Jim Beam investiert 164 Millionen Dollar in Produktionserweiterung

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Große Pläne verfolgt Beam Suntory in Kentucky: In zwei Projekten will man bei Jim Beam die Produktion von Bourbon in den beiden Werken in Clermont/Ky und Boston/Ky massiv ausbauen. Die über 100 Millionen Dollar schwere Investition im Stammwerk in Clermont wird dabei vom Staat mit einer Steuererleichterung von etwa 1.2 Millionen Dollar mitgetragen, in Boston, wo man 63 Millionen Dollar investiert, sind es 600.000 Dollar, die der Staat auf diese Weise mitträgt.

Genaue Details über die Erweiterungen werden im Artikel in Lousiville Business First nicht erwähnt, man erfährt jedoch, dass die Erweiterung in Boston über 5 Jahre geplant ist und dem stetig steigenden Bedarf decken helfen soll. 

Im Artikel werden zusätzlich Steiererleichterungen für Heaven Hills Distilleries Inc. erwähnt, dort für den Ausbau ihrer Lagerstätten in Cox’s Creek/Ky.

Bild © Whiskyexperts 2018

PR: Beam Suntory steuert den Großteil des Westeuropageschäfts zukünftig aus Österreich

Österreich hat sich in der letzten Zeit immer mehr zu einem wichtigen Hub für Beam Suntory in Europa entwickelt.  Seit Beginn des Jahres wird die kommerzielle Steuerung aller Premium-Spirituosen des Beam Suntory-Portfolios neben Österreich, Italien und der Schweiz auch für weitere vier Länder von Wien aus geleitet. Das Marketing-Team in Österreich steuert zusätzlich die Agenden für weitere fünf Länder in Nordeuropa.

Die nachfolgende Pressemitteilung detailliert die Aufgaben, die Österreich übernommen hat, wirft einen Blick auf ein erfolgreiches erstes Halbjahr – und stellt vor allem das Team hinter dieser beachtlichen Erfolgsgeschichte vor. Wir möchten allen an diesem Erfolg und den neuen Aufgaben beteiligten Personen herzlich gratulieren!


Beam Suntory steuert den Großteil des Westeuropageschäfts zukünftig aus Österreich

Beam Suntory Austria forciert von Österreich heraus weiter die Expansion in Westeuropa mit dem Führungsteam rund um Karl Wurm, Area Commercial Director. An seiner Seite verantworten Sabrina Ratschnig und Karla Koller die markenstrategische Kommunikation für insgesamt 11 Länder. „Wir wollen uns noch stärker auf unsere Kunden und die Anforderungen der jeweiligen Märkte, Trends und Veränderungen fokussieren und legen mit der neuen Struktur, gemeinsam mit unserem Fokus auf Premiumspirituosen, die Grundlage für das weitere nachhaltige Wachstum des Unternehmens in Westeuropa.” erklärt dazu Area Commercial Director Karl Wurm.

Mag. (FH) Karl Wurm, Area Commercial Director in Westeuropa leitete bereits die Geschäfte von Beam Suntory in Österreich, Schweiz sowie Italien und ist seit Anfang 2018 zusätzlich auch für die Länder Irland, Spanien, Portugal sowie Griechenland verantwortlich.  Karl Wurm:

„Wir freuen uns sehr über die wachsende Bedeutung des Standorts Österreich, die für das lokale Team mit mehr Verantwortung für die Expansion in Europa einher geht. Dies ist v.a. den großen Erfolgen in Österreich zu verdanken, da wir uns in den letzten fünf Jahren deutlich schneller als der Markt entwickeln konnten.“

Mag. (FH) Karl Wurm, Beam Suntory Austria

Mag. (FH) Sabrina Ratschnig, Marketing Managerin für Österreich und zuständig für Italien, hat mit Beginn 2018 weitere Märkte im Norden Europas (Schweden, Finnland, Norwegen, Dänemark, Island) übernommen. Sie arbeitet nun auch in diesen Ländern an der strategischen Markenführung für das umfangreiche Produktportfolio von Beam Suntory.  Sabrina Ratschnig:

„Die Länder im Norden sind großteils streng reguliert, wenn es um Werbung für Spirituosen geht. Hier kommt es besonders auf das Verständnis für den Markt und die Marketingkompetenzen an, um Markenbekanntheit effektiv aufzubauen und Versuchskontakte zu generieren und so die Konsumenten auf unsere Produkte aufmerksam zu machen.“

 

Mag. (FH) Sabrina Ratschnig, Beam Suntory Austria

Dipl. BW Karla Koller übernimmt die Marketingverantwortung für Irland, dem drittgrößten Markt nach Österreich und Italien, sowie die Schweiz, Griechenland, Portugal und Spanien. In diesen Märkten arbeitet Beam Suntory mit lokalen Vertriebspartnern zusammen. Karla Koller:

„In Irland – der Heimat des Irish Whiskeys – ist uns das Wachstum auf unserem Irish Blend Kilbeggan sowie Peated Irish Single Malt Connemara ein besonderes Anliegen.  Dem tragen wir durch einen verstärkten Fokus auf den On-Trade Rechnung und investieren langfristig in diese strategischen Marken.“

Dipl. BW Karla Koller, Beam Suntory Austria

In den letzten fünf Jahren wurde in Österreich bei Beam Suntory, dem drittgrößten Premium-Spirituosen-Unternehmen der Welt, intensiv in Markenbildung investiert, wodurch das Wertwachstum der Spirituosenkategorie gemeinsam mit Kunden und Partnern nachhaltig angetrieben werden konnte. Bei Beam Suntory freut man sich auch über die weiteren positiven Entwicklungsraten der ersten sechs Monate in 2018.

Die Wertentwicklung der Whisky-Kategorie im Handel (+7,5 %)* zeigt das laufende Interesse der Konsumenten in gelagerte Spirituosen –  der Kernkompetenz von Beam Suntory. Jim Beam, als Ikone und Flaggschiff treibt das Wachstum mit 8,5 % nach Wert und gewinnt damit an Marktanteilen. Fokus liegt weiter auf dem Mutterprodukt Jim Beam White sowie der Wertsteigerung durch Premium-Varianten wie Jim Beam Double Oak. Die Peated Malts des Beam Suntory-Portfolios – Laphroaig, Bowmore und Connemara – bestätigen mit ihrer außergewöhnlichen Entwicklung das große Interesse an anspruchsvolleren, torfig-rauchigen Whisky-Geschmacksprofilen.

