PR: Limitierte Sonderedition Lagavulin 25 Jahre zum großen Jubiläum

In den Shops ist sie seit einer Woche zu sehen, die limitierte Jubiläumsausgabe des Lagavulin 25yo in Fassstärke. Diageo und die Destillerie haben uns alle wissenswerten Infos über diese Abfüllung in einer Pressemitteilung zukommen lassen – samt den offiziellen Tasting Notes. Lesen Sie hier mehr:

Limitierte Sonderedition Lagavulin 25 Jahre zum großen Jubiläum

Die berühmte Single-Malt-Destillerie von der Insel Islay wird 200 Jahre alt. Gefeiert wird dieser Anlass mit einer limitierten Sonderedition in Fassstärke.

Hamburg, 24. Oktober 2016 – 2016 ist das Jahr eines ganz besonderen Jubiläums in der Welt des Whiskys. Lagavulin, die legendäre Destillerie von der schottischen Insel Islay, zelebriert ihr 200-jähriges Bestehen und präsentiert einen 25 Jahre alten Lagavulin, der seinesgleichen sucht. In dieser speziellen, streng limitierten Edition spiegelt sich die ganze jahrhundertelange Erfahrung, Tradition und die Liebe zum Whisky der Lagavulin Destillerie wider. Der Lagavulin 25 Jahre ist auf 8.000 Stück limitiert und folgt dem Lagavulin 8 Jahre, der zum Auftakt der Feierlichkeiten bereits auf den Markt gebracht wurde.
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Im Jahre 1816 beaufsichtigten John Johnston und Archibald Campbell die Destillation des „New Make Spirits“. Seither produziert die Destillerie an der ungestümen Meeresbucht Islays getreu dem großen Vermächtnis von Johnston und Campell Spirituosen von höchster Qualität. Die Brennerei verzeichnet große Erfolge und genießt unter Whisky-Kennern eine hohe Anerkennung. Aufgrund ihrer besonderen Lage an der Lagavulin Bay kann die Destillerie nicht erweitert werden, so dass die Nachfrage oft nicht gedeckt werden kann. Das macht die Lagavulin Whiskys zu begehrten Sammlerobjekten.

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Ausschließlich in Sherry-Fässern gereift, handelt es sich bei der 25-Jahre-Edition um eine Abfüllung in natürlicher Fassstärke (51,7 Vol.-%). Der Ultra-PremiumWhisky reifte zu einem kräftigen, intensiven und komplexen Geschmack heran: tiefer, weniger rassig, dafür weniger abgerundet als jüngere Whiskys. Dieser Lagavulin zeigt eine ganze Palette rauchgeschwärzter, fleischiger und torfiger Noten, wundervoll ausbalanciert durch ausgewogene reife Früchte, Minze und süße Cerealien.

Georgie Crawford, Managerin der Destillerie, erklärt die enge Verbindung zwischen Insel und Whisky:„Seit zwei Jahrhunderten wird Lagavulin von den Bewohnern der Insel in harter Arbeit von Hand hergestellt – vom Torfstecher bis zum Lagerarbeiter. Die Menschen, die Lagavulin zu dem gemacht haben, was er heute ist, eint die Leidenschaft, einen preisgekrönten Islay-Whisky herzustellen. Ich kann mit Stolz behaupten, dass ich zu dieser Gruppe gehöre.” Dr. Nick Morgan, Head of Whisky Outreach von Diageo, fügt hinzu: „Zur Fortsetzung der Feier dieses besonderen Geburtstags wollten wir eine brandneue Abfüllung für Lagavulin Enthusiasten weltweit herausgeben. Es ist unser Ziel, in diesem Jahr möglichst viele Besucher nach Islay zu bringen und Islay möglichst vielen Menschen weltweit zu präsentieren, um die jahrelange Handwerkskunst und Leidenschaft zu würdigen.”

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Die 25 Jahre alte Sonderabfüllung kommt in einer wunderschön designten limitierten Flasche. Sie ist verziert mit den Namen aller bisherigen DestillerieManager und einem Flaschenanhänger mit der Aufschrift „1816 to 2016“. Der Lagavulin 25 Jahre ist eine wahre Rarität und schon jetzt ein ausgesuchtes Sammlerstück. Die unverbindliche Preisempfehlung liegt bei 999,– Euro.

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TASTING NOTES

Farbe: Kräftige rötliche Kastanie; langsam, anhaltend.

