Mal Lust auf torfigen Whisky und gleichzeitig eine neue Erfahrung? Nicht nur die Schotten machen die Rauchbomben, auch anderswo in der Welt werden sie mit viel Liebe und Sachverstand hergestellt. Dass man sie auch in unseren Landen brennt, ist ohnehin kein Geheimnis mehr, aber wie wäre es mit etwas Exotischerem?
Das Forbes-Magazin hat in seiner Online-Ausgabe fünf dieser exotischen Torf-Whiskys vorgestellt – und wenn auch nicht alle davon etwas für den schmaleren Geldbeutel sind oder gleich ums Eck erhältlich, finden wir es eine gute Auswahl für den Anfang (die man ja nach Lust und Laune und Belieben ergänzen kann).
Hier die Ursprungsländer der fünf vorgestellten Whiskys:
Wenn Sie heute am Abend einmal kurz für 45 Minuten nach Schottland reisen wollen, genauer gesagt nach Edinburgh und dann weiter nach Norden, können wir Ihnen eine Sendung auf hr empfehlen: Edinburgh und die Highlands, ausgestrahlt heute um 20:15, ist ein Film von Tanja Höschele und bringt Sie von der schottischen Hauptstadt zu den Highland Games nach Braemar und weiter nach Loch Ness.
Hier ein Ausschnitt der Beschreibung von der Homepage des Senders:
Schottland fasziniert bei jedem Wetter. Also: regenfeste Kleidung eingepackt, und los geht es. In der Hauptstadt, in Edinburgh, hat Joanne K. Rowling „Harry Potter“ geschrieben, hier gibt es dunkle, schmale Gassen und unterirdische Gänge, durch die man bei Geistertouren hindurchgeführt wird. Und hier hört man an manchen Tagen an jeder Ecke einen Dudelsackspieler. Die eindringlichen Töne der schottischen Musik im Ohr, geht es weiter, mitten hinein in die Highlands und zu einer ganz besonderen Art von Sportveranstaltung: den Highland Games.
Die in HD ausgestrahlte Sendung wird auch noch zwei Mal wiederholt – alle drei Termine finden Sie hier:
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Und wir machen Ihnen schon mal Lust auf die Sendung mit ein paar Bildern aus Edinburgh und den Highlands:
Die US-amerikanische Buffalo TraceDistillery aus Kentucky lässt uns wissen, dass man dort einen historischen Meilenstein zu feiern hat: Das sieben millionste Fass wurde befüllt und ins Lagerhaus gebracht. Ganz ohne Zeremonie kann man so ein Jubiläum natürlich nicht geschehen lassen, und auch nicht ohne die dazu passende Pressemitteilung. Der Herkunft geschuldet ist sie englisch gehalten – und da wir nicht annehmen, dass man eine deutsche Fassung erstellen wird, bringen wir sie für Sie so wie sie ist – und das Bild vom Jubiläumsevent natürlich auch:
BUFFALO TRACE DISTILLERY ROLLS OUT 7 MILLIONTH BARREL
Warehouse dedication held for Warehouse AA on the Distillery’s farm
FRANKFORT, Franklin County, Ky (April 12, 2018) – Marking a significant milestone of growth, Buffalo Trace Distillery rolled out its seven millionth barrel produced since Prohibition on Wednesday and held an official dedication for the first warehouse built on its farm. Tour guide and third-generation employee Freddie Johnson had the honor of carrying on his father’s legacy, and rolled the seven millionth barrel into Warehouse V with a little help from his grandson. Johnson’s late father Jimmy Johnson, a former warehouse supervisor, had notably rolled out each millionth barrel produced at Buffalo Trace since Prohibition.
The seven millionth barrel was rolled into Warehouse V, the world’s smallest bonded warehouse, which was constructed specifically to house each millionth barrel produced at the Distillery following Prohibition. Up until Wednesday, Warehouse V held the six millionth barrel, which Jimmy Johnson had rolled out at age 92 on May 14, 2008.
A private audience made up mostly of employees witnessed the historic milestone, and Distillery President and CEO Mark Brown spoke briefly.
That same day, the Distillery also officially dedicated the first warehouse, Warehouse AA, built on its farm. Warehouse AA is the first of 30 new warehouses to be built on the Distillery’s farm over the next 10 years, each of which will hold 68,800 barrels. This major expansion of warehouse capacity marks another milestone of growth at the National Historic Landmark Distillery and is part of the first large scale structural expansion at the Distillery’s campus since the 1950s.
