PR: „Vita Dulcis“ bringt neue Editionen ihrer Whisk(e)y-Adventskalender

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Der Advent steht schon wieder einmal quasi vor der Türe! Passend dazu haben wir eine Pressemitteilung von Vita Dulcis erhalten, in der sie ihre Whisky,- Gin- und Rum-Kalender vorstellen. Alles weitere finden Sie in der ungekürzten Mitteilung von Vita Dulcis:

Premium-Adventskalender von Vita Dulcis kommen im dritten Jahr mit interessanten Neuerungen und zwei weiteren Whisky-Kalendern in den nationalen Vertrieb

Bereits in dritter Auflage bringt das oberbayerische Start-Up Vita Dulcis ab Oktober seine beliebten Adventskalender in den nationalen Vertrieb. Nach zwei erfolgreichen Jahren folgen heuer erstmals größere Veränderungen in Design und Packaging für die vom IWSC ausgezeichneten Kalender. So erscheinen die Whisky,- Gin- und Rum-Kalender ab sofort jeweils mit einem eigenen, speziell auf die Spirituosengattung abgestimmten, Design. Diese sind, wie das bereits bekannte Grundmotiv, mit viel Liebe zum Detail gestaltet und passen perfekt zur vorweihnachtlichen Zeit.

Als weiteres Highlight und Zusatz zu der in jedem Kalender enthaltenen Verkostungsbroschüre (56 Seiten) finden Genießer jetzt auch noch eine Tasting-Map, auf der die 24 jeweils enthaltenen Destillerie-Standorte eingezeichnet sind. Diese in A4 gedruckten Landkarten entstanden in Kooperation mit dem bekannten Alba Collection Verlag rund um Rüdiger Hirst und Frank Rittel. Mit dieser neuen Beilage rundet Vita Dulcis seine Kalender zu einem Rundum-sorglos-Paket für Liebhaber hochwertiger Spirituosen ab.

Auch das Angebot an unterschiedlichen Kalendern wurde aufgrund der großen Nachfrage nochmals erweitert. Ab 2018 ergänzen eine Whisk(e)y Basic International und eine Whisky Deluxe Variante das Sortiment, welches jetzt 10 Kalender-Versionen umfasst. Beide Neuheiten erscheinen in limitierter Stückzahl, wobei besonders der Whisky Deluxe Kalender mit gerade einmal 200 Stück sicher sehr schnell vergriffen sein wird. Wenn man sich also Highlights wie einen 36-jährigen Caol Ila, einen Talisker 30 Jahre oder einen Bruichladdich Black Art von 1992 nicht entgehen lassen möchte, sollte man schnellstens bei seinem Local Dealer nachfragen!

Ansonsten bleibt bei den Adventskalendern alles wie gehabt: Gefüllt mit 24 hochwertigen Miniaturen zu je 20ml aus weltweit bekannten Brennereien und Geheimtipps kleinerer Hersteller, eröffnen die Kalender die Möglichkeit zum Verkosten von außergewöhnlichen Produkten zum Probierpreis.

Die Vita Dulcis GmbH verwendet für ihre Spirituosen-Adventskalender ausschließlich Produkte, die von den Herstellern/Importeuren speziell und offiziell für sie freigegeben wurden. Zu den bereits vorhandenen Kooperationspartnern konnte man für 2018 u.a. auch Diageo, Schlumberger und ALBA Imports mit ins Boot holen und somit die Produktpalette um ein großes Stück erweitern. Die Produktion findet ausschließlich in Deutschland statt.

Übersicht der aktuellen Adventskalender von Vita Dulcis für 2018

Die Kalender sind bereits im ausgewählten Fachhandel ab 49,95€ erhältlich. Das aktuelle Sortiment umfasst jeweils eine Basis-Version für schottischen Single-Malt-Whisky, R(h)um, Gin, Schnaps&Likör, sowie eine internationale Whisk(e)y-Variante und wird qualitativ um Premium-Versionen für schottischen Single-Malt-Whisky, Whisk(e)y International, R(h)um und Gin ergänzt. Diese Premium-Versionen sind auf 250 – 666 Stück limitiert und bieten einen exquisiten Trinkgenuss für wahre Connoisseure. Abgerundet wird das Angebot durch einen Whisky Deluxe Kalender, der mit 24 seltenen und limitierten Single Malts aus Schottland bestückt und auf 200 Stück limitiert ist.

