Eine ausgezeichnete Themenstrecke über die Wiedergeburt des irischen Whiskeys können Sie heute auf den Internetseiten des irischen Independent finden: Optisch üppig aufgemacht und mit Infos über verschiedenste neue Destillerien, ist sie an diesem sehr langsamen Newstag eine wirklich empfehlenswerte Lektüre für alle, die ein wenig tiefer in die Materie eindringen wollen. Konkret widmet man sich neben der allgemeinen Lage des irischen Whiskeys auch der Slane Distillery und der Connacht Distillery, berichtet über die Whiskeyreifung, stellt verschiedene Cocktails vor (in Zusammenarbeit mit Pernod Ricard) und besucht irische Bars, die schon vom Anblick her zum Verkosten einladen. Unbedingt lesenswert!
Unser Titelbild zeigt die Destillerie Kilbeggan. Foto: Marcel Freudenstein
Am Rande einer Verkostung in Wien haben wir mit Regional Sales Manager Andy Bell von den Isle of Arran Distillers über die Destillerie und den geplanten zweiten Bau am Südende der Insel, den Erfolg der Smugglers‘ Editions und die Einstellung einer beliebten Abfüllung in der Core Range gesprochen. Das Video finden Sie obenstehend.
Während des Tastings wurde übrigens weltexklusiv eine neue Abfüllung von Arran vorgestellt, die Ende November oder Anfang Dezember auf den Markt kommen soll und in diesen Tagen abgefüllt wird: Zum 21. Geburtstag der Destillerie wird es eine Jubiläumsabfüllung geben, die aus First Fill Sherryfässern der ersten drei Jahre (1995-1997) der Destillerie besteht. Wir konnten sie beim Tasting verkosten und waren von ihr begeistert. Der Whisky, der mit 53% in Fassstärke abgefüllt ist besticht durch Eleganz und Reife und bringt fein nuancierte Noten, die mundfüllend und im Nachklang ohne überbordende Holznoten sind. Abgefüllt wird er in einer speziellen Flaschenform und mit einer entsprechenden Verpackung. Beim offiziellen Erscheinen werden wir natürlich nochmals gesondert darüber berichten.
Hier ein Bild des Samples, das Andy Bell mitgebracht hat (man beachte die Farbe):
The Balvenie berichtet mit einer Presseaussendung über das zweite Kapitel des DCS Compendiums, das nun offiziell erschienen ist. Alles Wissenswerte über den Teil zwei der fünfteiligen Serie können Sie dem untenstehenden Pressetext entnehmen:
THE BALVENIE ENTHÜLLT DAS DCS COMPENDIUM „CHAPTER TWO“, VON MALT MASTER DAVID STEWART MBE ‚THE INFLUENCE OF OAK‘ DOKUMENTIERT MALT MASTER DAVID STEWARTS
MEISTERLICHE FÄHIGKEITEN, UNTERSCHIEDLICHE HOLZARTEN WIRKUNGSVOLL FÜR DIE WHISKY-HERSTELLUNG EINZUSETZEN
Oberhaching, November 2016. Nach dem bedeutsamen Launch des „Chapter One“ des The Balvenie DCS Compendiums im Oktober 2015 wird heute das mit Spannung erwartete „Chapter Two“ eröffnet. Mit ‚The Influence of Oak‘ umfasst der zweite Teil der fünfteiligen Serie, fünf äußerst seltene Single Malt Whiskys, die alle die immense Wirkung von unterschiedlichen Eichenfässern beim Reifeprozess auf die Aromen der Whiskys betonen.
