Es ist sicherlich kein großes Geheimnis, dass die Whiskys der Brennerei Clynelish zu den Favoriten von Serge Valentin gehören. Und so wundert es auch nicht, dass heute mal wieder eine kleine Clynelish-Session gibt. Denn auch viele unabhängige Abfüller wählen für ihre Bottlings gerne Fässer dieser Destillerie in den Highlands. So finden wir in der heutigen Verkostung auf Whiskyfun ausschließlich Einzelfass-Abfüllungen. Und am Schluss der Verkostung gesellt sich noch eine weitere Abfüllung hinzu, aus dem geplanten Trio wird ein Quartett.
Wie gewohnt fassen wir die Kandidaten der heutigen Verkostung kurz zusammen:
Clynelish 19 yo 1996/2017 (49.1%, Adelphi, cask #11446, 174 bottles) 90 Punkte
Clynelish 18 yo 1997/2015 (55.1%, Acorn, Japan, cask #4048) 90 Punkte
Clynelish 1997/2017 (57%, Càrn Mor, Celebration of the Cask, sherry puncheon, cask #9441, 581 bottles) 78 Punkte
Clynelish 16 yo 1997/2014 (49.4%, Brachadair) 87 Punkte
Nach einem Ausflug in generelle Gefilde widmet sich das neueste Video von Ralfy wieder einem Whisky, und zwar diesmal einem Blend, dem Highland Black 8yo. Wenn Sie diesen Whisky bei uns noch nicht gesehen haben, dann liegt das am Umstand, dass er ein produkt für den englischen Aldi-Supermarkt ist – und dass wir trotzdem darüber berichten daran, dass er bei Wettbewerben wie dem IWSC Goldmedaillen einheimsen konnte.
Wie kann der achtjährige Blend aber bei Ralfy und seinem Gaumen abschneiden? Ist billig und jung wirklich ein Garant für einen Reinfall? Nein, meint Ralfy, und bewertet den Blend mit erstaunlichen 88 Punkten. Warum und wieso, das können Sie dem obenstehenden Youtube-Video entnehmen, das diesmal knapp 15 Minuten lang ist.
Westlich von Skye und unterhalb der Insel Harris liegen zwei weitere Hebriden-Inseln: North Uist und South Uist. Und auf North Uist könnte schon bald eine weitere schottischen Destillerie entstehen: Die Brennerei der am 15. März 2017 gegründeten North Uist Distillery Limited.
Der Bauantrag ist bereits am 1. Februar genehmigt worden, wurde aber bislang noch nirgendwo kolportiert. Er lautet auf: Erect distillery building, visitor centre and shop; construct means of access, parking and manoeuvring areas; install foul waste disposal facilities and surface water soakaway; and install fresh water supply pipe from nearby fresh water loch.
Es soll also eine Destillerie, ein Besucherzentrum und ein Shop entstehen. Zwei Stills für Whisky sollen installiert werden, eine weitere für Gin. Für den Übergang bis zur Fertigstellung wird ein bestehendes Gebäude in der Nähe als Provisorium genutzt werden, diese Zwischennutzung ist in der Genehmigung bis März 2023 begrenzt – die Destillerie soll aber bereits früher ihre Produktion aufnehmen.
Mangels einer Planzeichnung illustrieren wir diese Meldung, die wir wie meistens bei Infos über Baugenehmigungen unserer zuverlässigen und ungenannt bleiben wollenden Quelle verdanken, mit einem Bild des Loch Langais auf North Uist. Ein Video von dort können Sie auch hier finden.
Im Laufe des Jahres wird sich die schwedische Box Distillery in High Coast Distillery umbenennen – um der möglichen Verwechslungsgefahr mit Produkten des Blenders Compass Box aus dem Weg zu gehen. Diese Namensumstellung wird Ende Juni geschehen und ist eine Reaktion auf einen Hinweis von Compass Box, wo man über die möglichen Probleme durch die ähnlichen Namen wenig erfreut war und eine Änderung anregte.
