Es ist heute schwer, ein Motto für die Verkostung von Serge Valentin zu finden, zu querbeet geht es, zu unterschiedlich sind die Abfüllungen, die am Programm stehen. Ungewöhnlich sind sie alle, und damit haben sich schon die Gemeinsamkeiten.
Was gibt es also in der Verkostung von heute? Einen alten Glen Spey, einen Franzosen aus einer kleinen Destillerie, einen Spirit aus Ardnamurchan, einen Islay-Whisky unbekannter Herkunft und einen Schweden. Und hier die Punktewertungen dazu:
Glen Spey 1987/2017 ‘Dunes An Oir’ (41%, Malts of Scotland for Van Zuylen 50th anniversary, cask #MoS 17042, 183 bottles): 89 Punkte
Domaine des Hautes Glaces 2012/2017 ‘Ampelos’ (54%, OB, single malt, France, 272 bottles): 88 Punkte
Ardnamurchan 2017/AD (53.6%, OB, malt spirit): 85 Punkte
Bealach Ruadh 8 yo (58%, Chorlton Whisky, Islay single malt, hogshead, 2017): 89 Punkte
Am Mittwoch am Abend hat die Speyside-Destillerie Benriach drei neue Abfüllungen vorgestellt, allerdings noch ohne weiterführende Infos (die wir aber natürlich nachreichen werden). Es handelt sich dabei um drei 22jährige Single Malts mit verschiedenen Woodfinishes:
BenRiach 22yo Finished in Dark Rum Casks
BenRiach 22yo Peated Finished in Dark Rum Barrels
BenRiach 22yo Peated Finisehd in Pedro Ximenez Sherry Barrels
Alle drei Whiskys sind mit 46% abgefüllt. Mehr Infos, wie zum Beispiel das genaue Erscheinungsdatum für Deutschland und die Preise, sobald wir sie erhalten.
Während es heute schon schwer wird, Abfüllungen aus Lost Distilleries wie Glenugie, Glen Mhor oder Coleburn zu bekommen, gibt es noch einige dieser Brennereien, von denen immer wieder neue Abfüllungen auf den Markt gebracht werden und die eine gute Gelegenheit darstellen, solche raren Whiskyschätze zu kaufen und zu verkosten. Natürlich sind manche davon nicht billig, aber andere darunter stellen sich als durchaus leistbar heraus.
The Whisky Exchange hat im Blog nun fünf dieser Destillerien vorgestellt, und gibt auch bei einigen zusätzliche Tipps, welche Abfüllungen man in seine Sammlung aufnehmen sollte. Es handelt sich dabei um
Port Ellen
Brora
Rosebank
Littlemill
Imperial
Bis vor kurzem hätten wir gesagt, dass die Auflistung unbedingt noch Caperdonich enthalten sollte (und wir haben Abfüllungen aus der Speyside-Destillerie auch noch bis Ende 2015 als preiswert empfohlen), aber waren es 2013 noch 36 Abfüllungen, 2014 dann 24, so waren es 2015 noch 13, 2016 gerade 8 und heuer bislang sechs, die neu auf den Markt kamen. Damit sind die Zeiten für Caperdonich wohl eher schon vorbei.
Jedenfalls bietet der Artikel auf The Whisky Exchange einen guten Überblick über die oben genannten fünf Brennereien und ihre am Markt befindlichen Abfüllungen. Empfehlenswerte englischsprachige Lektüre!
Am Montag veranstaltete Beam Suntory Österreich eine Verkostung ausgesuchter Abfüllungen der Destillerien Bowmore und Laphroaig in den Gewölben des W7 im siebten Wiener Gemeindebezirk. Was es da zu verkosten und zu erfahren gab, können Sie der nachfolgenden Pressemitteilung entnehmen:
Beam Suntory öffnet die Whisky-Schätze von Islay
Über ein Jahrhundert alt – Beam Suntory Österreich lud zu einer exklusiven Verkostung einiger der edelsten Tropfen der schottischen Insel
Wien, 8. November 2017 – Zusammen mehr als 100 Jahre verbrachten die vorgestellten Whiskys in den Lagerhäusern der schottischen Insel Islay. Beam Suntory Österreich stellte gestern bei einem exklusiven Tastingabend die Superpremium-Whiskys der Islay-Destillerien Laphroaig und Bowmore vor. Als Highlight gaben Area Commercial Director Karl Wurm und Brand Ambassador Roman Lindner Einblicke und Kostproben von den neu erschienen Editionen Laphroaig 27 Years Old, sowie der Bowmore Vintner’s Trilogy und der Bowmore Vault Collection.