Der Einfluss der Eiche
Das The Balvenie DCS Compendium ist das Lebenswerk von David Stewart MBE, sowohl in schriftlicher Form als auch zusammengefasst in einer Kollektion von 25 seltenen Qualitäten von The Balvenie, hierzu- lande vertrieben durch die Campari Deutschland GmbH. Das DCS Compendium steht stellvertretend für David Stewarts Leistungen und seinen Beitrag für das Whisky-Handwerk und die gesamte Industrie. Während seiner 54-jährigen Karriere bei The Balvenie kreierte David die Reifung in mehreren Fässern, das Double Cask Finish, das insbesondere den 12 Year Old DoubleWood auszeichnet. Das nun enthüllte Kapitel umfasst sein immenses Wissen und seine einzigartige Expertise dieses Prozesses, die er genutzt hat, um Whiskys von außergewöhnlicher Qualität zu fertigen. The Balvenie DCS Compendium „Chapter Two“ umfasst Whiskys mit einer Reifedauer von 15 bis zu 43 Jahren, die in unterschiedlichen Fasstypen reiften: unter anderem Oloroso Sherry-Fässer aus europäischer Eiche, First Fill Bourbon-Fässer, europäische Port-Fässer sowie Fässer aus europäischer Eiche, in denen zuvor Pedro Ximénez Sherry lagerte. Jedes Fass trägt durch sein ganz eigenes Geschmacksprofil zur finalen Kreation bei.
Eine Hommage an Malt Master David Stewart
David Stewart MBE über DCS Compendium „Chapter Two“:
„Als Malt Master fühle ich mich geehrt, dass mir so viel Vertrauen entgegengebracht wurde. Ich durfte mit verschiedenen Finish-Prozessen experimentieren und meine eigene Technik ausprobieren, um herauszufinden, wie die Wirkung auf die unverwechselbaren Honig-Noten von The Balvenie ausfällt. Zu verstehen, wie die Eiche und die vorher in den Fässern gelagerten Spirituosen oder Weinsorten den Single Malt beeinflussen, ist ein sehr wichtiger Teil meiner Arbeit. Dieses Kapitel betont die Komplexität der Aromen, die das Holz den verschiedenen Qualitäten verleiht. Ich mag besonders die Noten, die durch das alte Oloroso Sherry-Fass entstanden sind. Der Whisky hat dadurch ein fantastisches florales und fruchtiges Aroma erhalten, gefolgt von einer Süße von Honig. Der Single Malt von 2001 mit Finish im Pedro Ximénez Sherry-Fass ist ungewöhnlich, er wirkt fast wie ein Likör mit der Süße von Toffee und einem Hauch würzigem Ingwer.“
Genau wie beim „Chapter One“ des DCS Compendiums wird auch das „Chapter Two“ in einem hochwertigen Rahmen aus Walnussholz und Messing präsentiert, handgefertigt von The Balvenie Craftsman Sam Chinnery. In streng limitierter Auflage von nur 50 Exemplaren weltweit weist jedes Set als besonderes Sammlerstück eine individuelle Gravur auf. Einzelne Flaschen der limitierten Auflage werden, ebenfalls in einem Walnussrahmen, separat erhältlich sein.
Die einzigartige Whisky-Komposition aus dem The Balvenie DCS Compendium „Chapter Two“ ist in Deutschland zu einem UVP von 30.000 € erhältlich.
Über das The Balvenie DCS Compendium
Das The Balvenie DCS Compendium ist eine Hommage an David Stewart MBE, dem dienstältesten Malt Master der Industrie. Bestehend aus 25 Single Cask-Raritäten ist das DCS Compendium und das zugehörige Buch eine Dokumentation von David Stewarts Fähigkeiten und seiner Expertise für die zukünftigen Generationen von Craftsmen der The Balvenie Destillerie. Das Begleitbuch der Whiskykollektion wurde ge- schrieben von Dr. Samuel J. Simmons, dem Global Brand Ambassador von The Balvenie und von David Stewart signiert. Es wird ergänzt durch eine Sammlung von Bildern aus dem The Balvenie-Archiv und dokumentiert Davids Handwerk bei der Auswahl der 25 Whiskys des Compendiums. Mit einer Sammlung von Bildern aus dem The Balvenie-Archiv begleitet und erweitert jedes der fünf Kapitel das Buch und demonstriert Davids Fertigkeiten bei der Entstehung des Compendiums.
Weitere Kapitel des DCS Compendiums Das „Chapter One“ des DCS Compendiums „Distillery Style“ thematisierte den wesentlichen Charakter von The Balvenie und wurde im Oktober 2015 mit großer Aufmerksamkeit der Öffentlichkeit präsentiert. Den ersten beiden Kapiteln werden weitere drei Kapitel folgen, die jährlich bis 2019 veröffentlicht werden. Diese umfassen ebenfalls je fünf besondere Fässer und werden von einem Kapitel im Begleitbuch ergänzt.
