Eine andere Art von Whiskyliteratur möchten wir Ihnen heute präsentieren um zu zeigen, dass auch Blends hochgradig sexy sein können: Die Rückseite des 40 jährigen Blends Black Bull in seiner neuesten Iteration, Batch #6. Nach dem Motto: Wenn man was zu sagen hat, dann soll man das auch tun. Viel Vergnügen beim Kopfkino, das bei so einer Blendliste abgeht…
The Spirits Business: Die 10 besten Whiskymarken für Sammler und Investoren
Wer auf der Jagd nach Seltenem und Besonderem bei Whisky ist, der hat mit den Top Ten der am meisten bei Sammlern gefragten Whiskys des Unternehmens Rare Whisky 101 einen schönen Leitfaden an der Hand, um sich bei seiner Suche nach solchen Abfüllungen zu orientieren. Was wenig verwundert: Sieben dieser zehn Marken stammen aus Lost Distilleries, also Destillerien, die nicht mehr produzieren, weil sie abgerissen oder umgebaut sind.
Die Liste, die auf The Spirits Business veröffentlicht wurde, wird von Brora angeführt, die einzigen noch arbeitenden Destillerien, die auf ihr vertreten sind, sind Dalmore, Mortlach und The Macallan. Nicht vertreten in den Top Ten sind Ardbeg, Bowmore und Lagavulin – aber sie haben es in die Top 30 geschafft. Springbank und Glenfarclas werden als immer attraktiver werdend gesehen.
Wer sich noch etwas mehr in die Materie vertiefen will, der kann auch auf den Artikel „Flüssiges Gold“ auf welt.de ein Auge werfen – auch dieser ist, was den Whiskymarkt und seine momentane Entwicklung anbelangt, auch für jene lesenswert, die Whisky zum Genießen und nur zum Genießen kaufen.
Exklusiv: Heaven Hill Bourbon-Tasting mit Bernie Lubbers
Gestern am Abend lud Borco, der neue Generalimporteur von Heaven Hill, zu einem Bourbon-Tasting mit Heaven Hill Global Brand Ambassador Bernie Lubbers in Erich Wassicek’s Bar Halbestadt in Wien. Im Programm dabei: Eine flüssige Historie des amerikanischen Whiskeys, vom ungereiften Corn Whiskey über Rye und Wheat bis hin zum klassischen Bourbon in Form von Elijah Craig und Evan Williams – natürlich alles Produkte aus der größten noch familiengeführten und sich im Familienbesitz befindlichen Destillerie der USA.

„Whiskey Professor“ Bernie Lubbers, zur Zeit auf einer Promotiontour durch ganz Europa (er kam aus Polen und reiste von Wien aus weiter nach Paris) erzählte über die sich im Lauf der Zeit verändernden Herstellungsmethoden amerikanischen Whiskeys und ging auch auf den sich nun auch in den USA durchsetzenden Trend der alterslosen Abfüllungen ein – eine durch den erhöhten Absatz der letzten Jahre notwendig gewordene Umstellung.

Nach einer kleinen Pause ließ es sich Bernie dann nicht nehmen, auf der Gitarre diverse Bluegrass-Nummern zum Besten zu geben. Im typischen Fingerpicking-Style Kentuckys und mit toller Stimme unterhielt er die Gäste (unter ihnen auch Autor Thomas Domenig, dessen neues Bourbon-Buch kurz vor der Veröffentlichung steht), die in der Zwischenzeit die Whiskeys nachverkosteten.

Ein schöner Abend war es, der wiederum einmal zeigte, dass amerikanischer Whiskey seinen eigenen Charme hat und auch anspruchsvollen Genießern Freude bereiten kann. Den Gästen – versorgt mit kulinarischen Köstlichkeiten von Konny Wunder – hat es jedenfalls rundum gefallen. Persönlicher Favorit war übrigens der Bernheim Wheat Whiskey, der mit seiner süßen und runden Note sehr eigenständig ist.
