Independent: Die zehn besten Flachmänner

Always carry a flagon of whiskey in case of snakebite and furthermore always carry a small snake. (W.C. Fields)

Wer kennt ihn nicht, diesen Spruch des amerikanischen Komikers W. C. Fields – und um seinem Vorschlag nachzukommen, bedarf es, neben einer kleinen Schlange, natürlich auch eines Gefäßes, das den Whisky praktisch und unauffällig auf Spaziergänge, Reisen und Expeditionen mitnehmen lässt.

Die Rede ist hier vom Flachmann, den es in fast ebenso vielen Variationen gibt wie Whisky. The Independent aus England hat in einem Artikel nun die, seiner Meinung nach, zehn besten Flachmänner vorgestellt, mit Links zu den Shops, bei denen man sie beziehen kann. Und auch wenn man nicht gerade an einen Kauf denkt, ist der Artikel doch eine recht gute Orientierungshilfe.

Und wem die Vorschläge zu gewöhnlich sind, der findet hier einen Flachmann um 600 Pfund, und hier einen Flachmann um satte 2500 Pfund. In diesem Sinne: Slàinte mhath!

Photo credit: QuinnDombrowski via VisualHunt / CC BY-SA

PR: Alba-Collection mit neuer Karte und diversen Neuauflagen

Wenn es um detaillierte und exakte Karten der Whiskyregionen geht, führt kein Weg an den Produkten der Alba-Collection vorbei. Für fast alle Regionen gibt es bereits Karten in den verschiedensten Formaten, nun ist auch noch eine neue Karte mit 92 Destillerien in Frankreich und den Benelux-Staaten hinzugekommen, gemeinsam mit aktualisierten Neuauflagen von anderen Regionen. Hier die Pressemitteilung, die wir gerne mit Ihnen teilen:

Neuerscheinung: „Whisky Distilleries in France & Benelux“

Das in Frankreich sehr gern Scotch Whisky getrunken wird ist hinlänglich. Auch ist Frankreich für seine Cognac weltbekannt, aber sas es in Frankreich & Benelux mittlerweile 92 Whisky Destillerien beheimatet sind dürfte doch so Einige überraschen. Grund genug diese Whisky Destillerien auf einer gemeinsamen Karte darzustellen.

Die 92 Destillerieeinträge nach Ländern:

  • 51 in Frankreich
  • 26 in Niederande
  • 10 in Belgien
  • 05 in Luxembourg

Die Tasting Map „Whisky Distilleries in France & Benelux“ ist ab sofort wie immer im gutsortierten Whiskyfachhandel oder Buchhandel erhältlich. ISBN: 9783944148212

Neu: 2. aktualisierte Auflage Tasting Map „Nordic Whisky Distilleries“

Auch in den Nordeuropäischen Staaten wird nicht nur Whisky getrunken sondern auch produziert.

Die 54 Destillerieeinträge nach Ländern:

  • 22 in Schweden
  • 15 in Dänemark (1 davon auf den Faroer Inseln)
  • 08 in Finnland
  • 07 in Norwegen
  • 02 in Island

Die Tasting Map „Nordic Whisky Distilleries“ ist ab sofort wie immer im gutsortierten Whiskyfachhandel oder Buchhandel erhältlich. ISBN: 9783944148144

Neu: 5. aktualisierte Auflage Tasting Map „Whisky Distilleries in Germany“

Auch in Deutschland wächst die Zahl der Whisky Produzenten weiter. Derzeit sind uns 192 deutsche Whiskybrenner bekannt und auf der neuen Tasting dargestellt.

Die Tasting Map „Whisky Distilleries in Germany“ ist ab sofort wie immer im gutsortierten Whiskyfachhandel oder Buchhandel erhältlich. ISBN: 9783944148090

Neu: 6. aktualisierte Auflage Tasting Map „Whisky Distilleries in Germany – Austria – Switzerland & Liechtenstein“

Im deutschsprachigen Raum reden wir mittlerweile von 281 Whiskybrennern, welche wir auf unserer Karte allesamt darstellen.

Die 281 Destillerieeinträge nach Ländern:

  • 192 in Deutschland
  • 054 in Österreich
  • 034 in Schweiz
  • 001 in Liechtenstein

Die Tasting Map „Whisky Distilleries in Germany-Austria-Switzerland“ ist ab sofort wie immer im gutsortierten Whiskyfachhandel oder Buchhandel erhältlich. ISBN: 9783944148083

Video: Weltrekord – Fass in drei Minuten gebaut

Über einen Weltrekord der etwas anderen Art berichtet heute Press & Journal: In der Speyside Cooperage traten die weltbesten Fassbauer gegeneinander an, um zu sehen, wer von ihnen am schnellsten ein Fass bauen kann. Dabei reichte es nicht, dass das Fass stabil war – es musste danach auch im Drucklufttest beweisen, dass es keinen Tropfen des flüssigen Inhalts verlor.