Die Insel Islay wird oft auch als die „Königin der Hebriden“ bezeichnet. Trotz ihrer geringen Größe beherbergt sie etliche namhafte Whisky-Destillerien. Die südlichste Insel der Inselkette im Südwesten von Schottland ist weltweit bekannt für ihre rauchigen und torfigen Single Malt Whiskys. Zwei außergewöhnliche Destillerien beherbergt das Dach von Beam Suntory Österreich: Laphroaig, der weltweite No. 1 Islay Single Malt, und Bowmore – die erste Destillerie auf Islay mit den ältesten Scotch Whisky-Lagerhäusern der Welt. Beide bringen für diese Jahreszeit ganz spezielle limitierte Editionen auf den österreichischen Markt, die nicht nur Liebhaber erfreuen. Diese wurden vom Beam Suntory Österreich-Team bei einem Tasting-Event im exklusiven Rahmen Anfang November vorgestellt.
Karl Wurm, Area Commercial Director Österreich, Italien, Schweiz bei Beam Suntory, über die Whisky-Schätze aus Islay in seinem Portfolio:
„Mit keinem anderen Thema könnten wir das 5-jährige Firmenjubiläum von Beam Suntory Österreich besser zelebrieren. Wir verstehen uns als der Islay-Experte in Österreich für Superpremium-Whiskys, mit klarem Aufklärungsauftrag für das torfig-rauchige Geschmacksprofil. Daher freut es uns besonders, dass wir sowohl bei Laphroaig als auch Bowmore ganz herausragende Abfüllungen vorstellen dürfen, die auch für die österreichischen Islay-Whiskyliebhaber erhältlich sind. Es ist uns eine besondere Aufgabe, den einzigartigen Geschmack der Whiskys von der Insel Islay in Österreich bekannter zu machen.“
Karl Wurn
Bowmore 4×4: Jeder Geschmacksausprägung eine eigene Edition gewidmet
Aus den Bowmore No. 1 Vaults – den ältesten Scotch Whisky-Lagerhäusern der Welt – folgt eine vierteilige Limited Edition Serie. Die einzigartige Sammlung der Bowmore Vault Edition Serie feiert die vier Geschmacksausprägungen die den „Gentleman“ unter den Islay Single Malts außergewöhnlich machen. Jede der vier Abfüllungen ist einer Geschmackskomponente gewidmet, die auf Basis langjähriger Erfahrung und Tradition entsteht. Den Beginn macht „Vault Edit1°n Atlantic Sea Salt“. Die erste Abfüllung reift in vormaligen Bourbon-Fässern und überzeugt durch ihr besonders salzig ausgeprägtes Geschmacksprofil mit 51,5 Vol.-%. Die Tasting Notes versprechen Noten von Karamell und dem Salz des Atlantischen Ozeans, perfekt balanciert mit Nuancen von sonnengetrockneten Früchten, würzigem Kakao und Blutorangen. 2018 folgt die zweite Auskopplung, die sich „Peat Smoke“ – also dem Torfrauch – widmet.
Bowmore Vintner’s Trilogy: Einzigartige Trilogie mit tiefem Charakter
„Vintner“, also Winzer, erklärt die Inspiration hinter dieser flüssigen Dreifaltigkeit: Wein- & Sherry-Veredelungen. Die ersten beiden Auskopplungen aus der Serie sind Bowmore 18 Years Manzanilla Cask (52,5 Vol.-%) und Bowmore 26 Years French Oak Barrique (48,7 Vol.-%). Der Bowmore 18 Years Manzanilla Cask schmeckt nach gewürzten Sevilla-Orangen, Rübensirup, reifen Johannisbeeren, gesalzenem Karamell und einem leichten Hauch von Menthol und Kamille, ausbalanciert durch weiche Ringlotten, Vanillekaramellen und frischem Torfrauch. Der Bowmore 26 Years French Oak Barrique verspricht in seinen Tasting Notes von roter Johannisbeermarmelade, Kampferöl, erdigem Rauch und Kirschkuchen ergänzt durch Eichennoten, tropischen Früchten wie Papaya und Mango sowie der Süße von Honig.