Wir verkosten: Glenburgie 20yo, 53,7% vol. – Five Lions
Glenburgie 20 years old, 53,7% vol.
distilled in June 1995, bottled in November 2015
2nd fill American Bourbon hogshead
Verkoster: Reinhard Pohorec
Sample: Five Lions
Wieder einmal Glenburgie also – und ja, die treuen Leser entsinnen sich vielleicht einer gewissen, nicht ausschließlich historisch-amüsanten Motiven entstammenden Zuneigung des Autors zu diesem charaktervollen Speysider.
Diesmal darf man sich der Frage widmen, wie das Destillat im Kleide eines second fill American Bourbon hogshead aufzutreten vermag, aus dem Jahre 1995 und seither zwanzig Lenze gereift.
Nase: fett ölig, cremig duftiger Butterscotch, Vanille, Zimt und Karamell wabbern um sanft grasige, grünliche Hügeln kitschiger Speyside Idylle, Stachelbeere, etwas frisch anmutende Würze von Cassis, Salbei und Limettenschale, auch eine petrol-artige Note – im positiven Sinne! Fast rauchig und von vibrierender, kompakter Statur, Quitte, herb-stängelige Hagebutte, Fenchelsaat nebst karamellisierter, gegrillter Zitrone, Salzgebäck und Weihrauch
Mit Wasser und Zeit wird die grasige Würze intensiver, fleischiger, der weiß-kalte Rauch zeigt mehr Ecken und Kanten, die blättrige Kräutereinsprengselung entwickelt sich hin zu Eukalyptus, Menthol, Pfeffer, Sauerampfer – eine sehr spannende Nase, viel gilt es hier zu entdecken
Gaumen: ein schmeichelhaftes Opening getragen von der Anfangs schon gezeigten Vanilleseite, Karamell nebst herber Zitrus, etwas Salzzitrone, Quittengelee und auch die Hagebutte darf sich am Gaumen analog zur Nase zeigen, frische Minzbonbons, die stählern kühle Rauchigkeit und Reife von zwei Dekaden wunderbar eingebunden, das Holz von fein ziselierter, nie aufdringlicher Gerbstoffigkeit, wunderbar eingebundener alkoholischer Unterbau, der für Druck sorgt ohne sprittig zu wirken. Rund gezeichnet, fein durchwoben, mit einer frisch anmutenden Säure zur Abfederung der süßlich marmeladigen Eindrücke und getreidiger Gefälligkeit, ein Wechselspiel von Komplexität
Finish: lange klingt der Glenburgie nach, während sich die Süße eher zu Beginn und im Dialog zeigt, dominiert trockenblättrige, kristallklar-würzige und ätherische Frische den Abgang, noch einmal ist da der Pfeffer, noch einmal erzählt da die Balsamnote stolz ihre Geschichte, einmal noch muss auch die ledrige Tabakwürze mitspielen dürfen. Ehe sich ein wohlmeinender, friedlicher Ausklang dem Ende hin zuwendet – versöhnlich, charmant.
Alles in allem: das second fill hogshead hat dem Glenburgie gerade genug Charakter mitgegeben und ansonsten viel Raum zur Entwicklung eleganter Reifenoten geboten. Ausdrucksstärke schmiegt sich sanft an Gefälligkeit und Kraft – Würze im Dialog mit Süße und Frische. ‚What’s not to like?’ an einem solchen Malt?
Geradeaus ein „Sehr gut“.
Seit Beginn des Jahres verzichten wir in unseren Tasting Notes auf numerische Bewertungen und geben unseren Eindruck nur mehr über die Beschreibung wieder. Wir tragen damit unserem Gefühl Rechnung, dass man mit einem starren Punkteschema Vergleiche forciert, die den Whiskys nicht gerecht werden. PS: Wir haben Geschmack. Unseren. Nicht Ihren. Unsere Verkostungsnotizen sind also kein richterliches Urteil, sondern unser persönlicher Eindruck.
Serge verkostet: Glenmorangie Milsean im historischen Vergleich
60 Jahre liegen zwischen den beiden Abfüllungen von Glenmorangie, die Serge Valentin heute verkostet. Zum einen ist das ein Glenmorangie aus den 50er-Jahren, zum anderen der neue Glenmorangie Milsean. Der alte ist im Vergleichstest der klare Gewinner, der Milsean kann durch seine leichte Trinkbarkeit punkten. Serge hält ihn für einen „Mädchenwhisky“ – natürlich ohne das abwertend zu meinen – er sei süß, gefällig und habe den gewissen Bourbon-Einschlag, der sich in vielen neuen schottischen Abfüllungen zu erkennen gäbe. Mit 81 Punkten ist Serge zwar nicht enthusiastisch, aber doch positiv gestimmt.