The Distillery is moving right along with plans to build a new warehouse on the farm every four months. Warehouse AA is now complete and nearly full with barrels, construction of Warehouse BB is already nearly complete, the foundation for Warehouse CC has been poured and the first ricks are taking shape, and the ground has been prepared for Warehouse DD.
It took nearly 10 years for Buffalo Trace to replace its six millionth barrel with its seven millionth barrel, but the Distillery team is anticipating a much shorter turnaround for the eight millionth barrel as the Distillery is able to expand bourbon production and roll more and more barrels into the warehouses on the farm.
The Distillery plans to bottle the bourbon from the six millionth barrel this summer and offer 375ml bottles of the bourbon to charities for fundraising efforts. Information about how to apply for a bottle will be announced at that time.
Von Lydia Frontczak haben wir schon einige Male wunderbare Bilder aus Schottland erhalten und mit Ihnen geteilt – und auch heute können wir Sie mit ganz akutuellen Aufnahmen versorgen.
Die nachfolgenden Bilder sind vorgestern auf Islay entstanden bei einem Besuch von Bruichladdich. Lydia Frontczak schreibt:
Liebes Team von Whiskyexperts,
Wir sind gerade auf Islay und möchten alle daran teilhaben lassen. Heute waren wir bei Bruichladdich und haben die Distillery Tour und das Warehouse No.6 Tasting mit gemacht.
Teilen wir gerne – und freuen uns mit unseren Lesern über diese schönen Aufnahmen:
Ein Besuch bei Bruichladdich. Bild (c) Lydia Frontczak.Ein Besuch bei Bruichladdich. Bild (c) Lydia Frontczak.
Ein Besuch bei Bruichladdich. Bild (c) Lydia Frontczak.Ein Besuch bei Bruichladdich. Bild (c) Lydia Frontczak.Ein Besuch bei Bruichladdich. Bild (c) Lydia Frontczak.Ein Besuch bei Bruichladdich. Bild (c) Lydia Frontczak.Ein Besuch bei Bruichladdich. Bild (c) Lydia Frontczak.Ein Besuch bei Bruichladdich. Bild (c) Lydia Frontczak.Ein Besuch bei Bruichladdich. Bild (c) Lydia Frontczak.
Vom Bremer Spirituosen Contor, Importeur der indischen Whiskys von Paul John, gibt es Neuigkeiten über zwei Single Cask Abfüllungen, die für Deutschland exklusiv erhältlich sind und mit zu den ältesten Fässern gehören, die die Destillerie anbieten kann. Alle Infos finden Sie in nachfolgender Pressemitteilung:
Neue limitierte Paul John Raritäten erhältlich
Indian Spring in Deutschland – Paul John Indian Single Malt bringt neue, limitierte Einzelfassabfüllungen auf den deutschen Markt
Bremen, 12. April 2018 – Der indische Whiskyproduzent John Distillers aus Goa und der deutsche Generalimporteur Bremer Spirituosen Contor freuen sich, zwei exklusive Einzelfässer vom Paul John Indian Single Malt präsentieren zu dürfen. Für den deutschen Markt sind in Kürze 156 Flaschen vom Paul John Single Cask-Unpeated Cask #2868 und 138 Flaschen vom Paul John Single Cask-Peated Cask #4914 erhältlich. Beide Fässer wurden in natürlicher Fassstärke, nicht gefärbt und ohne Kältefiltrierung abgefüllt. Fass #2868 wurde dabei mit ungetorftem Gerstenmalz und das Fass #4914 mit stark getorftem Malz produziert. Es handelt sich hierbei um zwei der ältesten Fässer aus der Brennerei in Goa.
Mittlerweile sind die aus dem indischen Urlaubsparadies Goa stammenden „Great Indian Single Malts“ von Paul John unter Kennern schon längst kein Geheimtipp mehr. Die ausdrucksstarke Range an indischen Malt Whiskys verbindet auf perfekte Weise die Vorzüge der intensiven Reifung im heißen Klima Indiens mit der Eleganz der streng nach schottischem Vorbild durchgeführten traditionellen Destillation in Kupferbrennblasen. Fragt man Michael d’Souza, Master Distiller von Paul John Whisky, zu den Geheimnissen von Paul John, so bekommt man nur ein einziges Lösungswort: Indien.
