Die Lost Distillery Caperdonich (2002 geschlossen, 2010 abgerissen), bis vor einigen Jahren noch recht häufig im Angebot unabhängiger Abfüller zu finden, dann mehr und mehr selten werdend (mit einem recht überraschenden offiziellen Release durch Pernod Ricard in diesem Jahr), ist heute das Objekt der Verkostung von Serge Valentin.
So wirklich anfreunden kann sich Serge nicht mit den beiden Bottlings von einem Shop und einem von Signatory, wobei letzteres doch deutlich besser abschneidet. Hier die Wertungen der Verkostung:
Caperdonich 23 yo 1994/2017 (50.7%, S-Spirits Shop Selection, bourbon hogshead, cask #88858, 197 bottles): 78 Punkte
Caperdonich 23 yo 1995/2018 (58.4%, Signatory Vintage, 30th Anniversary, cask #95050, refill sherry hogshead, 265 bottles): 85 Punkte
Die Stills von Caperdonich stehen heute übrigens bei der Belgian Owl Distillery – sie zieren auch unser Titelbild.
Die Caperdonich-Stills in der Belgian Owl Distillery. (c) Belgian Owl.
Der unabhängige Abfüller Claxton’s aus London präsentiert mit seiner neuesten Winterabfüllung sechs interessante Single Cask Malts und einen Single Cask Grain – darunter zum Beispiel ein18 Jahre alter Port Charlotte aus Bruichladdich. Die Whiskys kamen mit einem Alter zwischen neun und dreiundzwanzig Jahren in die Flasche – durch die Einzelfassabfüllungen sind sie natürlich limitiert.
Die Abfüllungen werden bei Genuss am Gaumen in Österreich (bis auf den Caol Ila) & bei Pinkernell’s Whisky Market in Deutschland verfügbar sein. Hier nun alle Details zu den Whiskys und die Notes des Abfüllers dazu:
Jura 2009 – 9 Jahre
Bourbon Cask mit Sherry Cask Finish – Cask Nr. 1980-701004
Am 19.11.2009 destilliert
Cask Strength 53,8%
Nur 218 Flaschan abgefüllt
Notes: Nice and lovely dark profile with the sherry finish. Wonderfully balanced and a strong industry brand.
Croftenga 2009 – 10 Jahre
Single Bourbon Hogshead – Cask Nr. 1979-307
Am 11.05.2009 destilliert
Cask Strength 52,7%
Nur 341 Flaschen abgefüllt
Notes: One of Loch Lomond Distilleries finest malts sitting slightly below Inchfad on the peated scale with an earthy peat and chalkiness on the nose, white pepper and vanilla biscuits on the pallet and cinnamon and cloves on the finish. A brilliant and warming winter dram.
Caol Ila 2007 – 12 Jahre
Bourbon Hogshead – Cask Nr. 1977-301269
Am 30.01.2007 destilliert
Cask Strength 51,5%
Nur 304 Flaschen abgefüllt
Notes: One of Claxton’s favourites and a tried and tested quality malt with consistently great spirit. Fresh and vibrant with sharp peated notes on the nose, lemon and citrus fruits on the pallet.
Craigellachie 2007 – 10 Jahre
Single Bourbon Hogshead – Cask Nr. 1978-309707
Am 20.08.2007 destilliert
Cask Strength 52,7%
Nur 340 Flaschen abgefüllt
Notes: Full tasting notes to follow but a beautiful golden nectar matured in a 30YO Talisker cask, although we can’t mention that! J
Port Charlotte 2001 – 18 Jahre
Fresh Rum Cask – Cask Nr. 1972-268
Am 18.07.2001 destilliert
Cask Strength 55,6%
Nur 193 Flaschen abgefüllt
Notes: A rare opportunity to capture one of the highest age statement bottlings of Bruichladdich’s Port Charlotte available in the market. The distillery re-opened in may 2001 and this was distilled in July 2001. Floral and fruity and light on the nose it bursts with peat on the pallet with an explosion of vanilla. coconut flavour and pine forests on the finish. A quite unique and special bottling.
Ben Nevis 1995 – 23 Jahre
Single Sherry Butt – Cask Nr. – 1975-918
am 16.11.1995 destilliert
Cask Strength 55,4%
nur 334 Flaschen abgefüllt
Notes: Tea and strawberry creams on the nose followed by a wet moss, bubblegum and a hint of metallic minerality on the palate. This finishes with Brazil nuts and cocoa. Probably one of the most complex drams we have tried all year that evolves hugely over time. Very complex and highly interesting. This one takes you on a huge journey and one to enjoy for a few hours sat by an open fire whilst reading Tolstoy’s War and Peace. Incredible dram.
Port Dundas 1995 – 23 Jahre
Single Bourbon Hogshead – Cask Nr. 1976-154319
Am 21.11.1995 destilliert
Cask Strength 55,5%
Nur 237 Flaschen abgefüllt
Notes: a brilliant example of what a quality grain whisky can achieve we matured for a good length of time and captured and bottled at exactly the right moment. Now a closed distillery so there remains a limited opportunity to enjoy such whiskies and a great example with excellent quality/value for the age statement.