Laphroaig 27 Years Old: Nur in handverlesenen Fässern gelagert
Für Liebhaber des torfig-rauchigen Geschmacks bringt der No. 1 Islay Single Malt Laphroaig mit einem 27 Jahre alten Single Malt eine weitere besondere Exklusivität auf den heimischen Markt. Für diese spezielle Abfüllung mit 41,7 Vol.-% wurden nach einer ersten Reifung in refill Hoghshead-Fässern nur handverlesene first-fill Ex-Bourbon-Fässer und Quarter Casks für ein abschließendes Finish ausgewählt. Der Torf ist aufgrund der langen Lagerung wesentlich subtiler ausgeprägt. Die Tasting Notes versprechen ein rauchiges Aroma mit einem Hauch von Limette und Nektarine, welcher den Noten von Meersalz und mildem Chili weicht. Reifer tropischer Obstkuchen, garniert mit fein gehackten gerösteten Macadamia-Nüssen und Vanillecreme, bestimmt das Aroma. Der Nachklang erinnert an antikes Leder und grünes Tabakblatt.
Roman Lindner, Brand Ambassador bei Beam Suntory Österreich über den außergewöhnlichen Event
„Nicht oft ergibt sich die Möglichkeit in der Schatzkiste der Islay-Whiskys zu wühlen. Daher war das Tasting eine besondere Gelegenheit, einige der edelsten Tropfen aus Islay zu verkosten. Jede Laphroaig- und Bowmore-Abfüllung ist auf ihre Art so speziell, dass man sie alle unbedingt kennenlernen möchte. Wenn ich eine Empfehlung abgeben darf: Das salzige Geschmacksprofil der Bowmore Vault Edit1°n Atlantic Sea Salt ist es unbedingt wert, probiert zu werden.“
Roman Lindner
Verfügbarkeit
Bowmore Vault Edit1°n Atlantic Sea Salt, Vintner’s Collection Bowmore 18 Years Manzanilla Cask, sowie 26 Years French Oak Barrique und Laphroaig 27 Years Old sind im ausgewählten Fachhandel erhältlich. Preise auf Anfrage.
Neues rund um die Islay-Destillerie Gartbreck: Der Streit um das Grundstück, das neben der Brennerei liegt und für einen Bau dringend benötigt wird, scheint nun beigelegt. Eine Einigung zwischen Jean Donnay und dem unabhängigen Abfüller Hunter Laing, der ja selbst eine Brennerei auf Islay errichtet (Ardnahoe), scheint laut scotchwhisky.com erfolgt zu sein.
Es wurde laut dem Bericht ein Kaufpreis vereinbart, zu dem Jean Donnay das Grundstück erweben kann. Es ist anzunehmen, dass der Preis dergestalt ist, dass Donnay das Grundstück auch erwerben wird – ob die Finanzierung der Destillerie Gartbreck selbst ebenfalls gesichert ist, ist nicht bekannt.
Schön jedenfalls, dass in die ganze Sache Bewegung kommt, wie nach einem Facebook-Posting von Donnay vor einigen Tagen schon zu vermuten war, in dem er Gartbreck als 10. Islay-Destillerie vorstellte
Von Macallan sieht man immer häufiger wieder Whiskys mit Altersangaben in den Regalen. Zwei Junge, ein zehn- und zwölfjähriger Macallan, sind wieder im Handel erhältlich, und Serge hat sich den beiden sowie zwei weiteren unabhängigen Abfüllungen angenommen.