Und noch eine offizielle Ankündigung haben wir von der BenRiach-Gruppe erhalten: Der von uns vor drei Tagen schon kurz angesprochene BenRiach Moscatel Wood Finish 22yo ist nun offiziell erschienen.
Der BenRiach Moscatel Wood Finish 22yo reifte in American bourbon barrels und wurde dann in Muskateller-Fässern aus Portugal und Spanien nachgereift. Er ist mit 46% abgefüllt und natürlich, wie bei BenRiach üblich, nicht kältefiltriert oder gefärbt.
Die offiziellen Tasting Notes haben wir wieder für Sie übersetzt:
Farbe: Sattes mahagonifarbenes Gold.
Nase: Eine dichte Nase aus dunkler Orangenmarmelade, Feigensirup und süßen Datteln. Mit Kakao und Zimt bestäubt, danach etwas Gartenminze.
Gaumen: Seidiger, dunkler Schokofondant mit glasierter Maraschinokirsche, danach Pflaumenmus und gewürzter Honig. Das lange Finish kommt mit einer erdigen Melange aus Kastanie, gedämpfter Gerste und altem Leder.
Finish: Dunkle Früchte des Mittelmeerraums und dazu ergänzend warme Gewürze und subtile Eichennoten.
Glendronach kündigt heute die drei letzten Special Releases für 2016 an – den 25jährigen Grandeur, einen 14jährigen mit Marsala-Finish und den sechsten Glendronach Cask Strength.
Der Glendronach Grandeur Batch #8, 25yo, ist mit 50.3% abgefüllt, stammt aus Oloroso-Fässern und ist auf 1505 Flaschen limitiert. Er soll voll und nach luxuriöser dunkler Schokolade schmecken.
Der Glendronach Marsala Wood Finish 14yo reifte zunächst in europäischer Eiche und wurde dann in Marsala Hogsheads gefinisht. Marsala ist übrigens ein fortifizierter Wein aus Sizilien. Er schmeckt nach gedämpftem Ingwer, frischen grünen Äpfeln und Vanillecreme.
Der Glendronach Cask Strength Batch #6 ist mit 56.1% abgefüllt und wie üblich ohne Altersangabe. Man darf sich wieder einen typisch sherrylastigen Glendronach erwarten. Hier soll der Geschmack an dunkle Schokolade, reife Feigen und gelbe Pflaumen erinnern.
Auch von Bowmore gibt es Neues zu vermelden: Mit einer Pressemitteilung kündigt man offiziell die Sonderedition Bowmore Vault Edit1°n Atlantic Sea Salt an, die im Rahmen der Kampagne „Unlock Hidden Depths“ die Charakteristika von Bowmore vorstellt. Hier der Pressetext dazu:
Bowmore launcht die Sonderedition Vault Edit1°n Atlantic Sea Salt
Die limitierte Reihe zelebriert im Rahmen der neuen Kampagne “Unlock hidden depths” die wichtigsten Aromen von Bowmore
Frankfurt, 16. November 2016. Im Rahmen seiner neuen Kampagne „Unlock hidden depths“ hat Bowmore® Islay Single Malt Whisky eine neue Sonderedition auf den Markt gebracht. Gereift in den legendären Bowmore „No.1 Vaults“ – dem ältesten schottischen Whisky-Lagerhaus – greift die Vault Edit1°n Atlantic Sea Salt die charakteristischen Aromen von Bowmore auf. So treffen beim neuen Single Malt Noten von salzigem Meerwasser auf Nuancen süßer Honigwaben, würzigen Kakaos und sonnengereifter Früchte.
