Whiskyexperts exklusiv: Videointerview mit Billy Walker, Master Blender Glenallachie

Fast zwei Jahre nach unserem ersten Interview mit Master Blender Billy Walker, der damals gerade die Brennerei Glenallachie von Chivas kaufte, hatten wir im Rahmen eines Tastings in Wiesbaden, veranstaltet durch Kirsch Whisky und Tom Zemann von Whisky in Wiesbaden, die Möglichkeit, erneut mit der Whiskylegende ein Interview führen zu können.

Walker, der schon zuvor die Brennereien Benriach, Glendronach und Glenglassaugh zum nicht  nur kommerziellen Erfolg geführt hat, spricht in unserem neuen Interview über die ersten beiden Jahre von GlenAllachie, seine Intentionen mit der Brennerei, Überraschungen in den Lagerhäusern und ob er momentan anderen Leuten noch dazu raten würde, eine Destillerie zu kaufen oder zu gründen. Letztendlich erfahren wir von ihm auch, welches das älteste Fass ist, das bei GlenAllachie noch als Single Malt abgefüllt werden könnte.

Viel Vergnügen mit dem knapp über sieben Minuten langen Interview – und freuen Sie sich auf weiteres Material mit Billy Walker in den nächsten Tagen!

Disclaimer im Sinne unserer Redaktionsrichtlinien: Wir danken Kirsch Whisky, dem deutschen Importeur von GlenAllachie, für die Einladung zum Tasting und für die Übernahme der Reisekosten. Weder GlenAllachie noch Kirsch Whisky nahmen oder hatten Einfluss auf den Inhalt des Beitrags.

Gewinnen Sie 12x den neuen Legent – den Premium Bourbon, der Bourbon neu definiert!

Weihnachten beginnt bei uns schon jetzt – denn wir verlosen gemeinsam mit unserem Partner Beam Suntory Deutschland den neuen Premium Bourbon Legent – ein Whiskey, den es so noch nicht gab und der amerikanischen Whiskey mit japanischer Kunstfertigkeit vermählt.

Und damit sich vor Weihnachten möglichst viele unserer Leser freuen können, verlosen wir zwölf Flaschen vom brandneuen Legent! Mitmachen zahlt sich diesmal also zwölffach aus!

Was ist der neue Legent nun eigentlich? Was macht ihn besonders? Und was neu? Hier zunächst einige Infos dazu:

Der neue Legent von Beam Suntory – zwei Welten in einem Whiskey

Die Idee zum neuen Legent stammt von zwei Meistern der Whiskykunst: Jim Beam Master Distiller Fred Noe und Suntory Master Blender Shinji Fukuyo wollten amerikanische Tradition mit der japanischen Perfektion vermählen und gemeinsam einen besonderen Bourbon kreieren, wie er nur aus der Zusammenarbeit zweier gleichsam erfahrenen und aufgeschlossenen Whiskymeistern entstehen kann.

Wie ist nun der Legent entstanden?

Zunächst beginnt es mit Tradition: Am Anfang isteht ein historisches Bourbon-Rezept aus der Familie Fred Noe: hochwertiger Roggen, Mais, gemälzte Gerste, kalziumreiches, eisenfreies Kalksteinwasser und mindestens vier Jahre Lagerung in frisch ausgebrannten Weißeichenfässern.

Dann wagt man Innovation: Ungewöhnlich für amerikanische Whiskeys wird ein Teil des Bourbons in Wein-, ein anderer in Sherryfässern gelagert um dem traditionellen Bourbon neue, den Charakter vertiefende Noten zu geben.

Und vollendet das Ganze mit Perfektion: Nun kommt Fukuyo ins Spiel: Der Meister des japanischen Whiskys führt ein aufwendiges Blending durch, mit dem er die komplexen Geschmacksstrukturen von Legent aktiviert und schließlich einen Kentucky Straight Bourbon mischt, der nicht einfach nur anders ist, sondern weit mehr als die Summe seiner Teile.Legent ist ein perfekt ausbalancierter und abgerundeter Premium Bourbon, am Gaumen reich, warm und eichig. Zugleich ist er komplex und vielschichtig mit einem hellen, glatten und unerwartet langen Abgang.

