The Arran Malt hat heute auf Facebook, Twitter und Co. bekannt gegeben, das der The Devil’s Punchbowl Chapter II ab sofort in ihrem Onlineshop vorbestellt werden kann. Die ersten Flaschen werden aber erst am erst am 09.07. verschickt.
Den The Arran Malt Fans sei gesagt, das auch noch ein paar Restflaschen vom Arran Malt and Music Festival Edition 2013 übrig sind, wer sich also eine Flasche von der stark limitierten Auflage (232 Flaschen) sichern möchte, sollte sich beeilen. Denn die werden nur für kurze Zeit im Onlineshop verfügbar sein.
Die Leute der Kilchoman-Destillerie auf Islay haben ihre Website etwas umgebaut und bieten jetzt eine eigene Seite an, auf der die Unterschiede zwischen den verschiedenen Kilchoman-Releases ausführlich erläutert werden. Recht praktisch, um sich einen raschen Überblick zu verschaffen. Dass zwischen den einzelenen Jahrgängen der Releases auch noch leichte Unterschiede existieren (Machir Bay 2012 war zum Beispiel etwas rauher als der jetzige Machir Bay 2013), wird auf der Seite nicht erwähnt – aber das ist auch etwas, was ganz natürlich passiert.
Ardbeg hat heute in einer Presseaussendung bekanntgegeben, dass die Destillerie auf Islay eine eigene Ferienwohnung eröffnet hat, in der Selbstversorger ihren Urlaub auf Islay verbringen können. Natürlich wird für die Bewohner auch das übliche Programm angeboten: Destillerieführungen oder Essen in Ardbegs Old Kiln Café.
Die Häuser aus dem 19. Jahrhundert wurden aufwendig restauriert und bieten entspannte Atmosphäre mit zeitgemäßer Einrichtung. Auch einen Torfofen findet man darin. Das Cottage befindet sich übrigens mitten im Destilleriegelände – für Ardbeg-Liebhaber also eine durchaus interessante Adresse.
Scapa ist eine Whiskybrennerei in St. Ola am Scapa Flow auf der Insel Mainland der Orkney. Die Brennerei wurde 1885 durch John T. Townsend und MacFarlane auf dem Gelände einer ehemaligen Mühle errichtet und nahm im Oktober des gleichen Jahres ihren Betrieb auf. 1919 wurde sie von der Scapa Distillery Company Limited übernommen. Zwischen 1934 und 1936 wurde nicht produziert, danach ging sie an Bloch Brothers Limited, die sie 1954 an Hiram Walker & Sons verkauften, die die Brennerei grundlegend renovierten und neue Brennblasen einbauen ließen. Seit 1959 wird eine Lomond Wash Still benutzt. Anfänglich war es der kleine, 1956 gebaute, Prototyp, der erst bei Inverleven für die Produktion von Lomond und dann kurze Zeit bei Glenburgie für die Produktion vonGlencraig zum Einsatz kam. 1971 wurde sie durch eine doppelt so große Version ersetzt. Heute ist Scapa die einzige Single-Malt-Whisky-Destillerie, die noch eine Lomond still verwendet, allerdings wurden die verstellbaren Scheiben entfernt. Dadurch ist es nicht mehr möglich, den Rücklauf sehr fein zu kontrollieren, aber man spart sich das sehr aufwändige Reinigen der Scheiben. 1994 wurde die Brennerei stillgelegt; von 1997 bis November 2004 wurde sie aber von Zeit zu Zeit durch die Arbeiter von Highland Park in Betrieb genommen, die im Ausgleich die Lagerhäuser mitbenutzen durften. Seit Ende 2004 wird die Destillerie wieder voll betrieben.
Das Wasser der zur Region Highlands/Islands gehörenden Brennerei stammt aus dem Lingo Burn und ist – im Gegensatz zu dem verwendeten Malz – sehr torfhaltig. Die Brennerei verfügt über einen Maischbottich (mash tun) (3,76 t) und sechs Gärbottiche (wash backs) (zusammen 352.000 l). Destilliert wird in einer umgebauten Lomond wash still (13.500 l) und einer spirit still (12.563 l). Für die Lagerung werden ausschließlich alte Bourbon-Fässer verwendet.
Im Handel war lange Zeit fast nur der 14-jährige Scapa zu finden. Der Geschmack ist leicht süß mit einem intensiven Bourbonaroma, im Abgang ist er trocken mit typischen Inselwhiskyaromen, aber einer nur sehr dezenten Torfnote. Im Sommer 2009 kam ein 16 Jahre gelagerter Whisky auf den Markt, der den 14-jährigen Scapa dauerhaft ablösen wird.