Außergewöhnliche Lagerungsbedingungen
Salzige Gischt des Atlantischen Ozeans und sanfter Torfrauch in der Luft: Es sind die einzigartigen Lagerungsbedingungen in den „No.1 Vaults“ auf der schottischen Insel Islay, denen der Bowmore Islay Single Malt Whisky seine Geschmackstiefe und sein ausgeglichenes Aroma zu verdanken hat. Unter dem Leitgedanken der neuen Kampagne „Unlock hidden depths“ lädt die Vault Edit1°n Whisky-Liebhaber dazu ein, die uralten Gewölben der „No.1. Vaults“ und den einzigartigen Charakter der Marke zu entdecken.
„Der Bowmore Vault Edit1°n Atlantic Sea Salt soll die Lagerungsbedingungen in unserer traditionsreichen Destillerie auf der Insel Islay widerspiegeln und geschmacklich auf den Punkt bringen“, sagt David Turner, Distillery Manager, Bowmore Islay Single Malt Whisky. „Islay ist umgeben vom rauen Atlantischen Ozean. Dessen salzige Meeresaromen greift auch unsere neue Sonderedition auf eine einzigartige Weise auf.“
Sein Geschmack ist das Ergebnis eines sorgfältigen Reifungsprozesses und der traditionellen Herstellung im ältesten Single Malt-Lagerhaus Schottlands. Noch heute erfolgt die Mälzung der Gerste, die in Trockenhöfen mit Torf befeuert wird, in eigener Handarbeit.
Ein besonderes Geschmacksprofil
Bei der Vault Edit1°n Atlantic Sea Salt treffen süße Honigwaben auf salziges Meerwasser des Atlantiks. Noten von würzigem Kakao und sonnengereiften Früchten wie Blutorangen, Brombeeren und Kumquats runden den einzigartigen Geschmack ab. Die Sonderedition reift in sorgfältig per Hand ausgewählten, ehemaligen Bourbon-Fässern in den Tiefen der 1779 gegründeten „No.1 Vaults“.
Die erste Sonderedition Bowmore Vault Edit1°n Atlantic Sea Salt hat 51,5 Vol. % und ist ab sofort im deutschen Getränkefachhandel erhältlich.
Pernod Ricard Deutschland hat uns eine Pressemitteilung zu den beiden neuen Flaggschiffen aus der Destillerie Longmorn geschickt – den Longmorn 23yo und den Longmorn 16yo. Was es mit den beiden auf sich hat, können Sie im folgenden Text der PR-Agentur lesen. Zusätzlich gibt es zu beiden die offiziellen Tasting Notes:
DAS NEUE SINGLE MALT SCOTCH WHISKY ERLEBNIS
Longmorn 23 Year Old, die Krönung von mehr als zwei Jahrzehnten Reifezeit und Longmorn 16 Year Old, eine absolut neue Interpretation des Klassikers
Köln, 16. November 2016. Pernod Ricard Deutschland baut sein Longmorn Portfolio qualitativ weiter aus und bringt zwei neue Qualitäten auf den Markt: Longmorn 23 Year Old und eine Neuinterpretation des renommierten Longmorn 16 Year Old. Diese beiden Abfüllungen ergänzen The Distiller’s Choice und bieten Scotch Whisky Kennern ein Single Malt Scotch Whisky Erlebnis, welches die Maßstäbe von Luxus, Qualität und Handwerkskunst neu setzt.
Der neue Longmorn 23 Year Old ist das Ergebnis von mehr als zwei Jahrzehnten Reifezeit in den besten traditionellen Eichenfässern, ausgewählt um das weiche, cremige und gehaltvolle Geschmacksprofil des klassischen Longmorn Stils noch weiter zu verfeinern. Der Single Malt ist die Spitzeninterpretation des unnachahmlichen Charakters dieser Destillerie. Sie wird ohne Kältefiltration abgefüllt und bietet Aromen von reifer Birne und roten Äpfeln, die schließlich in einem langen, weichen Finish ausklingen.
Der neue Longmorn 16 Year Old ist die weiterentwickelte Version dessen, was den bisherigen Klassiker so begehrt gemacht hat. Hergestellt durch die Verwendung eines höheren Anteils an seltenen „first-fill“ Fässern aus amerikanischer Eiche, bietet die Neuinterpretation des Longmorn 16 Year Old, durch seine exquisitere Textur und weichere Vanillenoten ein intensiveres Geschmackserlebnis. Gereift in einer Kombination aus ex-Sherry-, amerikanischen und traditionellen Eichenfässern und immer noch ohne Kühlfiltration abgefüllt, hat der Longmorn 16 Year Old ein verfeinertes Aromenprofil von reifem Wiesenobst, süßer Vanille sowie zartschmelzender Milchschokolade.