Alle am Wettbewerb teilnehmenden Cooper schafften das ursprüngliche Limit von 7 Minuten nicht nur – es blieben alle von Anfang an unter vier Minuten. Sieger wurde Davey McKenzie – der das Fass in 3 Minuten und 3 Sekunden zusammenbaute.

Und damit Sie sehen können, wie das geht, finden Sie im Artikel von Press & Journal auch ein Video, das die drei Minuten im Zeitraffer auf weniger als eine Minute komprimiert. Beeindruckend!

Die Speyside Cooperage. Bild © Gerhard Kreutz, Genuss am Gaumen
Die Speyside Cooperage. Bild © Gerhard Kreutz, Genuss am Gaumen

Reminder: Gewinnen Sie mit Whiskyexperts den Springbank Local Barley 11yo

Noch eine Woche lang können Sie bei uns einen besonderen Whisky gewinnen, den wir aus Redaktionsbeständen für Sie zur Verfügung stellen:

Diesmal haben wir für Sie einen Whisky ausgesucht, der nicht mehr so leicht zu bekommen ist und das Herz von Whiskyfreunden höher schlagen lassen sollte: Gewinnen Sie mit Whiskyexperts einen Springbank Local Barley 11yo.

Springbank Local Barley 11yo

Der Springbank Local Barley 11yo wurde mit Gerste von der Aros Farm nahe dem Machrihanish Airport gebrannt. Dabei handelt es sich um Bere Barley. Abgefüllt wurde er mit 53.1%  – 13 Tonnen Gerste wurden verarbeitet und der so gewonnene Spirit in 26 Bourbon Casks gelagert. Die Ausbeute waren dabei ca. 9000 Flaschen, die weltweit verkauft wurden. In den Geschäften taucht er nur mehr selten auf, und am Sekundärmarkt zahlt man bereits einen beachtlichen Aufschlag auf den Ausgabepreis.

Hier die Tasting Notes im Originaltext:

NOSE: FRESHLY BAKED BREAD WITH SWEET NOTES OF SUN DRIED BANANAS TO CONTRAST WITH THE SALTED CARAMEL TOPPING
TASTE: THE PROMISE GIVEN IN THE NOSE DELIVERS, A LOVELY CREAMINESS AND SWEETNESS OF GRAPES, CUSTARD, HONEYCOMB AND MARSHMALLOW.
FINISH: THERE’S A NUTTY QUALITY ABOUT THIS, ALMONDS, HAZELNUTS AND WALNUTS AS WELLNESS AN AIR OF INDULGENCE, RICH AND BUTTERY WITH AN ELEGANT FINISH THAT KEEPS ON GIVING.

Bei uns gibt es den Springbank Local Barley 11yo für lau – falls Sie bei unserem Gewinnspiel das nötige Quentchen Glück haben – und unsere auch diesmal nicht allzu schwere Gewinnfrage beantworten können.

Und so gewinnen Sie den Springbank Local Barley 11yo:

1. Beantworten Sie bitte folgende Gewinnfrage: Welche der unten angeführten Namen ist keine AKTIVE Destillerie in der Region Campbeltown?

a) Springbank
b) Longrow
c) Glengyle
d) Glen Scotia

2. Die richtige Antwort schicken Sie gemeinsam mit Ihrem vollen Namen und Ihrer Postanschrift ab sofort an folgende email: contest@whiskyexperts.net – und zwar mit dem Betreff „Local Barley“!

3. Wenn Sie dieses Gewinnspiel auf Ihren sozialen Netzwerken teilen, würden wir uns sehr darüber freuen. Danke. Es ist aber natürlich keine Bedingung für die Teilnahme.

Unter allen richtigen Antworten, die uns bis 7. Mai 2017, 23:59 Uhr mitteleuropäischer Sommerzeit erreichen, ziehen wir die Gewinnerin oder den Gewinner des Preises und geben sie oder ihn am 8. Mai bekannt.

Pro Person ist nur eine Teilnahmemail möglich!