Auch wenn es natürlich für eine bestehende Brennerei (die Box Destilleri gibt es nun bereits seit 2010) nicht einfach ist, mit einem neuen Namen aufzutreten und viel des bislang in den Markenaufbau investierten Geldes damit in den Wind zu schreiben ist, kann die freiwillige Umbenennung dennoch von Vorteil sein – entgeht man so doch höchstwahrscheinlich langwierigen und vermutlich extrem kostspieligen gerichtlichen Streitigkeiten.
Laut The Spirits Business wird dann nicht nur die Destillerie, sondern natürlich auch die Marke neu benannt: High Coast Whisky. Auch ein neues Logo gibt es bereits:
Wer die Brennereiszene auf Islay schon länger verfolgt, der weiß, dass mit der baldigen Eröffnung der Ardnahoe Distillery noch nicht das Ende der Fahnenstange erreicht sein muss. Gartbreck, auch wenn nach wie vor sehr unsicher, könnte eventuell noch entstehen, und das seit langem als Gerücht kolportierte Projekt der Farkin Distillery nahe Port Ellen, das dem Besitzer der Whiskyexchange, Sukhinder Singh, zugeschrieben wird, geistert immer noch herum.
Es scheint nun aber etwas mehr als ein Gerücht zu sein. Denn wie wir aus gewöhnlich bestinformierten Kreisen erfahren konnten, gibt es seit kurzem die Vorstufe eines Bauantrags dafür, nämlich ein „Proposal of Application Notice for proposed distillery – Land South And East Of Farkin Cottage Port Ellen Isle Of Islay Argyll And Bute“, also eine Voranfrage dazu. Und auch die entsprechende Gesellschaft, die in East Glencraigs Cottage Glencraigs, West Road, Campbeltown, Argyll, Scotland, PA28 6NS registrierte Farkin Distillery Limited gibt es nun laut beta.companieshouse.gov.uk seit nunmehr knapp zwei Jahren. Die Planung wird wohl Blyth and Blyth übernehmen, Bauherr scheint die „Speciality Drinks Limited“ (Elements of Islay) zu werden. Es sieht also so aus, als würden die Dinge ins Rollen kommen.
Das in die Planung eingereichte Land liegt beiderseits der Straße nach Ardbeg, knapp 200m hinter der Primary School und umfasst 17,59 Hektar.
Wir sind gespannt, wie und wie schnell es mit der möglichen Farkin Distillery weitergeht und werden Sie natürlich weiter aktuell informieren.
Die Destillerie Pulteney konnte sich lange rühmen, die nördlichste Festlanddestillerie Schottlands zu sein. Ausgerechnet ein ausgewanderter Einwohner von Wick, der in Südafrika Karriere und Geld machte, hat ihr diesen Titel gekostet. Er gründete nämlich die Brennerei Wolfburn in Thurso, und diese trägt nun die Krone, die einst Pulteney in Wick gebührte.
Der Ruhm der Brennerei in einem anderen Gebiet ist aber nach wie vor unangetastet (und kann eigentlich nur durch Eigenverschulden geschmälter werden): Die Destillerie macht mit ihren Abfüllungen unter dem Namen Old Pulteney richtig guten Whisky. Gehaltvoll und mit einem salzigen Anklang, sind sie meist schöne Klassiker der Whiskykultur.
