Wie sich die irischen Brennereien auf Whiskey-Tourismus in Covid-Zeiten einstellen

Erfindungsreichtum und Kreativität sind zwei Eigenschaften, die besonders in schwierigen Zeiten wichtig sind. Und erfindungsreich und kreativ versucht momentan die irische Whiskyindustrie mit der Coronakrise und dem dadurch darniederliegenden Whiskytourismus umzugehen.

Nachdem einige Brennereien ja schon wieder ihre Besucherzentren geöffnet haben, hat man sich auch Gedanken darüber gemacht, wie man einen Besuch trotz Abstandsregeln und Mundschutz attraktiv gestalten kann. Und Laut Checkout.ie haben dabei einige Brennereien ganz besondere Angebote in petto:

  • Die Clonakilty Distillery bietet kleinere und am Abend stattfindende Touren am Freitag und Samstag an, wohl auch, um einheimische Gäste zu für sie kompatiblen Zeiten begrüßen zu können
  • Roe & Coe in Dublin macht Touren für bis zu sechs Personen, die auch einen Cocktail-Workshop enthalten (dieser Teil der Tour wurde offenbar aufgewertet)
  • Tullamore Dew bietet Touren für Kleingruppen und Foodpairings mit ihren Whiskeys

Drinks Ireland hat zur Unterstützung der Destillerien auch eine Kampagne unter dem Motto „Get Back Into The Spirit“ gestartet, die den Whiskeytourismus in Irland in vielen Medien und natürlich auch online unterstützen soll.

Unser Titelbild zeigt die Roe & Co Distillery in Dublin

Roe & Co Distillery in Dublin Der Raum für die Cocktail-Kurse. Bild © Whiskyexperts 2019

Nc’nean Distillery bietet den Kauf von Fässern mit New Make an

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Trotz aller Widrigkeiten, die dieses Jahr brachte und noch bringen wird, wird 2020 ein wichtiges Jahr in der Geschichte der Nc’nean Distillery sein. Zum einen schloss die Brennerei zu Beginn des Jahres ihre Finanzierungskampagne erfolgreich ab (wir berichteten). Und zum anderen wird die Destillerie 2020 ihren ersten Flaschen Scotch Whisky abfüllen. Anlässlich dieses wichtigen Ereignisses bietet die Nc’nean Distillery sechzig Fässer mit New Make im Nc’nean Private Casks Program zum Kauf an. Es stehen unterschiedliche Fassarten zur Auswahl:

  • Sherry-Seasoned Casks zum Preis von £4,100 (ca. 4.500 €)
  • Ex-Bourbon Barrels zum Preis von £3,000 (ca. 3.300 €)
  • STR-Ex-Weinfässer zum Preis von £3,900 (ca. 4.300 €)

Als eine weitere Möglichkeiten können Interessierte auch noch einen anderen New Make wählen, der aus einer veränderten Maische, anderen Hefen und anderen Cut Points resultiert. Diese Option bietet zusätzliche Kosten in Höhe von £500 (ca. 550 €) und bietet einen Whisky, der „in 10 Jahren perfekt ist, aber in fünf Jahren noch nicht fertig ist“.

Bei Interesse oder weiteren Fragen bieten die Website der Nc’nean Distillery eine Kontaktmöglichkeit. Möglicherweise beantwortet Cindy Drew, Head of the Nc’nean Private Casks Program, in ihrem Video ja auch schon einige dieser Fragen. Dieses Video finden Sie auf Youtube und wie gewohnt auch im obereren Bereich unseres Posts.

Neu: Drei Glen Moray Single Cask Releases der Distillery Edition Serie

Glen Moray Chardonnay Cask 2003, Glen Moray Burgund Cask 2004 und Glen Moray Chenin Blanc Cask 2004 – dies sind die drei neuen Abfüllungen der Distillery Edition Serie von Glen Moray. Normalerweise sind die Bottlings der Distillery Edition Serie, wie der Name bereits vermuten lässt, ausschließlich für Destilleriebesucher reserviert. Sie werden nicht in Geschäften oder online verkauft. Und auch wenn das Besucherzentrums wieder eröffnet ist, können momentan noch nicht viele Whisky-Touristen einen Halt in der Brennerei einlegen.