Marketing Managerin Sabrina Ratschnig:

„Wichtig ist die Vielfalt, die wir aus einer Hand anbieten können. Ein breites Sortiment an verschiedenen Premium-Spirituosen für jeden Geschmack, ideal für den puren oder gemixten Genuss in Cocktailkreationen unserer Bartending-Partner. Dass die Qualität der Bartender Community in Österreich von sich reden lässt wissen wir nicht erst nach dem Gewinn unseres Kandidaten Ferenc Haraszti (Anm.: Chef-Bartender im Mr. Mendez, Wien) bei der International Courvoisier The Toast of Paris Cognac Competition, in Paris, Frankreich, im Mai dieses Jahres. Wir verstehen unsere Aufgabe auch als Aufklärungsauftrag!“

Weltmarktführer mit Jim Beam: Nummer 1 auch in Österreich

Beam Suntory, weltweite Nummer 3 bei Premium-Spirituosen-Unternehmen ist seit fünf Jahren in Österreich präsent und wächst weiter zweistellig.  Das bedeutet eine Verdoppelung der Umsätze und eine Verdreifachung der Erträge. Im selben Zeitraum konnte die Zahl der Mitarbeiter von zwei auf elf in den vergangenen fünf Jahren ausgebaut werden.

Beam Suntory besitzt mit seiner ikonischen Muttermarke Jim Beam den weltweiten Nr. 1 Bourbon. 15 Millionen Fässer hat das Unternehmen Jim Beam® seit der Prohibition gefüllt und produziert damit mehr als 50 % des weltweit verkauften Bourbons. Auch in Österreich wird am Liebsten Jim Beam gekauft, wenn es um Bourbon Whiskey geht. Whisk(e)y ist und bleibt der Kern des Unternehmens. Mag. (FH) Sabrina Ratschnig, Marketing Managerin hat 2018 neue Projekte in Österreich initiiert. Ratschnig:

„Wir sehen wachsendes Interesse für unsere Premium-Spirituosen aus aller Welt. Dieses große Potential wollen wir mit neuen, innovativen Produkten wie unserem neuen Jim Beam® Single Barrel Bourbon und  so spannenden Projekten wie unserem ersten Wiener Whiskey Trail oder der ersten Langen Nacht der Bars, am 20. Oktober dieses Jahres, ausschöpfen und aktiv weiter antreiben. Wir sehen uns als Lifestylepartner unserer Kunden und möchten mit speziellen Angeboten Erlebnisgastronomie schaffen.“

Stolz ist man bei Beam Suntory auf das einmalige Angebot an Whisk(e)ys aus der ganzen Welt: Mit dem Laphroaig, führt das Unternehmen den meistverkauften Peated Single Malt Whisky in Österreich, sowie weitere internationale Whisk(e)ymarken aus den  USA, Kanada, Schottland, Irland und Japan.

Neu: Benromach Cask No.1

Das erste Fass, das nach der Übernahme der Speyside-Brennerei Benromach durch den unabhängigen Abfüller Gordon & MacPhail produziert wurde, ist sicherlich ein Stück Brennereigeschichte. Am 21. August dieses Jahres hat man es in der Brennerei abgefüllt – genau 20 Jahre nach dessen Befüllung – und macht es so Whiskyfreunden zugänglich. Signiert wurde es übrigens bei der Befüllung von Prince Charles, dem Prinzen von Wales.

580 Flaschen des Benromach Cask No. 1 sind es geworden, die man exklusiv über das Besucherzentrum erhalten kann. Bestellbar ist es ab heute direkt bei der Destillerie, erhältlich werden die Dekanter ab 15. Oktober sein. Der Preis: 1.000 Britische Pfund, die zur Gänze an kartitative Organisationen gehen werden.

Der Benromach Cask No. 1 wird in einer aufwendigen Holzbox präsentiert. Jede Flasche ist einzeln nummeriert und ein Echtheitszertifikat, das vom Distillery Manager Keith Cruickshank signiert ist, ist ebenfalls beigelegt, so wie ein spezielles Booklet. Keith Cruickshank war übrigens bei der Befüllung und der Entleerung des Fasses dabei.

Geschmacklich wird der mit 60.1% abgefüllte Whisky von Keith Cruickshank so beschrieben:

Pour your dram of Benromach Cask No. 1 and prepare your senses to encounter an experience as rare as this gorgeous whisky. First, lift your glass to the light and appreciate the beautiful deep golden hue created by lingering for many years in a single First Fill Sherry Butt as the whisky grew and matured in character. Take a short inhalation, appreciating the wonderful aromas without water…enjoy the rich notes of stewed raisin and plum, mingling with sweet vanilla, milk chocolate, cinnamon and clove. Traces of sweet fudge and zingy orange peel develop with lingering roasted hazelnut.

Now take a sip to experience deliciously sweet and creamy notes with a hint of cracked black pepper developing on the tongue. Tangy orange marmalade, smooth chocolate and roasted coffee bean complement hints of rich fruits and warm spices, leading to charred oak on the finish. Add a few drops of water and take time to enjoy the nose as it develops… top notes of sweet vanilla and butterscotch aromas mingle with raisin and hints of lemongrass. Now lift it to your lips and enjoy a slow sip… a creamy sweetness combining with milk chocolate, baked apple and cinnamon.

Uns hat auch nachfolgende englischsprachige Pressemitteilung zu dieser Neuveröffentlichung erreicht:


Rare whisky marks 20th anniversary at Benromach Distillery

All profits from the sale of Benromach Cask No 1 single malt whisky will be donated to charitable causes

Twenty years after family owned Benromach Distillery was reopened by His Royal Highness The Duke of Rothesay, a rare single malt whisky has been released to mark the occasion. 

Benromach Cask No 1 is an incredibly rare and limited-edition expression taken from the first cask that was laid down when the distillery reopened after many years of closure. The cask itself was signed by HRH The Duke of Rothesay, Prince Charles, during the distillery’s official reopening ceremony on 15th October 1998.

Marking a defining moment in the distillery’s history and a key date in this year’s 20th anniversary celebrations, all profits from the sale of Benromach Cask No 1 will be donated to charitable causes.

The whisky, which was bottled on the 21st August 2018 exactly 20 years after it was filled, is a cask strength (60.1% abv) 1998 vintage. All 575 bottles of this incredibly rare expression will be sold exclusively through Benromach Distillery’s Visitor Centre with a RRP of £1,000. Pre-orders can be placed from today (3rd September) with decanters available from 15th October 2018.

Benromach Cask No 1 was matured in a First Fill Sherry Butt and has a sumptuous vintage character of rich fruits, smooth chocolate and warm spices, with hints of zingy citrus, coffee bean and charred oak.

Originally built in 1898, Benromach Distillery was brought back to life when the Urquhart family purchased it in 1993. The distillery was extensively re-equipped over five years before it was officially opened on 15th October 1998 by HRH The Duke of Rothesay.