Große Begeisterung mag bei ihnen in der Verkostung nicht aufkommen, und auch von den beiden Unabhängigen, die jeweils 25 Jahre alt sind, kann nur einer wirklich gefallen:
Macallan 10 yo ‘Sherry Oak’ (40%, OB, +/-2017): 81 Punkte
Macallan 12 yo ‘Fine Oak’ (40%, OB, +/-2017): 76 Punkte
Macallan 25 yo 1991/2017 (51.2%, Hunter Laing, Old & Rare Platinum, 222 bottles) : 80 Punkte
Macallan 25 yo (48.8%, That Boutique-y Whisky Company, batch #5, 126 bottles, +/-2017): 91 Punkte
Noch eine Woche lang können Sie bei unserem Gewinnspiel um den wunderschönen Bildkalender „Scotland, Land of Whisky 2018“ von Michael Schmidt mitmachen. Drei Exemplare in Größe DIN A4 verlosen wir – und zwar exklusiv für unsere Newsletter-Abonnenten (falls Sie ihn noch nicht abonniert haben, sagen wir Ihnen gleich, wie Sie das machen können). Hier aber zunächst einmal ein paar Infos über den Kalender:
Dramatische Highland-Täler und Whiskyträume –
Schottlands schönste Seiten in DIN A3 und A4
Seit mittlerweile sieben Jahren gibt Schmidt seinen Kalender im Eigenverlag heraus. Inzwischen kommt er in einer Auflage von 380 Exemplaren in den Formaten DIN A3 und DIN A4 in den Handel. Im Dezember 2018 führt der Bildkalender seine Betrachter nachts zur berühmten Forth Eisenbahnbrücke, die den gleichnamigen Meeresarm überspannt. Auf dem Januar-Motiv verwandelt sich das Loch Lomond im Winter zu einem riesigen Spiegel, in dem sich die vom Schnee gezuckerten Bergspitzen reflektieren. Whiskyfreunde finden unter den Fotos die Brennereien der Orkney-Inseln hoch im Norden Schottlands. Der Kalender zeigt nicht nur die nah am Sandstrand gelegene Scapa-Brennerei, sondern auch die berühmten rauchenden Pagoden-Schornsteine der Highland Park Distillery. Mitten ins Fasslager der Glen Moray Brennerei führte es den Fotografen. Dort durfte er in spezielle Demonstrationsfässer hinein fotografieren, die zeigen, wie viel Whisky als sogenannter „Angel´s Share“ verdunstet.
Das Kalenderdesign mit englischsprachigem Kalendarium entstand in Zusammenarbeit mit dem Wiesbadener Grafiker Ulrich Klein, der das Atelier K.Design leitet. Der Kalender im Format DIN A4 (ISBN 978-3-00-057456-6) kostet 15,50 Euro, die große DIN-A3-Version (ISBN 978-3-00-057438-2) 23,95 Euro. Erhältlich ist er im Buchhandel, im Whiskyfachhandel oder direkt bei Michael Schmidt unter der Homepageadresse www.schmidt-punkt.de.
Und so gewinnen Sie einen der drei Kalender in DIN A4:
1. Beantworten Sie bitte folgende Gewinnfrage: Aus welchem Land stammen die Bilder des Kalenders Land of Whisky 2018
a) Irland
b) Holland
c) Schottland
2. Um bei der Verlosung mitmachen zu können, müssen Sie Abonnent unseres Newsletters sein. Wir senden Ihnen in ihm nach jedem zweiten neuen Artikel auf unserer Site zeitnah eine kurze Infomail – und informieren Sie zusätzlich in unregelmäßigen Abständen über besondere Neuigkeiten. Das Mailaufkommen beträgt 1-4 Mails pro Tag. Falls Sie ihn noch nicht beziehen, können Sie den Newsletter hier abonnieren.
3. Die richtige Antwort schicken Sie gemeinsam mit Ihrem vollen Namen, der email-Adresse, unter der Sie den Newsletter beziehen und Ihrer Postanschrift ab sofort an folgende email: contest@whiskyexperts.net – und zwar mit dem Betreff „Kalender“!
Unter allen richtigen Antworten, die uns bis 18. November, 23:59 Uhr mitteleuropäischer Zeit erreichen, ziehen wir die drei Gewinnerinnen oder die Gewinner der Preise und geben sie am 19. November 2017 bekannt. Der Kalender wird Ihnen von Michael Schmidt zeitnah zugesendet.
Pro Person ist nur eine Teilnahmemail möglich!
