PR: Scots and Saxons – Whisky & Genuss Messe Dresden enthüllt speziellen Messewhisky

Vom Team der Whisky & Genuss Messe Dresden, die Ende September stattfinden und Whiskyfreunde aus Ost und West anziehen wird, haben wir eine Pressemitteilung erhalten, in der der Whisky zur Messe vorgestellt wird. Er ist in vielerlei Hinsicht bemerkenswert, ist es doch unter anderem der erste „Single Malt Scotch Whisky finished in a Saxon Redwine Cask“. Was das ist, und wie es dazu kam, erzählen die Macher und Veranstalter in einer recht persönlich gehaltenen Pressemitteilung:

Schotten und Sachsen – Whisky & Genuss Messe Dresden enthüllt den Messewhisky

Liebe Messeinteressenten und Whiskyfreunde!

Als passionierte Whiskyexperten haben wir uns seit über drei Jahren in Dresden und Sachsen etabliert. Neben unseren Whiskyverkostungen und dem „Betreuten Trinken“, organisieren wir geführte Reisen nach Schottland und Irland.

Unsere Hauptmission ist es aber das „Flüssige Gold der Schotten“ mit unserer Heimat und dem sächsischen Handwerk zu verknüpfen. Beispiele dafür sind: Whiskykuchen & Stollen der Bäckerei Wippler, Whisky-Salami aus der Oberlausitz, Whiskyhonig aus dem Dresdner Hochland, Whisky-Schokolade aus Heidenau und Whiskysenf aus Bautzen.

Unser großer und neuer Stolz aber ist ein schottischer Whisky, welchen wir in Dresdner Weinfässern reifen lassen.

Das Ganze ist nicht so einfach wie es klingt, denn damit sich ein Whisky „Scotch“ nennen darf, muss er in Schottland destilliert, gelagert und auch abgefüllt worden sein. 

Diese an sich sehr sinnvolle Vorschrift (so bleibt die Wertschöpfung bei Scotch in dessen Heimatland) hat es daher bedingt, dass wir einige zusätzliche Schritte gehen mussten, um unseren Messewhisky zu der Besonderheit zu machen, die sie ist: Nachdem wir einen sächsischen Winzer gefunden haben, der ein gutes leeres Weinfass abzugeben hatte, mussten wir dieses Fass erst über 1500 km in die schottischen Highlands bringen. Nach einem Nachreifungsprozess von ca. 6 Monaten hatte der schottische Whisky dann einen Teil des Aromas, des Geschmacks und der Farbe des sächsischen Weines aus dem Fass gelöst. Es entstand ein „Single Malt Scotch Whisky finished in a Saxon Redwine Cask“.

Ein spannender Name und – wie wir und unsere Gäste bereits feststellen konnten – eine harmonische Kombination.

Zur Whisky & Genuss Messe Dresden vom 29.9.-01.10.2017 können wir somit unsere Weltneuheit vorstellen: Den ersten schottischen Single Malt Whisky aus dem einem Dresdner Weinfass, ein achtjähriger Inchgower aus dem Dresdener Acolon Weinfass vom Weingut Lutz Müller nebst Schloss Albrechtsberg, abgefüllt mit 46%.

Wir könnten jetzt Länge mal Breite seinen Geschmack beschreiben (der bislang alle, die ihn gekostet haben, gefallen hat) – aber wir wollen, dass Sie ihn selbst erleben. Kommen Sie zur Whisky & Genuss Messe Dresden vom 29. 9. bis 1. 10. 2017 und lassen Sie sich überraschen und überzeugen. Mehr Infos zur Messe finden Sie hier – wir freuen uns jedenfalls sehr auf Ihren Besuch!

 

 

 

Whisky im Bild: Besuch bei Tamdhu (13 Bilder)

Nächster Tag, nächstes Ziel bei unserer fotografischen Reise zu einigen Destillerien in der Speyside, die wir dank Alexandra Kreutz von Genuss am Gaumen unternehmen können. Heute besuchen wir die Destillerie Tamdhu, die vor einiger Zeit von Ian Macleods Distillers gekauft wurde und momentan zwei Standardabfüllungen produziert, beide im Sherryfass gereift: Tamdhu 10yo und Tamdhu Batch Strength ohne Altersangabe.

