Video: Die Cairngorms und Schottland aus der Luft

Sicherlich eine der schönsten Regionen in Schottland sind die Cairngorms, eine Region in den Highlands, die im Winter die Heimat von zahlreichen Wintersportmöglichkeiten ist und für den Rest des Jahres als Wanderparadies genutzt wird. Ihre pittoresken Landschaften sind traumhafte Kulisse für Aufnahmen mit Flugdrohnen. Kirk Watson hat sie, gemeinsam mit anderen Plätzen in Schottland, in unserem heutigen Sonntagsvideo meisterhaft in Szene gesetzt. Gute Unterhaltung mit den kommenden viereinhalb Minuten, entweder hier bei uns oder auf Youtube.

Highland Herold Herbst 2016 erschienen – mit Gratis Download

Der neue Highland Herold für den Herbst ist heute erschienen, und wie immer hat die Redaktion die neue Ausgabe randvoll mit interessanten Inhalten gefüllt. Das Beste daran: der Highland Herold wird wie immer gratis als PDF zum Download angeboten – Sie können hier auf die aktuelle Ausgabe zugreifen.

Wie schon gesagt: das Inhaltsverzeichnis verspricht jede Menge interessanten Lesestoff rund um Whisky:

  • Indian Whisky: Ernst Scheiner schreibt über den indischen Whiskymarkt und über seinen Besuch bei Amrut in Bengaluru. Dazu gibt es drei Blindverkostungen von Whiskys aus dem Portfolio der Amrut Distilleries.
  • Isle of Skye: Das Gesellschaftsspiel mit dem gleichen Namen wie die schottische Insel wurde kürzlich mit dem Preis „Kennerspiel des Jahres 2016“ ausgezeichnet. Wir haben es gespielt und berichten, wie es funktioniert.
  • Blind verkostet: Der Motörhead Whisky, ein Single Malt hergestellt in der Mackmyra Distillery in Schweden, und der McRaven Single Malt aus der Sauerländer Edelbrennerei.
  • German Independents: Unabhängige Abfüller kommen nicht immer aus Schottland. Thorsten Herold fasst die grundsätzlichen Möglichkeiten beim Fasseinkauf zusammen und stellt drei deutsche Akteure auf diesem Sektor vor.
  • Crossover Cooking: Jan Steinhauer verbindet schottische Zutaten, indische Gewürze und Whisky zu einem Scotch Curry.
  • Just Bottled: Sechs Seiten voll mit neuen Whisky(e)s für den Herbst.

Schöne Wochenend-Lektüre – wir wünschen Ihnen viel Vergnügen damit!

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Whisky im Bild: Einblicke in die Destillerie Tomatin

Heute möchten wir Sie mit Bildern von Marcel Freudenstein in die Destillerie Tomatin einladen. Unsere ersten drei Fotos zeigen Eindrücke aus der Cooperage, wo Fässer aufbereitet und repariert werden:

Tomatin Cooperage. Bildrechte: Marcel Freudenstein
Tomatin Cooperage. Bildrechte: Marcel Freudenstein
Tomatin Cooperage. Bildrechte: Marcel Freudenstein
Tomatin Cooperage. Bildrechte: Marcel Freudenstein
Tomatin Cooperage. Bildrechte: Marcel Freudenstein
Tomatin Cooperage. Bildrechte: Marcel Freudenstein

Unser nächstes Bild zeigt einen begehbaren Mashtun in der Destillerie, die in den Sechzigerjahren des vorigen Jahrhunderts die größte Brennerei in Schottland war, nun aber nur mehr mit einem Teil ihrer Kapazität arbeitet:

Mashtun in Tomatin. Bildrechte: Marcel Freudenstein
Ein begehbarer Mashtun in der Destillerie Tomatin. Bildrechte: Marcel Freudenstein

Und dann nehmen wir Sie noch in den Raum mit, wo Sie als Besucher der Destillerie sich selbst eine Flasche „handfilled at the distillery“ abfüllen und mitnehmen können:

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Bildrechte: Marcel Freudenstein

Für welches Fass würden Sie sich entscheiden?

Exklusiv: Alles zu den Diageo Special Releases 2016 (Teil 2)

(Hier geht es zu Teil 1) Es ist seit fast zwei Jahrzehnten ein beweglicher Feiertag im Kalender von Whiskyfreunden: Das Erscheinen der Special Releases von Diageo. In diesem Jahr sind die zehn Abfüllungen der Diageo Special Releases 2016 am 21. September auf den Markt gekommen und bei den Händlern verfügbar.

Wir möchten Ihnen diese Sonderabfüllungen in einer dreiteiligen Artikelserie detailliert vorstellen (heute mit Teil 2, den ersten Teil finden Sie hier) – mit den Infos zu den jeweiligen Destillerien, der Bedeutung der Abfüllung im Verlauf der Special Releases und im Zusammenhang mit den anderen offiziellen Abfüllungen der Brennerei. Auch dabei sind die ausführlichen offiziellen Tasting Notes und Infos zur Auflage und zum Preis.

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Heute bringen wir Infos zu insgesamt vier Abfüllungen, aus den Destillerien Caol Ila, Lagavulin, Glenkinchie und Cragganmore:

Caol Ila 15 Jahre, Destillation 2000 (HS), 61,5% Vol. Region: Insel Islay

Caol Ila wurde 1846 gegründet, in der Nähe von Port Askaig durch Hector Henderson. Der Name ist die gälische Bezeichnung für „Islay-Sund”.

Ein Wasserfall lieferte die Energie zum Betrieb der Hebezüge für die Gerste und den Druck für die Hydranten. Heute nutzt ein neuer Wärmetauscher die See zur Kühlung des heißen Prozesswassers, bevor es in die Kondensatoren zurückgeführt wird.

CAOL ILA 12 Jahre und 18 Jahre sowie Abfüllungen in Fassstärke gehören seit 2002 zu den Standards der Destillerie. Caol Ila 12 Jahre und 18 Jahre wurden in 2004, 2005 und 2008 mit der IWSC-Goldmedaille ausgezeichnet. Caol Ila 12Jahre konnte noch viele weitere Preise einheimsen, auch im aktuellen Jahr.

Im Jahr 2010 kamem der neue COAL ILA 25 Jahre und die Moch-Abfüllungen mit neuer Ausstattung zur Produktpalette dazu. Auch diese Abfüllungen sind mit zahlreichen internationalen Preisen ausgezeichnet.

Die Distillers Edition (DE) erhielt Gold und „Best in Class“ beim IWSC 2009, Gold beim ISC 2009, SWM 2010, zweifache Goldmedaille und bester Single Malt Scotch Whisky in SF 2011.

Der Caol Ila 15yo ist die elfte limitierte Abfüllung eines ungetorften CAOL ILA. Er stammt aus einer einmal jährlich produzierten Charge eines ungetorften Malt für das Blending im „Highland”-Stil.

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Die Destillation erfolgte 2000 – damit ist er die erste Abfüllung dieser Serie im neuen Jahrtausend. Der Caol Ila 15yo stammt aus wiederbefüllten Fässern (Hogsheads) aus amerikanischer Eiche und wiederbefüllten Fässern (Butts) aus europäischer Eiche

Empfohlener UVP je Flasche 119 €

Offizielle Tasting Notes:

Dieser komplexe CAOL ILA im kräftigen Stil früherer ungetorfter Malts trägt die typische jugendliche und lebhafte DNA dieser Marke. Er verbindet herrliche Fruchtaromen und maritime Noten mit weichen reifen Tanninen; mit Wasser saftig, weich und entspannt

Farbe: Helles Goldgelb mit grünen Reflexionen. Feine kurze Perlung.

Nase: Geruhsam, fein und präzise; gibt wenig Hinweise auf den kräftigen Gaumen. Frisch und blitzsauber; zunächst frische grüne Äpfel über einer weichen cremigen Schicht von Toffee und Malz. Saure Note, die allmählich ins Maritime übergeht (getrocknetes essbares Seegras, Salz); angenehm spritig, mit Minze und Anklängen von Zitrusfrüchten (frischer Zitrone) sowie einer trockenen Stachelbeer-Schärfe. Rein und insgesamt vorsichtig definiert; Wasser bringt eine weichere kühlere Note von frisch gewaschener Baumwolle hervor, gefolgt von einem ganzen Obststand frischer Früchte sowie Nuancen von Erdbeere, Karamell und Harz.

