Neu: Bimber González Byass Oloroso Sherry Finish

0

Die Bimber Distillery kündigt eine neue Abfüllung an und präsentiert hierfür auch einen neuen Einzelhandelspartner. Denn Bimber González Byass Oloroso Sherry Finish erscheint in Zusammenarbeit mit der in London ansässigen Kaufhauskette Selfridges und nur bei ihr exklusiv erhältlich. Und auch bei der Umverpackung dieser exklusiven Abfüllung entwickelte Bimber etwas Besonderes. Sie ist mit einer Arbeit des niederländischen Künstlers und Bildhauers Eelke van Willegen verziert.

Das neue Bottling lagerte zunächst in Ex-Bourbon-Fässern. Abschließen erhielt der Whisky ein Finish in einem Vintage-Oloroso-Sherry-Butt des renommierten spanischen Sherry-Herstellers González Byass. Abgefüllt mit 51,5% Vol., ergab dieses Fass dann 936 Flaschen. Bimber González Byass Oloroso Sherry Finish ist ab dem 6. Juli exklusiv bei Selfridges für einen unverbindlichen Preisempfehlung von £ 79,99 erhältlich.

Loch Lomond Distillers mit Umsatzplus und Anstieg der Verluste

0

Der schottische Whiskyhersteller Loch Lomond Distillers präsentiert seine aktuellsten Geschäftszahlen und notiert einen Anstieg seines Umsatzes und seiner Verluste. Im vergangenen Geschäfts-Jahr stieg der Umsatz um 2,3% auf insgesamt £ 54,1 Millionen. Doch in den zwölf Monaten bis September 2019 erzielte der Eigentümer der Brennerein Loch Lomond und Glen Scotia gleichzeitg Verluste von £ 17,1 Millionen. Bereits im Geschäfts-Jahr zuvor betrugen die Verluste £ 10,1 Millionen.

Das Unternehmen meint dazu, dass diese Verlustzahlen nicht die eigentliche Geschäftsleistung widerspiegeln. Buchhalterische Gründe geben hierfür den Ausschlag, konkreter geht es um die Änderung der Mehrheitsbeteiligung. Im letzten Sommer übernahm das chinesische Hillhouse Capital die gesamte Loch Lomond Group inklusive der Loch Lomond Distillers und den beiden Brennereien Loch Lomond und Glen Scotia (wir berichteten).

Loch Lomond. Bild © Whiskyexperts 2019

Serge verkostet: Ein Highland Park Trio

Es ist bei den Indie-Abfüllungen der Brennerei Highland Park recht einfach. Entweder wurde den ubahängigen Abfüllern erlaubt, den Namen der Brennerei auf dem Label zu präsentieren. Oder der gewählte Name des Bottlings verweist in irgendeiner Art und Weise auf die Orkneys. Da sich auf dieser Insel-Gruppe nur zwei Destillerien befinden, und es bei Indie-Abfüllungen der anderen Brennerei Scapa keine Einschränkung bei der Namensnennung gibt, muss es sich dann um einen Highland Park Whisky handeln. Deshalb kann Serge Valentin sein heutiges Tasting auch einfach als ‚Highland Park Trio‘ beschreiben. Denn der als ‚Orkney‘ bezeichnete Whisky ist kein Scapa. Sonst würde er ja auch zu heißen. So einfach ist das.

Ebenfals recht einfach lassen sich ihre Bewertungen auf Whiskyfun zusammenfassen: Sehr gut bis hervorragend, wie Sie unserer Zusammenfassung entnehmen können

  • Highland Park 13 yo 2007/2020 ‘Houston, we’ve had a problem’ (61.3%, The Whisky Barrel, refill oloroso hogshead, cask #TWB1011): 82 Punkte
  • Highland Park 1998/2020 (52.5%, Malts of Scotland, for my-whisky-shop, sherry hogshead, cask #MoS20021, 144 bottles): 89 Punkte
  • Orkney 19 yo 2000/2020 (57.1%, Thompson Bros. Dornoch, refill hogshead, 343 bottles): 90 Punkte
Highland Park © Gerhard Kreutz, Genuss am Gaumen

Die Arbeiten an der Craggan Distillery werden fortgesetzt

0

Der Bau der Craggan Distillery von Gordon & MacPhail verzögerte Covid-19 deutlich. Bereits im letzten Oktober genehmigte die Behörde des Cairengorms National Park den Bauantrag für die neue Brennerei. Die Bauarbeiten auf dem Gelände in Craggan sollten Anfang dieses Jahres beginnen. Doch aufgrund der Pandemien stockte das ganze projekt. Der unabhängige Abfüller und Besitzer der Brennerei Benromach setzte allerdings seine Planungsarbeiten fort, und benennt nun Morrison Construction zum Hauptauftragnehmer für das Projekt. Die Destillationsausrüstung liefert und installiert die bekannte Firma Forsyths aus Rothes.