Die Schlumberger Vertriebsgesellschaft erweitert ihre Reihe „German Selection by Schlumberger“ um eine weitere Abfüllung: Benromach Cask Exclusive 2010. Alle Infos zu diesem Speysider aus einem Sherry-Fass sowie die Tasting Notes finden Sie untenstehend im Pressetext:
Benromach Cask Exclusive 2010 „German Selection by Schlumberger“
Erste Einzelabfüllung eines Benromach Sherry Fasses nur für den deutschen Markt
Meckenheim, November 2019 – Die erfolgreiche Produktrange „German Selection by Schlumberger“ wird um einen weiteren, exklusiven Whisky erweitert: Benromach Cask Exclusive 2010. Erstmals wurde für dieses Single Cask Bottling ein Benromach Sherry Fass für nur einen einzigen Markt außerhalb Großbritanniens abgefüllt. Es ist insgesamt die dritte Abfüllung der schottischen Destillerie aus der Speyside-Region für die „German Selection by Schlumberger“ – die exklusive Produktrange, die ganz besondere Single Cask Abfüllungen in streng limitierten Sondereditionen für den deutschen Fachhandel anbietet.
Schlumberger vertreibt die neue Abfüllung der Reihe „German Selection by Schlumberger“ ab sofort an den deutschen Fachhandel.
Benromach Cask Exclusive 2010 „German Selection by Schlumberger” Dieser einzigartige Whisky reifte im First Fill Sherry Hogshead Fass Nummer 282. Destilliert wurde er im Juni 2010, abgefüllt im August 2019. Insgesamt gibt es nur 297 Flaschen, die in Fassstärke bei 60,4 % vol abgefüllt wurden. Der UVP liegt bei 99,90 €.
Tasting Notes: Satte Sherry Aromen mit deutlichem Fudge und dezenten Zitrusnoten. Milchschokolade und süße Gewürze sind wunderbar ausbalanciert mit dem für Benromach typischen delikaten Hauch von Torf. Langes Finish mit würziger Süße und sanfter Rauchigkeit.
Die Single Malts von Benromach werden aus feinster schottischer Gerste und reinstem Quellwasser aus den Romach Hills kreiert und bestechen durch ihre goldene Farbe und ihren unvergleichlich warmen und milden Charakter. Die 1898 gegründete Benromach-Destillerie blickt auf eine abwechslungsreiche Geschichte mit vielen Schließungen und Besitzerwechseln zurück. Nach ihrer letzten Schließung im Jahr 1983 wurde sie 1993 von Gordon & MacPhail aus dem Dornröschenschlaf geweckt und 1998 offiziell durch Prinz Charles, den Prinzen von Wales, wiedereröffnet. Seitdem werden in der kleinen Brennerei unter der Leitung von drei erfahrenen Brennmeistern wieder Single Malts kreiert, denen man die exklusive handwerkliche Produktion anmerkt.
Die beliebte Abfüllung The Teapot Dram aus der Destillerie Glengoyne erscheint in der siebten Auflage. Ab sofort kann diese Bottling online bestellt werden, im Distillery Shop ist Glengoyne The Teapot Dram #7 ab Samstag dann erhältlich. Insgesamt 3.993 Flaschen sind verfügbar, der Preis für das aktuelle Batch beträgt £ 120, also knapp 140 €. Bei einer Online-Bestellung muss man noch mit deutlichen Porto- und Versandkosten rechnen. Der Whisky des Batch 7 lagerte ausschließlich in zehn Oloroso-Sherry-Fässern aus Europäischer Eiche. Abgefüllt wurden diese dann mit 59,9% Vol in sehr deutlicher Fassstärke.
The Teapot Dram ist eine Hommage an ein Ritual in den 70er Jahren. Jedem Arbeiter standen am Tag, wie in vielen anderen Brennereien auch, drei Drams Whisky zu. In den anderen Destillerien kam diese Tages-Ration meist direkt aus der Brennanlage. Anders war es bei Glengoyne. Hier stand für die Beschäftigten ein junges Sherryfass mit viel Geschmack bereit. Gerade für neue Mitarbeiter war diese dreimal täglich verabreichte Ration eine große Herausforderung. Für sie gab es auf der Fensterbank der Kantine einen Teekessel, in den sie ihre Zuteilung gießen konnten – und aus der sich ihre Kollegen mit einem zusätzlichen Dram verwöhnten. The Teapot Dram war geboren.
In ihrer englischsprachigen Pressemitteilung (Sie finden diese nach unserem deutschsprachigen Post), die uns heute erreichte, stellt die Highlands-Brennerei The GlenDronach ihre neueste Abfüllung The GlenDronach Traditionally Peated vor.