Scapa Destillerie, Foto von Lakeworther, CC-Lizenz
Wie wir bereits am 11.04. berichteten, hisst John Walker & Sons seine Segel und steuert mit voller Kraft und ihrem neuen Super-Deluxe-Whisky, den Triple Malt John Walker & Sons Odyssey, auf den Hamburger Hafen zu.
Laut der Pressemitteilung hat sich Diageo Germany den früheren Fußballprofi Christoph Metzelder an Bord geholt. Der wird vom 24. bis 26. Juli, während des Zwischenstopps in Hamburg, als Gastgeber zahlreiche Gäste begrüßen und zum Auftakt im Rahmen der „Game Changer“-Talkrunde mit Nelson Müller (Sternekoch), Michael Michalsky (Modedesigner) und Vertretern von Diageo (Veranstalter) über Mut zur Veränderung, Visionen und Pioniergeist sprechen.
Weitere Fakten zu John Walker & Sons Voyager und Odyssey:
1. Die Voyager wird in Deutschland vom 24. bis 26. Juli im Hamburger Hafen anlegen.
2. Exklusiv für die Reise der Voyager entwarf die britische Männer-Luxusmarke Dunhill eine von Johnnie Walker Blue Label inspirierte Lounge, die sich an Bord der Luxusyacht befindet.
3. Glamouröse Zwischenstopps – Nachdem die Voyager die Metropolen Asiens passiert hat, nahm sie Kurs auf Europa. In den Häfen von Cannes und Monaco begrüßte Johnnie Walker Stars wie Leonardo DiCaprio, Martin Scorsese, Uma Thurman, Colin Firth, Nicole Kidman, Mika Häkkinen oder Sergio Peréz und feierte mit ihnen die außergewöhnliche Markengeschichte. Neben Hamburg sind Portofino, Athen, Barcelona, Amsterdam, London, Kopenhagen und Edinburgh weitere Stationen auf der Reise.
4. Für die Kreation des Jubiläumsblends John Walker & Sons Odyssey besuchte Jim Beveridge unzählige schottische Destillerien mit dem Ziel, die drei perfekten Whiskys ausfindig zu machen, die den außergewöhnlichen Aromen und dem besonderen Charakter des 80-jährigen Originals von Sir Alexander Walker gerecht werden.
Von Maro Prinz aus dem Potstill haben wir erfahren, dass wir in absehbarer Zeit mit der dritten Auflage des 100% Islay von Kilchoman rechnen können. Er trägt seinen Namen deshalb, weil alle Rohstoffe für ihn zu 100% von Islay kommen. Die dritte Edition soll am 15 Juli veröffentlicht werden und besteht aus einem Vatting von vierjährigen und fünfjährigen Bourbon Casks. 10.000 Flaschen davon werden aufgelegt.
Die Tasting Notes dazu: „Eine delikate und sanfte Nase aus floralen Noten und Früchten sowie Birnenbonbons explodiert im Mund mit Torfrauch, der sich im süßen und weichen Abgang wieder zurücknimmt.“
Ralfy hat sein 373. Verkostungsvideo online gestellt, und diesmal nimmt er sich der beiden neuen Work In Progress – Abfüllungen von Kilkerran aus der Destillerie Glengyle an. Dabei handelt es sich um einen Whisky aus einem Sherry Butt und einen aus einem Bourbon Barrel. Diese junge Destillerie aus Campbeltown bringt ja jährlich eine WIP-Abfüllung auf den Markt um zu zeigen, wie sich ihr Destillat entwickelt. Ralfy findet beide Abfüllungen gut, ist aber dennch nicht gänzlich überzeugt. Das 18-Minuten-Video finden Sie auf Youtube oder gleich untenstehend.
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Manche Speysider stehen nicht so sehr im Rampenlicht wie andere – und Auchroisk ist einer davon. Es gibt zwei unserer Meinung nach sehr bemerkenswerte offizielle Abfüllungen: Den Auchroisk 20yo und den Auchroisk 30yo. Ansonsten ist er in der Flora & Fauna-Serie vertreten (und dort nicht unbedingt ein Highlight), und dann findet man ihn hauptsächlich nur bei bei den Unabhängigen. Zwei davon hat Serge jetzt verkostet, und das Resultat ist eher gemischt. Der Auchroisk 1999/2010 (46%, Captain Burn’s, France) bekommt gerade mal 70 Punkte (Serge findet ihn langweilig), die deutsche Abfüllung – Auchroisk 22 yo 1990/2013 (49.8%, Whisky-Fässle, sherry) – findet eher sein Gefallen und erhält daher 83 Punkte.
Banff war eine Whiskybrennerei in Inverboyndie bei Banff, Banffshire.
James McKilligan eröffnete 1824 unter dem Namen Mill of Banff nahe der Colleonard Farm den Vorgänger der Destillerie. Als er 1837 starb übernahm Alex Mackay die Brennerei. 1852 ging sie James Simpson und seinen Sohn James jr.
1863 baute James Simpson jr. die neue Inverboyndie Destillerie einige Kilometer entfernt, worauf hin die alte Brennerei stillgelegt wurde. Am 9. Mai 1877 brannte das Hauptgebäude ab, aber schon im Oktober konnte wieder produziert werden, da das Feuer weder die Lagerhäuser noch die Mälzerei in Mitleidenschaft gezogen hatte. Seitdem hatte die Destillerie auch einen eigenen Spritzenwagen, den ersten in der Region. Im März 1932 übernahm die Scottish Malt Distillers Ltd. (SMD) die Destillerie. Bei einem Fliegerangriff durch eine deutsche Junkers Ju 88 am 16. August 1941 wurde die Brennerei schwer beschädigt, aus dem total zerstörten Lagerhaus 12 floss brennender Whisky auf die Straße und die benachbarten Felder. Dort grasende Kühe tranken den unverbrannten Whisky, so dass die Bauern sie am nächsten Tag nicht melken konnten, da die Kühe noch nicht wieder stehen konnten. In den umliegenden Gräben und Teichen starben einige Gänse und Enten an einer Alkoholvergiftung. Bis zum Ende des Zweiten Weltkrieges diente die Destillerie als Unterkunft für Soldaten, danach lief die Produktion wieder an. Am 3. Oktober 1959 löste der Kesselschmied Norman Forbesd bei Lötarbeiten eine Explosion aus die große Teile der Brennerei zerstörte. Die Destillerie schloss am 31. Mai 1983, 1985 begann die Demontage und das letzte Gebäude wurde am 11. April 1991 durch ein Feuer zerstört.
Das Wasser der zur Region Speyside gehörenden Destillerie kam aus dem Boyne Burn an den Fiskaidly Quellen. Zuletzt wurde in einer wash still und einer spirit still destilliert (bis 1924 wurde bei Banff dreifachdestilliert).
Die Ruinen von Banff, Foto von Anne Burgess, CC-Lizenz
Auf der offiziellen Website von Bruichladdich ist vor einigen Tagen ein Artikel über die Wasserquellen erschienen, die die Destillerie für ihre Whiskys benutzt. Auch wird darin beschrieben, in welchen Produktionsschritten das Wasser essentiell ist. Der Artikel ist zwar auf Englisch, gibt aber gute Hintergrundinfos über Wasser in der Whiskyherstellung. Im Bild sehen Sie „An Torran“, das Bruichladdich-eigene Wasserreservoir.
Die Ruinen von Banff, Foto von Anne Burgess, CC-Lizenz
Seit 1983 gibt es Banff nicht mehr, und dementsprechend selten werden die Abfüllungen dieser Destillerie aus den Highlands. Bis vor ein paar Jahren gab es noch hin und wieder das eine oder andere Fläschchen, mittlerweile zählt Banff aber zu den absoluten Raritäten. Schön, wenn man – wie Serge Valentin von Whiskyfun – gleich mehrere davon verkosten kann. Und bis auf einen Ausreisser sind alle davon wirklich überzeugend gewesen:
Banff 1975/2013 (42.9%, Malts of Scotland, bourbon barrel, cask #MoS 13023, 201 bottles): 90 Punkte
Banff 32 yo 1976/2009 (47.1%, Cadenhead, 123 bottles): 90 Punkte
Banff 24 yo 1977/2002 (50%, Douglas Laing, Old Malt Cask, 306 bottles): 78 Punkte
Banff 34 yo 1974/2009 (50.4%, Jack Wiebers, Old Train Line, Bourbon cask, cask #0431, 213 bottles): 91 Punkte
Banff 34 yo 1974/2009 (50.4%, Jack Wiebers, Old Train Line, Bourbon cask, cask #0431, 213 bottles): 87 Punkte
BBC berichtet, dass die Edrington Group (zu ihr gehören Famouse Grouse, Macallan, Highland Park und Cutty Sark) im abgelaufenen Finanzjahr (es endete am 31. März) den Gewinn vor Steuern um 13 Prozent steigern konnte. Der Konzern meldete, dass das Wachstum in den neuen Märkten die Schwierigkeiten in Südeuropa mehr als ausgleichen konnte. Besonders Macallan steigerte sich in den letzten 5 Jahren um 40% – und Famous Grouse ist nun die meistverkaufte Whiskymarke in Schottland.
Die Edrington Group gehört mehrheitlich dem Robertson Trust, und dieser schüttet die Gewinne für wohltätige Zwecke in Schottland aus – insoferne ist die Ergebnissteigerung der Edrington Group eine doppelt gute Nachricht.
Schon relativ bald (noch diese Woche) wird es auch in unseren Landen den neuen Release des Campbeltown Loch 21yo aus der Destillerie Springbank geben. Dieser Blend ist diesmal mit 46% abgefüllt (die bisherigen Abfüllungen waren ja durchwegs 40%). Hier mal die offiziellen Verkostungsanmerkungen:
Nase: Sehr komplex. Cerealien und Malz zu Beginn, danach süße Früchte und Orangenmarmelade. Mit Wasser dann Butterscotch und Birnen.
Gaumen: Nach wie vor Süße. Marzipan, Honig und Nougat drängen sich vor, danach Rhabarberkompott und Vanilleeis.
Finish: reichhaltig, süß, ölig und sehr ausbalanciert.
Bei einem Besuch in der Generalvertretung von Càrn Mòr vor einigen Tagen wurden wir exklusiv über die Details der Herbstabfüllungen dieses unabhängigen schottischen Bottlers informiert. Zwei neue „Strictly Limited“-Abfüllungen und drei neue Bottlings aus der Serie „Celebration of the Cask“ werden nach dem Sommer in die Whiskyshops in Europa kommen. Hier lesen Sie alle Details dazu:
In der Strictly Limited Edition sind angekündigt:
Glen Elgin 1995
Glentauchers 1996
Glen Elgin 1995 – Diese Strictly-Limited-Abfüllung aus der Speyside-Destillerie stammt aus zwei Fässern und wurde bereits abgefüllt. Ein Foto davon können Sie hier sehen:
Die Abfüllung des Strictly Limited Glen Elgin 1995 von Càrn Mòr
Beide Fässer für diese Abfüllung waren Hogsheads, insgesamt wird es davon 734 Flaschen (46%) geben. Càrn Mòr beschreibt den Geschmack als „Zitrusfrüchte mit Caramel und etwas Ananas“.
Die zweite Strictly Limited Abfüllung ist der Glentauchers 1996. Er ruhte 17 Jahre in klassischen Bourbon Barrels. Und zwar genau in diesen beiden:
Die beiden Glentauchers-Fässer für die Strictly Limited Abfüllung. Ganz links Kenny MacKay von Càrn Mòr, ganz rechts Thomas Gillespie von Càrn Mòr Austria.
501 Flaschen davon mit 46% Alkohol werden auf den Markt kommen. Auch hier wieder die Beschreibung durch den Abfüller: „Vanille, Eichennoten und Rohrzucker“.
Die drei Abfüllungen in Fasstärke aus der Serie „Celebration of the Cask“ hören sich ebenfalls vielversprechend an:
Benrinnes 1991 – Er wurde am 6. September 1991 destilliert und in Fass Nummer 445 (Hogshead) abgefüllt. Davon wird es 178 Flaschen (56.3%) geben. Das Interessante an ihm: Mit einem Mokkalöffel Wasser verändert er seinen Geschmack total – man hat das Gefühl, einen völlig anderen Whisky zu trinken.
Bunnahabhain 1989 – Ein leicht getorfter Bunnahabhain! Er kam am 20.10. 1989 in das Fass Nummer 5722 (ebenfalls ein Hogshead) und ergibt jetzt 240 Flaschen mit 43.5%. Er riecht ganz fein nach tropischen Früchten – der Rauch ist laut Kenny MacKay, Chef von Càrn Mòr, erst im Abgang bemerkbar.
Macduff 1991 – Am 7. März 1991 wurde er in das Bourbon Barrel mit der Nummer 1378 abgefüllt. Jetzt ergibt er 130 Flaschen mit 53.3%. Kenny MacKay merkt dazu an, dass dieser Whisky mit Wasser deutlich verliert – man sollte ihn also unbedingt pur trinken.
Kenny MacKay im Lager von Glen Moray – auch aus dieser Destillerie hat Càrn Mòr Anfang 2013 eine Abfüllung auf den Markt gebracht
Für unsere Leser bieten wir in Zusammenhang mit den neuen Abfüllungen einen besonderen Service an: In Zusammenarbeit mit der Càrn Mòr Society Austria wird Whiskyexperts voraussichtlich im September eine kostenlose pre-release Verkostung dieser Neuheiten veranstalten – wir informieren Sie darüber noch rechtzeitig -wie auch über eine besondere Überraschung für Whiskyfreunde, die wahrscheinlich im November stattfinden wird…