Serge Valentin hat heute zwei Abfüllungen aus Wick verkostet, beide im letzten Jahr erschienen und beide mit schönem Alter. Hier die Bewertungen, die natürlich die ausführlichen Beschreibungen, die sie hier finden, nicht ersetzen können:
Old Pulteney 25 yo (46%, OB, 2017): 86 Punkte
Old Pulteney 1983 (46%, OB, 2017): 88 Punkte
Pulteney Destillerie, Foto von K. Schwebke, CC-Lizenz
Unser neues Gewinnspiel gibt Ihnen diesmal nicht nur die Chance auf einen ausgewählten Islay-Whisky, sondern auch auf eine Jacke, die zu Whisky und Wetter auf Islay passt: Gemeinsam mit Bruichladdich und dem deutschen Importeur, der Diversa Spezialitäten GmbH, verlosen wir eine Flasche vom Bruichladdich The Classic Laddie Scottish Barley – und dazu eine original Bruichladdich Stormtech Jacke – das definitive Outfit für jeden Laddie-Fan.
Bevor es ans Gewinnen geht, hier aber mehr Infos über den Classic Laddie, denn der hat nicht nur beim Geschmack viel zu bieten, sondern auch in Sachen Transparenz – und danach sagen wir Ihnen, wie Sie sie gewinnen können. Also: Weiterlesen, einsenden – und mit etwas Glück gehört der Laddie samt Jacke Ihnen!
Bruichladdich The Classic Laddie Scottish Barley – der wahrscheinlich ehrlichste Whisky Schottlands
The Classic Laddie ist das Signature Bottling der 1881 gegründeten Islay-Brennerei Bruichladdich. Das liegt einerseits daran, dass der ursprünglich von Jim McEwan und nun mit der Expertise von Head Distiller Adam Hannett erzeugte Malt genau den Hausstil der ungetorften Whiskys aus der Islay-Destillerie Bruichladdich repräsentiert, nämlich elegant und deutlich floral – andererseits an der für Single Malt Abfüllungen ungewohnten totalen Transparenz des Inhalts.
Der Bruichladdich The Classic Laddie Scottish Barley ist unseres Wissens nach nämlich der einzige Whisky, bei dem man sich anhand einer auf jeder Flasche aufgedruckten Nummer im Format XX/XXX und einer speziellen Seite auf bruichladdich.com darüber informieren kann, welche Fässer für die Flasche verwendet wurden (zum Beispiel, wie im Fall eines Batches aus dem Jahr 2017, neben 1st und 2nd fill Bourbon Barrels aus dem Jahr 2006 und 2008 unter anderem auch Bordeaux Pomerol Red Hogsheads aus dem Jahr 2010 sowie weitere sechs Fasstypen).
Mit dieser Offenheit wird aus einem vordergründigen No Age Statement ein transparentes Bottling mit präziser Beschreibung aller verwendeten Komponenten inklusive Fasstyp, Fassanzahl und Destillationsjahr.
Dies, seine Herstellung aus 100% schottischer Gerste, die extrem langsame, traditionelle Destillation, die Reifung auf Islay und die Abfüllung mit 50% vol. Alk., ohne Kältefiltration und ohne Farbstoffe machen den Bruichladdich The Classic Laddie Scottish Barley zu einem ganz besonderen Genuss.
Mit dem Bruichladdich The Classic Laddie Scottish Barley haben Sie schon ein besonderes Stück Islay in der Hand, aber wir legen noch eins drauf: Die Bruichladdich Stormtech Jacke trotzt selbst dem härtesten Islay-Wetter und lässt Sie dabei noch unverschämt gut aussehen. Sie können sie jetzt gemeinsam mit dem Whisky gewinnen.
Und so gewinnen Sie The Laddie Classic plus die Bruichladdich Stormtech Jacke:
1. Beantworten Sie bitte folgende Gewinnfrage, die Sie durch aufmerksames Lesen unseres Beitrags leicht beantworten können: Wann wurde Bruichladdich gegründet?
a) 1881
b) 1981
2. Die richtige Antwort schicken Sie gemeinsam mit Ihrem vollen Namen und Ihrer Postanschrift ab sofort an folgende email: contest@whiskyexperts.net – und zwar mit dem Betreff „Laddie“!