Ewen Mackintosh, Managing Director at Gordon & MacPhail, owners of Benromach Distillery, said:

“As we celebrate the 20th anniversary since Benromach was brought back to life, it is fitting that the Urquhart family has decided to donate all the profits from the sale of this product to charitable causes.  This incredibly rare expression marks a significant moment in Benromach’s history and we look forward to seeing what the next 20 years will bring.”

Keith Cruickshank, Benromach Distillery Manager, joined as a distiller in 1998. He said:

„I was proud to witness HRH The Duke of Rothesay sign the first cask of our own distilled spirit 20 years ago. This unique single cask offers whisky lovers the chance to own, savour and share an incredibly special moment in the history of the Benromach Distillery. 

Benromach Cask No 1 is a treasured bottle and is the oldest and most exclusive whisky to be launched as part of the Classic range since the distillery was revived. Part of our Classic range of Speyside single malt scotch whiskies, it offers  succulent blackberries and stewed damson plum with a hint of roasted hazelnut and charred oak on the finish.”

The double doors of the striking wooden presentation box open to reveal the decanter which displays the distillation and bottling date, as well as the date the distillery was first established – 1898.  Each decanter is closed with a copper stopper, reminiscent of Benromach’s gleaming copper stills. 

All 575 decanters are individually numbered and accompanied by a certificate of authenticity signed by Keith Cruickshank, Distillery Manager. A beautifully written hardback book accompanies the whisky, themed around the idea of firsts, which captures the time-honoured craftsmanship employed in every spirit cut and hand-filled cask of Benromach, beginning with Cask No 1 and continuing today with every cask that is laid down.

Benromach is one of only a few distilleries in Scotland to use traditional methods, without any automated machinery. The small team of distillers employ all their senses when crafting the classic Speyside single malt Scotch whiskies, managing the process by sight, sound and touch to create the unique, handcrafted and authentic Benromach taste.

Jetzt gewinnen: Drei außergewöhnliche Malts von Säntis

Bei unserem aktuellen Gewinnspiel geht es um hochinteressante und hochdekorierte Single Malts aus einem unserer Nachbarländer. Gleich drei Whiskys von Säntis aus der Schweiz dürfen wir gemeinsam mit unserem Partner Bremer Spirituosen Contor verlosen – darunter die Gewinner von Gold und Silber beim International Spirits Award IWS 2018.

Gewinnen Sie drei außergewöhnliche Malts von Säntis

Hier einmal, welche schönen Preise es diesmal zu gewinnen gibt, danach einige Infos zu dem Whiskys aus der in Appenzell am Fuße des Alpsteins beheimateten Brauerei Locher und dann, wie Sie bei uns gewinnen können:

1. Preis: Säntis Malt Alpstein XIV, ISW 2018, Goldmedaille
2. Preis: Säntis Malt Germany N°3, ISW 2018 Silbermedaille (nur 528 Flaschen!)
3. Preis: Säntis Malt Snow White V

1. Preis: Limited Edition Alpstein XIV – Dolç de Mendoza Finish

Die 14. Edition der Alpstein-Serie wurde auf den ersten Blick ganz klassisch hergestellt, denn nach einer fünfjährigen Grundreifung des Whiskys in Bierfässern aus Eichenholz folgt eine zweijährige Nachreifung in Weinfässern. Der zweite Blick zeigt dann die Besonderheiten, denn diesmal erfolgte die Nachreifung in Süßwein-Fässern – einem bewährten Instrument der aromatischen Whisky-Entwicklung. Erstmals wurden zur Reifung nicht, wie gewohnt Sherry-, Portwein-, Pinot- oder Merlot-Fässer verwendet. Dieses Mal kamen Dolç de Mendoza Süßwein-Fässer aus Alicante in Spanien zum Einsatz.

Die Brauerei und Brennerei im Herzen Appenzells hatte schon in der Vergangenheit gute Erfahrungen mit den Fässern des prestigeträchtigen Mendoza-Weingutes an der Westküste Spaniens gemacht, denn der in den gleichen Fässern nachgereifte Whisky der Appenzeller Whiskytrek-Serie, der ausschließlich im Besucherzentrum der Brauerei in Appenzell erhältlich ist, entwickelte sich zu einem der Publikumsmagneten der kompletten Reihe.

Wie schon bei den vorangegangenen Abfüllungen der Alpstein-Editionen wurde auch dieser Whisky nach einer ursprünglichen Reifung in traditionellen Bierfässern, die in diesem Fall fünf Jahre dauerte, anschließend für eine zweijährige Zweitreifung in die spanischen Süßweinfässer aus Alicante umgelegt. Nach Deutschland kamen 228 der insgesamt 2.200 abgefüllten Flaschen.

Tastingnotes:

  • Farbe: Leuchtendes Kupfer mit goldenen Reflexe
  • Nase: Apfelschale, Birnenschale, Bisquit-Teig, würzig-süßlich und weinig, etwas herbal wie frisch getrocknetes Heu, Rum-Rosinen, Vanille, Orangeat, Cocktail-Kirsche, Dörrzwetschge und Zwetschgenmus, sehr dezente Biernote im Hintergrund.
  • Gaumen: Röstaromen und Dörrbirne, würzig wie Muskat, Tonkabohne und Kardamom, Vanille und etwas Nelke, dunkle Schokolade gefüllt mit Zwetschgenmarmelade und Marzipan.
  • Nachklang: Warm und würzig, dabei sehr mundfüllend, insbesondere in der Mitte der Zunge bildet sich ein wärmender Fleck, dabei entwickelt sich ein seidiges Gefühl.
  • Bemerkung: Dieser Whisky hat eine ganz außergewöhnliche Komplexität, wie sie wohl noch nie in dieser Intensität bei einer Alpstein-Abfüllung beobachtet werden durfte.

Tasting notes: Julia Nourney, März 2018

2. Preis: Säntis Malt Edition Germany N° 3 – Hogshead Finish

Mit dem sechsjährigen Säntis Malt Edition Germany N°3, 48 % Vol., ist die die dritte ausschließlich für Deutschland abgefüllte Germany-Edition erschienen. Diese ganz besondere limitierte Sonderabfüllung von 528 Flaschen wurde den Liebhabern getorften Whiskys gewidmet. Man beschritt einen bislang einzigartigen Weg, sodass sich der Germany N° 3 auch deutlich von der torfigen Dreifaltigkeits-Abfüllung unterscheidet.

Wie alle Säntis-Malt-Whiskys basiert auch der Säntis Malt Germany N°3 zu hundert Prozent auf Gerstenbasis. Klassisch reifte der Whisky 6 Jahre lang in traditionellen Eichenholz-Bierfässern aus Brauerei eigenem Bestand. Während seiner dreivierteljährigen Nachreifung in einem schottischen stark getorften Hogshead-Fass, der Loch Lomond Distillery Co. Ltd., konnte sich der Germany N° 3 aromatisch weiterentwickeln. Behutsam aus dem weichen Quellwasser des Alpsteingebirges und Gerstenmalz hergestellt, beeindruckt der Säntis Germany N° 3 mit Reinheit und hochwertiger Qualität. Das Gesamtergebnis ist als durchaus ungewöhnlich zu bezeichnen, denn einen derart rauchbetonten Säntis Malt hat es bislang noch nicht gegeben und es dürften schon einige Jahre vergehen, bis man wieder mit einer vergleichbaren Abfüllung aus Appenzell rechnen darf.

