Vier Abfüllungen aus der Destillerie GlenAllachie, die ja von Billy Walker mit einem Konsortium aufgekauft wurde und nun unter Eigenregie betrieben wird, hat Serge Valentin heute auf seiner Verkostungsliste. Zwei offizielle Abfüllungen sind dabei, und je eine von Signatory und Douglas Laing.
Der 25 Jahre alte GlenAllachie von Douglas Laing geht aus der Verkostung als Sieger hervor (er ist das einzige Bottling mit Fassstärke), die Noten für alle vier Abfüllungen sind insgesamt eher im Mittelfeld und im unteren Mittelfeld zu finden.
Jack Daniel’s wächst global gesehen zweistellig – das ist nur eines der Highlights für den us-amerikanischen Konzern Brown-Forman in seinem Finanzbericht zum ersten Quartal des Finanzjahres 2019. Die Nettoverkäufe stiegen um 6% im Vergleich zur Vorperiode – und zwar über fast alle relevanten Märkte.
Deutschland und UK wuchsen dabei um satte 38% und 33%, während Russland einen Rückgang von 12% hinnehmen musste. Entwickelte und sich entwickelnde Märkte zeigen global ein ähnlich starkes Wachstum mit 16% und 11% – und auch der Travel Retail ist um 22% gewachsen, berichtet The Spirits Business.
Allerdings gibt Brown-Forman seinen Aktionären wegen des Handelsstreits zwischen den USA und vielen anderen Ländern auch eine Gewinnwarnung mit – diese Verwerfungen könnten doch recht negative Auswirkungen auf das Business haben.
Interessant dabei ist aus Sicht der Whisk(e)yfreunde: Während man die Wachstumszahlen der amerikanischen Marken detailliert kundtut, finden die schottischen Marken des Konzerns (BenRiach, GlenDronach und GlenGlassaugh) im Artikel keine Erwähnung. Ob wohl noch einige Zeit nach dem Zukauf vergehen muss?
Das Goldene Zeitalter für Whisky setzt sich, zumindest was den geschäftlichen Erfolg des Wassers des Lebens betrifft, fort. Pernod Ricard hat heute Zahlen veröffentlicht, die ein starkes Verkauswachstum um % zeigen – und das vor allem dank Whisky.
Alle Whiskymarken im Besitz des französischen Konzerns (mit einer Ausnahme), wie zum Beispiel Glenlivet oder Chivas, zeigen Wachstum und haben damit die Konzernergebnisse maßgeblich unterstützt.
Die Einkommen aus dem Verkauf stiegen auf 8.1 Milliarden Pfund, berichtet The Press And Journal. Wenn man wissen will, wo dieses Wachstum geschah, dann muss man vor allem nach Osten blicken, denn die Motoren dafür waren – wie man es mittlerweile gewohnt ist – China und Indien.
Hier einige Zahlen dazu, die das weltweite Wachsum der Whisk(e)ymarken betreffen:
Nachdem die Band Metallica im März dieses Jahres angekündigt hat, ihre eigene Whiskeydestillerie zu eröffnen (gemeinsam mit dem ehemaligen Master Distillers von Maker’s Mark, Dave Pickerell), ist nun auch ihr erster Whiskey erschienen: “Blackened American Whiskey”.
Der Whiskey ist nach der Eröffnungsnummer des 1988 erschienenen Albums „…And Justice for All“ benannt und bereits eine Zusammenarbeit mit Pickerell. Die Band wollte nicht einfach ihren Namen auf einen x-beliebigen Whiskey kleben, steht in einem Statement zu lesen, sondern hat von der ersten Idee bis zur letzten Verkostung intensiv daran mitgearbeitet.
Eine Mischung aus Bourbons, amerikanischen Whiskeys aus diversen Regionen und Rye durfte danach in Black Brandy Barrels nachreifen. Die Beschallung mit tiefen Frequenzen während der Reifung soll durch die Schwingungen die Reifung des Whiskeys beeinflusst haben.
Der Whiskey wird ab Herbst in ausgesuchten Geschäften und Bars zu haben sein, und zwar gemeinsam mit einer dazu passenden Playlist (interessante Idee). Man kann ihn auch online bestellen (die Flasche kostet in den USA etwas über 50 Dollar, bestellbar ist sie hier, allerdings ist unklar, ob hier auch ins Ausland geliefert wird), man kann sich aber auf der Webseite der Band für den Whiskey als User eintragen, um dann über weitere Entwicklungen informiert zu bleiben).
