Und wieder einmal ist es Zeit, sich durch verschiedenste englischsprachige Whiskyblogs zu wühlen und Ihnen die interessantesten Tasting Notes komprimiert zu präsentieren. Für jeden Geschmack und für jede Geldbörse ist etwas dabei:
Words of Whisky bespricht den Glenlivet 12yo in der Ausgabe von 2016, wie er auf internationalen Märkten noch zu finden ist – und findet ihn nur marginal besser als den Founders Reserve.
The Epicurean, der Lowland Blended Malt von Douglas Laing, wird auf Malt and Oak verkostet – man ist dort sehr angetan davon, mehr als erwartet.
Ebenfalls auf Malt and Oak trinkt man den Blair Athol 1988 von Signatory, der von The Whisky Exchange auf den Markt gebracht wurde – ihrer Meinung nach braucht er viel Zeit im Glas, aber ist dann sehr schön.
Der gleiche Blair Athol 1988 wird auch auf Whisky Israel verkostet – dort bekommt er 89 von 100 Punkten und wird für seinen Sherrycharakter gelobt.
Thomas Speller von Whisky Worship verkostet den Highland Park 8yo von Gordon & MacPhail – eher zurückhaltend fallen dort die Wertung und das Lob aus.
Und Whiskyapocalypse verkostet den Compass Box The Circus – man mag ihn sehr, selbst der hohe Preis kann da nicht schrecken…
Wie Alba Import heute mitteilte, sind von den im Juni durch den unabhängigen Abfüller Wemyss angekündigten neun neuen Abfüllungen (siehe unseren Bericht) nun auch sieben davon in Deutschland eingetroffen und ab sofort beim Fachhandel Ihres Vertrauens erhältlich. Das sind die Abfüllungen, die in die Distribution gegangen sind:
„Arbor in Bloom“ 1995 (20yo) single cask aus der Glen Grant Distillery, Speyside
„Spiced Rum Baba“ 1988 (27yo) single cask aus der Glenrothes Distillery, Speyside
„Fields of Barley“ 1990 (24yo) single cask aus der Bunnahabhain Distillery, Islay
„Lemon Buttered Kippers“ (18yo) single cask aus der Bunnahabhain Distillery, Islay
„Briny Tangle“ (25yo) single cask aus der Bowmore Distillery, Islay
„Banquet of Fruits“ (21yo) single cask aus der Aberfeldy Distillery, Highlands
„Nuts about Pears“ (24yo) single cask aus der Blair Athol Distillery, Highlands
Von Whiskey Union, einem experimentierfreudigen Team aus dem Diageo-Mutterhaus, haben wir heute eine Pressemitteilung zu einem neuen Whisky erhalten, der in seiner Art etwas Besonderes ist: Ein Blend aus schottischen, kanadischen und amerikanischen Whiskys unter den Namen Huxley, der mit 42 Prozent abgefüllt und im Einsteiger-Preissegment platziert ist. Er ist ab Mitte Juli um ca. 30 Euro erhältlich. Seine Geschichte und weitere Informationen entnehmen Sie bitte untenstehendem Text:
Ein Fabelwesen schreibt Whiskeygeschichte
Wie ein Biologe aus dem 19. Jahrhundert zufällig den Whiskey für 2016 neu inspirierte
Wie macht man eigentlich einen richtig guten Whiskey? Die Frage hört Whiskey Union Masterblenderin Caroline Martin öfter. Sie ist bekannt für ihre ungewöhnlichen Whiskey-Mischungen, ein Patentrezept hat aber auch sie nicht parat. Genau müsse man sein, sagt sie, aufs Detail achten – „das Wichtigste aber ist Kreativität.“ Caroline geht deswegen gerne in Bibliotheken und liest in alten Büchern. Normalerweise kann sie da prima abschalten und den Kopf frei kriegen. An einem gewöhnlichen, regnerischen Mittwochabend aber stieß sie plötzlich auf eine Geschichte, die sie nicht mehr loslassen sollte:
Der englische Biologe Thomas Henry Huxley – ein renommierter Wissenschaftler aus dem 19. Jahrhundert – entdeckte bei einer Amerika-Reise ein Tier, wie es noch niemand vor ihm gesehen hatte: Gesicht und Körper hatten die Anmutung einer Raubkatze, auf dem Rücken hatte das Wesen Flügel wie ein Adler; und aus dem Kopf wiederum ragte ein riesengroßes Geweih – fast wie bei einem Elch. Eine Kreuzung aus drei komplett unterschiedlichen Tieren!? Wie war das möglich? Huxley war verzweifelt – er glaubte grundsätzlich nur an das, was sich auch beweisen lässt. Vorsorglich gab er dem merkwürdigen Wesen einen Namen: „Mobsprey“ (eine Kombination aus Bobcat = Raubkatze, Moose = Elch und Osprey = Fischadler). Doch egal wie sehr er sich auch bemühte – niemand hatte so ein Tier jemals gesehen, noch fand er eine schlüssige Erklärung dafür.