Tastingnotes:

  • Farbe: Dunkles Rotgold
  • Nase: Reife Früchte, Brombeer- und schwarze Johannisbeer-Aromen, Birnenschale und herbale Laubnoten, dezent mineralisch, darunter verbirgt sich eine leichte Raucharomatik, die sich fast fleischig wie bei Bacon mit Ahornsirup darstellt, aber auch etwas verkohltes Holz und Tabak zeigt.
  • Gaumen: Zunächst hauptsächlich herbal und im ersten Moment sogar etwas harzig, jetzt zeigen sich aber auch deutlich rauchige Qualm-Noten und warme Würzaromen mit etwas Wacholder, außer leicht bitter-süßen Zestennoten sind kaum mehr Fruchtaromen vorhanden.
  • Nachklang: Der Qualm wird zunehmend öliger, die Rauchnoten intensivieren sich sogar noch, und kleben wie dunkler Kakao am Gaumen.
  • Bemerkung: Der Widerspruch zwischen Nase und Gaumen ist sehr interessant. Während die Rauchnoten in der Nase nur diffus erkennbar sind, zeigen sie am Gaumen ihre dominante Seite.

Tasting notes: Julia Nourney, April 2018

3. Preis: Säntis Malt Edition Snow White V – Marillen–Finish

Ganz außergewöhnlich ist auch die Winter-Edition aus der Snow White Serie, der Säntis Malt Snow White V:

Der Säntis Malt Snow White V mit seinen 48 % Vol. reifte zunächst fünf Jahre in einem alten Eichenholz-Bierfass der Brauerei und erlangte mit dem sich anschließenden einjährigen Finish in einem Marillenbrand-Fass seine volle Fruchtigkeit. Der deutsche Markt erhielt 492 der abgefüllten 2.000 Flaschen des exklusiven Winter Whiskys.

Tastingnotes:

  • Farbe: Warmer Rotgoldton, sonnig
  • Nase: Zunächst ist der Whisky sehr weich in der Nase, zeigt reife Fruchtnoten und warme Würznoten, dabei ist die Marille bzw. Aprikose gar nicht so deutlich, es ist lediglich der Charakter einer Steinfrucht zu erkennen. Daneben kann man florale, fast pollenartige Noten wahrnehmen, viel Malz und eine leicht buttrig-sahnige Note. Mit etwas Luft und nachdem man das Whiskyglas in der Handinnenfläche etwas angewärmt hat, entwickelt sich langsam der typische Marillenton, zunächst nur die Schale, später aber auch reifes, fast teigiges Fruchtfleisch. Dabei bleibt der Whisky angenehm süss und malzig, dezent würzig und zeigt später sogar Aromen von frisch geriebener Tonkabohne. Nun hat er auch Dessert-Charakter, fast wie ‚Marille-Helene’ mit einer Milchschokoladen-Soße.
  • Gaumen: Am Gaumen ist der Whisky viel intensiver als in der Nase, aber auch frischfruchtiger und viel würziger. Hier schmeckt man die Marille sofort, obwohl sie gar nicht dominant ist. Ganz im Gegenteil, sie kooperiert sehr gut mit der Malzigkeit des Whiskys und gibt ihm eine sehr schöne Komplexität. Mit Verdünnung wird der Whisky etwas wachsig, deshalb würde ich empfehlen, ihn lieber in Originalstärke zu genießen
  • Nachklang: Bleibt sehr lange fruchtig und entwickelt dann eine leichte Pfeffrigkeit

Tasting notes: Julia Nourney, Oktober 2017

Sonnenuntergang über dem Alpstein. Bild: lukas schlagenhauf on Visualhunt.com / CC BY-ND

Und so gewinnen Sie eine der 3 Flaschen von Säntis Malt aus der Schweiz:

1. Beantworten Sie bitte folgende Gewinnfrage, die Sie durch aufmerksames Lesen unseres Beitrags leicht beantworten können: Am Fuße welchen Berges liegt der Ort Appenzell, in dem der Säntis Malt gebrannt wird

a) Andenstein
b) Karpatenstein
c) Alpstein

2. Die richtige Antwort schicken Sie gemeinsam mit Ihrem vollen Namen und Ihrer Postanschrift ab sofort an folgende email: contest@whiskyexperts.net – und zwar mit dem Betreff „Säntis“!

Unter allen richtigen und vollständigen Einsendungen, die uns bis 16. September 2018, 23:59 Uhr mitteleuropäischer Zeit erreichen, ziehen wir die Gewinnerinnen oder die Gewinner der Preise und geben sie am 17. September 2018 bekannt. Der Versand der Preise erfolgt durch das Bremer Spirituosen Contor. 

Pro Person ist nur eine Teilnahmemail möglich!

Teilnahmebedingungen:

Beim Wettbewerb kann jeder mitmachen, der in Deutschland, Österreich oder der Schweiz wohnt, die Gewinnfrage richtig beantwortet und seine Lösung mit dem Betreff „Säntis“ einsendet sowie das 18. Lebensjahr vollendet hat. Der Wettbewerb läuft ab sofort bis 16. September 2018, 23:59 Uhr. Die Gewinner/innen werden am 17. September 2018 auf unserer Webseite bekanntgegeben und per Mail benachrichtigt. Der Wettbewerb findet unter Ausschluss des Rechtsweges statt – es kann dazu kein Schriftverkehr geführt werden. Mitarbeiter der Brauerei Locher, des Bremer Spirtituosen Contors und Whiskyexperts sind von der Teilnahme ausgeschlossen. Der Versand der Preise erfolgt durch das Bremer Spirituosen Contor. Alle Adressdaten werden nach Abschluss des Gewinnspiels gelöscht.

Hinweis zum Datenschutz: Wir erheben nur jene Daten von Teilnehmern, die für die Abwicklung des Gewinnspiels nötig sind (Name, email-Adresse und Postanschrift). Alle in diesem Zusammenhang erhobenen Daten werden nach Abschluss des Gewinnspiels und der erfolgreichen Versendung des Preises ausnahmslos gelöscht und weder für unsere Zwecke weiterverwendet noch an Dritte weitergegeben. Unsere Datenschutzerklärung finden Sie hier.

Mit der Teilnahme erklären Sie sich mit diesen Teilnahmebedingungen einverstanden – und geben uns auch die Erlaubnis, Ihren Namen und Wohnort im Falle des Gewinns auf unserer Seite veröffentlichen zu dürfen. 