Metallica bei einem Konzert in London 2017. By Kreepin Deth – Own work, CC BY-SA 4.0, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=63725726
Vor lauter Tagesaktualität haben wir schon länger kein Wallpaper für Sie gebracht – daher wollen wir das heute nachholen. Das Bild „Path by a stone house“ zeigt eine Ruine eines schottischen Hauses am West Highland Way, stammt von Asa Rodger und ist frei von jeglichen Rechten. Es darf daher von Ihnen ganz nach Gutdünken verwendet werden, sogar für kommerzielle Zwecke.
Das Originalbild hat einen Größe von 5053×3369 Pixel (5,3MB) und kann hier heruntergeladen werden. Eine kleiner Version gibt es untenstehend zum Ansehen und Anklicken.
Wie langweilig wären Verkostungen, wenn sie sich immer nur um die großen Namen drehen würden. Wobei – Glendullan IST ein großer Name, zumindest, was die Menge des Outputs betrifft. 5 Millionen Liter pro Jahr und eine der drei Destillerien, die einen Singleton für Diageo produzieren. Aber dennoch ist die Brennerei eher im Hinterfeld angesiedelt, wenn man Whiskyfreunde nach den bekantesten Malts fragt.
Das hindert Serge natürlich nicht daran, hin und wieder auch Whiskys von dort zu verkosten – zumal sie ja bei den unabhängigen Abfüllern hin und wieder auftauchen. Fünf davon sind heute in der Verkostung, eine Originalabfüllung und je zwei von Gordon & MacPhail und Cadenhead.
Das sind die numerischen Resultate:
Singleton of Glendullan 12 yo (40%, OB, +/-2016): 80 Punkte
Glendullan 2004/2016 (46%, Gordon & MacPhail, Connoisseurs Choice): 82 Punkte
Glenlivet-Glendullan 19 yo 1996/2016 (53.4%, Cadenhead, Small Batch, 480 bottles): 85 Punkte
Glendullan-Glenlivet 20 yo 1996/2017 (52.4%, Cadenhead, Wine Cask, 252 bottles): 80 Punkte
Glendullan 24 yo 1993/2018 (56.6%, Gordon & MacPhail, Connoisseurs Choice, refill hogshead, cask #8339, 171 bottles): 83 Punkte
Zum dritten Mal hintereinander ist das Bremer Spirituosen Contor zum Spirituosen-Importeur des Jahres gewählt worden. Geht die Tätigkeit des Bremer Unternehmens zwar weit über die Whiskywelt hinaus, so ist es doch ein wichtiger und fixer Bestandteil der Szene – sei es auf Messen oder generell in der Betreuung des Marktes und der Whiskyfans.
Die nachfolgende Pressemitteilung erzählt etwas mehr über das Unternehmen und dessen betreute Marken. Wir von Whiskyexperts gratulieren jedenfalls dem Bremer Spirituosen Contor zu der verdienten Anerkennung:
Bremer Spirituosen Contor zum dritten Mal in Folge zum Spirituosen-Importeur des Jahres gekürt
Bremen, 29.09.2018. Zum dritten Mal in Folge und zum vierten Mal insgesamt geht die Auszeichnung zum „Spirituosen-Importeur des Jahres“ des Meiningers International Spirits Award ISW an das Bremer Spirituosen Contor. Dank des großartigen Ergebnisses von vier Mal Großes Gold mit den Sonderauszeichnungen „Whisky des Jahres international“, „Rum des Jahres“, „Likör des Jahres international“ und „Obstdestillat des Jahres international“ sowie überzeugenden 12 Gold- und 6 Silbermedaillen, konnte das Bremer Spirituosen Contor auch in diesem Jahr den Titel, wie schon 2014, 2016 und 2017 gewinnen.
Zum International Spirits Award ISW 2018 des Meininger Verlags wurden 900 Spirituosen aus aller Welt eingereicht, blind verkostet und bewertet. Am Ende verlieh die 60-köpfige Fachjury insgesamt 15 Mal Großes Gold sowie 162 Gold- und 122 Silbermedaillen.