Teilnahmebedingungen:
Beim Wettbewerb kann jeder mitmachen, der in Deutschland, Österreich oder der Schweiz wohnt, unseren Newsletter abonniert hat, die Gewinnfrage richtig beantwortet und seine Lösung mit dem Betreff „Kalender“ einsendet. Alle Teilnehmer müssen das 18. Lebensjahr vollendet haben. Der Wettbewerb läuft ab 31. Oktober 2017 bis 18. November 2017, 23:59. Die drei Gewinner werden am 19. November auf unserer Webseite bekanntgegeben und per Mail benachrichtigt. Der Wettbewerb findet unter Ausschluss des Rechtsweges statt – es kann dazu kein Schriftverkehr geführt werden. Mitarbeiter von Whiskyexperts sind von der Teilnahme ausgeschlossen. Der Kalender wird den Gewinnern vom Erzeuger zugesendet.
Mit der Teilnahme erklären Sie sich mit diesen Teilnahmebedingungen einverstanden.
Wir wünschen Ihnen viel Glück und drücken Ihnen die Daumen!
Aus den glorreichen Sieben werden die glorreichen Acht: Wie uns Bruichladdich in einer Pressemitteilung wissen ließ, wird die deutsche Laddie Crew um ein Mitglied erweitert. Blicken Sie mit uns kurz nach Villingen-Schwenningen und entnehmen Sie alles weitere folgendem Pressetext:
Whisky Riegger wird achtes Mitglied der Laddie Crew in Deutschland
Anfang des Jahres wurde die Laddie Crew gegründet. Eine direkte Kooperation mit bisher sieben ausgezeichneten Bruichladdich Fachhändlern in Deutschland. Diese haben nicht nur Zugriff auf alle Qualitäten der Progressive Hebridean Distillers, sie sind auch die Händler die in Ihren Geschäften die exklusiven Laddie Crew Bottlings verkaufen.
Am 04.November 2017 haben wir die Laddie Crew um ein weiteres Mitglied erweitert.
Wir freuen uns sehr über die Erweiterung der Crew-Family und wünschen allen Bruichladdich Liebhabern viel Spaß bei Uwe Lauinger und dem Team von Whisky Riegger in Villingen-Schwenningen!
Was ist die Laddie Crew?
Der Einzelhandel in Städten, vor allem in Mittel- und Kleinstädten, erfährt einen rasanten Wandel durch den E-Commerce. Zwar lassen sich die Kunden gerne im Fachhandel ihres Vertrauens beraten, ein Preisvergleich (Fachhandel vs. Internet) noch vor Ort ist aber nicht selten und wird seitens der Kunden ganz offen diskutiert.
Da wir bei Bruichladdich seit jeher alles ein wenig anders machen, möchten wir den Fachhandel und sein Sortimentskompetenz in Zeiten des E-Commerce-Wandels unterstützen – welcome to THE LADDIE CREW! Eine Hommage an den Fachhandel.
Wie Ewald J. Stromer (BA Bruichladdich GSA) zu sagen pflegt:
„Bruichladdich gestern und heute. Wann war es besser? Völlig egal – Hauptsache es macht Spaß!“
Gestern konnten wir über erfreuliche Zahlen bei Beam Suntoryberichten, heute legt die Gruppo Campari mit ebensolchen nach: Der Besitzer von (unter anderem) Glen Grant und Wild Turkey konnte in den ersten neun Monaten des Jahres 2017 seine Verkäufe um 6.1% steigern. Die beiden amerikanischen Kontinente zeigten ein Wachstum von 15%.
Von den Whiskys im Portfolio des Unternehmens wird im Report auf The Spirits Business nur Wild Turkey namentlich erwähnt. Hier gibt es eine Steigerung von 5.7%, die vor allem auf den Heimatmarkt zurückzuführen ist.
Auch für den Rest des Jahres erwartet man weiteres Wachstum in ähnlicher Größenordnung.
Über den großen Teich nach Amerika wendet Serge Valentin heute seine Blicke, um einige bekannte und weniger bekannte amerikanische Whiskeys zu verkosten. Dabei geht es nicht nur um Kentucky Straight Bourbon, sondern auch um American Malt Whiskey, Rye und Tennessee Whiskey.