Wir wünschen Ihnen viel Glück und drücken Ihnen die Daumen!

Herzlichst,

Ihr Whiskyexperts-Team

Die Meglisalp (Geburtsort des Säntis Malt Whiskytreck) von Kreuzböhl aus Richtung Südwesten aufgenommen, am Fuße des Säntis.

Serge verkostet: Lagavulin, inklusive Whisky Nr. 14.000

14.000 Verkostungsnotizen publiziert zu haben ist eine Leistung, die man nicht oft findet. Serge Valentin hat diesen Meilenstein heute erreicht, und zwar bei einer Verkostung zweier Abfüllungen der Destillerie Lagavulin.

Er hat seine Leser darüber abstimmen lassen, ob sie dazu lieber zwei Macallans oder zwei Lagavulins gegeneinander antreten lassen wollen, und Lagavulin hat sich mit 81% der Stimmen durchgesetzt.

Und beide konnten in der Verkostung einiges bieten:

  • Lg8 (59.5%, Elixir Distillers, Elements of Islay, 2018: 90 Punkte
  • Lagavulin ‘Jazz Festival 2016’ (54.5%, OB, 200th Anniversary, 6000 bottles, 2016) : 90 Punkte

Warum Serge Valentin generell voll des Lobes für die Islay-Destillerie ist, können Sie in den Anmerkungen vor und nach den Tasting Notes lesen…

Lagavulin. Bild © Christian Spatt

Video: Blackened American Whiskey by Metallica

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Hier ist es, das offizielle Video zum Blackened American Whiskey von Metallica. 

Und das sind die Leute, die für diesen wirklich außergewöhnlichen Clip verantwortlich zeichnen:

Director: Evan Dennis
DP (Director of Photography): Rik Zang / Albert Salas
Editor: Mischa Meyer
Colorist: Tom Poole
Music + Sound Design: Echolab
Composers: Leo Pearson / Gavin Little

Viel Vergnügen hier oder auf Youtube.

3 limitierte JACK DANIEL’S Tennessee Rye Geschenkboxen – wer hat gewonnen?

Punkt Mitternacht haben wir die Annahme unseres Gewinnspiels um die drei attraktiven Geschenkboxen des JACK DANIEL’S Tennessee Rye geschlossen – und aus den Teilnehmern die drei Sieger gezogen.

Dass Rye-Whisky in den verschiedensten Whiskyregionen eine Renaissance erlebt – nicht nur in den USA, wo Rye-Whiskey längst zur Standardausstattung von Whiskyfreunden gehört, haben wir auch an der Zahl der Teilnehmer bemerkt – unsere Glücksfee in Form eines Zufallszahlengenerators musste ganz tief in den Glückstopf greifen.

Hier zunächst einmal ein paar Infos von Jack Daniel’s über unseren Preis – bevor wir Ihnen verraten, wer diesmal gewonnen hat:

Der JACK DANIEL’S Tennessee Rye in der Geschenkbox

Erstmals gibt es in der über 150jährigen Geschichte der JACK DANIEL DISTILLERY in Lynchburg, Tennessee, eine neue weitere Getreiderezeptur. Mit JACK DANIEL’S TENNESSEE RYE bekommt der weltweit erfolgreiche JACK DANIEL’S Old No. 7 eine aufregende Version auf Roggenbasis an die Seite.

Seit 1866 wird JACK DANIEL’S Tropfen für Tropfen mit der gleichen Getreiderezeptur und im gleichen Verfahren in der JACK DANIEL DISTILLERY in Lynchburg hergestellt. Für den neuen Whiskey auf Roggenbasis gibt es nun erstmals eine neue Getreiderezeptur. Statt der bisherigen Grain Bill mit 80 Prozent Mais, 12 Prozent Gerste und 8 Prozent Roggen, aus der seit jeher alle JACK DANIEL’S Whiskeys hergestellt werden – der legendäre Old No. 7, der mildere Gentleman Jack und der anspruchsvolle Single Barrel sowie Single Barrel Barrel Strength – wird für den neuen JACK Rye 70 Prozent Roggen, 18 Prozent Mais und 12 Prozent Gerste verwendet. Der 70 Prozent Roggenanteil hebt den JACK DANIEL’S Tennessee Rye deutlich von anderen Rye Whiskeys ab, die entweder einen sehr hohen (bis 95 %) oder niedrigen Anteil (mind. 51 %) in ihrer Getreidemischung haben. Er betont den würzigen Geschmack von Roggen und lässt gleichzeitig Raum für die Komplexität gemälzter Gerste und die Süße von Mais.

Die für JACK DANIEL’S charakteristische Sanftheit erhält auch der neue JACK RYE durch die traditionelle Filterung durch Holzkohle aus Zuckerahorn, das sogenannte „Charcoal Mellowing“. Denn das Herstellungsverfahren, das den beliebten Whiskey aus Lynchburg seit jeher so einzigartig macht, lässt einen Whiskey erst zu einem Tennessee Whiskey werden.

Mit der Herstellung von JACK RYE kehrt JACK DANIEL’S zu den Wurzeln von American Whiskey zurück, die während und nach der Prohibition in Vergessenheit geraten waren. JACK RYE entspricht dem ursprünglichen amerikanischen Whiskey wie die ersten Einwanderer ihn herstellten, bevor sie Mais als Getreidebasis entdeckten. Heute wird Roggenwhiskey unter Whiskeyliebhabern und Bartendern weltweit wieder als „Neuentdeckung“ gehandelt. Er schmeckt am besten pur, on the rocks,
als klassischer Longdrink „JACK Rye & Ginger“ oder als spannende Cocktailvariante „JACK Rye & Dry“.

Beide Rezepte präsentieren wir hier für Sie zum Nachmixen:

JACK Rye & Ginger

  • 1 Teil JACK DANIEL’S Tennessee Rye
  • 3 Teile Ginger Ale
  • Limettenspalte
  • auf Eis serviert

JACK Rye & Dry

  • 1 Teil JACK DANIEL’S Tennessee Rye
  • 2 Teile Ginger Ale
  • 1 Teil Soda
  • 2 Dash DOM Benedictine
  • lange Zitronenzeste
  • auf Eis serviert

Und das sind die drei Gewinner der limitierten JACK DANIEL’S Tennessee Rye Geschenkboxen:

Martin Sichelschmidt aus 59071 Hamm
Jürgen Beinlich aus 86938 Schondorf am Ammersee
Philipp Küpperbusch aus 47441 Moers

Wir gratulieren ganz herzlich!

Und weil es uns so viel Spaß macht, gemeinsam mit unseren Partnern so schöne Preise zu verlosen und Ihnen offensichtlich ebenso viel, bei unseren Verlosungen mitzumachen, geht es gleich heute mit dem nächsten Gewinnspiel weiter.