Trevor Buckley, Longmorn Master Destillerie, fügt hinzu: „Es ist eine Ehre zwei neue hochgeschätzte Kreationen der Longmorn Destille anbieten zu können: Longmorn 23 Year Old und Longmorn 16 Year Old. Die handwerklich ausgereiften Produktionsverfahren bei Longmorn haben sich seit der Zeit von John Duff nicht verändert und heute ernten wir die Früchte dieses Engagements, da sie es uns ermöglichen, die Grenzen von Qualität und Luxus im Segment Scotch Whisky zu erweitern. Longmorn 16 Year Old ist schon lange ein Favorit bei Scotch-Whisky-Kennern, aber wir wollten ihn noch erlesener machen, und das Longmorn Team hat dies definitiv erreicht. Auf ähnliche Weise verkörpert Longmorn 23 Year Old die Krönung des unnachahmlichen Spirits von Longmorn und bietet ein einzigartiges LuxusScotch-Whisky-Erlebnis. Ich freue mich schon sehr darauf zu erleben wie Whisky Connaisseurs weltweit eines der bestgehüteten Geheimnisse Schottlands entdecken und ich hoffe, sie werden die neuen Interpretationen unserer Speyside Ikone genießen.“
Der Longmorn 16 Year Old wird ab Mitte November 2016 und der Longmorn 23 Year Old Anfang 2017 im ausgewählten Fachhandel sowie der Gastronomie erhältlich sein.
Longmorn 16 Year Old (48% vol.)
Aroma: Obstkompott, überlagert von sinnlichen Noten süßer Crème Brûlée. Geschmack: Der Gaumen wird verwöhnt von reichhaltigen Aromen reifer, fruchtiger Birnen und kostbarer, ausgeglichen-cremiger Milchschokolade. Nachklang: Geschmackvoller und exquisiter Nachklang.
Longmorn 23 Year Old (48% vol.)
Aroma: Sanftes Buttertoffee mit einem Hauch Vanille und weicher Karamell, eingetaucht in Milchschokolade und zarten Honig. Geschmack: Der Gaumen wird verwöhnt von Noten reifer Birne und süßen roten Äpfeln, kombiniert mit verlockend gewürztem Ingwerkuchen. Nachklang: Ein außergewöhnlich langer und samtig weicher Nachklang. Eine Honorierung der Geduld und Perfektion, die in die Kreation dieses Whiskys gelegt wurde.
Von Douglas Laing haben wir eine Pressemitteilung über neue Abfüllungen in den verschiedenen Linien des unabhängigen Abfüllers erhalten – sie nennen sich „Winter Warming Single Cask Collection“ und umfassen Abfüllungen aus den Serien Old Particular, Provenance und Xtra Old Particular (XOP).
Insgesamt sind es 22 Bottlings, sie stammen aus der Speyside, von den Inseln und Islay und aus den Highlands. Das Alter: 7 bis 33 Jahre. Man findet darunter drei Sherrybomben: Den Blair Athol 21yo, den Glenrothes 12yo und den Craigellachie 21yo. Für die Freunde von Lost Distilleries bringt man einen Port Ellen und als Grain einen Carsebridge.