Deshalb bietet Glen Moray einen besonderen, fast altmodischen Service an. Glen Moray Chardonnay Cask 2003 (58,9% Vol.), Glen Moray Burgund Cask 2004 (60,1% Vol.) und Glen Moray Chenin Blanc Cask 2004 (60,3% Vol.) sind ab sofort direkt in der Brennerei unter der Telefonnummer +44 01343 550900 für einen UVP von jeweils £ 85,00 erhältlich. Bei Interesse bitten wir die Bezahl- und Versandmöglichkeiten auch direkt in der Brennerei zu erfragen.

Iain Allen, Brand Ambassador von Glen Moray und Manager des Distillery Visitor Centers, kommentiert dies wie folgt:

„Beim Kauf einer Flasche Glen Moray aus unserer jährlichen Distillery Edition geht es sowohl um die Besuchs-Erfahrung der Distillery als auch um den Kauf eines wunderbaren, neuen Whiskys. Für die vielen Leute, die normalerweise die Reise machen und eine dieser speziellen Flaschen mitnehmen würden, wollten wir einen Weg finden, die Serie anzubieten, jedoch vermeiden, dass es nur eine einfache Transaktion über E-Mail oder das Internet ist. Jeder, der in der Brennerei arbeitet, genießt nichts weiter als mit anderen Enthusiasten über Whisky zu sprechen, Fragen zu beantworten und zu erzählen, wie Glen Moray hergestellt wird. Wenn Sie den Besuch dieses Jahr nicht persönlich machen können, nehmen Sie einfach den Hörer ab und rufen Sie unser Brennerei-Team an.“

Neu: Fettercairn 22 Year Old

Whyte & Mackay als Eigentümer dieser Highland-Brennerei kündigt heute die Erweiterung der Fettercairn Core Range an. Bereits im letzten Monat kam der Fettercairn 16 Year Old hinzu (wir berichteten). Zukünftig ergänzt der Fettercairn 22 Year Old das Portfolio der Brennerei.

Fettercairn 22 Year Old ist mit 47 % Vol. abgefüllt und reifte ausschließlich in erst befüllten American Ex-Bourbon Cask. Er soll Noten von Bananen, Zitrusfrüchten, Pflaumen, Rosinen, Feigen und Lebkuchen liefern. Am Gaumen folgen Noten von gewürzter Birne, karamellisierter Orange, Kaffee, Lakritz, Sauerkirsche, Pflaume und Melassesirup. Die unverbindliche Preisempfehlung beträgt £200, was etwa 220 € entspricht. Fettercairn 22 Year Old wird zunächst exklusiv in einer britischen Whiskyhandelskette erhältlich sein. Im August soll er dann auch an weitere Fachhändler ausgeliefert werden. Wir hoffen, auch bei uns.

North Uist Distillery erwirbt historisches Gebäude für neue Whisky-Brennerei

Bereits im April 2018 durften wir über die North Uist Distillery berichten. Damals beantragte das Unternehmen den Bau einer Destillerie, eines Besucherzentrum und Shops auf der Insel North Uist. Dieses Islan liegt westlich von Skye sowie südlich von Harris und gehört zur Gruppe der Äußeren Hebriden. Diesem Antrag wurde von den zuständigen Behörden auch stattgegeben. Doch dann wurde es lange still um dieses Projekt. Bis heute.

Denn wie wir heute lesen können, haben Kate MacDonald und Jonny Ingledew, die Eigentümer der North Uist Distillery, nun auch das passende Gelände mit bereits bestehenden Gebäuden für ihre neue Brennerei gefunden und erworben. Nunton Steadings liegt auf der Isle of Benbecula und gehört wohl zu North Uist. Hier war früher einen Nonnenkloster, welches im Jahr 1300 erbaut wurde. An dieser Stelle entstand dann Anfang des 18. Jahrhunderts der Gebäudekomplex in seiner jetzigen Form. Und auch ein Hauch schottischer Geschichte weht weht durch und über Nunton Steadings. Charles Edward Louis Philip Casimir Stuart, besser bekannt als Bonnie Prince Charlie, soll nach der Niederlage der Jakobiten in Culloden am 16. April 1746 Zuflucht gesucht haben.