- Glenmorangie 10 yo (70° proof, OB, UK, bottled 1950s): 89 Punkte
- Glenmorangie ‘Milsean’ (46%, OB, +/-2016): 81 Punkte
Gewinnspiel um das Sample des Benromach 35yo – and the winner is…
Danke für die rege Teilnahme beim Gewinnspiel um das Sample des Benromach 35yo – wir haben mit viel Echo gerechnet, waren von den hunderten Einsendungen dann doch überrascht. Wow! Danke!
Der Glücksfee war es hingegen egal – in Form von random.org entschied sie sich dann für den einhundertneunundvierzigsten Einsender mit der (natürlich) richtigen Antwort „Speyside“ – und der darf sich jetzt auf knapp 4cl des in unseren Augen wunderbaren Benromach 35yo freuen, den wir dieser Tage zum Versand bringen.

Und wer ist es nun? Das Glück lächelt diesmal über der bayrischen Landeshauptstadt München, und wir gratulieren Robert Jeffares ganz herzlich. Viel Vergnügen mit dem Sample!
Alle, die nicht gewonnen haben, vertrösten wir mit dem Hinweis auf ein neues Gewinnspiel in der nahen Zukunft und freuen uns jetzt schon auf die großen Augen, die es dann geben wird 🙂
Letzter Tag: Gewinnen Sie ein Sample des Benromach 35yo
Nur noch heute – morgen geben wir schon den Gewinner oder die Gewinnerin bekannt! Machen Sie jetzt noch mit!
Whisky schmeckt am besten, wenn man ihn teilt. Und genau das machen wir jetzt: Wir verlosen unter unseren Lesern das Sample, das wir vom Destillerie-Eigentümer Gordon & MacPhail zur Verkostung ihres neuen Benromach 35yo erhalten haben (unsere Tasting Notes finden Sie hier). Das ist Ihre Chance, einen – unserer Meinung nach – hervorragenden Whisky verkosten zu können, bei dem die Flasche im Handel an die 600 Euro kosten wird.

Bei unserer Verkostung waren wir extra sparsam (siehe Bild), sodass von den 5cl, die wir erhalten haben, sicher noch knapp an die 4cl für unsere glückliche Gewinnerin oder unseren glücklichen Gewinner übrig sind. Und das bedeutet: Sie können Ihren Gewinn dann mit einem Freund genießen – denn wie gesagt: Whisky schmeckt am besten, wenn man ihn teilt.
Und so können Sie das Sample des Benromach 35yo gewinnen:
- Geben Sie diesem Artikel bitte ein Like – entweder auf unserer Website oder auf Facebook (falls Sie nicht bei Facebook sind, kann dieser Punkt natürlich entfallen)
- Teilen Sie ihn bitte mit einem Freund – im Social Network Ihrer Wahl oder per mail.
- Beantworten Sie bitte aus rechtlichen Gründen folgende Gewinnfrage: Die Destillerie Benromach liegt in der
a) Lüneburger Heide
b) Speyside
4. Die richtige Antwort schicken Sie gemeinsam mit Ihrem vollen Namen und Ihrer Postanschrift ab sofort an folgende email: contest@whiskyexperts.net
Unter allen richtigen Antworten, die uns bis 7. Februar 2016, 23:59 Uhr mitteleuropäischer Zeit erreichen, ziehen wir den Gewinner des Preises.
Pro Person ist nur eine Teilnahmemail möglich!
Teilnahmebedingungen:
Am Wettbewerb kann jeder teilnehmen, der in Deutschland, Österreich oder der Schweiz wohnt und das 18. Lebensjahr vollendet hat. Der Wettbewerb läuft ab sofort bis 7. Februar 2016, 23:59. Der Gewinner wird am 8. Februar auf unserer Webseite bekanntgegeben und per Mail benachrichtigt. Der Wettbewerb findet unter Ausschluss des Rechtsweges statt – es kann dazu kein Schriftverkehr geführt werden. Mitarbeiter von Whiskyexperts sind von der Teilnahme ausgeschlossen.