Hier die komplette Liste der Abfüllungen – alle davon sind laut Auskunft des Importeurs BSC in Deutschland erhältlich oder werden es bald sein, von manchen davon allerdings nur einige wenige Flaschen (ergänzt am 17.11.16):
Provenance Jura 10 Years Old, 46% – citric fruit, a rich maltiness and a gingery “snap”
Provenance Talisker 7 Years Old, 46% – sweet tar, peated barley, sugar and late soot
Provenance Glentauchers 7 Years Old, 46% – gentle citrus, barley and syrup
Provenance Glengoyne 9 Years Old, 46% – honey and warm home-baking
Provenance Benrinnes 8 Years Old, 46% – Sweet candy and cracked black pepper
Provenance Mortlach 10 Years Old, 46% – maple syrup, Malt and hint of vanilla
Provenance Tamdhu 12 Years Old, 46% – fruit salad, vanilla cream and sweet leather
Old Particular Glengoyne 20 Years Old, 51.5% – orange infused caramel and chocolate bonbons
Old Particular Glenturret 28 Years Old, 45.9% – spicy and peppery in a Hot Toddy style
Old Particular Auchentoshan 18 Years Old, 48.4% – caramelised pineapple, peaches and sweet spices
Old Particular Blair Athol 21 Years Old, 51.5% – Marinated dark fruits
Old Particular Tobermory 21 Years Old, 51.5% – Salted toffee and freshly cut lemons
Old Particular Bowmore 17 Years Old, 48.4% – Burnt Christmas pudding and caramelised oranges
Old Particular Glen Spey 18 Years Old, 48.4% – nutmeg, vanilla and gingerbread
Old Particular Linkwood 21 Years Old, 51.5% – spiced fruit candied lemon zest
Old Particular Longmorn 21 Years Old, 51.5% – tangerines, cinnamon and coconut cream
Old Particular Carsebridge (Now closed) 33 Years Old, 44.9% – Tropical fruits and sticky toffee pudding
Old Particular Port Dundas 27 Years Old, 51.5% – sherbet, fudgy richness and gently burnt sugar
Old Particular Arran 20 Years Old, 51.5% – thick and chewy with coffee and vanilla
Old Particular Craigellachie 21 Years Old, 51.5% – macerated fruit and spiced fruit cake
Xtra Old Particular Laphroaig 26 Years Old, 52.4% – tobacco, liquorice and peat smoke.
Xtra Old Particular Port Ellen 33 Years Old, 55.6% – island tendencies, phenolic, leathery, earthy and sweetly barleyed
Hier noch die Fotos von oben und die einiger anderer Abfüllungen im Überblick:
„Seven John Does“ – das ist der Titel der Verkostung von heute bei Serge Valentin. „John Doe“ ist das englischsprachige Pendant zu unserem Max Mustermann – also ein generischer Name, der als Teil fürs Ganze steht. Die Mustermanns von heute sind allesamt Whiskys, bei denen die Herkunft verschwiegen wird – allerdings, so Serge, finden sich auf ihnen dennoch Angaben zu allem Möglichen und Unmöglichen. Raten macht Freude, und im Endeffekt zählt nicht der Name, sondern der Geschmack – und der ist bei den verkosteten Flaschen reichlich vorhanden, wenn man der Bewertung durch Serge glaubt:
The Wanderer 24 yo 1992/2016 (55.5%, Exile Casks, barrel, Speyside): 85 Punkte
Fine Blended Whisky 35 yo 1980/2015 (46.7%, Whisky-Fässle, sherry butt): 89 Punkte
Bodach Aislig 35 yo 1980/2015 (46%, Murray McDavid, bourbon, 379 bottles): 87 Punkte
Speyside Region 38 yo 1977/2015 (46.2%, Whisky-Fässle, sherry butt): 90 Punkte
Speyside Region 41 yo 1975/2016 (47.4%, Whisky-Fässle, fino sherry butt): 92 Punkte
Speyside 41 yo 1975/2016 (48.7%, Maltbarn, sherry cask): 92 Punkte
Speyside 40 yo 1975/2015 (51.3%, Sansibar and S Spirit Shop, sherry cask): 92 Punkte
Und wieder haben wir ein rechtefreies, wunderschönes Wallpaper mit einer Landschaftsaufnahme aus Schottland für Sie gefunden – wiederum stammt es vom Fotografen Paul Harris. Auch hier können wir mangels Angaben nicht sagen, wo es genau entstand – vielleicht finden wir ja unter unseren Lesern wieder Schottlandkundige, die an genau diesem Ort schon einmal waren. Das Wallpaper in der Größe 7372×4392 Pixel können Sie hier herunterladen (6MB ist es groß) und untenstehend, immer noch in guter Auflösung, vergrößern und betrachten:
Von der irischen Boann Distillery haben wir die Nachricht erhalten, dass sie auf der Whiskey Live in Dublin drei neue Abfüllungen vorgestellt hat. Der Familienbetrieb, der im nächsten Jahr mit der eigenen Produktion beginnen wird, gibt mit diesen drei Abfüllungen unter dem Namen The Whistler sein Debüt als Marke (und zwar natürlich ähnlich wie Teeling mangels eigener gereifter Whiskeys mit von anderen Unternehmen aufgekauften Fässern).