Körper: Leicht

Gaumen: Anspruchsvoll und vielleicht zu kräftig für den Genuss in natürlicher Fassstärke; dennoch im Wesentlichen frisch, leicht und temperamentvoll; mit süßem Geschmack. Kühlendes Menthol, pikante Frucht, dann viel Malz und Toffee. Mit Wasser viel zugänglicher mit weichem, leicht süßlichem und saftigem Geschmack; die fruchtige Süße wird durch Salz und leichte Säure abgemildert (wie bei Bitterlemon). Am Ende zäh, mit noch mehr Frucht, Gerstenzucker und Minze.

Abgang: Verlockend, aber dennoch kraftvoll! Ausgesprochen wärmend, mit einer späten belebenden Note von Menthol und Eukalyptus. Mit Wasser weich und sanft; kürzer, aber nach wie vor wärmend und ingwerbetont, mit bitterem fenchelähnlichen Charakter und einem Nachgeschmack, der an Pistazien erinnert.

Cragganmore FL, 55,7% Vol. Region: Speyside

Cragganmore wurde 1869 von John Smith, dem ehemaligen Commissioning Manager von Glenlivet, gegründet. Es war die erste Destillerie in der Speyside, die gebaut wurde, um die Eisenbahn als Transportmittel zu nutzen.

Konzipiert wurde sie durch den Altmeister der Whisky-Architekten, Charles Doig of Elgin.

  • Übergang der Kontrolle auf Gordon Smith 1893.
  • Umbau 1901.
  • 1923 Ende der Smith-Dynastie. Übergang der Kontrolle auf ein Konsortium unter der Leitung von Sir Peter Mackie.
  • 1925 „A1”Bewertung durch Blendmaster
  • Schließung von 1931 bis 1934; eingeschränkte Produktion von 1941 bis 1946;
  • Wiederaufbau 1948.
  • Verdopplung der Kapazitäten 1964.
  • 1972 Umstellung der Brennblasen auf Dampf

Der Cragganmore dieses Jahres ist die sechste Abfüllung eines CRAGGANMORE dieser Serie.

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Er stammt aus drei Fasstypen, die aufgrund des Geschmacks ausgewählt wurden: wiederbefüllte sowie wiederaufbereite Fässer (Hogsheads) aus amerikanischer Eiche und Ex-Bodega-Fässer (Butts) aus europäischer Eiche.

Weltweit sind 4.932 einzeln nummerierte Flaschen verfügbar.

Empfohlener UVP je Flasche 559 €

Offizielle Tasting Notes:

Wundervoll strukturiert und beruhigend mit weicher, süßer Nase – dieser CRAGGANMORE ist beeindruckend durch und durch und bringt den trockenen Charakter der Destillerie voll zur Geltung; verlockender intensiver Geschmack, der durch ein interessantes Zusammenspiel von Eiche und Malz allmählich in einen langen, wärmenden Abgang mündet; mit Wasser herrlich subtil.

Farbe: Warmes Goldgelb, mit guter Perlung.

Nase: Wärmend und einladend: Weich und frisch mit zarten Spuren von Bienenwachs, Orangenzesten oder Mandarinen in Dosen und Fruchtsalat auf einer Basis von dickem weichem Malzbrot. Mit der Zeit entfaltet sich eine herrlich ausgewogene pikante Säure, gefolgt von reifen roten Äpfeln. Später rein und trocken, mit einer etwas trockenen kräuterigen und marzipanischen Süße. Mit Wasser weicher und zugänglicher und einer Spur Menthol; blumig und berauschend, mit Anklängen von Bananen-Kaugummi oder frischem Fruchtsalat mit Crème Anglais. Dann Honig und Butter auf Malzbrot. Leicht nussig.

Körper: Mittelschwer, weich

Gaumen: Anfangs süß mit weicher Textur; zuckrig und intensiv; mit duftendem Fondant in der Mitte des Gaumens. Bald darauf trockener werdend; zedernartig und aromatisch, aber dennoch geschmeidig. Allmählich entwickeln sich herrliche Noten von Kakao und Lakritze, gefolgt von herzhafteren Nuancen von Steinpilzen und etwas Salz. In reduzierter Stärke dennoch weich, aber würziger und voller, kühlend mit weicher Kirschnote, dann echte Spritzigkeit; im Abklingen Minzbonbons und geröstetes Getreide.

Abgang: Lang, wärmend und reinigend. Dann leicht verkohlt, wie verbrannte Früchte auf einem Panettone; rund und trocken, mit späten flintigen Noten und umhüllenden Tanninen: Mit Wasser leichter Rauch und Gewürze; lang und umhüllend, mit frischem Fruchtkompott. Später Minze und schließlich wieder kräuterig; nach wie vor feurig und reinigend.

Glenkinchie 24 Jahre, Destillation 1991, 57,2% Vol. Region: Lowlands

1837 erfolgte die Gründung durch die Bauern George und John Rate. Der Whisky ist auch bekannt als „The Edinburgh Malt” – da die Destillerie nur 20 Meilen von der Stadt entfernt liegt.

  • Umbau als Brennerei-Musteranlage um 1890.
  • Fast kontinuierlicher Betrieb, was ungewöhnlich ist: nur mit kurzer Unterbrechung, sogar während der zwei Weltkriege.
  • 1914 weitere Expansion und Umbau zu einer der fünf Lowland-Destillerien der Scottish Malt Distilleries.
  • 1981 Umbau der Brennerei und Umstellung auf Dampfbetrieb.

Glenkinchie hat zwei der größten Brennblasen Schottlands. Die Rohbrand-Brennblase (wash still) fasst knapp 32.000 Liter.

Glenkinchie ist seit 1987 Vertreter der Lowlands im Rahmen der CLASSIC MALTS.

Dies ist nun die dritte Destillerie-Abfüllung eines GLENKINCHIE in Fassstärke im Rahmen der Special releases. Sie stammt aus wiederbefüllten Fässern (Butts) aus europäischer Eiche und wurde 1991 abgefüllt. Damit ist es der bisher älteste GLENKINCHIE in Fassstärke dieser Serie und die erste Abfüllung aus Fässern aus europäischer Eiche

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Weltweit gibt es 5.928 einzeln nummerierte Flaschen.

Empfohlener UVP je Flasche 419 €

Offizielle Tasting Notes:

Ein lebhafter GLENKINCHIE, mit mehr Körper als jüngere Malts und deutlich mehr Würze. Nach vorsichtigem Start entfalten sich in der Nase klar definierte Aromen von Blüten, Früchten und Cerealien; mit Wasser milder; auf dem Gaumen jedoch komplex und im Abgang herrlich trocken, aromatisch und bittersüß.

Farbe: Kräftiges Goldgelb, klarer Bernsteinton; gute Perlung („Beine“)

Nase: Reif und überlegt; anfangs zart, dann schnell voll und üppig; mit herben Kopfnoten von Limette und kandierten Äpfeln; dann Spuren von Walnüssen auf einer weichen Schicht von süßem Biskuit; begleitet von moosigen Basisnoten mit Spuren von Kiefernharz. Mit der Zeit saftiger durch sich entfaltende Noten von Ananas, Orange und Rosinen, während die Basisnoten aschiger werden; mit Karamell Übergang zu gebräunter Butter. Mit Wasser versetzt geschmacklich trockener und appetitlich herb; man riecht Fruchtkompott und Vanillecreme und eine zunehmende Toffee-Note sowie eine Spur warmes geschliffenes Holz.

Körper: Mittelschwer und ölig

Gaumen: Weiche Textur, wärmend; zunächst bittersüß, bald darauf würzig und holzig, mit Zedernholz, Bananenbonbons und Vanillecreme. Ziemlich trocken und zunehmend wärmer mit ausgeprägter Ingwernote und süßen knusprigen Cerealien. Mit Wasser süß, aber weniger intensiv und weich, delikat mit leichter würziger Schärfe.

Abgang: Lang und warm, mit einer Spur Szechuanpfeffer (im Mund aromatisch und kühlend). Ingwerbetont mit Zimt und Zedernholz; mehr Toffee und schokoladenweichen Tanninen; dann reinigend. Mit Wasser länger, trockener und nach wie vor wärmend, süß und aschig; angebrannter Melassetoffee und bittere Süße.