Weitere Informationen und Verkaufsstellen für diese Besonderheiten finden Sie auf www.vita-dulcis.de/bezugsquellen.

Neu: Chivas Regal – The Icon 50th Anniversary Edition

Mit einem gewissen Stolz präsentiert Chivas Regal heute ihre älteste Abfüllung, den Chivas Regal – The Icon 50th Anniversary Edition. Anlass für dieses außergewöhnliche Bottling ist der Sieg Manchester Uniteds im Europapokal der Landesmeister (so hieß dieser Wettbewerb, bevor er in eine Champions League geändert wurde) vor 50 Jahren. Ganze vier Flaschen gibt es, ihre Verteilung sieht so aus:

Flasche Nummer 1 wird von Manchester United, dessen offizieller Spirituosen-Partner Chivas Regal ist, einem Fan geschenkt, der den Club mit Leidenschaft bei allen Höhen und Tiefen unterstützt hat. Näheres dazu finden Sie auf der Website von Manchester United.

Flasche Nummer 2 wird die einzige sein, die überhaupt käuflich zu erwerben ist. Sie wird vom 23. bis 30. November bei einer Online-Auktion des Auktionshaus Sotheby’s angeboten. Alle Erlöse aus diesem Verkauf werden der Manchester United Foundation gespendet.

Flasche Nummer 3 erhält ihren Platz im Manchester United Museum. Am Ende der Saison wird sie bei einer privaten Verkaufs-Veranstaltung angeboten, auch dieser Erlös kommt dann der Manchester United Foundation zugute.

Flasche Nummer 4 wird in der Brennerei Strathisla ausgestellt – der Heimat von Chivas Regal.

Whisky im Bild: Ein Besuch bei Pulteney (20 Bilder)

Passend zu unserem gestrigen Whisky des Monats, dem Old Pulteney 12yo, möchten wir Ihnen heute einige Bilder aus der Pulteney-Destillerie in Wick zeigen. Diese Highland-Destillerie liegt zwar im städtischen Gebiet, aber keine 250m vom Meer entfernt – was nach der Meinung von vielen den maritimen Charakter der Whiskys von dort mitbestimmt, so wie die besonders geformten Brennblasen.

Alexandra Kreutz von Genuss am Gaumen war im September vor Ort bei der Brennerei und konnte im Rahmen ihrer Besichtigung viele schöne Bilder aufnehmen – eine Auswahl davon präsentieren wir Ihnen in der untenstehenden Galerie. Die Bilder lassen sich durch Anklicken vergrößern.

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Serge verkostet: Weitere Glenfarclas

Schon im vergangenen Monat September durften wir des öfteren über Verkostungsnotizen zu Whiskys der Speyside-Brennerei Glenfarclas berichten. Angus MacRaild, der an den Samstagen Whiskyfun übernimmt, stellte uns in zwei Sessions eine große Anzahl verschiedener Abfüllungen der ‘Family Cask’ Serie vor. Und heute übernimmt Serge Valentin den Staffelstab und präsentiert drei weitere Glenfarclas. Wie gewohnt finden wir hier Bewertungen auf höchstem Niveau.

Hier die Wertungen der Verkostung:

  • Glenfarclas 25 yo (43%, OB, +/-2018) 88 Punkte
  • Glenfarclas 22 yo ‘105’ (60%, OB, 3600 bottles, 2018) 87 Punkte
  • Glenfarclas 1994/2016 ‘Family Cask’ (53.7%, OB, Taiwan, sherry hogshead, cask #3882, 287 bottles) 90 Punkte

Video: Ralfy verkostet North Star Campbeltown 4yo (Review #746)

Wir alle werden älter, nur die Whiskys, die Ralfy verkostet, werden anscheinend sukzessive jünger. Es geschieht nicht sehr oft, dass Ralfy einen Whisky im Glas hat, der gerade einmal vier Jahre im Fass reifen durfte, bevor er abgefüllt wurde. Er stammt aus der Region Campbeltown, also gibt es drei Möglichkeiten, woher er kommen könnte: Glen Scotia, Springbank und Glengyle, die Erzeuger der Kilkerran-Whiskys.