Modell der Destillerie, Quelle www.northuistdistillery.com

Die Gerste für den Whisky, der hier destilliert werden soll, soll Bere Barley sein, die von örtlichen Farmern angebaut wird. Ab 2022 soll in North Uist Distillery dann destilliert und Whisky hergestellt werden. Es ist geplant, mit der technischen Einrichtung der Brennerei im März nächsten Jahres zu beginnen. Doch fehlen für die Beschaffung des Equipments noch die finanziellen Mittel. Hier soll mit einer Crowdfunding-Kampagne das nötige Geld gesammelt werden. Diese soll noch in diesem Jahr starten.

Glenfarclas „Stillmen’s Dram“ ab heute online erhältlich

Jedes Jahr wählen verschiedene Mitglieder der Glenfarclas Distillery einen Whisky aus, der beim Spirit of Speyside Festival in limitierter Auflage verkauft wird. In diesem Jahr waren die Stillmen John, Jimmy und Graham an der Reihe. Sie wählten das Fass # 1446 aus, ein First-Fill Oloroso Sherry Butt, welches 2009 befüllt wurde und 658 Flaschen in Fassstärke mit 60,1% Vol ergab. Zwischen dem 29. April und dem 4. Mai sollte Glenfarclas „Stillmen’s Dram“ auf dem Festival verkauft werden. Doch dazu kam es dann nicht. Das diesjährige Spirit of Speyside Festival fiel bekanntlich den covid-19-Maßnahmem zum Opfer und fand nicht statt.

BI Wine and Spirits

Gemeinsam mit BI Wine and Spirits bietet Glenfarclas ab heute diese Abfüllung online an. Glenfarclas „Stillmen’s Dram“ ist zu einem Preis von 100 GBP erhältlich. Von jeder verkauften Flasche spendet Glenfarclas 10% des Gewinns an Moray Food Plus. Die Organsiation setzt sich für die Bekämpfung von Mängeln bei der Lebensmittelversorgung in der Speyside-Gemeinde einsetzt.

Foto: BI Wine and Spirits

Whiskystats: Der Sekundärmarkt normalisiert sich

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Nach seinem Allzeithoch im Februar 2020 beruhigt sich der Sekundärmarkt für Whisky wieder. In ihrer Analyse für den Juni 2020 – mehr als 13.000 Flaschen Whisky wechselten ihren Besitzer – bezeichnet Whiskystats die erzielten Preise als sich seitwärts bewegend. Im Whiskystats Whisky Index (WWI) verloren die historisch am meisten gehandelten Whiskys ganz leicht um 0,41% an Wert. Und auch die Fab50 collection, eine Auswahl von 50 beliebten und repräsentativen Abfüllungen, gab ganz leicht nach. Ihr Wert war im Juni um 1,36 % niedriger und betrug 122.000 Euro. Das ist das gleiche Preisniveau wie im August 2018. Auf längere Sicht gesehen hat sich also hier nicht viel bewegt.

Gefragt auf dem Sekundärmarkt im letzten Monat war, man mag hier fast selbstverständlich hinzufügen, Ardbeg Blaaack. Diese Abfüllung tauchte im Juni in den unterschiedlichen Auktionen auf und wurde mit 67 Trades zum meist gehandelten Whisky des Monats. Die Preise schwankten zwischen 150 und 196 Euro und lagen im Durchschnitt bei 166 Euro pro Flasche.

