PR: Spreewood Distillers GmbH aus Berlin übernimmt die Spreewald-Brennerei in Schlepzig

Neue Eigentümer für die Spreewald-Brennerei in Schlepzig – darüber informiert uns heute eine Pressemitteilung, welche wir hier ungekürzt mit Ihnen teilen möchten:

Im Rahmen einer Unterehmensnachfolge übernehmen die drei Berliner Spirituosenexperten Steffen Lohr, Bastian Heuser und Sebastian Brack mit der Spreewood Distillers GmbH die 2003 von Herrn Dr. Torsten Römer gegründete Spreewald-Brennerei in Schlepzig, 60 Kilometer vor den Toren Berlins. Nach der Übernahme werden sich die Neu-Eigner auf die Produktion von Rye und Single Malt Whisky, sowie Rum fokussieren.

„Ich bin äußerst glücklich, mit den Herrn Lohr, Heuser und Brack geeignete Nachfolger für mein Unternehmen gefunden zu haben. Ihre Kompetenz in der Produktentwicklung, der Vermarktung und dem Vertrieb von hochwertigen Markenspirituosen haben sie schon mehrfach unter Beweis gestellt. Mit ihrem Knowhow werden sie der Brennerei und ihren Produkten mit Sicherheit eine weitere überregionale Bedeutung verschaffen können.“ so Herr Dr. Römer zur Übernahme.  

Mit der Übernahme der Spreewald-Brennerei schreiben Lohr, Heuser und Brack, die mit der Small Big Brands GmbH in Berlin auch eine Agentur für die Vermarktung von Getränken betreiben, ein ganz neues Kapitel in ihrem Berufsleben. „Wir haben alle drei immer davon geträumt, einmal einen eigenen Produktionsbetrieb zu führen. Dass dies jetzt mit der Spreewald-Brennerei direkt vor den Toren unserer Wahlheimat Berlin möglich wird, darf man ruhig als „Dream come true“ bezeichnen.“,  so Steffen Lohr, der sich in Zukunft der Produktion in der Brennerei widmen wird.

Fokus Whisk(e)y!
Auch unter den neuen Eigentümern wird die Kernkompetenz der Brennerei die Produktion und Reifung von Whisk(e)y sein. Dies liegt zum einen am leidenschaftlichen Fass-Management des Vorbesitzers, als auch an dem einzigartigen Mikroklima des Biosphärenreservat Spreewald in dem die Whisky(e)s reifen. Sowohl dem Whisk(e)y als auch den hauseigenen Reifeprozessen werden die Spreewood Distillers aber in Zukunft produktionsseitig einen noch größeren Stellenwert einräumen. Neben dem Ausbau der Lagerkapazitäten unter der Berücksichtigung des lokalen Mikroklimas ist für die nahe Zukunft die nachhaltige Abbildung des kompletten Produktionsprozesses vom Korn bis zum fertigen Produkt im eigenen Betrieb geplant. Darüber hinaus werden alle Produkte des Betriebs ein neues Design und eine neue Markenwelt erhalten.

Mit der Schlumberger Vertriebsgesellschaft mbH & Co KG ist auch schon ein national aufgestellter Vertrieb mit Whisky-Kompetenz als Vertriebspartner gefunden worden. So kann die Verfügbarkeit der Produkte in Zukunft deutschlandweit garantiert werden. „Wir freuen uns sehr, mit Schlumberger einen langfristigen Kooperationspartner im Bereich Vertrieb und Logistik gefunden zu haben. Diese Kooperation erlaubt es uns, noch mehr Zeit und Energie in unsere Produkte und den Markenaufbau zu stecken.“ So Bastian Heuser, zukünftig verantwortlich für das Marketing der Brennerei.