Lagavulin 12 Jahre, 200. Jubiläum, 57,7% Vol. Region: Insel Islay

Die Destillerie liegt in der Bucht von Lagavulin, unterhalb des Dunyvaig Castle, einer alten Festung der  Lords of The Isles. Sie wurde 1816 von John Johnston auf dem Gelände einer ehemaligen Schwarzbrennerei gegründet und 1838 von Alexander Graham weiterbetrieben.

  • 1890 Übernahme durch Peter Mackie.
  • 1908 Eröffnung von Malt Mill, einer weiteren Destillerie.
  • 1918 Schließung für eine Saison.
  • 1924 Umfirmierung von Mackie & Co. in White Horse Distillers.
  • Schließung von 1941 bis 1945.
  • Elektrisches Licht 1948.
  • Beginn des Umbaus 1951;
  • Explosion und Brand 1952;
  • Wiederaufnahme der Produktion 1953.
  • Schließung von Malt Mill 1962.
  • Umstellung von Lagavulin auf Dampfbetrieb 1969.

Bis 1987 wurde Lagavulin als 12 jähriger abgefüllt, seitdem mit 16 Jahren als Classic Malt.

Der Lagavulin 12 aus dem Jahr 2016 ist die vierzehnte Abfüllung einer Serie 12 Jahre alter Malts aus Originalbeständen der Destillerie. Er stammt aus wiederaufbereiteten Fässer (Hogsheads) aus amerikanischer Eiche mit einer Lagerdauer von jeweils mindestens 12 Jahren

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Auch das Etikett macht sichtbar, dass es sich diesmal um eine Jubiläums-Abfüllung zum 200. Jubiläum der Destillerie (1816-2016) handelt.

Empfohlener UVP je Flasche 109 €

Offizielle Tasting Notes:

Klassischer, gut strukturierter LAGAVULIN, der Liebhaber rauchiger Malts begeistern wird; herrlich rauchig, ölig und bittersüß; rein im Charakter und wundervoll ausgewogen, mit überzeugender Raffinesse; ein Malt, der sowohl zum Essen als auch als Digestif geeignet ist; leichter in Geschmack und Textur und nicht so trocken wie frühere Malts der Serie.

Farbe: Sehr blasses Goldgelb mit graugrünen Reflexen. Langsame Perlung („Beine“).

Nase: Auf der eine Seite, direkt und schnörkellos mit kräftigem schwelenden Torfrauch der sich sofort ausbreitet, begleitet von frischen reinen Noten. Auf der anderen , süßeren Seite, eine breite Fülle süßer Noten; zunächst Puderzucker, kompensiert durch reinigende Noten, gefolgt von Zitrone und Pfefferminz über Sirup auf warmem Baguette. Spuren von Alkohol und Orangenzesten. Später Aromen von Grillfleisch, Ahornsirup und Nuancen von Kiefer und Eukalyptus. Und schließlich Zuckerwatte und vulkanischer Rauch. Mit Wasser jünger und lebhafter. Jetzt süß und minzig, mit herbsüßer Frucht; dann entfernt vulkanischer Rauch und sauberes Zeitungspapier.

Körper: Leicht, weich und ölig.

Gaumen: Erstaunlich mild, weich und süß, durch Salz ausbalanciert. Intensiv und kühl; zunächst mit fruchtiger Schokolade, dann wärmend und rauchig; mit körnigen Cerealien, Minze und vulkanischem Rauch. Aber auch fein und ölig mit weichen Tanninen. Mit Wasser entspannter im Geschmack, kühl und ölig; in eine intensive zähe, von Rauch und Honig geprägte Süße übergehend, die durch Salz ausbalanciert wird; zunehmend leicht verbrannt und wärmend. Insgesamt aromatisch, holzig und leicht reinigend.

Abgang: Sehr lang und raffiniert; zunächst weich und kühlend, dann wärmend, scharf und rauchig mit appetitlich bitterer Note. Mit Wasser bleiben alle Aromen erhalten; lang anhaltend, süß und nach wie vor scharf, aber mit belebenden Kräutern und rauchigem Abgang.

(Weiter zu Teil 3)

Neu: The Dalmore 35yo

Von The Dalmore gibt es eine neue Abfüllung zu vermelden: Die Highland-Destillerie wird im Oktober einen neuen 35jährigen Whisky auf den Markt bringen. Drei verschiedene Fasstypen wurden für den neuen The Dalmore 35yo verwendet: ein Bourbonfass, ein Matusalem Sherry Butt und ein Port Colheita Pipe.

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Der Whisky kommt, dem Alter und wohl auch dem Preis entsprechend, in einem aufwendig gearbeiteten Baccarat-Kristalldecanter mit einem von den schottischen Silberschmieden Hamilton & Inches hergestellten Silberverschluss. Das ganze befindet sich dann in einer hochwertigen Überverpackung.

Der Decanter wird weltweit bei ausgewählten Händlern zu finden sein, über den Preis hüllt man sich in der Presseinformation in vornehmes Schweigen…

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PR: Brown-Forman mit vielen Aktivitäten beim Bar Convent Berlin

Brown-Forman Deutschland hat uns eine Pressemitteilung über die geplanten Aktivitäten des Konzerns beim Bar Convent Berlin, der am 11. und 12. Oktober in der Hauptstadt stattfindet, gesendet. Hier können Sie alles Wissenswerte erfahren:

Brown-Forman Deutschland inszeniert beim BCB 2016 American Whiskey in seiner Vielfalt, setzt die Feier zum 150. Jubiläum der JACK DANIEL Distillery fort und stellt das erstmalig aufgelegte Programm „Master of American Whiskey“ vor.

Besonderes Highlight: Besuch von Jeff Arnett, 7. Master Distiller nach Jack Daniel.

Hamburg, 23. September 2016 – Brown -Forman Deutschland, Genussspezialist und Treiber der Kategorie American Whiskey im deutschen Markt, offeriert dem Fachpublikum beim Bar Convent Berlin am 11. und 12. Oktober 2016 drei thematische Schwerpunkte:

Discovering American Whiskey

Mit dem Launch von Woodford Reserve Kentucky Straight Rye im September 2016 hat Brown-Forman Deutschland das American Whiskey Portfolio erstmals um einen Rye erweitert. Neben Woodford Reserve Kentucky Straight Bourbon Whiskey bereichern damit zwei ganz unterschiedliche Qualitäten aus der kleinen, traditionsreichen Woodford Distillery in Kentucky das Sortiment. Auch die JACK DANIEL’S Markenfamilie aus Lynchburg hat in diesem Jahr mit JACK FIRE Zuwachs bei den Likören mit Whiskey bekommen. Brown-Forman Deutschland stellt die Herkunft und Herstellung der vielfältigen Tennessee, Bourbon und Rye Qualitäten anschaulich in einer Barrel Lounge vor. Am Tasting Stand können sich die Besucher von der Geschmacksvielfalt der American Whiskeys überzeugen. Internationale Bar Teams demonstrieren die Möglichkeiten von American Whiskey beim Cocktail Mixing und begeistern mit innovativen Ideen.

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150 Jahre JACK DANIEL Distillery

Anlässlich des 150. Jubiläums der Distillery präsentiert Brown-Forman das große Erbe, das Jack Daniel, Whiskeypionier, Urvater und Namensgeber des heute mehrfach preisgekrönten und zur weltbekannten Ikone avancierten Tennessee Whiskeys, für die Whiskeywelt hinterlassen hat. Er prägt bis heute unverändert die einzigartige Herstellung und die hohen Qualitätsansprüche: Seit 150 Jahren sickert beim Charcoal Mellowing jeder Tropfen JACK durch eine drei Meter hohe Holzkohleschicht, bevor er zu einem echten Tennessee Whiskey wird. Niemand kennt die Einmaligkeit von JACK DANIEL’S besser als sein Master Distiller.

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Als krönender Höhepunkt der Jubiläumsfeierlichkeiten kommt Jeff Arnett, in 7. Generation Nachfolger von Jack Daniel, zum BCB. Sein Vortrag „JACK DANIEL’S – The quest for consistency not compromising on quality” zeigt, wie der Leitsatz von Jack Daniel „Every day you make it, make it the best you can“ bis heute in der Marke weiter lebt. „So war es. So ist es. Seit 150 Jahren.“ Wer noch tiefer in die authentische Lynchburg Szenerie eintauchen möchte, kann sich mit „Virtual Reality“ Brillen auf die Reise begeben und JACK DANIEL’S hautnah erleben.