Unter allen richtigen Antworten, die uns bis 22. April 2018, 23:59 Uhr mitteleuropäischer Zeit erreichen, ziehen wir die Gewinnerin oder den Gewinner der Preise und geben sie am 23. April bekannt. Der Versand des Preises erfolgt dann durch die Diversa Spezialitäten GmbH.
Pro Person ist nur eine Teilnahmemail möglich!
Teilnahmebedingungen:
Beim Wettbewerb kann jeder mitmachen, der in Deutschland, Österreich oder der Schweiz wohnt, die Gewinnfrage richtig beantwortet, seine Lösung mit dem Betreff „Laddie“ einsendet und das 18. Lebensjahr vollendet hat. Der Wettbewerb läuft ab sofort bis 22. April 2018, 23:59 Uhr. Der/die Gewinner/in wird am 23. April auf unserer Webseite bekanntgegeben und per Mail benachrichtigt. Der Wettbewerb findet unter Ausschluss des Rechtsweges statt – es kann dazu kein Schriftverkehr geführt werden. Mitarbeiter von Diversa Spezialitäten GmbH und Whiskyexperts sind von der Teilnahme ausgeschlossen. Der Versand des Preises erfolgt durch Diversa Spezialitäten GmbH. Alle Adressdaten werden nach Abschluss des Gewinnspiels gelöscht.
Mit der Teilnahme erklären Sie sich mit diesen Teilnahmebedingungen einverstanden.
Wir wünschen Ihnen viel Glück und drücken Ihnen die Daumen!
Vor einigen Tagen hat die Destillerie Glenallachie, die sich unter der Leitung eines Konsortiums mit Billy Walker befindet, ihre ersten Abfüllungen (Sonderabfüllungen zum 50. Geburtstag der Brennerei) unter neuer Führung vorgestellt, nun sind im der US-amerikanischen TTB-Datenbank die Label der Abfüllungen aufgetaucht, die die neue Standardrange bilden werden.
Dass es sich dabei um Bottlings mit 10, 12, 15, 18 und 25 Jahren handeln wird, war aus Ankündigungen von Billy Walker bereits bekannt, nun kennen wir aber auch die Stärken der Abfüllungen, und das Design der Labels:
GlenAllachie 10yo, Cask Strength Batch 1 – 57.1%
GlenAllachie 12yo – 46%
GlenAllachie 15yo – 46%
GlenAllachie 18yo – 46%
GlenAllachie 25yo – 48%
Hier noch die Designs – und ein Dank an Maximilian Glane für den Hinweis:
Gestern, am Sonntag, war ein besonderer Feiertag für whiskybase.com, die mit Usercontent gefüllte Datenbank der Whiskyabfüllungen: Das Rating Nummer 1.000.000 wurde abgegeben.
Whiskybase umfasst momentan bereits über 100.000 Einträge zu Whiskybottlings und ist damit sicher die umfangreichste Datenbank, die der Öffentlichkeit zur Verfügung steht. Man kann mit Whiskybase seine eigene Sammlung verwalten, Wunschlisten anlegen und Einträge nach Ratings oder Tasting Notes durchsuchen. Links zu Händlern stellen aktuelle Preise zur Verfügung, es gibt auch einen Shop und die Möglichkeit, seine eigenen Flaschen in Auktionen zu stellen oder zu verkaufen.
Wir gratulieren Whiskybase ganz herzlich zu diesem Meilenstein! Nachstehend bringen wir die englischsprachige Pressemitteilung für Sie:
Whiskybase.com celebrates 1 Million whisky ratings
The leading whisky platform and community site hits 1 million whisky ratings.
Netherlands: Sunday the 8th of April, Whiskybase.com, the leading whisky platform and community site, celebrates reaching 1 million whisky ratings. Whiskybase, which started as a website to keep track of whisky bottle information, has grown into the leading platform for information about whisky releases and ratings.