Die geplante Eröffnung zum Ende diesen Jahres muss allerdings wohl verschoben werden. An den kennzahlen der neue Brennerei hat sich allerdings während der Pause nichts geändert. Die Destillerie ist weiterhin geplant mit einer die jährlich Kapazität von rund 2 Millionen Liter Whisky zu produzieren. Zur Brennerei wird auch ein Shop und ein Café gehören, pro Jahr soll die Destillerie etwa 50.000 Touristen anziehen.

PR: French Smoke – die erste eigene Whisky Abfüllung von Tastillery

Tastillery geht unter die Abfüller – und beginnt das neue Kapitel des Unternehmens mit einer Abfüllung aus der Destillerie Caol Ila. Der French Smoke ist eine sechsjährige Abfüllung, die sechs Monate lang in einem First Fill Château Lafite Bordeaux Rotweinfass nachreifen durfte. Die fasstarke Abfüllung mit 51,7% vol ist ab sofort im Webshop von Tastillery erhältlich und kostet dortt 109 Euro.

Hier die Informationen dazu, die uns Tastillery für Sie zur Verfügung gestellt hat:


French Smoke: die erste eigene Whisky Abfüllung von Tastillery

Die Story hinter French Smoke

Zwei Jahre ist es her, dass wir unsere Herzen vollständig an Whisky verloren. Natürlich auf einer Reise durch Schottland. Wo auch sonst?

Als wir zusammen mit Whisky-Liebhabern vor Ort unsere Nasen und Zungen tief ins Thema Single Cask steckten. Wahres Zeug, nur aus einem Fass. Wahnsinn, dachten wir. Der ungebändigte und einzigartige Charakter eines Whiskys hat uns umgehauen. Und so trafen wir (vielleicht nicht ganz nüchtern) den Entschluss: wir wollen, nein, wir brauchen ein eigenes Whisky Fass.

Und wir fanden es. So einzigartig wie wir. Aus der legendären Caol Ila Destillerie, von der Insel Islay – bekannt für rauchige, torfige & intensive Malts stammt unser Whisky. Mit einer exquisiten Vergangenheit: denn nachdem unser Whiskey für 6 Jahre in einem Eichenfass lagerte, reifte er weitere 6 Monate in einem Rotweinfass nach, dessen Herkunft nobler nicht sein könnte. Es stammt vom renommierten Château Lafite-Rothschild, das die besten Bordeaux-Weine der Welt herstellt. Reichhaltige, intensive, schwere und beeindruckende Spitzenweine – deren Charakter nun auch unseren Whisky verzaubert. Deswegen French Smoke. Ein Hauch Rotwein, viel schottischer Rauch. Ein Whisky wie eine Love-Story – mit gehörigen 51,7 Umdrehungen.

328 Flaschen kamen aus unserem Fass. Ihr werdet doch sicherlich verstehen, dass wir einige davon für uns selbst behalten? Aber für unsere Community gibt es ab jetzt 300 Flaschen auf Tastillery.com für je 109€ zu bestellen.

French Smoke – der erste Tastillery Whisky. Ein Sammlerstück? Vielleicht. Ein raffinierter Sommerwhisky mit Rotweincharakter und viel Rauch? Absolut. Und haben wir schon über die Rosé-Goldene Farbe gesprochen? Einfach umwerfend! Natürlich Non-Chill-Filtered und ungefärbt. French Smoke, get it before it’s gone.

Ein unglaublicher Whisky trifft auf eines der besten Rotweinfässer der Welt.

Das Resultat ist eine Liebesgeschichte zwischen Schottland und Frankreich, zwischen Rauch & Rotwein: French Smoke.

• Die erste eigene Whiskyabfüllung von Tastillery
• Destilliert in Schottland bei Caol Ila
• Nachgereift im Bordeaux Rotweinfass
• Fass von weltberühmten Château Lafite-Rothschild
• Whisky trifft auf Rotwein
• Single Cask – Whisky aus nur einem Fass
• Limitiert auf nur 300 Flaschen
• Mit ordentlichen 51,7% Alkohol
• 109€ pro Flasche

Neu von Macallan: The Macallan Double Cask 15yo, The Macallan Double Cask 18yo

Zwei permanente Ergänzungen der neuen Core-Range von The Macallan gibt es zu vermelden: Die Destillerie in der Speyside hat heute den The Macallan Double Cask 15yo und den The Macallan Double Cask 18yo präsentiert. Beide stammen aus amerikanischen und europäischen Eichenfässern, die zuvor mit Sherry gefüllt waren und gesellen sich zum The Macallan Double Cask 12yo.

Der Macallan Double Cask 15yo ist mit 43% vol. abgefüllt und kostet ca. 135 Dollar, also in etwa 125 Euro. In der Nase soll er Anflüge von Toffee und Bratapfel zeigen, am Gaumen Rosinen und Fasswürze, im Finish dan Ingwer und Orangencreme.

Der Macallan Double Cask 18 Years Old ist ebenfalls mit 43% vol. abgefüllt und wird 330 Dollar pro Flasche kosten, also in etwa 300 Euro. In der Nase zeigt er laut Kirsteen Campbell, Master Whisky Maker bei The Macallan, Notn von Muskatnuss und ingwer, am Gaumen Sultaninen, Weinachtskuchen und Karamell, im Finish dann wieder Ingwer und Fruchtzesten.

PR: Neues von Kirsch Import: Signatory for Germany, Duncan Taylor Whiskys, Willowburn

Schöne (und zahlreiche) Neuheiten hat wie fast jede Woche Kirsch Import zu bieten – so zum Beispiel fünf exklusiv für Deutschland abgefüllte Bottlings von Signatory, Neuheiten in den Serien The Octave, Rare Auld Grain und Dimensions von Duncan Taylor (zwei davon exklusiv für Kirsch Import und damit für Deutschland) sowie einen neuen Willowburn aus der Hammerschmiede im Harz.

Hier gleich ohne viel Vorrede die Neuheiten mit allen relevanten Informationen dazu – wie immer ohne Angabe des Preises, denn diesen erfahren Sie beim Händler Ihres Vertrauens.


Für anspruchsvolle Whisky-Käufer: Fünf neue Abfüllungen von Signatory Vintage

Ein kleines Luxus-Hotel in Edinburghs Osten ist der Startpunkt von Andrew Symingtons Karriere in der Whisky-Branche. Als Assistant Manager bekam er die Aufgabe, herausragende Tropfen aufzuspüren – die Geburtsstunde für Symingtons Faszination für individuelle Einzelfassabfüllungen. Exklusive Fässer schottischer Destillerien füllt er seit 1988 unter dem Label der „Signatory Vintage Scotch Whisky Company Ltd.“ ab.

Unsere langjährige Zusammenarbeit mit Signatory Vintage ermöglicht es uns, eigene limitierte Abfüllungsreihen für unsere Kunden auf den Markt zu bringen. Dazu gehören auch die folgenden fünf Abfüllungen. Die Single Malts basieren auf herausragenden Fässern aus den Lagerhallen des schottischen Bottlers und sind durchgängig in Fassstärke abgefüllt. Diese und weitere Details für anspruchsvolle Whisky-Käufer, liefern die von uns entwickelten Etiketten.

Neben einem 11-jährigen Vintage-Whisky von Balmenach aus der Un-Chillfiltered Collection sind zwei fruchtige Abfüllungen aus Fässern der Linkwood Distillery dabei – einmal 9 Jahre im verkohlten Wein-Hogshead gereift, einmal 13 Jahre gereift mit Finish im Sherry Butt. Dazu gesellen sich ein 12 Jahre alter Glenburgie aus dem Sherry Butt sowie ein intensiver Single Malt von Glenlivet, der 13 Jahre in einem der viel gelobten First Fill Sherry Butts der Destillerie reifen durfte.

Linkwood 2010/2020
Signatory Vintage Speyside Single Malt Scotch Whisky

9 Jahre
Dest. 05/2010
Abgef. 03/2020
Fass-Typ: verkohltes Wein-Hogshead
Fassnr. 306203
283 Flaschen
58,1 % vol. Cask Strength
0,7 Liter
Nicht gefärbt
Nicht kühlfiltriert

Linkwood 2006/2020
Signatory Vintage Speyside Single Malt Scotch Whisky

13 Jahre
Dest. 12/2006
Abgef. 02/2020
Fass-Typ: Sherry Butt
Fassnr. 7
701 Flaschen
58,5 % vol. Cask Strength
0,7 Liter
Nicht gefärbt
Nicht kühlfiltriert