spreewood

Über Spreewood Distillers:
Hinter den „Spreewood Distillers“ stehen drei in der Spirituosenindustrie nicht ganz unbekannte Personen. Da ist zum einen Steffen Lohr. Der ehemalige Bartender (u.a. „Der Raum“, Melbourne) arbeitete jahrelang als Markenbotschafter für Bacardi bevor er sich mit Bastian Heuser und Sebastian Brack mit der Agentur „Small Big Brands“ selbständig machte. Sebastian Brack wiederum erfand die erfolgreiche Bitterlimonadenmarke „Thomas Henry“ und ist Mitgründer von „Belsazar“ Vermouth. Dritter im Bunde ist Bastian Heuser – ebenfalls ehemaliger Bartender und einer der Mitgründer des „Bar Convent Berlin“, der europäischen Leitmesse für die Bar- und Getränkeindustrie. Mit der Übernahme der Brennerei erfüllt sich nun für die drei der langgehegte Traum nach der eigenen Spirituosen-Manufaktur.

Ihr Manifesto, nach dem sie in Zukunft in der Spreewald-Brennerei produzieren werden: “In character, in manner, in style, in all the things, the supreme excellence is simplicity.”.

Über die Spreewald Brennerei:
60 Kilometer südlich von Berlin erstreckt sich die idyllische, einem Flussdelta gleichende Auenlandschaft des Spreewalds. Die Niederung mit ihrem einzigartigen Mikroklima bietet die beste Voraussetzung zur Reifung von Whisky und Rum. Hier, inmitten eines Biosphärenreservats, befindet sich die 2003 von Dr. Torsten Römer gegründete und in 2016 von den „Spreewood Distillers“ übernommene Spreewald-Brennerei im malerischen Dorf Schlepzig. Seit 2004 werden dort prämierte Whiskeys und Rums von höchster Qualität gebrannt und gereift. 2010 wurde der Whisky „Sloupisti“ international durch Jim Murray`s Whisky Bible mit 94 Punkten prämiert.

Rémy Cointreau Group will französische Whisky-Destillerie kaufen

Die Rémy Cointreau Group hat nach Berichten von The Spirits Business eine nicht weiter spezifizierte Summe für Domaine des Hautes Glaces, eine Whiskybrennerei in den französischen Alpen, geboten. Man will mit dem Kauf eine High-End Whiskymarke mit hohem Potential erwerben, so das Unternehmen.

Domaine des Hautes Glaces stellt seit 2009 biologischen Single Malt her, mit einem strengen Fokus auf Nachhaltigkeit in der Produktion. Sie liegt auf 900m Höhe und produziert den Whisky aus selbstangebauter Gerste. So wie bei Springbank wird jeder Produktionsschritt im Hause gemacht. Single Malt verkauft man dort seit 2014.

Laut dem Konzern könnte der Ankauf noch 2016 stattfinden – es scheint also so zu sein, dass sich beide Parteien im Grundsatz bereits einig sind.

ddhg

Serge verkostet: Bourbon

Gar nicht so selten wagt sich Serge Valentin mit seinen Verkostungen auch über den großen Teich in die USA – auch heute wieder. Anlass ist der neue, vom Londoner Traditionsabfüller Berry Bros & Rudd herausgegebene Ironroot Republic ‘Texas Legation’, den er der Verkostung voranstellt.

Auch mit dabei: Eagle Rare, Blanton’s, Elijah Craig und ein David Nicholson. Die Punkte sind bei oder knapp über 80 angesiedelt:

  • Ironroot Republic ‘Texas Legation’ (46%, Berry Bros & Rudd, Texas bourbon, 2016): 80 Punkte
  • Eagle Rare 10 yo ‘Single Barrel’ (45%, OB, Kentucky straight bourbon, 2016): 80 Punkte
  • David Nicholson ‘1843’ (50%, OB, Kentucky straight bourbon, +/-2015): 80 Punkte
  • Elijah Craig 12 yo ‘Barrel Proof’ (64%, OB, Kentucky straight bourbon, +/-2015): 82 Punkte
  • Blanton’s ‚Straight From The Barrel‘ (64.8%, OB, bourbon, barrel #447, 2015): 83 Punkte

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IE: Teeling Whiskey macht Profit

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Teeling Whiskey, das Betreiberunternehmen der Teeling Distillery (unter der Führung von Jack und Stephen Teeling, die jeweils 17% der Firma besitzen) konnte laut einem Bericht im Irish Examiner im abgelaufenen Geschäftsjahr einen deutlichen Profit einfahren. Die Einnahmen verdreifachten sich auf 24.58 Millionen Euro, davon blieb nach Steuern ein Gewinn von 2.72 Millionen Euro.