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Master of American Whiskey

Das neu aufgelegte Programm „Master of American Whiskey“ zeichnet erstmalig die Whiskeykompetenz von Bartendern innerhalb einer Kategorie aus. Mit den unterschiedlichen JACK DANIEL’S Tennessee Whiskeys sowie den Spezialitäten Woodford Bourbon und Rye bildet Brown-Forman Deutschland mit seinem Portfolio die Vielfalt von American Whiskey ab und ist kompetenter Absender. Beim BCB können sich Interessenten informieren und direkt anmelden. „Master of American Whiskey“ baut die erfolgreiche Kategorie innerhalb der Bargastronomie weiter aus und sorgt für innovative Impulse.

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PR: Messe Bremen veranstaltet zum dritten Mal Whisk(e)y-Messe BOTTLE MARKET

Schon zum dritten Mal findet in Bremen der BOTTLE MARKET statt, diesmal vom 18. bis 20. November – eine Whiskymesse, in deren Rahmen diesmal Whiskys aus 20 verschiedenen Ländern vertreten sind. Hier die Presseinfo dazu, die wir heute erhalten haben:

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Hochprozentiger Genuss aus 20 Ländern

Messe Bremen veranstaltet zum dritten Mal Whisk(e)y-Messe

„I am going, I am going, where streams of whiskey are flowing”, sang die legendäre irische Folk-Punk-Band The Pogues. 2015 kam der Whiskey dann zu ihnen: Die West Cork Destillery hat sich bemüht, den Geist der Band in einem Blend einzufangen. Ob er so schmeckt, wie sich „Whiskey in the Jar“ in der Pogues-Version anhört, das können Besucher des dritten BOTTLE MARKET in der Messe Bremen erfahren. Von Freitag bis Sonntag, 18. bis 20. November 2016, wollen Hersteller, Abfüller, Importeure und Händler die Besucher der Halle 7 in die Welt des flüssigen Goldes entführen und damit buchstäblich auf alle fünf Kontinente. „Whisk(e)yfreunde sind experimentierfreudig“, weiß Großhändler Dieter Kirsch.

Auch in Deutschland gibt es inzwischen durchaus eine Tradition im Whiskybrennen. Zu entdecken ist sie am „German Whisky Point“. Hier sind unter anderem bayerische Sorten und der erste Bremer Whisky zu haben oder auch Whisk(e)ypralinen, darunter eine speziell für den BOTTLE MARKET kreierte. Apropos Sonderedition: Es ist wieder eine eigene Abfüllung anlässlich der Messe erhältlich, diesmal von einem irischen Pot Still mit Rum-Finish – plus entsprechende Praline.

„Die Messe zeichnet sich durch ihre einzigartige Mischung und Vielfalt aus“, sagt Projektleiterin Anja Rickmeier. Nirgendwo sonst im Nordwesten würden die Besucher neben dem „Wasser des Lebens“ stimmungsvolle Accessoires, Reiseideen und weitere Leckereien in Hülle und Fülle finden. Rum entwickelt sich ebenfalls zu einem trendigen Thema, gleich drei Aussteller konzentrieren sich darauf. Andere haben Schokolade, Chips und Fudge im Gepäck.
Passend zu einem guten Schluck können Raucher in der Zigarrenlounge guten Tabak kosten. Zudem wird es ein Rahmenprogramm mit Reisevorträgen und Berichten über schottische und amerikanische Brennereien geben.

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Whisk(e)y ist kein Getränk für den frühen Morgen. Die Organisatoren öffnen darum die Veranstaltung am Freitag erst um 14 Uhr (an den anderen Tagen um 11 Uhr). Besucher können sich am Freitag sogar bis 22 Uhr durch die Destillate probieren, wenn sie am Eingang zur Halle 7 ein Nosingglas kaufen – dann gibt es Drams zum Selbstkostenpreis.
In Tastings, die online buchbar sind, lernen Interessierte viele Whisk(e)ys intensiv kennen. Hier sind Medaillengewinner bei der International Wine & Spirit Competition in London zu kosten. Kenner können auch Brände aus amerikanischen Mikro-Destillen oder Abfüllungen mit klingenden Namen wie „The Dark Secret“ und „Quiet Man“ probieren.

Veranstaltet werden diese Tastings stets von Fachleuten und zum Teil von Größen der Szene. So präsentiert die Masterblenderin Angela d’Orazio schwedische Whiskys. Der Brand Manager Peter Wills stellt Destillate der ersten neugegründeten Destillerie auf der schottischen Insel Islay seit mehr als 125 Jahren vor, der Brennereichef Paul Dempsey verkostet mit seinen Gästen Whisky einer Destille in der Region Speyside Auch über diese drei hinaus sind hochkarätige Gäste zu Besuch: So werden die Inhaber einer schwedischen Destillerie erwartet und Vertreter einer taiwanesischen Brennerei.

Der BOTTLE MARKET ist am Freitag von 14 bis 22 Uhr geöffnet, am Samstag von 11 bis 20 Uhr, am Sonntag von 11 bis 18 Uhr. Der Eintritt kostet 9 Euro, ermäßigt 7,50 Euro, das Zweitagesticket 14 Euro und das Ticket für drei Tage 18 Euro. Ein Nosingglas für den BOTTLE MARKET kostet 2 Euro. Die Eintrittskarte gilt auch für die gleichzeitig stattfindende Christmas & MORE in Halle 6, die abweichende Öffnungszeiten hat.

Mehr Infos: www.bottle-market.de, www.christmas-more.de

Bilder: Oliver Saul

PR: Die Highlights der 17. Auktion bei Kirschner & Sons

Es geht wieder los: Die neue Auktion des Auktionshauses Kirschner & Sons ist pünktlich um 12:00 online gegangen, und auch diesmal sind wir wieder vorab über einige besondere Flaschen in der Versteigerung informiert worden, darunter auch ein 50jähriger Yamazaki. Ab sofort können Sie um die Auktionslots mitbieten – das Auktionsende ist am Sonntag, den 2. Oktober. Hier die vier Highlights, die so wie alle anderen Flaschen mit einem Ausrufpreis von einem Euro starten, in einer Kurzvorstellung:

Highlight Flaschen der Auktion Nr. 17 (23.09.2016 – 02.10.2016)

Yamazaki 50 Years Old

yamazakiBei unserer 17. Auktion erwartet Sie ein japanischer Hochkaräter. Der Yamazaki 50 Years Old. Dieser, schon seit einigen Jahren ausverkaufte Whisky, sieht man nur noch sehr selten auf dem Markt. Und wenn, dann wird dieser sehr hoch gehandelt. Zuletzt wurde er für ca. 35.000 € (zzgl. 22,5 % Käuferprovision) versteigert. Abgefüllt wurden von diesem flüssigen Diamanten lediglich 150 Flaschen. Auf Wunsch senden wir ernsthaften Interessenten gerne weitere Bildaufnahmen und Informationen zu.

Hier geht’s zum Artikel.

 

Port Ellen Old & Rare 35 Years Old Single Cask 1977/2012 (Douglas Laing)

port-ellenSie mögen es gerne alt und rauchig? Dann ist dieser Port Ellen mit seinen 35 Jahren genau das richtige für Sie. Er reifte die gesamte Zeit in einem Refill Hogshead Fass, welches bei der Abfüllung im Jahr 2012 gerade noch 155 Flaschen hergab. Bei unserer Auktion haben wir die Flasche mit der Nummer 133 zu Versteigerung.

Hier geht’s zum Artikel.

 

Dalmore Matusalem Sherry Finesse 22 Years Old Vintage 1981

dalmoreLimitiert auf 497 Flaschen erhielt dieser Whisky sein Finish in exklusiven Matusalem-Sherryfässern. Man sagt ihm im Aroma intensive Frucht-, Gewürz- und Sherrynoten nach. Die Dalmore-typische Flasche kommt zusammen mit einer hochwertigen lackierten Box.

Hier geht’s zum Artikel.

 

 

Glen Grant 1968/2008 (Gordon & MacPhail)

glen-grantEin weiterer altgereifter Whisky bieten wir Ihnen mit diesem Glen Grant aus dem Jahr 1968. Die Glen Grant Abfüllungen werden bei Sammlern auf der ganzen Welt immer beliebter und bieten dazu wunderbare Geschmacksnoten. Ob zum Sammeln oder Genießen, bei diesem ca. 40 Jahre alten Whisky machen Sie definitiv nichts falsch.