Nase: Tief, komplex und insgesamt trocken. Kräftig, aber flüchtig; braucht wirklich Zeit, sich zu entfalten. Zunächst weiche Trockenfrüchte wie Feigen, Datteln oder Pflaumen; eine Spur Melasse-Toffee, fast ohne Süße; ganz entfernt leicht medizinische Nuancen von Holzpolitur; Übergang zu Holzkohle und Rauch, einer edlen Eichentruhe ähnlich, die zu nah am lodernden Feuer steht. Allmählich entdeckt man Anklänge von Marmelade, gebratenem Fleisch, Honig und sogar Himbeerpüree. Im Abgang saubere reife, rote Äpfel, Minze und mit der Zeit ein Hauch Siegelwachs. Wasser bringt weiches Toffee, Milchschokolade und süßes Marzipan zur Geltung, unterlegt von Sauerkirsche, kaltem Rauch, angekohltem Holz und Kiefernharz.

Körper: Mittlerer bis voller Körper, umhüllend.

Gaumen: Üppige, ölige Textur; anfangs bittersüß, ingwerbetont, leicht trocken; intensiv mit einer Fülle von angebranntem Holz, Räucherfleisch, Honig, angebranntem Toffee-Gebäck und Asche. Dann erfrischende Minze. Salzig, dann wieder süß mit Wasser; leichte Torf- und Minznote. Jetzt weich, angenehm und entspannt.

Abgang: Lang, weich mit leichter Honigsüße und elegant; mit langsam aufsteigendem duftenden Holzrauch, Asche, Salz und dezenter Chilischärfe; gefolgt von kühlendem Eukalyptus. Dann ölig und bittersüß mit Nuancen angebrannter Orangenschale – all dies köstlich verweilend. Wasser macht ihn weicher und bringt am Ende eine dezente Schärfe hervor.

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Exklusiv: Jetzt drei DIN A4 Bildkalender „Land of Whisky 2017“ gewinnen!

Wir haben im letzten Artikel den Whiskykalender „Land of Whisky 2017“ von Michael Schmidt mit seiner Presseaussendung angekündigt – hier können Sie nun eines von drei DIN A4-Exemplaren des Bildkalenders gewinnen.

Der Kalender zeigt in 12 Motiven nicht nur Ansichten aus und in Destillerien, sondern auch Schottlands wunderschöne Natur.  Im Jahr 2017 geht es von den wildromantischen Gipfeln am Loch Katrine zur eleganten Hauptstadt Edinburgh und weiter zur nebelverhangenen Whiskybrennerei Ardbeg an der Küste der Hebrideninsel Islay. Hier zum Beispiel ein Bild aus dem Fasslager von Deanston:

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Wenn Sie sich das ganze Jahr über Schottland ins Heim holen wollen, können Sie den Kalender im Buchhandel bestellen (im Format DIN A4: ISBN 978-3-00-054381-4, die große DIN-A3-Version: ISBN 978-3-00-054305-0) – oder hier bei uns insgesamt 3x gewinnen.

So gewinnen Sie einen von drei Kalendern „Land of Whisky 2017“ in DIN A4:

1. Beantworten Sie bitte folgende Gewinnfrage: In welcher Whiskyregion liegt die Destillerie Deanston?

a) In den Highlands
b) In den Stonedlands

2. Die richtige Antwort schicken Sie gemeinsam mit Ihrem vollen Namen und Ihrer Postanschrift ab sofort an folgende email: contest@whiskyexperts.net – und zwar mit dem Betreff Kalender!

Unter allen richtigen Antworten, die uns bis 31. Oktober 2016, 23:59 Uhr mitteleuropäischer Zeit erreichen, ziehen wir die Gewinnerinnen oder die Gewinner der Preise.

Pro Person ist nur eine Teilnahmemail möglich!

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Teilnahmebedingungen:

Am Wettbewerb kann jeder mitmachen, der in Deutschland, Österreich oder der Schweiz wohnt und das 18. Lebensjahr vollendet hat. Der Wettbewerb läuft ab sofort bis 31. Oktober 2016, 23:59. Die Gewinner/innen werden am 1. November auf unserer Webseite bekanntgegeben und per Mail benachrichtigt. Der Wettbewerb findet unter Ausschluss des Rechtsweges statt – es kann dazu kein Schriftverkehr geführt werden. Mitarbeiter von Whiskyexperts  sind von der Teilnahme ausgeschlossen. Der Versand des Kalenders erfolgt durch den Autor.