Hier die Tasting Notes:

Farbe: warme, sonnige Goldtöne mit rotbraunen Untertönen
Aroma: reichhaltige, traditionelle Noten von Bourbon und Holz, komplexe Gewürznoten, mild, fruchtig mit angenehmen Untertönen der Wein- und Sherryfässer
Geschmack: markante Aromen durchziehen wellenförmig den Gaumen, Begrüßungsnoten von getrockneten Rosinen und Datteln, warmes, angenehmes Backgewürz, leichte Säure und Süße, ein Hauch Bitterkeit von den Sherryfässern
Abgang: angenehm leicht auf der Zunge, langanhaltender Nachklang

Und so gewinnen Sie eine der zwölf Flaschen Legent:

1. Sagen Sie uns einfach, warum gerade Sie den neuen Legent gewinnen sollen.

2. Die Antwort schicken Sie gemeinsam mit Ihrem vollen Namen und Ihrer Postanschrift ab sofort an folgende email: contest@whiskyexperts.net – und zwar mit dem Betreff „Legent“!

Unter allen Einsendungen mit einer Antwort und dem richtigen Betreff, die uns bis 15. Dezember 2019, 23:59 Uhr mitteleuropäischer Zeit erreichen, ziehen wir die Gewinnerin oder den Gewinner der Preise und geben sie am 16. Dezember 2019 bekannt. Die Gewinne werden durch unseren Partner Beam Suntory Deutschland versendet.

Pro Haushalt ist nur eine Teilnahmemail möglich!

Teilnahmebedingungen:

Beim Wettbewerb kann jeder mitmachen, der in Deutschland, Österreich oder der Schweiz wohnt, die Gewinnfrage richtig beantwortet und seine Antwort mit dem Betreff „Legent“ einsendet sowie das 18. Lebensjahr vollendet hat. Der Wettbewerb läuft ab sofort bis 15. Dezember 2019, 23:59 Uhr. Die Gewinnerin/der Gewinner wird am 16. Dezember 2019 auf unserer Webseite bekanntgegeben und per Mail benachrichtigt. Der Wettbewerb findet unter Ausschluss des Rechtsweges statt – es kann dazu kein Schriftverkehr geführt werden. Mitarbeiter von Whiskyexperts und Beam Suntory sind von der Teilnahme ausgeschlossen. Der Gewinn wird von Beam Suntory Deutschland versendet, wir übermitteln dafür die Gewinneradresse an das Unternehmen. Diese Daten werden dort wie alle Adressdaten bei uns nach Abschluss des Gewinnspiels sofort und unwiederbringlich gelöscht.

Hinweis zum Datenschutz: Wir erheben nur jene Daten von Teilnehmern, die für die Abwicklung des Gewinnspiels nötig sind (Name, email-Adresse und Postanschrift). Alle in diesem Zusammenhang erhobenen Daten werden nach Abschluss des Gewinnspiels und der erfolgreichen Versendung des Preises ausnahmslos gelöscht und weder für unsere Zwecke weiterverwendet noch an Dritte weitergegeben. Unsere Datenschutzerklärung finden Sie hier.

Mit der Teilnahme erklären Sie sich mit diesen Teilnahmebedingungen einverstanden – und geben uns auch die Erlaubnis, Ihren Namen und Wohnort im Falle des Gewinns auf unserer Seite veröffentlichen zu dürfen. 

Wir wünschen Ihnen viel Glück und drücken Ihnen die Daumen!

Herzlichst,

Ihr Whiskyexperts-Team

Serge verkostet: Zwei schöne Teaninich

Eine etwas in der Masse des Angebots an Whisky versteckte Perle ist die Destillerie Teaninich in den schottischen Highlands, deren Whiskys man entweder in Blends oder bei unabhängigen Abfüllern findet – mit Ausnahme der Flora & Faun-Serie und einigen sehr seltenen Sonderausgaben (zuletzt in den Special Releases von Diageo im Jahr 201).

Zwei Unabhängige hat Serge nun verkostet, beide aus dem nun bald zu Ende gehenden Jahr, beide mit sehr guten Ergebnissen, die Serge selbst als „cool“ und „lovely“ beschreibt:

  • Teaninich 12 yo 2006/2019 (51.7%, Hidden Spirits, cask #TH619): 88 Punkte
  • Teaninich 13 yo 2005/2019 (56.2%, Single Cask Nation, 2nd fill bourbon hogshead, cask #487, 277 bottles): 88 Punkte
Die Destillerie Teaninich. By Alan Jamieson, CC BY-SA 3.0, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=53418414

Whisky des Monats Dezember 2019: Mackmyra Svensk Whisky

In manchen Monaten reicht eine einzige Abfüllung nicht aus, um den Whisky des Monats zu küren. Manchmal muss es schon eine ganze Destillerie sein. So wie in diesem Monat. Denn anlässlich ihres 20. Geburtstages fiel unsere Wahl auf die Erfinder des schwedischen Whisky: Unser Whisky des Monats Dezember ist Mackmyra Svensk Whisky.