Mit der Teilnahme erklären Sie sich mit diesen Teilnahmebedingungen einverstanden.
Wir wünschen Ihnen viel Glück beim Mitmachen.
Herzlichst,
Ihr Whiskyexperts-Team
Video: Mit dem Fahrrad auf Islay
Der sonntäglichen Tradition entsprechend möchten wir Sie auch heute mit einem Video zum Thema Whisky oder den Herstellungsgebieten unterhalten. Diesmal entführen wir Sie wieder einmal auf Islay, aber unter etwas anderen Vorzeichen: Wir sind dabei, als die Insel mit dem Fahrrad entdeckt wird. Unter dem Titel „Islay ferry,drams and cycle tour May 2015″ sehen Sie in den ersten 15 Minuten schöne Bewegtbilder von der Reise, danach nochmals ca. 5 Minuten Fotos davon. Dabei gefallen vor allem die Naturaufnahmen, die die Insel in ihrer wilden Schönheit zeigen. Viel Vergnügen hier oder auf Youtube.
Nant Distillery: Gefahr für die Fasskäufer?
Aus dem Sydney Morning Herald haben wir eine Geschichte über eine Destillerie, die regelmäßig in Beiträgen über die interessantesten Brennereien auf Tasmanien vorkommt: die Nant Distillery. Diesmal ist der Anlass aber ein weniger erfreulicher: Die Zeitung hat Sorge, dass dort nicht alles mit rechten Dingen zugeht, was die Möglichkeit, in Fässer zu investieren, betrifft.
Die Geschichte ist die Folgende: Die Nant Distillery bietet Investoren Fässer an, bei denen man sich um 25.000 australische Dollar einkaufen kann – mit einem garantierten Rückkauf, wenn der Whisky reif ist. Beim Rückkauf zahlt die Destillerie dann einen höheren Preis, der einer jährlichen Rendite von 9.55% entspricht (ein stattliches Versprechen in Zeiten der Nullzinsen).
Haken eins an der Sache, so der Sydney Morning Herald: Wann ein Fass reif ist, bestimmt die Destillerie. Und dem Vernehmen nach sind zwar die ersten Fässer nach vier Jahren „reif“ gewesen, nun aber sollen einige Investoren das Gefühl haben, zu lange warten zu müssen und immer wieder vertröstet zu werden.
Haken zwei: Der Besitzer der Destillerie, ein gewisser Keith Batt, ist auch Immobilienmakler. Oder besser gesagt: Er war es. Denn vor Weihnachten ging er mit seiner Immobilienfirma pleite und hinterließ Schulden in der Höhe von 16 Millionen australischen Dollar. Zudem wird die Firma hinter der Nant Distillery gerade so umstrukturiert, dass Mr. Batt darin nicht mehr in verantwortlicher Rolle auftaucht.
Die Firma kommentierte zwar, dass die persönlichen Finanzen von Keith Batt und die des Unternehmens völlig getrennt zu betrachten seien, aber es scheint, als wären die Investoren dennoch nervös geworden, denn Investitionen in Whiskyfässer ist keine durch irgendwelche Gesetze geschützte Anlageform und sie tragen das Risiko eines Ausfalls zu 100%.
Der Artikel im Sydney Morning Herald enthält auch ein Video zu dem Thema – jedenfalls eine spannende Geschichte, die wir natürlich weiter verfolgen werden…
Titelbild: Nant Distillery
Whisky beste Anlageform 2015 – schlägt Gold, Aktien, Indizes
Einem Bericht des Daily Record nach war 2015 ein Rekordjahr für alle, die seltene Whiskys als Anlageobjekte nutzten. Rare Whisky 101, eine Gesellschaft, die sich auf Whisky als Anlageform spezialisiert hat, präsentierte Daten, nach denen die Wertsteigerung bei 14% über das letzte Jahr lag, besser als Gold, Aktien oder die großen Indizes der Weltbörsen wie FTSE 100, NASDAQ, S&P 500 oder Shanghai Composite.
