Irischer Whiskey ist weltweit die am stärksten wachsende Spirituosenkategorie (siehe unseren unlängst veröffentlichten Bericht hier). Das schlägt sich nicht nur in den Exportzahlen nieder, sondern auch in der stetig steigenden Zahl irischer Destillerien, die am Markt Fuß fassen wollen.

Aufmerksame Beobachter der irischen Whiskeyszene wissen allerdings, dass viele dieser neuen Destillerien noch viel zu jung sind, um eigenen Whiskey verkaufen zu können. Diese Destillerien greifen daher auf bestehende Bestände der wenigen länger etablierten Destillerien zurück und verkaufen sie unter eigenen Marken. Bei manchen dieser Marken fehlt dann aber der Hinweis auf die Herkunft des Whiskeys, der im Augenblick nur aus vier Quellen stammen kann: Den Beständen von John Teeling (dem Ursprung der meisten neuen Abfüllungen), von den West Cork Distillers, von Bushmills und von Midleton.

Dieser Intransparenz widmet margaretemarie von Whiskyundfrauen. auch für männer. einen Artikel unter dem plakativen Titel „Hier stinkt was: Die Schattenseiten des Irischen Whiskey-Wunders„. Neben der berechtigten Klage über die mangelnde Offenheit über das Sourcing vieler Marken (und dem Lob für die, die hier mit offenen Karten spielen), ist die Betrachtung des historischen Ursprungs der momentan mangelnden Vielfalt an Quellen für irischen Whiskey interessant zu lesen. Folgen Sie einfach unserem Link.

Schon 2015 ist die Zahl der neuen irischen Destillerien faktisch explodiert…