Caroline musste schmunzeln: Dieser arme Huxley – sie konnte seine Gewissensbisse mitfühlen, doch im Gegensatz zu ihm war sie schon immer überzeugt, dass es auf dieser Erde Dinge gibt, die sich nicht restlos erklären lassen. Sie wollte das Buch schon zur Seite legen, als ihr plötzlich noch etwas ganz anderes auffiel: Das Wesen setzte sich nicht nur aus drei verschiedenen Tieren zusammen, sondern auch aus drei verschiedenen Ländern: Schottland, USA und Kanada. Und wie es der Zufall will, handelte es sich bei allen dreien um erstklassige Whiskey-Regionen. Caroline überlegte weiter. In der Nacht kam ihr eine verwegene Idee: Was wäre, wenn nicht nur die Tierwelt ungewöhnliche Überraschungen parat hält, sondern auch die Geschichte des Whiskeys noch nicht auserzählt wäre? Noch vor Sonnenaufgang machte sie sich an die Arbeit: Zitrus-frischen Scotch mischte sie mit fruchtigen Noten aus Kanada, dazu kombinierte sie süßlich-herben, amerikanischen Whiskey. Das Ergebnis war überwältigend: Zuerst entfaltet sich ein fein buttriger Karamell-Geschmack, gefolgt von einer pfeffrigen Würze und einem rauchigen Abgang, der wiederum von tropischen Früchten begleitet wird: Ein wahrhaftiges Gaumenspektakel! Wie dankbar Caroline diesem Huxley und seiner Entdeckung doch war – denn feststeht: Ohne ihn und seinen merkwürdigen Mobsprey hätte es diesen Whiskey nie gegeben.
Der Huxley ist deswegen der ideale Drink für Menschen, die sich nicht mit der erstbesten Lösung zufrieden geben. Die nicht aufhören, Fragen zu stellen – auch wenn die Antworten schon sicher erscheinen. Und vor allem für diejenigen, die fest daran glauben, dass es auch in einer Welt, die scheinbar keine Geheimnisse mehr kennt, noch viele unentdeckte Schätze gibt. Der Huxley ist mehr als ein Whiskey, er ist eine Haltung: Egal ob als Hux pur oder Hux and soda – Bleibt neugierig und entdeckt den „Mobsprey“ in euch!
Der UVP für Huxley liegt bei 30 € und Huxley ist Mitte Juli an coolen Plätzen, in netten Läden, crazy Bars, im Fachhandel sowie auf www.amazon.de/whiskeyunion erhältlich.
Für Fans und Japan-Liebhaber ist das wahrscheinlich ein Feiertag: Am 25. Juli startet in Japan der neue Godzilla-Film, und weil Marketing wohl keine Grenzen kennt, gibt es dazu (leider wohl nur in Japan) auch zwei Godzilla Whiskys, die vom Whisky-Store Shinanoya auf den Markt gebracht werden: Shin Godzilla (Der neue Godzilla) und Godzilla.