Der Stil von Paul John ist wie das Land und die indische Kultur – bunt, dynamisch, lebendig und überaus vielfältig. Die Whiskys haben einen robusten und dennoch sehr eleganten Grundcharakter mit tropischen Fruchtaromen, Gewürzen und opulenten Noten von Honig, Vanille oder Schokolade. Diese werden durch die Klimaverhältnisse und den hohen Angels Share noch intensiviert, denn in Indien reift ein Whisky fast viermal schneller als z. B. in Schottland.
Mit ober- und unterirdischen Lagerhäusern schafft die Brennerei unterschiedliche Reifebedingungen und fördert so die Entwicklung einer großen Vielfalt an Aromen. Paul John verzichtet selbstverständlich auf Kältefiltration sowie die Zugabe von Aroma- und Farbstoffen. Bei der Auswahl der Fässer setzt das Unternehmen auf beste amerikanische Weißeiche, der Torf kommt hauptsächlich von der schottischen Insel Islay und die Gerste stammt zu 100% aus Indien, vom Fuße des Himalaya.
Für den deutschen Markt hatte der Generalimporteur Bremer Spirituosen Contor auch in diesem Jahr die Gelegenheit zwei einzigartige Fässer aus den indischen Lagerhäusern auszuwählen. Beide Fässer gehören zu den ältesten vorhandenen Fässern und überzeugten auf Anhieb durch ihre dichten und komplexen Aromen.
Paul John Single Cask-Unpeated Cask #2868 wurde aus ungetorften Gerstenmalz hergestellt und mit 59,4% Alc./Vol. in Fassstärke abgefüllt. Aufgrund des Alters und der hohen Temperaturen vor Ort ergab das Fass nur noch 156 Flaschen. Dieser Whisky besticht mit duftender Honignote, saftigen Früchten und intensiven Aromen von würziger Eiche, Crème Brûlée und geröstetem Malz.
Paul John Single Cask-Peated Cask #4914 hingegen ist ein Muss für die Liebhaber rauchiger Whiskys, denn stark getorftes indisches Malz bildet hier die Grundlage für diesen komplexen, rauchigen Whisky in Fassstärke mit 59,2%. Die 138 verfügbaren Flaschen beinhalten einen vielschichtigen Malt der mit einer warmen Rauchigkeit echte Lagerfeuer-Atmosphäre entstehen lässt.
Die neuen Paul John Single Casks sind streng limitiert beim Paul John Fachhändler ihres Vertrauens erhältlich.
Verkostungnotizen:
Paul John Single Cask Unpeated #2868, limitiert auf 156 Flaschen 59,4% Alc./Vol.
Farbe: Bernstein
Nase: Duftende Honignoten, dazu Aromen von karamellisiertem Pfirsich in Vanille-Creme mit feinen Gewürzen
Gaumen: Süß-würzige Geschmacksexplosion. Sehr dichte Aromen von würziger Eiche, Crème brûlée und geröstetem Malz. Die fruchtigen Noten der Nase sind komplett in Gewürze und Eiche eingebunden und erinnern an einen Gewürzkuchen mit getrockneten Früchten.
Abklang: Langanhaltend und trockener werdend. Feine Aromen von Eiche und Orangenschalen.
UVP: 111,99 Euro
Paul John Single Cask Peated #4914, limitiert auf 138 Flaschen 59,2% Alc./Vol.
Farbe: Gold
Nase: Wow. Torfrauch, Lagerfeuer und eine saftige Süße. Reife, helle Früchte auf einem verkohlten Holzbrett.
Gaumen: Der erste Antritt ist süß und bringt eine Vielzahl von komplexen und dichten Aromen mit sich, welche sogleich den kompletten Mundraum einnehmen. Neben Karamell und Malz entfaltet sich eine intensive, aber reife Rauchigkeit und lässt die Lagerfeuer-Atmosphäre wieder aufleben. Würzige und süße Aromen fahren regelrecht Achterbahn im Mund.
Abklang: Der Abklang ist immer noch süß, aber trockener werdend. Das Ganze wird untermalt von einer nie aufdringlichen, aber sehr intensiven, warmen Torfigkeit. Ein Whisky für die Liebhaber komplexer und reifer Islay Whiskys.