Ungefähr drei Viertel der auf Auktionen gehandelten Flaschen sind Originalabfüllungen. Unter den am meisten gehandelten unabhängigen Abfüllern im Juni 2020 finden sich die Scotch Malt Whisky Society, Gordon & MacPhail, Signatory Vintage und Cadenhead. Und auch für diese Vier errechnet Whiskystats einen Index. Hierbei sind die am meisten gehandelten Veröffentlichungen von Signatory Vintage den Original Bottlings fast ebenbürtig. Beide Indizes liegen derzeit weit über der 200-Punkte-Schwelle. Mit rund 180 Indexpunkten sind Gordon & MacPhail und die Scotch Malt Whisky Society auf dem gleichen Niveau. Nur Cadenhead liegt weit dahinter. Ihr Index weist in den letzten vier Jahren keine Zuwächse auf. Whisky-Sammler scheinen diese Abfüllungen nicht im Fokus zu haben, Whisky-Trinker da sicherlich eher.

Dass die erzielten Preise nicht immer so einfach zu erklären sind, zeigt Whiskystats anhand zweier Abfüllungen der Scotch Malt Whisky Society. Ihre Abfüllung 53.11 aus der Islay-Brenneri Caol Ila war im Juni 2012 auf einer Auktion noch für 100 Euro zu haben. Im letzten Monat mussten dann für dieses Bottling schon 800 Euro bezahlt werden. Bei einer Wertsteigerung von fast 700% in den letzten acht Jahren könnte mancher Whisky-Investor diesem verpasstem Gewinn sicherlich eine Träne hinterher weinen. Doch anderseits musste für die Abfüllung 53.284 (Feis Ile 2019) aus der gleichen Destillerie im Februar noch 420 Euro bezahlt werden. Im letzten Monat reichten dann bereits 116 Euro aus, um dieses Bottling zu seiner Sammlung hinzufügen zu dürfen.

Genauere Infos können Sie dem Artikel auf Whiskystats entnehmen – und unser Dank für den Hinweis auf die neuesten Statistiken geht auch in diesem Monat an unseren Leser Jedi.

Serge verkostet: Clynelish, Dornoch Castle Whisky Bar 20th Anniversary und Prima & Ultima

Clynelish day at Château Whiskyfun! In seiner Verkostungsreihe der Prima & Ultima Serie von Diageo mit einem jeweiligen Partner ist heute Clynelish an der Reihe. Da sie zu Serge Valentin Lieblings-Brennereien zählt, bezweifle er sehr, dass bei diesem Tasting etwas Schlimmes passieren wird – und wir erwarten dies auch nicht.

Dem 26-jährigen Clynelish der Prima & Ultima Serie stellt Serge einen 19-jährigen Unbekannten gegenüber. Die Abfüllung zum 20sten Jubiläum der Dornoch Castle Whisky Bar weist als Herkunft Sutherland aus. Wir gehen hier mal davon aus, dass es sich nicht um Neuseeland handelt, sondern um die traditionelle Grafschaft in den Highlands von Schottland. Und da es in dieser Region nicht so viele Brennereien gibt, und manche hier ausscheiden, stellt dieser Whisky den passenden Sparringspartner für den Clynelish Prima & Ultima dar und bildet mit ihm zusammen eine formidable Whiskyfun-Session, wie Sie in unserer Kurzübersicht sehen können:

  • Distilled in Sutherland 19 yo 2000/2020 (53.2%, Thompson Bros., Dornoch Castle Whisky Bar 20th Anniversary, refill hogshead, 462 bottles) 87 Punkte
  • Clynelish 26 yo 1995/2019 (49.8%, OB, Prima & Ultima, refill American oak hogshead, 941 bottles) 91 Punkte
Clynelish. By Alan Jamieson, CC BY-SA 3.0, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=54197183

Wolfburn Distillery wieder für Touren geöffnet

Auch wenn es noch nicht einfach ist, nach Schottland zu kommen, und es auch gut überlegt sein will: Im Norden ist die Destillerie Wolfburn seit heute wieder für Besucher zugänglich:

After four long lonely months we are delighted to reopen the distillery for visitors!  Tours will take place each weekday (Monday-Friday) at 10am, 12pm and 2pm. Tours need to be booked in advance via email to info@wolfburn.com stating the requested date, time and number of people. Tours cost £10 per head, which includes a tasting at the end.  While the distillery has introduced some sensible measures to help stop the spread of coronavirus, our aim is to maintain the warm and welcoming atmosphere that has become Wolfburn’s hallmark, and of course to allow visitors to enjoy our range of award-winning whiskies.

