Freitag, 14. Juni 2024, 02:20:05

Whisky-Sammlermarkt im Mai: Es geht weiter nach unten, aber einige schottische Marken gewinnen an Wert

Für japanische Whiskys wie Karuizawa und Hanyu war es ein Gemetzel - bei Scotch sieht die Sache dfferenzierter aus...

Der Sekundärmarkt für Whisky bietet Sammlern momentan gute Gelegenheiten und Anlegern eher Anlass für Sorgenfalten: Während die 500 meistgehandelten Whiskys laut den Statistiken von Whiskystats.com im April 2% verloren und sich der Trend im Mai mit -1,8% nahezu ungebrochen fortsetzte, gab es dabei recht unterschiedliche Teilergebnisse.

Schlimm war es für die japanischen Whiskys: Der Index für Auktionsergebnisse von Karuizawa-Whiskys ging zwischen Juni 2022 und Mai 2024 um mehr als die Hälfte (-55%) zurück, 12,3% Verlust entfallen dabei allein auf Mai 2024. Als extremes Beispiel führt man das Geisha-Label von Fass 7267 an: Im Mai 2022 wurde eine Flasche davon für 22.000 Euro verkauft, zwei Jahre später, im Mai 2024, gab es diese Flasche bei Whisky Hammer um 7.300 Euro, bei Bonhams sogar um nur 3.000 Euro.

Auch Hanyu fiel um 10,6% im Mai, nachdem es bereits im Apirl ein Minus von 5,5% gegeben hatte.

Allerdings ist der Gesamtmarkt trotz des Minus von 1,8% recht volatil – es gab durchaus auch Gewinner. Traditionsreiche Marken aus Schottland konnten dabei laut Artikel sogar ein Plus verzeichnen: Macallan (+2,7%), Laphroaig (+2,4%), Balvenie (+2%) und Bowmore (+1,6%) sind dabei erwähnenswert.

Summa summarum: Es bleibt spannend, die goldenen Zeiten für Flipper (Menschen, die Flaschen kaufen um sie sofort wieder mit Gewinn zu verkaufen) sind vorbei – und manches ist schon wieder zu einem guten Preis am Sekundärmarkt zu erstehen. Wir werden sehen, wie es in Zukunft weitergehen wird…

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