Aus Zeitmangel wurde die Brennerei nur von außen besichtigt – die 13 Bilder, die dabei entstanden sind, zeigen wir Ihnen hier:

Tamdhu. Bild © Alexandra Kreutz, Genuss am Gaumen
Tamdhu. Bild © Alexandra Kreutz, Genuss am Gaumen
Tamdhu. Bild © Alexandra Kreutz, Genuss am Gaumen
Tamdhu. Bild © Alexandra Kreutz, Genuss am Gaumen
Tamdhu. Bild © Alexandra Kreutz, Genuss am Gaumen
Tamdhu. Bild © Alexandra Kreutz, Genuss am Gaumen
Tamdhu. Bild © Alexandra Kreutz, Genuss am Gaumen
Tamdhu. Bild © Alexandra Kreutz, Genuss am Gaumen
Tamdhu. Bild © Alexandra Kreutz, Genuss am Gaumen
Tamdhu. Bild © Alexandra Kreutz, Genuss am Gaumen
Tamdhu. Bild © Alexandra Kreutz, Genuss am Gaumen
Tamdhu. Bild © Alexandra Kreutz, Genuss am Gaumen
Tamdhu. Bild © Alexandra Kreutz, Genuss am Gaumen
Tamdhu. Bild © Alexandra Kreutz, Genuss am Gaumen
Tamdhu. Bild © Alexandra Kreutz, Genuss am Gaumen
Tamdhu. Bild © Alexandra Kreutz, Genuss am Gaumen
Tamdhu. Bild © Alexandra Kreutz, Genuss am Gaumen
Tamdhu. Bild © Alexandra Kreutz, Genuss am Gaumen
Tamdhu. Bild © Alexandra Kreutz, Genuss am Gaumen
Tamdhu. Bild © Alexandra Kreutz, Genuss am Gaumen
Tamdhu. Bild © Alexandra Kreutz, Genuss am Gaumen
Tamdhu. Bild © Alexandra Kreutz, Genuss am Gaumen
Tamdhu. Bild © Alexandra Kreutz, Genuss am Gaumen
Tamdhu. Bild © Alexandra Kreutz, Genuss am Gaumen
Tamdhu. Bild © Alexandra Kreutz, Genuss am Gaumen
Tamdhu. Bild © Alexandra Kreutz, Genuss am Gaumen

Whiskyfun: Angus verkostet Balvenie (incl. Peat Week)

Serge macht am Samstag Pause und überlässt seinem Freund Angus MacRaild das Feld, und der hat sich heute dreier Abfüllungen aus der Destillerie Balvenie angenommen. Dabei ist diesmal auch die neue Abfüllung namens „Peat Week“, der jährliche getorfte Vierzehnjährige aus der Brennerei.

Weiters in der Verkostung finden sich zwei ältere Abfüllungen von Cadenhead, beide schon vor mehr als 20 Jahren auf dem Markt erschienen und daher nur mehr in privaten Sammlungen oder eventuell bei Auktionen zu finden.

Hier aber die Wertungen der drei Abfüllungen von heute. Diesmal schlägt die Neuerscheinung die „antiken“ Bottlings recht locker:

  • Balvenie-Glenlivet 13 yo 1979/1992 (46%, Cadenhead, Original Collection): 79 Punkte
  • Balvenie-Glenlivet 15 yo 1979/1995 (57.8%, Cadenhead, Authentic Collection): 79 Punkte
  • Balvenie 14 yo 2002 ‘Peat Week’ (48.3%, OB, 2017): 87 Punkte
Bild: The Balvenie

The Whisky Exchange: Fünf Fragen an David Stewart (The Balvenie)

Der Malt Master von The Balvenie, David Stewart, ist wandelnde Whiskygeschichte. Seit über 50 Jahren arbeitet er nun bereits in der Industrie, und er hat Moden und Strömungen ebenso kommen und gehen sehen, wie er das Bleibende erleben durfte. Mit dem, was er über Whisky und dessen Herstellung weiß, ist er in einem kleinen Zirkel von besonderen Köpfen.