Warum gibt es in Schweden keine Whiskybrennereien?

Diese eigentlich einfache Frage konnten sich die acht Freunde nicht beantworten, als sie 1998 während eines gemeinsamen Skiausflugs mit einer Flasche Single Malt Whisky zusammensaßen. Und weil ihnen auch kein Grund einfiel, warum es keinen schwedischen Whisky geben sollte, gründeten sie im folgenden Jahr, am 9. März 1999, ihr neues Unternehmen.

Die erste, selbst hergestellte Mackmyra Brennblase.
Foto mit freundlicher Genehmigung von Mackmyra Svensk Whisky.

In einer ehemaligen Mühle in Mackmyra bei Gävle (ca. 170 km nördlich von Stockholm) fanden sie die passenden Gebäude für ihr Projekt „Schwedischer Whisky“. Spinnennetze mussten entfernt, Wände frisch gekalkt werden, eine Pilotbrennerei wurde gebaut. Die Kupfer-Potstills stellte man selbst her, hierfür musste man sich noch die nötigen Fähigkeiten wie zum Beispiel Schweißen aneignen. Und am 18. Dezember 1999, also vor 20 Jahren, war es dann soweit: Der erste Mackmyra Whisky floss aus der Destillationsanlage. Der schwedische Single Malt war geboren.

Schweden erscheint auf der Whisky-Landkarte

Die selbstgebaute Pilotbrennerei hatte eine Kapazität von rund 100 Litern. Nach der Trennung des Herzes des Destillats vom Vor- und Nachlauf waren 30 Liter New Make das Ergebnis eines Destillationdurchgangs. Für diese kleine Menge Spirit mussten eigene Fässer hergestellt werden. Viele Whiskyfreunde sicherten eines dieses kleinen Fässer. Und in solchen 30-Liter-Fässern reift der Mackmyra Whisky unter anderem auch noch heute. Und immer noch können sich Whiskyfreunde ihr eigenes 30-Liter-Fass bei Mackmyra sichern.

Mackmyra Single Cask to go.
Foto mit freundlicher Genehmigung von Mackmyra Svensk Whisky.

Der erste Mackmyra Whisky

Um mehr Mackmyra Whisky herzustellen, bedurfte es noch einiger weiterer Anstrengungen. In der ehemaligen Mühle, in der sich bereits die Pilotbrennerei befindet, entstand 2002 die erste Anlage zur Destillation größerer Mengen in Mackmyra Bruk. Die neuen Stills stellte die schottische Firma Forsyth’s aus Rothes. Die neuen Washbacks waren aus schwedischem Edelstahl, die hölzernen Mash Tuns kamen aus Deutschland.

Die alte Mackmyra-Brennerei. Bild © Wiskyexperts 2019

Der erste Mackmyra Whisky erschien dann 2006 auf dem schwedischen Markt. Den Verkauf des des Mackmyra Preludium:01 übernahm natürlich das staatliche Unternehmen Systembolaget. Diese besitzt in Schweden das Monopol auf den Einzelhandel von Getränken mit einem Alkoholgehalt von mehr als 3,5 Volumenprozent. Am 6. März startete der Verkauf, vor mancher Filiale bildeten sich bereits vor der Öffnung der Geschäfte um 10:00 Uhr lange Schlangen. Und die insgesamt 4.000 Flaschen waren dann auch innerhalb von Stunden ausverkauft.

Mackmyra Whiskyby

Unweit der bisherigen Heimat eröffnete Mackmyra 2012 sein Whiskyby. Dieses Mackmyra Whisky Dorf umfasst eine neue, moderne Brennerei (energieeffizient und klimaneutral), Ware Houses sowie ein neues Besucherzentrum mit Bar und Restaurant. Aus der alten Destillerie in Mackmyra Bruk, die nach Inbetriebnahme der Gravity Distillery stillgelegt wurde, ist nun die Lab+Distillery geworden. Hier entstehen gemeinsam mit Craft Destillern neue Spirituosen, so zum Beispiel Gin.

Mackmyra Gravity Distillery. Bild © Whiskyexperts

Im Sommer dieses Jahres hatten wir die Gelegenheit, Mackmyra Whiskyby, das neue Brennerei, die Gravity Distillery, sowie auch die alte Brennerei zu besuchen. Im ersten Teil unseres fotografischen Berichts sehen wir uns die Gravity Distillery im schwedischen Gävle an. Im zweiten Teil sind wir im „Torfzentrum“, im Waldlager, in einem Bergwerk und in der alten Mackmyra-Brennerei.