In die Flasche gebracht wurde er vom unabhängigen schottischen Abfüller North Star Spirits, der sich mit den bisherigen Abfüllungen einen guten Namen gemacht hat. Es wird also interessant zu sehen sein, ob der Vierjährige deshalb schon abgefüllt wurde, weil er in seinem jungen Alter mit seinen 57% etwas Außergewöhnliches bieten kann, oder ob er dem momentanen Trend von immer jünger werdenden Bottlings der Independents folgt.

Um es vorweg zu nehmen: Gefallen konnte er Ralfy, denn mit 85 Punkten bekommt er eine durchaus ansehnliche Wertung, die manch älterer Whisky nicht erlangt. Interessant zu sehen, wie er den Geschmack „zerlegt“ und dabei die Einfachheit seines Aufbaus nicht als Manko erlebt.

Wieder einmal interessante 18 Minuten mit dem Altmeister der Videoverkostungen, zu sehen obenstehend oder auf Youtube.

Video: Johnnie Walker White Walker

Nachdem wir ja schon vor einiger Zeit über den neuen Johnnie Walker White Walker, einer Abfüllung zur Serie „Game of Thrones“, berichtenkonnten, gibt es nun ein Video, das das Erscheinen dieses neuen Bottlings in den USA feiert.

Sobald wir von Diageo Offizielles über das Erscheinen der neuen, mit 41.7% Alkohol abgefüllten Varietät des Blends in Deutschland erfahren (er soll noch im Oktober erhältlich sein, ist aber schon bei manchen Händlern zu finden), werden wir Sie das natürlich wissen lassen. Bis dahin viel Vergnügen mit dem obenstehenden stimmungsvollen Teaser, der auf Youtube erschienen ist.

PR: Gold für Gutsbrennerei Joh. B. Geuting e. K. beim International Spirits Award 2018

Bei den International Spirits Awards ISW 2108 konnten zwei Produkte aus dem Münsterland, genauer gesagt aus der Gutsbrennerei Joh. B. Geuting, Gold gewinnen. Einer davon ist ein Single Grain Whisky und daher für Whiskyfreunde natürlich von besonderem Interesse. Weiteres entnehmen Sie bitte der untenstehenden Presseaussendung, die wir von der Destillerie erhalten haben. Wir gratulieren dem Team recht herzlich!


Goldauszeichnung für Gutsbrennerei Joh. B. Geuting e. K. beim International Spirits Award ISW 2018

 

Die neue J.B.G. Münsterländer Whisky Single Grain Whiskyabfüllung der Gutsbrennerei Joh. B. Geuting wurde bei Meiningers International Spirits Award ISW 2018 mit Gold ausgezeichnet.

Der J.B.G. Münsterländer Single Grain Whisky, 7 Jahre alt, mit Goldmedaille ausgezeichnet.

Gerade erst abgefüllt und schon prämiert unterstreicht auch dieser Erfolg wieder die Sorgfalt, Hingabe und die hohen Qualitätsansprüche, mit der im westlichen Münsterland das Team der Gutsbrennerei Geuting ihre hochwertigen Spirituosen produziert.

Die Abfüllung ist streng limitiert.

Weitere Informationen finden Sie unter: www.muensterland-whisky.de und www.gutsbrennerei-geuting.de

Die Gutsbrennerei Joh. B. Geuting schaut auf eine 180-jährige Brennereitradition zurück und liegt im westlichen Münsterland. Der Familienbetrieb wird von Dipl. Betriebswirt Magnus Geuting in 6. Generation geführt.

PR: Baden Spirits wird „Die Badische“

Whiskyfreunde, die fürs nächste Jahr einen Besuch der Messe in Offenburg planen (sie wird vom 3. bis 5. Mai 2019 stattfinden), besuchen ab nun nicht mehr die Badische Weinmesse mit Baden Spirits, sondern „Die Badische„. Hier lesen Sie mehr über die Hintergründe der Umbenennung und einige Ausblicke auf die Messe im nächsten Jahr:


„Die Badische“ steht für Tradition und Wertigkeit

Bekenntnis zur badischen Heimat mit den hochwertigen Erzeugnissen Wein, Spirit und Kulinarik

Offenburg. Aus der Badischen Weinmesse mit Baden Spirits wird künftig „Die Badische“. Damit stellt die Messe Offenburg das Traditionsformat für die Zukunft neu auf. Badens Weine und Edelbrände bilden dabei weiterhin den Schwerpunkt der Veranstaltung und werden durch kulinarische Spezialitäten aus der Region ergänzt.

„Die Badische ist das authentische Spiegelbild der Heimat. Sie steht für Wein, Spirits und Kulinarik, in Baden produziert, hervorragend verarbeitet und veredelt. Wir wollen den Erzeugern aus ganz Baden eine Bühne bieten, das Beste unserer Heimat abzubilden“, erläutert Messechefin Sandra Kircher.

Der neu entwickelte Auftritt lautet mit Marke und Claim: „Die Badische – Wein. Spirits. Kulinarik – Herzhaft genießen.“ Durch den herzförmigen Fingerabdruck wird die Aussage entsprechend visualisiert. „Moderne Anmutung, frische Farben und eine gewisse Leichtigkeit machen sympathisch auf das Genusserlebnis Anfang Mai aufmerksam“, beschreibt Marketingleiterin Tanja Hartmann die visuelle Darstellung der Veranstaltung.

„Die Badische“ steht für Tradition, Wertigkeit und Heimat. Die Messebesucher werden den Genuss erleben und direkt mit den Erzeugern ins Gespräch kommen. Es wird buchstäblich zu einer Entdeckungsreise Badens. Damit steht „Die Badische“ für feinen badischen Genuss.

Neu ist die Pre-Night am Freitag, 3. Mai 2019 von 19 bis 22 Uhr. In entspannter Atmosphäre kann hier probiert, bestellt und direkt gekauft werden. „Abseits der großen Besucherströme können sich die Messebesucher beraten lassen“, betont Projektleiterin Sarah Sutter.  
Mit musikalischer Untermalung sowie kleinen kulinarischen Highlights wird der Abend zu einer stimmungsvollen Begegnung.Mit einem ersten Flyer wird bereits im Rahmen der Oberrhein Messe für „Die Badische“ geworben. Zudem wurden heute am 1. Oktober zur Bekanntgabe des neuen Markenauftritts auch Luftballons mit Eintrittskarten zur „Badischen“ steigen gelassen. „Die Badische“ findet vom 3. bis 5. Mai 2019 in der Baden-Arena und Ortenauhalle bei der Messe Offenburg statt. Der Kartenvorverkauf startet in Kürze.
 
Weitere Informationen zur Veranstaltung sind unter www.die-badische.de erhältlich.

Was tut sich am Whisky-Sammlermarkt? Quartalsbericht für Oktober 2018

Whisky wird seit jeher nicht nur getrunken, sondern auch gesammelt – sei es, um besondere Tropfen für später aufzuheben oder rein des Sammelns willen. Immer schon, und verstärkt in den letzten Jahren, war Whisky auch ein Gegenstand der Wertanlage – begünstigt durch den Umstand, dass ältere Jahrgänge immer rarer werden und sich der Markt für Whisky global ausweitet.

Märkte sind dynamisch und ändern sich. Gastautor Marco Jansen von der Whisky Investments GmbH wirft für uns vierteljährlich einen Blick auf den Sammlermarkt und berichtet dabei über relevante Ereignisse und Entwicklungen. Hier ist sein aktueller Beitrag:

Der Whisky-Sammlermarkt – Bericht über das Q3 2018

Wie bereits im letzten Quartalsbericht beschrieben kehrte auf Grund zahlreicher politischer Ereignisse die Unsicherheit und damit eine größere Schwankungsbreite zurück an die internationalen Kapitalmärkte. Die Whiskysammlermärkte zeigen sich wenig beeindruckt und die Preisen setzten auch im abgelaufenen Quartal unaufhaltsam fort.

Seit Anfang Juli konnte der von der schottischen Rare Whisky 101 Ltd. berechnete APEX 1000 Index (bildet die Preisentwicklung der 1000 meistgehandelten Whiskyraritäten an den Sekundärmärkten ab) um 5% zulegen. Für das Jahr 2018 bedeutet dies einen kumulierten Wertzuwachs von 15% – und dass in gerade einmal 9 Monaten!

In der Gunst der Sammler ganz weit vorne lagen in den letzten Wochen Abfüllungen aus Japan, dem Land der aufgehenden Sonne. Sowohl für Malts von Yamazaki als auch von Karuizawa wurden nach einer langen Phase gleichbleibender Preise zuletzt Aufschläge von mehr als 20% an den Sekundärmärkten gezahlt. Die Einstellung einiger beliebter Standardmalts mit Jahrgangsangaben aus Japan wie z.B. Hibiki 17 stellten noch einmal den Raritätenstatus der japanischen Malts in den Fokus und befeuerten die Hoffnung auf weiter steigende Preise.

Aber auch die Preise für beliebte Raritäten aus den schottischen Destillerien Rosebank oder auch Bowmore standen dieser Entwicklung in nichts nach und legten deutlich im Wert zu. Bei Macallan kam es zu einem Favoritenwechsel seitens der Sammler. Standen im letzten Jahr noch die 18jährigen Malts im Fokus, scheinen sich nun die Käufer auf die 25jährigen Abfüllungen zu fokussieren, die sich besonders im letzten Jahr im direkten Vergleich zu den 18ern eher unterdurchschnittlich entwickelten.

Gefühlt verging im letzten Quartal kaum eine Woche, in dem bei Auktionen nicht wieder ein neuer Rekorderlös für eine Whiskyrarität erzielt wurde. Am 3. Oktober kommt nun beim Auktionshaus Bonhams ein sehr seltener Macallan „unter den Hammer“ – man rechnet mit einem Rekorderlös von mehr als 1.000.000 englische Pfund. Abgesehen von solchen „Übertreibungen“ zeigen sich die Whiskysammlermärkte weiter in einer sehr robusten Verfassung und ein Ende des Nachfrageüberhangs dürfte auch in den nächsten Monaten nicht zu erwarten sein.

Marco Jansen von Whisky-Investments.de

Autor Marco Jansen, Gesellschafter der Whisky Investments GmbH, arbeitet seit 16 Jahren in der Finanzbranche und sein Betätigungsfeld 1– neben der Betreuung von vermögenden Privatkunden – sind die internationalen Kapitalmärkte. Vor etwa 10 Jahren entdeckte er bei einer Reise nach Schottland seine Leidenschaft für Single Malt Whisky. Seitdem verfolgt er mit Interesse die Whiskymärkte und eine kleine Sammlung erlesener Tropfen füllt die speziell dafür eingerichtete Vitrine in seiner Heimat am Niederrhein.

Unser Titelbild zeigt die Catedral do Whisky – die größte Whiskysammlung der Welt

Whisky des Monats Oktober 2018: Old Pulteney 12yo

Überzeugende Qualität, gepaart mit einem attraktiven Preis. Zu diesen beiden Kriterien, die unser Whisky des Monats erfüllen muss, kommt noch eine gute Verfügbarkeit. Und ab und an fällt unsere Wahl auf einen Whisky, dem wir ein wenig mehr Beachtung wünschen, weil er es verdient hat. So wie in diesem Monat: Unser Whisky des Monats Oktober 2018 ist der Old Pulteney 12yo.

Lange galt die Brennerei Pulteney als die nördlichste des schottischen Festlandes. In Wick beheimatet, liegt die Destillerie nah am dortigen Hafen. Seine Hochzeit hatte dieser Hafen zur Jahrhundertwende des 18. und 19. Jahrhunderts. Wick war zu dieser Zeit die Heringsmetropole Schottlands. Rund um den Fischereihafen entwickelte sich die Stadt. Und hier errichtete James Henderson 1826 auch die Brennerei in der Huddart Street in Wick. Der Einfachheit halber benannte man die Brennerei einfach nach dem Stadtteil, in dem sie liegt: Pulteney.

Pulteney Destillerie, Foto von K. Schwebke, CC-Lizenz

Die direkte unmittelbare Nähe zum Hafen und damit auch zum Meer findet sich auch im Whisky der Pulteney Distillery wieder. Wegen seiner maritimen Noten, seiner sehr präsenten Salzigkeit und seiner Trockenheit wird dieser Whisky auch gerne als das Manzanilla des Nordens bezeichnet – in Anlehnung an den Sherry aus dem andalusischen Sanlúcar de Barrameda. Am deutlichsten findet sich dies im Old Pulteney 12yo. Der Whisky für diese Abfüllung reifte ausschließlich in früheren Bourbon Fässern. Diese lassen dem Charakter der Brennerei und des Destillats genügend Raum zur Entfaltung. Trockene Seeluft wird begleitet von leichten fruchtigen Noten und den Aromen gerösteter Erdnüsse. Der Old Pulteney 12yo ist durch dieses Aromenspiel ein fast unverwechselbarer Whisky. Dazu präsentiert er sich weich und doch recht komplex.

Mit der Eröffnung der Brennerei Wolfburn im Jahr 2013 gilt diese nun als die Nördlichste auf dem schottischen Festland. Doch was die Whiskys aus der Brennerei Pulteney weiterhin einzigartig macht, ist die Verbundenheit zur Hafenstadt Wick und ihrer Geschichte der Heringsfischerei. Beim Redesign der Flasche und Umverpackung der Old Pulteneys (wir berichteten) ist der große, aufgedruckte Trawler zwar verschwunden. Doch taucht dieser in einem kleinen Logo wieder auf. Und unverkennbar ist auch die Flaschenform. Sie nimmt das spezifische Aussehen der Brennblasen auf.

Die Destillerie Pulteney. Bild: Gerhard Kreutz, Genuss am Gaumen.

Der Old Pulteney 12yo ist vielleicht einer der unterschätzten Scotch Single Malts. Sein älterer, 21-jähriger Bruder wurde zwar 2012 in der Whisky Bible als Whisky des Jahres ausgezeichnet, die Brennerei und ihre Abfüllungen rückten ein wenig mehr in den Fokus der Whisky-Interessierten. Doch wegen der Geradlinigkeit in seinem Charakter, der durch die ausschließliche Reifung in Ex-Bourbon Casks unterstrichen wird, wählen wir den Old Pulteney 12yo zum Whisky des Monats Oktober 2018. Hinzu kommt auch, dass dieser Whisky im Handel für um die 30 € erhältlich ist. Mittlerweile ist dies für einen Single Malt ein sehr außergewöhnlich niedriger Preis.

Serge verkostet: Karuizawa 50 yo und zwei Chichibu

Ein fünfzigjähriger Karuizawa, von dem es nur zwei Flaschen gibt – viel exklusiver kann es in einer Verkostung nicht zugehen, auch wenn sie Serge Valentin vornimmt. Noch dazu kann der Whisky mit unglaublichen 62.5% Alkohol aufwarten – und das nach 50 Jahren. Man hält kurz inne und spürt das Gefühl des erhfurchtsvollen Erschauderns die Wirbelsäule hochkriechen.

ALs Begleitung hat sich Serge zwei Chichibus auserkoren, einen, der für Paris und die Messe dort abgefüllt wurde, und einen getorften zum zehnjährigen Jubiläum der Inbetriebnahme der japanischen Kult-Brennerei.

Hier also die schnöden Zahlen der Verkostung, die die Beschreibungen hinter unserem Link natürlich nie und nimmer ersetzen können:

  • Chichibu ‘Paris Edition’ (57.3%, OB, Japan, 1357 bottles, 2018): 89 Punkte
  • Chichibu ‘The Peated’ (55.5%, OB, Japan, 10th Anniversary, 2018): 89 Punkte
  • Karuizawa 50 yo (65.2%, Elixir Distillers for Plastic Oceans Charity Auction, 2 bottles, 2018): 94 Punkte

Neu: Gordon & MacPhail veröffentlicht Longmorn 1961 „Twins“ (mit Videos)

Mit dem heutigen Tag veröffentlicht Gordon & MacPhail zwei außergewöhnliche Abfüllungen, die neben einem beachtenswerten Alter auch eine interessante Geschichte haben: Die beiden Longmorns 1961 , die es nur im Duett zu kaufen gibt (und das nur in 97 Flaschenpaaren) wurden von George Urquhart im Jahr 1961 in die Fässer gefüllt und nun von den Zwillingen und Enkeln Stuart and Richard Urquhart ausgesucht, um abgefüllt zu werden. Der Preis des aufwendig präsentierten Flaschenpaars im Rahmen der Private Collection: 30.000 Britische Pfund.

Alles Wissenswerte zu den Abfüllungen und der Hintergrundgeschichte finden Sie in der nachfolgenden Presseaussendung, die wir auch mit einer Bildergalerie für Sie versehen haben. Auch zwei Videos erzählen mehr über die beiden Bottlings: 


Gordon & MacPhail Unveils Twin Longmorn Whiskies Personally Selected by Identical Twins from the Owning Family

Filled on the same day into casks of differing oak, the rare Scotch whiskies are the oldest ever releases of Longmorn single malt

Single malt Scotch whisky creators Gordon & MacPhail is releasing two decanters as part of its ‘Private Collection’, single cask releases personally selected by members of the family that owns the company.

The ‘twin’ whiskies were selected for bottling by identical twin brothers Stuart and Richard Urquhart, and contain the oldest Longmorn single malts ever released, originally laid down to mature by the brothers’ grandfather George Urquhart in 1961.

Sold as a pair, only 97 sets of twin decanters are available worldwide with a UK recommended sales price (RSP) of £30,000.

When filling Gordon & MacPhail casks, George Urquhart always had the destiny of each cask in mind. Often keen to explore the boundaries to further his understanding, the Longmorn twin casks presented an opportunity to reveal the effects of European Oak compared to American Oak during maturation.

Both whiskies began life with inherently the same DNA. Influenced by their environment – the species of oak – the whiskies gradually evolved and now exhibit distinctly different flavour profiles.

To mark the launch, Professor David Purdie, a fellow of the Royal College of Physicians, has worked with Gordon & MacPhail to uncover what shapes character in twins – the effect of heritage, environment, and location. In two three-minute ‘twin’ films, Professor Purdie meets Gordon & MacPhail’s Director of Prestige, Stephen Rankin, to explore the subject and reveal how this parallel could be applied to twin whiskies.

Both bottled at cask strength and matured in first fill Sherry hogsheads, the whisky from Cask 508, selected by Richard Urquhart, was nurtured in European Oak. Its whisky is a mahogany colour, with red highlights and exhibits a rich, abundant nose, bursting with complex aromatic flavours and perfumed top notes.

By contrast, the whisky from Cask 512 selected by Stuart Urquhart is rich chestnut in colour, gleaming with ruby and amber highlights. Matured in American Oak, it is slightly sweeter on the nose and fruity on the palate, with notes of black cherry, raspberry, and dried vanilla.

Professor Purdie said:

“Like human identical twins, both whiskies share the same make up. They were born together, but matured separately. It is remarkable to observe how the identical spirit filled into the casks all those years ago has been altered by the natural environment of the casks themselves – one crafted from European Oak and the other from American Oak. Just like twins who start life at the same time and place, each whisky has then been shaped and developed by a multitude of separate factors to create these subtle differences.”

Stuart Urquhart, Gordon & MacPhail’s Associate Director of Whisky Supply added:

“As someone whose day-job is applying the family’s knowledge of how to match spirit with the perfect cask, the nuances of our Longmorns, distilled 57 years ago, were especially intriguing. The whisky I selected has a slightly spicy finish and many would attest that my sense of humour is certainly drier and spicier than that of my brother.”

Richard Urquhart, Gordon & MacPhail’s International Sales Manager for Asia & Americas, said:

“For much of our lives, Stuart and I have shared similar environments, growing up together, sharing a flat while attending the same university, sailing competitively as a team and now working under the same roof. However, as we’ve grown older, got married and had children, it’s intriguing to see how our individual characters, much like the whiskies, are diverging.”

Stephen Rankin, Gordon & MacPhail’s Director of Prestige, fourth generation member of the Urquhart family and himself a father of twins, said:

“This is a unique and exclusive opportunity to taste a remarkable piece of Scotland’s liquid history. Owners of these twin decanters will be able to explore the similarities and nuances of the oldest Longmorn single malt Scotch whiskies ever bottled.”