Auch die Umsätze bei Whiskyauktionen stiegen im Vereinigten Königreich von 2014 auf 2015 nochmals um 25%, nun auf 9.56 Millionen Pfund.
Meistgehandelte Destillerie blieb Macallan, gefolgt von Ardbeg und Bowmore. Macallan machte 23% des gehandelten Wertes bei 10% der gehandelten Flaschen aus. Die höchsten Wertsteigerungen erzielten japanische Whiskys.
Interessant zu sehen sei, so Rare Whisky 101, dass momentan auch „normale“ Whiskys mit höherem Alter rapide an Wert gewinnen. Lost Distilleries seien ebenfalls im Fokus bei Sammlern und Anlegern.
Wen die Details interessieren: Der komplette Report von Rare Whisky 101 kann unter diesem Link hier heruntergeladen werden – und macht sicher eine interessante Wochenendlektüre.
Ardbeg Day 2016 am 28. Mai
Wie Ardbeg heute in einer Mail an die Committee-Member bekanntgab, wird der Ardbeg Day 2016 am 28. Mai stattfinden. Weitere Details, vor allem zu einer möglichen Abfüllung zum Ardbeg Day, sind offiziell noch nicht bekannt, aber schauen Sie mal auf diesen Bericht von uns aus dem September des vorigen Jahres. Muss nichts bedeuten, kann aber :-).
PR: Prometheus 27yo Speyside Single Malt Whisky Global Launch
Über Prometheus, den ersten Whisky der Glasgow Distillery Company, haben wir schon mehrmals berichtet und ihn auch schon verkostet. Heute erreichte uns eine Pressemitteilung von A Wee Taste of Scotland über den zweiten Release dieses Whiskys und seinem ambitionierten Launch, die wir hier mit Ihnen teilen.
Die Glasgow Distillery Company hat heute den zweiten Release ihrer preisgekrönten Prometheus-Serie angekündigt, mit einem ambitionierten Launch über 3 Kontinente in 3 Wochen im Februar und März 2016.

Prometheus 27 Year Old wird seinen ersten öffentlichen Auftritt zusammen mit dem exklusiven europäischen Importeur “A Wee Taste of Scotland” beim Finest Spirits Festival in München vom 19. – 21.02.16 haben. Dann geht es weiter nach Hong Kong zum Malt Masters Festival am 27./28.02.16, wo Prometheus 27 zusammen mit Platinum Weinen und einem VIP Tasting vorgestellt wird. Letzter Stop der Launch-Tour wird Mahesh Patel´s Universal Whisky Experience sein, einem der weltweit bekanntesten Whisky Events.
David Brown, Commercial Director bei der Glasgow Distillery Company, sagt: “Durch den weltweiten Erfolg von Prometheus 26 Year Old haben wir eine enorme Nachfrage, den 27-jährigen zu veröffentlichen. Dieser wundervoll gereifte Speyside Single Malt Whisky ist etwas, worauf wir sehr stolz sind. Innerhalb von drei Wochen in drei Kontinenten zu launchen ist sehr ambitioniert für eine relativ kleine Destillerie, aber wir haben viel Vertrauen in unsere Marken.”
Prometheus 27 Year Old ist ein sehr rarer Single Malt Whisky aus der Speyside, auch wenn die Ursprungsdestillerie ein Geheimnis bleiben muss. Der 27-jährige Whisky hat dieselben Wurzeln wie sein jüngerer Bruder, dabei aber seinen ganz eigenen Charakter. Reichhaltig, rund, weich und fruchtig mit einem Hauch leicht verkohlter Eiche in der Nase, bringt er einen kraftvollen, herzhaften und würzigen Geschmack mit einem langen, leicht rauchigen Finish.
Experten der Industrie, die unter den wenigen waren, die Prometheus 27 Year Old bereits verkosten durften, waren beeindruckt von den wundervollen Aromen und besonders der warmen Rauchigkeit, die bei gereiften Whiskies normalerweise etwas in den Hintergrund rückt.