Die drei neuen Abfüllungen sind:
The Whistler ‘The Blue Note’– Single Malt 7 Year old Irish Whiskey – 46% Alc/Vol
The Whistler ‘How The Years Whistle By’– Single Malt 10 Year old Irish Whiskey – 46% Alc/Vol
The Whistler ‘Natural Cask Strength Limited Edition’ – Single Malt 7 Year Old Irish Whiskey – 59% Alc/Vol
Sie stammen aus First Fill Bourbon Casks und wurden in ausgesuchten Oloroso-Fässern nachgereift, für die Dauer von 2 Jahren. Die siebenjährige Abfüllung in Fassstärke ist auf 1200 Flaschen limitiert, bei den beiden anderen Whiskeys wurde keine spezielle Limitierung genannt.
Hier die Tasting Notes in der Originalsprache:
The Whistler ‘The Blue Note’ – Single Malt 7 Year old Irish Whiskey – 46% Alc/Vol
NOSE: Sweet sherbet lemon balanced beautifully with creamy salted caramel and undertones of red currants and dark fruit
PALATE: Dry, citrus sweetness, slight pepperiness tied with hints of red berries from the nose
FINISH: Light citrus sweetness that gives way to the slightly soft wood influence
The Whistler ‘How The Years Whistle By’ – Single Malt 10 Year old Irish Whiskey – 46% Alc/Vol
NOSE: Smooth honeycomb and vanilla with fleshy orchard fruits, such as ripe pear and green Apple
PALATE: Soft and delicate that develops into a green orchard fruits’ bouquet with undertones of vanilla
FINISH: Medium-length soft finish, sweet toffee tones with green apples
The Whistler ‘Natural Cask Strength Limited Edition’ – Single Malt 7 Year Old Irish Whiskey – 59% Alc/Vol
NOSE: Beautifully creamy salted caramel opens with undertones of dry orange peel and rich red apples. The caramel becomes deliciously more pronounced with the addition of water.
PALATE: Large burst of citrus fruits, slight pepperiness that gives way to the salted caramel from the nose. Smooth and creamy caramel coupled with its saltiness that lends itself quite well to the slight pepperiness that remains when cut with more water.
FINISH: Lingering creamy caramel finish with a hint of the pepperiness from the palate.
Die Messe Bremen hat uns eine Mitteilung gesendet, dass aus dem Veranstaltungsduo bei der christmas & more ein Trio geworden ist. Für Whiskyfreunde ist vor allem der Bottle Market interessant – neu hinzugekommen zu christmas & more und dem Bottle Market ist die „Kuchenliebe“, die das Programmangebot abrundet. Wir haben für Sie die relevanten Infos aus der Presseaussendung extrahiert:
Der Advent beginnt in der Messe Bremen
Christmas & more mit BOTTLE MARKET und KUCHENLIEBE
Aus dem Duo wird ein Trio: Zum fünften Geburtstag schenkt sich die Christmas & more eine neue Veranstaltung. Die KUCHENLIEBE feiert ihre Premiere am Freitag, 18. November. Bis Sonntag, 20. November, werden in der Messe Bremen Kekse, Küchlein und Torten in essbare Kunstwerke verwandelt. Zum Bummeln laden auch die Weihnachtsmesse sowie der BOTTLE MARKET, der Fans des flüssigen Goldes glücklich machen möchte. „Insgesamt 225 Aussteller bieten in den Hallen 6 und 7 alles für ein gelungenes Fest“, verspricht Kerstin Renken, Bereichsleiterin Publikumsmessen bei der Messe Bremen.