The GlenDronach, bekannt für ungetorften Whisky, der in Sherry-Fässern reift, nimmt mit diesem Bottling einen Stil aus den Anfangszeiten der Brennerei auf. Als die Brennerei 1826 von James Allardice gegründet wurde, war es in den Highlands üblich, gegen Ende der Gerstenmalzung Torf im Brennofen zu verbrennen.The GlenDronach Traditionally Peated wurde nach denselben Prinzipien wie vor fast zweihundert Jahren hergestellt und reifte danach in Pedro Ximénez, Oloroso Sherry und Port Fässern. Master Blenderin Dr. Rachel Barrie beschreibt diese Abfüllung als einen „wunderbar komplexe Single Malt, der Noten von Highland Toffee, dunklem Honig und Gerste präsentiert. Gebrannte Orange und Melassesirup gleiten auf Nelken und geräucherter Brombeere über den Gaumen. Lakritz und dunkle Früchte verweilen und intensivieren im Abgang einen erdigen Abgang.“Ab November 2019 ist The GlenDronach Traditionally Peated weltweit im Fachhandel erhältlich, die unverbindliche Preisempfehlung beträgt £51, was etwa 60 € entspricht.
The GlenDronach Distillery introduces new Traditionally Peated
The GlenDronach Distillery is pleased to announce the release of The GlenDronach Traditionally Peated; a rare peated expression of the Highland Single Malt, which is most well-known for its unpeated sherry cask maturation style.
At the time the distillery was founded by James Allardice in 1826, it was traditional practice in the Highlands to burn peat in the kiln towards the end of the barley malting, creating a rich and warm, earthy smoke. Master Blender Dr. Rachel Barrie has crafted The GlenDronach Traditionally Peated from a marriage of the finest Pedro Ximénez, Oloroso sherry and port casks, using the same principles laid down almost two hundred years ago.
Interwoven with robust Highland character, The GlenDronach Traditionally Peated is peated to those same traditional levels and has all of the richly-sherried, fullbodied character of The GlenDronach.
Master Blender, Dr. Rachel Barrie said:
“The GlenDronach Traditionally Peated offers connoisseurs a rare opportunity to explore the distillery’s rich depths of sherry cask maturation, whilst paying homage to the robust peat-smoked earthy character of the early 19th century, that James Allardice himself would likely have enjoyed. This wonderfully complex Single Malt presents notes of Highland toffee, dark honey and coal-smoked barley. Burnt orange and treacle glide over the palate, on a base of cloves and smoked bramble. Liquorice and dark fruits linger and intensify into the rich an earthy finish.”
This rare peated expression is bottled at 48% ABV and as is the case for all The GlenDronach expressions, is non-chill filtered and absorbs colour naturally over time from the Spanish oak in which it resides. It will be available to buy from specialist retailers worldwide from November 2019.
TASTING NOTES THE GLENDRONACH TRADITIONALLY PEATED:
Appearance: Vivid harvest gold. Nose: Highland toffee and treacle meld with dark honey and coal smoked barley. Taste: Sip burnt orange and treacle on a base of cloves and smoked bramble. Finish: Savour liquorice and dark fruit into the lingering rich, earthy finish.
Branchenprimus Diageo setzt bei seiner Kundengewinnung nun auch auf künstliche Intelligenz. Auf seiner Website stellt der Konzern heute das innovative digitale Erlebnis ‘What’s Your Whisky’ vor. Diese englischsprachige Pressemitteilung haben wir locker übersetzt und auf das Wesentliche gekürzt:
Zu Beginn werden den Leuten elf Fragen gestellt, um ihre individuellen Geschmackspräferenzen zu verstehen, wie z. B. „Wie oft isst du Bananen?“ Und „Wie stehst du zu Chilis?“. ‚What’s Your Whisky‘ verwendet neue Technologien der künstlichen Intelligenz und maschinellem Lernen und analysiert die Vorlieben der Menschen nach einer Vielzahl von süßen, fruchtigen, würzigen und rauchigen Aromen, die in Single Malt Whiskys enthalten sind und am ehesten dem individuellen Geschmack entsprechen.
‚What’s Your Whisky‘ (www.whatsyourwhisky.com) wird in neun europäischen Ländern (GB, Deutschland, Österreich, Schweiz, Spanien, Griechenland, Belgien, Dänemark und den Niederlanden) eingeführt und ist in sechs Sprachen verfügbar.
Erst gestern durften wir Ihnen die zwölf neuen Abfüllungen des unabhängigen Abfüller Douglas Laing & Co seiner Sereien XOP, Old Particular und Provenance präsentieren. Und heute kündigt der schottische Whisky-Spezialist zwei neue limitierten Einzelfass-Abfüllungen aus seiner Xtra Old Particular Black Serie an.
Der XOP Black Caol Ila 1979 reifte 40 Jahre in einem Hogshead, bevor er mit 51,2 % Vol. in Fassstärke abgefüllt wurde. Diese Abfüllung ist auf 160 Flaschen limitiert, die UVP beträgt £ 1.500 (etwa 1.750 €).
Der XOP Black Macallan 1989 reifte ebenfalls in einem Hogshead, ist auf 230 Flaschen limitiert, und wurde mit 46 % Vol. abgefüllt. Die UVP für diesen 30 Jahre alten Single Malt beträgt £ 4.000 (etwa 4.700 €).