Freuen Sie sich darauf!

Herzlichst,

Ihr Whiskyexperts-Team

 

Neue Deutsche Whiskyvideos und Podcasts der Woche (91)

Kaum zu glauben: Die Rubrik „Neue Deutsche Whiskyvideos und Podcastst der Woche“ – erscheint an diesem Sonntag bereits in der Ausgabe Nr. 91, und in ihr stellen wir Ihnen wie jeden Sonntag Whiskyvideos und Podcasts aus dem deutschen Sprachraum zum „Wasser des Lebens“ vor, die uns von den Vloggern und Podcastern zugesendet wurden. Acht Vlogs konnten wir diesmal in die Übersicht aufnehmen – und wenn Sie meinen, dass Ihres ebenso dazu gehören sollte, dann können Sie unten herausfinden, wie das möglich wäre. Hier aber die Beiträge von heute – diesmal auch wieder mit einem Podcast:

Alle Videos aus dieser Liste können Sie bei uns auch als Playlist komplett ansehen, entweder hier auf der Seite oder auch auf Youtube  – frühere Folgen, bis zurück zu Episode 25, gibt es zudem jeweils als Playlist auf unserer Youtube-Seite.

Wie wir die Beiträge aussuchen: Die Videos und Podcasts werden uns zugeschickt. Wir treffen dabei keine Auswahl außer jener, dass die von uns gezeigten Blogger/Vlogs schon länger aktiv sein sollten, eine gewisse Anzahl Follower/Hörer/Leser haben. Die Redaktion behält sich vor, eingereichte Videos ohne Angabe von Gründen nicht zu veröffentlichen, hält aber gleichzeitig fest, dass ein Nichterscheinen nicht automatisch ein (sowieso immer subjektives) Statement über mangelnde Qualität ist, sondern viele verschiedene Gründe haben kann.

Wollen Sie mit Ihrem Beitrag dabei sein? Wenn Sie selbst Videos zum Thema Whisky machen, dann schicken Sie uns doch eine kurze Mail mit einem Link auf das wochenaktuelle Video und einer Inhaltsangabe dazu an press @ whiskyexperts.net. Vorgaben unsererseits gibt es natürlich keine, hilfreich ist aber, wenn Ihr Videokanal in aller Regel etabliert, regelmäßig publizierend und mit einer gewissen Anzahl Abonnenten ausgestattet ist, sowie mit hohem Qualitätsanspruch gemacht wird. Bitte halten Sie die eingereichten Videos auch werbefrei, sprich keine Links und Kaufaufforderungen im Video. Wir freuen uns auf Ihre Videos für unsere Leser!

Photo credit: Wiertz Sébastien on Visual Hunt / CC BY

Letzter Tag! 3 limitierte JACK DANIEL’S Tennessee Rye Geschenkboxen gewinnen!

Jetzt aber: heute ist der letzte Tag unseres Gewinnspiels um die drei attraktiven Geschenkboxen des JACK DANIEL’S Tennessee Rye – also gleich noch mitmachen und die Chance auf einen der drei Preise sichern!

Rye-Whisky erlebt in den verschiedensten Whiskyregionen eine Renaissance – nicht nur in den USA, wo Rye-Whiskey längst zur Standardausstattung von Whiskyfreunden gehört.

Ganz und gar nicht Standard ist der JACK DANIEL’S Tennessee Rye – mit seinen 70% Rye in der Mashbill belegt er nämlich ein sonst selten zu findendes Territorium. Ob pur oder in Longdrinks oder Cocktails: der JACK DANIEL’S Tennessee Rye macht immer eine gute Figur.

Hier zunächst einmal ein paar Infos von Jack Daniel’s über ihn – bevor wir Ihnen sagen, wie Sie diesen Rye gewinnen können:

Der JACK DANIEL’S Tennessee Rye in der Geschenkbox

Erstmals gibt es in der über 150jährigen Geschichte der JACK DANIEL DISTILLERY in Lynchburg, Tennessee, eine neue weitere Getreiderezeptur. Mit JACK DANIEL’S TENNESSEE RYE bekommt der weltweit erfolgreiche JACK DANIEL’S Old No. 7 eine aufregende Version auf Roggenbasis an die Seite.

Seit 1866 wird JACK DANIEL’S Tropfen für Tropfen mit der gleichen Getreiderezeptur und im gleichen Verfahren in der JACK DANIEL DISTILLERY in Lynchburg hergestellt. Für den neuen Whiskey auf Roggenbasis gibt es nun erstmals eine neue Getreiderezeptur. Statt der bisherigen Grain Bill mit 80 Prozent Mais, 12 Prozent Gerste und 8 Prozent Roggen, aus der seit jeher alle JACK DANIEL’S Whiskeys hergestellt werden – der legendäre Old No. 7, der mildere Gentleman Jack und der anspruchsvolle Single Barrel sowie Single Barrel Barrel Strength – wird für den neuen JACK Rye 70 Prozent Roggen, 18 Prozent Mais und 12 Prozent Gerste verwendet. Der 70 Prozent Roggenanteil hebt den JACK DANIEL’S Tennessee Rye deutlich von anderen Rye Whiskeys ab, die entweder einen sehr hohen (bis 95 %) oder niedrigen Anteil (mind. 51 %) in ihrer Getreidemischung haben. Er betont den würzigen Geschmack von Roggen und lässt gleichzeitig Raum für die Komplexität gemälzter Gerste und die Süße von Mais.

Die für JACK DANIEL’S charakteristische Sanftheit erhält auch der neue JACK RYE durch die traditionelle Filterung durch Holzkohle aus Zuckerahorn, das sogenannte „Charcoal Mellowing“. Denn das Herstellungsverfahren, das den beliebten Whiskey aus Lynchburg seit jeher so einzigartig macht, lässt einen Whiskey erst zu einem Tennessee Whiskey werden.

Mit der Herstellung von JACK RYE kehrt JACK DANIEL’S zu den Wurzeln von American Whiskey zurück, die während und nach der Prohibition in Vergessenheit geraten waren. JACK RYE entspricht dem ursprünglichen amerikanischen Whiskey wie die ersten Einwanderer ihn herstellten, bevor sie Mais als Getreidebasis entdeckten. Heute wird Roggenwhiskey unter Whiskeyliebhabern und Bartendern weltweit wieder als „Neuentdeckung“ gehandelt. Er schmeckt am besten pur, on the rocks,
als klassischer Longdrink „JACK Rye & Ginger“ oder als spannende Cocktailvariante „JACK Rye & Dry“.