Hier geht’s zum Artikel.

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PR: Whisky der neuen Generation – Johnnie Walker Blenders’ Batch

Eine erste Pressemitteilung aus Schottland über PRNewswire, die vor kurzem über die Agenturen verbreitet wurde, haben wir bereits hier gebracht – heute hat uns Diageo Deutschland die offizielle deutsche Information zur Veröffentlichung des Johnnie Walker Blenders‘ Batch übermittelt. Hier ist sie in unveränderter Originalfassung, zusammen mit einem Cocktail-Rezept und einem Video zum Launch:

Whisky der neuen Generation: Johnnie Walker Blenders’ Batch

Die weltweite Nummer 1 der Scotch Whiskys* beweist ein weiteres Mal seine Handwerkskunst und stellt eine neue limitierte Blend-Reihe vor

Hamburg, 23. September 2016. Unzählige Experimente, Tests und Versuche mit den verschiedensten Aromen – das zehnköpfige Team rund um Master Blender Jim Beveridge hat seiner Kreativität freien Lauf gelassen. Das Ergebnis: Johnnie Walker Blenders‘ Batch, die lang erwartete Serie experimenteller Whiskys, mit der Johnnie Walker seinem traditionellen Ursprung des Blendens alle Ehre macht. Die erste limitierte Auskopplung ist der an Amerikanischen Whiskey angelehnte Johnnie Walker Blenders‘ Batch Red Rye Finish und ab Anfang Oktober auf dem deutschen und österreichischen Markt erhältlich. Ziel ist es, weitere Blending-Experimente in den nächsten Jahren zu launchen: einmal jährlich eine nationale Variante für Handel und Gastronomie sowie weitere Varianten in kleineren Abfüllungen für ausgewählte Akteure in der Gastronomie.

Blenders‘ Batch: Handcrafted und leicht zugänglich

Die Geschmacksexperimente halten zum einen die althergebrachte Tradition des Blendens aufrecht und testen zum anderen gleichzeitig ihre Grenzen aus. Mit Änderungen unterschiedlicher Herstelllungsbedingungen, wie der verwendeten Holz- und Getreideart oder der Fassverkleidung, fokussierte sich Johnnie Walkers Blender Team auf das Entwickeln und Verstehen von außergewöhnlichen, neuen Geschmacksrichtungen. „Die Blenders‘ Batch Serie gibt Einblicke in die Handwerkskunst und nie endende Suche nach außergewöhnlichen Geschmackserlebnissen, die unser Blending Team antreibt.“, so Guy Escolme, Global Brand Director bei Johnnie Walker. Dank des zugänglichen Charakters, einem modernen und authentischen Auftritt sowie der altbewährten Johnnie Walker Qualität zu Preisen, die sich auch die sogenannten Millennials leisten können, sprechen die neuen Blends eine breitere, jüngere und sowohl männliche als auch weibliche Konsumentenschicht an. Red Rye Finish: Wenn Scotch auf die Aromen von American Whiskey trifft Mehr als 50 Experimente hat es gebraucht, um die erste große Auskopplung der neuen Reihe – Johnnie Walker Blenders‘ Batch Red Rye Finish – zu kreieren.

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Inspiriert von Jim Beveridges Zeit in Louisville, Kentucky, vor über 25 Jahren, in der seine Faszination vom ausgeprägten Geschmack eines Bourbons und Ryes seinen Anfang nahm, entwickelten er und sein Team den neuen Blend. Vier der insgesamt 203 getesteten Malt und Grain Whiskys schafften es in die finale Rezeptur. So auch der lebhafte und frisch fruchtige Cardhu sowie ein cremig vanilliger Whisky aus der mittlerweile geschlossenen Port Dundas Destillerie – allesamt in first-fill Bourbon-Fässern gereift. Nach einer zusätzlichen bis zu 6-monatigen Reifung in ehemaligen RyeFässern ist das Endresultat ein unglaublich moderner Whisky. „Er ist weich, süß und bewusst leicht – in meinen Augen das Beste vom Scotch, spannend kombiniert mit den traditionellen Aromen Amerikanischen Whiskeys.“, schwärmt Beveridge.

Jim Beveridge und das Blending-Team. Bild: Diageo
Jim Beveridge und das Blending-Team. Bild: Diageo

Art of Blending: Für zu Hause und in der Bar

Die beliebtesten der neuen Blends werden in den kommenden Jahren voraussichtlich jährlich wechselnd als Limited Edition veröffentlicht. Zusätzlich werden im HalbjahresRhythmus kleinere (0,5 Liter), streng limitierte Abfüllungen weiterer Geschmacksvarianten gelauncht, die jedoch nur ausgewählten Bars zur Verfügung stehen werden. Johnnie Walker Blenders‘ Batch Red Rye Finish ist ab dem 1. Oktober in der 0,7 l-Flasche für Handel (zu einem UVP von 16,99 Euro) und Gastronomie sowohl in Deutschland als auch Österreich erhältlich. Unterstützt wird Johnnie Walker Blenders‘ Batch Red Rye Finish durch verkaufsfördernde Maßnahmen wie einer ansprechenden Verpackung, prominenten POSund Tischaufstellern) sowie Konsumentenaktivierungen. Der neue Blend kann dank seines Geschmackprofils sowohl „neat on the rocks“ als auch in einer Vielzahl an Longdrinks und Cocktails serviert werden, so zum Beispiel im Signature Drink Red Rye & Ginger.

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Für die weiteren Auskopplungen, die im Laufe der nächsten Jahre auf den Markt gebracht werden sollen, haben Jim Beveridge und sein Team mit weiteren faszinierende GeschmacksNuancen wie Ananas, Schokolade oder aromatische Wein- und Kaffeenoten experimentiert – Sie dürfen gespannt sein!

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* Millionaires‘ Club 2015, meistverkaufter Whisky, Status global

https://www.youtube.com/watch?v=wq8lPbTKr08

Exklusiv: Alles zu den Diageo Special Releases 2016 (Teil 1)

Es ist seit fast zwei Jahrzehnten ein beweglicher Feiertag im Kalender von Whiskyfreunden: Das Erscheinen der Special Releases von Diageo. In diesem Jahr sind die zehn Abfüllungen der Diageo Special Releases 2016 am 21. September auf den Markt gekommen und bei den Händlern verfügbar.

Wir möchten Ihnen diese Sonderabfüllungen in einer dreiteiligen Artikelserie detailliert vorstellen – mit den Infos zu den jeweiligen Destillerien, der Bedeutung der Abfüllung im Verlauf der Special Releases und im Zusammenhang mit den anderen offiziellen Abfüllungen der Brennerei. Auch dabei sind die ausführlichen offiziellen Tasting Notes und Infos zur Auflage und zum Preis.

Unter den zehn Abfüllungen dieses Jahres befinden sich diesmal sechs neue Editionen, drei davon aus längst stillgelegten Destillerien. Vier sind Fortsetzungen von Serien innerhalb der Serie.
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Beginnen möchten wir mit einer solchen, mit einem Single Malt, der nun bereits in der dritten Variation in den Special Releases erscheint:

Auchroisk 25 Jahre, Destillation 1990, 51,2% Vol. Region: Speyside

Auchroisk ist eine der jüngsten Brennereien Schottlands; 1974 in Mulben, Banffshire gegründet; eine Meile vom River Spey entfernt, dort, wo er aus dem Tal heraus seine endgültige Reise ins Meer antritt. Auchroisk gilt als die nördlichste Brennerei in der Region Speyside. Sie ist in einer waldreichen ländlichen Region gelegen, in der Mitte zwischen Keith und Rothes.

The copyright on this image is owned by Anne Burgess and is licensed for reuse under the Creative Commons Attribution-ShareAlike 2.0 license.
Auchroisk. The copyright on this image is owned by Anne Burgess and is licensed for reuse under the Creative Commons Attribution-ShareAlike 2.0 license.

Der gälische Name bedeutet „Furt am roten Fluss”. Ein Bach, der an der Dorie’s-Quelle entspringt, liefert reichlich Wasser für die Destillerie.