Menno Bijmolt, the founder of Whiskybase, on this milestone: “When starting the website, it was primarily just to keep track of whiskies I tasted and share this with other whisky drinkers. I couldn’t have imagined that so many people would be using the website and that we would gather 1 million ratings. Recently, we hit 100.000 unique bottles in Whiskybase and now we have 1 million ratings, it still feels unreal.”
There are some new exciting developments coming up that will make Whiskybase accessible for people who prefer to read in their own language. As people increasingly rely on these tasting notes for their whisky purchases, it goes without saying we will continue to focus on the quality of the information given by our members.
In the near future Whiskybase will offer automatically translated tasting notes using Artificial Inteligence technology and a guide that will help new whisky enthusiasts to leave proper ratings and tasting notes.
About Whiskybase: Whiskybase is a Dutch-based company consisting of an online and an a in Rotterdam; an event company that hosts a wide range of activities, including the yearly Whiskybase Gathering in Rotterdam; Archives, our independent bottler brand; and whiskybase.com, the leading whisky information website.
Von unserem gestrigen Tag bei der Whisky Fair Rhein Ruhr haben wir jede Menge Eindrücke in Bildform mitgebracht, und natürlich wollen wir Ihnen diese nicht vorenthalten. Das Wetter war gestern traumhaft (und sollte heute den Voraussagen nach noch traumhafter werden), was aber dem Zuschauerzustrom keinen Abbruch tat. Schlangen am Beginn der Messe, eine bestens gefüllte Halle und ein gut genutzter Vorplatz mit köstlichen Grillwürsten, Kuchen und Torten und Getränken boten einen tollen Rahmen für die Messe in der Classic Remise in Düsseldorf:
Kurz vor zwölf waren schon viele Besucher vor der Halle in der Remise, um sich über die neuesten Whiskys zu informieren. Bild (c) Whiskyexperts
Hier ein paar Impressionen aus der Halle:
In der Halle der Whisky Fair Rhein Ruhr 2018. Bild (c) WhiskyexpertsIn der Halle der Whisky Fair Rhein Ruhr 2018. Bild (c) WhiskyexpertsIn der Halle der Whisky Fair Rhein Ruhr 2018. Bild (c) Whiskyexperts
Die Messe bietet auch immer Zeit, mit den Händlern, Distributoren und Erzeugern über ihre Produkte zu sprechen und Interessantes zu verkosten. Die Messe in Düsseldorf bietet dabei einen ansprechenden Mix, bei dem sowohl Whiskyneulinge wie auch Fortgeschrittene auf ihre Kosten kommen:
Bei Glenfiddich gab es den recht schwer zu findenden Winter Storm zu verkosten. Bild (c) WhiskyexpertsAuch nicht alltäglich: Der Laphroaig 30yo, den man bei Beam Suntory verkosten kann – gemeinsam mit vielen anderen Whiskys, natürlich. Bild (c) Whiskyexperts.Bei Kirsch Whisky unter anderem der deutschlandexklusive Glenlivet. Bild (c) WhiskyexpertsMarmelade mit Whisky? Schwarzer Rabe hats. Bild (c) WhiskyexpertsBei Kupsch gibt es viele Raritäten zu finden. Bild (c) WhiskyexpertsFachsimpeln bei Best Dram. Bild (c) WhiskyexpertsInteressantes aus Deutschland: Thousand Mountains Whisky. Bild (c) WhiskyexpertsKavalan ist ebenfalls prominent vertreten. Bild (c) WhiskyexpertsJ.B.G. Münsterländer Whisky präsentiert seine Produkte. Bild (c) WhiskyexpertsTim Tünnermann von der Whiskybotschaft schenkt einem Besucher einen guten Tropfen ein. Bild (c) Whiskyexperts
Fachkundige Beratung am Stand von The Whisky Warehouse No. 8. Bild (c) Whiskyexperts
Am Stand von Alba Import wird heftig diskutiert und erklärt. Bild (c) WhiskyexpertsMarco Bonn vom Brühler Whiskyhaus im Gespräch mit Kunden. Bild (c) WhiskyexpertsDaniel Kamm von McWhisky.com hat den Ardbeg Grooves mit. Bild (c) WhiskyexpertsAndy McNeill. Bild (c) WhiskyexpertsJörg Rajewitz von Café Z hat jede Menge eigener Einzelfassabfüllungen mitgebracht. Bild (c) WhiskyexpertsNicht nur die Halle, sondern auch der Vorbereich laden zum Besuch ein. Bild (c) Whiskyexperts
Falls Sie Lust bekommen haben: Wir sind natürlich auch heute vor Ort – Sie finden uns vom Eingang rechts ganz hinten. Wir freuen uns!