50 Händler, Hersteller und unabhängigen Abfüller können die die Besucher des BOTTLE MARKET in Halle 7 kennenlernen – so auch den Whiskyfachmann Christoph Kirsch. Gemeinsam mit seinem Vater führt der Betriebswirt eine Importfirma für Whisky und andere Spirituosen. „Wir sind seit 40 Jahren am Markt und haben uns über diesen Zeitraum Zugang zu besonderen Destillen verschaffen können“, erklärt Kirsch die Vielfalt des eigenen Sortiments. Hier lässt sich Hochprozentiges aus der ganzen Welt entdecken, etwa Raritäten aus Island oder Tasmanien.
Die Christmas & more sowie die KUCHENLIEBE sind am Freitag von 14 bis 20 Uhr geöffnet, am Sonnabend und Sonntag von 11 bis 18 Uhr. Der BOTTLE MARKET öffnet am Freitag und Samstag jeweils zwei Stunden länger. Der Eintritt kostet 9 Euro, ermäßigt 7,50 Euro. Ein 2-Tage-Ticket kostet 14 Euro, ein 3-Tage-Ticket 18 Euro. Kinder bis 14 Jahre besuchen die Veranstaltungen in Begleitung eines Erwachsenen kostenlos. Das Ticket gilt für alle drei Messen.
Mehr Infos unter www.christmas-more.de, www.kuchenliebe-bremen.de und www.bottle-market.de.
Wie The Spirits Business heute berichtet, gibt es eine neue Abfüllung von The Macallan: The Macallan Edition No. 2. Als zweites Bottling in der auf die Bedeutung der Fassauswahl fokussierten Serie ist es eine Mischung aus sieben verschiedenen Fass-Typen, die sich hier dem Whiskyfreund präsentieren. Die Fässer stammen aus den Bodegas Vasyma, Diego Martin, Jose Miguel Martin und Tevasa und wurden von The Macallan’s Master Whisky Maker Bob Dalgarno, sowie den Gebrüdern Roca, die Mitbegründer des Restaurants El Celler de Can Roca sind, zusammengestellt.
Bis auf die Vasyma Butts und Puncheons, die aus amerikanischer Eiche gefertigt wurden, sind alle anderen Fässer aus europäischer Eiche.
Mit 48.2% abgefüllt, soll diese limitierte Edition einen warmen, würzigen und komplexen Charakter zeigen. Schmecken soll der NAS-Whisky um ca. 75 Euro nach Apfel, Orange, Toffee, getrockneten Früchten und Vanille. In England ist er bereits erschienen, ein deutsches Datum für den Verkaufsstart können wir derweilen nicht nennen.
Auf Harpers ist heute ein Beitrag über den status quo beim Finishen von Whisky erschienen, der einige Fragen aufwirft, inwieweit diese gängige Praxis gesetzlich reguliert gehört (momentan ist das Finishen vor allem durch eine Empfehlung der SWA geregelt). Durch die Absenz einer gesetzlichen Regelung wäre es zum Beispiel durchaus möglich, nicht nur – wie schon jetzt praktiziert – statt einer Region die Angabe eines spezifischen Weinguts zu vermerken, sondern zum Beispiel zusätzlich den Jahrgang eines Weinfasses anzugeben, so der Artikel. Das würde unter Umständen eine Wertsteigerung ermöglichen, die es in dieser Art noch nicht gibt.
Ebenso interessant wie der Artikel selbst ist auch die Replik des Whiskyautors John Lamond (gleich darunter), der zwar in den beiden ersten Punkten seiner Antwort etwas richtigstellt, was so ohnehin nicht behauptet wurde, danach aber sehr gute Gedanken bringt, warum seiner Meinung nach das Finishing nicht mehr, sondern weniger Regeln brauchen würde.
Zwei Meinungen zum Nachdenken – interessante Lektüre…
Unser Titelbild zeigt einen Sherry-Keller mit Fässern im Solera-System. Hier kommen die hochwertigen Sherryfässer her. This file is licensed under the Creative Commons Attribution-Share Alike 3.0 Unported license. Photographer: Falkue
Schönes Beispiel für Finishes – jede der Abfüllungen von Batch #13 hat ein Finish erhalten…