Bisher gab es vier Destillerie-Abfüllungen unter dem Namen AUCHROISK. Anfang der 90er Jahre brachte die Destillerie eine 12 Jahre alte „Flora and Fauna”-Abfüllung heraus. Leicht, süß und frisch, angenehm im Mund und mit einem für einen Malt dieser Region erstaunlich trockenen Abgang. Danach kam ein Auchroisk 28 Jahre (1974) in Fassstärke – ein „Rare Malt” aus 2003. In der Nase weich, mit Süßholz- und Toffeenoten, weichem sanftem Körper, süß mit leichter Säure auf dem Gaumen, wärmend und mit lang anhaltendem Abgang. Ein Auchroisk 20 Jahre war Teil der Special Releases 2010. Leicht, aber mit ausgeprägtem Charakter, interessanter cremiger Textur und ansprechender Süße zur Kompensation seiner beachtlichen Stärke. Der Auchroisk 30 Jahre zählte zu den Special Releases 2012. Herrlich frisch und fruchtig, mit echtem Körper und Struktur; die reine und gut strukturierte Nase hält zunächst die sich anschließend entfaltenden komplexen, seidigen Fruchtaromen und den nussigen Geschmack zurück.

Der neue Auchroisk 25yo ist ein Single Malt in natürlicher Fassstärke und limitierter Edition. Es ist die dritte limitierte Edition dieser Reihe und sie erlaubt einen interessanten Vergleich mit der Abfüllung 2010 (20 Jahre) und der Abfüllung 2012 (30 Jahre).

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Im Auchroisk 25yo findet sich eine Mischung aus Malts, die in wiederbefüllten Fässern (Hogsheads) aus amerikanischer Eiche und wiederbefüllten Fässern (Butts) aus europäischer Eiche gelagert wurden. Weltweit sind 3.954 einzeln nummerierte Flaschen verfügbar.

UVP je Flasche 389 €

Offizielle Tasting Notes:

Ein fruchtiger Malt und idealer Aperitif, am besten mit etwas Wasser; ein Genuss am frühen Abend, aber auch zu anderen Zeiten. Herrlich frisch und fruchtig, mit leichtem Körper und guter Struktur; die anfangs saubere Nase gibt wenig Aufschluss auf die sich später entfaltenden würzigen fruchtigen Geschmacksnoten.

Farbe: Goldener Bernsteinton. Lange Perlung („Beine“).

Nase: Leicht und präzise, mit schnell zunehmender Tiefe und Komplexität. Kopfnoten von frischen, knackigen, saftigen Früchten (Orangen- und Birnenschale) unterstützt von duftendem Mandelöl; anschließend Leder und leichte Anklänge von Rauch. Wasser bringt das duftende Öl interessant zur Geltung, gefolgt von Anis und Fruchtsalat (Birnen in Dosen). Im Abklingen leichter Rauch.

Körper: Leicht bis mittelschwer, ölig.

Gaumen: Anfangs kühl und süß, mit frischer Säure und leichter, weicher Textur; dann schnell schärfer, mit würziger Frucht wie bei einem pikanten Früchtekuchen. Mit etwas Wasser schlanker, nach wie vor kühlend und nicht zu süß; zunehmende Intensität des Dufts und Abklingen der Schärfe zugunsten einer weicheren Würzigkeit. Übergang in eine attraktive trockene Nussigkeit, dunkle Schokolade und Anklänge von Menthol und geriebenen Orangenzesten. Nach wie vor frisch und gut ausgewogen, mit angenehm zäher Textur.

Abgang: Anhaltend und wärmend, mit Noten von Süßholz und Pfefferminzlikör, grüner Pistazie und Nelken.

Brora 38 Jahre, Destillation 1977, 48,6% Vol. Region: Highland-Küste

Gegründet wurde Brora 1819 unter dem Namen Clynelish durch den Marquis von Stafford, dem späteren Duke of Sutherland. Baukosten: £ 750. Damit könnte man heute gerade noch eine halbe Flasche Whisky aus dieser Destillerie kaufen. Interessant an Brora ist unter anderem, dass sie eine der ältesten, zu einem bestimmten Zweck gebauten Malt Whisky-Destillerien Schottlands ist.

Brora Destillerie, Foto von Andrew Wood, CC-Lizenz
Brora Destillerie, Foto von Andrew Wood, CC-Lizenz

Zunächst wurde die Destillerie an James Harper, dann an Andrew Ross und George Lawson verpachtet – allesamt ortsansässig. 1896 erfolgte der Verkauf an Ainslie & Co., Blender aus Leith.

Zu dieser Zeit war die Destillerie eine Goldgrube, wie man einem Artikel aus Harper’s Weekly aus dem Jahr 1896 entnehmen kann: „Ein überaus wertvoller Besitz, dessen Produkt immer die höchsten Preise unten aller Single Malt Scotch Whiskys erzielte”

  • 1896- 1897 Umbau und Umstellung auf Dampfbetrieb.
  • Stilllegung zwischen 1931-38 und 1941-1945.
  • Direkte Beheizung der Brennblasen durch Kohlefeuer bis 1961
  • 1967-1968 Bau der neuen und Schließung der alten Clynelish-Destillerie
  • 1975 Wiederinbetriebnahme der alten Destillerie mit umgebautem Maischehaus, jetzt unter dem Namen Brora. Bis in die frühen 80er Jahre wurden neben der neuen Clynelish-Destillerie stark getorfte Whiskys im „Islay”-Stil hergestellt.
  • Stilllegung 1983.

Brora gilt unter Kennern als großartiger Whisky, der bestens zur langen Fassreifung geeignet ist; es sind leider nur sehr kleine Lagerbestände vorhanden.

Der erste 30 Jahre alte Brora erhielt die Goldmedaille auf der IWSC 2003. Ein 25 Jahre alter Brora, abgefüllt in 2008, wurde auf der San Francisco World Spirits Competition 2009 mit Gold prämiert. Ein „Rare Malts“-Brora 20 Jahre wurde auf der IWSC 2004 als bester Malt in Fassstärke ausgezeichnet.

Dies ist nun der älteste BRORA dieser Serie, der bisher abgefüllt wurde, und zwar der Fünfzehnte einer limitierten Serie jährlicher Abfüllungen. Durch die jährliche Limitierung wurde dieser unersetzliche Malt länger verfügbar gehalten, aber nun sind die Bestände bald erschöpft.

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Er stammt aus wiederbefüllten Fässern (Hogsheads) aus amerikanischer Eiche und wiederbefüllten Fässern (Butts) aus europäischer Eiche; Abfüllung  1977. Weltweit sind nur 2.984 einzeln nummerierte Flaschen verfügbar.

Empfohlener UVP je Flasche in 1.999 €

Offizielle Tasting Notes:

Eine großartige, gut ausgewogene Edition dieses hervorragenden Single Malt; robust, mit lebhaften maritimen Noten in der Nase; bald darauf präsentiert er sich mit unbeschwertem Charme, selbstbewusst und zugänglich; auch im fortgeschrittenen Alter bewahrt er den typischen Charakter der Destillerie; rauchiger, aschiger und torfiger als die letzten Abfüllungen; mit etwas Wasser aber auch weich und verführerisch.

Farbe: Altgold oder mittleres Bernsteingelb. Langsame, feine Perlung („Beine“).

Nase: Souverän, breit gefächert und leicht trocken. Eine Welle frischer Zitronen, Rauch und Holzasche mit Anklängen von Minze und Toffee entfaltet sich, unterlegt von Basisnoten aus feuchtem Sand oder Lederpolitur. Aroma und Rauch verklingen langsam, während süße Malzigkeit wächst; man entdeckt Spuren von Vanillebiskuit und glimmender Kerze. Pfeffrig, mit Holzasche, rein, frisch und appetitlich. Wasser bringt süße, wachsige Noten von minzigem Toffee, Holzrauch und Asche hervor.

Körper: Mittelschwer.

Gaumen: In natürlicher Stärke sehr leicht zu konsumieren; kühl, weich und leicht wachsig, mit Zitronenschale und aufkommender Holzasche über süßem, umhüllendem Karamell. Süß und duftend. Gewinn an Tiefe und Komplexität durch die Entstehung leicht würziger weicher Tannine und minziger, torfiger Schärfe. Wasser betont die gut ausgewogene Süße, die verführerische Würze und gibt ihm eine ehrwürdige Note.