Auch wenn das Interview auf The Whisky Exchange (englischsprachig) mit seinen fünf Fragen nicht sehr in die Tiefe geht, erfahren wir doch einiges Interessantes über ihn, seine Kollegen, über seine Karriere bei The Balvenie und was eigentlich die jährliche „Peat Week“ in der Brennerei ist. 

Wer vielleicht eine Spur tiefer in die Gedankenwelt von David Stewart eindringen will, dem sei das Interview mit ihm aus dem Dezember 2015 auf The Spirits Business ans Herz gelegt – und auch wir hatten im Jahr 2016 die Gelegenheit, mit David Stewart ein exklusives Interview zu führen – für Lesestoff ist also gesorgt.

Whisky, Drams & More: Interview mit Markus Heinze / Glenfiddich

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Benjamin Becker mit seinem Blog Whisky, Drams & More bot sich die Möglichkeit, mit dem Brand-Ambassador bei Glenfiddich für Deutschland, ein schriftliches Interview zu führen. In diesem, in zwei Teilen gesplitteten Gespräch erklärt Markus Heinze (und hier geht es zu Teil 2), wie er zum Whisky im Allgemeinen und zu Glenfiddich im Speziellen gekommen ist:

„Mit dem Thema Whisky beschäftige ich mich seit nunmehr der Hälfe meines Lebens und es gab keinen Tag an dem dieses Interesse in irgendeiner Form nachgelassen hat. Whisky, insbesondere der schottische Single Malt mit all seinen Facetten, z.B. die Vielseitigkeit der Aromen betreffend, begeistert mich nach wie vor ungemein. Dieser Faszination bin ich noch heute verfallen. Daher musste ich damals auch nicht lange überlegen, ob ich im Auftrag des guten Geschmacks unterwegs sein möchte. Ehrlich gesagt war ich sofort Feuer und Flamme als die Anfrage aus dem Hause Campari Deutschland kam, Glenfiddich Brand Ambassador zu werden. Und nach nunmehr 3,5 Jahren in dieser Position, freue ich mich weiterhin Gesicht der Marke Glenfiddich in Deutschland zu sein.“

Wir dürfen in Zukunft, wie Markus Heinze in diesem Interview durchblicken lässt, einiges von und aus der Brennerei Glenfiddich erwarten, seien es ausgefallene Event-Ideen oder der dritte Teil der Experimental-Serie.

Neu ab Oktober in den USA: The Yamazaki Mizunara 2017 Edition

Wir haben bislang „nur“ eine US-amerikanische Pressemitteilung erhalten, aber vorige Editionen dieses interessanten Japaners sind vereinzelt immer wieder bei Händlern in Deutschland und der Schweiz aufgetaucht – und Sammler jagen den Abfüllungen ohnehin grenzenlos nach: Die The Yamazaki Mizunara 2017 Edition wird im Oktober auf den Markt kommen.

Diese Abfüllung ist, wie der Name schon sagt, in japanischer Mizunara-Eiche gereift. Sie enthält Whiskys, die 18 Jahre oder länger in den Fässern ruhen durften – ein kleiner Teil davon sogar über 50 Jahre.

Chief Blender Shinji Fukuyo wollte mit dieser Abfüllung keinen entspannenden, sondern einen dramatischen und einzigartigen Whisky erschaffen, und wenn man die originalen Tasting Notes liest, bekommt man eine Idee davon, dass die Eindrücke in ihm sehr vielfältig sein müssen:

Color: Amber
Nose: Rich and elegant fragrance, aloe wood, cinnamon
Palate: Condensed sweetness, silky texture, dry fruits, coconut, orange marmalade 
Finish: Distinctive spiciness lingers with Japanese incense, aloe wood, cinnamon and tartness

Der Yamazaki Mizunara 2017 Edition ist mit 48% abgefüllt und wird in den USA einen empfohlenen Verkaufspreis von  $ 1.000,- haben. Das Label ist aus Maulbeerpapier, zu 100% handgemacht, die Box besteht aus Fassholz von Suntory. Hier noch einige Eindrücke der Abfüllung, alle Bildrechte bei Beam Suntory:

Whisky im Bild: Ein Besuch bei Cardhu (18 Bilder)

Nachdem wir gestern bei Cragganmore waren, nimmt uns Alexandra Kreutz von Genuss am Gaumen heute mit in die Destillerie Cardhu. So wie Cragganmore gehört sie dem weltgrößten Getränkekonzern Diageo, und so wie in Cragganmore herrscht auch hier Fotografierverbot in den Produktionshallen.