Der XOP Black Caol Ila 1979 sowie XOP Black Macallan 1989 erscheinen im nächsten Monat und werden dann im Fachhandel erhältlich sein.
Die beiden Jameson Caskmates Abfüllungen Stout Edition und IPA Edition erhalten eine neus Aussehen. Auf dem Hauptlabel, dem label auf der Rückseite sowie auf dem Label am Hals der Flasche werden die Art der Edition im der „Caskmates-Serie“ stärker hervorgehoben. Und auch der Beschreibung der „Caskmates-Serie“ wird mehr Raum gegeben. Auf der Rückseite wird der Craft Beer-Partner dieser beiden Abfüllungen, Eight Degrees Brewing, hervorgehoben. 2018 übernahmen die Irish Distillers, Eigentümer der Marke Jameson, diese Brauerei. So stellt man „eine langfristige Versorgung mit Craft Beer nach dem weltweiten Erfolg der Caskmates-Serie sicher“. Nach Angaben von Irish Distillers wurden seit der Einführung dieser Range im Jahr 2015 fast eine Million Neun-Liter-Kartons verkauft.
Die Abfüllungen Jameson Caskmates Stout Edition und Jameson Caskmates IPA Edition im neuen Design werden ab Januar 2020 in die USA und ab März 2020 weltweit ausgeliefert.
Auch in Deutschland, wenn auch nur in limitierten Mengen, wird die neueste Abfüllung von Woodford Reserve im Rahmen der jährlichen Master’s Collection erscheinen: Der Woodford Reserve Chocolate Malted Rye Bourbon wird ab Mitte Dezember in Fachgeschäften für 139,99 Euro (unverbindliche Preisempfehlung, 45,2 % Vol.) erhältlich sein.
Was es über die besondere Mälztechnik für den Rye, die daraus resultierenden Geschmacksnoten und die Abfüllung im Generellen zu sagen gibt, erfahren Sie in der nachfolgenden Presseaussendung von Brown-Forman Deutschland:
Hamburg, 27.11.2019 – Ab Mitte Dezember dürfen sich insbesondere Bourbon- und experimentierfreudige Whiskey -Liebhaber auf ein ganz besonderes Geschmackserlebnis freuen. Chris Morris, Master Distiller von Woodford Reserve, der ältesten sich noch in Betrieb befindlichen Destillerie in Kentucky, USA, hat mit Chocolate Malted Rye Bourbon eine neue Spezialität für die Woodford Reserve Master’s Collection kreiert.
Chris Morris – stets auf der Suche nach innovativen Geschmacksideen für Whiskey experimentierte hierfür mit dem Getreide: Für die diesjährige Woodford Reserve Master’s Collection konzentrierte er sich auf eine spezielle Mälztechnik, die Schokoladennoten in diesem Bourbon hervorbringt. Der Roggen wird hierbei über die normale Mälzung hinaus bis auf ein Level erhitzt, bei dem der natürliche Zucker zu einer dunklen Schokoladennote karamellisiert. Das Ergebnis überraschte während des Reifeprozesses selbst ihn als Experten: „Jedes Mal, wenn ich den Whiskey probierte, wurden die Schokoladennoten noch ausgeprägter“. Die Getreidezusammensetzung besteht aus 70 Prozent Mais, 15 Prozent Schokoladenroggen und 15 Prozent Gerstenmalz.
Woodford Reserve Master’s Collection Chocolate Malted Rye Bourbon hat ein komplexes und ausgewogenes Geschmacksprofil mit Noten von dunkler Schokolade, zartem Mokka, Karamell und Nüssen, gemischt mit den Noten von Zedernholz, gerösteter Eiche und einem Hauch von Früchten. Der Abgang ist lang und schokoladig.
Der Whiskey ist als limitierte Edition in der 700-ml Flasche im ausgewählten Lebensmitteleinzelhandel und Spirituosenfachgeschäft ab Mitte Dezember 2019 zum Preis von 139,99 Euro (unverbindliche Preisempfehlung, 45,2 % Vol.) erhältlich.
Die Woodford Reserve Master’s Collection wird nur einmalig in limitierter Auflage hergestellt und distribuiert. Von der mittlerweile auf fünf Spezialitäten angewachsenen Markenfamilie sind die Muttermarke Woodford Reserve Bourbon sowie Woodford Reserve Double Oaked und Woodford Reserve Rye ganzjährig erhältlich. Woodford Reserve Malt und Woodford Reserve Wheat kommen jedes Jahr ein Mal in limitierter Menge auf den deutschen Markt.
Die Aromenvielfalt macht die Woodford Reserve Whiskeys, die traditionell in kupfernen Pot-Stills dreifach statt nur zweifach destilliert werden, so einzigartig. Mit ihrem visionären Ansatz hat sich die inmitten malerischer Natur am Ufer des Flusses Glenns Creek liegende Destillerie im Laufe der Zeit einen besonderen Ruf bei Whiskey Connaisseuren erworben.
Gleich zwölf neue Abfüllungen von Douglas Laing, die bereits seit Anfang der Woche bei ausgesuchten Händlern stehen sollten, hat uns das Bremer Spirituosen Contor als Importeur der Whiskys des unabhängigen Abfüllers aus Glasgow mitgeteilt.