Abgang: Fest und lang anhaltend; angenehm verkohlt und zäh, mit wärmendem Ingwer und dunkler Schokolade, gefolgt von duftendem Rauch; süße Minze, die den Atem kühlt, hinterlässt ein Prickeln auf der Zunge. Mit Wasser weich und stechend; entfernte Anklänge von Holzrauch und dunkler Schokolade mit leichten Tönen von Zeder und Kiefer.

Cambus 40 Jahre, Destillation 1975, 52,7% Vol. Region: Central Lowlands (Single Grain)

Ursprünglich 1806 von James Moubray als Malt Whisky-Brennerei gegründet, erfolgte 1837 die Umrüstung zur Grain Whisky-Destillerie. Sie ist eine der sechs Grain Whisky-Destillerien in den Lowlands, die 1877 zur Distillers Company zusammengelegt wurden. Der Ausbruch eines Feuers in der Nacht vom 23. September 1914, zerstörte die Destillerie fast vollständig, nach dem vollständigen Wiederaufbau erfolgte 1938 die Wiedereröffnung von Cambus nach 24 Jahren und Investitionen von £ 275.000.

Auf dem Gelände der ehemaligen Cambus Distillery stehen jetzt Warehouses von Diageo. Bild: Dr. Mario Prinz - Potstill Wien
Auf dem Gelände der ehemaligen Cambus Distillery stehen jetzt Warehouses von Diageo. Bild: Dr. Mario Prinz – Potstill Wien

1886 beschrieb Alfred Barnard die Destillerie wie folgt: Die Gebäude „sind auf ganze acht Morgen Land verteilt”. Am 12. Januar befinden sich in den sechs Lagerhäusern „17.002 Fässer mit 1.365.287 Gallonen Whisky unterschiedlicher Jahrgänge seit 1865”. Sie waren zu diesem Zeitpunkt etwa zu zwei Dritteln gefüllt.

Die endgültige Stilllegung erfolgte vor 23 Jahren im Jahr 1993. Jetzt gibt es nur noch verschwindend geringe Single Grain-Whisky-Bestände.

1906 wurde ein weicher, sieben Jahre alter CAMBUS Patent Still Scotch Grain Whisky mit dem etwas merkwürdig klingenden Werbeslogan „Not a headache in a gallon” eingeführt. Bedeutende Pot Still Malt Whisky-Produzenten fühlten sich von diesem neuen „leichtgewichtigen“ Herausforderer bedroht und machten ihm das Recht streitig, sein Produkt „Whisky“ zu nennen. Daraufhin entschied eine königliche Kommission, dass Spirituosen, die aus gemälzter und/oder ungemälzter Gerste in Patent oder Pot Stills hergestellt werden, die Bezeichnung „Whisky“ tragen dürfen.

Die Abfüllung ist ein Single Grain Whisky in natürlicher Fassstärke und limitierter Edition – Der älteste CAMBUS, der jemals vom Originalabfüller herausgebracht wurde.

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Es ist der dritte als Special Release abgefüllte Single Grain-Whisky, und er erlaubt einen sehr interessanten Vergleich mit dem erst kürzlich erschienenen  THE CALLY 40 Jahre.

Der Cambus 40yo wurde 1975 destilliert und kommt aus wiederbefüllten Fässern (Hogsheads) aus amerikanischer Eiche. Weltweit gibt es von ihm nur 1.812 einzeln nummerierte Flaschen.

Empfohlener UVP je Flasche 1.039 €

Die offiziellen Tasting Notes:

Sehr zugänglich und bereichernd; täuschend komplex und frisch für sein Alter ist der unglaublich gut abgestimmte, harmonische (und außerdem noch sehr seltene) 40 Jahre alte Single Grain Whisky; er ist leicht, aber dennoch üppig, frisch und rein; am besten genießt man ihn mit Wasser; mit seinem feinen, zwanglosen Abgang ist er ein außergewöhnlicher und köstlicher Aperitif.

Farbe: Tiefes Goldgelb mit bernsteinfarbenen Reflexionen

Nase: Erstaunlich lebhaft, schnell ins Süße übergehend. Reine fruchtige Kopfnoten reifer roter Äpfel, Ananas und Kapstachelbeeren erheben sich über einer breit gefächerten, süßlichen Mischung aus weichen Erdbeer-Kaubonbons, Mürbteiggebäck und Milchschokolade mit weichem, saftigem Toffee. Nussig, mit einer Spur Kerzenwachs; mit etwas Wasser weicher; allmählich entwickelt sich eine leichte minzfrische Nuance von Kiefernholz mit zarten Anklängen wachsiger roter Beeren; dann zunehmende Tiefe mit dunklem Toffee, Frucht und Mandel vor der Schärfe frischer grüner Äpfel und Ingwer.

Körper: Leicht, sehr weich

Gaumen: Kühl, leicht trocken, harzig (Kiefer); zunehmende Wärme und Süße, so als wäre Karamell-Eiskrem von pikantem Rauch durchdrungen; dann ziemlich dicht, mit einer Note von Rosinen und Anklängen von Birnendrops und Pflaume sowie einer Schärfe im Abgang. Wasser bringt seine besten Eigenschaften hervor, jetzt kühler, gleichzeitig süß und salzig und leicht wachsig, mit Ingwer und weißem Pfeffer; zunehmend zäh und umhüllend; kurzzeitig fruchtig, dann wärmend wie ein üppiger feuchter Ingwerkuchen.

Abgang: Kurz, aber warm, sanft und süß, mit Noten von Creme Brulée und Ingwer, überlagert von leichtem, reinigendem Eukalyptus. Ein leichter Holzton entsteht, während die Süße von dezenten Tanninen unterstrichen wird. Mit Wasser leicht; appetitanregend wie ein Aperitif.

(Weiter zu Teil 2)

Serge verkostet: Glenburgie

Fünf Abfüllungen aus der Speyside-Destillerie Glenburgie verkostet Serge Valentin heute – alle von unabhängigen Abfüllern, in den letzten Jahren auf den Markt gekommen. Serge merkt an, dass er schon einige Abfüllungen aus der Destillerie verkostet hat, aber ihm nicht wirklich ein triftiger Destilleriecharakter dazu einfällt. Whiskypapst Michael Jackson bezeichnete ihn als „ölig, fruchtig, kräuterartig – als Aperitif“ – ob das jetzt so wirklich weiterhilft, bleibt dahingestellt.

Die Abfüllungen bekommen bei Serge jedenfalls alle so knapp über 80 Punkte:

  • Glenburgie 18 yo 1995/2014 (43%, Signatory Vintage, casks #6447 + 6448, 894 bottles): 81 Punkte
  • Glenburgie 16 yo 1997/2014 (48%, Distiller’s Art, sherry butt, 385 bottles): 82 Punkte
  • Glenburgie 21 yo 1992/2013 (57.7%, Tasting Fellows, hogshead, cask #3444, 262 bottles): 82 Punkte
  • Glenburgie 25 yo 1983/2009 (58.2%, A.D. Rattray, cask #9908, bourbon, 207 bottles): 81 Punkte
  • Glenburgie 18 yo 1997/2015 (48.4%, Douglas Laing, Old Particular, cask #10873, 744 bottles): 82 Punkte
Glenburgie Destillerie, Foto von Anne Burgess, CC-Lizenz
Glenburgie Destillerie, Foto von Anne Burgess, CC-Lizenz

Irish Whiskey Association startet Kampagne für Produktschutz

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Die Irish Whiskey Association (IWA) hat gemeinsam mit dem zuständigen irischen Minister Michael Creed, eine Kampagne zum Schutz des irischen Whiskeys gestartet. Dabei geht es nicht so sehr um die Herkunftsbezeichnung, berichtet Associations Now, denn der Gebietsschutz ist in den letzten Jahren bestens gesichert worden. Man sorgt sich vielmehr um die mißbräuchliche Verwendung von Terminologien, die manche Käufer dazu verleiten könnten, einen Whiskey für irisch zu halten, auch wenn er es nicht ist.

Die IWA fordert Produzenten und Importeure sowie Vertriebe auf, ein wachsames Auge auf Produkte zu haben, die sich als irischer Whiskey ausgeben – nicht unbedingt durch falsche Deklaration, sondern auch durch irreführende Begriffe wie „Irish Style Whiskey“ oder ähnliche. Man arbeitet dabei auch mit Rechtsanwälten zusammen, die im Fall des Falles geeignete Reaktionen setzen.