Bereits zum 70. Mal in ununterbrochener Abfolge präsentieren wir Ihnen wie jeden Sonntag Videos und Podcasts, die wir von den Erstellern der Beiträge selbst zur Veröffentlichung erhalten haben. Wir treffen dabei keine Auswahl außer jener, dass die von uns gezeigten Blogger/Vlogs schon länger aktiv sein sollten, eine gewisse Anzahl Follower/Hörer/Leser haben und keine kommerziellen Links oder Hinweise geben; wir möchten hier die Arbeit der Vlogger/Podcaster vorstellen, nicht Verkaufsförderung betreiben.
Dies sind die Einträge, die wir Ihnen in der 70. Folge unserer Übersicht zeigen können:
Alle Videos aus dieser Liste können Sie bei uns auch als Playlist komplett ansehen, entweder hier auf der Seite oder auch auf Youtube – frühere Folgen, bis zurück zu Episode 25, gibt es zudem jeweils als Playlist auf unserer Youtube-Seite.
Wie jede Woche ergeht hier auch unser Aufruf an alle Vlogger und Podcaster: Wenn Sie selbst Videos zum Thema Whisky machen, dann schicken Sie uns doch eine kurze Mail mit einem Link auf das wochenaktuelle Video und einer Inhaltsangabe dazu an press @ whiskyexperts.net. Vorgaben unsererseits gibt es natürlich keine, hilfreich ist aber, wenn Ihr Videokanal in aller Regel etabliert, regelmäßig publizierend und mit einer gewissen Anzahl Abonnenten ausgestattet ist, sowie mit hohem Qualitätsanspruch gemacht wird. Bitte halten Sie die eingereichten Videos auch werbefrei, sprich keine Links und Kaufaufforderungen im Video.
Die Redaktion behält sich vor, eingereichte Videos ohne Angabe von Gründen nicht zu veröffentlichen, hält aber gleichzeitig fest, dass ein Nichterscheinen nicht automatisch ein (sowieso immer subjektives) Statement über mangelnde Qualität ist, sondern viele verschiedene Gründe haben kann. Wir freuen uns auf Ihre Videos für unsere Leser!
Angus MacRaild hat sich auf Whiskyfun wieder einmal quer durch den Sampleschrank gekostet – und damit das Ganze etwas Struktur hat, hat er zumindest Pärchen gebildet, die entweder aus einer Destillerie kommen oder einem Whiskytypus zuzuordnen sind.
So beginnt die Verkostung mit zwei Blended Malts, die miteinander verkostet werden, und wendet sich dann Pärchen aus den Brennereien Glenallachie, Aberfeldy, Ben Nevis und Glenfarclas zu. Das Punktespektrum reicht diesmal von 78 bis 94 Punkte.
Hier die Bottlings aus der Verkostung und ihre Wertungen:
Blended Malt XO (45.8%, The Whisky Agency for Three Rivers Tokyo, Sherry Wood Matured): 78 Punkte
Blended Malt 40 yo 1977/2018 (42,9%, Thompson Brothers, Sherry Butt, 150 bottles): 90 Punkte
Glenallachie 23 yo 1992/2016 (47.2%, Cadenhead Authentic Collection, Bourbon Hogshead, 126 bottles): 85 Punkte
Glenallachie 23 yo 1992/2016 (48.6%, Cadenhead Small Batch, Bourbon Hogshead): 84 Punkte
Aberfeldy 24 yo 1975/1999 (55.4%, The Bottlers, cask #3947) : 84 Punkte
Aberfeldy 24 yo 1975/2000 (57.2%, Cadenhead Authentic Collection, Sherry, 234 bottles): 89 Punkte
Ben Nevis 11 yo 1998/2009 (46%, OB for TKS, sherry butt, cask #358, 766 bottles) : 89 Punkte
Ben Nevis 31 yo 1968/2000 (43%, MacKillop’s Choice, cask #457): 91 Punkte
Glenfarclas 1990/2017 (46%, OB ‘Thomas Carlyle’, sherry casks, 3000 bottles): 87 Punkte
Glenfarclas 1975/1985 (57.8%, Scotch Malt Whisky Society, #1.7): 94 Punkte
Als Titelbild haben wir uns heute die Brennerei Aberfeldy ausgesucht:
Einer der beiden Fixpunkte unserer Sonntagsausgabe ist das Sonntagsvideo, in dem wir uns dem Thema Whiskyproduktion oder der Schönheit der Landschaften der Whiskyregionen widmen (der andere Fixpunkt ist unsere Vlog-Übersicht, die dann etwas später erscheint).
Auch heute haben wir uns wieder Drohnenvideos aus Schottland ausgesucht – drei an der Zahl, mit insgesamt etwas über 10 Minuten Laufzeit. Dabei geht es um zwei Road Trips und die Isle of Skye.
Und schließlich begeben wir uns noch einmal auf einen Road Trip, diesmal mit Amy S, unter dem Titel: „Scotland – Drone Edition„. Damit sollten Sie genug schöne Bilder vorfinden, um mit Freude in einen schönen Sonntag einzusteigen. Falls Sie in der Nähe von Düsseldorf sind, dann kommen Sie doch auf die Whisky Fair Rhein-Ruhr in der Remise, dort sind wir heute den ganzen Tag lang anzutreffen :-).
Mark Watt, Director of Sales beim unabhängigen Abfüller Cadenhead, hat sich in einem Artikel auf der Cadenhead-Website Gedanken über Tasting Notes gemacht – ein höchst lesenswerter Artikel, den wir unseren interessierten Lesern ans Herz legen.
Mark bespricht dabei anhand zweier Tasting Notes zu einem ihrer Whiskys (Serge Valentin mit 92 Punkten und Dave Broom mit 77 Punkten), wie unobjektiv Tasting Notes sind – und warum das eine richtige und gute Sache ist. Man darf sich nämlich von solchen Notizen im besten Fall Konsistenz zu anderen Notes des selben Verkosters erwarten, aber keinen universell gültigen Maßstab für Qualität der Whiskys (ein Hinweis, den wir nicht ohne Grund ausnahmslos zu jeder unserer eigenen Verkostungsnotizen stellen). Hier ein kleiner Ausschnitt als Appetithappen:
What I suggest that you should do is find a reviewer that has a similar taste profile to you and actually read the reviews rather than just looking at the scores. Being honest I think I have a similar palate to Serge at Whiskyfun – in that we both tend to like the same styles of whiskies so therefore there is a higher chance of him giving us good scores – where as Dave Broom obviously doesn’t know anything about whisky… only joking! Actually, what I mean is that it is interesting to compare reviews and actually read them rather than just look at the scores. One in particular came out today (16/3/18) on Scotchwhisky.com about our recent Authentic Collection Bowmore 15yo. Serge loved it and gave it 92 points but Dave gave it 77. Does that mean one is right and one is wrong? No, everyone is entitled to their views on a whisky and that is what makes whisky so special – we all like different things otherwise whisky would be pretty boring.
Zum Rest, zu dem wir viel Vergnügen wünschen, gelangen Sie hier.