Umfangreiche Vorkehrungen für die Sicherheit der Besucher wurden getroffen, man setzt aber natürlich auch auf deren Mithilfe: Voranmeldung für die drei täglichen Touren ist verpflichtend (unter info@wolfburn.com), ein Mund-Nasen-Schutz muss während der Tour getragen werden (beim Tasting kann er natürlich abgenommen werden). Bei Ankunft ist Handdesinfektion vorzuehmen, der Mindestabstand von 1,5 Metern zu anderen Besuchern und dem Tourguide muss eingehalten werden.

Seitens Wolfburn hofft man auf zahlreiche Besucher im restlichen Sommer und im Herbst und freut sich auf Gäste.

Wolfburn. Bild © Gerhard Kreutz, Genuss am Gaumen

PR: Neues Album von Robin Laing – Holding Gold

Whisky und schottische Musik gehören zusammen – das sieht man auch in der Person von Robin Laing, dem schottischen Whiskybarden, der nicht nur – nach eigenen Angaben – mehr Songs über Whisky geschrieben hat als jeder andere auf der Welt, sondern auf dem Gebiet des Whiskys ein unbestrittener Fachmann ist, fünf Bücher geschrieben hat und unter anderem Tasting Notes für die Scotch Malt Whisky Society schreibt.

Aber darum soll es in diesem Artikel nicht gehen – sondern um die Musik von Robin Laing, die bedingt durch Covid-19 momentan leider nicht live zu hören ist, was dem Künstler natürlich auch einen massiven Einnahmeentgang beschert. Dafür können Sie jetzt sein neues sechstes Album „Holding Gold“ direkt bei Robin Laing erstehen und so ihn und seine Musik zu sich nach Hause einladen. Robin Laing signiert die gekauften CDs auch persönlich.

Alles zum neuen Album und der Musik darauf in der nachfolgenden Pressemitteilung – der wir ein Hörbeispiel aus Robin Laings vorletztem Album „Whisky for Breakfast“ anschließen: Talisker Bay.


ROBIN LAING – NEW ALBUM – HOLDING GOLD

Robin Laing is Scotland’s Whisky Bard. He has written more songs about whisky than anyone on the planet. So far he has released 5 albums of whisky songs – ‘The Angels Share’, ‘The Water of Life’, ‘One for the Road’, ‘Whisky for Breakfast’ and ‘Whisky and Death’. He has also made a number of recordings of non whisky material. This new album is a blend of songs  on a variety of subjects, including whisky – a kind of pot-pourri of self-penned songs, reflecting life events, love, history and of course Scotland’s national drink.

Included in this collection is the song Whisky Pilgrims, which was written to show how much the Scots appreciate all those who love Scotch whisky, especially those who are inspired to visit Scotland and discover what else the country has to offer – culture, landscape, history, cuisine, fishing, golf and much more. Scotland is a very welcoming country and this song is an expression of that.

Robin says,

‘We make the best whisky in the world, and for a small country of 5 million people, that is immensely important to us. Whisky is part of our identity, our reputation and our heritage – and it seeps into all aspects of our culture – indeed, with all the millions of maturing casks around the place – it’s in the very atmosphere.

Robin also writes tasting notes for the Scotch Malt Whisky Society and has written 5 books on various aspects of whisky. Information can be found at www.robinlaing.com

He tours and performs regularly in Germany, Switzerland, Denmark and Norway, at whisky events, tastings, festivals, clubs, dinners and concerts and has built up a large and faithful following. As a result of the coronavirus pandemic, these opportunities for performing (and selling CDs) has stopped, at least for the time being.