Shin Godzilla ist 6 Jahre alt und wird 13.800 Yen (umgerechnet 120 Euro) kosten, Godzilla ist 24 Jahre alt und um 22.800 Yen, rund 200 Euro, erhältlich. Der „Neue Godzilla“ ist ein Single Malt aus der Destillerie Talisker, der 24yo ein Blend, über dessen Zusammensetzung nichts Genaueres bekannt ist. Mehr dazu auf News On Japan.
Bleibt nur zu hoffen, dass Whiskys und Film gut werden 🙂
Im Gegensatz zum Blend ist in einem Blended Malt kein Grain Whisky enthalten, es handelt sich dabei also um ein Vatting verschiedener Single Malts – zumeist von unabhängigen Abfüllern oder als Handelsmarken. Solche Vattings verkostet Serge heute, darunter auch ein recht exotisches, das seine Destillerien komplett benennt: Auchentoshan, Arran, Tobermory und Rhosdhu (Loch Lomond) – und die Spanne seiner Bewertungen reicht von eher mau bis hin zu sehr ok:
Glen Calder (40%, Gordon & MacPhail, +/-2015): 75 Punkte
Atholl Highlanders (43%, OB, blended malt, +/-2015): 81 Punkte
Rìgh Seumas I 10 yo 2004/2015 (46%, Murray McDavid, blended malt, 882 bottles): 84 Punkte
Light Creamy Vanilla 23 yo (51.6%, Cadenhead, Creations, No.2, blended malt, 2016): 87 Punkte
Ach ja, unser Titelbild: Warum wir Blair Castle gewählt haben? Weil Sie genau dort den Atholl Highlanders bekommen können, wenn er Sie interessiert 🙂
Nicht alles von dem, was Pastemagazine im Artikel auflistet, kann man bei uns auch kaufen, aber ein Gutteil der Whiskeys, die nach der Ansicht der Redaktion der US-Onlinepublikation ein hervorragendes Verhältnis zwischen Preis und Leistung bieten, sind auch bei uns in den Shops und im Versandhandel erhältlich.
Was ist mit dabei? Der Evan Williams Bottled in Bond, ein Corn Whiskey, der Evan Williams 1783 oder der Old Overholt, um nur einige zu nennen. Auch ein Kanadier und ein schottischer Blend (Teacher’s) sind dabei. Wie gesagt, man kann diese Listen bierernst nehmen, oder einfach als Orientierungspunkt für eigene Entdeckungsreisen. Geschmack ist immer etwas Subjektives.
Die Liste wird übrigens von Bernie Lubbers, dem Brand Ambassador der Heaven Hill Distillery und einem engagierten und wirklich profunden Bourbon-Kenner kommentiert.
Die Woche möchten wir mit einem schönen, englischsprachigen Reisebericht auf Malt-Review.com beginnen: Dort war man bei der Highland-Destillerie Glengoyne zu Besuch und hat von dort schöne Eindrücke und Bilder mitgebracht. Man bekommt richtiggehend Lust, selbst einmal vorbeizuschauen (und die Meisten, die das getan haben, fanden die Tour sehr empfehlenswert).
Glengoyne liegt in den südlichen Highlands, die Lagerhäuser auf der anderen Straßenseite werden bereits den Lowlands zugerechnet. Die Destillerie gehört dem unabhängigen Abfüller Ian Macleod Distillers, so wie Tamdhu in der Speyside, und produziert in der Hauptsache eine Reihe von Whiskys mit Altersangabe sowie einen alterslosen Cask Strength Whisky. Nur vor Ort gibt es zum Beispiel den Tea Pot Dram, einen stark sherrylastigen Whisky in Fassstärke.