The Swedish Original since 1999

Seit am 18. Dezember 1999 der erste Spirit aus der selbstgebauten Brennblase rann, sind 20 Jahre Jahre ins Land gegangen. Der Mackmyra Whisky wird mittlerweile in der dritten Brennerei, der Gravity Distillery, hergestellt. 78 verschiedene Abfüllungen brachte Mackmyra hervor, für die Mackmyra 117 Auszeichnungen erhielt, davon 43 Goldmedaillen. Die IWSC kürte Mackmyra 2012 zur European Spirits Producer of the Year. 2015 erfolgte die Auszeichung World Distiller of The Year der Wizards of Whisky. Und Anfang des Jahres wurde die Mackmyra Master Blenderin, Angela D’Orazio, im Rahme der World Whiskies Awards 2019 in die Hall of Fame aufgenommen.

Vi gratulerar hjärtligt Mackmyra till hennes tjugonde födelsedag och lyfter vårt glas. Under många fler framgångsrika år!

Neue Deutsche Whiskyvideos der Woche (156)

Willkommen zur jetzt 155. Folge der Whiskyvideos und Podcasts der Woche. Wie immer bringen wir in ihr Beiträge aus dem deutschen Sprachraum zum „Wasser des Lebens“, die uns von den Vloggern und Podcastern zugesendet wurden. In den Videos werden sowohl neue als auch ältere Abfüllungen verkostet – alles nach dem eigenen Ermessen der Verkoster und ohne kommerziellen Hintergrund.

Die Liste der teilnehmenden Vlogs ist nicht fix: Wenn Sie meinen, dass Ihr Video ebenfalls dazu gehören sollte, dann können Sie unten herausfinden, wie das möglich wäre.

In Ausgabe 156 finden Sie wieder jede Menge neue Videos:

Pat Hock – Mackmyra Vintersol

https://youtu.be/LNf1u3bSo00

Schnaps.Blog – Whissin (alkoholfreier Whisky)

World Wide Whisky – Tomatin 36yo

Whisky Plausch – Kinahans KASC Project

Malte Talks Malts – Strathmill 12 Jahre (Flora & Fauna)

Whisky a. d. S. e. Amerikaners – Sea Shepherd slay Single Malt

Whisky & Vinyl – mit Thomas Plaue: Cragganmore 12 peated

Whisky Nerd – Milk & Honey Edition Whisky Weekend Salzburg 2019

Whisky Evening – Talisker 15yo

 

Wie wir die Beiträge aussuchen: Die Videos und Podcasts werden uns zugeschickt. Wir treffen dabei keine Auswahl außer jener, dass die von uns gezeigten Blogger/Vlogs schon länger aktiv sein sollten, eine gewisse Anzahl Follower/Hörer/Leser haben. Die Redaktion behält sich vor, eingereichte Videos ohne Angabe von Gründen nicht zu veröffentlichen, hält aber gleichzeitig fest, dass ein Nichterscheinen nicht automatisch ein (sowieso immer subjektives) Statement über mangelnde Qualität ist, sondern viele verschiedene Gründe haben kann.

Wollen Sie mit Ihrem Beitrag dabei sein? Wenn Sie selbst Videos zum Thema Whisky machen, dann schicken Sie uns doch eine kurze Mail mit einem Link auf das wochenaktuelle Video und einer Inhaltsangabe dazu jeweils bis Freitag, 12 Uhr an press @ whiskyexperts.net. Vorgaben unsererseits gibt es natürlich keine, hilfreich ist aber, wenn Ihr Videokanal in aller Regel etabliert, regelmäßig publizierend und mit einer gewissen Anzahl Abonnenten ausgestattet ist, sowie mit hohem Qualitätsanspruch gemacht wird. Bitte halten Sie die eingereichten Videos auch werbefrei, sprich keine Links und Kaufaufforderungen im Video. Wir freuen uns auf Ihre Videos für unsere Leser!

Photo credit: Wiertz Sébastien on Visual Hunt / CC BY

Whiskyexperts Classics: Blending live – Steven Shand blendet den Spice King (Video)

Als unser heutiges Sonntagsvideo möchten wir Ihnen in der Reihe „Whiskyexperts Classics“ eines vorstellen, das Ihnen einen – so meinen wir – wirklich schönen Einblick in die Kunst des Blendens bietet. Während der Aquavitae 2018 in Mülheim an der Ruhr haben wir Steven Shand, Blender bei Wemyss Malts, gebeten, uns doch das Blending des Spice Kings aus dem Portfolio des unabhängigen Abfüllers und Besitzers der Kingsbarns Distillery zu zeigen.

Herausgekommen ist ein fast zwanzig Minuten langes Video, das das Blending und dessen Finessen sehr gut erklärt – und zwar auf sehr kurzweilige Art.