Examples of Robin’s songs and performances can be found on Spotify and on YouTube

The new album, Holding Gold, is available from Robin for £10 plus p&p. He will gladly sign copies and post them. Contact him on Facebook or by e-mail robin@robinlaing.com

Universität von Strathclyde entwickelt digitales Fassbefüllungs-System, das Destillerien Millionen Pfund sparen kann

Überfüllung, Unterfüllung, Aufschäumen des Spirits beim Einfüllen – all diese Dinge sind in der normalen Befüllung der Fässer übliche Erscheinungen. Und diese können durch die inkonsistenten Fülllevel, die dadurch entstehen, den Brennerein viel Geld kosten.

Aber wo ein Problem ist, dort sind zumeist auch findige Köpfe, die diesem entgegenarbeiten. In diesem Fall sitzen sie in der Universität in Strathclyde in Schottland, genauer gesagt im Advanced Forming Research Centre (AFRC) derselben. In Zusammenarbeit mit Diageo entwickelt man dort ein digitales Fassbefüllungssystem, das eine absolut gleichmäßige Fassbefüllung garantieren soll, berichtet Insider.co.uk.

Mit an Bord ist, neben dem Prozesstechniker Kigtek und aus Deutschland der Technologieriese Siemens. Mit dem digitalen Befüllungssystem will man es ermöglichen, das jedes Fass bis zur Maximalhöhe befüllt wird – und wenn man sich ansieht, dass allein Diageo zu jedem Zeitpunkt 11 Millionen Fässer in den Lagern hält und die Fassproduktion allein 10% bis 20% der Gestehungskosten von Whisky ausmacht, kann man sich vorstellen, wie wichtig den Beteiligten dieses Projekt ist.

Aber nicht nur Geld will man mit dem digitalen System sparen, es wird auch schneller arbeiten als die traditionelle Befüllungsmethode, und summa summarum soll es auch Energie einsparen.

Wann das System marktreif ist, ist dem Artikel allerdings nicht zu entnehmen. Ob dann wohl die händische Befüllung von Fässern der Vergangenheit angehört? Die Zeit wird es weisen…

Shane Fraser und Iain Kerr füllen Fässer in der Wolfburn Distillery

PR: The War of The Peat V von Whic ist da!

Sehr aktiv ist whic.de als unabhängiger Abfüller – nun ist schon die 5. Ausgabe der Serie The War of The Peat erschienen – und ein 6 Jahre alter Caol Ila steigt mit seinem Rauchnoten und einer Weinfassreifung in den Ring. Hier alle Infos zu der neuesten Abfüllung, inklusive der Bezugsquelle:


THE WAR OF THE PEAT V VON WHIC IST DA:

INTERGALAKTISCHE ASCHEWOLKE ÜBER ISLAY

Bremen, Deutschland, 15.07.2020

The War of the Peat geht in die nächste Runde. Die Truppen sind zurückgekehrt an den Sund von Islay! Der Caol Ila 2013/2020 6 Jahre verspricht Islay in Reinform mit schwerer Asche, Salzkaramell und gegrillter Ananas. Die Reifung im Weinfass liefert eine spannende Erweiterung der Islay-Rauchnoten. Auch hier wurden wieder alle Geschütze des guten Geschmacks aufgefahren: Keine Kühlfilterung, natürliche Farbe und Fassstärke.

„Milde Aprikose, gegrillte Ananas und grüne Trauben versuchten mich erst in Sicherheit zu wiegen. Doch eine Aschewolke waberte immer dicker und undurchdringlicher aus dem Glas. Hin und wieder blitzten süße Gewürze wie Piment und Zimt mit dunkler Schokolade durch. Treibholz, salzige Karamellnoten und Kaffee spülten mir über die Zunge. Da wusste ich, dass der Coal Ila mit seinen schweren Rauchnoten und vielschichtigen Weinfassaromen perfekt zu The War of the Peat passt.“