Der Personalstand stieg über das Jahr von 15 auf 24 Personen, damit erhöhten sich die Personalkosten von 700.000 Euro auf 1 Million Euro. Auch die Auszahlungen an die Direktoren, zu denen auch Katherine Teeling gehört, stiegen von 155.000 auf 235.000 Euro.

Weitere interessante Zahlen finden sich im Ursprungsartikel.

Stephen und Jack Teeling. Bild: Teeling Distillery
Stephen und Jack Teeling. Bild: Teeling Distillery

Video: Scotch! The Story of Whisky – Teil 3

Vorletzten Dienstag startete die BBC ihre Serie „Scotch! The Story of Whisky“. Das Ansehen dieser Dokumentation ist Nicht-Briten erst einmal nicht möglich. Es sei denn, auf einem Video-Portal wird ein Mitschnitt hochgeladen und somit zur Verfügung gestellt. Schon der erste Teil und zweite Teil begeisterten uns sehr, seit gestern ist der dritte auf Youtube online, wenn auch derweilen „nur“ in einer Auflösung von 360p. Sollte er mit höherer Auflösung zu finden sein, werden wir das Video entsprechend austauschen.

Auch hier gilt erneut: Dies ist nicht der offizielle Kanal der BBC. Wir hoffen, dass die BBC uns Nicht-Briten die Möglichkeit gibt, an dieser Serie teilzuhaben. Sollte die BBC in ihrem Kanal diese Serie anbieten, werden wir natürlich den Link entsprechend ändern.

Serge verkostet: The Balvenie

Auf dem Verkostungsplan von Serge Valentin stehen heute einige Abfüllungen aus der Destillerie The Balvenie, und er beginnt gleich mit einem Inkognito-Whisky aus dieser Speyside-Brennerei. Inkognito deshalb, weil es sich um einen sogenannten „teaspooned“ Whisky handelt.

Für die, die diesen Ausdruck nicht kennen: Manche Destillerien, so wie Glenmorangie oder eben The Balvenie, geben keine Fässer für Single Malt-Bottlings an unabhängige Abfüller ab, wohl aber Fässer für Blends. Nun nimmt der unabhängige Abfüller mit der stillschweigenden Duldung durch die Destillerie das Fass Single Malt, fügt einen Teelöffel Single Malt aus einer anderen Destillerie dazu und hat dann, technisch gesprochen, einen Blend. Alle sind zufrieden, und der Unabhängige kann den Blend im Mischungsverhältnis von ca. 20000:1 dann mit einem Fantasienamen verkaufen, bei dem aber Whiskykenner wissen, woher er stammt, denn die Namen kennt man. Bei Glenmorangie wäre das Westport, bei The Balvenie Burnside.

Hier die Punktewertungen für die verkosteten Whiskys, darunter auch ein 15jähriger Single Barrel und 2x Tun 1401 sowie ein Tun 1509 – alles im grünen Bereich:

  • Burnside 19 yo 1996/2015 (53.9%, A Few Barrels Company, hogshead, cask #2185, 313 bottles): 86 Punkte
  • Balvenie 15 yo 1998/2014 ‘Single Barrel’ (47.8%, OB, cask #13241): 86 Punkte
  • Balvenie ‚Tun 1401‘ (49.2%, OB, batch #7, +/-2013): 86 Punkte
  • Balvenie ‚Tun 1401‘ (50.2%, OB, batch #8, +/-2013): 90 Punkte
  • Balvenie ‘Tun 1509’ (52.2%, OB, batch #3, 2016): 88 Punkte
Bild: The Balvenie
Bild: The Balvenie