Die Bandbreite der Punktergebnisse ist bei der heutigen Verkostung etwas weiter gespannt als sonst, man findet hier Ergebnisse zwischen 72 und 90 Punkten:
Corsair ‘Triple Smoke’ (40%, OB, American malt, +/-2017): 79 Punkte
Sonoma County ‘Cherrywood Rye’ (47.8%, OB, USA, +/-2017): 84 Punkte
FEW ‘Rye’ (46.5%, OB, USA, +/-2017): 86 Punkte
FEW ‘Delilah’s 23rd Anniversary’ (50%, OB, USA, 2017): 86 Punkte
I.W. Harper (41%, OB, Kentucky Straight Bourbon, +/-2017): 78 Punkte
Marker’s Mark ‘46’ (47%, OB, Kentucky bourbon, +/-2017): 72 Punkte
Maker’s Mark (45%, OB, Kentucky Straight Bourbon, +/-1995): 75 Punkte
Jack Daniel’s ‘Single Barrel’ (64.5%, OB, for La Maison du Whisky, Tennessee Whiskey, 252 bottles, 2017): 83 Punkte
Von Dr. Bill Lumsden, Director of Distilling, Whisky Creation & Whisky Stocks bei Glenmorangie und Ardbeg, persönlich durch die Destillerie Glenmorangie geführt zu werden ist nichts Alltägliches und gewährt Einblicke, die man sonst nicht so leicht bekommt.
Dieser Umstand macht den englischsprachigen Bericht über einen Besuch bei Glenmorangie der Seite Whisky for Everyone erwähnenswert. Mit vielen Infos, ohne zu technisch und damit langweilig zu werden, führt er uns durch die Brennerei, die die höchsten Stills in Schottland hat.
Als abschließenden Service finden Sie dort auch noch Wissenswertes über die Touren, die man dort buchen kann und wie man das am besten macht…
Unsere Leser haben es bereits Anfang September gewusst, jetzt aber sind sie endlich offiziell erschienen: Bruichladdich veröffentlicht heute auf der Webseite der Destillerie den Launch von drei Abfüllungen aus der Bruichladdich Rare Cask Series.
Der Bruichladdich 1984/32 All In stammt aus 12 Bourbon-Fässern und ist mit 43.7% abgefüllt.
Der Bruichladdich 1985/32 Hidden Glory lagerte in third fill bourbon casks, wurde dann in frische Bourbonfässer umgefüllt und danach nochmals in französischer Eiche gefinisht. 22 Fässer, 48.7%.
Der Bruichladdich 1986/32 The Magnificent Seven kommt, wie der Name schon sagt, aus sieben Sherryfässern. Zunächst bis 2012 in frischen Oloroso-Fässern, danach in PX-Fässern.
Wer alle drei sein Eigen nennen will, der muss allerdings recht tief in die Tasche greifen: Fast genau 2350 Euro kostet das Trio (784 Euro pro Flasche), wenn es dann zu ausgewählten Händlern weltweit gelangt.
Es läuft: Beam Suntory hat neue Markt-Zahlen für das Jahr bis zum dritten Quartal 2017 veröffentlicht, und diese fallen positiv aus.
Die Marktanteile in Japan und den USA konnte man in diesem Zeitraum „im mittleren einstelligen Bereich“ steigern, der Absatz für Maker’s Mark und Jim Beam wuchs dabei zweistellig, so das Unternehmen laut The Spirits Business – so wie die Premium Bourbons.
Alle alkoholischen Getränke des Konzerns (Bier eingeschlossen) konnten den Nettoumsatz gemeinschaftlich um 3.9% steigern.
Die Verkäufe stiegen in den USA im mittleren, in Europa im hohen einstelligen Bereich, in den emerging markets in Asien waren sie zweistellig.
Für den Rest des Jahres erwartet man eine Fortsetzung des positiven Trends.
anCnoc Peatheart, ein neuer getorfter anCnoc, ist ab sofort erhältlich – und nach Auskunft der Brennerei Knockdhu, aus der die Marke stammt, ist er mit 40ppm die rauchigste der bisherigen torfigen Abfüllungen (bislang gab es sechs davon).
Der Peatheart trägt zwar keine Jahresangabe, aber laut Destillerie reifte er „über zehn Jahre“ in Bourbonfässern.
Vom Geschmack her wird die neue Abfüllung so beschrieben:
„Ein Schub Rauch in der Nase, der von fruchtigen Noten gefolgt wird. Im Geschmack findet man rauchige und ledrige Eindrücke, sowie gedämpfte Äpfel. Danach schmeckt man Schokolade, süße Vanille und zitronige Noten“.
Abgefüllt ist der neue Peatheart mit 46% – einen Preis für Deutschland können wir momentan nicht angeben.