Glengoyne Distillery, Bild von K. Schwebke unter CC-Lizenz
Zur Vorstellung des Jim Beam Double Oak (wir berichteten hier) im Frühjahr in Wien kreierten österreichische Barkeeper auch einige neue Rezepte mit diesem aromatischen doppelt gereiften Bourbon. Wir haben Ihnen zwei davon (hier und hier) bereits vorgestellt, ein drittes möchten wir Ihnen heute zum Nachmachen und Kosten präsentieren. Es stammt von Adrian Komadina aus dem Beimir in Wien.
Der Smoked Chili Con Bourbon passt vielleicht als Starter zu einem BBQ oder zum Lagerfeuer, jedenfalls aber ganz einfach mal dann, wenn man Lust auf einen kreativen Cocktail hat – egal wie, wir wünschen viel Spaß mit diesem Rezept:
Smoked Chili Con Bourbon von Adrian Komadina, BeiMir
5 cl Jim Beam Double Oak
1 cl hausgemachtes Zuckermais-Kidneybohnen Sirup*
3 Dash Hella Bitters Smoked Chili Bitters
Geräucherte Rinderbrustspirale, Grapefruitzeste
Alle Zutaten mit einer großzügigen Menge Eis im Rührglas für ca. 20 Sekunden verrühren und auf einen Iceball in eine vorgekühlte kleine Konservendose strainen.
*Kidneybohnen – Zuckermaissirup: 1 Teil Kidneybohnen (für die Textur), 5 Teile Mais, 6 Teile Zucker pürieren. Mit der selben Menge Wasser aufkochen lassen und mindestens 15 Minuten ziehen lassen und anschließend durch ein feines Sieb abseihen.
Mit „den Besten“ ist es immer so eine Sache – Listen in dieser Art sind immer subjektiv und können allerhöchstens als Anhalts- und Orientierungspunkt dienen. Aber interessant sind sie dennoch, auch für uns, denn selbst wenn man mit ihnen nicht konform geht, können sie einem helfen, neue Dinge zu lernen.
Heute haben wir eine Liste der fünf bislang besten Single Malts, die im Jahr 2016 auf den Markt gekommen sind, gefunden. Sie wurde von Scotland Now publiziert und stammt von ihrem Whiskyexperten Andy Bell.
Die Liste ist schon alleine deshalb interessant, weil vier dieser fünf Whiskys von unabhängigen Abfüllern stammen (und wahrscheinlich bis auf die SMWS-Abfüllung auch hierzulande erhältlich sein könnten), und weil die Mischung recht bunt ist – es ist ein vierjähriger Ardmore ebenso dabei wie der offizielle Lagavulin 8yo, ein Scapa von Gordon & MacPhail ebenso wie ein Jura von Càrn Mòr und ein Glen Elgin der Scotch Malt Whisky Society.
Mit dem Sonntagsvideo von heute möchten wir unsere Leser auf eine weitere Reise durch Schottland mitnehmen – eine Dokumentation von stvScotland auf Youtube, die in drei Teilen die verschiedenen Regionen der Heimat des Whiskys zeigt. Im ersten Teil geht es um Edinburgh, die Borders und die Lowlands, und wir sehen in eindrucksvollen Bildern (viele davon herrliche Luftaufnahmen), was die Besonderheit und Schönheit dieser Gegenden ausmacht. Die Moderatorin Vanessa Collingridge begleitet uns auf dieser Reise und bringt uns Land und Leute näher. Das Ganze in HD und über 45 Minuten lang – genau das Richtige für eine schöne, gemütliche Videosession.
Viel Vergnügen und einen schönen Sonntag wünschen wir Ihnen – und begleiten Sie auch heute weiter mit News und Berichten.
Als wir im Mai Islay besuchten (zu unserer Artikelserie geht es hier), war auch Whiskyautor Charles MacLean mit von der Partie. Mit ihm führte der Guardian gestern im Rahmen einer Reportage ein Interview über die Faszination, die Islay auf ihn ausübt. Mit schönen Bildern erzählt Charles MacLean über seine Liebe zur Whiskyinsel, deren Geschichte und was sie so einzigartig macht. Sehr lesenswert!