– Arne Wesche

Geschäftsführer whic GmbH

Die Serie The War of the Peat

Dieser Caol Ila wurde von Signatory für whics The War of the Peat Serie abgefüllt. Er ist der fünfte Teil einer 13-teiligen Saga von Torf und Rauch. Dafür kommen die Whiskys nummeriert in schwarzen Tuben und sind von außen genauso kunstvoll wie die Handwerkskunst, die für die Herstellung des Inhalts nötig war. Auf Kältefiltration und Farbstoffe wird natürlich verzichtet. Für die Labels wählte whic Darstellungen von den Invasoren aus dem H.G. Wells Roman „Der Krieg der Welten“. So wird aus The War of the Worlds nun The War of the Peat. Ein markantes Design für markante Tropfen.

Die Flaschen sind exklusiv bei whic.de erhältlich und können unter folgender URL gefunden werden: https://whic.de/war-of-the-peat

Serge verkostet: Mortlach 27yo, unabhängig abgefüllt, und Motlach 25yo Prima & Ultima

Auch heute verkostet Serge Valentin auf Whiskyfun eine Abfüllung aus der Prima & Ultima Serie von Diageo – und das Fass, aus dem der Mortlach stammt, ist so wie alle anderen von Jim Beveridge höchstpersönlich ausgesucht.

Gemeinsam mit dem Mortlach 25yo Prima & Ultima verkostet Serge auch einen unabhängig abgefüllten Mortlach, der zwei Jahre älter ist und leider nur für Taiwan gedacht war – sehr unwahrscheinlich also, dass jemand in Deutschland die Tasting Notes mit seinen eigenen, persönlichen Eindrücken vergleichen kann. Was schade ist, denn beide Abfüllungen scheinen Serge ausgezeichnet zu gefallen.

Hier jedenfalls die Punktewertungen aus der Verkostung:

  • Mortlach 27 yo 1989/2017 (55.7%, Kingsbury, hogshead, selected by Julie Lee, 245 bottles); 88 Punkte
  • Mortlach 25 yo 1994/2019 (55.1%, OB, Prima & Ultima, first-fill PX /oloroso seasoned European oak butt, cask #2652, 389 bottles): 90 Punkte
Bild: Potstill Vienna

PR: Michter’s Bourbon-Fass erzielt über 209.000 US-Dollar bei Charityauktion und setzt damit neuen Rekord

Viel Geld für einen guten Zweck konnte ein Bourbon-Fass von Michter’s aus Kentucky bei einer Auktion in London erzielen: 209.000 US-Dollar kann Michter’s dadurch der durch Covid-19 in Not geratenen Gastronomie zur Verfügung stellen. Hier die Presseinfo dazu, die wir aus der Destillerie erhalten haben:


Michter’s Bourbon-Fass erzielt über 209.000 US-Dollar bei Londoner Wohltätigkeitsauktion und setzt damit neuen Rekord

LOUISVILLE, Kentucky, 14. Juli 2020 /PRNewswire/ — Eine private Flaschenabfüllung aus einem ausgewählten Fass mit 10 Jahre altem Kentucky Straight Bourbon von Michter’s konnte bei einer Wohltätigkeitsauktion in London am Sonntag, dem 12. Juli für 166.000 £ (209.462 US-Dollar) verkauft werden.

„Das ist der höchste Preis, der jemals bei einer Versteigerung irgendwo auf der Welt für ein einzelnes Bourbon-Fass erzielt wurde und übertrifft bei Weitem alle vorherigen Rekorde“,

sagte Justin Sloan, Mitgründer von Justins‘ House of Bourbon und der weltweit führende Experte für seltene und exklusive Kentucky Bourbon-Whiskeys.

Insgesamt konnten bei der „50 Best for Recovery“-Auktion mit Objekten und besonderen Geschmackserlebnissen von Michter’s 215.450 £ (271.859 US-Dollar) eingesammelt werden. Bei der Auktion handelt es sich um eine Versteigerung zu Gunsten der weltweiten Gastronomiebranche, die im Zuge der COVID-19-Pandemie besonders gelitten hat. Neben dem Privat-Fass spendete die Whiskey-Brennerei aus Louisville eine Reihe von einzigartigen Geschmackserlebnissen und außergewöhnlichen Einzelabfüllungen, um Geld für die wohltätige Sache zu sammeln. Organisiert wurde das Ganze von William Reed, der Muttergesellschaft von The World’s 50 Best Restaurants und The World’s 50 Best Bars.