Mit der Teilnahme erklären Sie sich mit diesen Teilnahmebedingungen einverstanden. 

Wir wünschen Ihnen viel Glück und drücken Ihnen die Daumen!

Herzlichst,

Ihr Whiskyexperts-Team

PR: „Land of Whisky“ – Mit Traumstränden und Whiskyinseln durch das Jahr

Von Michael Schmidt haben wir – wie in jedem Jahr – eine Pressemitteilung zum Erscheinen seines Schottlandkalenders „Land of Whisky“ erhalten. Der schon zum sechsten Mal in limitierter Auflage produzierte Kalender zeigt das Reich des Whiskys von seinen schönsten Seiten. Und: Wir freuen uns, auch heuer wieder drei Exemplare davon für unsere Leser verlosen zu dürfen. Mehr dazu in der nächsten Meldung. Hier jedenfalls der Pressetext zum Kalender:

Mit Traumstränden und Whiskyinseln durch das Jahr

Bildkalender zeigt Schottlands schönste Seiten in DIN A3 und A4

Einsame Straßen, eingefasst von groben Steinmauern ziehen sich durch eine saftig grüne Landschaft. Am Ende des Weges locken azurblaues Wasser und der feine Sand von Faraid Head an Schottlands Nordwestspitze. Es sind die schönsten Seiten des hohen Nordens, den der Bildkalender „Land of Whisky“— für Schottland- und Whiskyfreunde zeigt. Der Fotojournalist Michael Schmidt aus Langen bei Frankfurt am Main hat beeindruckende Bilder der schottischen Landschaft aufgenommen und die Kunst der Whiskyherstellung fotografisch eingefangen.

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Herausgekommen ist ein opulenter Bildkalender mit einer Auflage von 350 Exemplaren in den Formaten DIN A3 und DIN A4. Diesen gibt Schmidt bereits seit sechs Jahren im Eigenverlag heraus. Der Kalender hat nicht nur in Deutschland sondern inzwischen auch im europäischen Ausland Freunde und Sammler gefunden. Im Jahr 2017 geht es von den wildromantischen Gipfeln am Loch Katrine zur eleganten Hauptstadt Edinburgh und weiter zur nebelverhangenen Whiskybrennerei Ardbeg an der Küste der Hebrideninsel Islay.

Schmidt muss of viel Geduld aufbringen, bis eines seiner Kalendermotive zustande kommt. Er berichtet: „Bei meinen Aufnahmen lege ich besonderen Wert darauf, dass der Betrachter einmalige Bilder aus der Whiskyproduktion sieht, was sonst kaum möglich ist.“ Dazu gehöre auch, dem launischen Wetter die Stirn zu bieten und die eine oder andere Absage hinzunehmen, wenn es darum gehe, eine Fotogenehmigung bei den großen Whiskyherstellern zu erhalten. „Selbst wenn die Whiskybrennereien romantisch anmuten, so gehören Sie zum Teil Weltkonzernen mit Millionenumsätzen“, so Schmidt. Besonders stolz sei er über rare Bilder aus dem düsteren Fasslager der Deanston Brennerei oder vom messingglänzenden „Spirit Safe“ der Tullibardine Distillery, durch den der Rohbrand fließt.

Schmidt kennt den rauen hohen Norden nicht nur als Tourist, sondern er hat auch zwei Jahre dort gelebt und das Land lieben gelernt. Unter anderem war er in Glasgow als Korrespondent und Reiseleiter tätig. Im Rhein-Main-Gebiet veranstaltet er regelmäßig Whiskyseminare und befasst sich journalistisch mit dem Thema Whisky.

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Das Kalenderdesign mit englischsprachigem Kalendarium entstand in Zusammenarbeit mit dem Wiesbadener Grafiker Ulrich Klein, der das Atelier K.Design leitet. Der Kalender im Format DIN A4 (ISBN 978-3-00-054381-4) kostet 15,50 Euro, die große DIN-A3-Version (ISBN 978-3-00-054305-0) 23,95 Euro. Erhältlich ist er im Buchhandel, im Whiskyfachhandel oder direkt bei Michael Schmidt unter der Homepageadresse www.schmidt-punkt.de.

Serge verkostet Diageos Special Releases: Cambus 40yo vs. div. Grains

Ein vierzigjähriger Cambus ist die diesjährige Grain-Abfüllung im Rahmen der Special Release 2016 von Diageo. Ein Single Grain dieses Alters hat das Zeug dazu, etwas Besonderes zu sein, und bei dem Preis, den das Unternehmen für ihn aufruft, darf man sich auch etwas in dieser Richtung erwarten.

Serge Valentin hat den Cambus 40yo gemeinsam mit einigen anderen Grains aus seinem Archiv verkostet, und aus dem Vergleichstasting geht er auch als Sieger hervor. Den Preis von über 1000 Euro will Serge nicht weiter kommentieren, und wir – als Berichterstatter – natürlich auch nicht.

Hier die Ergebnisse:

  • Cambus 40 yo 1975/2016 (52.7%, OB, Special Release, 1,812 bottles): 89 Punkte
  • Port Dundas 27 yo 1988/2016 (51.5%, Douglas Laing, Old Particular): 70 Punkte
  • Carsebridge 33 yo 1982/2016 (44.9%, Douglas Laing, Old Particular): 75 Punkte
  • Caledonian 41 yo 1974/2015 (50.2%, Hunter Laing, The Sovereign, cask #11836, 200 bottles): 87 Punkte
  • North British 31 yo 1985/2016 (55%, Cadenhead, Small Batch): 84 Punkte

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Loch Lomond: Whisky im Wert von 1 Million Pfund im Boden versickert

Das ist bitter: Wie der Daily Record heute berichtet, hat die Destillerie Loch Lomond durch ein Leck 60.000 Liter Whisky verloren, das sind umgerechnet an die 85.000 Flaschen. Der Whisky im Wert von einer Million Pfund ist unbemerkt in den Boden unter dem Gebäude geflossen.

Passiert ist das Ganze in einer Abfüllanlage für Blends in Glen Catrine in Ayrshire, und zwar durch ein nicht entdecktes Leck in einem der großen Vatting-Bottiche. Dadurch konnte die riesige Menge Whisky über die Zeit austreten. Wenn auch das Meiste in den Boden unter der Anlage versickerte, so ist doch ein Teil davon auch in den River Ayr gelangt, jedoch, so haben Untersuchungen ergeben, in einer wohl nicht umweltschädlichen Menge.

Allerdings befürchten die Behörden, dass der Whisky unter der Destillerie auch ins Grundwasser gelangen könnte – bei 60.000 Litern eine durchaus ernst zu nehmende Sorge. Man wies die Betreiber der Destillerie an, in Hinkunft höchste Sorgfalt im Umgang mit dem Whisky walten zu lassen.

Es ist nicht das erste Mal, dass Loch Lomond sozusagen unfreiwillig Whisky an die Umwelt ausschenkt: Bereits im Jahr 2012 gab es dort ein Leck von 6600 Liter hochprozentigen Alkohols, der fast im Gesamten in den Fluss gelangte – damals zahlte man 12.000 Pfund Strafe. Was diesmal auf die Destillerie an Kosten und Strafe zukommt, wird abzuwarten sein…

Loch Lomond Destillerie, Foto von David Dixon, CC-Lizenz
Loch Lomond Destillerie, Foto von David Dixon, CC-Lizenz

PR: St. Patrick’s Distillery mit erster großer Auszeichnung

Von irish-whiskeys.de haben wir eine Pressemitteilung über eine Auszeichnung für die St. Patrick’s Distillery, deren Produkte das Unternehmen im exklusiven Deutschlandvertrieb führt, erhalten. Man freut sich über einen „Best of Class“-Award für einen Blend in Fassstärke. Zusätzlich haben wir die offiziellen Tasting Notes dazu erhalten.

Wer Genaueres über die Destillerie erfahren will und vielleicht die eine oder andere Abfüllung probieren möchte, der wird auf der Aquavitae, die am kommenden Wochenende in Mülheim stattfindet, am Stand von irish-whiskeys.de Gelegenheit dazu haben. Dort wird auch Barry Fitzgerald, der Sales Manager der St. Patrick’s Distillery vertreten sein und seine Produkte vorstellen. Hier aber die Pressemitteilung:

St. Patrick’s Distillery mit erster großer Auszeichnung

Bei den diesjährigen Irish Whiskey Awards gab es viele überraschende Gewinner. Einer der Gewinner ist der St. Patrick’s Blended Cask Strength Whiskey. In der Kategorie Irish Cask Strength Whiskey wurde er als bester Whiskey seiner Klasse in Irland ausgezeichnet.

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St. Patrick’s Distillery ist eine neue, aufstrebende, unabhängige Marke in Irland. Der Blended Cask Strength ist einer von zwei limitierten Abfüllungen. Der Whiskey ist auf 1.445 Flaschen limitiert und reifte nur in Bourbon Fässern.

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Offizielle Tasting Notes:

Aroma: helle Früchte, Holz, Vanille, Nuss, Malz
Geschmack: Marzipan, Pfirsich, etwas Bittermandel, Malz
Nachklang: langanhaltend mit Vanille und Malz

Video: Die Destillerie Glenfarclas

Nach vielen atemberaubenden Flugaufnahmen bleiben wir diesmal mit unserem Sonntagsvideo auf dem Boden – und zwar auf dem Boden der Destillerie Glenfarclas. Die bei Ballindalloch gelegene Brennerei ist in der Speyside gelegen (auf den Flaschen steht Highland Malt, was technisch gesehen korrekt ist, da die Speyside in den Highlands liegt) und noch immer ein familiengeführtes Unternehmen. Das fünfminütige Video des Youtube-Users Whiskytips zeigt die Destillerie und den Produktionsprozess vom Wasser bis zum Fass. Schöne Bilder aus Glenfarclas in Full HD, zu denen wir einen angenehmen Sonntag wünschen.

Teeling mit Auszeichnungen bei den Irish Whiskey Awards

Die Irish Whiskey Awards sind gelaufen, und die Teeling Distillery konnte dort vorgestern mit ihren Produkten wieder schöne Preise einheimsen. Der Teeling Single Grain wurde zum besten irischen Single Grain gewählt, der Teeling Small Batch zum besten Irish Blended Whiskey unter € 60,- und der Teeling Single Malt Irish Whiskey gewann eine Goldmedaille im Bereich Whiskey mit Alter von 12 Jahren und darunter.

Hier auch noch eine Aufstellung von Preisen, die Teeling unlängst gewinnen konnte:

World Whiskies Awards 2016

  • Teeling Single Grain – World’s Best Grain Whisky
  • Teeling Single Malt – Best Irish Single Malt (No Age Statement)
  • Teeling Revival Single Malt – Category Winner- Irish Single Malt 13 to 20 Years (Revival)
  • Teeling 24 Year Old – World’s Best Irish Single Malt

Spirit’s Masters Awards 2016 – Irish Whiskey Masters 2016

  • Teeling Single Grain – GOLD medal
  • Teeling Small Batch  – GOLD medal
  • Teeling Single Malt – GOLD Medal
  • Teeling Revival Single Malt Volume 2 – GOLD medal
  • Teeling Distillery Spirits Of Dublin Poitin – MASTER Medal

Ultimate Spirits Challenge 2016

  • Teeling Single Grain – 93 points, Excellent Highly Recommended – Chairman’s Trophy (Single Grain)
  • Teeling Single Malt – 92 points, Excellent Highly Recommended

IWSC 2016

  • Teeling Whiskey Madeira Single Cask – Silver Outstanding 2016
  • Teeling Whiskey – The Spirit of Dublin Poitin – Gold 2016
  • Teeling Whiskey Small Batch –Silver Outstanding 2016

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Mindestpreis für Alkohol wird in Schottland Gesetz

Eines der politischen Hauptanliegen der SWA (Scotch Whisky Association) war es, einen gesetzlichen Mindestpreis für Alkohol in Schottland zu verhindern. Man betrachtete diese angestrebte Regelung als Behinderung der freien Wirtschaft. Die Regierung, auf der anderen Seite, sah die Preisregelung als ein wichtiges Instrument im Kampf gegen das nicht unbeträchtliche Alkoholproblem, das in Schottland anzutreffen ist. Man wollte verhindern, dass es zu einfach und zu günstig sei, an Alkohol zu kommen.

Der Kampf ist nun, vorerst, vorbei: Der Mindestpreis für Alkohol in Schottland wird wohl kommen. Nach einem Gerichtsentscheid, dass diese Regelung im Sinne der öffentlichen Gesundheit zulässig sei, wird man wohl zügig an die Umsetzung der Regelung gehen. Die SWA prüft derweilen noch, ob man weiter gegen die Entscheidung angehen werde.

Dies ist bereits der zweite Gerichtsentscheid für das Gesetz. Zuvor gab es auch eine Entscheidung des EU-Gerichtshofes, der die Mindestpreisregelung ablehnte, weil die beabsichtigte Wirkung auch durch höhere Steuern auf Alkohol zu erreichen sei – allerdings hat Schottland keine Befugnis, über die Alkoholsteuer in Großbritannien zu entscheiden.

Empfehlenswert zu dieser Geschichte sind zwei Artikel in der schottischen Presse, die die Entscheidung aus zwei etwas unterschiedlichen Blickwinkeln beleuchten: Einer in The Scotsman, einer in Holyrood.com.

Whiskygenießer wird die Regelung eher nicht betreffen – die Preise von Single Malts liegen ohnehin kräftig über der angestrebten Preisuntergrenze.

Unser Titelbild stammt von Kotivalo (Eigenes Werk) CC BY-SA 3.0, via Wikimedia Commons

Jim Beam: Arbeiter beenden Streik nach Angebot des Unternehmens

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Fast eine Woche lang haben die Arbeiter zweier Destillerien von Jim Beam die Arbeit niedergelegt, nun ist der Arbeitskampf beendet worden. Die Streikenden haben ein neues Angebot des Unternehmens angenommen, das ihre Hauptforderung, Jim Beam möge mehr Vollzeitkräfte anstellen, um die erhöhte Produktion meistern zu können, erfüllt hat. Die Arbeiter sagten, sie hätten zum Teil zuvor 60 bis 80 Stunden die Woche arbeiten müssen, um die Produktion auf dem Niveau aufrecht erhalten zu können, das der Nachfrage entspricht. Der Bourbon-Boom hätte diese Mehrarbeit nötig gemacht – darum die Forderung nach mehr Arbeitern.

Mit 204 zu neun Stimmen wurde nach Vorlage des Angebots eine Resolution zum Ende des Streiks angenommen. Ab Montag wird die Arbeit also wieder aufgenommen, berichtet The West Australian im Rahmen des Yahoo Networks.

David Hunter von Beam Suntory erklärte, dass man intensive Gespräche mit der Gewerkschaft geführt hätte und vor allem den Mitarbeitern die Möglichkeit gegeben habe, ihre Probleme in Anhörungen zu artikulieren.

Neu in der TTB-Datenbank: Craigellachie Double Cask (21yo)

Ein neuer Whisky ist in dieser Woche in der Datenbank des amerikanischen Alcohol and Tobacco Tax and Trade Bureau aufgetaucht, eingereicht von Bacardi und gefunden wie üblich von Sku’s Recent Eats: Der Craigellachie Double Cask Limited Edition, der im Jahr 1994 destilliert wurde und dessen Alter mit 21 Jahren angegeben wird. Das limitierte Bottling ist mit 56.2% abgefüllt – und auf Grund der Zahl der abgefüllten Flaschen (456) wird es wohl eine in dieser Art nur auf die USA beschränkte Ausgabe sein (Sammler der Destillerie sollten sich also rechtzeitig um Bezugsquellen umsehen). Zu den Bourbon-Fässern, aus denen dieser Speysider stammt, gesellen sich laut Label noch Oloroso Sherry Fässer dazu. Hier die Etiketten in der typischen Craigellachie-Art:

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Wie üblich der Hinweis zu den TTB-Einträgen: Dass ein Label in der TTB-Datenbank eingetragen wurde, bedeutet nicht automatisch, dass die Abfüllung dann auch erscheinen wird. Es ist allerdings ein sehr starker Hinweis darauf. 

PR: Die Highlights der 19. Auktion bei Kirschner & Sons

Die 19. Auktion des Auktionshauses Kirschner & Sons ist in diesen Minuten online gegangen, und wie schon bei den Auktionen zuvor sind wir über einige besondere Flaschen in der Versteigerung informiert worden, diesmal von Laphroaig, Bowmore, Cragganmore und Yamazaki. Ab sofort können Sie um die Auktionslots mitbieten – das Auktionsende ist am Sonntag, den 30. Oktober. Hier die vier Highlights, die so wie alle anderen Flaschen mit einem Ausrufpreis von einem Euro starten, in einer Kurzvorstellung:

Highlightflaschen der Auktion Nr. 19 (21.10. – 30.10.2016)

Cragganmore 43 Years Old Single Cask Vintage 1971

cragganmoreDer mit 43 Jahren bisher älteste abgefüllte Cragganmore ist nur im Duty-Free in Dubai erhältlich und somit eine absolute Seltenheit auf dem Markt. 474 Flaschen wurden abgefüllt und wir haben die einmalige Gelegenheit die Flasche mit der Nummer 23 zu versteigern. Der Whisky wird zusammen mit einer hochwertigen Verpackung veräußert.

