen und Auszeichnungen beschert. Als „Four Roses biggest ambassador“ oder „Mr Four Roses“, wie er manchmal sogar beschrieben wird, hat er nicht nur der Destillerie und Firma seinen Stempel aufgedrückt, sondern der gesamten Whiskeynation Vereinigte Staaten.
„There’s a new friend to make, a new story to tell and a little Bourbon to share each step along the way.“
Unser guter Freund und Malt Maniac Peter „Pit“ Krause bringt mit seinem slowdrink.de excellente Drams zu einer Verkostung nach Donauwörth – und wer die Gelegenheit dazu hat, sollte sich das nicht entgehen lassen:
Anmeldung: bei der Wunderbar (Hubert Schneid) oder notfalls über slowdrink.de
Kosten: 79,90 Euro
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Geeignet ist dieses Tasting aber nicht nur für Kenner, denn es wird viel erklärt, Muster der Herstellungsmaterialien gezeigt, Proben gerochen etc. und alle dabei mitgenommen, egal, wo sie wissenstechnisch stehen. Dazu gibt es schöne schottische Spezialitäten gekocht vom Gastgeber. Ein offener Abend des absoluten Genusses mit Spaß und Informationen (Info-tainment).
Hier ist das Lineup im Bild – mit weiterführenden Informationen im Anschluss:
Stewarts (Dundee) ‘Cream of the Barley) Blend from early 1970ies, dark Sherry, 75cl, 43 gradi (Italien-Import, ein uralter Blend mit hohem Sherry-Anteil, mit das beste, was in dieser Kategorie je produziert wurde, dazu wunderbarer Old Bottle Flavour)
The Glen Garioch ‘Over 8 years old’ from late 1960ies, LEMAR-Import, 75cl, 43 gradi (Leicht rauchiger Highlander vom legendären LEMAR-Import mit zurückhaltender Noblesse und großer Komplexität, Ledersessel, Bücherei, Zigarre, und Mahgoni-Holz, sehr edel)
Glen Avon 25 y.o. for G&M from early 1960ies, 40% (sehr dunkler Single Malt von einer der bekanntesten Speyside-Brennereien, göttlicher Nektar)
The Glendronach 12 y.o. ‘matured in Sherry Casks’ (Teacher Import) from early 1970ies, 75 cl, 40% (Die Malts der 1970er dieser Brennerei räumen derzeit alle Preise ab – zu Recht, tolle tiefe Aromen nach dunklen Früchten, Blumenerde, Kaffee und vielem mehr – eine Kultabfüllung)
Dalmore 24 y.o. Cadenhead Small Batch 1989 – 2013, Bourbon Barrel, 312. btl., 46,6% (Unglaublich fruchtiger Whisky aus dem Einzelfass der sehr raren unabhängigen Abfüllungen vom Highlander Dalmore. Wesentlich interessanter als manche Originale, echt überzeugend, in Fassstärke)
Highland Park 24 y.o. Mackillop’s Choice 1981 – 2006, Cask 6080, 56,3% (Einzelfass in Cask Strength von Orkney; Higland Park mälzt noch selbst und stellte um diese Zeit herrlich vielschichtige Whiskys mit dezentem Torfrauch, Früchten und maritimen Aromen her. Ein reifer Allrounder.)
Port Ellen 23 y.o. for The Way of Spirits (Milano) / Waddell Hepburn 1983 – 2006, 54,1% (Rarität aus der geschlossenen Brennerei Port Ellen, ein Traum für die Liebhaber komplexer Islay-Whiskys, malzig mit dem Touch Bauernhof, Torf und Meer)
Port Charlotte 10 y.o. for Wein & mehr Regensburg /Heng/Nürnberg, 2003 – 2013, 1st fill Sherry Hogshead 630, 312 btl., 63,0% (“As heavy as Whisky can be”, sagte einmal ein Kollege zu diesen sehr raren und extrem torfig-rauchigen Aromabomben der Bruichladdich-Brennerei auf Islay. Ein Ausputzer im besten Sinne for the Road)
Wer jetzt auf den Geschmack gekommen ist, sollte sich rasch wie oben angegeben bei der Wunderbar oder notfalls auch unter info@slowdrink.de anmelden – es sind noch einige wenige(!) Plätze dafür frei.
Schöner Erfolg für die Chicagoer Destillerie KOVAL unter der Leitung des Österreichers Robert Birnecker: Der KOVAL Rye Whiskey wurde auf der Whisky International 2013 mit dem ersten Platz ausgezeichnet. Der KOVAL Rye wird zu 100% aus Roggen gebrannt, das von einem lokalen Biobauern-Kollektiv aus dem Mittleren Westen stammt, gereift in neuer amerikanischer Eiche aus Minnesota.
Weihnachten naht, und wir von Whiskyexperts haben uns gedacht, dass wir einen ganz besonderen Wettbewerb starten wollen. Diesmal suchen wir Ihre Fotos, die mit Whisky zu tun haben (egal, ob zur Weihnachtszeit passend oder nicht). Für den Gewinner des nachfolgenden Leservotings (wir haben dafür ein neues, stabiles Votingsystem installiert) gibt es eine absolute Rarität als Hauptpreis (und jeder, der nicht gewonnen hat, nimmt an der Verlosung eines Trostpreises teil) :
Der Miltonduff 1989 aus der „Celebration of the Cask“-Serie von Càrn Mòr, aus dem Sherry Hogshead Nr. 19 abgefüllt mit 55.3% Fassstärke. Von diesem wunderschönen Whisky gab es 293 Flaschen, diese hier ist nicht nur die letzte, die auf den Markt kommen wird, sondern die einzige, die persönlich von Kenny MacKay, dem ehemaligen Distillery Manager von Bowmore und Mastermind hinter Càrn Mòr, für Whiskyexperts handsigniert wurde. Ein Unikat im Holzkistchen, das jeden Whiskyschrank ziert.