„Wir bei William Reed sind sehr dankbar, dass wir in einer historisch derart aufreibenden Zeit mit so unglaublichen Spendern wie Michter’s zusammenarbeiten dürfen und gemeinsam Gelder zum Wohle von Restaurants und Bars sammeln können. Höhepunkt der Versteigerung waren sicherlich die Privat-Fassabfüllungen von Michter’s“, so Charles Reed, CEO von William Reed.

„Michter’s tut alles dafür, dass die in Bars und Restaurants tätigen Fachkräfte in diesen unvorstellbar schwierigen Zeiten unterstützt werden“, sagte Matt Magliocco, der Executive Vice President von Michter’s. Und er fügte hinzu: „Eigentlich ist es nicht unsere Politik, Abfüllungen aus ausgewählten Privat-Fässern anzubieten, aber für diese unheimlich wichtige Initiative habe wir eine Ausnahme gemacht. Die Ergebnisse verdeutlichen auch den Beitrag der globalen Michter’s-Sammler-Community, die ihre Unterstützung für die Gastronomie in einer Zeit, in der sie diese besonders benötigt, massiv verstärkt hat. Ein besonderes Lob gilt den Organisatoren der ‚50 Best for Recovery‘-Auktion, die diese Versteigerung dank ihrer außergewöhnlichen Bemühungen zu einem derart durchschlagenden Erfolg gemacht haben.“

Unter den besonderen Objekten und Geschmackserlebnissen, die von Michter’s direkt für die Auktion gespendet wurden, gehören seltene und niemals zuvor gezeigte Angebote der Marke, die allesamt erhebliche Beträge erzielen könnten:

Teil der „50 Best for Recovery“-Auktion waren auch Einzelstück-Spenden der weltweit besten Gastronomiebetriebe und führenden Lieferanten der Lebensmittel- und Getränkeindustrie. Für die Ausschüttung der Versteigerungserlöse soll es zwei Möglichkeiten geben: als direkten Zuschuss von bis zu 5.000 US-Dollar an unabhängige Restaurants und Bars und als Spende an gemeinnützige Organisationen, die sich speziell um das Gastgewerbe kümmern. Eine komplette Liste der begünstigten gemeinnützige Organisationen findet sich unter diesem Link.

Informationen zu Michter’s:

Michter’s produziert weithin anerkannte Whiskeys in einer limitierten Auflage. Bekannt ist Michter’s für seinen Small-Batch Bourbon, seinen Single Barrel Bourbon, seinen Single Barrel Rye und den Small-Batch American Whiskey. Neben seiner Haupt-Destillerie in Shively, einem Vorort von Louisville, erweitert Michter’s seinen Betrieb an zwei weiteren Standorten in Kentucky. In Springfield baut Michter’s auf seinem 60 ha großen Landwirtschaftsbetrieb selbst Getreide an und betreibt daneben mitten in Louisville im historischen Fort Nelson seine zweite Michter’s-Destillerie. Die Michter’s-Destillerie im Fort Nelson liegt erstklassig an der West Main Street gegenüber vom Louisville Slugger und im selben Block wie das Frazier Museum und verfügt über das legendäre Pot-Still-System aus der Michter’s-Brennerei in Pennsylvania. Sobald der Standort endgültig seine Türen öffnet wird es Lehr-Führungen mit Whiskey-Verkostungen geben. Zudem wird The Bar at Fort Nelson klassische Cocktails anbieten, die vom Spirituosen- und Cocktail-Experten, dem Historiker David Wondrich, zusammengestellt wurden.

Weitere Informationen finden Sie unter www.michters.com und folgen Sie uns auf Instagram, Facebook und Twitter.