Teilnahmebedingungen:

Beim Wettbewerb kann jeder mitmachen, der in Deutschland, Österreich oder der Schweiz wohnt, die Gewinnfrage richtig beantwortet, seine Lösung mit dem Betreff „Local Barley“ einsendet und das 18. Lebensjahr vollendet hat. Der Wettbewerb läuft ab sofort bis 7. Mai 2017, 23:59. Die Gewinnerin oder der Gewinner wird am 8. Mai auf unserer Webseite bekanntgegeben und per Mail benachrichtigt. Der Wettbewerb findet unter Ausschluss des Rechtsweges statt – es kann dazu kein Schriftverkehr geführt werden. Mitarbeiter von Whiskyexperts sind von der Teilnahme ausgeschlossen. Der Versand der Flasche erfolgt durch Whiskyexperts.

Mit der Teilnahme erklären Sie sich mit diesen Teilnahmebedingungen einverstanden. 

Wir wünschen Ihnen viel Glück und drücken Ihnen die Daumen!

Herzlichst,

Ihr Whiskyexperts-Team

Serge verkostet: Glencadam 19yo und 25yo

Zwar ist heute in Deutschland und Österreich ein Feiertag, nicht aber in vielen anderen Ländern der Welt, und daher hat auch Serge heute wieder einen neuen Beitrag auf seiner Website gepostet – diesmal über zwei Abfüllungen aus der Highland-Destillerie Glencadam (über die wir gestern übrigens ein  ausführliches Foto-Feature gebracht haben).

Beide Abfüllungen, die Serge heute vorstellt, sind Originalabfüllungen. Der Neunzehnjährige stammt aus Oloroso-Fässern und ist auf 6000 Flaschen beschränkt – noch seltener ist der Glencadam 25yo mit nur 1600 Flaschen. Beide erhalten in der Verkostung recht gute Bewertungen, wobei der 19yo im Finish etwas zurückfällt:

  • Glencadam 19 yo (46%, OB, oloroso finish, 6000 bottles, +/-2016): 85 Punkte
  • Glencadam 25 yo ‘The Remarkable’ (46%, OB, bourbon, 1600 bottles, +/-2016): 87 Punkte
Glencadam. Bild © Gerhard Kreutz, Genuss am Gaumen

Unser Whisky des Monats Mai 2017: Port Askaig

Die Kriterien für einen Whisky des Monats sind klar und offen: hohe Qualität und Genuss zu einem ansprechenden Preis, gekoppelt mit einer hohen Verfügbarkeit. Und dies alles, von unserer Seite aus, mit einem Höchstmaß an Subjektivität. Unsere Wahl für den Monat Mai fällt auf zwei Whiskys: Port Askaig 8yo und Port Askaig 15yo Sherry Cask:

Wie in jedem Jahr werden auch im Mai 2017 wieder große Massen auf die Insel Islay strömen. Das „Fèis Ìle – The Islay Festival of Music and Malt“, alljährlich am letzten Mai-Wochenende stattfindend, wird zum Magneten für die Fans der rauchigen Whiskys dieser Hebriden-Insel. Die acht Brennereien der Insel (plus dem Nachbarn von Jura) stellen für die Besucherinnen und Besucher des Festivals ein kompaktes Programm aus Touren und Tastings zusammen (jenes von Laphroaig fehlt allerdings noch auf der offiziellen Website des Festivals). Als Bonbon werden in den Destillerien die Festival-Bottlings angeboten, spezielle limitierte Abfüllungen, welche ausschließlich dort erhältlich sind und binnen kürzester Zeit ausverkauft sein werden. Und nur schwer können wir uns an die Angebote bei digitalen Verkaufsplattformen gewöhnen, welche kurz nach dem Erwerb eines solchen Bottlings noch vor Ort online gestellt werden und den Verdacht erwecken, mit dem sehr deutlichen Verkaufserlös soll die komplette Reise nach Islay finanziert werden.

Dies soll uns bei unserem aktuellen Whisky des Monats uninteressiert lassen. Wir befinden uns zwar auf der Insel Islay, doch eine Destillerie mit dem Namen Port Askaig würden wir vergeblich suchen. Es handelt sich um eine Marke der Firma Speciality Drinks Ltd, deren Eigentümer, die Brüder Sukhinder und Raj Singh sich seit mehreren Jahrzehnten im Spirit Business bewegen und denen unter anderem auch The Whisky Exchange (TWE), vielleicht der größte Online-Handel in der Branche, gehört. Unter dem Label Port Askaig werden in Batches, also Abfüllungen mit einer limitierten Flaschenanzahl, Islay-Whiskys unterschiedlichen Alters und Fassreifungen abgefüllt, ohne die Destillerie-Herkunft zu nennen.