Timo Lambrecht, Brand Development Manager beim Bremer Spirituosen Contor, sagt zu den herausragenden Ergebnissen des Bremer Spirituosen Contors beim ISW 2018: „Es heißt zwar bei uns im Volksmund „Drei Mal ist Bremer Recht“, aber wir werden selbstverständlich im nächsten Jahr wieder alles dafür tun, unseren Titel als Importeur des Jahres auch zum vierten Mal in Folge zu verteidigen.“
Der im Jahr 2004 ins Leben gerufene ISW gilt als Gütesiegel für eine unabhängige Bewertung von Sensorik und Produktqualitäten bei Spirituosen. Eine ausgewählte internationale Fachjury bestehend aus Experten aus Handel, Gastronomie und Herstellung garantiert die Professionalität aller Ergebnisse. Mittlerweile dient der Wettbewerb nicht nur in der Branche als Wegweiser für sich entwickelnde Spirituosentrends, sondern die ISW Medaillen bieten auch den Konsumenten eine sichtbare und verlässliche Orientierung im internationalen Spirituosenangebot.
Auflistung der Ergebnisse:
4x GROSSES GOLD, darunter die folgenden Whiskymarke:
Paul John Peated Select Cask Indian Single Malt | Whisky des Jahres 2018 international
12x GOLD, darunter die folgenden Whiskymarken:
Old Particular Glenallachie 12 yo Single Cask Single Malt Scotch Whisky
Eine (unseren aufmerksamen Lesern bereits bekannte) neue Abfüllung namens „Langskip“ und eine Tasting Tour durch Deutschland – das sind die beiden Dinge, über die uns die Highland-Destillerie Wolfburn über ihren deutschen Importeur Alba Import informiert. Der Langskip wird ab Mitte September im deutschen Handel erhältlich sein – alle relevanten Ifos dazu und die Daten der dazugehörigen Tasting Tour finden Sie nachfolgend:
Wolfburn Distillery präsentiert „Langskip“ und geht auf Tasting Tour durch Deutschland
Mit der Abfüllung „Langskip“ stellt Wolfburn Distillery die vierte Qualität in der Core Range vor. Sie präsentiert den Wolfburn Single Malt Whisky erstmals in sogenannter Batch Strength von 58% und ergänzt die bisherigen Releases Northland, Aurora und Morven. Für diese Wolfburn Qualität wurden 2013er Fässer aus den ersten sechs Monaten der Produktion verwendet, somit ist „Langskip“ die erste 5-jährige Abfüllung der jungen Northern Highland Brennerei. Benannt nach den typischen Langschiffen der Wikinger, die einst die Küste von Caithness dominierten und viele tiefe kulturelle Spuren hinterließen, steht Langskip für Eleganz, Geschmeidigkeit und zugleich Kraft und Stärke. Distillery Manager Shane Fraser hat für „Langskip“ ausschließlich beste First Fill Bourbon-Fässer selektiert, die den fruchtigen maritimen Wolfburn-Stil besonders unterstreichen. Er betont:
„Mit Langskip bereichern wir unser Portfolio mit einer Abfüllung, die erneut die hervorragende Qualität unserer Destillate zeigt und einen deutlichen Hinweis gibt, wohin unsere Reise führen wird.“
Auch Wolfburn „Langskip“ wird von Hand in der Brennerei abgefüllt, non-chill filtered, ohne Zusatz von Farbstoff und mit 58% Alkoholstärke. Wolfburn Langskip wird ab Mitte September im deutschen Fachhandel verfügbar sein.
Die offiziellen Tasting Notes:
Aromas of fruit blossom meld with dried apples and light oak. Flavours burst onto the palate, rich and sweet, including maple syrup, dark chocolate, almonds and fruit cake. The finish lingers nicely – hints of vanilla gently fade away with a warming trace of caramel at the end.
Den Launch des Wolfburn “Langskip” begeht die Brennerei mit ihrer ersten German Tasting Tour.