Adventures in Whiskyland: Ben Nevis Distillery Tour

Ein sehr schöner und ausführlich bebilderter Bericht mit einem eher enttäuschten Fazit über einen Besuch bei Ben Nevis in den Highlands findet sich seit gestern auf dem englischsprachigen Blog Adventures in Whiskyland. Man hat dort die Executive Tour gebucht – und findet aber, dass sie leider den Preis nicht wert war. Das Problem, so der Bericht, scheint akuter Personalmangel zu sein, und man habe beobachtet, dass man deswegen sogar Besucher, die nicht vorgebucht hatten (was eben nur mit der Executive Tour möglich ist) unverrichteter Dinge wieder weggeschickt habe.

Die Bilder und der beschreibende Text des Artikels sind aber fast so, als wäre man selbst dabei gewesen. Lesenswert!

Ben Nevis und die Lagerhäuser der gleichnamigen Destillerie. Bildrechte bei Bernhard Czerny
Ben Nevis und die Lagerhäuser der gleichnamigen Destillerie. Bildrechte bei Bernhard Czerny
Die Stills von Ben Nevis. Foto von Frank Gauert, alle Recht vorbehalten.
Die Stills von Ben Nevis. Foto von Frank Gauert, alle Rechte vorbehalten.

Australische Starward Distillery übersiedelt und expandiert

Mit der Übernahme durch Diageo (wir berichteten im letzten Dezember) und die damit verbundene Kapitalspritze, eröffnen sich für die australische Starward Distillery neue Möglichkeiten. Bislang produziert sie in einem aufgelassenen Flugzeughangar in Essendon Fields bei Melbourne (siehe unser Foto).

Aber am heutigen Tag sollen die neuen in Italien gefertigten Stills im neuen Domizil eintreffen, einem Industriegebäude im Hafen von Melbourne, kaum 10 Autominuten vom bisherigen Standort entfernt. Sie sind fünfmal größer als die bisher verwendeten, was eine erhebliche Ausweitung der Kapazität bedeutet.

Wie The Shout berichtet, wird die Starward Distillery im 3500qm großen Gebäude auch eine Bar und ein Besucherzentrum einrichten – die Eröffnung für das Publikum soll genau in einem Monat, also am 26. November stattfinden.

Die Produktion von Stalward in einem Flugzeughangar nahe Melbourne
Die Produktion von Starward in einem Flugzeughangar nahe Melbourne

David Frost verlässt die SWA, wird Berater von Boris Johnson

Das kommt völlig unerwartet: Wie die BBC meldet, wird der bisherige CEO der Scotch Whisky Association, David Frost, seinen Posten bei der SWA verlassen und Berater von Aussenminister Boris Johnson werden. Er legt auch seine Position bei der Beratungskommission für Europafragen für die schottische Regierung zurück.

David Frost hat die Spitze der SWA Anfang 2014 übernommen. Er wird seine Position am 4. November räumen, interimistische Nachfolgerin an der Spitze der SWA wird Deputy Chief Executive Julie Hesketh-Laird.

David Frost, Chief Executive Officer der Scotch Whisky Association. Bild: SWA
David Frost, Chief Executive Officer der Scotch Whisky Association. Bild: SWA

Neu: Whiskyexperts TV – Whiskynews live

Wir haben lange geplant, getüftelt und konzipiert, um Ihnen Whisky-News in einer neuen Aktualität bieten zu können. Und jetzt ist es soweit: Whiskyexperts erweitert sein Nachrichtenangebot um Whiskyexperts TV, kurz WETV. Und die Premiere unseres neuen Formats erleben Sie schon an diesem Wochenende.

WETV ist am 29. und 30. Oktober auf der Aquavitae in Mülheim vertreten und berichtet von dort live über einen Stream auf unserer Website. Wir werden uns dort an den Ständen umsehen, Interviews führen, Master Classes übertragen und von der Preisverleihung des C2C Spirits Cup berichten. Und wenn die technischen Voraussetzungen so gegeben sind, wie wir sie erwarten, dann sogar in HD. Übertragen wird am Wochenende auf unserer WETV-Seite und in einem eigenen Artikel dazu. Dort sehen Sie auch immer eine aktualisierte Liste der fixen Programmpunkte.

https://www.twitch.tv/whiskyexperts

Zusätzlich zum Livebild wird es hier auf Whiskyexperts auch einen Live-Chat geben, über den Sie kommentieren und kommunizieren können.