Hier geht’s zum Artikel. Startpreis: 1 €

 

Bowmore Sherry Wood 34 Years Old Vintage 1971

bowmoreDieser 34-jährige Bowmore wurde im Jahr 1971 destilliert und nach seiner Reifezeit in ehemaligen Sherryfässern in Fassstärke abgefüllt. Von den insgesamt 960 Flaschen haben wir in unserer aktuellen Auktion die Flasche mit der Nummer 63. Ein Must-have für Sammler und Bowmore-Liebhaber.

Hier geht’s zum Artikel. Startpreis: 1 €

 

Yamazaki Sherry Cask 2013

yamazakiIm Jahr 2015 wurde der Yamazaki Sherry Cask 2013 zum weltbesten Whisky gekrönt. Jim Murray vergab in seiner Whisky Bible 2015 dieser besonderen japanischen Rarität insgesamt 97,5 Punkte (von 100). Das erste Mal überhaupt wurde einem japanischen Whisky diese Ehre zu teil. Jim Murray beschreibt ihn als „nahezu unbeschreiblich genial“.

In Europa ist er schon seit Jahren ausverkauft und nur noch schwierig zu bekommen. Bei unserer aktuellen Auktion haben Sie jedoch jetzt die Möglichkeit diesen besonderen Whisky zu ersteigern.

Hier geht’s zum Artikel. Startpreis: 1 €

Laphroaig 35 Years Old Vintage 1976 (Scotia Royale)

laphroaigEin nächstes Highlight erwartet Sie mit diesem Laphroaig aus dem Jahr 1976. Abgefüllt wurde er von dem unabhängigen Abfüller Scotia Royale nach einer Reifezeit von 35 Jahren. 211 Flaschen wurden in Fassstärke abgefüllt und neben dem besonderen Inhalt erhält der Gewinner der Auktion eine hochwertige Flasche mit dazugehöriger Holzverpackung.

Hier geht’s zum Artikel. Startpreis: 1 €

 

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Baubeginn für Lagerhäuser und Abfüllanlage bei Macallan

Nicht nur die neue Destillerie von Macallan wird momentan gebaut, seit vorgestern gibt es bei der Destillerie auch eine weitere Baustelle: Die Edrington Group, denen die Destillerie gehört, hat die Mittel für die Errichtung neuer Lagerhäuser und einer neuen Abfüllanlage freigegeben – jetzt wird am Gelände der Destillerie bei Craigellachie in der Speyside gebaut, berichtet Herald Scotland.

Beauftragt mit dem Bau wurde die aus Elgin stammende Robertson Group, die schon für die Bauarbeiten an der Destillerie verantwortlich zeichnet. Die Fertigstellung der zweiten Baustelle ist für Mitte 2017 geplant, also zeitgleich mit der ersten Inbetriebnahme der neuen Destillerie, die dann im Jahr 2018 endgültig ausgebaut sein soll.

Unser Titelbild zeigt die alte Destillerie Macallan. Bildrechte bei Marcel Freudenstein

Die Baustelle von Macallan. Foto: Dr. Mario Prinz.
So sah es bei Macallan im Frühsommer 2015 aus. Foto: Dr. Mario Prinz.

Serge verkostet Diageos Special Releases: Glenkinchie 24yo

Weiter geht es mit den Verkostungen der Special Release 2016 von Diageo – diesmal steht der Glenkinchie 24yo auf dem Programm, der – sehr interessant – gemeinsam mit dem Standard aus der Lowland-Destillerie, dem Glenkinchie 12yo, verkostet wird.

Die Special Edition gewinnt das Duell – und Serges Wohlgefallen, wenn es auch kein punktemäßiger Triumph ist. 80 zu 85 steht es am Ende – aber wie immer sind die nackten Zahlen wenig aussagekräftig. Link klicken und lesen 🙂

  • Glenkinchie 12 yo (43%, OB, +/- 2016): 80 Punkte
  • Glenkinchie 24 yo 1991/2016 (57.2%, OB, Special Release, 5,928 bottles: 85 Punkte
Glenkinchie Destillerie, Foto von Cls With Attitude, CC-Lizenz
Glenkinchie Destillerie, Foto von Cls With Attitude, CC-Lizenz