Beide Rezepte präsentieren wir hier für Sie zum Nachmixen:

JACK Rye & Ginger

  • 1 Teil JACK DANIEL’S Tennessee Rye
  • 3 Teile Ginger Ale
  • Limettenspalte
  • auf Eis serviert

JACK Rye & Dry

  • 1 Teil JACK DANIEL’S Tennessee Rye
  • 2 Teile Ginger Ale
  • 1 Teil Soda
  • 2 Dash DOM Benedictine
  • lange Zitronenzeste
  • auf Eis serviert

Und so gewinnen Sie eine der 3 limitierten JACK DANIEL’S Tennessee Rye Geschenkboxen:

1. Beantworten Sie bitte folgende Gewinnfrage, die Sie durch aufmerksames Lesen unseres Beitrags leicht beantworten können: Wie hoch ist der Anteil an Rye im JACK DANIEL’S Tennessee Rye

a) 51%
b) 70%
c) 95%

2. Die richtige Antwort schicken Sie gemeinsam mit Ihrem vollen Namen und Ihrer Postanschrift ab sofort an folgende email: contest@whiskyexperts.net – und zwar mit dem Betreff „Rye“!

Unter allen richtigen und vollständigen Einsendungen, die uns bis 2. September 2018, 23:59 Uhr mitteleuropäischer Zeit erreichen, ziehen wir die Gewinnerinnen oder die Gewinner der Preise und geben sie am 3. September 2018 bekannt. Der Versand der Geschenkboxen erfolgt durch Jack Daniel’s Deutschland. 

Pro Person ist nur eine Teilnahmemail möglich!

Teilnahmebedingungen:

Beim Wettbewerb kann jeder mitmachen, der in Deutschland, Österreich oder der Schweiz wohnt, die Gewinnfrage richtig beantwortet und seine Lösung mit dem Betreff „Rye“ einsendet sowie das 18. Lebensjahr vollendet hat. Der Wettbewerb läuft ab sofort bis 2, September 2018, 23:59 Uhr. Die Gewinner/innen werden am 3. September 2018 auf unserer Webseite bekanntgegeben und per Mail benachrichtigt. Der Wettbewerb findet unter Ausschluss des Rechtsweges statt – es kann dazu kein Schriftverkehr geführt werden. Mitarbeiter von Brown-Forman Deutschland und Whiskyexperts sind von der Teilnahme ausgeschlossen. Der Versand der Boxen erfolgt durch Jack Daniel’s Deutschland. Alle Adressdaten werden nach Abschluss des Gewinnspiels gelöscht.

Hinweis zum Datenschutz: Wir erheben nur jene Daten von Teilnehmern, die für die Abwicklung des Gewinnspiels nötig sind (Name, email-Adresse und Postanschrift). Alle in diesem Zusammenhang erhobenen Daten werden nach Abschluss des Gewinnspiels und der erfolgreichen Versendung des Preises ausnahmslos gelöscht und weder für unsere Zwecke weiterverwendet noch an Dritte weitergegeben. Unsere Datenschutzerklärung finden Sie hier.

Mit der Teilnahme erklären Sie sich mit diesen Teilnahmebedingungen einverstanden – und geben uns auch die Erlaubnis, Ihren Namen und Wohnort im Falle des Gewinns auf unserer Seite veröffentlichen zu dürfen. 

Wir wünschen Ihnen viel Glück und drücken Ihnen die Daumen!

Herzlichst,

Ihr Whiskyexperts-Team

Video: Lochgoilhead aus der Luft (4k)

The Hovering Scotsman, von dem wir ja schon einige Videos gebracht haben, hat wieder zugeschlagen, diesmal mit einem Video über den malerisch gelegenen Ort Lochgoilhead. Man findet ihn nordwestlich von Glasgow, am Nordende des Loch Goil, und nur über eine Stichstraße und einen verwundenen schmalen (einspurig mit Ausweichen) Weg erreichbar.

Über fünf Minuten lang sehen wir eine Mischung aus Aufnahmen einer  Mavic Pro 1 und einer Phantom 4 Pro – und trotz nicht ganz idealem Wetter sind es wieder sehenswerte Bilder einer pittoresken Gegend in den westlichen Highlands geworden – und das in 4k-Auflösung.

Viel Vergnügen wünschen wir mit dem Video auf Youtube oder hier – und natürlich auch einen schönen Sonntag, an dem wir wieder wie jeden Tag mit Neuigkeiten und Features für Sie da sind…

Fremde Federn (8): Verkostungsnotizen deutschsprachiger Blogger

Unsere Rubrik „Fremde Federn“ stellt Ihnen Samstag für Samstag Verkostungsnotizen der Blogger aus Deutschland, Österreich und der Schweiz vor, die uns von ihnen zugesendet wurden (vielen Dank dafür). Aus der Vielzahl von Neuerscheinungen und Klassikern haben sie, nach ihren Vorlieben, Abfüllungen herausgesucht und für ihre Leser beschrieben. Hier sind die Tasting Notes jener Blogger, die uns für die achte Ausgabe ihre Links gesendet haben:

Die Notes geben die persönlichen Eindrücke der Blogger wieder und müssen nicht der Meinung der Redaktion entsprechen (die ohnehin meist nicht einheitlich ist 😉 ). Viel Vergnügen beim Lesen und bis zur nächsten Ausgabe in einer Woche!

Haben Sie selbst aktuelle Tasting Notes, die wir hier verlinken sollen? Senden Sie uns unter press @ whiskyexperts.net den Link auf Ihre Verkostungsnotizen – bitte mit dem Betreff „Tasting-Link“. Wir publizieren dann jeden Samstag jene Notes, die bis Freitag 12:00 an uns gesendet werden. Wir publizieren die Links, ohne damit die Beiträge dahinter zu werten. Nicht publizieren werden wir Links auf Verkostungsnotizen von Seiten, die entweder kommerziell geführt sind, in Verbindung mit Shops stehen oder solchen, bei denen Tasting Notes nur ein Bestandteil des Outputs der Seite sind, denn wir wollen gezielt der Verkosterszene eine Bühne bieten und für sie zusätzliche Öffentlichkeit schaffen.

Whiskyfun: Angus verkostet Zweierbeziehungen

Eine Art Paartherapie macht Angus MacRaild, der wie immer am Samstag Serge Valentin auf dessen Seite vertritt. Sein Motto für heute sind nämlich Duette, jeweils zwei von einem Schlag vulgo aus einer Destillerie. Nur gegen Ende der Sitzung gibt es eine Art Fernbeziehung (obwohl: die Partner der letzten beiden Paarungen sind fast in Sichtweite).