Viel Vergnügen mit dem obenstehenden Video – wir melden uns natürlich heute dann später wieder mit den (wieder recht zahlreichen) Videos der deutschen Vlogger. Bis dahin einen schönen Sonntag!

Fremde Federn (73): Verkostungsnotizen deutschsprachiger Blogger

Jede Woche erscheinen viele neue Whisky-Abfüllungen – und gesellen sich zu den Abertausenden dazu, die es bereits gab oder gibt. Wer soll das alles trinken und herausfinden, was wie schmeckt?

Blogger tun es – und in der Summe ergibt sich durch sie ein recht schöner Überblick über das, was man ins Glas bekommen kann.

Unsere Rubrik „Fremde Federn“ stellt Ihnen seit nun über einem Jahr Samstag für Samstag Verkostungsnotizen der Blogger aus Deutschland, Österreich und der Schweiz vor, die uns von ihnen zugesendet wurden. Aus der Vielzahl von Neuerscheinungen und Klassikern haben die Blogger nach ihren Vorlieben Abfüllungen herausgesucht und für ihre Leser beschrieben.

Hier sind die Tasting Notes jener Blogger, die uns für die aktuelle Ausgabe Nummer 739 ihre Links gesendet haben:

Die Notes geben die persönlichen Eindrücke der Blogger wieder und müssen nicht der Meinung der Redaktion entsprechen (die ohnehin meist nicht einheitlich ist 😉 ). Viel Vergnügen beim Lesen und bis zur nächsten Ausgabe in einer Woche!

Haben Sie selbst aktuelle Tasting Notes, die wir hier verlinken sollen? Senden Sie uns unter press @ whiskyexperts.net den Link auf Ihre Verkostungsnotizen – bitte mit dem Betreff „Tasting-Link“. Wir publizieren dann jeden Samstag jene Notes, die bis Freitag 12:00 an uns gesendet werden. Wir publizieren die Links, ohne damit die Beiträge dahinter zu werten. Nicht publizieren werden wir Links auf Verkostungsnotizen von Seiten, die entweder kommerziell geführt sind, in Verbindung mit Shops stehen oder solchen, bei denen Tasting Notes nur ein Bestandteil des Outputs der Seite sind, denn wir wollen gezielt der Verkosterszene eine Bühne bieten und für sie zusätzliche Öffentlichkeit schaffen.

Whiskyfun: Angus verkostet irische Whiskeygeschichte

Es ist schon nicht ganz trivial, schottische Whiskys aus vergangenen Zeiten zu bekommen. Richtig schwierig wird es bei antikem irischen Whiskey – so wie ihn Angus McRaild heute auf Whiskyfun im Glas hat. Mit Whiskeys aus den 50er-Jahren des vorigen Jahrhunderts beginnt er seine Verkostung, um nach fünf Flaschen in der Jetztzeit zu landen. Spannend!

Hier die Flaschen aus der Verkostung:

  • John Power & Son ‘3 Swallows’ Pure Pot Still (43%, OB, -/+ 1950): 84 Punkte
  • John Power & Son 7 yo (43%, OB, 1960s): 86 Punkte
  • John Jameson & Son 7 yo (40%, OB, 1950s): 88 Punkte
  • John Jameson & Son 12 yo (43%, OB Italian import, mid-1960s): 87 Punkte
  • Knappogue Castle 36 yo 1951/1987 (40%, OB, sherry casks): 80 Punkte
  • Irish Single Malt 13 yo ‘Batch 2’ (48.4%, That Boutique-y Whisky Co, 2200 bottles): 83 Punkte
  • An Irish 10 yo 2006/2019 (47.4%, Cadenhead Small Batch, 2 bourbon hogsheads, 648 bottles): 88 Punkte
Hadwicke Street, St. Georges Church, Dublin

PR: Neu – Glendronach 2007/2019 Single Cask von deinwhisky.de

Deinwhisky.de, der Onlineversand für Whiskygenießer, bringt mit dem Glendronach 2007/2019 Single Cask nach mehreren Exklusivabfüllungen von Unabhängigen die erste exklusive Brennereiabfüllung auf den Markt.