Aus ihrem aktuellen Angebot stellen wir durch unsere Empfehlung zwei dieser Abfüllungen in den Vordergrund, beide ungefärbt, ungefiltert und mit 45,8 % Vol. abgefüllt. Der Port Askaig 8yo präsentiert sich in der Nase recht süß und malzig; gemeinsam mit Meeresluft und Rauch ein sehr ausgewogener Auftritt. Am Gaumen werden rauchig-torfige Noten deutlicher, mit der stets präsenten malzigen Süße ein harmonisches Wechselspiel der Aromen, welches sich im Finish wiederfindet.
Der Port Askaig 8yo ist für unter 40 € im Fachhandel erhältlich.

Der Port Askaig 15yo Sherry Cask verdeutlicht seine Lagerung in First Fill Oloroso-Sherryfässern schon in der Nase. Eine deutliche Fruchtsüße, kombiniert mit Honignoten und Vanillearomen, lässt die rauchigen und torfigen Noten nur im Hintergrund durchschimmern. Weich am Gaumen, hält der Fasseinfluss den Rauch und Torf weiterhin an der kurzen Leine. Dieses Zusammenspiel ermöglicht einen ausgewogenen Whisky, der sich mit einem trocken werdenden Finish weich verabschiedet.
Für den Port Askaig 15yo Sherry Cask muss etwas tiefer in das Portemonnaie gegriffen werden, er kann im Fachhandel für knapp unter 100 € erworben werden.

 

 

Whisky im Bild: Ein Besuch bei Glencadam

Nach kurzer Unterbrechung nehmen wir Sie heute wieder einmal mit auf eine Reise zu einer schottischen Destillerie – diesmal in die Highlands zu Glencadam.

Die 1825 gegründete Destillerie steht in Brechin und gehört Angus Dundee Distillers, ist also eine von den Brennereien, die sich noch in schottischem Besitz befinden. Aus Glencadam gibt es eine relativ breite Range von Standardabfüllungen mit Altersangabe, die zu probieren sich durchaus lohnen kann.

Gerhard Kreutz von Genuss am Gaumen hat die Destillerie besucht und uns ein Dutzend interessanter Aufnahmen von dort zur Verfügung gestellt. Ein herzliches Danke dafür und Ihnen viel Freude bei Ihrer optischen Reise!

Glencadam. Bild © Gerhard Kreutz, Genuss am Gaumen
Glencadam. Bild © Gerhard Kreutz, Genuss am Gaumen
Glencadam. Bild © Gerhard Kreutz, Genuss am Gaumen
Glencadam. Bild © Gerhard Kreutz, Genuss am Gaumen
Glencadam. Bild © Gerhard Kreutz, Genuss am Gaumen
Glencadam. Bild © Gerhard Kreutz, Genuss am Gaumen
Glencadam. Bild © Gerhard Kreutz, Genuss am Gaumen
Glencadam. Bild © Gerhard Kreutz, Genuss am Gaumen
Glencadam. Bild © Gerhard Kreutz, Genuss am Gaumen
Glencadam. Bild © Gerhard Kreutz, Genuss am Gaumen
Glencadam. Bild © Gerhard Kreutz, Genuss am Gaumen
Glencadam. Bild © Gerhard Kreutz, Genuss am Gaumen

Was macht Highland Park besonders? Master Whisky Maker Gordon Motion im Video-Gespräch

Nachdem wir gestern ein Video brachten, in dem Jason R. Craig, Brand Director von Highland Park, über die neue Markenwelt der Destillerie erzählte, wenden wir uns heute der Essenz dessen, was hinter jeder Markenwelt stehen sollte, zu: dem Whisky.

Master Whisky Maker Gordon Motion sprach in unserem exklusiven Video-Interview zunächst einmal darüber, wie nicht nur die Einwohner von Orkney eher untypische Schotten sind, sondern auch der Whisky etwas anders ist.