Um immer über unsere Livestreams informiert zu sein, gehen Sie bitte auf die Seite des WETV Kanals auf Twitch und werden Sie dort unser Follower.

Auch nach der Aquavitae wird WETV weiter Programm machen – wir planen eigene Live-Events und Berichte von anderen Veranstaltungen.

Unser News-Service für die Messe geht noch weiter: Fotos von der Aquavitae werden wir auch sofort auf unserem Instagram-Channel posten und auf die Website transferieren – wir planen dazu für Sie auch eine Möglichkeit, Ihre Messebilder ebenfalls live bei uns anderen Whiskyfreunden zur Verfügung zu stellen. Mehr darüber in Kürze.

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Unser Messestand in Mülheim wird für die beiden Messetage unsere Redaktion werden – wir nehmen von dort aus die Updates der Seite vor. Sie können unsere Arbeit dort sozusagen „zum Anfassen“ erleben.

Was wir in Mülheim auf der Aquavitae vorhaben, ist eine Premiere. Vielleicht klappt auch nicht alles so, wie wir es uns vorgenommen haben, aber wir freuen uns jedenfalls riesig darauf, Ihnen damit News noch schneller und aktueller bringen zu können! Und wir freuen uns auf Sie! Wir sehen uns!

 whiskyexperts team

Serge verkostet: Karuizawa und einen Regenbogen

Warum Karuizawa noch teurer als Brora oder Port Ellen ist, obwohl die Destillerie erst vor noch nicht so langer Zeit geschlossen wurde, kann auch Serge Valentin nicht wirklich beantworten. Wie 50jährige Whiskys aus dieser Brennerei schmecken aber schon – denn er hat sie im Rahmen einer Master Class bei der Whisky Live in Paris verkostet, gemeinsam mit einem japanischen Blend namens Rainbow. Der Punktewertung nach hätte dieser aber eher „Wolkenbruch“ genannt werden sollen:

  • Rainbow Sanshu 12 yo (40%, OB, Japanese blend, 72cl, +/-2015): 59 Punkte
  • Karuizawa 50 yo 1965/2016 (62.5%, OB, La Maison du Whisky, bourbon, cask #8636): 94 Punkte
  • Karuizawa 50 yo 1965/2016 (62.2%, OB, La Maison du Whisky, sherry, cask #2372): 90 Punkte

Ach ja, der Sherry Karuizawa kostet ungefähr so viel wie ein Toyota Yaris. Sláinte!

Die Lage der Destillerie Karuizawa. Screenshot von Google Maps
Die Lage der Destillerie Karuizawa. Screenshot von Google Maps

Auch Glen Buchenbach darf sich Glen Buchenbach nennen

Vor einiger Zeit ging der Prozess der SWA gegen Glen Sandhill durch die Medien (wir berichteten zuletzt hier). Nicht ganz so öffentlich wurde der Rechtsstreit zwischen der SWA und der schwäbischen Waldhornbrennerei Klotz aus Berglen-Oppelsbohm über die Namensgebung für den Glen Buchenbach ausgetragen – aber auch bei ihm gibt es nun eine (vorläufige) Entscheidung, wie uns Jürgen Klotz, der Besitzer der Brennerei, in einer Mail mitteilte:

In der Verhandlung am 13.10.2016 vor dem LG Hamburg bzgl der Unterlassungserklärung wurden alle Anspruchsgrundlagen der Gegenseite gekippt. Einzig der Art 16 a/b der EU-Spirituosenverordnung blieb übrig. Diesen auszulegen in unserem konkreten Fall traut sich das LG nicht zu und ruft hierzu das EuGH an.