Alle Infos zum Glendronach hat uns deinwhisky.de in der nachfolgenden Aussendung übermittelt, und wir teilen diese gerne mit Ihnen:


EXKLUSIV: Glendronach 2007/2019 Single Cask

Nach mittlerweile mehreren Exklusivabfüllungen von verschiedenen unabhängigen Abfüllern wie bspw. Malts of Scotland, Whisky Druid, Claxton’s und Duncan Taylor veröffentlicht deinwhisky.de mit diesem 12-jährigen Glendronach von 2007 die erste eigene originale Brennereiabfüllung

Der Whisky aus der beliebten Highland-Brennerei wurde am 19.01.2007 destilliert und reifte anschließend über 12 Jahre in einem einzelnen Oloroso Sherry Puncheon mit der Fassnummer #6756. Insgesamt stehen 640 einzeln nummerierte Flaschen zur Verfügung, welche in natürlicher Fassstärke mit 58% vol. abgefüllt wurden – selbstverständlich ungefärbt und nicht kühlgefiltert.

Die Abfüllung präsentiert sich mit einem interessanten fruchtigen und nussigen Charakter mit Noten von Trockenfrüchten, Orangen und Aprikosen, Ingwer, dunkler Schokolade und würziger Eiche. 

Den Whisky gibt es ab sofort und exklusiv bei deinwhisky.de unter: 
https://www.deinwhisky.de/exklusiv/3065-glendronach-12-jahre-2007/2019-oloroso-single-cask-for-deinwhisky.de-6756-58-0-vol..html

TTB-Neuheit: Glenmorangie Grand Vintage Malt 1996

Bei Durchsicht der us-amerikanischen TTB-Datenbank ist uns ein neuer Eintrag aufgefallen, der höchstwahrscheinlich eine neue Abfüllung von Glenmorangie in der Grand Vintage Malt Serie ankündigt: den Glenmorangie Grand Vintage Malt 1996. Abgefüllt wird er wahrscheinlich mit 43% Alkoholstärke.

Geschmacklich wird der Whisky so beschrieben: Luxuriös und cremig, mit frischen, floralen Aromen. Die Flaschen scheinen einzeln durchnummeriert zu sein, der Platzhalter dafür ist fünfstellig – aber es scheint sich dabei tatsächlich „nur“ um einen Platzhalter zu handeln, dessen Aussagekraft eher bescheiden einzuschätzen ist.

Hier nun die Etiketten:

 

Wie üblich der Hinweis zu den TTB-Einträgen: Dass ein Label in der TTB-Datenbank eingetragen wurde, bedeutet nicht automatisch, dass die Abfüllung dann auch erscheinen wird. Es ist allerdings ein sehr starker Hinweis darauf. 

Whisky-Cocktail: Hot Apple Punch

Lust auf Whisky einmal anders? In lockerer Abfolge stellen wir Ihnen hier auf Whiskyexperts immer wieder einmal Cocktail-Rezepte vor, die Sie mit Whisky mixen können. Das nachfolgende Rezept stammt von Pernod Ricard Deutschland, wo man Cocktailmeister Eyck Thormann um sein Lieblingsrezept gebeten hat.

Hier sein Hot Apple Punch, der gerade in der kalten Jahreszeit ein heißer Tipp ist und wirklich einfach zu machen ist:

Hot Apple Punch

Zutaten:

  • 4 cl The Glenlivet Founder’s Reserve
  • 12 cl naturtrüber Apfelsaft
  • 10 ml Zitronensaft
  • 1 TL Streuzucker

1 kleine Zimtstange

Zubereitung:

Whisky, Apfel- und Zitronensaft und eine kleine Zimtstange in einem Top erwärmen (nicht kochen). In ein vorgewärmtes Glas geben, mit einem Stück roten Apfel garnieren und heiß servieren. Je nach Geschmack noch etwas Muskatnuss darüber reiben.

 

PR: Eden Mill kooperiert mit Künstlerin Hilke MacIntyre für Eden Mill’s 2019 Release (mit Video)

Die Eden Mill Distillery, in St. Andrews gelegen, veröffentlicht auch heuer wieder zum St. Andrews Day eine Spezialedition ihres Whiskys – die dritte insgesamt. Diesmal hat man sich mit der deutschen und seit 1995 in Fife lebenden Künstlerin Hilke MacIntyre zusammengetan um so eine besondere Ausgabe zu schaffen.

Die auf 1500 Flaschen limitierte Abfüllung aus Oloroso- und PX-Fässern wird um 79 Pfund über den Webshop der Destillerie vertrieben. Alkoholstärke: 46.5%.

Hier der Pressetext zur Sonderausgabe, samt Bildern und einem Video:


EDEN MILL COLLABORATE WITH FIFE ARTIST FOR LATEST ST ANDREW’S DAY WHISKY RELEASE

Eden Mill, the award-winning Scottish distillers have today unveiled its 2019 Release Single Malt whisky, all in time for St Andrew’s Day.