Am Morgen vor der Whisky Fair Rhein Ruhr erreichte uns die spontane Einladung von Marco Bonn, bei dem zur Eröffnung des neuen Tasting Rooms des Brühler Whiskyhauses angesetzen Sternstunden-Tastings dabei zu sein. So ging es für uns am frühen Abend von Düsseldorf in Richtung Köln – mit der Vorfreude auf ein besonderes Line Up. Sieben Whiskys standen auf der Liste, und alle sieben versprachen ein besonderes Erlebnis am Gaumen.
Genauso gespannt wie auf die Abfüllungen waren wir natürlich auf die Räumlichkeiten, die Marco und sein Team einige Stockwerke über den Verkaufsräumen eingerichtet hatten. Die umgebaute Wohnung mit Dachterrasse, die übrigens erst am Tag vor dem Einweihungstasting fertig wurde, bietet ca. 40 Whiskybegeisterten Platz – und einen schönen Rundumblick auf Brühl. Zwischen Regalen voller Whiskyraritäten und Sammlerstücken rund um Whisky, an einem Kamin und auf einer schönen Sitzgruppe fühlt man sich mehr als wohl.
Zu den einzelnen Abfüllungen: Wir starteten mit dem Ardmore 1977, einem sehr eleganten und dennoch durchsetzungsfähigen Whisky im klassischen Stil, der mit leichter Rauchigkeit viel Komplexität bot. Der Macallan 12yo aus den 80ern war genau das, was man sich von ihm erwartete: ein Sherrywhisky, wie man ihn heute mit den präparierten Sherryfässern nicht mehr schmecken kann. Auf Abfüllungen wie diesen, die ja damals Standard waren, hat Macallan seinen legendären Ruf begründet.
Der Invergordon 43yo zeigte, was für eine geschmackliche Wucht alte Grains sein können. Leiser, aber nicht weniger eindrucksvoll kam dann der Tomatin 1968 daher – eine bezaubernde Fruchtigkeit und die runde Ausgewogenheit eines Old Style Whiskys machen ihn zu einem der herausragenden Whiskys des Abends. Mit Kraft und schönen Bourbonfass-Noten setzte der Glen Ord 23 aus der Rare Malts Serie einen Akzent als geradlinigster Whisky der Verkostung. Subtiler, verspielter und mehr zum Hineinhören war dann der Glenglassaugh 1973 aus einem Fass aus den Privatbeständen des ehemaligen Distillery Managers Stuart Nickerson. Glenglassaugh aus dieser Periode ist einfach eine Freude!
Über 6000 Euro muss man in Auktionen für den Bowmore 1967 bezahlen, den die knapp 40 Gäste zum Abschluss des Tastings verkosteten. An ihm war gut zu sehen, dass die Destillerie auch heute noch dem damaligen Stil treu bleibt: Exotische Früchte, schön eingebundener Rauch und in der Regel Eleganz vor Wuchtigkeit. Ein Schluck Destilleriegeschichte, der schon alleine seiner Seltenheit wegen etwas Besonderes war.
Am Sonntag, dem Tag nach dem gelungenen Einstandstasting, das sich danach noch in den Verkaufsräumen des Brühler Whiskyhauses fortsetzte, nutzen wir auf der Whisky Fair Rhein Ruhr in Düsseldorf die Gelegenheit, nochmals mit Marco Bonn über den Tasting Raum und seine Entstehung zu sprechen. Das Videointerview finden Sie am Anfang des Artikels.
Nach dem gestrigen Ausflug nach Islay zu Laphroaig ist Serge heute mit seiner Verkostung in der Speyside unterwegs – und zwar bei der Destillerie Balvenie. Mit einem breiten Angebot an Originalabfüllungen, unter denen man auch manches Ungewöhliches findet, ist die Destillerie in den Whiskyregalen der Welt meist gut vertreten. Weniger oft findet man den Whisky bei Unabhängigen, oft auch nur als Teaspooned, als technisch gesehen als Blend (1 Fass Balvenie und ein Teelöffel Beigabe). Genau so einen teaspooned Balvenie verkostet heute Serge als dritte Abfüllung.
Zum Whiskysammler wird man zumeist dann, wenn die Begeisterung für das Wasser des Lebens und damit der Kaufdrang den Konsum (der allein durch die Natur der Sache schon eingeschränkt ist) übersteigt. Oder, populärer ausgedrückt, wenn die Augen größer sind als die Leber.