Glenburgie 2007/2019
Signatory Vintage Speyside Single Malt Scotch Whisky

12 Jahre
Dest. 06/2007
Abgef. 10/2019
Fass-Typ: Sherry Butt
Fassnr. 900078
583 Flaschen
64,4 % vol. Cask Strength
0,7 Liter
Nicht gefärbt
Nicht kühlfiltriert

Glenlivet 2006/2020
Signatory Vintage Speyside Single Malt Scotch Whisky

13 Jahre
Dest. 10/2006
Abgef. 01/2020
Fass-Typ: First Fill Sherry Butt
Fassnr. 901045
638 Flaschen
63,6 % vol. Cask Strength
0,7 Liter
Nicht gefärbt
Nicht kühlfiltriert

Balmenach 2008/2020 – Vintage 2008
Signatory Vintage The Un-Chillfiltered Collection

11 Jahre
Dest. 10/2008
Abgef. 01/2020
Fass-Typ: Hogshead
Fassnr. 345
286 Flaschen
59,6 % vol. Cask Strength
0,7 Liter
Nicht gefärbt
Nicht kühlfiltriert

Kompromisslose Premium-Whiskys: The Octave, Rare Auld Grain und Dimensions von Duncan Taylor

Von Blended Scotch, Premium Single Malts und Single Grains bis zu legendären Single Cask Bottlings: das Sortiment von Duncan Taylor & Co. zeichnet sich vor allem durch edle Whiskys aus. Whisky-Fachleute und -Liebhaber auf der ganzen Welt schwärmen von der Arbeit der unabhängigen Abfüller mit einer der weltweit größten Fass-Sammlungen: Komplex, authentisch und kompromisslos hochwertig sind die Abfüllungen. Derzeit stehen 14 verschiedene Whisky-Serien zur Auswahl, u. a. The Octave, Dimensions sowie Rare Auld Grain, zu denen die Whiskys in dieser Woche gehören. 

Aus der Octave-Reihe mit dabei sind zwei Exklusiv-Abfüllungen für die Kunden von Kirsch Import: je ein 11-jähriger Single Malt aus der insularen Tobermory Distillery sowie von Dailuaine aus der Speyside. Beide erhielten ein dreimonatiges Finish in den für die Serie namensgebenden kleinen Oktav-Fässern.

Den 12 Jahre gereiften Rare Auld Single Grain Scotch destillierte einst Girvan. Mit 17 Jahren der Älteste der Runde: ein Single Malt der Dimensions-Reihe aus dem Sherry-Fass von Bunnahabhain, der gelungen den Einfluss individueller Fässer demonstriert.

Tobermory 2008/2020
The Octave Single Malt Scotch Whisky
Exclusively bottled for Kirsch Import

11 Jahre
Dest. 2008
Abgef. 2020
Fass-Typ: Eichenfässer, Oktav-Fässer
Fassnr. 1626713
96 Flaschen
54 % vol. Cask Strength
0,7 Liter
Nicht gefärbt
Nicht kühlfiltriert

Dailuaine 2009/2020
Duncan Taylor: The Octave Single Malt Scotch Whisky
Exclusively bottled for Kirsch Import

11 Jahre
Dest. 2009
Abgef. 2020
Fass-Typ: Eichenfässer, Oktav-Fässer
Fassnr. 10926813
80 Flaschen
54 % vol. Cask Strength
0,7 Liter
Nicht gefärbt
Nicht kühlfiltriert

Girvan 2007/2020
Duncan Taylor: Rare Auld Grain Scotch Whisky

12 Jahre
Dest. 05/2007
Abgef. 04/2020
Fass-Typ: Ex-Sherry-Eichenfässer
Fassnr. 210003
150 Flaschen
55,8 % vol. Cask Strength
0,7 Liter
Nicht gefärbt
Nicht kühlfiltriert

Bunnahabhain 2002/2020
Duncan Taylor: Dimensions

17 Jahre
Dest. 10/2002
Abgef. 05/2020
Fass-Typ: Ex-Sherry-Eichenfässer
Fassnr. 383213
240 Flaschen
54,2 % vol. Cask Strength
0,7 Liter
Nicht gefärbt
Nicht kühlfiltriert

Aromenlawine aus dem Harz: Willowburn Ember 2020

Seit 2002 kommt Single Malt auch aus dem Harz. Das Team der Brennerei Hammerschiede schafft in 100 Prozent Handarbeit verschiedene Reihen anspruchsvoller Whiskys made in Germany. Die hohe handwerkliche Qualität, die beeindruckende Fassvielfalt und Experimentierfreude der Harzer findet Beachtung von höchster Stelle: Gleich fünf Abfüllungen erzielten in Jim Murray’s Whisky Bible 2016 über 90 von 100 möglichen Punkten.

In der Willowburn Range werden Freunde von würzig-aromatischen Single Malts fündig. Das Gerstenmalz für diese Whiskys wird zu 25 bis 50 Prozent über Torf oder Holz geräuchert und die Destillate lagern in handverlesenen Süd- und Likörweinfässern. Die limitierte Jahrgangsedition 2020 punktet mit einer besonders großen Fassvielfalt: ehemalige Sherry-, Moscatel-, Amarone-, Malaga-, Port-, Marsala- und Claret-Fässer kamen bei der Reifung des komplexen Single Malts zum Einsatz.

Willowburn Ember 2020
Peated Hercynian Single Malt Whisky

Batch-Nr. 1
Abgef. 2020
Fass-Typ: ehemalige Sherry-, Moscatel-, Amarone-, Malaga-, Port-, Marsala- und Claret-Fässer
2876 Flaschen
45,9 % vol.
0,7 Liter
Nicht gefärbt
Nicht kühlfiltriert

Edrington Group: Gewinne im Geschäftsjahr 2019, Warnung vor signifikantem Rückgang 2020

Die Edrington Group, Besitzer von Macallan, Highland Park und Glenrothes sowie von Famous Grouse, konnte laut eigenen Angaben das Geschäftsjahr 2019, das mit 31. März 2020 endete, mit einem Plus von 6 Prozent beim Gewinn im Vergleich zur Vorjahresperiode beenden. Macallan war dabei der Gewinntreiber, für Highland Park und Glenrothes scheint das Jahr eher durchwachsen gewesen zu sein. Famous Grouse konnte die Nr. 1 Position in UK als Blend festigen, allerdings ist die Kategorie im Gesamten eher auf dem Rückzug.

Ganz und gar nicht optimistisch ist man aber für das laufende Jahr und warnt vor einem signifikanten Rückgang des Verkaufs und damit des Gewinns. Man hat darauf mit einem Zurückfahren der Ausgaben reagiert, um diese Zeit gut durchsteuern zu können. Generell sieht man sich nach den Worten des CEOs Scott McCroskie gut aufgestellt, um mit den geänderten Markt- und Konsumbedingungen umgehen zu können:

I believe the business is well-equipped to respond to changes in both consumer preferences and the channels through which spirits are sold. Fundamentally, our capabilities are strong, and our brands are in good health and remain desirable to consumers..

In eigener Sache: Whiskyexperts – der Halbjahresrückblick

0

Ein verrücktes, ja eigentlich unglaubliches erstes Halbjahr 2020 ist abgelaufen – und wir finden uns in einer Welt, die wir uns zu Jahresbeginn nicht hätten vorstellen können, geschweige denn wollen. Gerade in solchen bewegten Zeiten ist es beruhigend, wenn sich dann doch manches nicht ändert oder ändern muss. Was uns in dieser Hinsicht wohl alle verbindet ist die Liebe zum Wasser des Lebens in all seinen Spielarten, die von den Umständen nicht verändert werden kann. Und die gemeinsam zu zelebrieren, dafür gibt es unter anderem auch Whiskyexperts.

Dass 2020 ein außergewöhnliches Jahr ist, merkt man natürlich auch dann, wenn man sich nur die Whiskyindustrie ansieht und alles andere außer Acht lässt. Geschlossene Brennereien und Besucherzentren sind nur ein Aspekt davon – die Absage von Messen und das generell reduzierte Angebot an Neuheiten sind weitere Zeichen der Veränderung, die stattgefunden hat. Aber auch vieles, was wahrscheinlich noch sichtbar werden wird, ist es jetzt noch nicht oder erst schemenhaft. So könnte die Schließung von Besucherzentren und der Wegfall des Whiskytourismus gerade für junge und kleine Brennereien ein existentielles Problem werden, weil sie ja diese Einnahmen in ihre Rechnungen einkalkuliert haben.

Aber: Das hier soll keine Vorausschau werden, sondern ein Rückblick, und der ist natürlich hauptsächlich Whiskyexperts gewidmet:

Dass Whiskyexperts im deutschen Sprachraum ein fixer Bestandteil des Whiskylebens geworden ist, zeigen uns auch die Zahlen aus den letzten sechs Monaten. Fast 800.000 Mal wurde unsere Seite in dieser Zeit besucht, über 1.3 Millionen Pageviews konnten wir laut Google Analytics seit Januar verzeichnen, in jedem Monat deutlich über 200.000. Diese Zahlen bedeuten einen Zuwachs von ca. +20% im Vergleich zum Vorjahreszeitraum – ein gesundes Wachstum, dass sich in dieser Höhe nun schon seit Jahren ungebremst fortsetzt. Zwischen 60.000 und 65.000 whiskyinteressierte Personen haben unser Informationsangebot in jedem Monat genutzt und mit Nachrichten und Infos über Whisky und Whiskey Neues entdeckt.

Abseits der Webseite florieren auch unsere Facebook-Seite (über 30.000 Abonnenten) und die geschlossene FB-Gruppe Whiskyexperts-Whiskyfreunde, die wohl noch im Juli oder August 5000 Mitglieder zählen wird.

Das alles zeigt uns, dass das Interesse an Whisky ungebrochen ist, und dass wir Whiskyfreunde untereinander, mit Händlern und Destillerien verbinden und so unseren Beitrag zur Popularität des Wassers des Lebens leisten können. Wir versuchen das natürlich nicht nur über zeitnahe und spannende Infos zum Thema, sondern auch dadurch, dass wir Bloggern und Vloggern eine Bühne bieten, oder die lokalen Händler unter unseren Kunden in der für sie sicher nicht einfachen Zeit mit Gratiswerbung nach Kräften unterstützen.

Und das Schönste daran ist, wenn wir mal abschließend ein paar persönliche Worte anbringen dürfen: Es macht immer noch und immer wieder viel Spaß und Freude, mindestens genauso viel wie zu Beginn von Whiskyexperts vor nun schon über sieben Jahren. Mindestens!

Wir freuen uns darauf, weiter für Sie und Whisky da sein zu dürfen!

Serge verkostet: Zwei aus Balvenie

Ein digitales Tasting mit David Stewart zum Thema The Balvenie Stories war Anlass für Serge Valentin, sich zweier Abfüllungen aus der Serie und aus dem Tasting zu widmen. Es geht dabei um den Balvenie 19yo „The Edge of Burnhead Wood“ und den Balvenie 26yo „A Day of Dark Barley“.

Beide Whiskys aus der Destillerie Balvenie werden von ihm gut bewertet, der 26 Jahre alte „A Day of Dark Bourbon“ kommt dabei sogar über 90 Punkte.

Die Details der Verkostung finden Sie wie immer hinter unserem Link, hier einmal die reinen Daten:

  • Balvenie 19 yo 2000/2020 ‘The Edge of Burnhead Wood’ (48.7%, OB, Stories, refill bourbon barrels): 86 Punkte
  • Balvenie 26 yo 1992/2019 ‘A Day of Dark Barley’ (47.8%, OB, first fill bourbon barrel, cask #6864): 91 Punkte

Whisky des Monats Juli 2020: Kingsbarns ‚Dream to Dram‘

Unsere regelmäßige, weil monatliche Suche nach einer Empfehlung aus der Redaktion führt uns diesmal in eine schottische Whisky-Region, in der wir uns recht selten begeben. Jedoch erwarten wir, dass wir uns in der nächsten Zeit öfter in die Lowlands aufmachen werden. Im Monat Juli laden wir Sie ein, mit der als unabhängiger Abfüller und Whisky-Produzenten bekannten Familie Wemyss an ihrem Traum einer eigenen Brennerei und ihrem eigen Dram teilzunehmen. Denn unser Whisky des Monats ist Kingsbarns ‚Dream to Dram‘.

Bereits im ersten Jahr von Whiskyexperts beschäftigten wir uns mit der Whisky-Region der Lowlands. In einer damals aktuellen Vorstellung aller aktiven Brennereien konnten wir mit Auchentoshan, Bladnoch und Glenkinchie nur drei „last men standing“ präsentieren. Doch es war zu dieser Zeit absehbar, dass diese Drei nicht lange alleine bleiben würden. Schon 2013 produzierten neue Destillerien ihren ersten New Make. Und weitere Brennereien befanden sich im Bau oder in der Planungsphase. Die Lowlands entwickelten sich von einer dünn besiedelten Brennerei-Landschaft zu der Whisky-Region mit einer sehr großen, vielleicht der größten Dynamik in Schottland.

Die Grenze zwischen den Highlands und den Lowlands

Grenzen haben eine große Willkürlichkeit. Manche nehmen die Gegebenheiten der Natur auf, etwa einen Fluss. Manchmal wurden sie mit einem Lineal gezogen. Manche verschieben oder verändern sich über die Jahre. Und auch im schottischen Whisky gibt es Grenzen.

Schottland kann man grob in zwei Regionen unterteilen: den Highlands und den Lowlands. Dafür gab es kulturelle und historische Unterschiede, aus der eine Grenze definiert wurde. Schwierig wird es immer, wenn aus Unterschieden eine Ungleichheit entsteht. Der Wash Act von 1784, der die Besteuerung der Brennereien regelte, unterteilte Schottland erstmals in Whisky-Regionen und unterschied zwischen Destillieren in den Highlands und den Lowlands. Lowland-Brennereien wurden pro Gallone Wash besteuert. Bei ihren Kollegen in den Highlands war die Größe der Stills entscheidend. Die Lowland-Brennereien sahen hier eine deutliche Benachteiligung, die Highland-Brennereien erfreuten sich an ihrem deutlichen Standort-Vorteil.

Die damals geschaffenen schottischen Whisky-Regionen haben heute noch Bestand, wenn auch nicht mehr in dieser ursprünglichen Form. Die aktuell geltenden The Scotch Whisky Regulations von 2009 unterteilen Schottland in fünf Regionen. Neben den Highlands und den Lowlands kommen die Speyside, Islay und Campbeltown dazu. Und natürlich muss die Abgrenzung dieser Regionen klar definiert sein. Und deshalb gilt für die Lowlands:

In this regulation “the line dividing the Highland region from the Lowland region” means the line beginning at the North Channel and running along the southern foreshore of the Firth of Clyde to Greenock, and from there to Cardross Station, then eastwards in a straight line to the summit of Earl’s Seat in the Campsie Fells, and then eastwards in a straight line to the Wallace Monument, andf rom there eastwards along the line of the B998 and A91 roads until the A91 meets the M90 road at Milnathort, and then along the M90 northwards until the Bridge of Earn, and then along the River Earn until its confluence with the River Tay, and then along the southern foreshore of that river and the Firth of Tay until it comes to the North Sea.

Verbunden mit den unterschiedlichen Regionen sind auch recht deutliche Zuschreibungen der Aromen und Geschmacksprofilen. Wir sprechen von einem rauchigen Whisky als typischen Islay-Whisky, und auch ein klassischer Speysider benötigt keine weiteren, großen Erläuterungen.Wie immer bei Regeln und vermeintlichen Gesetzmäßigkeiten – es gibt natürlich auch Ausnahmen. Doch sie spielen hier keine Rolle.

Der typische Lowländer

Als die Geschwistern William und Isabella Wemyss begannen, die Idee einer, ihrer Kingsbarns Distillery zu konkretisieren, mussten sie über manche Fragen wohl nicht lange nachdenken. In ihrer Heimat an der schottischen Ostküste, in Fife, soll die Kunst der Whisky-Destillation wieder Einzug erhalten. Und ihr Whisky soll durch seine Charakteristik einen typischen Lowländer repräsentieren: leicht, fruchtig, blumig und ausbalanciert.

Um solch einen Whisky herstellen zu können, bedarf es des passenden Equipments, der richtigen Zutaten und einen Master Distiller, der dies alles gekonnt ein- und so die Idee eines typische Lowländers umsetzen kann. Auf der diesjährigen Finest Spirits in München trafen wir diesen Mann. In einem Video-Interview sprachen wir mit Peter Holroy, dem Master Distiller und Distillery Manager der Kingsbarns Distellery, Er erläuterte hier unter anderem den Hausstil der Brennerei und wie dieser realisiert wird.

Am 24. Januar des letzten Jahres, knapp vier Jahre nach ihrer Eröffnung, konnte die Kingsbarns Distellery ihre erste reguläre Abfüllung präsentieren. Kingsbarns ‚Dream to Dram‘, ohne Kühlfilterung mit 46 % Vol. abgefüllt, reifte hauptsächlich in Bourbon-Fässern, die die Brennerei von Heaven Hill aus Kentucky bezieht. Ein kleiner Teil, etwa 10 %, lagerte in sogenannten STR-Casks, portugiesischen Weinwässern, welche shaved, toasted und re-charred wurden. Mit dieser Sonderbehandlung werden die Fässer innen geschält, neu getoastet und angekohlt.