Dass diese gemeinsame Aktion der IWA und der irischen Regierung gerade jetzt startet, ist auch dem Boom der Beliebtheit des Whiskeys von der grünen Insel zuzuschreiben, der wohl manche dazu verleitet, auf der Erfolgswelle mitzuschwimmen.

PR und Video: Ode an Lesbos – Neuer Dokumentarfilm der Johnnie Walker Storyline

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Johnnie Walker informiert mit einer Presseaussendung über einen neuen Dokumentarfilm, der sich so wie der letzte (wir berichteten hier) mit gesellschaftlich relevanten Themen auseinandersetzt. Diesmal geht es um gelebte Menschlichkeit im Zeichen der Flüchtlingskrise. Den Pressetext und das Video bringen wir hier:

Ode an Lesbos: Die inspirierende Geschichte der Inselbewohner an vorderster Front in der Flüchtlingskrise

Neuer Dokumentarfilm der Johnnie Walker Storyline

„Kann man wirklich ignorieren, was vor den eigenen Augen passiert? Morgen könnte ich es sein. Meine Familie und ich könnten uns in einem Boot wiederfinden und Hilfe benötigen“,

sagt Fischer Stratis Valamios in Ode an Lesbos(Ode to Lesvos), einem neuen Dokumentarfilm der Johnnie Walker Storyline.

Vor zwölf Monaten änderte sich das Leben von Stratis Valamios drastisch. Er verbrachte Monate damit, Männer, Frauen und Kinder aus dem seinen Heimatort umgebenden Meer zu retten. Sein kleines Dorf mit nur 150 Einwohnern wurde zur vordersten Front der Flüchtlingskrise. Hunderttausende kamen an Land, darunter Kriegsflüchtlinge und Menschen, die eine bessere Zukunft suchten.

Die positive Reaktion der Menschen von Lesbos, die allein im letzten Jahr fast einer halben Million Flüchtlingen halfen, die gefährliche Reise über die Ägäis zu machen, wurde in Ode an Lesbos dokumentiert. Der Film wurde vom schottischen Whiskyproduzenten Johnnie Walker im Rahmen seines Storyline-Projekts gedreht. Storyline dokumentiert wahre Geschichten weltweit.

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Ode an Lesbos ist ein kurzer Dokumentarfilm und erzählt die Geschichte der Inselbewohner, von denen einige aufgrund ihrer kompromisslosen Menschlichkeit für den Friedensnobelpreis nominiert wurden.

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Während des letzten Jahres konzentrierten sich die Nachrichten aus der Region natürlich auf die tragischen Aspekte der Flüchtlingskrise in der Ägäis und dem Mittelmeer. Ode an Lesbos bringt ans Licht, was sich im Hintergrund abspielte. Der Film erzählt von der inspirierenden Reaktion der Inselbewohner, die ihre Herzen für die Flüchtlinge öffneten und sich von ihrer positiven Einstellung leiten ließen und Menschen aus dem Meer retteten, ihnen Obdach gewährten und sie mit Nahrung und Wasser versorgten.

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Im Rahmen der Veröffentlichung von Ode an Lesbos unterstützt  Johnnie Walker Mercy Corps, eine führende globale Organisation, die Menschen weltweit dabei hilft, Konflikte, Krisen und Naturkatastrophen zu überstehen und danach wieder ein normales Leben zu führen. Seit Beginn des Kriegs in Syrien hat Mercy Corps über 7,7 Millionen Betroffenen geholfen. Sein Programm wurde in Reaktion auf die Flüchtlingskrise auf Griechenland und den Balkan ausgedehnt.

Simon O’Connell, der Executive Director von Mercy Corps Europe, dazu:

„Die Flüchtlingskrise hat weiterhin einen riesigen Einfluss auf unsere Welt. Diese Geschichten müssen unbedingt erzählt werden. Wir müssen auf die Probleme der Zwangsvertriebenen aufmerksam machen, aber auch auf die der Menschen, bei denen sie ankommen.

Wir hoffen, dass wir durch unsere Kooperation mit Johnnie Walker zum Teilen der unglaublichen Geschichte dazu, wie die Einwohner von Lesbos im letzten Sommer auf die Flüchtlingskrise reagierten, auch andere dazu animieren können, positive Maßnahmen zu ergreifen. Es gibt ein Band der Menschlichkeit, das uns alle verbindet. Und wenn jemand Hilfe benötigt, müssen wir uns einbringen.“

Guy Escolme, Global Brand Director bei Johnnie Walker, sagte Folgendes über Ode an Lesbos:

„Der Film repräsentiert ein Kapitel in der sich ändernden, größeren Geschichte der Flüchtlingskrise, aber er hebt hervor, wie Menschlichkeit und positive Einstellungen das Leben der Menschen veränderten, die die gefährliche Seereise auf dem Weg in eine bessere Zukunft auf sich genommen hatten. Wir hoffen, dass sich die Menschen von Ode an Lesbos inspirieren lassen. Eine Möglichkeit wäre die Unterstützung von Mercy Corps, einer führenden globalen Organisation, deren Arbeit während dieser und vielen anderen Krisen weltweit Hoffnung und Möglichkeiten zu Hunderttausenden Vertriebenen gebracht hat.“

Johnnie Walker möchte Menschen jedoch nicht nur anregen, für Mercy Corps zu spenden, sondern arbeitet auch weiter in der Gemeinde, die in Ode an Lesbos dargestellt wird. Dort sollen mehrere lokale Projekte ins Leben gerufen werden, die auch nach der Krise einen positiven Einfluss haben werden.

Bei Ode an Lesbos führte Talal Derki, der beim Sundance Filmfestival ausgezeichnet wurde, Regie.

„Der Film war ein zutiefst persönliches Projekt und wurde von meinen Lebenserfahrungen mit den syrischen und griechischen Kulturen geprägt“,

so Talal Derki, selbst ein im Exil lebender Syrer, der bei Sundance für seinen Dokumentarfilm zum Krieg in seinem Heimatland (Homs Ein zerstörter Traum) prämiert wurde.

Talal Derki weiter:

„Nach den Ereignissen des letzten Sommers und weil ich die Verzweiflung von Flüchtlingen, die einen Zufluchtsort und eine bessere Zukunft für ihre Familien suchen, am eigenen Leibe miterlebt habe, fühlte ich mich verpflichtet, die inspirierende Geschichte der Menschen von Lesbos zu erzählen.  Ihre unbeugbare positive Einstellung, Hilfsbereitschaft und vor allem Menschlichkeit sollen die Welt daran erinnern, dass sie dafür sorgen kann, dass morgen besser wird als heute.“

Breaking News: Baugenehmigung für Ardnahoe Distillery auf Islay erteilt

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Wie der Daily Record gerade berichtet, ist die Baugenehmigung für die Ardnahoe Distillery, die neueste Destillerie auf Islay, soeben erteilt worden. Hunter Laing, die Firma von Scott, Andrew und Stuart Laing, kann damit ihr 8 Millionen Pfund-Projekt in die Tat umsetzen.

Bereits im November will man mit den Bauarbeiten nahe der Ardnahoe Farm bei Port Askaig beginnen, die Fertigstellung ist für 2018 geplant. 200.000 Liter wird man dort jährlich produzieren, ein Besucherzentrum betreiben und vier Vollzeitarbeitsplätze sowie saisonale Jobs schaffen.

Die neunte Islay-Destillerie wird somit Wirklichkeit!

Update: Von unserem Leser Michael Zila wurden wir auf einen sehr ausführlichen und interessanten Artikel im Spiritsjournal hingewiesen, der sich mit Ardnahoe beschäftigt und den wir allen Interessierten als Herz legen.

Ardnahoe in der Computerdarstellung. Bild: Hunter Laing
Ardnahoe in der Computerdarstellung. Bild: Hunter Laing
Unser Bild zeigt den Blick auf die Ardnahoe Farm und die Jura Mountains. „Ardnahoe Loch View – geograph.org.uk – 1165296“ von Mary and Angus Hogg. Lizenziert unter CC BY-SA 2.0 über Wikimedia Commons.
Unser Bild zeigt den Blick auf die Ardnahoe Farm und die Jura Mountains. Hinter der Farm soll die Destillerie entstehen. „Ardnahoe Loch View – geograph.org.uk – 1165296“ von Mary and Angus Hogg. Lizenziert unter CC BY-SA 2.0 über Wikimedia Commons.