Mit dem Qualitätsbewusstsein und dem Wissen verändert sich im Lauf der Whiskykarriere oft auch das Kauffverhalten: Man wendet sich immer mehr dem Ausgefallenen, dem Seltenen zu. Und schneller als man es sich versieht, ist man zum Sammler geworden, in welchem Maßstab auch immer.
Wir bei Whiskyexperts sind nicht dazu da, über dem Sammeln von Whisky den Stab zu brechen und unsere Meinung dazu zu sagen. Wir sind dazu da, Sie über alle whiskyrelevanten Themen zu informieren, damit Sie sich selbst in Folge ein Bild machen und den Wissensvorsprung für sich nutzen können.
Wer also etwas tiefer in die Materie des Whiskysammelns eindringen will, dem sei eine Serie von Artikeln im amerikanischen Whisky Advocate ans Herz gelegt, die das Thema aus verschiedenen Blickwinkeln beleuchten und dabei sachlich und informativ sind. Jeder Artikel nimmt sich eines bestimmten Themas an, und sie sind alle einzeln oder auch gesamt eine gute Lektüre für Interessierte. Hier die entsprechenden Links darauf:
Aus der Whiskyszene in Deutschland ist er nicht wegzudenken: Helmut Knöpfle. Der Markenbotschafter für die Whiskys der Campari Deutschland GmbH hat durch sein Fachwissen und seinen Enthusiasmus viel für den Whisky getan – und wird darum in den Reigen der „Keepers Of The Quaich“ aufgenommen. Wir gratulieren Helmut ganz herzlich zu dieser prestigeträchtigen Auszeichnung!
Hier die Pressemitteilung, die Campari Deutschland dazu ausgesendet hat:
Eine Auszeichnung für sein Lebenswerk
Helmut Knöpfle wird in den exklusiven Kreis der „Keepers Of The Quaich“ aufgenommen
Oberhaching, April 2018. Mit seinem Enthusiasmus und seiner Leidenschaft überzeugt Helmut Knöpfle bereits seit über 20 Jahren als Botschafter, Referent und Ausbilder einerseits Whiskykenner aber auch Neueinsteiger. Nun wurde der passionierte Markenbotschafter für Whisky und Spezialitäten der Campari Deutschland GmbH mit dem exklusiven Titel „Keepers of the Quaich“ geehrt.
Die exklusivste Auszeichnung der Scotch Whisky Industrie
Mit dem Titel „Keeper Of The Quaich“ erhielt Helmut Knöpfle am 26. März 2018 die höchste Auszeichnung der Branche. Die „Keepers Of The Quaich“ wurden 1988 gegründet, um die Scotch Whisky Industrie weltweit zu repräsentieren und ausgewählte Vertreter der Branche für bemerkenswerte Leistungen zu ehren. Heute zählen rund 2.600 Männer und Frauen aus über 100 Ländern zu den ausgewählten „Keepers Of The Quaich“. Mit der Aufnahme in diese hoch geschätzte Gesellschaft werden regelmäßig Personen geehrt, die mit ihrer Arbeit schottischen Whisky honorieren und fördern. Die Preisträger müssen von bereits bestehenden Mitgliedern zum „Keeper Of The Quaich“ nominiert werden, um in den exklusiven Kreis aufgenommen zu werden.
„Die Auszeichnung zum „Keeper Of The Quaich“ ist für mich ein starker Anreiz und auch eine Verpflichtung, meinen Zuhörern auch weiterhin eine interessante und lehrreiche Zeit während meiner Vorträge zu schenken und mit den Verkostungen auch bei ihnen die Liebe zum Whisky zu entfachen“,
so Helmut Knöpfle nach der Verleihung. Auch Campari freut sich über die Auszeichnung seines Markenbotschafters für Whisky und Spezialitäten.
„Mit seinem unvergleichlichen Einsatz zeigt Helmut Knöpfle seine Leidenschaft für schottischen Whisky. Wir von Campari sind sehr stolz, dass er nun mit dieser exklusiven Ehrung ausgezeichnet wurde“,
erklärt Matthijs Kramer, Geschäftsführer der Campari Deutschland GmbH.
Mit Leidenschaft zum „Keeper Of The Quaich“
Bereits seit über acht Jahren folgt der Markenbotschafter der Campari Deutschland GmbH für Whisky und Spezialitäten seiner Leidenschaft für „hochprozentige Genussmittel“. Dank seiner langjährigen Erfahrung mit Whisky und seinem unvergleichlichen Enthusiasmus ist Helmut Knöpfle ein beliebter und gern empfangener Whiskyexperte in Deutschland und Europa. Doch nicht nur Whiskyliebhaber sind von seinem passionierten Einsatz fasziniert. Auch die Mitglieder des von Helmut Knöpfle gegründeten „Ambassador Club Campari“ bestärken ihn in seinem Handeln.
„Ich bin stolz, dass ich gemeinsam mit anderen Whiskybotschaftern in Deutschland bereits unzählige, einzigartige Verkostungen veranstalten konnte, um so den Geist des schottischen Whiskys zum Leben zu erwecken und mein umfangreiches Wissen zu teilen. Ich freue mich jedes Mal, dass die Begeisterung für Whisky auch bei den Zuhörern zu sehen ist.“
Der 2007 gegründete Verband zählt inzwischen über 100 Mitglieder und ist für Helmut Knöpfle ein Herzensprojekt.
Während der Whisky Fair Rhein Ruhr am letzten Wochenende sprachen wir unter anderem auch mit Jörg Rajewitz und Frank Lubonski vom unabhängigen Abfüller Café Z aus Hattingen Blankenstein. Rajewitz, der auch ein Café und einen Frisiersalon betreibt, bringt gemeinsam mit seinem Partner Frank Lubonski seit einiger Zeit eigene Abfüllungen auf den Markt. Seit kurzem hat man sich dabei auf Einzelfassabfüllungen spezialisiert.
Im Interview erzählt Rajewitz seinen Weg zum Whiskyfan, und Lubonski stellt uns eine der neuen Abfüllungen vor, ein zwanzigjähriger Single Malt aus der Speyside-Destillerie. Das Video dauert knapp über dreieinhalb Minuten, wir wünschen Ihnen viel Vergnügen damit.
„Als ob man einen Medizinschrank ausleckt“ – so hat einmal ein Whiskyfreund den Geschmack der Whiskys aus der Destillerie Laphroaig beschrieben. Die erste der drei Brennereien an der Südküste Islays (dahinter folgen Lagavulin und Ardbeg) ist in der Tat für die besonders medizinisch/jodigen Abfüllungen berühmt, auch wenn man in letzter Zeit auch etwas mehr darauf erpicht ist, auch „einsteigerfreundliche“ Angebote im Portfolio zu haben.
Serge Valentin hat heute vier Abfüllungen aus der Destillerie verkostet, und nachdem es entweder altes Material oder von Unabhängigen ist, wird hier auf die Bedürfnisse des Durchschnitts wenig Rücksicht genommen. Hier zeigt sich Laphroaig mit viel Kraft.
Whisky-Europa, der Deutschland-Importeur für den Prometheus-Whisky der Glasgow Distillery Company, informiert in einer Presseaussendung über das Erscheinen der dritten Abfüllung in dieser Reihe in Deutschland, der über das Unternehmen für Verbraucher und Händler beziehbar ist. Der Single Malt aus einer nicht genannten Destillerie wurde mit über Torffeuer gemälzter Gerste erzeugt und in Sherryfässern gelagert. Zur Pressemitteilung des Importeurs stellen wir auch noch die originalen Tasting Notes der Glasgow Distillery Company:
Prometheus 1988 28 Jahre kommt nach Deutschland
Es begann mit dem 26-jährigen „No-Name Whisky“ 2015, der nun bereits 28 Jahre alt ist. Er kommt aus einer der legendärsten Destillerien Schottlands und Einige konnten das Geheimnis bereits im Tasting lüften. Prometheus Whisky 1988 – 28 Jahre ist jetzt im April 2018 bei uns lieferbar.
Beeindruckend ist, dass wir diesen Single Malt jetzt pur, in Faßstärke kennen lernen dürfen – mit 53% vol. Alk. Wie bereits bekannt, wurde er in spanischen Sherry Fässern gelagert. Die Box aus Holz kleidet ihn würdig. Die 888 abgefüllten Flaschen wurden einzeln nummeriert. Der UVP liegt in UK bei 699,- GBP (hier in der EU bei ca. 801,- €).
Tasting Notes:
The sophisticated complexity of a legendary Speyside single malt whisky, matured in sherry casks and fired by the smoky power of peat.
Nose: Dried citrus fruits with fresh orange zest, red apple and pear. Hints of clove and marzipan, leading to sweet aniseed against a backdrop of biscuit caramel, toffee and warming spice.
Palate: Silky round mouthfeel with a hint of sweet malt, raisins and robust walnuts. Powerful savoury oak complements delicate dark fruits and caramelised plums.
Finish: Long, dry, wonderfully balanced delicate finish with hints of smoke and orange spice.
Die Walsh Whiskey Distillery in Irland berichtet über einen beachtlichen Erfolg ihrer Marke The Irishman Single Malt bei der diesjährigen London Spirits Competition. Gleich vier Preise konnte man einheimsen, darunter auch den prestigeträchtigen „Spirit of the Year“-Award, der der besten Abfüllung aus insgesamt 470 Einreichungen zusteht.
Insgesamt konnte man folgende Preise gewinnen:
Best Spirit of the Year: The Irishman – Single Malt
Best Whiskey of the Year: The Irishman – Single Malt
Best in Show from Ireland: The Irishman – Single Malt
Gold Medal Award: The Irishman – Single Malt
Die Pressemitteilung in Originalsprache samt den Tasting Notes für The Irishman Single Malt wollen wir Ihnen natürlich ebenfalls nicht vorenthalten:
The Irishman Single Malt Wins 4 Awards Including Both Spirit & Whiskey of the Year at The London Spirits Competition
Royal Oak, Ireland: Walsh Whiskey Distillery is very proud of the achievements of The Irishman – Single Malt in winning no less than four awards at the 2018 London Spirits Competition, including the overall ‘Spirit of the Year’ award from over 470 entries. The triple-distilled, small batch, malt whiskey, also won ‘Whiskey of the Year’ beating several Scottish malts in the process.
In addition to a Gold Medal award, The Irishman – Single Malt also took ‘Best in Show from Ireland’. The London Spirits Competition judges spirits on three criteria: drinkability, value and appearance (to include packaging).
Commenting on the awards, Walsh Whiskey Distillery Managing Director, Bernard Walsh, said:
“We are naturally delighted as the London Spirits Competition is among the most prestigious and hotly contested awards programmes. The proposition behind all our whiskeys is to offer very high quality whiskeys at an affordable price. The Irishman – Single Malt is truly a rare breed, being a triple-distilled, Irish, single malt. As the judges have already discovered, it won’t disappoint.”
The Irishman range also includes: The Irishman – Founder’s Reserve, The Irishman – 12 Year Old Single Malt, The Irishman – 17 Year Old Single Cask Single Malt and annual Cask Strength finishes.
Tasting Notes:
The Irishman – Single Malt is triple-distilled and aged in Oak Bourbon and Oloroso Sherry Casks to give exceptional flavour and complexity. Each batch is limited to a maximum of 6,000 bottles.
Nose: Ripe and fruity with luscious peach, dried apricot, and tropical fruits. Hints of orange blossom and vanilla fudge.
Palate: Vanilla sweetness, granola, toasted almonds and honey, a little oak, digestive biscuits, apricots, and a hint of coca.
Finish: Long lingering finish with a light maltiness and sweet oak. Not so much a finish, more of an encore.
Ein knapp siebenminütiger Beitrag auf ZDF, der auch als Video online abrufbar ist, beschäftigt sich mit der Möglichkeit, Geld in Sachwerte zu investieren – und der Frage, ob so etwas generell Sinn macht. Aufgehängt ist das Ganze – wie sollte es zur Zeit auch anders sein – am Whisky. Ein Filmbeitrag am Anfang besucht die Whiskybotschaft in Kerken, die sich neben dem Verkauf regulärer Abfüllungen auch auf ausgesuchte Whiskys als Geldanlage spezialisiert hat. Besitzer Tim Tünnermann führt den Reporter durch das Thema und stellt einige Whiskys näher vor: so zum Beispiel einen Dalmore Constellation 1979, der momentan um 17.000 Euro gehandelt wird, einen alten White Horse oder den Highland Park Loki.
Im Anschluss diskutieren die Moderatorin und ZDF-Wirtschaftsredakteur Reinhard Schlieker, ob Investment in Sachwerte wie Whisky oder Autos wirklich sinnvoll ist und beleuchten das Thema von mehreren Seiten. Der heute erschienene und noch ein Jahr lang online abrufbare Beitrag ist kurzweilig und informativ aufgemacht – viel Vergnügen dabei!