Gordon Motion, Master Whisky Maker Highland Park. Bild © Highland Park

Gordon führt das auf die fünf Eckpfeiler der Whiskyproduktion bei Highland Park zurück, die in der Summe die Besonderheit von Highland Park ausmachen:

  • Highland Park hat als eine von wenigen schottischen Destillerien eine aktive Tennenmälzerei
  • Der Torf aus dem Hobbister Moor ist ohne Baumholz entstanden
  • Die überwiegende Verwendung von Sherry Oak Casks
  • Das sehr ausgeglichene Klima auf den Orkneys, das zum Beispiel weit weniger kalt wird als in der Speyside
  • Die sogenannte Cask Harmonisation, bei der der von Fassstärke herunterverdünnte Whisky nochmals für einen Monat im Fass gelagert wird

Gordon erklärt diese Punkte ausführlicher, bevor wir ihn zum neuen Highland Park Valkyrie befragen, der ebenfalls auf dem Event in Dänemark präsentiert wurde, und der den Dark Origins ablösen wird. Über den Valkyrie und dessen Vorstellung werden wir am Dienstag, wenn wir die offizielle deutsche Presseaussendung erwarten, ausführlich in einem eigenen Beitrag berichten. Jetzt aber viel Vergnügen mit obenstehendem Video.

Neue Deutsche Whiskyvideos und Podcasts der Woche (21)

Auch an diesem Sonntag haben wir wieder jene Videos und Audiobeiträge, die uns von den Vloggern und Podcastern zur Veröffentlichung zugesendet wurden, gesammelt und stellen diese Ihnen zur Verfügung.

Wie üblich ergeht hier auch unser wöchentlicher Aufruf an alle Vlogger und Podcaster: Wenn Sie selbst Videos zum Thema Whisky machen, dann schicken Sie uns doch eine kurze Mail mit einem Link auf das wochenaktuelle Video und einer Inhaltsangabe dazu an press @ whiskyexperts.net. Vorgaben unsererseits gibt es natürlich keine, hilfreich ist aber, wenn Ihr Videokanal in aller Regel etabliert, regelmäßig publizierend und mit einer gewissen Anzahl Abonnenten ausgestattet ist, sowie mit hohem Qualitätsanspruch gemacht wird.

Nun aber zu den Beiträgen dieser Woche:

Die Redaktion behält sich vor, eingereichte Videos ohne Angabe von Gründen nicht zu veröffentlichen, hält aber gleichzeitig fest, dass ein Nichterscheinen nicht automatisch ein (sowieso immer subjektives) Statement über mangelnde Qualität ist, sondern viele verschiedene Gründe haben kann. Wir freuen uns auf Ihre Videos für unsere Leser!

whisky

Titelbild: rbrwr via VisualHunt / CC BY-SA

Video: Ein nützlicher Ratgeber für das Autofahren in Schottland

Eine Schottlandreise steht für viele von uns auf dem Fixprogramm für Urlaube. Die meisten von uns werden diese Reise aber nicht mit den öffentlichen Verkehrsmitteln absolvieren, sondern mit dem eigenen Wagen oder einem Mietauto. Und wer dies vorhat und kein alter Hase in Sachen Autoverkehr in Schottland ist, der wird sich sicher so seine Gedanken über den Linksverkehr und etwa abweichende Verkehrsregeln machen.

Genau für diese Leute hat vor einigen Tagen daher VisitScotland, die Tourismusorganisation für den nördlichen Teil des Vereinigten Königreichs, einen Ratgeber für Autofahrer in Schottland veröffentlicht, der Touristen auf die Besonderheiten des Verkehrs in der Heimat des Scotch vorbereiten soll. Das Youtube-Video dauert viereinhalb Minuten, und wir bringen es als unser Sonntagsvideo von heute, damit Sie Ihren Schottlandurlaub noch entspannter genießen können. Viel Vergnügen beim Schauen – und vielleicht später dann in Schottland!

Neu im Global Travel Retail: Shackleton Blended Whisky

Wer nach unserer Überschrift kurz überlegt, ob ein Whisky mit dem Namen Shackleton tatsächlich neu ist, der hat ein gutes Gedächtnis: Schon vor einigen Jahren gab es einen Blended Malt in zwei Ausgaben (2011 und 2013), der das Geschmacksprofil jenes Whiskys nachstellen sollte, den man in einer verlassenen Hütte der Antarktisexpedition des gleichnamigen Forschers (Sir Ernest Shackleton) fand. Der Blended Malt enthielt, zumindest in der ersten Ausgabe, dem Vernehmen nach einen guten Anteil an Whisky aus Glen Mhor (so wie der Originalwhisky) sowie rauchigen Dalmore (der recht selten produziert wurde). Auch dabei: Jura, Balblair und Pulteney sowie die Speysider Glenfarclas, Mannochmore, Longmorn, Benriach, Tamnavulin, Glenrothes.