Die Flasche ist wundervoll verpackt in einer maßgefertigten Präsentationsbox, die dem wertvollen Whisky in der Flasche gerecht wird.
“Die Glasgow Distillery Company bringt nur die feinsten und qualitativ hochwertigsten Spirituosen auf den Markt und unserer Meinung nach liefert Prometheus 27 Year Old genau das!”, folgert Liam Hughes, Mitbegründer der Glasgow Distillery Company.
Prometheus 27 Year Old wird bei ausgesuchten Händler und online ab Frühjahr 2016 erhältlich sein mit einem UVP von 649,00 € pro Flasche (70cl, 47% Vol.).
Whisky im Bild: Der neue Ailsa Bay Whisky
Im Jahr 2007 auf dem Gelände der Grain Distillery Girvan (im Besitz von William Grant & Sons) errichtet, war Ailsa Bay eigentlich nur dazu gedacht, Whisky für Blends zu produzieren. Mit 24 Washbacks und 16 Stills ist sie ein Riese unter den Destillerien, aber wegen ihrer Bestimmung nicht wirklich bekannt (dieses Schicksal teilt sie mit Diageo’s Roseisle).

Nun ist aber dennoch ein Single Malt aus dieser Destillerie erschienen – momentan findet man ihn aber nur auf dem dänischen Markt – in England wird er nächste Woche erscheinen. Der mit 48.9% und ohne Altersangabe abgefüllte, leicht getorfte Whisky, kostet im dänischen Handel umgerechnet 80 bis 90 Euro ist die erste offizielle Abfüllung, die erschienen ist. Allerdings nicht die erste insgesamt: Malts of Scotland hatte schon 2014 einen Whisky aus Ailsa Bay unter dem Namen „Images of Ayrshire“, damals ein dreijähriger mit satten 68.3%.
Neben der ppm-Angabe gibt es auch noch eine sppm-Zahl auf der Flasche, und das ist eine echte Innovation: Master Blender Brian Kinsman misst damit die Süße der Abfüllung, in „sweet parts per million“, ein Messverfahren, das von Kinsman erfunden wurde.
Ebenfalls eine Neuheit ist die „micro maturation“ – der New Spirit kommt für 6-9 Monate in sehr kleine (25-100 Liter) Bourbonfässer, um dort schneller reifen zu können. Danach geht es für den Rest der Lagerzeit in virgin, first-fill und refill American oak casks.
Man hört munkeln, dass der erste „offizielle“ Aisla Bay (dieser getorfte Lauf wird übrigens nur einmal pro Jahr, und zwar genau eine Woche lang vorgenommen, extra für den Single Malt) auch in Deutschland zu haben sein wird – wir sagen das mit aller Vorsicht, denn diese Information haben wir noch nicht von einer zweiten, unabhängigen Quelle bestätigt bekommen. Unseres Wissenstands nach wird es aber erst gegen Ende 2016 soweit sein. Wir halten aber unsere Ohren offen und geben die Infos weiter, sobald wir sie haben.
Jedenfalls sieht die Flasche so aus (Bild von Whisky.dk):
Hautpflege mit Whiskey? Drei Rezepte aus den USA
Wir haben zunächst auch einmal etwas irritiert geschaut, als wir den Artikel über Hauptpflege mit Whiskey auf Bustle.com gelesen haben, aber die Tipps, die Autorin Kirstin Collins Jackson dort gibt, klingen nicht so, als hätte sie sich diese aus den Fingern gesogen. Und weil probieren wohl auch hier über studieren geht, wollen wir Ihnen diese News nicht vorenthalten.
Drei verschiedene Rezepte hat Kirstin aufgeschrieben, eine Tönung mit Bourbon, eine Lotion gegen eingewachsene Haare und eine Gesichtspflege. Natürlich sind auch andere Zutaten als nur Bourbon dabei, so zum Beispiel Aloe Vera oder Jojobaöl, aber der Whiskey ist bei ihr ein wichtiger Bestandteil der Rezepte.
Lust bekommen, das auszuprobieren? Über Ihre Erfahrungsberichte (oder vielleicht sogar eigenen Rezepte?) würden wir uns sehr freuen…
Foto: Whiskyexperts