Each individually numbered hand-blown decanter is beautifully presented in award-winning packaging which includes a book written by renowned writer and rare whisky specialist, Jonny McCormick, along with a personally signed certificate of authenticity from each brother.

The twin decanters complete the release of four extremely rare single cask bottlings unveiled as part of the ‘Private Collection’ range. The first, Private Collection Glenlivet 1943 by Gordon & MacPhail, a rare wartime cask, was released in October 2017 and the second, Private Collection from Linkwood Distillery 1956 by Gordon & MacPhail, was released in February 2018.

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Forbes: Sechs Bars, die mehr Whiskys anbieten als der Guinness-Weltekordhalter

Vor einiger Zeit brachten wir einen Bericht über ein Hotel in Schweden, das den offiziellen Guinness-Weltrkord für die Bar mit den meisten verschiedenen Whiskys erhielt, und ihn damit von einem Hotel in Glenesk übernahm (unseren Bericht über das Hotel Skansen finden Sie hier).

Seitdem haben wir viele Zuschriften bekommen, dass das wohl so nicht stimmen könne – denn da gäbe es ja noch die Bar X oder Y, die mehr Whiskys anbieten könne. Diesen Lesern (sorry, dass wir nicht alle Mails beantworten konnten) haben wir retour geschrieben, dass das Hotel Skansen die Formalitäten und vor allem die Zahlung für eine Prüfung durch das Guiness-Team auf sich genommen hat – dass es aber damit nur den Guinness-Titel, der nicht unbedingt die faktisch größte Auswahl bedeuten müsse, gewonnen hat.

Immer wieder genannt in den Lesermails wurde das Hotel Waldhaus in der Schweiz – aber damit kommt es „nur“ unter die Top 3, wie nun ein Artikel in Forbes enthüllt – mindestens zwei weitere Hotelbars bieten mehr als die 2500 Whiskys des Schweizer Hotels – und ganz vorne ist laut dieser Aufstellung wieder Schottland. Ohne die Details zu verraten, hier jene Länder, die den Schweden den Rang ablaufen könnten, würden Sie beim Guinness-Team einreichen:

  • Platz 6 geht an Holland
  • Platz 5 an Singapur
  • Platz 4 sichert sich ein polnisches Hotel
  • Platz 3 geht in die Schweiz
  • Platz 2 in die USA
  • und Platz 1 mit über 3500 Abfüllungen nach Schottland.

Alle Details und Links zu den Hotels finden Sie bei Forbes.com.

Photo credit: Thomas Leuthard on Visualhunt / CC BY

TTB-Neuheiten: Springbank Local Barley 9yo, Kilkerran 8yo CS Batch #3

Aus der Whiskyregion Campbeltown können wir zwei aktuelle Neuigkeiten in der us-amerikanischen TTB-Datenbank vermelden, die auf ein baldiges Erscheinen der beiden Bottlings hinweisen (es aber nicht unbedingt garantieren):

Zunächst einmal sollte es in absehbarer Zukunft eine neue Variante des Kilkerran 8yo in Fasstärke geben, diesmal mit 56.5% Alkohol. Der Achtjährige aus der Destillerie Glengyle ist bereits mit 56.2% und einmal mit 55.7% erschienen, beide Abfüllungen mit jeweils 9000 Flaschen, so wie die neue Abfüllung auch.

Hier die beiden Etiketten dazu:

Ebenfalls eine Neuauflage soll direkt von Springbank kommen, und viele haben wohl auf ihn gewartet: Der Springbank Local Barley 9yo ist der vierte und jüngste in der Serie bislang. Er ist aus der Gerste der High Cattadale Farm gebrannt worden, und zwar wurde dort die Sorte Optic angebaut. 9700 Flaschen wurden oder werden davon abgefüllt, mit 57.7% Alkohol.

Auch hier die Etiketten mit allen Infos:

Wie üblich der Hinweis zu den TTB-Einträgen: Dass ein Label in der TTB-Datenbank eingetragen wurde, bedeutet nicht automatisch, dass die Abfüllung dann auch erscheinen wird. Es ist allerdings ein sehr starker Hinweis darauf.