Wir stellen Ihnen diese 12 Whiskys hier im Detail vor – für die Preise fragen Sie bitte den Händler Ihres Vertrauens:
Douglas Laing Xtra Old Particular
Garnheath 45 Y.O.
XOP – Xtra Old Particular
Inhalt: 0,7l
Vol: 46,3%
Dest.: Februar 1974
Reifung: Refill Barrel
Limitierung: 122 Flaschen
Nicht gefärbt
Nicht kältefiltriert
Bowmore, die älteste Islay-Brennerei, und das Design-Team von Aston Martin Lagonda haben heute eine langfristige Partnerschaft bekanntgegeben, die Whiskyliebhabern einige auch im Design aufregende Editionen des Whiskys von Bowmore bieten wird. Und weil die emotionale Welt rund um Marken ein wichtiger Bestandteil ihrer Werte ist, wird man auch – so kündigt die Pressemitteilung an – die Partnerschaft durch Events und Markenerlebnisse beleben.
Was uns dabei erwarten wird, entnehmen Sie bitte dem nachfolgenden Pressetext:
Aston Martin und Bowmore gehen exklusive Partnerschaft ein
Frankfurt am Main, 27. November 2019. Die beiden legendären britischen Luxusmarken Bowmore® und Aston Martin Lagonda starten eine langfristige, exklusive Kooperation mit aufregenden Whisky-Editionen und inspirierenden Markenerlebnissen.
Der Launch außergewöhnlicher Whisky-Editionen, die langjährige Tradition und modernes Design vereinen, wird ein wichtiger Teil der exklusiven Partnerschaft der beiden Marken sein. Die Voraussetzungen dafür sind die besten: Bowmore ist die älteste Brennerei auf der schottischen Insel Islay, und hat einige der legendärsten Whiskys der Welt mit hohem Sammlerwert geschaffen. Das Designteam der Luxuswagen-Gruppe Aston Martin Lagonda ist für seine künstlerische Finesse weltberühmt. Die künftig gemeinsam exklusiv gelaunchten Whiskys werden für die Kernkompetenzen der beiden Marken stehen: Tradition, modernes Design und innovative Herstellungsverfahren.
Mit den geplanten Sondereditionen sprechen Aston Martin Lagonda und Bowmore sowohl langjährige Liebhaber als auch neue Fans beider Marken an – mit der besonderen Leidenschaft für erstklassige Luxuswagen und erlesene Whiskys.
Events, die Markenwerte zum Leben erwecken Exklusive, inspirierende Veranstaltungen und Markenerlebnisse weltweit sollen die Partnerschaft zusätzlich mit Leben füllen. Im Mittelpunkt stehen dabei Werte, die beide Marken miteinander teilen: Die Leidenschaft für außergewöhnliche Produkte und Designs sowie für besondere Momente.
Albert Baladi, Vorstandsvorsitzender und CEO von Beam Suntory, dem Inhaber der Marke Bowmore, sagt zu der Kooperation:
„Die weltweite Partnerschaft mit Aston Martin ist für uns etwas ganz Besonderes. Die prestigeträchtige Marke steht seit Jahrzehnten mit ästhetisch und technisch vollendeten Produkten an der Spitze ihrer Branche. Aston Martin und Bowmore teilen ein besonderes Verhältnis zu Zeit als wertvolles Luxusgut. Sowohl für die Fertigung eines Sportwagens als auch für die Herstellung eines Single-Malt-Whiskys bedarf es sehr viel Geduld und einer bemerkenswerten Liebe zum Detail. Diese gemeinsamen Werte bilden die Grundlage für eine Reihe von innovativen Produkten und Erlebnissen. Wir freuen uns auf die Zusammenarbeit mit Aston Martin im Rahmen einer langfristigen und branchenprägenden Partnerschaft.“
Andy Palmer, Vorstandsvorsitzender und CEO von Aston Martin Lagonda, sagt:
„Wir planen eine Reihe von Produkten mit einem hohen Sammlerwert, sowohl für Whiskykenner als auch für Liebhaber von Aston Martin. Unsere Marken verbindet vieles. Beide verfolgen die Mission, unsere Kunden mit stilvoll designten und gefertigten Produkten zu verwöhnen – häufig in Form von limitierten Sonderausgaben als Hommage an die lange Tradition unserer beiden Häuser. Die Mitarbeiter von Bowmore und von Aston Martin teilen eine besondere Leidenschaft für ihren Beruf. Ich persönlich kann es nicht erwarten, das Ergebnis dieser Kombination aus innovativem Design und traditionellem Handwerk zu erleben.“
Drink Smart®-Kampagne
Bowmore und Aston Martin raten Verbrauchern dringend davon ab, unter Alkoholeinfluss Auto zu fahren. Deshalb wird die Drink Smart®-Kampagne Teil aller Marketingaktivitäten beider Marken im Rahmen ihrer Partnerschaft sein. Auf der Drink Smart®-Website finden Verbraucher, die das Mindestalter für den Erwerb von Alkohol erreicht haben, Informationen über einen verantwortungsbewussten Alkoholkonsum.