Bis dort eine Entscheidung fällt, kann es zwar dauern, aber wenn wir davon hören, berichten wir natürlich darüber.

Glen Buchenbach von der Waldhornbrennerei Klotz aus Berglen-Oppelsbohm. Fotorechte ebendort.
Glen Buchenbach von der Waldhornbrennerei Klotz aus Berglen-Oppelsbohm. Fotorechte ebendort.

PR: Launch auf der Aquavitae – Deerstalker Blended Malt – Peated Edition, First Release October 2016

Von der Whiskybotschaft, dem Generalimporteur von Deerstalker, haben wir eine Pressemitteilung über eine neue Abfüllung aus der Range erhalten, die am Wochenende auf der Aquavitae zum ersten Mal den deutschen Whiskyfreunden präsentiert wird – von Paul Aston, Besitzer der Deerstalker Whisky Company. Hier die Infos über den Deerstalker Blended Malt – Peated Edition für Sie: 

Launch auf der Aquavitae – Deerstalker Blended Malt – Peated Edition, First Release October 2016

Die Deerstalker Familie wächst weiter: Zu dem in 2015 gelaunchten Deerstalker Highland Malt kommt nun eine Peated Edition hinzu.

Neu auf dem deutschen Markt wird dieser erstmals im Rahmen der Aquavitae am Stand der Whiskybotschaft  von Paul Aston von der Deerstalker Whisky Company präsentiert.

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Die First Release des Deerstalker Blended Malt- Peated Edition wurde am 19. Oktober 2016 als kleines Batch von  nur 1140 Flaschen abgefüllt. Die von Master Distiller und Blender John McDougall ausgewählten Fässer liegen im Torfgehalt zwischen 35 und 6-7 ppm.  Diese wurden in Ardmore Fässern für einige Monate miteinander vermählt, so dass sich die Aromen harmonisch verbinden und ihren ganz eigenen Charakter entwickeln konnten. Das Ergebnis ist ein mit 18,5 ppm eher leichter getorfter Malt, der im Nosing wunderschöne Torf- und Rauchnoten präsentiert und im Tasting zudem Aromen von süßem Heidehonig  und Sirup offenbart. Im Abgang verbleibt eine holzig, rauchige Note.

Dieser Malt, der – ebenso wie der Deerstalker Highland Blended Malt – mit 43 Vol. % Trinkstärke abgefüllt wurde  spricht eine Vielzahl von Whiskygenießern an: neben den bekennenden Torfliebhabern öffnet er die Welt der Peated Malts auch für all jene, die sich bislang an allzu hohe Phenol-Leveln nicht herangewagt haben.

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Hinweis: Da es sich um eine Abfüllung handelt, die ab sofort als Standard erhältlich sein wird, findet sich auf den Flaschen kein Hinweis auf die First Release.

Alex Bruce (Adelphi, Ardnamurchan) zum Master of the Quaich ernannt

Einige unter uns kennen Alex Bruce, den Managing Director der Adelphi Distillery Ltd. und der Ardnamurchan Distillery, von Messen oder Tastings persönlich. Den anderen ist er wohl durch seine Tätigkeiten rund um den unabhängigen Abfüller Adelphi bekannt. Ihm wurde nun eine besondere Ehre zuteil: Er wurde am 17. Oktober in den Rang eines Master of the Quaich erhoben.

Nach 20 Jahren in der Industrie und 10 Jahren als Keeper of the Quaich, erhielt er die Auszeichnung für seine Dienste um die schottische Whiskyindustrie. 2500 Keepers gibt es weltweit, aber nur 200 Masters. Alex Bruce war einer von fünf, die auf der Sitzung im Oktober neu in die illustre Runde aufgenommen wurden.

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Wir gratulieren Alex sehr herzlich zu dieser Ehre – und wer dies auch tun will, der wird auf der Aquavitae an diesem Wochenende in Mülheim ebenfalls Gelegenheit dazu haben, denn Alex wird dort anwesend sein.

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Die Destillerie Ardnamurchan. Bild: Ardnamurchan Distillery