Bei der Neuvorstellung, die dieser Tage als erster Blended Whisky von Whyte & Mackay unter dem Namen Shackleton im Travel Retail erscheinen wird, wird es wohl nicht Glen Mhor sein, mit dem man auch hier das Geschmacksprofil des Originals nachbauen will. Verantwortlich für ihn ist wiederum Master Blender Richard Paterson, aber im Fall des Blends handelt es sich ausschließlich um Highland Malts, die verwendet wurden.

Der für 40 Pfund erhältliche Blend wird zunächst im Global Travel Retail erscheinen, danach sehr rasch auch in Großbritannien und Frankreich, ab Juli im asiatischen Raum und ab September in den USA. Abgefüllt ist er mit 40%.

Was macht eine gute Markenwelt aus? Brand Director Jason R. Craig (Highland Park) im Video-Gespräch

„Der Single Malt von Orkney mit der Wikingerseele“ – so lautet die neue Positionierung von Highland Park. Eine neue Markenwelt wurde rund um diesen Gedanken geschaffen, und sie zieht sich – wie es sein soll – durch die gesamte Marke, von der Packungsgestaltung bis hin zur Namensgebung und allen Aktivitäten um den Whisky.

Wie erschafft man so eine Markenwelt? Wann ist sie gut und stimmig, und wann nicht? Wie lange arbeitet man daran und: Warum braucht eine Marke eigentlich eine Geschichte? Dies alles sind Fragen, die meist in der Branche, selten aber vor Publikum diskutiert werden. Das wollten wir einmal anders halten.

Im Rahmen der Vorstellung der neuen Markenwelt von Highland Park in Dänemark (unseren Bericht von gestern finden Sie hier), konnten wir zu diesem Thema ein Videointerview mit dem Brand Director Jason R. Craig führen. Er hat uns unsere diesbezüglichen Fragen sehr offen und ausführlich beantwortet und gibt obenstehend im siebenminütigen englischsprachigen Interview Einblick in die Überlegungen, die hinter dem stehen, was für uns Konsumenten letztendlich sichtbar ist. Viel Vergnügen damit!

WuF: Bericht aus der Destillerie InchDairnie

Das letzte Destilleriensterben in Schottland hat besonders in den Lowlands einen Kahlschlag verursacht – nur wenige überlebten dort die Jahre, in denen Whisky wie Blei in den Regalen lag.

Nun aber hat der Whiskyboom gerade dort viele neue Destillerien entstehen lassen, von Kingsbarns bis zur wiederbelebten Destillerie Annandale, um nur zwei zu nennen. Oder eben die Destillerie InchDairnie, die zwar schon einige Zeit produziert, auf deren Whisky wir aber noch gut zehn Jahre warten müssen, da man erst den 12jährigen als Single Malt abfüllt. New Make für die Blendindustrie wird aber schon jetzt verkauft.

MargareteMarie von whiskyundfrauen. auch für männer. hat die Destillerie InchDairnie besucht und einen Bericht und Fotos von dort mitgebracht. Nachdem InchDairnie kein Besucherzentrum besitzt, sind die Bilder der modernen Anlage Außenansichten, im Text aber sind die Besonderheiten der Anlage und Hintergründe sehr gut beschrieben. Hier ein kleiner Auszug:

Zwei verschiedene Malts werden derzeit bei InchDairnie hergestellt, für die jeweils unterschiedliche Gerstensorten, Hefestämme und Fassarten verwendet werden. Unter dem Namen „Strathenry“ produziert die Brennerei überwiegend Massenware für die Blended-Whisky-Industrie, hauptsächlich für Macduff International.

InchDairnie. Foto: Dr. Mario Prinz

Whiskyfun: Balblair (alt und neu)

Von Serges Gast-Verkoster  Angus MacRaild stammen die beiden Verkostungsnotizen von heute, die sich Balblair in einer neueren und älteren Version widmen. Die neuer Version ist ein Balblair 1993, der von der Destillerie für Royal Mile Whiskies in diesem Jahr abgefüllt wurde. Ihm gegenüber steht ein einundzwanzigjähriger Balblair aus dem Jahr 1964, der 1985 in die Flasche kam.

Hier die Wertungen der Verkostung:

  • Balblair 23 yo 1993/2017 (53.2%, OB for Royal Mile Whiskies, Bourbon Barrel, 204 bottles): 89 Punkte
  • Balblair 21 yo 1964/1985 (57.80%, Intertrade): 93 Punkte
Balblair. Bild: Potstill Wien