An fünf aufeinander folgenden Abenden wird Wolfburns Brand Ambassador, Marc Westmoorland tiefe Einblicke geben in die Besonderheiten der nördlichsten Brennerei auf dem schottischen Festland und deren gesamte Range nebst New Make und Fassprobe präsentieren. So wie Wolfburn ist auch Marc “geboren und aufgewachsen” in Thurso und besonders stolz, dass sein Heimatort durch Wolfburn Distillery wieder einen Platz auf der Whisky-Landkarte hat. Marc Westmoorland freut sich bereits, die Wolfburn Spezialitäten dem deutschen Publikum vorzustellen. Während der Tasting Tour haben Whisky-Liebhaber die Möglichkeit zum persönlichen Gespräch und Gedankenaustausch. Die Termine im Fachhandel:
Dienstag, 11.09. Getränke Possemeyer, Gelsenkirchen, Beginn 19.30 Uhr
Mittwoch, 12.09. Friedrich Bremer Weinhandlung, Göttingen, Beginn 19.30 Uhr
Donnerstag, 13.09. Mr. Pepper’s, Darmstadt, Beginn 19.00 Uhr
Freitag, 14.09. Scotia Spirit, Köln, Beginn 18.00 Uhr
Samstag, 15.09. Whiskyburg, Wittlich, Beginn 19.30 Uhr
Bei den Verkostungen sind noch Plätze frei. Anmeldungen nimmt der örtliche Veranstalter gerne entgegen.
Die ursprüngliche Wolfburn Distillery wurde von William Smith 1821 am Westrand von Thurso gegründet. Zu damaliger Zeit war sie eine der größten Brennereien in Schottland, die nach den Zahlen des königlichen Zollregisters 28.056 Gallonen (das entspricht 127.500 Litern) Spirit pro Jahr produzierte. Die Destille, die ihren Namen von der Wasserquelle, dem Wolf Burn, übernahm war bis in die 60er Jahre des 19. Jahrhunderts in Betrieb. Der Grund für die Schließung ist nicht überliefert. 2011 wurden Pläne, die alte Brennerei zu neuem Leben zu erwecken, konkret. Mitte 2012 begannen die Bauarbeiten und im Januar 2013 wurde erstmals Malt in der neuen Wolfburn Brennerei destilliert. Die Brennerei ist die nördlichste auf dem schottischen Festland und befindet sich nur 350 m von dem historischen Ort der alten Brennerei entfernt. Auch die Produktion lehnt sich an die historischen Wurzeln an – der Malt, der auf traditionelle handwerkliche Art gebrannt wird, reift sodann in erstklassigen Fässern bis er als Single Malt abfüllbereit ist. Der erste Wolfburn Single Malt wurde im Februar 2016 abgefüllt. Das Unternehmen ist im Privatbesitz.
Auf der Homepage des unabhängigen Abfüllers Douglas Laing wurde heute eine interessante Neuheit vorgestellt: Im Rahmen des 70-jährigen Firmenjubiläums wird man eine eigene Private Stock-Serie herausgeben. Das Besondere daran: Diese Bottlings wird es nur direkt online auf der Webseite von Douglas Laing geben und nicht im Handel.
Das sollte bei der Knappheit der Bottlings allerdings nicht weiter verwundern: von der ersten Abfüllung, einem 21 Jahre alten Ledaig, abgefüllt mit 51% Alkohol , wird es zum Beispiel nur 84 Flaschen geben. jeweils zum Preis von 125 Pfund, also umgerechnet ca. 140 Euro (plus Porto).
Bevor Sie jetzt aber gleich losstürmen um sich eine Flasche zu sichern: Der Verkauf auf der Homepage beginnt exakt um 10 Uhr unserer Zeit am Freitag, den 31. August – also bei Interesse schon einmal einen Reminder im Kalender setzen…
In der us-amerikanischen TTB-Datenbank sind Etiketten für einen neuen The Macallan Rare Cask Batch #3 aufgetaucht. Er stammt aus insgesamt 50 Fässern aus mit Sherry präparierten europäischen Eichenfässern – so wie die anderen beiden Batches, und ebenso mit 43% abgefüllt. Insgesamt sollten das dann an die 80.000 Flaschen des Rare Cask 2018 sein.
Wie üblich der Hinweis zu den TTB-Einträgen: Dass ein Label in der TTB-Datenbank eingetragen wurde, bedeutet nicht automatisch, dass die Abfüllung dann auch erscheinen wird. Es ist allerdings ein sehr starker Hinweis darauf.