Die Bilder der Destillerie stammen von Ende August dieses Jahres, sind also brandaktuell – und zeigen die Brennerei und die sie umgebende malerische Landschaft bei bestem Sommerwetter in der Speyside. Viel Vergnügen wünschen wir!

Cardhu. Bild © Alexandra Kreutz, Genuss am Gaumen
Cardhu. Bild © Alexandra Kreutz, Genuss am Gaumen
Cardhu. Bild © Alexandra Kreutz, Genuss am Gaumen
Cardhu. Bild © Alexandra Kreutz, Genuss am Gaumen
Cardhu. Bild © Alexandra Kreutz, Genuss am Gaumen
Cardhu. Bild © Alexandra Kreutz, Genuss am Gaumen
Cardhu. Bild © Alexandra Kreutz, Genuss am Gaumen
Cardhu. Bild © Alexandra Kreutz, Genuss am Gaumen
Cardhu. Bild © Alexandra Kreutz, Genuss am Gaumen
Cardhu. Bild © Alexandra Kreutz, Genuss am Gaumen
Cardhu. Bild © Alexandra Kreutz, Genuss am Gaumen
Cardhu. Bild © Alexandra Kreutz, Genuss am Gaumen
Cardhu. Bild © Alexandra Kreutz, Genuss am Gaumen
Cardhu. Bild © Alexandra Kreutz, Genuss am Gaumen
Cardhu. Bild © Alexandra Kreutz, Genuss am Gaumen
Cardhu. Bild © Alexandra Kreutz, Genuss am Gaumen
Cardhu. Bild © Alexandra Kreutz, Genuss am Gaumen
Cardhu. Bild © Alexandra Kreutz, Genuss am Gaumen

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Serge verkostet: 3x Allt-a-Bhainne

Die Speyside-Destillerie Allt-a-Bhainne ist in vielerlei Hinsicht bemerkenswert: Sie ist vom Baustil her nur zweckmäßig, fast zur Gänze automatisiert und hat seit ihrer Gründung 1975 keinen einzigen offiziellen Single Malt hergestellt. Man könnte sie als schmuck- und glanzloses Arbeitspferd bezeichnen, und man würde sie damit in keinster Weise herablassend behandeln. Summa sumarum: bemerkenswert unbemerkenswert.

Wenn man Single Malts aus Allt-A-Bhainne (übersetzt: Milchbach) verkosten will, muss man sich an unabhängige Abfüller wenden. Serge Valentin hat das getan und drei Bottlings verkostet. Er hat das schon öfter getan, mit guten wie auch eher bescheidenen Resultaten. Heute ist es ein Mix daraus:

  • Allt-A-Bhainne 22 yo 1993/2015 (50.2%, Liquid Sun, bourbon): 72 Punkte
  • Allt-A-Bhainne 16 yo 2000/2017 (48.4%, Douglas Laing, Old Particular): 83 Punkte
  • Allt-A-Bhainne 23 yo 1992/2016 (50%, Cadenhead, Authentic Collection, bourbon barrel, 184 bottles): 80 Punkte
Destillerie Allt-A-Bhainne. Bildrechte bei Lars Pechmann

Raasay Distillery: Destillation hat begonnen

Gestern war es endlich soweit: Wie die Website der R&B Distillers, der Eigentümer der Brennerei auf der Isle of Raasay bekanntgab, wurde gestern der erste New Make der Destillerie und der erste legal erzeugte auf der Insel überhaupt gebrannt und das erste Fass damit abgefüllt.

Damit hat nach ersten Probeläufen mit der Produktionskette am Anfang der Woche nun eine neue Epoche der Raasay Distillery begonnen. Am 12. September wurde die erste Destillation in der 500 Liter großen Wash Still begonnen, gestern war die Spirit Still mit 3000 Litern am Zug.

Den ersten Whisky aus der Destillerie werden wir wahrscheinlich dann Ende 2020 verkosten können. Wir sind schon gespannt und wünschen dem Team viel Erfolg!

Unser Titelbild zeigt einen Blick auf die Stills der Destillerie. © Petra Milde

Der erste Spirit aus der Raasay Distillery. Bild ©Raasay Distillery

PR: BOTTLE MARKET bietet Whisk(e)y, Wein und mehr

Von der Messe Bremen haben wir wieder Infos zum jährlich stattfindenden BOTTLE MARKET vom 17. bis 19. November 2017 in der Hansestadt erhalten. Der Treffpunkt für Whiskyfreunde (nicht nur) aus dem Norden präsentiert heuer über 60 Aussteller zum Thema. Das Wichtigste können Sie der nachfolgenden Pressemitteilung entnehmen:

Zeit für einen guten Dram

BOTTLE MARKET bietet Whisk(e)y, Wein und mehr

Wie werden ein Whisky oder seine irischen und amerikanischen Verwandten zur Rarität? Zum Beispiel, indem jemand ein Fass für Jahrzehnte in einem Lagerhaus vergisst. Was auch immer im folgenden Fall geschah – es gibt tatsächlich einen Carsebridge, der nach 52 Jahren im Fass erst 2016 abgefüllt wurde. Seltene Whisk(e)ys wie dieser und vieles mehr: Sie sind beim diesjährigen BOTTLE MARKET von Freitag bis Sonntag, 17. bis 19. November 2017, in der Messehalle 4 zu entdecken.

Dort präsentieren sich rund 60 Aussteller – mehr als zuvor und einige neue darunter. Zu haben ist zum Beispiel eine Sorte mit Finish im Akazien- oder Maulbeerbaumfass, die vor Ort auf der Messe abgefüllt wird. Und es gibt prämierte Whiskeys aus Mikrodestillen oder Scotch aus so genannten Lost Distilleries. Dazu zählt der erwähnte Carsbridge, den Holger Jastram von Scotland-and-Malts mitbringen will. Er ist erstmals in Bremen dabei und wird zudem eine Halbliter-Whisk(e)y-Serie vorstellen, die wegen ihrer im Comicstil gehaltenen Etiketten auffällt. Zum anderen wurde die Serie lange ohne Altersangabe vertrieben, wie das inzwischen Trend ist. Der Abfüller habe betonen wollen, dass es auf den Geschmack des Whiskys ankomme, nicht aufs Alter, so der Händler aus Eberswalde: „Trend ist aber immer noch, nach Zahlen zu kaufen.“

In gemütlicher Atmosphäre können Fans von Scotch und seinen Verwandten in aller Welt beim BOTTLE MARKET viele gute Tropfen verkosten. Bild: MESSE BREMEN/Oliver Saul

Die Importeure, Händler, Abfüller und Brennereien bringen neben Produkten aus klassischen Destinationen auch Whisk(e)y aus anderen Ecken der Welt mit, zum Beispiel aus Tasmanien oder Kanada. Am neuen skandinavischen Whisky-Point ist erstmals die einzige isländische Destillerie Eimverk vertreten. Nach eigenen Angaben ist die Veredelung ihres Floki Young Malts mit Rauch aus Schafsdung weltweit einzigartig. Zu entdecken ist auch ein unausgereifter finnischer Whiskey, der darum noch nicht Whiskey heißen darf – der White Dog Straight Rye der Helsinki Destillers heimste bei ersten Verkostungen bereits viel Lob ein.

Apropos Tastings: Geplant sind zwölf Verkostungen, die online buchbar sind. So kommt der Brand Ambassador von Amrut, um die indischen Whiskys vorzustellen. Mehrere Aussteller tauchen ein in die weite Welt der schottischen Whiskys und, andere stellen Zuckerrohrdestillate vor.

Neu in diesem Jahr ist ein skandinavischer „Whisky Point“. Bild: MESSE BREMEN/Oliver Saul

Jenseits von Uisge Beatha ist Gin zu entdecken, fassgelagerter und Bremer Korn oder fertig abgefüllte Cocktails, wie sie in den 1950ern auf Lufthansa-Flügen serviert wurden.
Zu kosten sind auch handgefertigte Pralinen, verfeinert mit den Messe-Abfüllungen 2017: einem 10-jährigen Aultmore und einem leicht getorften Ardmore. Auf der Bühne gibt es Live-Musik, zum Beispiel der irischen Band Odi oder interessante Vorträge. „Die Mischung macht den BOTTLE MARKET so besonders“, sagt die Projektleiterin bei der Messe Bremen, Anja Rickmeier.

Viel Platz bekommen erstmals auch Wein und Leckereien. Unter den 40 Ausstellern sind diverse Weingüter und Weinhändler. Andere bieten österreichischen Hirschschinken und Käse, Confits und Senfe, französisches Nougat und Schokolade oder andere Gaumenfreuden.

Der BOTTLE MARKET ist am Freitag von 14 bis 22 Uhr geöffnet, am Samstag von 11 bis 20 Uhr, am Sonntag von 11 bis 18 Uhr. Im Vorverkauf kostet der Eintritt 9 Euro, ermäßigt 7,50 Euro, das 2-Tagesticket 14 Euro (an der Tageskasse jeweils 1 Euro mehr). Ein Tastingglas kostet 2,50 Euro – dann gibt es Drams zum Selbstkostenpreis. Die Eintrittskarte gilt auch für die gleichzeitige Christmas & more und die KUCHENLIEBE in Halle 5, die abweichende Öffnungszeiten haben.

Mehr Infos: www.bottle-market.de

Neu in der TTB Datenbank: Ledaig 13yo Amontillado Cask Finish

Es scheint, als würde die Destillerie Tobermory in absehbarer Zeit eine neue Abfüllung eines Ledaig (die getorfte Variante von Tobermory) auf den Markt bringen wollen. Konkret ist ein neues Label eines Ledaig 13yo mit Amontillado Cask Finish in der TTB-Datenbank aufgetaucht, abgefüllt mit 59.2% Alkohol. Auch die Tasting Notes sind auf dem Label angegeben, hier in unserer Übersetzung:

Farbe: Sattes karamellfarbenes Gold

Nase: Dichte Weinnoten, Anklänge von Frucht und Weichkaramellen, austariert mit schwarzem Pfeffer und Rauch.

Gaumen: Süße Eiche, süße Trauben, Früchte und Noten von Zitrone, die sich zu reichhaltiger Rauchigkeit entwickeln.

Finish: Langanhaltend, mit wabernder Rauchigkeit.

Auch ein Label ist natürlich abgebildet, Sie können es hier in der Datenbank betrachten.

Wichtige Information: Obwohl es im Netz Gepflogenheit ist, die Labels aus der TTB-Datenbank abzubilden, möchten wir momentan davon Abstand nehmen, dies ebenfalls zu tun. Grund dafür ist, dass diese Labels, obwohl öffentlich zugänglich, unter Umständen Copyright-Beschränkungen unterliegen und wir diese nicht verletzen möchten. Unbeschadet dessen werden wir natürlich weiterhin über die Neuheiten berichten und Links auf die (öffentlich zugänglichen) Seiten und Informationen bieten. Wir werden die Meldungen bis zur Klärung der Situation mit anderen Bildern illustrieren.

Wie immer auch unser Hinweis auf die Natur der Infos aus der Datenbank:

Wie üblich der Hinweis zu den TTB-Einträgen: Dass ein Label in der TTB-Datenbank eingetragen wurde, bedeutet nicht automatisch, dass die Abfüllung dann auch erscheinen wird. Es ist allerdings ein sehr starker Hinweis darauf. 

Die Destillerie Tobermory (produziert auch Ledaig). Bildrechte bei Torsten Dahmke.

Irischer Whiskey in den USA auf kräftigem Expansionskurs

Wie definiert man einen Boom? Vielleicht mit den Zahlen des irischen Central Statistics Office für die Exporte irischen Whiskeys in die USA. War 2016 dort schon ein exorbitant gutes Jahr für den Whiskey aus Irland, so sind die neuesten Statistiken noch mehr Grund zum Jubeln.

22% wuchs der Wert der Exporte in die USA im ersten Halbjahr 2017, 31% Plus verzeichnet man bei jenen nach Kanada. Insgesamt sind die Exporte in die ganze Welt um satte 18.5% gestiegen und haben über eine Viertelmilliarde Euro erreicht – wohlgemerkt in den ersten sechs Monaten des heurigen Jahres.

Damit, so William Lavelle, der Leiter der Irish Whiskey Association, ist irischer Whiskey die weltweit am stärksten wachsende Spirituosenkategorie geworden – und man befinde sich auf gutem Wege, 2020 bereits 144 Millionen Flaschen weltweit zu verkaufen.

Sie hat Tradition und Zukunft – die irische Whiskeyindustrie. Im Bild: Die Jameson Experience

Whisky im Bild: Zu Besuch bei Cragganmore (17 Bilder)

Auch heute wollen wir Sie wieder auf eine Tour durch eine Destillerie mitnehmen, wieder in eine Speyside-Brennerei. Es geht um Cragganmore in Ballindalloch, im Besitz von Diageo und eine derer Destillerien, die mit ihren Whiskys in der Classic Malts-Serie des Konzerns enthalten ist.

Alexandra Kreutz von Genuss am Gaumen hat Cragganmore Ende August besucht. Leider darf man dort nach wie vor im Produktionsgebäude nicht fotografieren, so ist unser heutiges Whisky im Bild auf Außenansichten und das Besucherzentrum beschränkt. Gut, dass die Gebäude im Zusammenspiel mit dem traumhaften Wetter am Besuchstag optisch doch einiges zu bieten haben…:

Cragganmore. Bild © Alexandra Kreutz, Genuss am Gaumen
Cragganmore. Bild © Alexandra Kreutz, Genuss am Gaumen
Cragganmore. Bild © Alexandra Kreutz, Genuss am Gaumen
Cragganmore. Bild © Alexandra Kreutz, Genuss am Gaumen
Cragganmore. Bild © Alexandra Kreutz, Genuss am Gaumen
Cragganmore. Bild © Alexandra Kreutz, Genuss am Gaumen
Cragganmore. Bild © Alexandra Kreutz, Genuss am Gaumen
Cragganmore. Bild © Alexandra Kreutz, Genuss am Gaumen
Cragganmore. Bild © Alexandra Kreutz, Genuss am Gaumen
Cragganmore. Bild © Alexandra Kreutz, Genuss am Gaumen
Cragganmore. Bild © Alexandra Kreutz, Genuss am Gaumen
Cragganmore. Bild © Alexandra Kreutz, Genuss am Gaumen
Cragganmore. Bild © Alexandra Kreutz, Genuss am Gaumen
Cragganmore. Bild © Alexandra Kreutz, Genuss am Gaumen
Cragganmore. Bild © Alexandra Kreutz, Genuss am Gaumen
Cragganmore. Bild © Alexandra Kreutz, Genuss am Gaumen
Cragganmore. Bild © Alexandra Kreutz, Genuss am Gaumen
Cragganmore. Bild © Alexandra Kreutz, Genuss am Gaumen

Bitte navigieren Sie mit untenstehender Schaltfläche zur zweiten Seite des Bildberichts.

Video: Ralfy verkostet Glengoyne 18yo (Review #683)

Glengoyne, im Besitz des unabhängigen Abfüllers Ian Macleod Distillers (gemeinsam mit Tamdhu), liegt in den südlichen Highlands – so südlich, dass die Lagerhäuser auf der anderen Straßenseite bereits den Lowlands zugerechnet werden.

Man erzeugt dort eine ansehnliche Reihe von Standardabfüllungen, deren Alter von 10 bis 25 Jahren reicht, sowie eine Cask Strength Abfüllung ohne Altersangabe. Auch bekannt ist der Teapot Dram, ein nur in der Destillerie verkaufter (aber online beziehbarer) fassstarker Whisky mit starkem Sherryeinschlag.

Ralfy hat diesmal den Glengoyne 18yo verkostet, und er gibt ihm in seinem Video 87 von 100 Punkten. Wie er zu dieser Wertung kommt und was er sonst noch so zu erzählen hat (und er ist ja nicht gerade als wortkarger Verkoster bekannt), zeigt das obenstehende über 20 Minuten lange Youtube-Video.

Die berühmte Teapot Dram-Abfüllung