Retailing at £79, the limited release of 3,000 bottles sees Eden Mill collaborate with Fifebased artist Hilke MacIntyre to create the art piece, titled ‘St Andrews’ for the presentation box.

Hilke MacIntyre, originally from Germany, has lived in Fife since 1995 and is known as a specialist in linocutting: a traditional and highly skilled craft, derived from woodcutting.

The artwork is inspired by pivotal moments in Eden Mill’s story and features famous landmarks of the St Andrews and Guardbridge coastline – a place Eden Mill is proud to call its home.

The 2019 Release Single Malt is the third single malt whisky by Eden Mill in two years, since the unveiling of the First Bottling in 2017, and will see just 1,500 bottles available in the UK.

Scott Ferguson, Eden Mill’s Head Distiller, said:

“This limited release is one of the most exciting whisky offerings from Eden Mill in our five years of distilling.”

He continued:

“Working with sherry flavours from the oloroso and the sweet sugary flavour from the pedro ximenez casks is something that has been present throughout our previous hip flask releases and we want to exhibit our ability to work with these flavours in our 2019 Single Malt release.”

Eden Mill’s 2019 Release delivers a balance of sweet, spice and light notes of toasted fruits and remains sweet and fruity, with hints of cocoa and caramelised biscuits beneath, with a malty-sweet towards the finish.

The 2019 Release Single Malt has incorporated a selection of Oloroso hogheads, pedro ximenez hogsheads, American bourbon barrels with a cask of chocolate malt spirits and crystal malt spirit to craft their latest liquid.

Eden Mill’s 2019 Release Single Malt Whisky (70cl, 46.5% ABV) is available to order via www.edenmill.com/2019

PR: Zwei Welten in einem Whiskey – Der neue Legent von Beam Suntory

Ein Master Distiller und ein Master Blender kreieren gemeinsam einen Whisky. Das klingt zunächst einmal nur bedingt besonders. Sind die beiden aber aus verschiedenen Destillerien, wäre das alleine schon wesentlich ungewöhnlicher. Aber die Geschichte des neuen Legent von Beam Suntory ist noch außergewöhnlicher: Der eine Master Distiller ist Fred Noe aus den USA, der Master Blender Shinji Fukuyo aus Japan. Und so entsteht ein Bourbon mit japanischem Blending Know How.

Mehr über den neuen Legent in der aktuellen Pressemitteilung von Beam Suntory Deutschland:


Zwei Welten in einem Whiskey: Der neue Legent von Beam Suntory

Doppelte Expertise – Beam Suntory lässt mit Jim Beam Master Distiller Fred Noe und Suntory Master Blender Shinji Fukuyo seine zwei größten Master aus den USA und Japan gemeinsam einen neuen Whiskey kreieren. Das Ergebnis: der Premium Bourbon Legent.

Frankfurt, 29.11.2019. Fernöstliche Kunst trifft auf westliches Wissen – in der langen Whiskey-Geschichte hat es das so noch nie gegeben. Den Entstehungsprozess von Legent darf man deshalb ohne Übertreibung einzigartig nennen: die Fusion zweier WhiskeyWelten. Zum ersten Mal haben sich zwei der größten Whiskey-Experten zusammengetan und einen ganz neuen Bourbon kreiert.

In Legent vereinen Jim Beam Master Distiller Fred Noe und Suntory Master Blender Shinji Fukuyo 220 Jahre Bourbon Erfahrung und fast 100 Jahre japanische Whiskey-Kunst. Legent ist ein perfekt ausbalancierter und abgerundeter Premium Bourbon, am Gaumen reich, warm und eichig. Zugleich ist er komplex und vielschichtig mit einem hellen, glatten und unerwartet langen Abgang. Seine einzigartigen Charakteristika verdankt Legent der Neuinterpretation von Noes und Fukuyos Whiskey-Stilen.

Ein Bourbon, der die Whiskey-Welt in Bewegung bringt

„In Legent steckt all unsere Passion für guten Bourbon. Wir zeigen: Whiskey lässt sich neu definieren, er ist lebendig und kann immer wieder überraschen“,

sagt Fred Noe, Jim Beam Master Distiller. Am Anfang ihres Projekts steht ein historisches Bourbon-Rezept aus der Familie Fred Noe: hochwertiger Roggen, Mais, gemälzte Gerste, kalziumreiches, eisenfreies Kalksteinwasser und mindestens vier Jahre Lagerung in frisch ausgebrannten Weißeichenfässern. Anschließend wird ein Teil des Bourbons in Wein-, ein anderer in Sherryfässern gelagert. Dann kommt Fukuyo ins Spiel: Der Meister des japanischen Whiskys führt ein aufwendiges Blending durch, mit dem er die komplexen Geschmacksstrukturen von Legent aktiviert und schließlich einen Kentucky Straight Bourbon mischt, der genau das gewünschte Geschmacksprofil erzielt.