Ein wenig Nostalgie verbreitet eine Sonderabfüllung, die Jack Daniel’s ab September in die Regale im Lebensmittelhandel bringen wird: Die JACK DANIEL’S Legacy Edition bringt mit einer über 100 Jahre alten Gestaltung der Verpackung den Flair des beginnenden 20. Jahrhunderts mit sich. Hier die Infos dazu, die wir von der Agentur des Mutterkonzerns Brown-Forman erhalten haben:
Neu ab September – Jack Daniel’s Legacy Edition
Diese streng limitierte JACK DANIEL’S Sammleredition mit dem besonderen Grünton und der Goldverzierung erinnert an ein Design der frühen 1900er Jahre. Es ist nur eines von vielen Labels der Vergangenheit des Old No. 7 Tennessee Whiskeys. Wann genau dieses grüne Etikett verwendet wurde, ist nicht mehr bekannt. Es gibt allerdings einen Hinweis, der hilft, den Zeitraum einzugrenzen. Wenn man genau hinsieht, erkennt man, dass auf diesem Label das bekannte Goldmedaillensymbol fehlt. 1904 gewann JACK DANIEL’S Gold auf der Weltausstellung in St. Louis. Von da an haben Jack Daniel und sein Neffe Lem Motlow die Medaille auf das Label integriert. Somit ist das grüne Etikett höchstwahrscheinlich vor dem ersten Goldmedaillengewinn für Jack Daniel und seinen Old No. 7 auf der Weltausstellung in St. Louis im Jahr 1904 entwickelt worden. Es wurde nun als erstes in der JACK DANIEL’S Legacy Edition auf die Flasche zurückgebracht.
Eine interessante Tasting-Tour mit drei Stationen in Deutschland bietet die walisische Destillerie Penderyn gemeinsam mit dem deutschen Importeur Schlumberger. An drei Tagen wird Jim Murray, Autor der Whisky Bible, gemeinsam mit seinen Gästen die Produkte der Destillerie verkosten. Daten, Details und Anmeldemöglichkeiten entnehmen Sie bitte der nachfolgenden Presseinfo:
Whiskypapst Jim Murray auf Deutschlandtour mit Penderyn Welsh Whisky
Schlumberger Vertriebsgesellschaft lädt im September zu drei Whisky-Tastings der Extraklasse ein
Meckenheim, im August 2018. Im kommenden Monat ist Jim Murray, britischer Whisky-Experte und weltweit renommierter Kritiker, auf Deutschlandtour und präsentiert in drei Städten die Whiskys von Penderyn, der einzigen Whisky-Brennerei aus Wales. Im Rahmen der drei exklusiven Tastings kann unter anderen auch die limitierte Edition „Icon of Wales 5/50 Bryn Terfel“ verkostet werden, die Jim Murray in der aktuellen Edition seiner Whisky Bible mit satten 96,5 Punkten bewertet hat. Zudem ehrt er diese besondere Qualität als europäischen Whisky des Jahres 2018 in der Kategorie „Multiple Cask“.
Weitere Informationen zu den einzelnen Tastings und Kosten sowie ein Anmeldeformular finden interessierte Whiskyfans auf der Homepage der jeweiligen Wein- und Getränkehändler.
Über Penderyn: Penderyn ist die einzige Destillerie in Wales und eine der innovativsten der Welt noch dazu. Nachdem es rund 100 Jahre lang keine Whiskyproduktion mehr in Wales gab, wurde dieses alte, regionale Handwerk im Jahr 2000 durch die Gründung der Brennerei wiederbelebt und diese feierlich unter der Schirmherrschaft des Prince of Wales (Prince Charles) eröffnet. Seitdem hat Penderyn weltweit einen ausgezeichneten Ruf erlangt und bereits viele internationale Auszeichnungen erhalten. Penderyn produziert den derzeit einzigen am Markt verfügbaren walisischen Single Malt. Für die Destillation wird die spezielle und weltweit einzigartige Faraday-Kupferbrennblase eingesetzt. In einer nur einstufigen Pot-Still-Destillation entsteht ein hochfeines Gerstendestillat, extrem reich an Aromen mit ungewöhnlicher Kraft und Reinheit. Die Reifung des Standard-Sortiments erfolgt stets in zwei verschiedenen Fasstypen (z.B. Ex-Bourbon & Madeira oder Ex-Bourbon & Port), wodurch die Whiskys ihre Frische und Lebendigkeit erhalten. Für die Weichheit sorgt das Quellwasser der Brecon-Hügel. Die Whiskys werden ohne Kältefiltrierung oder Zugabe von Farbstoffen und Geschmacksverstärkern hergestellt.
