Glenallachie Destillerie, Foto von Nicholas Mutton, CC-Lizenz
Glenallachie Destillerie, Foto von Nicholas Mutton, CC-Lizenz

Glen was? Glenallachie. Diese Speyside-Destillerie ist eher jüngeren Alters, erst 1967 ging sie in Betrieb (wer noch mehr über sie erfahren will, der kann alles in unserem Datenblatt nachlesen). Das meiste aus dieser Destillerie geht in die Blends von pernod Ricard (Clan Campbell, 100 Pipers, Highland Clan, House of Lords, Passport, Queen Anne und natürlich Chivas Regal), aber es gibt auch Single Malt Abfüllungen, wenn auch nur selten und dann zumeist von unabhängigen Abfüllern.

Zwei dieser Abfüllungen hat Serge Valentin auf Whiskyfun verkostet – und die Resultate könnten unterschiedlicher nicht sein. Der Glenallachie 16 yo 1995/2011 (50%, Douglas Laing, Old Malt Cask, refill hogshead, 295 bottles) kommt gerade mal auf 75 Punkte und wird als gerader, junger Speysider beschrieben, der sonst nichts Besonderes bietet. Der Glenallachie 1973/2013 (48.9%, Maltbarn, bourbon cask) hingegen bekommt 91 Punkte und wird höchst gelobt – scheint aber sehr schwer zu bekommen sein, da es von ihm wirklich nur eine Kleinstauflage gibt. Naja, und bei 40 Jahren wird er auch nicht gerade billig sein…