Unser Titelbild zeigt Charles MacLean mit Lagavulins Distillery Managerin Georgie Crawford. Foto: Whiskyexperts
Apropos Bilder: Ein paar unkommentierte Aufnahmen von Islay und den Destillerien Lagavulin, Caol Ila und Port Ellen möchten wir hier auch noch einmal anhängen – sie entstanden im Rahmen unserer Reise:
Der Umbau der Scotch Malt Whisky Society ist in vollem Gange – nicht nur, was die Vertretungen im Ausland betrifft (wir berichteten hier), sondern auch im Stammland Schottland selbst.
Dort wird nun, nach einem Bericht im Whisky Magazine von gestern, nach einer Renovierung der Räumlichkeiten der SMWS in Edinburgh, 28 Queen Street, am 1. August eine neue Whiskybar eröffnet.
Die gesamten Räumlichkeiten sind im Juli um 300.000 Pfund umgebaut worden: Der Dining Room ist nun im ersten Stock beheimatet, neu dazu gekommen sind ein Shop und zwei private Lounges.
Die Bar selbst wird monatlich neue Abfüllungen im Angebot haben, und ein Gastkurator wird eine Reihe sehr seltener Single Malts präsentieren, auch hier in stetigem Wechsel.
Wer sich das Ganze selbst ansehen will: Am 5. August ist Tag der offenen Tür – mehr dazu gibt es auf der dazugehörigen Seite der SMWS-Homepage.
Nicht nur für Finanzfüchse interessant: In der Irish Times ist ein Artikel erschienen, der anlässlich der aktuellen Geschäftszahlen der irischen Waterford Distillery von Mark Reynier (ex-Bruichladdich) ein wenig auch die Hintergründe des Kaufs der Anlage von Diageo beleuchtet.
Zunächst einmal aber die aktuellen Daten: Die Waterford Distillery, oder besser gesagt die dahinterstehende Renegade Spirits, hat im letzen Finanzjahr einen Verlust von etwas über einer halben Million Euro eingefahren. Das Ergebnis sollte niemanden verwundern – ein Unternehmen, das momentan nichts verkauft und laut Aussagen der Besitzer das auch in den nächsten Jahren nicht tun wird, aber jährliche Personalkosten von gut 200.000 Euro hat, wird erwartbarerweise keinen Gewinn schreiben können. Der finanzielle Hintergrund sollte trotz Verpflichtungen von 7.5 Millionen Euro gesichert sein, gibt es doch ein Vermögen von knapp 10 Millionen.
Besonders interessant aber in dem Artikel sind die Umstände des Kaufes der Destillerie, die vormals eine Guinness-Brauerei im Besitz von Diageo war: Nachdem Diageo 40 Millionen Euro in die Renovierung der Brauerei gesteckt hatte, wurde sie vom Konzern um 7.2 Millionen an Mark Reynier verkauft. Dieser Schnäppchenpreis relativiert sich auch durch die nachfolgenden Investitionskosten von 2.4 Millionen Euro nur wenig.
Reynier scheint insgesamt ein glückliches Händchen bei Ankäufen von Destillerien von Konzernen zu haben. Bruichladdich haben er und seine Partner im Jahr 2000 um 6 Millionen Pfund von Jim Beam gekauft – und 12 Jahre später um 58 Millionen an Remy Cointreau veräußert…
Eine Presseaussendung von heute berichtet über neue Marken im Vertrieb der Seven-Spirits – wir haben für Sie die whiskyrelevanten Teile zusammengefasst. Sechs der Blended Malts von The Lost Distillery Company sind nun über das Bonner Unternehmen in Deutschland erhältlich:
Seven-Spirits übernimmt Vertrieb der Marke Lost Distillery
Ab sofort übernimmt der Bonner Spirituosenspezialist Seven-Spirits die deutschen Vertriebsrechte für Whisky aus dem Hause Lost Distillery von Crucial Drinks.