Der wahr gewordene Traum der Kingsbarns Distillery zeigt zu Beginn sehr viele Früchte. Eine Spur Erdbeeren verbindet sich mit süßer Ananas. Leichte Noten von Bananen ergänzen die Aromen süßer Birnen und grüner Äpfel. Im Hintergrund dieser Obst-Komposition zeigen sich Anflüge getreidige Noten, die am Gaumen etwa deutlicher werden und mit dem weiterhin vorhandenen Früchte-Ensemble ein überraschendes, recht komplex Bouquet bilden. Im Finish hallt Kingsbarns ‚Dream to Dram‘ noch länger nach, dabei wird er trocken mit einer wohltuenden leichten Schärfe.

Wer an Kingsbarns Traum teilhaben möchte, findet im Whisky-Fachhandel das passende Angebot, welches sich um die 40 € bewegt. Wir wünschen viel Vergnügen, Genuss und Freude mit diesem Lowlander, der vielleicht Ihr Interesse für diese Whisky-Region weckt.

Kingsbarns. © Bernd Scheer

Neu im August: Glencadam Reserva Andalucía

Ein neuer Glencadam, alterslos und mit einem Oloroso Sherry Cask Finish, wird morgen offiziell durch die Highland Destillerie vorgestellt. Claire Tesh, Brand Ambassador für die Brennerei, wird den Glencadam Reserva Andalucía um 20 Uhr britischer Zeit (also 21 Uhr bei uns) auf Instagram live präsentieren (sie können hier dabei sein).

Was gibt es über den Whisky zu sagen? Wir wissen, dass er mit 46% Alkoholstärke abgefüllt wurde und natürlich nicht kühlgefiltert oder gefärbt ist. Er stammt ursprünglich aus Sherry- und Bourbonfässern und wurde danach noch zusätzlich in Oloroso Sherry Butts gefinisht.

Der Markstart in UK ist erst für den August vorgesehen, und wahrscheinlich ist das auch das Datum, zu dem der Glencadam Reserva Andalucía auch bei uns erhältlich sein wird. Mehr Details gibt es morgen bei Claire Tesh auf Instagram.

TSB: Die zehn meistverkauften Welt-Whiskys

0

Nachdem wir Ihnen gestern den Artikel von The Spirits Business über die zehn meistverkauften Scotch Whiskys präsentierten, möchten wir Sie heute auf den Nachfolgeartikel aufmerksam machen, der die zehn meistverkauften Whiskys und Whiskeys aus nichtschottischen Destillerien auflistet. In Wirklichkeit sind es genau vier Länder, die den Sprung in die Liste schafften, und zwar Kanada, die USA, Japan und Irland.

Auch hierbei ist natürlich nicht nur das Ranking interessant, sondern auch die prozentuellen Veränderungen gegenüber dem Vorjahr, und im Vergleich zu schottischen Blends, wo sechs der Top Ten Whiskys Einbußen hinnehmen mussten, sieht es hier besser aus.

Hier einmal die Top Ten:

  • Platz 10: Seagram’s 7 Crown
  • Platz 9: Canadian Club
  • Platz 8: Maker’s Mark
  • Platz 7: Suntory Torys
  • Platz 6: Black Nikka
  • Platz 5: Suntory Kabukin
  • Platz 4: Crown Royal
  • Platz 3: Jameson
  • Platz 2: Jim Beam
  • Platz 1: Jack Daniel’s

Fast alle haben hier prozentuell zugelegt, wer das stark und wer das schwach tat und welcher Whisky trotz des Verbleibs in den Top Ten stark verlor, können Sie im Originalartikel nachlesen.

Serge verkostet: Caol Ila, Teil 2

Und auch heute geht es bei Serge Valentin auf Whiskyfun wieder zu Caol Ila nach Islay. Im Gegensatz zu gestern sind heute bei der Verkostung aber auch einige alte Abfüllungen dabei, und mit dem „Moch“ auch eine alterslose Originalabfüllung.

Hier die heute verkosteten Whiskys samt ihrer Punktewertung:

  • Caol Ila 11 yo 2008/2019 (54.2%, Abbey Whisky, 120 bottles): 85 Punkte
  • Caol Ila 20 yo 1999/2020 (48.4%, Maltbarn, sherry, 118 bottles): 90 Punkte
  • Caol Ila ‚Moch‘ (43%, OB, +/-2018): 81 Punkte
  • Caol Ila 7 yo 2011/2018 (56.1%, Asta Morris, sherry butt, cask #AM055, 580 bottles): 86 Punkte
  • Caol Ila 33 yo 1984/2017 (54.5%, Cadenhead, Authentic Collection, 175th Anniversary, bourbon, 144 bottles): 89 Punkte
  • Caol Ila 35 yo 1983/2019 (50.3%, The Whisky Jury, refill hogshead, cask #75, 90 bottles): 91 Punkte