Die Penderyn-Distillery. Bild von www.geograph.org.uk
In Deutschland werden die Penderyn Whiskys von der Schlumberger Vertriebsgesellschaft distribuiert.
Vom deutschen Importeur der Whiskys der Highland-Destillerie Tomatin, der Sierra Madre GmbH, haben wir eine Info über eine neue Abfüllung erhalten, die auch auf dem deutschen Markt erhältlich sein wird. Die neue Tomatin 15yo Moscatel Finish Limited Edition ist auf 6.000 Flaschen weltweit limitiert und wird bei uns an die 90 Euro kosten.
Alle Infos dazu hier:
Tomatin releast mit Moscatel eine neue Limited Edition
Die Tomatin Distillery aus den Highlands bringt eine Sonderabfüllung mit außergewöhnlichem Finish raus
Ein neuer Single Malt Whisky der schottischen Destillerie ist auf dem Markt und das Import- und Vetriebsunternehmen Sierra Madre GmbH bringt die Sonderedition nach Deutschland. Die Destillation vom Tomatin 15yo Moscatel Whisky begann 2003 und reifte für 15 Jahre; die Charge ist weltweit auf 6.000 Flaschen limitiert.
Der Whisky lagerte als Finish für 5 Jahre in ehemaligen portugiesischen Moscatel-Fässern, die ihm Aromen von gerösteter Mandel und Orangen sowie sonnengetrockneten Rosinen und Feigen verliehen; diese enden in einem süß-cremigen Abgang. Moscatel-Wein, der aus einer Vielfalt an Muskatsorten von Weintrauben hergestellt wird, liefert sowohl fruchtige Noten als auch einen intensiven Geruch. Der portugiesische Wein hat charakteristische Aromen von Jasmin, Orangenblüte, Geißblatt mit einem Hauch Zitrusnoten und Süße, die er an den Whisky übergibt.
Die neue Sonderabfüllung ist übrigens nicht das erste Vorgehen von Tomatin mit einer ungewöhnlichen Fassreifung zu arbeiten. Fans der Destillerie erinnern sich bestimmt gerne an die limitierte Edition 14yo Cabernet Sauvignon oder den 9yo Caribbean Rum Whisky. Diese außergewöhnlichen Abfüllungen entstehen dank Tomatins bemerkenswerter Arbeit mit Holz, die eine große Vielfalt an Fässern von renommierten Partnern innerhalb der Industrie garantiert. „Wir sind glücklich, in der Lage zu sein, solche interessanten und ungewöhnlichen Fassreifungen für unsere Limited Edition-Reihe herauszubringen“, sagt Jennifer Masson, Marketing Manager bei Tomatin. Auch Graham Eunson, Manager der Tomatin Distillery findet, dass diese Sonderabfüllung ihre Reihe der Single Malt Whiskys ergänzt:
„Dieser vollmundige und intensive Single Malt ist vielleicht aufgrund seines Finishes in ehemaligen Moscatel-Fässern ungewöhnlich, dennoch zeigt er für welche Eigenschaften Whiskys aus der Tomatin Distillery stehen: weich, leicht, süß und fruchtig“.
Vier torfige Abfüllungen aus der Brennerei Bruichladdich stehen heute auf dem Programm bei Serge Valentin, und keiner davon trägt den Destillerienamen. Kein großes Wunder, denn die rauchigen Vertreter von dort nennen sich meist entweder Port Charlotte oder Octomore.
Die Wertungen heute reichen von gut bis hervorragend, und jede der vier Abfüllungen hat einen interessanten Charakter zu bieten. Die unten aufgeführten Punktewertungen erzählen wie immer nur die trockene Seite der Geschichte der Verkostung:
Lochindaal 10 yo 2007/2018 (53.1%, Hidden Spirits, bourbon, cask ref #LH718, 235 bottles): 88 Punkte
Port Charlotte 2008/2017 (55.5%, Maltbarn, for Japan, red wine cask, 140 bottles): 80 Punkte
Port Charlotte 15 yo 2002/2018 (60.2%, Whisky Broker for Spirit of Islay, refill sherry hogshead, cask #1161, 254 bottles): 91 Punkte
Octomore 6 yo 2011/2018 (62%, Dram Fool, Islay Festival 2018 Release, bourbon barrel, cask # 4552, 253 bottles): 84 Punkte