Neugierig geworden? Hier ist das Line-Up der Verkostung mit den Wertungen dazu:

  • Auchentoshan 2000/2018 18 yo (46%, Signatory Vintage for Flanders’ Finest Cask Selection, bourbon barrel, cask #800038, 227 bottles): 85 Punkte
  • Auchentoshan 15 yo 2003/2018 (56.3%, Scotch Malt Whisky Society, #5.65 ‘Cocktail Hour’, bourbon barrel, 202 bottles): 85 Punkte
  • Tomatin 18 yo (46%, OB, bottled 2012): 85 Punkte
  • Tomatin 36 yo (46%, OB batch 3, -/+ 2016): 91 Punkte
  • Springbank 21 yo (46%, OB, 2018): 92 Punkte
  • Springbank 21 yo 1996/2018 (54.7%, Scotch Malt Whisky Society, #27.112, ‘A broadside cannon barrage’, sherry butt, 532 bottles): 92 Punkte
  • Islay Single Malt From A Port Askaig Distillery 8 yo 2009/2017 (55.8%, Filmnik, sherry hogshead, cask #308656, 180 bottles): 87 Punkte
  • Single Islay Malt 13 yo 2005/2018 (52.6%, Thompson Bros, 217 bottles): 89 Punkte
  • Ardbeg 30 yo 1975 (58.2%, Auld Alliance ‘Lost in the Warehouse’, 24 bottles, 2018): 93 Punkte
  • Port Ellen 27 yo 1983 (54.8%, Auld Alliance ‘Lost in the Warehouse’, 31 bottles, 2018): 92 Punkte

Und weil Islay ein Übergewicht in der Verkostung hat, hier einfach ein Bild von der Brennerei einer der Teilnehmer…

Bild © Whiskyexperts 2018

Whisky des Monats September 2018: GlenAllachie

Jeden Monat stellen wir uns die immer gleiche Aufgabe. Es gilt, einen Abfüllung auszuwählen, die uns in ihrer Qualität voll überzeugt, zu einem attraktivem Preis sehr gut erhältlich ist. Und ab und an stellen wir eine ganze Abfüllungsreihe oder sogar eine ganze Destillerie in unser Schaufenster. So auch in diesem Monat: Unser Whisky des Monats September 2018 kommt von der Brennerei GlenAllachie.

Ja, wir geben es zu. Es war vorhersehbar: Wir küren die Abfüllungen von Billy Walkers neuem Projekt GlenAllachie mit unserem Label Whisky des Monats. Es war nie die Frage, ob unsere Wahl auf GlenAllachie fällt. Es war eigentlich nur die Frage nach dem wann. Es ist also der Monat September.

Als die ersten Berichte von der Übernahme Glenallachies (noch mit einem kleinen a) durch ein Konsortium rund um Billy Walker aufkamen, waren viele Whiskyfreunde weltweit gespannt. Denn dieser Billy Walker hatte während seiner Tätigkeit im großen Business Scotch Whisky schon die Destillerien BenRiach, GlenDronach und Glenglassaugh wach geküsst. Und als dann diese drei Brennereien 2016 an Brown Forman verkauft wurden, standen Billy Walker neben einem reichen Erfahrungsschatz noch sein Teil der Verkaufssumme von 285 Millionen Pfund zur Verfügung. Was lag also näher, als ein ähnliches Projekt noch einmal zu wagen. Allerdings, als eine sehr wichtige Änderung, dieses mal ohne ungeduldige Investoren an der Seite. Gemeinsam mit Graham Stevenson und Trisha Savage wurde der Kauf von Glenallachie im Sommer 2017 finalisiert.

Wer mehr über den Verkauf der BenRiach-Gruppe, den Erwerb von Glenallachie und Billy Walkers Pläne mit der Brennerei erfahren möchte: In unserem Video-Interview, welches wir in diesem Frühjahr mit ihm führen durften, erfahren Sie dies alles aus erster Hand.

Die Brennblasen. Vier sind es an der Zahl. Bild © Whiskyexperts 2018

Bisher waren die Whiskys von Glenallachie bekannt als Bestandteil von Blends. Als Single Malt Whisky kannte man Glenallachie (fast) ausschließlich nur durch unabhängige Abfüller. Zum Glenallachie-Deal mit Pernod Ricard gehörte neben der Brennerei auch ein gut gefülltes Fasslager.

Fässer im Dunnage Warehouse. Bild © Whiskyexperts 2018

So präsentierte Billy Walker mit seinem Team in diesem Sommer erstmalig in der Geschichte GlenAllachies, quasi aus dem Stand, Brennerei-eigene Abfüllungen – und ab jetzt auch ein großes A im Namen GlenAllachie. Aus dieser breit aufgestellten Core Range haben wir zwei Abfüllungen ausgesucht, die wir Ihnen in diesem Monat ans Herz legen:

GlenAllachie 12 year oldDas Flaggschiff der Core Range, ungefärbt, ungefiltert und mit 46 % Vol. abgefüllt. Die hier verwendeten ehemaligen Sherry-Fässer (Pedro Ximenez und Oloroso) und Fässer ohne Vorbelegung (Virgin Oak) sorgen für kräftige Noten von Rosinen und Mokka in Kombination mit Butterscotch und heller Frucht. Recht voll und mit einer schönen öligen Textur.

GlenAllachie 18 year old

Weltweit limitiert auf 6.000 Flaschen, kamen für den 18-jährigen Fässer aus amerikanischer Eiche sowie ehemalige Pedro Ximenez- und Oloroso-Fässer zum Einsatz. Auch hier bleibt der Whisky ungefärbt und ungefiltert, und ist mit 46 % Vol. abgefüllt. Würzig und kräftig mit Schokoladen-Noten und Aromen von roten Früchten, finden wir auch hier wieder einen sehr vollen Körper mit einer feinen öligen Textur.

Der GlenAllachie 12 year old ist im Fachhandel für knapp 40 € erhältlich. Dafür gibt es einen recht untypischen Speysider mit sehr viel Fülle und Präsenz am Gaumen. Für den GlenAllachie 18 year old muss etwas tiefer in die Tasche gegriffen werden. Die Preise für diese Abfüllung befinden sich im Fachhandel knapp unter der 100 € Grenze.

Fässer im Dunnage Warehouse. Bild © Whiskyexperts 2018

Neu im Global Travel Retail: Glendronach Forgue 10yo

Schon im März für das Fachpublikum aus dem Bereich Travel Retail angekündigt, ist er nun auch in der freien Wildbahn gesichtet worden: Der neue Glendronach 10yo Forgue. Die Abfüllung in der 1 Liter Flasche ist, so wie ein Glendronach 16yo, exklusiv für den globalen Travel Retail gedacht und wird dort um ca. 60 Euro verkauft.

Der Glendronach 10yo Forgue reifte in Oloroso- und PX-Fässern und bringt Noten von Brombeeren, reifer Gerste und Eiche mit sich. Die detaillierten englischsprachigen Tasting Notes können Sie dem untenstehenden Blatt aus dem Ankündigungsfolder entnehmen: