DLF: „Künstliche Zunge“ der Uni Heidelberg kann Whisky klassifizieren

Keine Angst, die „künstliche Zunge“, die Uwe Bunz, Professor für organische Chemie an der Universität Heidelberg, entwickelt hat, kann den menschlichen Geschmackssinn nicht ersetzen, und damit bleiben auch automatisierte Tasting Notes reine Fiktion  – aber sie kann auf Basis spezieller fluoreszierender Nachweisreagenzien ähnliche Whiskys erkennen und klassifizieren. 

Eine Sendung auf der Website von Deutschlandfunk (zum Nachlesen UND zum Nachhören) beschäftigt sich mit dieser Erfindung von Bunz, und sie erklärt auch das Prinzip dahinter. Unter anderem wird Bunz gefragt, wie treffsicher die „künstliche Zunge“ arbeitet, und seine Antwort ist recht erstaunlich:

Krauter: Das heißt, Sie könnten sagen, welche Whiskys aus derselben Distillerie stammen oder welche Single Malts da vorliegen?

Bunz: Ja, das könnte ich machen, wenn Sie mir ein Trainingsset geben von Whiskys, die relativ ähnlich sind. Wenn ich ein Trainingsset von so und so viel Whiskys habe und Sie mir dann einen unbekannten Whisky geben, dann kann ich sagen, dieser Whisky hat ein Muster, das am ähnlichsten dem und dem Whisky ist, und ich würde dann vermuten, dass es sich um einen Whisky aus derselben Distillerie handelt oder von einem ähnlichen Fabrikanten handelt.

Wie sie funktioniert, und was Bunz mit den Whiskys, die er für die Versuche um rund 1000 Euro kaufte, gemacht hat, das können Sie dem interessanten Artikel entnehmen.

Whiskyfun: Angus verkostet Ardmore (zwei Abfüllungen der SMWS)

Angus MacRaild hat die Samstage von Serge Valentin übernommen, und heute verkostet er zwei Abfüllungen der Scotch Malt Whisky Society mit der Destilleriennummer 66, die in der Nomenklatur der SMWS für Ardmore steht. Die Highland-Destillerie ist bekannt dafür, getorfte Abfüllungen zu produzieren, und auch die beiden aus der Verkostung von heute bilden da keine Ausnahme.

Eine der beiden Abfüllungen ist letztes Jahr erschienen, schon im neuen Design, eine aus dem Jahr 2005 – im Design vor dem Design, das vor dem neuen Design war :-). Hier die Wertungen aus der Verkostung, die die ausführlichen Notes bestenfalls ergänzen, aber nicht ersetzen können:

  • Ardmore 12 yo 2003/2016 (61.4%, Scotch Malt Whisky Society, #66.88, ‘Smoky, spiky sangria’, exclusive to Queen Street, 204 bottles): 85 Punkte
  • Ardmore 20 yo 1985/2005 (54.8%, Scotch Malt Whisky Society, #66.16, ‘A bountiful dram’): 90 Punkte
Ardmore. Bild: Potstill

Whisky im Bild: Besuch bei Highland Park

Unser nächster Destilleriebesuch, den wir gerne mit Ihnen unternehmen möchten, führt uns in den Norden Schottlands, auf die Orkney Islands. Dort, wo man sich eher nordisch fühlt und kaum Kilts und Dudelsäcke zu sehen sind, gibt es zwei Destillerien: Scapa und Highland Park. Highland Park ist die nördlichere davon – und die bekanntere, war sie doch schon lange offen für Besucher (Scapa hat erst unlängst die Pforten für Touristen geöffnet).

Gerhard Kreutz von Genuss am Gaumen hat Highland Park besucht und uns neun Bilder aus der Destillerie zur Verfügung gestellt. Schauen Sie sich um mit uns.

Highland Park © Gerhard Kreutz, Genuss am Gaumen
Highland Park © Gerhard Kreutz, Genuss am Gaumen
Highland Park © Gerhard Kreutz, Genuss am Gaumen
Highland Park © Gerhard Kreutz, Genuss am Gaumen
Highland Park © Gerhard Kreutz, Genuss am Gaumen
Highland Park © Gerhard Kreutz, Genuss am Gaumen
Highland Park © Gerhard Kreutz, Genuss am Gaumen
Highland Park © Gerhard Kreutz, Genuss am Gaumen
Highland Park © Gerhard Kreutz, Genuss am Gaumen

TSB: The Scotch Whisky Masters 2017 – die Ergebnisse

The Spirits Business hat auch in diesem Jahr wieder The Scotch Whisky Masters veranstaltet und dabei die Sieger in den verschiedensten Kategorien durch hochkarätig besetzte Jurys ermittelt. Die Anzahl der Einreichungen war dabei ebenso höher als je zuvor wie jene der Preisträger. Insgesamt 189 Whiskys konnten dabei Auszeichnungen erringen.

Man mag zur Preisflut (und der generellen Flut an Wettbewerben) stehen wie man will: The Scotch Whisky Masters sind  – man kann das den Listen entnehmen, die Sie nach dem hier verlinkten einleitenden Artikel finden – de facto eine Leistungsschau der schottischen Whiskyindustrie und insgesamt betrachtet eine brauchbare Orientierungshilfe im Angebot, das breiter und breiter wird.

Stellvertretend für viele Gewinner haben wir hier einige Kategoriesieger aufgelistet:

  • Blended Super Premium: Asyla (Compass Box)
  • Single Malt Campbeltown 13-18yo: Glen Scotia 15yo
  • Single Malt Lowlands Super Premium: Bladnoch Samsara
  • Single Malt Speyside NAS: Aberlour A’bunadh Batch 57
  • Single Malt Highlands & Islands Cask Strength: Tullibardine „The Murray“
  • Single Malt Islay -12yo: Gordon & McPhail Connoisseurs Choice Caol Ila 2004
Photo credit: ohsarahrose via VisualHunt / CC BY-ND

 

Ralfy verkostet: Tomatin 12yo (Review #656)

Nach einiger Zeit möchten wir Sie gerne wieder einmal auf eine Videoreview von Ralfy hinweisen. Diesmal beschäftigt er sich mit einer interessanten Standardabfüllung im unteren Preissegment, die auch bei uns sehr einfach erhältlich ist. Es geht um den Tomatin 12yo, der mit 43% abgefüllt ist und aus Bourbon- sowie Sherrycasks stammt. Er erhält von Ralfy 85 Punkte. Natürlich gibt es auch diesmal wieder rund um die Verkostung interessante Dinge und Anregungen zu erfahren, sodass die 20 Minuten, wie üblich, recht kurzweilig sind. Das Video finden Sie auch auf Youtube.

Unser letzter Beitrag zu Ralfy war übrigens anlässlich seiner Review #560 über den Craigellachie 17yo – seitdem hat Ralfy unter anderem auch andere Spirituosen verkostet, die natürlich nicht Gegenstand unserer Berichterstattung sind. Die Whiskyverkostungen von Ralfy seitdem haben wir hier aber mit Links gelistet:

Serge verkostet: Glen Garioch (zwei Unabhängige)

Zwei Abfüllungen aus der Destillerie Glen Garioch in den östlichen Highlands treten heute gegen- oder besser gesagt miteinander in der Verkostung bei Serge Valentin an. Beide sind sie von unabhängigen Abfüllern, eine von Douglas Laing aus der Provenance-Serie (jugendlich mit sechs Jahren), eine von Abbey Whisky, 21 Jahre alt.

Nicht ganz unerwartet kann die ältere Abfüllung auch die besseren Punkte einheimsen, aber auch der Whisky von Douglas Laing gefällt, da er trotz seiner Jugend bereits Charakter hat, so Serge. Hier die Wertungen aus der Verkostung:

  • Glen Garioch 6 yo 2010/2016 (46%, Douglas Laing, Provenance, cask #11083): 78 Punkte
  • Glen Garioch 21 yo 1994/2016 (55%, Abbey Whisky, The Rare Casks, release 6, refill hogshead): 88 Punkte
Photo credit: Landwirtschaftlicher Informationsdienst via Visual hunt / CC BY-SA

DiePresse: Schottland – Torf, Öl, Heidekraut

In der Onlineausgabe der österreichischen Tageszeitung Die Presse findet sich heute ein Artikel über eine Schottlandreise, die den Autor Niko Kommenda auf Einladung von Dewar’s nach Schottland und zu den Destillerien des Konzerns führte.

Der Artikel beschäftigt sich aber nicht nur mit den Eindrücken, die der Autor auf der Reise gewann, sondern auch mit der nach wie vor für manche im Raum stehenden Frage, ob der wahre Whiskyliebhaber auch Blends mögen darf. Eine recht sachliche Antwort darauf können Sie dem folgenden Auszug aus dem auch insgesamt recht lesenswerten Artikel entnehmen:

Tatsächlich argumentieren die meisten Experten, dass die beiden Formen des Produkts schlicht unterschiedliche Zwecke erfüllen. Ein Single Malt betont oft einige wenige ausgewählte Geschmacksnoten, ein guter Blend hingegen bietet ein ausgeglichenes Profil auf der Basis mehrerer bewährter Sorten. Während das ein oder andere Glas Single Malt also für den Kenner das Bedürfnis nach einem ganz besonderen Aroma stillt, empfiehlt sich für andere Anlässe, etwa eine Cocktailrunde, eine gut gereifte Mischung.

Den kompletten Bericht finden Sie hier.

Destillerie Aberfeldy. Bildrechte bei Lars Pechmann.

PR: BLADNOCH – „the Spirit of the Lowlands” ist zurück

Von Alba Import haben wir eine Presseinformation über die Rückkehr von Bladnoch auf den deutschsprachigen Markt erhalten. Zwei neue Single Malt Abfüllungen und ein Blended Scotch werden erhältlich sein. Hier alle Infos dazu:

BLADNOCH – „the Spirit of the Lowlands” ist zurück

Fast zwei Jahre nach dem Verkauf von Bladnoch Distillery präsentiert die Brennerei neue Single Malt Abfüllungen sowie mit dem PURE SCOT einen Premium Blended Scotch.

Mit diesen Produkten erweitern ALBA IMPORT als deutscher Distributeur ihr „Vibrant Stills“ Portfolio.

Gegründet im Jahr 1817 und somit eine der ältesten Brennereien des Landes ist Bladnoch auch die südlichste Brennerei Schottlands. Mehrfach geschlossen und wieder zu neuem Leben erweckt blickt sie auf eine bewegte Geschichte mit vielen Höhen und Tiefen zurück.

In der jüngeren Historie 1993 durch den Konzern United Distillers als unrentabel und alt aufgegeben, wurde sie im Dezember 2000 von zwei privaten Investoren, Raymond und Colin Armstrong, erneut in Betrieb genommen, produzierte fortan jedoch lediglich kleine Mengen des unter Kennern sehr beliebten Lowland Single Malts. Uneinigkeiten in der Führung des Familienunternehmens hatten im Jahr 2009 leider die Einstellung der Produktion zufolge und die Brennerei blickte erneut einer ungewissen Zukunft entgegen.

Im Juli 2015 schließlich wurde Bladnoch Distillery an David Prior verkauft, einem australischen Privatunternehmer, der mit viel Enthusiasmus versprach, die kleine traditionelle Lowland Brennerei in eine erfolgreiche Zukunft zu führen. So wurden seitdem umgerechnet weitere 6,5 Mio. Euro in das Unternehmen investiert für diverse Umbauten, Erweiterungen und um die Brennanlage zu modernisieren. Die Kapazität der Brennerei ist nun auf eine jährliche Produktionsmenge von 1,5 Mio. Litern ausgelegt und in diesen Tagen wird die Whiskyproduktion wieder aufgenommen werden.

Verantwortlich für Produktion und Fassmanagement ist Master Distiller und Blender Ian MacMillan, der über 40 Jahre Erfahrung in der Herstellung von Whisky hat und langjährig bei Burn Stewart als Masterblender u.a. die Marken Bunnahabhain und Deanston aufbaute, bevor er 2015 für das neue Bladnoch Projekt gewonnen wurde.

Bis Bladnoch Single Malt aus neuer Produktion verfügbar sein wird, wird es allerdings noch mindestens drei Jahre dauern. Mit dem Kauf der Brennerei hat der neue Besitzer David Prior jedoch auch einen kleinen Fassvorrat aus den Produktionsjahren 2001 – 2009 sowie handverlesene ältere Fässer, befüllt vor der ersten Schließung im Jahre 1993, übernommen.

So ist man bei Bladnoch besonders stolz, dass die Destille ihr diesjähriges 200-jähriges Jubiläum mit einem Re-Launch ihres Single Malts sowie mit der Premiere des Premium Blends PURE SCOT feiern kann.

Der Single Malt wurde in drei Altersstufen in strikt limitierter Auflage abgefüllt, da der zur Verfügung stehende Fassvorrat sehr begrenzt ist. Bladnoch „SAMSARA“ wurde komponiert aus mindestens 8 Jahre gereiften Ex-Bourbon und kalifornischen Rotweinfässern. Die 15-jährige Qualität „ADELA“ reifte in Ex-Oloroso Sherry Fässern. Die dritte und extrem rare Qualität ist der 25-jährige „TALIA“, der ein Finish in Virgin Oak erhielt, jedoch erst in zwei Monaten erscheinen wird. Alle drei neuen Qualitäten von Bladnoch Single Malt sind ohne Kühlfiltrierung und ohne Farbstoff abgefüllt.

PURE SCOT schließlich ist der neue Premium Blended Whisky aus dem Hause Bladnoch. Ebenso komponiert durch Masterblender MacMillan zeichnet er sich durch einen sehr hohen Maltanteil aus, ist mindestens 8 Jahre gereift und enthält neben Bladnoch als Kopfnote reife Islay, Highland und Speyside Malts. Auch der verwendete Islay Malt kann seine Herkunft nicht leugnen und trägt unverkennbar MacMillans Handschrift.

Alba Import oHG wird zukünftig die Marken Bladnoch und PURE SCOT exklusiv in Deutschland vertreiben. Geschäftsführer Dietmar Schulz und Corinna Schwarz freuen sich, die erneute Zusammenarbeit mit Bladnoch Distillery bekannt geben zu können, war man doch auch bereits für die vorherigen Besitzer Armstrong der Distributionspartner. „Bladnoch ist ein großes Juwel unter den schottischen Brennereien und eine der wenigen Destillerien, die sich nach wie vor im Privatbesitz befinden. Dies ist eine Bereicherung unseres „Vibrant Stills“ Portfolios, das sich ja speziell aus unabhängigen Marken zusammensetzt. Es ist schön, dass wir Bladnoch nach einer kleinen Pause nun wieder dem deutschen Markt anbieten können“, kommentiert Corinna Schwarz.

Besitzer und Managing Director von Bladnoch Distillery, David Prior, zeigte sich ebenfalls erfreut über die zukünftige Zusammenarbeit: „Wir sind sehr glücklich, dass wir 2017, im Jahr unseres 200-jährigen Bestehens, die neuen Bladnoch Qualitäten und PURE SCOT in Kooperation mit Alba Import auf dem deutschen Markt vorstellen können. Wir freuen uns auf eine langjährig gute Zusammenarbeit mit dem Team von Alba Import.“

Bladnoch „SAMSARA“ und „ADELA“ sowie der Premium Blend „PURE SCOT“ werden ab sofort im deutschen Fachhandel verfügbar sein.

Die offiziellen Tasting Notes und Artikeldaten: 

PURE SCOT, Premium Blended Scotch Whisky, 40% vol.

Nase: Üppig und intensiv. Altes Leder, Toffee und Früchtestollen und ein Hauch von Rauch.

Geschmack: Vollmundig und weich. Ausgewogen mit feinem Rauch, Ingwermarmelade, süßer Honig, Frucht und etwas Pfeffer.

Abgang:  Würzig und rauchig, lang anhaltend und mundfüllend.

Bladnoch “SAMSARA”, 46,7 % vol., un-chillfiltered, natural colour, Ex-Bourbon & Red Wine Casks

Nase: Konzentriert, Fruchtkompott mit Pflaume, Vanille und Orangenblüte.

Geschmack: Zunächst üppig traubig süß, trockener werdend mit Pflaume, Vanillearomen und Zitrus. Malziger Grundcharakter. Wohl strukturiert.

Abgang: Weich und traubig mit einem würzigem Ausklang.

Bladnoch “ADELA”, 46,7 % vol., un-chillfiltered, natural colour, 15 Jahre, Ex Oloroso Sherry Casks

Nase: Üppige Sherryaromen, Rosinen, ein Hauch Walnuss, Toffee und Schokolade.

Geschmack: Üppig, süße und weiche Sherrynoten mit dunkler Schokolade, Kaffee , Trockenfrüchten und einer Spur von Süßholz und Pfeffer.

Abgang: Wärmend und reichhaltig, nussig, sanft und lang.

 

Neu: Royal Salute 21yo Polo Edition

Neuigkeiten aus der Welt der Blends: Ab sofort gibt es eine neue Polo Edition des Royal Salute 21yo – anlässlich eines Polo-Events in Singapur wurde er jetzt vorgestellt. Der Blend soll noch weicher und sanfter sein als der klassische Einundzwanzigjährige, mit Noten von reifer Honigmelone, hausgemachter Beerenkonfitüre und weichem Toffee.

Der neue Royal Salute 21yo Polo Edition kommt in einem speziell designten Dekanter und wird im Moment nur in Singapur verkauft. Ab September soll er aber weltweit zu einem Preis von 140 Dollar erhältlich sein.

Whisky im Bild: Isle of Raasay Distillery, 5. Juni 2017

Whiskyexperts hat die Entwicklung der neuen Destillerie auf der Insel Raasay, gleich neben Skye, von Beginn an aufmerksam verfolgt (Eine Übersicht zu unseren Berichten darüber können Sie hier finden, ein Audiointerview mit einem der Gründer, Alasdair Day, hier).

In der letzten Woche war Petra Milde von meinwhisky.com im Rahmen ihrer Schottlandreise auch auf Skye unterwegs – und konnte auf unsere Vermittlung auch die Baustelle der Destillerie auf Raasay besuchen, geführt von Olli Blair, ABIR Architects. Der auf Raasay ansässige Architekt der Isle of Raasay Distillery führte Petra über das Gelände und durch die Gebäude – und wir können Ihnen daher ganz neue Aufnahmen der Destillerie zeigen, die Ende August offiziell eröffnet werden soll.

Schauen Sie sich also nun mit uns auf Raasay um – so sah es dort am Montag aus:

© Petra Milde
© Petra Milde
© Petra Milde
© Petra Milde
© Petra Milde
© Petra Milde
Petra Milde und Olli Blair
© Petra Milde

Serge verkostet: Glenallachie (Original gegen Unabhängig)

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Seit kurzem produziert die Destillerie Glenallachie wieder ein offizielles Bottling und vor allem seit langem erstmals wieder eine Standardabfüllung – nicht eine der Special Editions, die Chivas immer wieder launchte. Anlass genug für Serge Valentin, dieses Bottling gegen eine unabhängige Abfüllung zu verkosten, und zwar eine aus der „First Editions“-Serie von Hunter Laing, ein 21jähriger Whisky.

Von beiden meint Serge, dass sie einiges zu bieten haben und wertet sie in der Verkostung ähnlich:

  • Glenallachie ‘Distillery Edition’ (40%, OB, 2017): 80 Punkte
  • Glenallachie 21 yo 1995/2017 (58.7%, Hunter Laing, First Editions, refill hogshead, cask # 13309, 242 bottles): 82 Punkte
Destillerie Glenallachie. Bildrechte bei Lars Pechmann.

PR: Die Whisky Investments GmbH bekommt Showroom

Viel Neues tut sich im niederrheinischen Kerken. Nach den Erweiterungsplänen der Whiskybotschaft (die Presseaussendung finden Sie hier) gibt es nun auch von der Whisky Investments GmbH Neuigkeiten über einen Ausbau und neue Services zu berichten. Hier die Pressemitteilung, die wir zu diesem Thema erhalten haben:

Die Whisky Investments GmbH bekommt Showroom

Das Thema Geldanlage in Sachwerten wie Single Malt Whisky ist mehr denn je in aller Munde. In Zeiten von rekordtiefen Zinsen und anziehender Inflation bieten  solche Anlagen eine interessante Investmentalternative.

Seit dem Jahr 2014 bieten Tim Tünnermann und Marco Jansen mit der Whisky Investments GmbH aus dem niederrheinischen Nieukerk einen interessanten und sehr erfolgreichen Komplettservice rund um das Thema „Geldanlage in Whisky“ – von der fachkundigen Beratung, Aufbau bzw. Ausbau der Sammlung, Lagerung und Versicherung der wertvollen Abfüllungen bis hin zur Veräußerung der Whiskys bietet das Unternehmen ein „Rundum-Sorglos-Paket“. Der Zuspruch von Kundenseite ist sehr groß, schon jetzt umfasst das Lager eine 4-stellige Flaschenanzahl verschiedener Whiskyraritäten

Viel Neues im zweiten Halbjahr

Die gute Nachfrage und das große Wachstum hat dazu geführt, dass sich das Unternehmen bereits  nach 3 Jahren nach einem neuen Zuhause umsehen musste. Ab September 2017 werden die Kunden der Whisky Investments GmbH im neuen Show Room direkt über der Whiskybotschaft empfangen. Im hochwertigen Ambiente wird man in angenehmer Gesprächsatmosphäre beim Genuss eines Single Malts zahllose Whiskyraritäten bestaunen und direkt in das Thema eintauchen können. Die Eröffnung der Lounge wird im Rahmen der Whiskyfair Niederrhein am 16.09.0217 stattfinden.

Im Onlinebereich wird es neben einem komplett neu gestaltetem Markenauftritt auch ein weiteres Novum geben – voraussichtlich ab Ende des Jahres ist geplant, in regelmäßigen Abständen ausgewählte Whiskyraritäten im Livestream vorzustellen. Dabei erhalten die Zuschauer viele interessante Informationen und neue Eindrücke zu den begehrten Abfüllungen.

Whisky meets Finanzen – das Team macht den Erfolg!

Tim Tünnermann, Gründer der Whiskybotschaft, und Marco Jansen, Vermögensverwalter, bilden das Team der Whisky Investments GmbH. Das Zusammenspiel aus hohem Whisky-Know-How gebündelt mit exzellentem Netzwerk in der Whiskybranche und großer Kapitalmarktexpertise bilden die Basis für dieses erfolgreiche Konzept.

Tim Tünnermann und Marco Jansen, Gründer der Whisky Investments GmbH

Breaking News: Laphroaig Cairdeas – Start auf unbestimmte Zeit verschoben

Wegen technischer Probleme mit der Website wird der Laphroaig Cairdeas Quarter Cask Cask Strength Edition nicht wie angekündigt ab heute, 15 Uhr verfügbar sein, sondern erst zu einem späteren Zeitpunkt, der noch bekannt gegeben wird. Hier die Message im Originalwortlaut:

We’re delighted that our new website is so popular. However, this has caused us some technical issues and we can’t launch Cairdeas QC today, whilst we’re not sure all our Friends are all able to access their accounts. We don’t want anybody to miss out and we are working hard to get the site fixed and ready. We will be sure to give you plenty of time to access your account and get ready for the release of Cairdeas QC, please stay tuned for more updates.

Wir halten Sie auf dem Laufenden.

Update: Um 19 Uhr unserer Zeit postete John Campbell folgende zusätzliche Infos:

Dear Friends,

I appreciate your patience today.

As you may have seen, launching our new site hasn’t been without its teething problems. So, whilst we sort out the problems, we’ve decided to bring back our old site in the interim. Our 2017 Cairdeas due to be released today, is on hold… so you have not missed out. We will get this all right and ensure we give you plenty of notice to be able to plan your online purchase. It is important to me that all our Friends have a fair chance to add it to their collection.

Thank you

John Campbell

Update Freitag 19:00 – eine Nachricht vom Laphroaig-Team:

Your feedback has been very useful as we continue to work through our new website’s teething issues. We will send an email following our website relaunch to all our Friends to let them know the scheduled launch date for Cairdeas QC. The next update on the timing of this will be posted here next week. Wishing all our Friends a good weekend.

PR: Distillerie Warenghem präsentiert Armorik „Sherry Cask“ und Armorik „Dervenn“

Von Alba Import, dem deutschen Importeur für die Whiskys der bretonischen Destillerie Warenghem, haben wir eine Information über zwei neue Abfüllungen erhalten, die wir hier gerne mit Ihnen teilen, zuzüglich der Info über die Destillerie selbst:

Distillerie Warenghem präsentiert Armorik „Sherry Cask“ und Armorik „Dervenn“

Mit dem Armorik „Sherry Cask“ ergänzt die bretonische Distillerie Warenghem die Core-Range ihrer Single Malt Whiskys.

Die neue Version des Armorik Single Malt de Bretagne zeichnet sich durch den üppigen Einfluss bester Sherry Fässer aus. Dabei erhielt ein Teil der verwendeten Destillate die Erstreifung in First- und Refill Bourbon Fässern, bevor sie für eine mindestens einjährige Zweitreifung in frisch entleerte Oloroso Sherry Fässer umgefüllt wurden. Ein weiterer Teil reifte komplett in frischen Oloroso Fässern. Das Ergebnis ist ein eleganter samtiger Single Malt, der die fruchtige Armorik-Grundnote in perfekter Verbindung mit intensiven Sherry-Aromen zeigt.

Distillery Manager David Roussier:

„Fünf Jahre nach der Präsentation unserer Core-Range war es an der Zeit, eine weitere Facette unseres Armorik Single Malts zu zeigen. Mit dem Armorik „Classic“ hatten wir bereits eine von Bourbon Fässern bestimmte Version, es fehlte jedoch ein Armorik mit üppig ausgeprägtem Sherry-Charakter.

Das bietet nun der neue Armorik „Sherry Cask“. Durch die Verwendung von First Fill Oloroso Sherry Fässern der renommierten Bodega Jose y Miguel Martin ist er eine tolle Option für die Whiskyliebhaber, die den reichen fruchtigen Armorik-Stil  in Kombination mit typischen Sherry Aromen  bevorzugen.“

Die offiziellen Tasting Notes Armorik „Sherry Cask“:

Geruch: intensiv und elegant, üppig durch den Einfluss von Oloroso Sherry, Vanille und Zitrusnoten geben Frische mit einem Hauch von Minze

Geschmack: gut ausbalanciert und rund, Karamell und mehr intensiver Sherry

Die Armorik Core Range umfasst nun:

  • Armorik „Classic“ – betont durch Bourbon Fässer
  • Armorik „Sherry Cask“ – aus First Fill Oloroso Sherry Fässern
  • Armorik „Double Maturation“ – Erstreifung in frischer bretonischer Eiche, Zweitreifung in Refill Sherry Fässern

Alle drei Qualitäten werden mit 46% Alkoholstärke abgefüllt, ohne Kühlfiltrierung und ohne Zusatz von Farbstoff.

Während der Armorik „Sherry Cask“ langfristig das Portfolio der Brennerei bereichert, handelt es sich beim Armorik „Dervenn“ (Bretonisch: Eiche) um eine limitierte Auflage von insgesamt 2000 Flaschen.

Für die Reifung des „Dervenn“ werden ausschließlich neue Fässer aus frischer bretonischer Eiche verwendet, die eigens für die Brennerei vom letzten aktiven Küfer in der Bretagne angefertigt werden.

Mit 400 Litern Volumen ungewöhnlich in der Größe, geben diese Fässer dem Destillat wunderschöne würzige Aromen, wodurch eine Kombination aus fruchtigen, würzigen sowie angenehm süßlich-holzigen Noten entsteht.

Aufgrund des durch die klimatischen Bedingungen langsamen Wuchses bretonischer Eichen ist das Holz besonders dicht und gibt nicht so viele aggressive Aromen ab im Vergleich mit frischer amerikanischer Weißeiche. Nur wenige Bäume dürfen jährlich gefällt und verarbeitet werden und so stellt der Armorik „Dervenn“ eine echte Rarität dar.

Um den Baumbestand nachhaltig zu sichern, lässt die Brennerei in Zusammenarbeit mit der bretonischen Forstbehörde für jedes Fass aus bretonischer Eiche eine neue Eiche pflanzen.

Auch Armorik „Dervenn“ wird mit 46% Vol. abgefüllt, ebenso un-chillfiltered und ohne Zusatz von Farbstoff.

Tasting Notes Armorik „Dervenn“:

Geruch: üppig, ausgewogen und komplex mit würzigen Aromen wie Leder und Nelke untermalt mit Fruchtnoten von  Pfirsich und Aprikose.

Geschmack: sehr üppig am Gaumen, wiederum Würzigkeit, Wildleder und Süßholz gefolgt von einer mundfüllenden fruchtigen Süße.

Informationen zu Distillerie Warenghem:

Die Stills der Destillerie Warenghem – Copyright Warenghem 2013, mit freundlicher Genehmigung

Distillerie Warenghem, Route de Guingamp, 22300 Lannion, Frankreich

Webpage: www.distillerie-warenghem.com

Seit nunmehr über 30 Jahren wird in der bretonischen Brennerei Warenghem an der „Côte de Granit Rose“ Whisky gebrannt. Das im Jahr 1900 gegründete Familienunternehmen wird in 5. Generation von David Roussier geleitet. David Roussiers Schwiegervater und Vorgänger, Gilles Leizour, begann mit der Produktion von Whisky und brachte bereits 1998 den ersten Armorik Single Malt auf den Markt.

Produziert wird mit einer Brennanlage nach schottischem Vorbild und auch das Brennverfahren entspricht dem schottischer Brennereien (Zweifach-Destillation in kupfernen Brennblasen: 6000 Liter Wash Still + 3000 Liter Spirit Still). Sowohl die  Brennqualität als auch das Fass-Management wurden maßgeblich beeinflusst durch die Expertise des leider kürzlich verstorbenen Dr. Jim Swan, dem „Mastermind“ hinter vielen Spitzen-Brennereien.

Das Wasser für die Produktion stammt aus einem eigenen Tiefbrunnen und die Gerste von Feldern in der Bretagne. Für die Fassreifung werden vorrangig beste ex-Bourbon bzw. Sherry Fässer verwendet, aber auch Exoten wie z.B. Breton Oak-, Sauternes- oder Port Fässer.

Lagerung und Abfüllung finden vor Ort statt, bei der Abfüllung wird auf Kühlfiltration und Zugabe von Farbstoff verzichtet.

Diverse Auszeichnungen bei  internationalen Spirituosen-Wettbewerben zeugen von der hervorragenden Qualität des Armorik Single Malts.