Whisky ist immer sehr stark mit den Menschen verbunden, die ihn erzeugen. Ihre Ideen, ihre Erfahrungen prägen seinen Stil ebenso wie es die Brennblasen tun.
Es sind aber nicht nur die im Rampenlicht stehenden Menschen, wie zum Beispiel die Master Blender oder die Distillery Manager – jeder der Mitarbeiter, vom Mash Man bis zum Verantwortlichen für die Lagerhäuser, trägt seinen Teil dazu bei, dass der Whisky einer Brennerei im Idealfall etwas Unverwechselbares wird – oder, wenn es sich um Mitarbeiter des Visitor Centers handelt, der Besuch dort.
Unser Gastautor Stefan Bügler, dem wir schon einen einfühlsamen Artikel über ein Fest bei der Lindores Abbey Distillery und über Glen Scotia (Teil 1 und Teil 2) verdanken, nimmt sich in seinem dritten Beitrag den Menschen hinter der Brennerei Springbank in der Whiskyregion Campbeltown an. Dieses handwerkliche Kleinod der Destillierkunst in Schottland lebt wie nur wenige Brennereien von Handarbeit und dem Spirit der an der Whiskyerzeugung Beteiligten.
Den Artikel bringen wir für Sie in zwei Teilen (der zweite Teil erschien gestern) – und wünschen Ihnen viel Vergnügen bei der Lektüre:
Treffpunkt an der Ecke Longrow und Well (Teil 2)
Gordon & the Three Stills – Face to Face mit Gordon McDougall
Im Stillhouse übergibt Lea an Gordon McDougall. Wir steigen sofort die Treppe zu den Brennblasen hinauf, was mir spontane Gänsehaut verursacht. Ich habe die Stills auf mehreren Touren quasi von unten angebetet und nun neben ihnen zu stehen macht einen sehr großen Unterschied. So sehe ich die kunstvolle Vernietung der alten Wash Still aus der Nähe, die der Spirit Still von Ardbeg ähnelt.
Die Vernietung der alten Wash Still – Copyright by Stefan Bügler
Auch die kleine Glocke wird sichtbar, deren Spiel ich bei vorherigen Besuchen nur hören konnte. Sie läutet nachdem das Rührgerät in der direkt befeuerten Brennblase seine Runde beendet hat, um zu verhindern, dass sich die festen Rückstände des Wash in die Still einbrennen. Läutet sie nicht, weiß der Stillman sofort, dass es ein Problem gibt und wird aktiv.
Wir steigen eine weitere Treppe hinauf und haben einen vollen Blick auf die drei Stills. Gordon begann einige Monate nach meinem ersten Besuch im Mai 2000, bei Springbank zu arbeiten und möchte von mir wissen, ob ich Veränderungen sehe. „Ja“, sage ich, „in Bezug auf alles, was mit dem seit damals stark erhöhten Besucherstrom und der modernisierten Abfüllhalle zusammenhängt.“ Gordon nickt zustimmend: „ansonsten ist das Equipment dasselbe geblieben.“
Gordon McDougall und die drei Brennblasen von Springbank – Copyright by Stefan Bügler
Meet: Gordon McDougall, Production Shift Supervisor
Bei Springbank seit: August 2000
Lieblingsplatz in der Brennerei: Überall in der Nähe der Brennblasen
Springbank Lieblingswhisky: Hazelburn 14 y.o. – ich mag den Sherrycharakter der Abfüllung, der so typisch für unsere Brennerei ist
Während wir uns über seine Arbeit unterhalten verrät Gordon, dass er einige seiner Erfahrungen mit nach Hause nimmt. Er ist Hobbybierbrauer und interessiert sich sehr für den Fermentationsprozess. Bei Springbank geht er diesen Prozess mit der Destillation noch mehr als einen Schritt weiter, denn die drei Rohbrände Longrow (10% der Produktion, 2-fach destilliert), Springbank (80%, 2,5-fach) und Hazelburn (10%, 3-fach) erfordern unterschiedliche Arbeitsgänge. „Das gibt meiner Arbeit zusätzliche Würze“, sagt Gordon und führt mich durch die Hintertür des Stillhouse und zeigt mir noch etwas Ungewöhnliches: den Wormtub der ersten Spirit Still, der normalerweise mit Wasser gefüllt ist, um den gasförmigen Alkohol in der Spirale zu kondensieren. Da die Brennerei jedoch gerade nicht produziert, ist die Kupferspirale vollständig sichtbar. Ein seltener Anblick.
Der Wormtub von Springbank – Copyright by Stefan Bügler
Schutzengel der Bottling Hall – Face to Face mit Catrona Lang
Als nächstes treffe ich Catrona Lang. Sie ist der Schutzengel der Geheimnisse der Bottling Hall. Fotos sind hier nicht mehr erlaubt, seit ein Besucher eine neue Abfüllung fotografiert und ins Internet gestellt hat, die noch nicht offiziell angekündigt war. Damit hat er eine nicht unerhebliche Welle ausgelöst. Um unerwünschte Überraschungen im Marketing- und Salesbereich zukünftig zu vermeiden ist Springbank jetzt besonders vorsichtig.