„Im Legent steckt ganz viel meiner Passion – dem perfekten Blending. Einen neuen Bourbon zu kreieren, ist für mich eine ganz besondere, neue Herausforderung gewesen.“

Ein Whiskey und ganz viel Abenteuerlust

Bartender, Whiskey-Kenner und all jene, die es werden wollen, dürfen sich über Legent als Neuzugang in der Whiskey-Welt freuen. Mit Legent ist Noe und Fukuyo ein Bourbon gelungen, der sich pur genießen und auf vielfältige Weise zu Longdrinks und Cocktails mixen lässt. Ganz im Sinne ihrer experimentierfreudigen Erfinder!

Tasting Notes

Farbe: warme, sonnige Goldtöne mit rotbraunen Untertönen
Aroma: reichhaltige, traditionelle Noten von Bourbon und Holz, komplexe Gewürznoten, mild, fruchtig mit angenehmen Untertönen der Wein- und Sherryfässer
Geschmack: markante Aromen durchziehen wellenförmig den Gaumen, Begrüßungsnoten von getrockneten Rosinen und Datteln, warmes, angenehmes Backgewürz, leichte Säure und Süße, ein Hauch Bitterkeit von den Sherryfässern
Abgang: angenehm leicht auf der Zunge, langanhaltender Nachklang

Legent von Beam Suntory ist ab sofort auf whisky.de erhältlich: http://bit.ly/2sqiIbX

PR: Es ist vorbei – Local Dealer Selection erscheint in der Final Edition!

Eine Serie, die schon irgendwie zu einer fixen Institution in der deutschen Whiskyszene geworden ist, geht zu Ende: Von der Local Dealer Selection gibt es nunmehr die Final Edition.

Zum Ende hat man sich nochmals ins Zeug gelegt und sieben besondere Abfüllungen aus den schottischen Beständen vor Ort abgefüllt. Wir haben hier für Sie die Infos dazu – und zur Geschichte der Local Dealer Selection, die nun leider bald Geschichte ist…


Local Dealer Selection – Final Edition

Die Local Dealer Selection geht nach drei Jahren in Rente!

 Zum dritten – aber leider auch vorerst zum letzten Mal – ist eine kleine Gruppe deutscher Whiskyhändler nach Schottland gereist um sich durch eine große Auswahl von Fässern zu kämpfen, mit dem Ziel,  eine ausgezeichnete Auswahl an Abfüllungen für die finale Local Dealer Selection zu finden. So viel vorab: dies ist den sieben Händlern mit Erfolg gelungen. Von dunklen Sherry-Abfüllungen, über ex-Islay Bourbon Casks, bis hin zu erneut ausgekohlten Weinfässern ist alles dabei.

Alle Abfüllungen dieser Serie sind von den Local Dealern persönlich vor Ort ausgesucht worden und wurden ohne Farbstoff und ohne Kältefiltration in Fassstärke abgefüllt. Wie auch in den beiden Vorjahren wird es diese Abfüllungen nur bei ausgewählten Händlern zu kaufen geben:

Und das sind die selektierten Abfüllungen der Final  Edition:

Ardmore 10 Jahre

Bourbon barrel after Islay – Single Malt Scotch Whisky – limitiert auf 188 Flaschen (2009 / 58,1 % Vol. / 0,7l)

Ballechin 16 Jahre

Sherry Butt – Single Malt Scotch Whisky – limitiert auf 601 Flaschen (2003 / 57,5 % Vol. / 0,7l)

Edradour 8 Jahre

1st Fill PX Hogshead – Single Malt Scotch Whisky – limitiert auf 344 Flaschen (2011 / 56,8 % Vol. / 0,7l)

Glenlossie 12 Jahre

Bourbon barrel – Single Malt Scotch Whisky – limitiert auf 208 Flaschen (2006 / 59,0 % Vol. / 0,7l)

Linkwood 9 Jahre

Recharred Wine Hogshead – Single Malt Scotch Whisky – limitiert auf 285 Flaschen (2010 / 58,6 % Vol. / 0,7l)

Mannochmore 10 Jahre

Hogshead – Single Malt Scotch Whisky – limitiert auf 289 Flaschen (2008 / 57,8 % Vol. / 0,7l)

Pulteney 11 Jahre

15 Monate Sherry Finish – Single Malt Scotch Whisky – limitiert auf 686 Flaschen (2008 / 56,5 % Vol. / 0,7l)