Kenny MacKay
Hier die näheren Informationen über die Abfüllung:
293 Flaschen mit einer Fassstärke von 55,3 % hat das Sherry Hogshead Nummer 19 beinhaltet.
Dieser an Früchtebrot und „Christmas Cake“ erinnernde und einen Hauch von Sherry verbreitende Vintage Single Malt wurde in einer der ältesten Destillerien des Speyside am 30. November 1989 gebrannt und reifte 23 Jahre in seinem Fass. Am 7. März 2012 wurde dieser besondere Whisky in Flaschen abgefüllt.
Auf dem Gelände der ehemaligen Abtei Pluscarden gelegen, blickt Miltonduff auf eine lange und bewegte Geschichte zurück. Bereits im 13. Jahrhundert betrieben die Mönche eine Brauerei und es ist anzunehmen, dass bereits damals „Uisge Beatha“ (= Aqua Vitae) erzeugt wurde.
Die wiederholten kriegerischen Auseinandersetzungen zwischen England und Frankreich in der zweiten Hälfte des 18. Jahrhunderts (Streit um die Vormachtstellung in Nordamerika) und zur Jahrhundertwende (Napoleonische Kriege) unterbrachen die Lieferungen eines Lieblingsgetränks der Engländer, französischer Cognac. Als Ersatz blickte man nach Norden und entdeckte, dass Whisky ein geeigneter Ersatz war. In den Anfängen des 19. Jahrhunderts wurde die Zahl der Schwarzbrenner auf ca. 14.000 geschätzt. Der Duke of Gordon konnte das englische Parlament davon überzeugen, dass eine Besteuerung der Brennereien sinnvoll ist und 1823 wurde der Whisky Act vom Parlament beschlossen.
Bereits ein Jahr nach dem Act of Parliament (Whisky Act), gründeten Andrew Pairn und Robert Bain Miltonduff. William Stuart, der Miteigentümer von Highland Park, erwarb die Destillerie 1866.
Der Single Malt von Miltonduff ist das Herzstück zweier bekannter schottischer Blended Whiskys – Ballantines und Teachers.
Die Fakten in tabellarischer Darstellung:
Country:
Scotland
Region:
Speyside
Distillery:
Miltonduff
Style:
Single Malt
Bottler:
Càrn Mòr (The Scottish Liqueur Centre)
Distillation Date:
30 November 1989
Bottling Date:
7 March 2012
Alcohol:
55.3 % at natural cask strength
Cask Number:
Sherry Hogshead 19
Number of bottles:
293 à 70 cl / 700 ml
So machen Sie mit:
Wir suchen selbst aufgenommmene Fotos, die sich mit Whisky beschäftigen. Indoor, Outdoor, besinnlich, witzig, schräg – was immer Ihnen in den Sinn kommt. Schicken Sie uns bitte ab sofort Ihr Foto zum Thema Whisky an
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Der Titel des Bildes (bitte kurz fassen):[/box]
Das Foto muss von Ihnen aufgenommen und frei von Rechten Dritter sein. Das Motiv muss sich um Whisky oder Whiskey drehen – was auch immer Ihnen einfällt. Die Bilder sollten nicht größer als 2MB sein und nicht kleiner als 640×480 – andernfalls können sie nicht am Wettbewerb teilnehmen.
Pro Teilnehmer kann nur ein Foto am Wettbewerb teilnehmen.
Unter allen eingesendeten und veröffentlichten Bildern wählen die Leser von Whiskyexperts mittels Voting ihr Lieblingsbild aus. Das Bild, das in der Abstimmungswoche nach dem Wettbewerb die meisten Stimmen sammelt (Abstimmung über Likes in der Galerie, nur 1 Stimme pro Person pro Bild in 24h), gewinnt die handsignierte Flasche. Jedes Bild, egal wie viele Stimmen es erhält, nimmt zusätzlich an der Verlosung eines Trostpreises statt. Wir veröffentlichen die Bilder in der Reihenfolge ihres Eintreffens, die Galerie wird laufend erweitert.
Teilnahmebedingungen:
Am Wettbewerb kann jeder mitmachen, der in Deutschland, Österreich oder der Schweiz wohnt und das 18. Lebensjahr vollendet hat. Der Wettbewerb läuft ab sofort bis 8. Dezember 2013. Abgestimmt wird zwischen dem 9. und 13. Dezember. Der Gewinner wird auf unserer Webseite bekanntgegeben. Der Wettbewerb findet unter Ausschluß des Rechtsweges statt – es kann dazu kein Schriftverkehr geführt werden. Die Redaktion behält sich vor, ein Bild ohne Angabe von Gründen nicht zu veröffentlichen.
Mit der Teilnahme übertragen Sie Whiskyexperts ausschließlich die unbefristete Nutzung ihres Photos auf den Whiskyexperts-Webseiten. Alle anderen Rechte verbleiben beim Einsender.
Viel Vergnügen und viel Erfolg beim Mitmachen – und Danke fürs Liken und Teilen dieser Meldung!