Im letzten Jahrhundert musste mehr als die Hälfte aller schottischen Malt-Whisky-Brennereien ihre Tore schließen. Viele legendäre Whiskysorten schienen damit für immer verloren zu sein. Bis jetzt. Denn die Passion der Brennerei Lost Distillery ist es, diese längst verschollen geglaubten, schottischen Whiskysorten wieder zu neuem Leben zu erwecken. Gemeinsam mit einem Team von Whisky-Historikern erforscht Lost Distillery dabei anhand von zehn Schlüsselkomponenten den ursprünglichen Geschmack und Herstellungsprozess verlorener Whisky-Legenden.
Doch das Team von Lost Distillery gibt sich mit einem reinen Nachempfinden des ursprünglichen Charakters nicht zufrieden – durch Vermählung von Single Malts unterschiedlicher Destillerien werden legendäre Whiskysorten in die heutige Zeit versetzt. Die daraus resultierenden Neuinterpretationen haben so nicht nur den betörenden Geschmack der Malts vergangener Zeiten, sondern stellen auch die Ansprüche moderner Whiskykenner zufrieden. Erst kürzlich erhielt Lost Distillery die Master Medal 2016 bei den International Whisky Masters.
Nur eines ist für Lost Distillery auch heute noch wichtig: Genau wie vor einem Jahrhundert werden die modernen Whisky-Legenden nach alter handwerklicher Tradition und ohne Kältefiltrierung und Färbung durch Zuckerkulör hergestellt. Dirk Verpoorten: „Die neuen, sechs feinen Whiskysorten von Lost Distillery stellen eine Bereicherung unseres Sortiments dar. Zusammen mit Nomad Whisky von Gonzales Byass haben wir nun sieben verschiedene Whisky-Geschmacksprofile im Portfolio, so dass wir jedem Kunden das Passende anbieten können.“
Die folgenden, handabgefüllten, sechs Whiskysorten sind ab sofort neu bei Seven-Spirits erhältlich:
The Lost Distillery Classic Gerston
Eine Kombination aus verschiedenen Malts mit Noten aus reifen Früchten, gesalzener Karamell-Butter, Gewürzen und Rauch. Die ursprüngliche Gerston Destille musste nach über 80 Jahren schließen (1796 – 1882), nachdem bei Bauarbeiten die Wasserversorgung unbeabsichtigt gekappt wurde.
43% Alkohol, UVP € 47,99
The Lost Distillery Classic Jericho
Eine Mischung aus herausragenden Blended Malts mit einer Reifezeit von 10 bis 12 Jahren. Noten von Fruchtkuchen, Mandarinen, Kräutern und Vanille.
43% Alkohol, UVP € 47,99
The Lost Distillery Classic Lossit
Er spiegelt die Charakteristik und typische Torfigkeit der Islay-Whiskys wider. Dazu kommen Noten von Mandeln, Birnen, Pfirsich und Pfeffer.
43% Alkohol, UVP € 47,99
The Lost Distillery Achivist Jericho GP
Die Archivist Range besteht aus kleinen Mengen von Blended Malts mit einer Reifezeit von 15 bis 18 Jahren. Aroma von dunklen Früchten und feuchten Hochlandwiesen. Man schmeckt Sherry, Rosinen, frischen Kuchen, Heidekraut und Torf.
46% Alkohol, UVP € 69,99
The Lost Distillery Archivist Stratheden GP
Die Stratheden Destille existierte von 1829 – 1926 in den schottischen Lowlands. Stratheden ist eine Mischung verschiedener Malts mit Aromen von süßen Orangen, Honig, exotischen Früchten und Schokolade.
46% Alkohol, UVP € 69,99
The Lost Distillery Vintage Gerston GP
Ein exklusiver Blend aus Single Malts der Highlands mit einer Reifezeit von 25 Jahren und mehr. Er schmeckt nach Süße, Rauch und Würze mit einem Unterton aus Pflaume, roten Beeren und Äpfeln.