Die Bottling Hall verfügt über zwei Abfülllinien, die für Springbank und die Glengyle Distillery sowie für Cadenhead, Schottlands ältesten unabhängigen Abfüller, genutzt werden. Die Bottiche, die die jeweilige Linie bedienen, sind im Vorraum der Abfüllhalle zu sehen. Doch wie kommt der Whisky dort rein?
„Das passiert über uns“, erklärt Catrona. „Die Fässer werden mit einem Flaschenzug in den ersten Stock befördert. Dann rollen wir die Fässer über die Bottiche und entleeren sie.“
Catrona Lang über der Bottling Hall – Copyright by Stefan Bügler
Meet: Catrona Lang, Assistant Bottling Hall Co-ordinator
Bei Springbank seit: Mai 2005
Lieblingsplatz in der Brennerei: Der Boden oberhalb der Bottling Hall
Springbank Lieblingswhisky: Hazelburn 10 yo – er ist für mich ein idealer Whisky für jeden Tag
+Hier oben warten gerade einige Fässer, die offensichtlich Cadenhead gehören, darauf entleert zu werden. Die Details auf den Fassdeckeln machen mich neugierig und mir den Mund wässrig, aber Catrona schaut mich kopfschüttelnd an und sagt: „sssshhh!“
The Ranald of Marketing & Sales – Face to Face mit Ranald Watson
Die Überwachung der Marketing- und Vertriebsaktivitäten der J & A Mitchell & Co. Ltd. Group of Scotch Whisky (and other spirits) Companies: namentlich Springbank Distillery, Glengyle Distillery und William Cadenhead, liegt in der Verantwortung von Ranald Watson. Seine Familie hat eine lange Ahnenreihe von „Ranalds“, von denen einige mit Springbank verbunden sind.
Sein Großvater Ranald war einst Zollbeamter in der Brennerei. Nachdem er in Rente ging, bat ihn Springbank im Jahr 1992 der erste Tour Guide der Brennerei zu werden. Fast bis zum Jahrtausendwechsel nahm er sich den Besuchern an und wahrscheinlich wäre er heute über alle Grenzen der Welt bekannt, hätte es schon damals das Internet mit all seinen Kanälen gegeben. Denn er kannte die Brennerei nicht nur in- und auswendig, sondern war auch voller kurzweiliger Geschichten über den größten Wettbewerb zwischen den Zollbeamten und den Arbeitern in der Destillerie: den Schmuggel von Rohbrand aus der Produktion und Whisky aus den Lagerhäusern, z.B. mit gefüllten Gummistiefeln.
Ranald Watson auf den Spuren des Marketings im Stillhouse – Copyright by Stefan Bügler
Meet: Ranald Watson, Group Director of Sales & Marketing
Bei Springbank seit: April 2006
Lieblingsplatz in der Brennerei: die Treppen und Laufstege im Stillhouse
Springbank Lieblingswhisky: Springbank 12 y.o. Cask Strength – denn für mich kommt er dem Erlebnis sehr nahe, Springbank direkt aus dem Fass zu trinken
Ranald arbeitete als Journalist, bevor er in die Spuren seines Großvaters trat und 2006 als Tour Guide und Tastingroom Manager zu Springbank wechselte. Seit 2008 trägt er zum Sales-Erfolg der Mitchell-Unternehmen bei. Mit Sicherheit hat er Springbank-Blut in seinen Adern und zeigt mir seinen versteckten Lieblingsplatz: Die Treppen im Stillhaus, die nach überall und nirgendwo zu führen scheinen. „Sie symbolisieren meine Marketing- und Vertriebsverantwortung. Es gibt so viele Möglichkeiten zur Auswahl, dass man manchmal nicht weiß, wohin sie genau führen. Nimmt man den richtigen Weg, wird man belohnt mit dem großartigen Blick über das Stillhouse. Geht man nach unten, ist man mitten im Betrieb, mitten in der Arbeit“, philosophiert Ranald. Ich kann diesem Bild einiges abgewinnen, aber leider ist dies alles an Einblick, den wir hier in die internen Geschäftsangelegenheiten bekommen. Spontan kommt in mir der Wunsch auf, mich in die „Survivor Mouse“ zu verwandeln und in sein Büro zu schleichen.
Cask Whispering – Face to Face mit Findlay Ross
Er ist für Springbanks Jahresproduktion von 250.000 LPA verantwortlich und derjenige, der Ranald die Whiskies zum Verkauf bereitstellt: Findlay Ross. Er arbeitete für eine Mikrobierbrauerei, bevor er zu den Mitchell-Unternehmen wechselte. Nach einer kurzen Zeit bei William Cadenhead übernahm er seine derzeitige Position als Director of Production. Dies macht ihn zum Wächter über fast 17.000 Fässer vor Ort in traditionellen Dunnage- und Hochregal-Lagerhäusern.
Findlay Ross und seine Fässer im Warehouse 3 – Copyright by Stefan Bügler
Meet: Findlay Ross, Director of Production
Bei Springbank seit: Oktober 2017
Lieblingsplatz in der Brennerei: Warehouse No. 3 – weil es das beste Lagerhaus ist
Springbank Lieblingswhisky: Longrow 21 y.o. – für mich beinhaltet die Abfüllung alles, was ich an Longrow großartig finde: eleganter, cremiger Torf mit einem robusten und vollen Körper
Gleich hinter seinem Büro öffnet Findlay die Tür zu Lagerhaus Nr. 3. „Weil es das beste ist“, sagt er und lächelt. Dieses Lagerhaus wird während einer regulären Springbank-Tour nur für einen kurzen Blick besucht. Lediglich die Teilnehmer der „Wee Toon Walking & Warehouse Tour“ und der „Barley To Bottle Tour“ erhalten tieferen Einblick mit ein paar Kostenproben direkt aus dem Fass.
Findlay teilt heute drei besondere Drams aus sonst verborgenen Fässern, die zu den ältesten ihrer Art im Besitz der Brennerei gehören: Springbank 1990 Refill Sherry Hogshead, Longrow 1994 Refill Bourbon Barrel und Hazelburn 1998 1st Fill Bourbon Barrel. Jeder Schluck ist ein Erlebnis. Jedes Dram ist für sich genommen umwerfend. Findlay hat meine ganz besondere Springbank Tour zu einem wahrhaft krönenden Abschluss gebracht.
Kerry, Lea, John, Gordon, Catrona, Ranald und Findlay haben ihre Lieblingsplätze in der Brennerei und ihre Geschichten mit mir geteilt. Sie öffneten die Tür einen Spalt breit, für einen kurzen Einblick. Ich kann erahnen, warum sie fühlen am richtigen Platz zu sein und Springbank für sie dadurch zu mehr wird als nur einem Arbeitsplatz.
Auf dem Weg zurück nach Glasgow mit dem 926er Bus fliegt die schottische Landschaft an mir vorbei. Ich bin dankbar für diesen besonderen sehr persönlichen Blick auf Springbank. Die sanfte, torfige und leicht fruchtige Eleganz des 1994er Longrow ist noch immer auf meiner Zunge. Ich hoffe, dass dies noch eine Weile so bleibt. Mein Lächeln wird auf jeden Fall noch eine Weile länger bestehen bleiben, auch nach meiner Rückkehr nach Hause.
In seiner Verkostung von heute widmet sich Serge der Destillerie Glendullan, die offiziell entweder sehr viel Malt für Blends produziert – oder die Marke Singleton of Glendullan. Einfach nur Glendullan nennen sich hingegen deren Whiskys bei unabhängigen Abfüllern.
Von den drei unabhängigen Abfüllungen, die heute bei Serge auf dem Programm stehen, ist die letzte nur vielleicht ein Glendullan, denn durch die Angaben auf der Flasche des Whiskys von Scotch Universe lässt sich das nicht mit Sicherheit sagen.
Mit Sicherheit sagen lässt sich allerdings, dass alle drei Whiskys der Verkostung laut Serge gut bis ausgezeichnet sind:
Glendullan 7 yo 2010/2018 (59.9%, Master of Malt, bourbon, cask #10161): 82 Punkte
Glendullan 1996/2018 (50.8%, Malts of Scotland, sherry hogshead, cask #MoS18027, 271 bottles): 89 Punkte
Magellanic Cloud #1 2009/2019 ‘116° U.2.1′ 1897.2’ (58.7%, Scotch Universe, 1st Fill Oloroso Sherry Hogshead): 87 Punkte
Über 30.000 Euro muss man für das neueste Werk von Malt Master David Stewart MBE auf den Tisch legen, wenn man den 50 Jahre alten Balvenie in seiner Whiskysammlung haben will: Der The Balvenie Fifty: Marriage 0197 ist eine Vermählung von vier besonderen Fässern, die der Altmeister aus den Lagerhäusern der Speyside-Destillerie ausgesucht hat.
Drei davon stammen noch aus der Marriage 0962, die 2018 erschienen ist, ein Fass ist von Stewart hinzugefügt worden.
David Stewart sagt dazu:
Marrying whisky stocks of this age is a complex art that not only continues to challenge me after 57 years in the business but also affords me the opportunity to explore and experiment with some of our most precious aged stocks. The difference between Marriage 0197 and 0962 is only one cask, yet there is an incredible distinction two expressions.
‘The addition of cask 9920 has added an extra level of depth and intensity, with tobacco and sweet leather initially warming the palate, closely followed by rich, sweet, citrus oak. It has been a real joy to work with some of The Balvenie’s oldest stock once again and it’s an honour to be able to share such a unique whisky with the world.
Der mit 42.0% Alkoholstärke abgefüllte Whisky kommt in einem handgefertigten und 100% bleifreien Decanter von Glasstorm in Tain. Und natürlich wieder in der Rundbox aus 48 Lagen Walnussholz und zwei Bronzelagen, handgemacht von Sam Chinnery.